Autor Thema: Star Trek - Salahadin_Episode I_  (Gelesen 12030 mal)

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Star Trek - Salahadin_Episode I_
« Antwort #75 am: 11.03.10, 12:01 »
Hallo zusammen,

ich habe die Geschichte nun dreimal gelesen. Ja, richtig: 3x! Dies hatte folgenden Grund: Ich wollte schließlich nicht Dinge aufzählen, die hier schon durchgekaut wurden.

Also schließe ich mich meinen Vorrednern an und steure als selbständige Arbeit folgende Fakten bei:



Punkt_1
Ein Moslem als Raumschiff-Captain – finde ich super! (die einzig auch nur annähernd ähnliche Person, die ich in „meinem Universum“ zu bieten habe, ist ein junger Mann dessen Mutter aus der Region stammt, die früher einmal Persien war. Er spielt zwar auch eine nicht unbedeutende Rolle ab ~2373, wenn der Dominion-Krieg ausbricht aber ich habe den religiösen Aspekt auch (noch) komplett ausgespart. Daran habe ich mich aufgrund mangelnder Erfahrungen mit der Materie einfach noch nicht getraut. Ja, ich meine Erfahrungen - nicht das, was man im Religionsunterricht als Propaganda vorgekaut bekommt.

Ich finde es klasse, wie du diesen Offizier in Szene setzt. Ich bin zwar kein Moslem, kann daher nur aus der Sicht eines... nunja „Christinen“ eben sprechen, aber mir gefällt diese Vorstellung: Der Teppich, der Weihrauch, das echte Buch... Sollte es jemals eine Fortsetzung geben werde ich gewissenhaft nach weiteren Ausschmückungen bin Hassad betreffend, suchen. Hast du denn jemand in deinem Bekanntenkreis, der dir da ein wenig zur Hand gehen kann? Es wäre zu schade diese brillante Idee durch fehlerhafte Details zu ruinieren und Gläubige dadurch zu diskreditieren!



Punkt_2
Wir haben: Ein 40 Jahre altes Schiff, ein Captain mit 30 Jahre Kommandoerfahrung, eine seit 10 Jahren eingespielte Crew – Das ist mehr als nur eine Crew, das ist eine Familie! Allerdings sind 10 Jahre eine lange Zeit, und es ist wirklich fraglich, wie lange diese Familie zusammenbleiben kann, denn schließlich wollen ja alle Karriere machen. Zwischen Ensign und dem Lieutenant Junior Grade liegen zwei oder drei etwa Jahre, bis zum \"Full Lieutenant\" dann nochmals zwei oder drei. Ich halte Schiffe wie Kirks Enterprise, bei dem man wohl jedem den Rang eines Captains gab, der bis drei zählen konnte, für wenig realistisch – zumindest sollte es dann für die Zusammenstellung der Crew sehr gute Gründe geben! Und vergessen wir nicht: Ein Lieutenant entspricht einem Hauptmann, der eine Kompanie führen kann! Das sind dann etwa 600 Mann – damit könnte man schon wieder ein Raumschiff bemannen...



Punkt_3
Warum Belar sich ausgerechnet an Captain Hassad klammert und seine Hoffnung auf diesen Captain setzt, diese Stelle hättest du noch ein wenig ausformulieren können.

Belar ist nicht irgendwer, er hat Probleme mit Autoritäten – da kommt bin Hassad und verlangt in einem Satz, dass Belar ab sofort sein Leben in seine Hände legen soll, absolut und ohne Widerspruch. Dieses geistige Zwiegespräch hätte einen eigenen kleinen Absatz verdient. Du kannst dort ruhig bereits Gesagtes widerholen: Belars Probleme, die Antiaggressionstherapien, ... und es muss einen Grund geben, warum bin Hassad der Richtige ist, und nur er! Und wenn es auch nur deshalb ist, weil es wirklich die letzte Chance für Belar ist. Diese Angst vor einem verpfuschten Leben sollte deutlicher zum Vorschein kommen.



Punkt_4
Über die Tzenkethi zu urteilen erspare ich mir. Es tut mir leid, aber ich habe einfach nicht genügend Fakten um diese Situation und diese Spezies wirklich beurteilen zu können.



Punkt_5
Taktik und Strategie
Was mich ein wenig verblüfft ist, dass alle Phaser wohl zur selben Zeit leergeschossen waren, es keine Ersatzmagazine gab – obwohl man die Enterlust des Feindes kannte! Das erinnert mich an die Tatsache, dass die Voyager von den Kazon geentert werden konnte: Keine strategisch positionierten Sicherheitskräfte, keine Reserven, keine automatischen Waffen, keine deaktivieren oder stimmenkodierte Turbolifte um den Feind zu bremsen – und kein verdammter auf Streuung eingestellter Phaser! Nun gut, es ist wohl erst das frühe 23. Jahrhundert, aber dennoch! Es tut mir leid, ich kann mir nicht erklären, warum genau so etwas nicht gemacht wurde. Eine Handgranate und eine MP5 unserer Zeit hätten den Eindringlingen mehr Schaden zugefügt als 30 dieser Sternenflotten-Sicherheitskräfte-Heinis, die doch das Non-Plus-Ultra der ganzen Föderation in allen taktischen belangen darstellen sollten!

Aber: Mindestens an das Ausgeben von Ersatzmagazinen hätte man denken können – müssen!

Und zudem: Wie viele Schüsse wurden denn mit einem Magazin abgegeben? Eine normale Pistole hat ein Magazin mit 13 Schuss, eine MP 5 hat 30. Ich denke ein Phaser sollte schon so 20 Schüsse fassen können - Sonst hat jeder Polizist unserer Zeit mehr Munition in der Tasche als das ganze Sicherheitsteam eines Raumschiffes. :D

CQB ist eine taktische Kunst für sich, aber beim Boarding/ Enterkampf ist es genau das, worauf es ankommt.



Punkt_6
Genial fand ich allerdings die Idee, die Sensoren der Newton zu täuschen, so dass sie tatsächlich die Grenze verletzte! Das hätte wohl in jedem Falle zu einem Nachspiel für die Crew geführt.



Punkt_7
Die Idee, dass sich Belar an die Freundin von diesem eingebildeten Schnösel ranmacht finde ich auch interessant. Aber schrillen bei einer Frau nicht sofort die Alarmglocken, wenn sie mit jemand flirtet, der ihrem jetzigen Freund am Liebsten ein Messer in den Rücken stecken würde und sie davon auch noch in Kenntnis setzt? Mh, ich bin ja mal gespannt, wie sich das entwickelt...



Punkt_8
Von Rechtschreib- und Grammatikfehlern einmal abgesehen ist es eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe. (Keine Sorge – der, der fehlerfrei schreibt muss erst noch geboren werden! Ich denke da wird mir jeder Autor zustimmen)


Zusammenfassung:
Eine schöne Geschichte, die sich flüssig lesen lässt und aufgrund vieler Interessanter Details bin ich wirklich neugierig auf die Fortsetzung.

Was mir allerdings wirklich am Herzen liegen würde ist eine grobe zeitliche Einteilung. In deinem Lesetutorial gibt es nur ein Datum, (2361 bis 2366) im Zusammenhang mit der Tigershark. Sicher, das gehört nicht in jede Geschichte (auf jede Seite, ...), aber wenn man viele Stories liest, also auch hin und her springt, oder etwas durcheinander liest, verliert man leicht den Überblick und den Zusammengang. Und den benötigt man ja, um das Verhalten der Charaktere beurteilen zu können.

Schießt ein Sternenclottencaptain ohne zu fragen auf ein sich enttarnendes Klingonenschiff - okay, wenn sich 2290 ein Klingonenkreuzer im Erdorbit enttarnen würde ist das schon nachvollziehbar - 2374, als sogar die Romulaner der Allianz gegen das Dominion beigetreten sind, würde man sich dann schon fragen, ob dieser Captain nicht eine Stunde zu lange an der Frontlinie stand... ;)

Wäre es denn möglich in deinem Leseturorial noch das ein oder andere Datum zu ergänzen? Bestimmt gibt es ja noch den ein oder anderen, der sich fragt, was denn gerade parallel an einem anderen Ort im Star Trek-Universum passiert...


Mfg

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Fleetadmiral J.J. Belar

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Star Trek - Salahadin_Episode I_
« Antwort #76 am: 13.03.10, 21:27 »
@ Visitor5

 8o Wow, das nenne ich mal eine umfangreiche Stellungnahme. Da werde ich mal ohne Umschweife mit dem antworten beginnen...

Zitat
Hallo zusammen,

ich habe die Geschichte nun dreimal gelesen. Ja, richtig: 3x! Dies hatte folgenden Grund: Ich wollte schließlich nicht Dinge aufzählen, die hier schon durchgekaut wurden.

Also schließe ich mich meinen Vorrednern an und steure als selbständige Arbeit folgende Fakten bei:


 8o Auch sehr beeindruckend, wie ich finde. Jetzt kannst du die Geschichte sicher auswendig rezitieren oder? Aber es macht nichts, wenn dir Kritikpunkte auffallen, die anderen auch aufgefallen sind.

Zitat
Punkt_1
Ein Moslem als Raumschiff-Captain – finde ich super! (die einzig auch nur annähernd ähnliche Person, die ich in „meinem Universum“ zu bieten habe, ist ein junger Mann dessen Mutter aus der Region stammt, die früher einmal Persien war. Er spielt zwar auch eine nicht unbedeutende Rolle ab ~2373, wenn der Dominion-Krieg ausbricht aber ich habe den religiösen Aspekt auch (noch) komplett ausgespart. Daran habe ich mich aufgrund mangelnder Erfahrungen mit der Materie einfach noch nicht getraut. Ja, ich meine Erfahrungen - nicht das, was man im Religionsunterricht als Propaganda vorgekaut bekommt.


Ich fand es war an der Zeit, die \"achsobösen Moslems\" im Sinne der Toleranz in ST einzuführen. Und so ist mein Captain entstanden und weil mich die Kulturen des Islam schon immer fasziniert haben. Die heutigen interessieren mich nicht so. Aber zu Zeiten von Saladin oder den anderen arabischen Herrschern waren die Kulturen noch toll. Den religiösen Aspekt werde ich nur darauf beschränken, was ich ganz sicher weiß. ich werde mich sicher nicht in irgendwelche Sachen stürzen, die ich gar nicht kennen kann. Der Mann ist gläubig und liest den Koran. Das ist auch schon alles. Aber wir werden ihn nicht erleben, wie er zum Beispiel eine Hochzeit feiert. Weil ich keine Ahnung habe, wie das bei den Moslems abläuft und ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen möchte. Aber auch bin Hassad verzichtet auf Schweinefleisch. Auch auf repliziertes. Alkohol trinkt er auch keinen.

Zitat
Ich finde es klasse, wie du diesen Offizier in Szene setzt. Ich bin zwar kein Moslem, kann daher nur aus der Sicht eines... nunja „Christinen“ eben sprechen, aber mir gefällt diese Vorstellung: Der Teppich, der Weihrauch, das echte Buch... Sollte es jemals eine Fortsetzung geben werde ich gewissenhaft nach weiteren Ausschmückungen bin Hassad betreffend, suchen. Hast du denn jemand in deinem Bekanntenkreis, der dir da ein wenig zur Hand gehen kann? Es wäre zu schade diese brillante Idee durch fehlerhafte Details zu ruinieren und Gläubige dadurch zu diskreditieren!


Also eine Fortsetzung wird es auf jeden Fall geben und wie gesagt, ich schreibe nur etwas über bin Hassads Religion, wenn ich mir ganz sicher bin. Da wird recherchiert. Mir ist wichtig, zum einen neutral zu bleiben und niemandem vor den Kopf zu stossen, das ich unwissentlich durch meine Unwissenheit verbockt habe. Ich habe leider keine Freunde, die Moslems sind, daher kann ich auf eine solche Informationsquelle leider nicht zurückgreifen.

Zitat
Punkt_2
Wir haben: Ein 40 Jahre altes Schiff, ein Captain mit 30 Jahre Kommandoerfahrung, eine seit 10 Jahren eingespielte Crew – Das ist mehr als nur eine Crew, das ist eine Familie! Allerdings sind 10 Jahre eine lange Zeit, und es ist wirklich fraglich, wie lange diese Familie zusammenbleiben kann, denn schließlich wollen ja alle Karriere machen. Zwischen Ensign und dem Lieutenant Junior Grade liegen zwei oder drei etwa Jahre, bis zum \"Full Lieutenant\" dann nochmals zwei oder drei. Ich halte Schiffe wie Kirks Enterprise, bei dem man wohl jedem den Rang eines Captains gab, der bis drei zählen konnte, für wenig realistisch – zumindest sollte es dann für die Zusammenstellung der Crew sehr gute Gründe geben! Und vergessen wir nicht: Ein Lieutenant entspricht einem Hauptmann, der eine Kompanie führen kann! Das sind dann etwa 600 Mann – damit könnte man schon wieder ein Raumschiff bemannen...


Du hast Recht, es ist eher unwahrscheinlich, dass eine Crew ohne Veränderungen zu erfahren über so viele Jahre 1:1 bestehen bleibt. Aber das ist ja bei Salahadin nicht der Fall. Der Steuermann ist neu, der Sicherheitschef geht und wird durch Belar ersetzt etc. Es herrscht meiner Ansicht nach genug Fluktuation in der Kommandocrew. Das ist mehr, als die Ent-D Crew je erlebt hat. Der Captain und sein Erster Offizier sowie Chefingenieur und Wissenschaftschef sind möglicherweise schon eine Weile zusammen. Es gibt ja auch die Möglichkeit eine Versetzung auszuschlagen. Und das Sternenflottenkommando reißt sicher nicht willkürlich eine perfekt funktionierende Kommandocrew auseinander. Das ist noch nie passiert. Aber es geht ja um Belar als Lieutenant. Eines Tages geht auch der Erste Offizier und wenn Belar Lieutenant Commander ist, übernimmt er dessen Posten. Ist alles Teil der Serie.

Zitat
Punkt_3
Warum Belar sich ausgerechnet an Captain Hassad klammert und seine Hoffnung auf diesen Captain setzt, diese Stelle hättest du noch ein wenig ausformulieren können.

Belar ist nicht irgendwer, er hat Probleme mit Autoritäten – da kommt bin Hassad und verlangt in einem Satz, dass Belar ab sofort sein Leben in seine Hände legen soll, absolut und ohne Widerspruch. Dieses geistige Zwiegespräch hätte einen eigenen kleinen Absatz verdient. Du kannst dort ruhig bereits Gesagtes widerholen: Belars Probleme, die Antiaggressionstherapien, ... und es muss einen Grund geben, warum bin Hassad der Richtige ist, und nur er! Und wenn es auch nur deshalb ist, weil es wirklich die letzte Chance für Belar ist. Diese Angst vor einem verpfuschten Leben sollte deutlicher zum Vorschein kommen.


Belar klammert sich nicht an Hassad und der Captain nicht an Belar. Sie erkennen nur recht schnell, dass ihre Leben miteinander verwoben sind. Und das von außen so beeinflusst worden ist. Ist alles Teil des großen UNITY ONE Plots. Hassad bereitet Belar auf seine Bestimmung vor, die irgendwann in UO zum finalen Abschluss gebracht wird. Belar hat nicht so viel Mist gebaut, dass er einer letzten Chance bedarf. Er muss nur noch etwas geschliffen werden. Hassad ist deshalb so gut geeignet, weil er früher änlich war. Und von den Leuten, die das ganze forcieren für diese Aufgabe ausgewählt wurde. Mehr verrate ich noch nicht.

Zitat
Punkt_4
Über die Tzenkethi zu urteilen erspare ich mir. Es tut mir leid, aber ich habe einfach nicht genügend Fakten um diese Situation und diese Spezies wirklich beurteilen zu können.


Ich habe auch keine Fakten und das macht sie für mich zu idealen Aliens, die ich nach meiner Vorstellung ausbauen kann.

Zitat
Punkt_5
Taktik und Strategie
Was mich ein wenig verblüfft ist, dass alle Phaser wohl zur selben Zeit leergeschossen waren, es keine Ersatzmagazine gab – obwohl man die Enterlust des Feindes kannte! Das erinnert mich an die Tatsache, dass die Voyager von den Kazon geentert werden konnte: Keine strategisch positionierten Sicherheitskräfte, keine Reserven, keine automatischen Waffen, keine deaktivieren oder stimmenkodierte Turbolifte um den Feind zu bremsen – und kein verdammter auf Streuung eingestellter Phaser! Nun gut, es ist wohl erst das frühe 23. Jahrhundert, aber dennoch! Es tut mir leid, ich kann mir nicht erklären, warum genau so etwas nicht gemacht wurde. Eine Handgranate und eine MP5 unserer Zeit hätten den Eindringlingen mehr Schaden zugefügt als 30 dieser Sternenflotten-Sicherheitskräfte-Heinis, die doch das Non-Plus-Ultra der ganzen Föderation in allen taktischen belangen darstellen sollten!

Aber: Mindestens an das Ausgeben von Ersatzmagazinen hätte man denken können – müssen!

Und zudem: Wie viele Schüsse wurden denn mit einem Magazin abgegeben? Eine normale Pistole hat ein Magazin mit 13 Schuss, eine MP 5 hat 30. Ich denke ein Phaser sollte schon so 20 Schüsse fassen können - Sonst hat jeder Polizist unserer Zeit mehr Munition in der Tasche als das ganze Sicherheitsteam eines Raumschiffes. großes Grinsen

CQB ist eine taktische Kunst für sich, aber beim Boarding/ Enterkampf ist es genau das, worauf es ankommt.


Dies ist wohl der Dramatik geschuldet. Du hast auf jeden Fall Recht. Aber mein Konzept wäre nicht aufgegangen, wenn ich es nach deinem Vorschlag geschrieben hätte. Da musste ich einige Zugeständnisse machen.

Zitat
Punkt_6
Genial fand ich allerdings die Idee, die Sensoren der Newton zu täuschen, so dass sie tatsächlich die Grenze verletzte! Das hätte wohl in jedem Falle zu einem Nachspiel für die Crew geführt.


Vielen Dank.
Das war damals ein ganz schöner Act, das halbwegs glaubhaft rüberzubringen.

Zitat
Punkt_7
Die Idee, dass sich Belar an die Freundin von diesem eingebildeten Schnösel ranmacht finde ich auch interessant. Aber schrillen bei einer Frau nicht sofort die Alarmglocken, wenn sie mit jemand flirtet, der ihrem jetzigen Freund am Liebsten ein Messer in den Rücken stecken würde und sie davon auch noch in Kenntnis setzt? Mh, ich bin ja mal gespannt, wie sich das entwickelt...


Noch ist gar nichts passiert. Sie freunden sich erstmal nur an. Bis sie zusammenkommen wird noch eine ganze Weile vergehen. Sicher könnten die Alarmglocken läuten. Aber Joanne ist unglücklich mit ihrem Kerl und sie ist sicher froh jetzt erstmal einen Freund zu haben, der ihr zuhört und um ihrer selbst willen Zeit mit ihr verbringt. Bei Sheridan ist fast alles Berechnung und Kalkül. er geht eine Beziehung an, wie einen Job. Und Belar ist einfach nur für sie da. Er spannt Joanne auch nicht bewusst aus. Es ergibt sich einfach im Laufe der Zeit.

Zitat
Punkt_8
Von Rechtschreib- und Grammatikfehlern einmal abgesehen ist es eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe. (Keine Sorge – der, der fehlerfrei schreibt muss erst noch geboren werden! Ich denke da wird mir jeder Autor zustimmen)


Vielen dank.
Aber was das angeht, muss ich noch um einiges sicherer werden. Auch wenn ich immer eine 1 oder 2 in Deutsch hatte.

Zitat
Zusammenfassung:
Eine schöne Geschichte, die sich flüssig lesen lässt und aufgrund vieler Interessanter Details bin ich wirklich neugierig auf die Fortsetzung.

Was mir allerdings wirklich am Herzen liegen würde ist eine grobe zeitliche Einteilung. In deinem Lesetutorial gibt es nur ein Datum, (2361 bis 2366) im Zusammenhang mit der Tigershark. Sicher, das gehört nicht in jede Geschichte (auf jede Seite, ...), aber wenn man viele Stories liest, also auch hin und her springt, oder etwas durcheinander liest, verliert man leicht den Überblick und den Zusammengang. Und den benötigt man ja, um das Verhalten der Charaktere beurteilen zu können.

Schießt ein Sternenclottencaptain ohne zu fragen auf ein sich enttarnendes Klingonenschiff - okay, wenn sich 2290 ein Klingonenkreuzer im Erdorbit enttarnen würde ist das schon nachvollziehbar - 2374, als sogar die Romulaner der Allianz gegen das Dominion beigetreten sind, würde man sich dann schon fragen, ob dieser Captain nicht eine Stunde zu lange an der Frontlinie stand... Augenzwinkern

Wäre es denn möglich in deinem Leseturorial noch das ein oder andere Datum zu ergänzen? Bestimmt gibt es ja noch den ein oder anderen, der sich fragt, was denn gerade parallel an einem anderen Ort im Star Trek-Universum passiert...


Mfg

Visitor5


Vielen Dank. Es freut mich sehr, dass dir die Geschichte soweit gefallen hat. Was die zeitl. Einteilung angeht, kann ich dir helfen:

- Salahadin: 2351 - 2361
- Tigershark: 2361 - 2367
- TDWC: 2373 - 2375
- Unity One: 2380 - open

Gruß
J.J.
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Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Star Trek - Salahadin_Episode I_
« Antwort #77 am: 11.03.11, 12:48 »
Anfangspost von J.J. Belar am 11.03.2011 editiert: PDF angehängt

Gruß
J.J.
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Laurus Akrem

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Antw:Star Trek - Salahadin_Episode I_
« Antwort #78 am: 08.10.13, 12:28 »
Am Wochenende hatte ich Zeit beide Werke noch einmal ausführlich zu lesen.
Und nun kommen wir zu meinem Review:

----------------------

Als aller erstes möchte ich sagen dass "SALAHADIN" sehr gut und flüssig geschrieben war, sodass ich es am Sonntagnachmittag an einem Stück durchgelesen habe. Der Name des Schiffes gefällt mir als alten Geschichtsfreund natürlich ganz besonders. Nun aber erst einmal zu den einzelnen Punkten der Story.

Gleich zu beginn beschreibst du Belar sehr menschlich und sympythisch, wie er Aufgrund seiner neuen Aufgabe zuerst vor Aufregung nicht Schlafen kann und dann natürlich deswegen Verschläft. Ja die Unsicherheit in neue Situationen zu gehen die kenne ich auch. Und dennoch zeigt uns Belar, zumindest in einer kleinen Rückblende, dass er durchaus auch ein kleiner "Draufgänger" sein kann. So wie einem Kriminellen alleine eine Falle zu stellen.

Dann kam diese wundervolle Liftszene mit Joanne McMasters und Belar. Einfach zum Brüllen! Hervorragend inszeniert, wie unserem Helden sprichwörtlich die Kinnlade herunterklappt und "die Körpermitte das Denken übernimmt". Und dann der kurze und bescheidene Gedanke von McMasters, sie wisse um die Wirkung auf Männer. Anschließend noch dieser Selbstläufer "wie weit die Flecken eines Trill wohl hinunterreichen würden" - kurzum wirklich sehr, sehr gelungen.

Die Hauptbrücke der SALAHADIN, eine kurze und knackige Beschreibung des Aussehens und wo welche Possitionen zu finden sind. Alles wirklich gut getroffen und man sofort das typische Erscheinungsbild einer Excelsiorbrücke vor Augen. Auch die kurze Erwähnung der leitenden Chefingenieurin war ziemlich sympathisch.

Dann der Antrittsbesuch bei Captain Ahmed bin Hassad, der mit Abstand einer der besonderen Höhepunkte der ganzen Story darstellte. Nicht nur das er ein muslimischer Captain war, wobei mir diese Idee sehr gut gefällt, einer dem die Tradition offensichtlich sehr am Herzen lag und sowohl sehr sympathisch als auch autentisch rüber kam. Zwei Männer die vom Schicksal, alias Q, zusammengeführt worden waren. Ein junger "Heißsporn" der in dem sehr erfahrenen Captain einen Mentor und Vörderer fand. Ja, solche Leute kann man auch im wirklichen Leben immer wieder brauchen und gerade deshalb gefiel mir diese Begegnung der beiden sehr.

Der Hinterhalt für die NEWTON war gut durchdacht und beschrieben. Der einzelne Jäger, welcher sie immer Tiefer und Tiefer in die bereits aufgestellte Falle lokte. Dabei besonders gut fand ich wie die Tzenkethi die Sensoren der NEWTON gestört hatten, somit sich diese zum Zeitpunkt des Überfalls wirklich bereits auf Tzenkethi-Territorium befand. Der darauffolgende Kampf war recht kurz, aber dafür gut beschrieben. Dir liegen Kampf- und Actionszenen einfach wirklich gut.

Der Enterkampf und die anschließende Selbstzerstörung der NEWTON waren mMn strategisch in Ordnung aber taktisch gesehen etwas fragwürdig. Das sich zum Zeitpunkt der Enterung weder einige extra Sicherheitskräfte auf der Brücke befanden, noch das die drei Überlebenden keine Ersatzenergiezellen für ihre Phaser dabei hatten, trug mMn nicht umbedingt zur Glaubwürdigkeit der Szene bei. Gut dies alles war vom Captain ja nur ein Ablenkungsmanöver um so viele Tzenkethi wie möglich auf das Schiff zu locken, aber dennoch. Wieso sollten die Tzenkethi nur über den Turbolift die Brücke zu erstürmen versuchen? Und nicht einfach von Deck 2 her ein oder zwei Löcher in die Decke/Boden sprengen oder schneiden. Natürlich um einen dramatischen Nahkampf zwischen den beiden Kommandanten zu zeigen eignete sich dieses Szenario welches du hier gezeigt hast besser, keine Frage. Drotzdem hat dies mMn einige taktische Mängelchen, aber was solls, dem Lesefluss tat dies bestimmt keinen abbruch.

Im Allgemeinen gefielen mir die Tzenkethi, als durchaus intelligente, Bösewichter sehr gut. Ihre wilde Akrisivität, die vorliebe zum Nahkampf und die lauernde Wolfrudeltaktik, machen sie in meinen Augen zu einem sehr interessanten Gegenspieler der Föderation. Welche in jener Zeit in diesem Punkt ja wirklich nicht besonders gut aufgestellt sein dürfte, im besondern neben dem Cardassianischen-Krieg. Eigentlich schade dass nur du den Tzenkethi-Krieg in dieser Serie einzuweben gedachtest. Denn dein Konzept für dieses Volk finde ich recht interessant und würde es daher gern öfter noch zu Gesicht bekommen.

Schlussendlich bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich auch dieses mal wieder mit einer deiner Storys sehr gut unterhalten habe. Und mich bereits jetzt auf die Fortsetzung freue, in diesem Sinne...

mfg Laurus

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Star Trek - Salahadin_Episode I_
« Antwort #79 am: 12.10.13, 12:45 »
@ Laurus

Zitat
Am Wochenende hatte ich Zeit beide Werke noch einmal ausführlich zu lesen.
Und nun kommen wir zu meinem Review:

Auch hierfür meinen Dank.

Zitat
Als aller erstes möchte ich sagen dass "SALAHADIN" sehr gut und flüssig geschrieben war, sodass ich es am Sonntagnachmittag an einem Stück durchgelesen habe. Der Name des Schiffes gefällt mir als alten Geschichtsfreund natürlich ganz besonders. Nun aber erst einmal zu den einzelnen Punkten der Story.

Da haben wir einiges gemeinsam. Ich bewundere Sultan Saladin seit langem. Natürlich auch sein Pendant Richard the Lionheart.

Zitat
Gleich zu beginn beschreibst du Belar sehr menschlich und sympythisch, wie er Aufgrund seiner neuen Aufgabe zuerst vor Aufregung nicht Schlafen kann und dann natürlich deswegen Verschläft. Ja die Unsicherheit in neue Situationen zu gehen die kenne ich auch. Und dennoch zeigt uns Belar, zumindest in einer kleinen Rückblende, dass er durchaus auch ein kleiner "Draufgänger" sein kann. So wie einem Kriminellen alleine eine Falle zu stellen.

Er ist in diesem Punkt exakt wie ich. Als ich meine neue Karriere als Erzieher startete konnte ich in der Nacht vor dem ersten Tag im Kindergarten auch nicht schlafen. Neue Situationen sind für mich schon immer sehr verwirrend und aufregend gewesen und das hat nun auch Belar mitbekommen. Er wird nur besser damit fertig als ich. Die Sache mit den Kriminellen wird in der dritten Belar ORIGINS Geschichte eine Rolle spielen. Aber zuerst beleuchte ich Renee O'Connor.

Zitat
Dann kam diese wundervolle Liftszene mit Joanne McMasters und Belar. Einfach zum Brüllen! Hervorragend inszeniert, wie unserem Helden sprichwörtlich die Kinnlade herunterklappt und "die Körpermitte das Denken übernimmt". Und dann der kurze und bescheidene Gedanke von McMasters, sie wisse um die Wirkung auf Männer. Anschließend noch dieser Selbstläufer "wie weit die Flecken eines Trill wohl hinunterreichen würden" - kurzum wirklich sehr, sehr gelungen.

Hier habe ich meinen zugegebenermaßen schlüpfrigen Humor auf die Welt losgelassen, um mal zu testen, ob ich auch witzige Szenen schreiben kann. Freut mich, dass mir das gelungen zu sein scheint.

Zitat
Die Hauptbrücke der SALAHADIN, eine kurze und knackige Beschreibung des Aussehens und wo welche Possitionen zu finden sind. Alles wirklich gut getroffen und man sofort das typische Erscheinungsbild einer Excelsiorbrücke vor Augen. Auch die kurze Erwähnung der leitenden Chefingenieurin war ziemlich sympathisch.

Das ist im allgemeinen auch eine Schwäche von mir. Die Beschreibung von Umgebungen fällt mir manchmal noch schwer, weswegen ich sie meist recht kurz halte. Aber daher finde ich es umso besser, dass es mir dennoch gelungen ist, ein Bild einer Excelsiorbrücke heraufzubeschwören. Von der CENG werden wir sicher noch das ein oder andere mitbekommen.

Zitat
Dann der Antrittsbesuch bei Captain Ahmed bin Hassad, der mit Abstand einer der besonderen Höhepunkte der ganzen Story darstellte. Nicht nur das er ein muslimischer Captain war, wobei mir diese Idee sehr gut gefällt, einer dem die Tradition offensichtlich sehr am Herzen lag und sowohl sehr sympathisch als auch autentisch rüber kam. Zwei Männer die vom Schicksal, alias Q, zusammengeführt worden waren. Ein junger "Heißsporn" der in dem sehr erfahrenen Captain einen Mentor und Vörderer fand. Ja, solche Leute kann man auch im wirklichen Leben immer wieder brauchen und gerade deshalb gefiel mir diese Begegnung der beiden sehr.

Auf diese Szenen habe ich ganz besonderen wert gelegt, da es mir sehr wichtig war, bereits hier ein Band zwischen Mentor und Protege zu knüpfen und da ich vor der islamischen Kultur und Geschichte, trotzallem was seit 9/11 vorgefallen ist, einen riesen Respekt habe, bin ich mit eben diesem Respekt an die Sache rangegangen. Mir war es auch wichtig, einen islamischen Captain zu kreiieren, der gütig, gerecht und freundlich ist und auch einen Bezug zur Wissenschaft hat, trotz seines Glaubens und eben nicht der Böse ist, wie er oftmals in Filmen dargestellt wird, seit die Katastrophe in New York passiert war. Das war so mein kleines Zeichen an die Welt, dass nicht alle (die meisten) Moslems die Bösen sind und genau wie wir, sowohl gute als auch böse Seiten haben.

Zitat
Der Hinterhalt für die NEWTON war gut durchdacht und beschrieben. Der einzelne Jäger, welcher sie immer Tiefer und Tiefer in die bereits aufgestellte Falle lokte. Dabei besonders gut fand ich wie die Tzenkethi die Sensoren der NEWTON gestört hatten, somit sich diese zum Zeitpunkt des Überfalls wirklich bereits auf Tzenkethi-Territorium befand. Der darauffolgende Kampf war recht kurz, aber dafür gut beschrieben. Dir liegen Kampf- und Actionszenen einfach wirklich gut.

Kampf- und Actionszenen zähle auch ich zu meinen Stärken und sie machen mir mitunter sehr viel Spaß. Ein Umstand, der mich manchmal nachdenklich macht, was mir mir nicht stimmt, dass ich so auf Kämpfe abfahre. Ich mag auch taktische Situationen und versuche mich da reinzuversetzen. Ich war damals im Multiplayer von C&C der einzige meiner Freunde, der nicht den gefürchten Tankrush bevorzugt hat, sondern auch mal Flankenangriffe gestartet hat oder die feindliche Basis mit der Luftwaffe zuerst geschwächt habe. Ich mag das einfach.

Zitat
Der Enterkampf und die anschließende Selbstzerstörung der NEWTON waren mMn strategisch in Ordnung aber taktisch gesehen etwas fragwürdig. Das sich zum Zeitpunkt der Enterung weder einige extra Sicherheitskräfte auf der Brücke befanden, noch das die drei Überlebenden keine Ersatzenergiezellen für ihre Phaser dabei hatten, trug mMn nicht umbedingt zur Glaubwürdigkeit der Szene bei. Gut dies alles war vom Captain ja nur ein Ablenkungsmanöver um so viele Tzenkethi wie möglich auf das Schiff zu locken, aber dennoch. Wieso sollten die Tzenkethi nur über den Turbolift die Brücke zu erstürmen versuchen? Und nicht einfach von Deck 2 her ein oder zwei Löcher in die Decke/Boden sprengen oder schneiden. Natürlich um einen dramatischen Nahkampf zwischen den beiden Kommandanten zu zeigen eignete sich dieses Szenario welches du hier gezeigt hast besser, keine Frage. Drotzdem hat dies mMn einige taktische Mängelchen, aber was solls, dem Lesefluss tat dies bestimmt keinen abbruch.

Ich bin mir jetzt nicht so sicher, aber war die Brücke nicht vom Rest des Schiffes abgeschnitten? Ist ne Weile her, dass ich die Geschichte gelesen habe. Die Phaser haben sie ja aus den Konsolenfächern und ich weiss nicht, ob sie dann noch rechtzeitig drangekommen sind. Auperdem gab es auf der Brücke ja ein Feuer und somit könnten die Reservezellen unzugänglich gewesen sein. An die Bodenluken von Deck 2 zu Deck 1 habe ich damals wohl schlicht und einfach nicht gedacht. Asche auf mein Haupt.

Zitat
Im Allgemeinen gefielen mir die Tzenkethi, als durchaus intelligente, Bösewichter sehr gut. Ihre wilde Akrisivität, die vorliebe zum Nahkampf und die lauernde Wolfrudeltaktik, machen sie in meinen Augen zu einem sehr interessanten Gegenspieler der Föderation. Welche in jener Zeit in diesem Punkt ja wirklich nicht besonders gut aufgestellt sein dürfte, im besondern neben dem Cardassianischen-Krieg. Eigentlich schade dass nur du den Tzenkethi-Krieg in dieser Serie einzuweben gedachtest. Denn dein Konzept für dieses Volk finde ich recht interessant und würde es daher gern öfter noch zu Gesicht bekommen.

Die Tzenkethi werden bei mir immer wieder eine Rolle spielen, vorallem in SALAHADIN, aber sie werden auch noch in anderen Geschichten aufgegriffen werden und ich werde sie weiter ausbauen, darauf mein versprechen. Ich sehe mich nämlich ein bißchen als Anwalt der vernachlässigten Trekvölker. Zum einen weil sie noch viel Potenzial und Möglichkeiten etwas dazuzudichten bergen und zum anderen, weil sie neu und frisch sind und man noch viel erzählen kann.

Zitat
Schlussendlich bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich auch dieses mal wieder mit einer deiner Storys sehr gut unterhalten habe. Und mich bereits jetzt auf die Fortsetzung freue, in diesem Sinne...

mfg Laurus

Diese wird wohl noch auf sich warten lassen, da ich ja gegenwärtig an Tigershark II schreibe. Aber eine Fortsetzung wird es geben. Vielen Dank für deine Review und die konstruktive Kritik.

Gruß
J.J.
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Antw:Star Trek - Salahadin_Episode I_
« Antwort #80 am: 23.01.16, 10:38 »
So, jetzt habe ich gerade noch diese FF verschlungen. Wollte eigentlich etwas anderes machen und nur mal kurz reinlesen, aber dann bin ich hängen geblieben.

Belar kommt hier glaubwürdiger rüber als in den anderen von mir bisher gelesenen Geschichten - einfach deswegen, weil er hier völlig normal wirkt ;) . So kann ich mir einen Lieutenant bei seinem Dienstantritt wunderbar vorstellen. Die Szenen mit der Ärztin und seinem neuen Captain haben mir gut gefallen, da werden vorsichtig neue Verhältnisse aufgebaut. Dass ausgerechnet Sheridan mit auf der Salahadin von Partie ist macht die gesamte Ausgangslage wunderbar prekär (ganz davon zu schweigen, dass die Ärztin auch noch seine Freundin ist).

Was mich jetzt aber am meisten begeistert hat, sind die Szenen mit der Newton und den Tzenkethi. Ich würde ganz grob behaupten, dass diese Szenen das Beste sind, was ich bisher von Dir gelesen habe. Die Charaktere sind glaubwürdig, keine Helden auf der einen und  Bösewichter auf der anderen Seite. Die unbeabsichtigte Grenzübertretung ist ein guter Schachzug, welcher das Sternenflottenschiff plötzlich als Aggressor dastehen lässt. Captain Shrez handelt glaubwürdig und fatalistisch. Das Ende von ihr und dem Schiff ist sehr dynamisch und bewegend geschrieben.
- wie anfangs erwähnt: Gefällt mir ausgezeichnet! Von dieser Art von Szenen gerne mehr!  :thumb
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« Antwort #81 am: 23.01.16, 12:23 »
@ Dahkur

Zitat
So, jetzt habe ich gerade noch diese FF verschlungen. Wollte eigentlich etwas anderes machen und nur mal kurz reinlesen, aber dann bin ich hängen geblieben.

Das alleine ist schon Lob genug. Vielen Dank.

Zitat
Belar kommt hier glaubwürdiger rüber als in den anderen von mir bisher gelesenen Geschichten - einfach deswegen, weil er hier völlig normal wirkt ;) . So kann ich mir einen Lieutenant bei seinem Dienstantritt wunderbar vorstellen. Die Szenen mit der Ärztin und seinem neuen Captain haben mir gut gefallen, da werden vorsichtig neue Verhältnisse aufgebaut. Dass ausgerechnet Sheridan mit auf der Salahadin von Partie ist macht die gesamte Ausgangslage wunderbar prekär (ganz davon zu schweigen, dass die Ärztin auch noch seine Freundin ist).

In SALAHADIN habe ich seinerzeit versucht etwas neues auszuprobieren und Belar vorallem mehr Tiefe zu geben. Das war mein erster Versuch in dieser Richtung und seitdem versuche ich das immer wieder. Ich weiss ja auch nicht, warum Belar manchmal so rüberkommt. Bewusst mache ich es jedenfalls nicht, dass er wirkt wie ein Superheld.
Diese Dreierbeziehung zwischen McMarsters, Sheridan und Belar wird auf der SALAHADIN noch für einigen Zündstoff sorgen, das kann ich versprechen.

Zitat
Was mich jetzt aber am meisten begeistert hat, sind die Szenen mit der Newton und den Tzenkethi. Ich würde ganz grob behaupten, dass diese Szenen das Beste sind, was ich bisher von Dir gelesen habe. Die Charaktere sind glaubwürdig, keine Helden auf der einen und  Bösewichter auf der anderen Seite. Die unbeabsichtigte Grenzübertretung ist ein guter Schachzug, welcher das Sternenflottenschiff plötzlich als Aggressor dastehen lässt. Captain Shrez handelt glaubwürdig und fatalistisch. Das Ende von ihr und dem Schiff ist sehr dynamisch und bewegend geschrieben.
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Sowas geschieht, wenn ich beim Schreiben anfange eine Szene zu "leben". Ich bin dann voll drin. Es passiert leider nicht oft aber wenn, dann sind das aus meiner Erfahrung heraus meine besten Szenen. Ich versuche sowas immer hinzubekommen. Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Aber es freut mich sehr, dass dir diese Szene gefallen hat. Sie ist bis heute immer noch eine meiner liebsten.

Gruß
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« Antwort #82 am: 24.01.16, 19:29 »
Sowas geschieht, wenn ich beim Schreiben anfange eine Szene zu "leben". Ich bin dann voll drin. Es passiert leider nicht oft aber wenn, dann sind das aus meiner Erfahrung heraus meine besten Szenen. Ich versuche sowas immer hinzubekommen. Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Aber es freut mich sehr, dass dir diese Szene gefallen hat. Sie ist bis heute immer noch eine meiner liebsten.

Dann wünsche ich  Dir, dass Du noch ganz oft "in the zone" bist. Denn diese Szene ist bislang auch definitiv meine Lieblingsszene von Dir. Die hat mich echt mitgerissen.
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« Antwort #83 am: 26.01.16, 20:06 »
@ Dahkur

Das hoffe ich auch.
So eine Szene habe ich allerdings in solch einer Intensität nicht mehr hinbekommen.
Aber mal sehen, vielleicht gelingt es mir ja mal wieder.

Gruß
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