Autor Thema: Star Trek Elite Force 1x01 Bewährungsprobe  (Gelesen 10141 mal)

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Alexander_Maclean

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Passend zum dritten Geburtstag des Forums präsentiere ich die erste Episode meiner zweiten Serie Star Trek Elite Force

Bewährungsprobe

Kurz nach der Rückkehr der USS Voyager stellen Lieutnant Commander Tuvok und Lieutnant Munro das Konzept des Hazardteams beim Oberkommando der Sternenflotte. Vor. Doch Vizeadmiral Samantha Hayden, die Leiterin der Abteilung für Spezialeinsatzkräfte ist nicht sehr begeistert von dem Team und schickt Munro und ihre Leute quasi in Pension.
Doch als ein terroristischer Anschlag auf das Hauptquartier verübt wird, scheint das Hazardteam die einzige Rettung zu sein.


So viel Spaß beim Lesen.

« Letzte Änderung: 24.05.11, 11:00 by Alexander_Maclean »
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Fleetadmiral J.J. Belar

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Star Trek Elite Force 1x01 Bewährungsprobe
« Antwort #1 am: 17.06.09, 13:28 »
Glückwunsch zur rechtzeitigen Fertigstellung. Ich habs nicht geschafft. Deine Geschichte habe ich mir natürlich schon gesaugt und werde sie baldmöglichst lesen. Ich freue mich schon darauf.
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Maik

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Star Trek Elite Force 1x01 Bewährungsprobe
« Antwort #2 am: 17.06.09, 13:31 »
Hmm hat was , finde das immer krass von euch so ein Haufen Arbeit und ihr stellt es einfach so kostenlos für jeden hier zum downloaden rein.

habe mich mal bis kapitale 3 vorgearbeitet und den Vorspann konnte ich auch weg lassen, kennt man ja schon. Aber schön das es genau nach Voyager mit der Geschichte weiter geht, gut durch dacht schon mal.

und jetzt weis ich warum wir das Cover bestimmen sollten :D

Danke Alexander_Maclean:thumb: :respect:
\"Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können\"

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Alexander_Maclean

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Star Trek Elite Force 1x01 Bewährungsprobe
« Antwort #3 am: 17.06.09, 13:40 »
Zitat
Original von Maik
habe mich mal bis kapitale 3 vorgearbeitet und den Vorspann konnte ich auch weg lassen, kennt man ja schon. Aber schön das es genau nach Voyager mit der Geschichte weiter geht, gut durch dacht schon mal.


In der Geschichte habe ich auch etwas verwirklicht, was mir in Endgame gefehlt hat. Eien Party zur erfolgreichen Rückkehr der Voyager.

Aber ich habe den Focus auf das Team gelegt, die ja auch einen Anteil an dem Erfolg hatten.
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Maik

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« Antwort #4 am: 17.06.09, 13:48 »
Ja das stimmt in Endgame war nur 5 Sekunden Szene wie die Voyager von anderen schiffen begleitet wird Richtung Erde und das wars, ein schlechtes ende für eine Serie.
\"Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können\"

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Alexander_Maclean

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« Antwort #5 am: 17.06.09, 13:51 »
Eben.

Aber zum Glück ist man Hobbyschreiber und kann richten, was die \"profis\" verbockt haben.  Acht)  Acht)
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Max

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« Antwort #6 am: 17.06.09, 18:22 »
Eins vorweg: Schön, mal eine Geschichte zu haben, bei der der Titel nicht abgehackt und ohne Endung ist :D
Also, ich habe die Geschichte auch runtergeladen und gelobe, sie bald zu lesen :)

EDIT:
Eine alte Angewohnheit von mir: Ich lese immer zu einem frühen Zeitpunkt den letzten Satz eines Buchs :D Und was habe ich da entdeckt? Vielen Dank für mein Auftauchen in der Danksagung :)
Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

Alexander_Maclean

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« Antwort #7 am: 17.06.09, 18:47 »
Zitat
Original von Max
EDIT:
Eine alte Angewohnheit von mir: Ich lese immer zu einem frühen Zeitpunkt den letzten Satz eines Buchs :D Und was habe ich da entdeckt? Vielen Dank für mein Auftauchen in der Danksagung :)

Ehere wem Ehre gebührt. Wir waren zwar nicht oft einer Meinung was die Ausrichtung von Elite Force anging, aber du hast das Talent gute Fragen zu stellen, die mich zum nachdenken angeregt haben.
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Maik

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« Antwort #8 am: 17.06.09, 19:36 »
Zitat
Original von Alexander_Maclean
Eben.

Aber zum Glück ist man Hobbyschreiber und kann richten, was die \"profis\" verbockt haben.  Acht)  Acht)


Ja Gott sei danke gibt es solche Leute wie euch, den sonst wäre Star Trek schon lange den Bach runter (wenn man das so sagen kann) Den solche Geschichten, Forum ect. halten Star Trek am leben.
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Max

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Star Trek Elite Force 1x01 Bewährungsprobe
« Antwort #9 am: 19.06.09, 15:23 »
Vorab möchte ich mich für meine manchmal recht unstrukturierte Rezension entschuldigen, aber ich hoffe es durch den Aufbau des Fazits wieder etwas wettmachen zu können.


Ich finde, Du beschreibst sehr authentisch: Der Stil ist präzise und meistens \"dem Anlass\" angemessen.
Hin und wieder hätte ich mir ein paar längere Sätze, \"ummantelte\" Sätze gewünscht, aber mit dieser Vorliebe schwimme ich wohl gegen den Strom, insofern würde ich nicht allzu viel drauf geben ;) selbiges gilt auch, wenn bei mir manchmal beim Lesen die Alarmglocken für \'zu umgangssprächlich\' (und unnötige Verwendungen amerikanischer Begriffe) angingen. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass das auch am Vorbild des PC-Spiel liegen könnte.
Hin und wieder fällt mir auch auf, dass mir ein paar nonverbale Informationen zu den Dialogen fehlen. Welche Körpersprache zeigen die Figuren? Läuft das bewusst ab, oder geben sie gewisse Signale unbewusst?... Aber es ist auch schwierig, bei sowas die Balance zu finden.

Was das Formale angeht, stört mich etwas, dass Du bei den direkten Reden der Dialoge (bis auf eine Stelle gegen Ende) keine Absätze machst, sondern das Gesagte einfach \"durchschreibst\".
In diesem Zusammenhang positiv aufgefallen, ist mir aber, dass Du so manche Zahl ausschreibst!


Ich finde es schön, dass Du auch Hommagen und Anspielungen in den Text einbaust. Schade aber, dass Hars Adilso in der ganzen Zeit noch kein anderes Thema gefunden hat. Ich glaube nicht, dass er damit wirklich jeden ansprechen würde. Grundsätzlich taucht nach meinem eigenen Geschmack das ein oder andere zu direkte Zitat auf.
Ein paar Momente sind sehr schön beschrieben, bei anderen spüre ich noch eine gewisse Distanz; etwa bei Munros Begegnung mit ihrer Schwester, wobei ich da auch sagen muss, das ich da auch glaube, etwas zu vorschnell zu urteilen, denn wohl nichts ist komplexer als zwischenmenschliche Beziehungen. So wie Du die Familienbiographien aufbaust, wirst Du Dir bei allen Einzelheiten etwas gedacht haben.

Ich finde es auch sehr gut, dass die unerledigte Angelegenheiten - das Schicksal der Maquis-Mitglieder (schreibt man doch ohne \"r\" oder?) - aufgreifst.

Ganz erstaunlich ist auch die Betrachtung, als es um die Frage geht, ob das HT im AQ noch eine Existenzberechtigung hat. Schön, wie Du hier Tendenzen der fiktiven Zeit aufgreifst! Die gegenseitige Argumentation hast Du sehr konsequent aufgebaut. Ich fand diese Passage sehr gut und spannend zu lesen.

Die Rückblende kam für mich recht überraschend, aber sie funktioniert. Der Abschluss der Tuvok / Munro-Verbindung ist sehr gut, auch sehr pointiert dargestellt.

Zur Geschichte: Es wird Dich nicht überraschen, dass ich eine Terror-Geisel-Story nicht so schätze wie andere; Aber ich will mich beim Lesen natürlich dennoch darauf einlassen :)
Ich frage mich dabei eingangs, inwieweit die Geiselnehmer wirklich annehmen, das durch sie herbeigeführte Szenario wäre radikal genug, um ihre großen Forderungen wirklich durchsetzen zu können. Zumal, wenn es nicht soo viele Geiseln sind und die auch noch jetzt zentral und damit auf eine bestimme Art und Weise doch exponiert festgehalten werden.
Ich kann auch nicht wirklich beschwören, ob ich den Punkt, warum das HT ran soll, bis ins kleine Detail nachvollziehen kann, aber die im Text dazu zu Sprache gekommenen Dinge wirken nicht wirklich wie Ausreden des Autors, sondern sind fürs Erste schon ausreichend als Erklärung.
Munro wirkt schon ein wenig eingeschnappt, aber auch hier wieder: Schön wie Du beim \"Sammeln\" des alten Teams den Maquis-Aspekt aufgreifst. Das gleiche gilt für die Erwähnung der Zukunftstechnologie.

Eine Sache muss ich jetzt mal herausgreifen und zitieren.
Nach der Charakterisierung von Jurot folgt diese Zeile:
\"Doch um auf die Frage von Jurot zurückzukommen, erwiderte Alexandria:\"
Das ist nicht zu unterschätzen! Bisher wird die Geschichte distanziert erzählt, aber dieser Satz führt eigentlich plötzlich eine Art Erzählerfigur ein, denn nicht Munro reflektierte über Jurot, sondern die Erzählung. Das finde ich heikel, denn es könnte die bisher betriebene Struktur des Textes stören.

Wie Du bei der Lagebesprechung den grafischen Teil miteinbeziehst, finde ich sehr gut; Schön mischen sich die direkten Reden mit der Beschreibung der technischen Visualisierungen.

\"Standardmäßig\" ist zwar kein schönes Wort, aber ich muss dem Admiral recht geben.
Ich bin weit davon entfernt, mich als taktisch besonders gewieft zu bezeichnen; ich beschäftige mich auch nicht häufig mit solchen Plots.
Aber was spräche eigentlich dagegen, alle einfach aus dem Gebäude rauszubeamen? Gleich in getrennte Räume; oder: wir haben ja auch in der Serie öfter gesehen, dass man Waffen beim Beamen deaktivieren kann, sodass die Geiselnehmer in der Gruppe keine Bedrohung darstellen. Falls ich überlesen haben sollte, dass es Transportblockierungen (für die Tricorder haben sie ja wohl sowas - wobei man sich da dann fragen kann, woher man weiß, wieviele wo sind) gibt, sollten die doch das erste Ziel sein.
Und darüber hinaus, gäbe es doch noch andere Eingriffsmöglichkeiten statt der dirketen Auseinandersetzung. Warum leitet man denn kein Gas in die entsprechenden Räume, sodass alle außer Gefecht gesetzt werden? Es muss ja nicht gleich so katastrophal laufen wie damals im Moskauer Theater.

Die Befreiungsaktion ist aber gut beschrieben, positiv fällt wieder auf, dass alle Teammitglieder schon etwas zu tun bekommen. Leider läuft alles viel zu glatt (trotz der Pointe am Schluss) und die Teammitglieder verschwenden keine Sekunde an den Gedanken, wenigstens einen der Verbrecher in Gewahrsam zu nehmen, statt zu töten. Zwar ist es klar, dass man das Leben der Geiseln nicht durch solche \'Inhaftierungen\' riskieren wollte, aber gerade mit den technischen Möglichkeiten in Star Trek hätte es doch sicher noch Alternativen gegeben. Jetzt weiß man jedenfalls herzlich wenig über die Geiselnehmer, was sich in der Zukunft als großes Problem, als Fehler herausstellen könnte.
Für die Story ist der Überraschungsmoment am Ende sehr gut. Ich empfinde die Sache mit der Sprengladung allerdings als Klischee.
Die Pointe ist insgesamt aber gut gesetzt, der Cliffhanger klappt auch wunderbar.

Fazit:
Du gibst den Figuren schön Raum. Munro bleibt die Hauptperson, bekommt so auch die meiste Aufmerksamkeit, ohne andere Charaktere zu kurz kommen zu lassen. Das finde ich sehr gut.
Der Plot ist ganz stringent durcherzählt. Auf der einen Seite erfährt der Leser dadurch eine schöne Begleitung und ist nah an den Geschehnissen. Auf der anderen Seite fehlen über weite Strecken Überraschungen; etwas, was ich grundsätzlich nicht so schlimm finde. Allerdings bin ich ja nicht so der Fan von solchen Terror/Action-Stories und hatte deswegen einen etwas anderen Blick auf die Dinge. Das Grundszenario mit der Geiselnahme kann schon spannend und reizvoll sein, in der Umsetzung spürte ich aber leider zu wenig von der angeblich so extremen Bedrohungslage. Am Ende ist der Knalleffekt aber gelungen.
Die Sprache für die Geschichte funktioniert gut, ist aber meiner Meinung nach oft zu leger. Ich denke, dass Du Dir da keinen Gefallen erwiesen hast, wenn es darum geht, die \"Marke\" gegenüber dem Computerspiel eigenständiger erscheinen zu lassen. Dass einmal eine Art Erzählfigur angedeutet ist, könnte man als Experiment deuten, aber ich weiß nicht, ob Du sowas vorhattest.
Insgesamt bleibt durchaus positiver Eindruck; ich freue mich auf den nächsten Teil, auch, um zu sehen, wie Du weiter mit den Figuren umgehen wirst :)
Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

Alexander_Maclean

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« Antwort #10 am: 19.06.09, 16:00 »
Erstmal danke für den schnellen und umfangreichen Review

(und vermutlich die Kritik, die ich meisten \"gefürchet\" habe.) ;)
 
Zitat
Original von Max
Vorab möchte ich mich für meine manchmal recht unstrukturierte Rezension entschuldigen, aber ich hoffe es durch den Aufbau des Fazits wieder etwas wettmachen zu können.

War eigentlich gut lesbar.

Zitat
Ich finde, Du beschreibst sehr authentisch: Der Stil ist präzise und meistens \"dem Anlass\" angemessen.
Hin und wieder hätte ich mir ein paar längere Sätze, \"ummantelte\" Sätze gewünscht, aber mit dieser Vorliebe schwimme ich wohl gegen den Strom, insofern würde ich nicht allzu viel drauf geben ;) selbiges gilt auch, wenn bei mir manchmal beim Lesen die Alarmglocken für \'zu umgangssprächlich\' (und unnötige Verwendungen amerikanischer Begriffe) angingen. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass das auch am Vorbild des PC-Spiel liegen könnte.
Hin und wieder fällt mir auch auf, dass mir ein paar nonverbale Informationen zu den Dialogen fehlen. Welche Körpersprache zeigen die Figuren? Läuft das bewusst ab, oder geben sie gewisse Signale unbewusst?... Aber es ist auch schwierig, bei sowas die Balance zu finden.


wem sagst du das.

Zitat
Was das Formale angeht, stört mich etwas, dass Du bei den direkten Reden der Dialoge (bis auf eine Stelle gegen Ende) keine Absätze machst, sondern das Gesagte einfach \"durchschreibst\".


Wird selten gemacht, aber ich finde es angenehmer zu lesen.

Zitat
In diesem Zusammenhang positiv aufgefallen, ist mir aber, dass Du so manche Zahl ausschreibst!


So habe ich es gelernt.

Zitat
Ich finde es schön, dass Du auch Hommagen und Anspielungen in den Text einbaust. Schade aber, dass Hars Adilso in der ganzen Zeit noch kein anderes Thema gefunden hat. Ich glaube nicht, dass er damit wirklich jeden ansprechen würde. Grundsätzlich taucht nach meinem eigenen Geschmack das ein oder andere zu direkte Zitat auf.
Ein paar Momente sind sehr schön beschrieben, bei anderen spüre ich noch eine gewisse Distanz; etwa bei Munros Begegnung mit ihrer Schwester, wobei ich da auch sagen muss, das ich da auch glaube, etwas zu vorschnell zu urteilen, denn wohl nichts ist komplexer als zwischenmenschliche Beziehungen. So wie Du die Familienbiographien aufbaust, wirst Du Dir bei allen Einzelheiten etwas gedacht haben.

Ich finde es auch sehr gut, dass die unerledigte Angelegenheiten - das Schicksal der Maquis-Mitglieder (schreibt man doch ohne \"r\" oder?) - aufgreifst.


Ohne r. steht zumindest bei MA so. Marquis ist ein Adeltitel.

Zitat
Ganz erstaunlich ist auch die Betrachtung, als es um die Frage geht, ob das HT im AQ noch eine Existenzberechtigung hat. Schön, wie Du hier Tendenzen der fiktiven Zeit aufgreifst! Die gegenseitige Argumentation hast Du sehr konsequent aufgebaut. Ich fand diese Passage sehr gut und spannend zu lesen.

Die Rückblende kam für mich recht überraschend, aber sie funktioniert. Der Abschluss der Tuvok / Munro-Verbindung ist sehr gut, auch sehr pointiert dargestellt.


Auf den Teil bin ich auch ziemlich stolz.

Zitat
Zur Geschichte: Es wird Dich nicht überraschen, dass ich eine Terror-Geisel-Story nicht so schätze wie andere; Aber ich will mich beim Lesen natürlich dennoch darauf einlassen :)
Ich frage mich dabei eingangs, inwieweit die Geiselnehmer wirklich annehmen, das durch sie herbeigeführte Szenario wäre radikal genug, um ihre großen Forderungen wirklich durchsetzen zu können. Zumal, wenn es nicht soo viele Geiseln sind und die auch noch jetzt zentral und damit auf eine bestimme Art und Weise doch exponiert festgehalten werden.
Ich kann auch nicht wirklich beschwören, ob ich den Punkt, warum das HT ran soll, bis ins kleine Detail nachvollziehen kann, aber die im Text dazu zu Sprache gekommenen Dinge wirken nicht wirklich wie Ausreden des Autors, sondern sind fürs Erste schon ausreichend als Erklärung.
Munro wirkt schon ein wenig eingeschnappt, aber auch hier wieder: Schön wie Du beim \"Sammeln\" des alten Teams den Maquis-Aspekt aufgreifst. Das gleiche gilt für die Erwähnung der Zukunftstechnologie.


ja, die Geislnahme an sich ist eine etwas schwache Stelle. aber ich brauchte einen Aufhänger.

Zitat
Eine Sache muss ich jetzt mal herausgreifen und zitieren.
Nach der Charakterisierung von Jurot folgt diese Zeile:
\"Doch um auf die Frage von Jurot zurückzukommen, erwiderte Alexandria:\"
Das ist nicht zu unterschätzen! Bisher wird die Geschichte distanziert erzählt, aber dieser Satz führt eigentlich plötzlich eine Art Erzählerfigur ein, denn nicht Munro reflektierte über Jurot, sondern die Erzählung. Das finde ich heikel, denn es könnte die bisher betriebene Struktur des Textes stören.


Nope, da habe ich einen fehler in der Zeichensetzung gemacht. mea culpa.

Zitat
Wie Du bei der Lagebesprechung den grafischen Teil miteinbeziehst, finde ich sehr gut; Schön mischen sich die direkten Reden mit der Beschreibung der technischen Visualisierungen.


das war ein eher praktischen Problem.
Ich musste mir überlegen, wie ich dass am besten machen konnte. Von daher musste ich mir das selbst Visualisieren und habe die Skizze gemacht. Und die gefiel mir trotz meines geringen zeichnerischen Talentes so gut, dass sie mit reinkam.

Gut dass es ankam. :) :) :)
 
Zitat
\"Standardmäßig\" ist zwar kein schönes Wort, aber ich muss dem Admiral recht geben.
Ich bin weit davon entfernt, mich als taktisch besonders gewieft zu bezeichnen; ich beschäftige mich auch nicht häufig mit solchen Plots.
Aber was spräche eigentlich dagegen, alle einfach aus dem Gebäude rauszubeamen? Gleich in getrennte Räume; oder: wir haben ja auch in der Serie öfter gesehen, dass man Waffen beim Beamen deaktivieren kann, sodass die Geiselnehmer in der Gruppe keine Bedrohung darstellen. Falls ich überlesen haben sollte, dass es Transportblockierungen (für die Tricorder haben sie ja wohl sowas - wobei man sich da dann fragen kann, woher man weiß, wieviele wo sind) gibt, sollten die doch das erste Ziel sein.
Und darüber hinaus, gäbe es doch noch andere Eingriffsmöglichkeiten statt der dirketen Auseinandersetzung. Warum leitet man denn kein Gas in die entsprechenden Räume, sodass alle außer Gefecht gesetzt werden? Es muss ja nicht gleich so katastrophal laufen wie damals im Moskauer Theater.


Gut an der Stelle hätte ich da was eridnen können. das sind aber Punkte, an die ich nicht direkt gedacht habe.

Zitat
Die Befreiungsaktion ist aber gut beschrieben, positiv fällt wieder auf, dass alle Teammitglieder schon etwas zu tun bekommen. Leider läuft alles viel zu glatt (trotz der Pointe am Schluss) und die Teammitglieder verschwenden keine Sekunde an den Gedanken, wenigstens einen der Verbrecher in Gewahrsam zu nehmen, statt zu töten. Zwar ist es klar, dass man das Leben der Geiseln nicht durch solche \'Inhaftierungen\' riskieren wollte, aber gerade mit den technischen Möglichkeiten in Star Trek hätte es doch sicher noch Alternativen gegeben. Jetzt weiß man jedenfalls herzlich wenig über die Geiselnehmer, was sich in der Zukunft als großes Problem, als Fehler herausstellen könnte.
Für die Story ist der Überraschungsmoment am Ende sehr gut. Ich empfinde die Sache mit der Sprengladung allerdings als Klischee.
Die Pointe ist insgesamt aber gut gesetzt, der Cliffhanger klappt auch wunderbar.


Mein schwester meinte, mit den Cliffhänger würde ich meine fiese Ader ausleben. :evil:

Zitat
Fazit:
Du gibst den Figuren schön Raum. Munro bleibt die Hauptperson, bekommt so auch die meiste Aufmerksamkeit, ohne andere Charaktere zu kurz kommen zu lassen. Das finde ich sehr gut.
Der Plot ist ganz stringent durcherzählt. Auf der einen Seite erfährt der Leser dadurch eine schöne Begleitung und ist nah an den Geschehnissen. Auf der anderen Seite fehlen über weite Strecken Überraschungen; etwas, was ich grundsätzlich nicht so schlimm finde. Allerdings bin ich ja nicht so der Fan von solchen Terror/Action-Stories und hatte deswegen einen etwas anderen Blick auf die Dinge. Das Grundszenario mit der Geiselnahme kann schon spannend und reizvoll sein, in der Umsetzung spürte ich aber leider zu wenig von der angeblich so extremen Bedrohungslage. Am Ende ist der Knalleffekt aber gelungen.
Die Sprache für die Geschichte funktioniert gut, ist aber meiner Meinung nach oft zu leger. Ich denke, dass Du Dir da keinen Gefallen erwiesen hast, wenn es darum geht, die \"Marke\" gegenüber dem Computerspiel eigenständiger erscheinen zu lassen. Dass einmal eine Art Erzählfigur angedeutet ist, könnte man als Experiment deuten, aber ich weiß nicht, ob Du sowas vorhattest.
Insgesamt bleibt durchaus positiver Eindruck; ich freue mich auf den nächsten Teil, auch, um zu sehen, wie Du weiter mit den Figuren umgehen wirst :)


danke für das Lob. da bin ich ja beruhigt, dass du mein werk recht ansprechend findest.

Was deine Hoffnungen. ich werde mich bemühen.
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« Antwort #11 am: 19.06.09, 17:14 »
Zitat
Original von Alexander_Maclean
Erstmal danke für den schnellen und umfangreichen Review

(und vermutlich die Kritik, die ich meisten \"gefürchet\" habe.) ;)

Dann muss ich in Zukunft härter werden um noch mehr gefürchtet zu werden :Harrrr


Zitat
Original von Alexander_Maclean
Zitat
Was das Formale angeht, stört mich etwas, dass Du bei den direkten Reden der Dialoge (bis auf eine Stelle gegen Ende) keine Absätze machst, sondern das Gesagte einfach \"durchschreibst\".


Wird selten gemacht, aber ich finde es angenehmer zu lesen.

Ich finde, es erschwert das Lesen und das Auseinanderhalten der Redenden. Außerdem wirken die Diaologe dadurch irgendwie hektisch.

Zitat
Original von Alexander_Maclean
So habe ich es gelernt.

Ist aber leider nicht allgemeiner Standard.

Zitat
Original von Alexander_Maclean
Ohne r. steht zumindest bei MA so. Marquis ist ein Adeltitel.

Aber in Deinem Text steht die ganze Zeit \"Marquis\".

Zitat
Original von Alexander_Maclean
ja, die Geislnahme an sich ist eine etwas schwache Stelle. aber ich brauchte einen Aufhänger.

Schade, da hätte es sich vielleicht gelohnt, ein wenig mehr in den Aufhänger zu investieren.

Zitat
Original von Alexander_Maclean
Zitat
Eine Sache muss ich jetzt mal herausgreifen und zitieren.
Nach der Charakterisierung von Jurot folgt diese Zeile:
\"Doch um auf die Frage von Jurot zurückzukommen, erwiderte Alexandria:\"
Das ist nicht zu unterschätzen! Bisher wird die Geschichte distanziert erzählt, aber dieser Satz führt eigentlich plötzlich eine Art Erzählerfigur ein, denn nicht Munro reflektierte über Jurot, sondern die Erzählung. Das finde ich heikel, denn es könnte die bisher betriebene Struktur des Textes stören.


Nope, da habe ich einen fehler in der Zeichensetzung gemacht. mea culpa.

Das hat doch nicht viel mit der Zeichensetzung zu tun. Für Munro passiert in der Zwischenzeit ja nichts, nur der Leser erhält Einblicke in Jurots Charakter, sodass Munro auf nichts zurückkommt.

Zitat
Original von Alexander_Maclean
Zitat
Wie Du bei der Lagebesprechung den grafischen Teil miteinbeziehst, finde ich sehr gut; Schön mischen sich die direkten Reden mit der Beschreibung der technischen Visualisierungen.


das war ein eher praktischen Problem.
Ich musste mir überlegen, wie ich dass am besten machen konnte. Von daher musste ich mir das selbst Visualisieren und habe die Skizze gemacht. Und die gefiel mir trotz meines geringen zeichnerischen Talentes so gut, dass sie mit reinkam.

Gut dass es ankam. :) :) :)

Da habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte eher die Beschreibungen im Text:

---Die Leiterin des Hazardteams rief eine schematische Grundrisszeichnung der Ebene 26 auf.
„Okay, die Geiselnehmer haben alles zwischen den Abschnitten sieben und neun mit
Kraftfeldern abgeriegelt.“ Auf dem Monitor wurden die entsprechenden Querverbindungen
weiß anzeigt. „Aber wir haben Glück. In den Bereich befinden sich zwei Turboschächte, die
wir nutzen können.“ Die Grundrisse der beiden Turboschächte wurden angezeichnet.---

Zitat
Original von Alexander_Maclean
Zitat
\"Standardmäßig\" ist zwar kein schönes Wort, aber ich muss dem Admiral recht geben.
Ich bin weit davon entfernt, mich als taktisch besonders gewieft zu bezeichnen; ich beschäftige mich auch nicht häufig mit solchen Plots.
Aber was spräche eigentlich dagegen, alle einfach aus dem Gebäude rauszubeamen? Gleich in getrennte Räume; oder: wir haben ja auch in der Serie öfter gesehen, dass man Waffen beim Beamen deaktivieren kann, sodass die Geiselnehmer in der Gruppe keine Bedrohung darstellen. Falls ich überlesen haben sollte, dass es Transportblockierungen (für die Tricorder haben sie ja wohl sowas - wobei man sich da dann fragen kann, woher man weiß, wieviele wo sind) gibt, sollten die doch das erste Ziel sein.
Und darüber hinaus, gäbe es doch noch andere Eingriffsmöglichkeiten statt der dirketen Auseinandersetzung. Warum leitet man denn kein Gas in die entsprechenden Räume, sodass alle außer Gefecht gesetzt werden? Es muss ja nicht gleich so katastrophal laufen wie damals im Moskauer Theater.


Gut an der Stelle hätte ich da was eridnen können. das sind aber Punkte, an die ich nicht direkt gedacht habe.

Schon ein bisschen schade, denn bei so etwas wie einem HT-Konzept ergibt sich natürlich ein Problem: Man weist sie als absolute Elite aus und die Elite müsste eigentlich an alles denken.


Zitat
Original von Alexander_Maclean
danke für das Lob. da bin ich ja beruhigt, dass du mein werk recht ansprechend findest.

Gern geschehen. Wann kommt den der nächste Teil :D
Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

Alexander_Maclean

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« Antwort #12 am: 19.06.09, 20:26 »
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Original von Max
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Wie Du bei der Lagebesprechung den grafischen Teil miteinbeziehst, finde ich sehr gut; Schön mischen sich die direkten Reden mit der Beschreibung der technischen Visualisierungen.


das war ein eher praktischen Problem.
Ich musste mir überlegen, wie ich dass am besten machen konnte. Von daher musste ich mir das selbst Visualisieren und habe die Skizze gemacht. Und die gefiel mir trotz meines geringen zeichnerischen Talentes so gut, dass sie mit reinkam.

Gut dass es ankam. :) :) :)

Da habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte eher die Beschreibungen im Text:

---Die Leiterin des Hazardteams rief eine schematische Grundrisszeichnung der Ebene 26 auf.
„Okay, die Geiselnehmer haben alles zwischen den Abschnitten sieben und neun mit
Kraftfeldern abgeriegelt.“ Auf dem Monitor wurden die entsprechenden Querverbindungen
weiß anzeigt. „Aber wir haben Glück. In den Bereich befinden sich zwei Turboschächte, die
wir nutzen können.“ Die Grundrisse der beiden Turboschächte wurden angezeichnet.---


Ah so. das war meine fantasie. An der Stelle ahbe ich mich an die Einsdatzbesprechungen aus dem Spiel orientiert. Die fand ich eigentlich ganz gut.

Zitat
Original von Alexander_Maclean
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\"Standardmäßig\" ist zwar kein schönes Wort, aber ich muss dem Admiral recht geben.
Ich bin weit davon entfernt, mich als taktisch besonders gewieft zu bezeichnen; ich beschäftige mich auch nicht häufig mit solchen Plots.
Aber was spräche eigentlich dagegen, alle einfach aus dem Gebäude rauszubeamen? Gleich in getrennte Räume; oder: wir haben ja auch in der Serie öfter gesehen, dass man Waffen beim Beamen deaktivieren kann, sodass die Geiselnehmer in der Gruppe keine Bedrohung darstellen. Falls ich überlesen haben sollte, dass es Transportblockierungen (für die Tricorder haben sie ja wohl sowas - wobei man sich da dann fragen kann, woher man weiß, wieviele wo sind) gibt, sollten die doch das erste Ziel sein.
Und darüber hinaus, gäbe es doch noch andere Eingriffsmöglichkeiten statt der dirketen Auseinandersetzung. Warum leitet man denn kein Gas in die entsprechenden Räume, sodass alle außer Gefecht gesetzt werden? Es muss ja nicht gleich so katastrophal laufen wie damals im Moskauer Theater.


Gut an der Stelle hätte ich da was eridnen können. das sind aber Punkte, an die ich nicht direkt gedacht habe.

Schon ein bisschen schade, denn bei so etwas wie einem HT-Konzept ergibt sich natürlich ein Problem: Man weist sie als absolute Elite aus und die Elite müsste eigentlich an alles denken.[/quote]

Boah, jetzt hast du mich aber.

Lässt sich aber gut in der nächsten Episode thematisieren.

Zitat
Gern geschehen. Wann kommt den der nächste Teil :D


Immer diese Drängler ;)
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Fleetadmiral J.J. Belar

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Star Trek Elite Force 1x01 Bewährungsprobe
« Antwort #13 am: 11.07.09, 13:52 »
So mein lieber Alex.
was lange währt, wird endlich gut. Hier nun meine Review.

Alles in allem eine richtig gute Geschichte mit vielen schönen Momenten wie zum Beispiel, dass Janeway, Munro zwei Pins leiht. Auch der Angriffsplan mit den Turboliften hat mir sehr gut gefallen und die Beziehungen innerhalb des Teams waren auch sehr stimmig. Du hast es auch geschafft Tuvoks und Munros Verhältnis weiterzuentwickeln, was mir persönlich auch sehr gefallen hat. Was mir nicht so zusagt ist die Tatsache, dass es jetzt laut deiner Geschichte, drei Elite Infantriekommandos in der Sternenflotte gibt. Zum einen die Ranger (wo kommen denn die auf einmal her?), dann meine TF MACOs und das Hazardteam. Mit dem Hazardteam kann man leben, da es ja eine Einheit der regulären SF ist, aber dann zusätzlich noch die Rangers?

Dann möchte ich noch Bezug auf die Tatsache nehmen, was nach der Rückkehr der Voyager mit dem Maquis passiert, jedenfalls laut UO. Es wird vom SFC entschieden, allen Mitgliedern des Maquis eine Generalamnestie zu gewähren und falls vorhanden, ihre Patente wieder in Kraft zu setzen, sollten die Betroffenen das wünschen (ist schon alleine im Hinblick auf die Verluste im Dominionkrieg nicht schlecht, da man so ein wenig kompensieren und die Verluste ausgleichen kann). In UO wird Chakotay Captain der Voyager-A und Tuvok sein Erster Offizier, während Seven die neue OPS Tante wird 2381 ist sie schon Ensign, da Kim auf die Ent-E wechselt. Nur damit du Bescheid weißt.

Die Geschichte selbst war schön geschrieben, wenn auch etwas vorhersehbar. Ich wusste am Ende schon bevor es passiert ist, wie man den Tot-Mann Kerl ausschalten kann. Bin aber schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

Die Idee mit den Energieabsorbierenden Fenstern fand ich richtig geil. Wenn ich darf, werde ich die Technik auch mal verwenden. Das war ganz großes Kino.

Jetzt zu einem Punkt, der mir gar nicht zusagt. Das wären die Wortdreher, Verschlucker und Verwechsler. Du solltest die Geschichte vor Veröffentlichung an jemanden weiterleiten, der das korrigieren kann. Denn aus einem IHM einen IHN zu machen, kann den Lesefluss ziemlich stören. Auch hast du manche Sätze ziemlich verdreht, was ebenfalls dazu führt, dass man einen Satz zweimal lesen muss, um ihn zu verstehen.

Fazit: Sauber geschrieben und ein toller Opener für einen UO Spinoff. Weiter so.

Note: 2+

Gruß
J.J.
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Star Trek Elite Force 1x01 Bewährungsprobe
« Antwort #14 am: 11.07.09, 15:27 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Dann möchte ich noch Bezug auf die Tatsache nehmen, was nach der Rückkehr der Voyager mit dem Maquis passiert, jedenfalls laut UO. Es wird vom SFC entschieden, allen Mitgliedern des Maquis eine Generalamnestie zu gewähren und falls vorhanden, ihre Patente wieder in Kraft zu setzen, sollten die Betroffenen das wünschen (ist schon alleine im Hinblick auf die Verluste im Dominionkrieg nicht schlecht, da man so ein wenig kompensieren und die Verluste ausgleichen kann). In UO wird Chakotay Captain der Voyager-A und Tuvok sein Erster Offizier, während Seven die neue OPS Tante wird 2381 ist sie schon Ensign, da Kim auf die Ent-E wechselt. Nur damit du Bescheid weißt.

Wie stark, wie explizit wollte denn Alex seine Geschichte in den UO-Kontext stellen? Denn das Maß entscheidet ja darüber, in wie weit er sich an den Maquis-Voraussetzungen gebunden fühlen muss, sich daran zu orientieren oder gar zu halten hat. Es nähme dem EF-Grundkonzept meiner Meinung nach schon einiges an reizvollem Konfliktstoff.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Auch hast du manche Sätze ziemlich verdreht, was ebenfalls dazu führt, dass man einen Satz zweimal lesen muss, um ihn zu verstehen.

Ich liebe ja lange und verdrehte Sätze, solange sie letztendes korrekt sind :D
Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

 

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