Autor Thema: Star Trek - U.S.S. Alexandria  (Gelesen 11669 mal)

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Max

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Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #15 am: 16.01.10, 12:45 »
Zitat
Original von Roger van Dyke
Die Galaxyklasse spricht hier auch nur von Offizieren und Crewmitgliedern, nicht von Familienangehörigen, die ja angeblich auch auf dem Schiff sein sollen.

JA, aber in den beiden Folgen, die ich angesprochen habe, wurde da - in diesem Punkt bin ich mir relativ sicher - nicht unterschieden, sondern die Gesamtanzahl der Personen an Bord des Schiffs.
Aber wie gesagt: Ich würde mir auch um solche Zahlen für die eigene FanFiction nicht so viele Sorgen machen.
Jenes anfängliche Stadium zeichnerischer Tätigkeit, in dem Kleinkinder Kopffüßler oder dicke Männchen mit L-Beinen und in Gabelzinken endenden Armen zeichnen, machte er niemals durch; vielmehr mied er die menschliche Gestalt völlig, und als der Papa (Dr. Erich Wind) ihn drängte, doch mal die Mama (Dr. Lisa Wind) zu malen, reagierte er mit einem lieblichen Wellenmuster, das ihm zufolge ihr Schatten auf dem neuen Kühlschrank war.

Kontikinx1404

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #16 am: 08.07.14, 21:55 »
Hallo Roger,

ich habe mir gerde Deinen Thread durch gelesen. Aber irgendwie scheint der Link der zur Story führt, nicht mehr zu funktionieren.
Wäre es möglich das du mir einen anderen Link zeigst? Ich würde gerne die komplette Story lesen, da mir die leseprobe gut gefallen hat.
Das gleiche gilt auch für die U.S.S. Scimitar.

vielen Dank im vorraus.
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Roger van Dyke

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #17 am: 09.07.14, 00:00 »
Hallo Kontike,

ich bin ja total überrascht, dass Du meinen alten Thread wieder ausgegraben hast.
Ich habe ohnehin vor neue Links zu setzen, da die alten wohl seit geraumer Zeit nicht mehr funktionieren.
Habe mich vor ein paar Tagen entschlossen, die erste Geschichte noch mal leicht zu überarbeiten.
Wird nicht lange Dauern und dann stelle ich die ganzen Sachen wieder neu ein.

Als kleines Extra habe ich mir gedacht packe ich auch meine Hörbuchversion ins Netz.
Insgesamt 10 Stunden Star Trek Feeling pur, am besten mit Kopfhörer, denn außer der eigentlichen Lesung sind da natürlich auch viele Hintergrundgeräusche mit dabei, damit das Kopfkino richtig abgeht.

Ich werd dann meinen Eingangsthread im Portfolio überarbeiten und neue Links einsetzen.

Und vielen Dank für Dein Interesse an meinen Werken   ;)
« Letzte Änderung: 09.07.14, 11:35 by Roger van Dyke »
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Kontikinx1404

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #18 am: 09.07.14, 09:36 »
Ja manchmal wühle ich gerne in alten Archiven, findet man doch oft was interessantes. ;D
Na dann warte ich mal ab bis du mit Deiner überarbeitung durch bist.
Mich interessiert generell was andere so  in ihren Geschichten schreiben, auch wenn ich selbst hier noch nicht all zu viel geschrieben habe.
« Letzte Änderung: 09.07.14, 19:41 by Kontikinx1404 »
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Kontikinx1404

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #19 am: 13.10.14, 17:47 »
Hallo Roger,

gestern habe ich Dein Roman fertig gelesen, hat etwas länger gedauert weil immer wieder was dazwischen kam.

Dein Roman hat mir sehr gut gefallen. Er ist gut geschrieben.  In die Charaktere kann man sich gut hinein versetzen, sie sind sehr gut
ausgearbeitet. Die Story ist spannend und interessant geschrieben. Mir sind keine Logikfehler oder ähnliches aufgefallen und die
Rechtschreibung ist sehr gut.

Die Rasse der Dalerianer fand ich irgendwie cool. Die reden so ausschweifend und Langatmig, das man kaum mit kommt.
( Ich glaube so mancher Chef hat Gene eines Dalerianers in sich, zumindest trifft das auf meinen Chef manchmal zu.)
Die Lösung mit der Sonde war eine gute idee, der übernächtigte Dalerianer hat mir gut gefallen.
Der Vergleich mit dem Wasserhahn und dem Fass den van Dyke der Chefingeneurin erzählte war passend und wie aus dem Leben
gegriffen. Manchmal muss man Dinge eben vereinfachen. Wobei mein erster gedanke dabei war: Bau doch einen zweiten Wasserhahn ein. Das wäre hier nur nicht zweckdienlich gewesen.

Das ende des Romans war ein wenig offen. Könnte es sein das David Robinson, der ehemalige Erste Offizier der Alexandria wieder
auftaucht? Dieser Charakter ist schon ein wenig undurchsichtig.

Fazit: Der Roman ist sehr lesenswert und eine Fortsetzung wäre sicher interessant.
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Max

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #20 am: 14.10.14, 10:45 »
Also da weiß ich schon, welche FanFiction ich als nächstes lesen werde! :)

Ich persönlich finde die von Kontikinx1404 gelobte Rechtschreibung wenn ich ehrlich bin schon mal vorab sehr einnehmend für den Text und sich ausschweifend ausdrückende Außerirdische - ich glaube, dass wird voll meinen Geschmack treffen :D :)
Jenes anfängliche Stadium zeichnerischer Tätigkeit, in dem Kleinkinder Kopffüßler oder dicke Männchen mit L-Beinen und in Gabelzinken endenden Armen zeichnen, machte er niemals durch; vielmehr mied er die menschliche Gestalt völlig, und als der Papa (Dr. Erich Wind) ihn drängte, doch mal die Mama (Dr. Lisa Wind) zu malen, reagierte er mit einem lieblichen Wellenmuster, das ihm zufolge ihr Schatten auf dem neuen Kühlschrank war.

Roger van Dyke

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #21 am: 14.10.14, 21:29 »
Hallo Kontiki,

vielen Dank für Dein überaus positives Urteil. Es freut mich ganz besionders, dass sich das Überarbeiten hier schon mal gelohnt hat. Ich konnte wirklich noch viele kleine Fehlerchen beheben.
Besonders hat mich gefreut, dass mein Erstlingswerk doch ganz gut abschneidet, denn ich bin da wie viele andere auch ganz unbedarft rangegangen.
Es ist nicht immer einfach so kleine Marotten zu etablieren wie den ersten Offizier, der gelegentlich mal mit Tips aushilft, oder den Captain der verdienten Crewmitgliedern mal besondere Beachtung zukommen lässt.

Ich kann Dir versprechen, dass der ehemalige Offizier noch mal auftauchen wird, allerdings erst im dritten Teil, aber dann ebenso undurchsichtig bleiben wird.
Im kommenden vierten band werden sich dann viele Handlungsfäden und Geheimnisse auflösen. Aber der muss erst noch geschrieben werden.

Die Überarbeitung von Teil zwei ist fast fertig, ich gebe Dir gerne bescheid, wenn ich das fertig habe, dann kannst Du gerne weiterlesen, wie es um die Crew der Alexandria weitergeht.

Ach ja, am Schluß des dritten Bandes hatte ich mich perfekt in eine Sackgasse ohne Wendemöglichkeit manövriert und habe dann einen kleinen Kunstgriff genutzt und alte Bekannte auftauchen lassen. Du darfst also gespannt sein.

@ Max
Es freut mich, dass Du meine FF lesen willst. Ich hoffe, dass dir die erste Geschichte gut gefällt, es steckt wie bei jedem von uns viel Herzblut in dieser Story.
Die aktuelle Version oder aber auch die Hörbuchvariante findest Du in meinem Portfolio
« Letzte Änderung: 14.10.14, 21:43 by Roger van Dyke »
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Kontikinx1404

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #22 am: 15.10.14, 19:17 »
@Roger van Dyke
 Es wäre schön, wenn Du mir bescheid gibst wenn Teil 2 überarbeitet wird. Ich bin schon gespannt wie es weiter geht.
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Kontikinx1404

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #23 am: 14.12.14, 20:23 »
Hallo Roger,

gerade habe ich Deinen Roman "Dunkle Geschäfte" von der "U.S.S. Alexandria" zuende gelesen.
Ich muss Dir wirklich sagen du hast damit erstklassige Arbeit geleistet.
Der Roman ist vom Anfang bis zum Ende spannend, und schlüssig aufgebaut. Mir ist kein einziges Logikloch oder eine unbeantwortete
Frage aufgefallen. Für die Planung und recherchen hast du sicher ewig gebraucht, ganz zu schweigen von der Zeit das alles nieder zu schreiben.

Es gab viele interessante Stellen, z.B. der Auftritt der Kanzlerin vor dem Untersuchungsausschuss. Als sie sich für Captain Wikland einsetzte. Die Verwendung der Transpondercodes zur Fernsteuerung.

Die Frachttür auf der Cardassianischen Station die nach oben aufgeht und nicht zur Seite, wie die Crewmitglieder vermuteten.


Du hast an den richtigen Stellen auch Humor in Deine Geschichte gebracht. Die vorgehensweise und die ungewöhlichen Ideen der
Besatzung gefallen mir sehr gut, vor allem weil sie schlüssig sind, die Probleme auf Elegante Weise lösen und nicht mit der
Holzhammermethode vorgehen. Man kann sich sehr gut in die Charaktere un die Situation hinein versetzen.

Die Beschreibung des Bajoranischen Rituals an bord des Runabouts war klasse. Da hast Du Baterat Blätter erwähnt, die kannte ich erst seit STO.

Fazit:
Dein Roman bekommt von mir die Note "sehr gut". Sehr lesenswert. Eine Note die ich nur sehr selten vergebe.


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Roger van Dyke

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #24 am: 15.12.14, 07:57 »

Hallo Kontiki,

vielen herzlichen Dank für Dein Review.

Es freut mich sehr, dass Du dir die Zeit genommen hast meine zweite Story zu lesen.
Insbesondere ist es schön zu erfahren, dass Sie Dir gut gefallen und dich ebenso gut unterhalten hat.

Inzwischen darf ich sagen, bin ich ein alter Hase im Fandom und ich weiß worauf die Leute Wert legen. Im Prinzip ist es einfach:

Du darfst alles machen, solange es nachvollziehbar dargelegt ist. Denn Fans die die Materie kennen, sind oft sehr kritisch.

Das schließt natürlich Recherche mit ein, man muss wissen in welcher Zeit man sich bewegt und kann dann auch auf Ereignisse im Canon zurückgreifen, damit der Leser sich heimisch fühlt.

Das ist so meine Philosophie.

An manchen Sachen knobelt man lange herum und insbesondere die Zahl der Logiklöcher klein zu halten, ist bei einem Roman dieser Länge nicht gerade einfach, da ist es wichtig den Überblick zu behalten.

Die Sache mit den Bateret Blättern stammt von meiner Bekannten, die den Charakter Ymoota erstellt hat und ich habe dann versucht aus der Beschreibung eine Bajoranische Szene zu schreiben, die mir damals unheimlich viel Spaß gemacht hat.

Es ist ja nicht immer einfach, solche Dinge aufzugreifen um sie dann auch effektvoll umzusetzen.

Ich bedanke mich auch in aller Form für deine „Sehr gute“ Bewertung, das macht mich wirklich stolz.

Für die kommenden langen Winternächte darf ich Dir dann auch gerne die Fortsetzung Teil 3 der Storyline anbieten, die nach mehr als 13 Jahren im Juni 2013 endlich fertig wurde.
Ich hoffe der nächste Roman dauert nicht so lang. :)
 
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Kontikinx1404

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #25 am: 15.12.14, 15:12 »
Den dritten Roman werde ich auch lesen, aber wahrscheinlich erst im Januar damit anfangen. Als nächstes werde ich versuchen meine
Conteststory fertig zu stellen, dann werde ich Davids Roman lesen und anschließend Teil 3.

Wenn es blöd läuft kann sich das auch nach hinten verschieben, da ich im Jnanuar wahrscheinlich überstunden machen muß.
Aber lesen werde ich es auf jeden Fall.
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David

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #26 am: 15.12.14, 15:13 »
Oh, das freut mich zu hören, dass du "Kleine Graue Freunde" auf deine Liste gesetzt hast.
Ich wünsche viel Vergnügen und freue mich im kommenden Jahr auf dein Feedback

Roger van Dyke

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #27 am: 15.12.14, 16:46 »

@Konti

Immer mit der Ruhe.
Der Contest geht natürlich vor und man will ja auch mal was Anderes lesen.
Ich bin auch feste an meiner Contestgeschichte dran, der Zeitrahmen ist ja auch irgendwann mal rum und da muss man sehen dass man fertig wird.
Und um Abzustimmen muss man ja auch noch alle Contestbeiträge lesen können.

Das ist wie man so schön sagt, wie beim Klöße essen, immer einen nach dem Anderen!  :Corn (hier isses leider nur Popcorn)
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Dahkur

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Antw:Star Trek - U.S.S. Alexandria
« Antwort #28 am: 04.05.15, 17:31 »
Es hat ein wenig mit dem Kommentar gedauert, da ich den April über beim NaNoCamp in die Tasten gehauen habe.

Da Dein Roman ja schon etwas älter ist, habe ich mir erst einmal ein paar der anderen Kommentare zu Band 1 hier durchgelesen, um nicht zu viel zu wiederholen. (Mache ich normalerweise nicht, um mich nicht beeinflussen zu lassen). So weiß ich jetzt aber, dass die vielen Charaktere, die mich nämlich auch etwas irritiert haben, dem Umstand geschuldet sind, dass die Crew ein Gemeinschaftswerk Eures Trekdinners ist, wo jeder einmal seinen Auftritt haben wollte ;) .

Es ist zwar auch schon erwähnt worden, aber ich möchte es auch nochmal aufführen: richtig gute Rechtschreibung! Das Lesen war dadurch sehr angenehm.

Deine Hauptcharaktere haben mir gefallen, wenn auch Roger Van Dyke für meinen persönlichen Geschmack zu viele Auszeichnungen und glänzende Abschlüsse hat. Aber das ist – wie gesagt – ein sehr persönliches Empfinden (ich kann z.B. auch mit der Heldenverehrung in ST-Serien nichts anfangen).

Sehr gut hat mir bei ihm der frustrierte Kapitelabschluss nach dem enttäuschenden Empfang an Bord auf S. 41 gefallen. Da kann man als Leser so richtig mitfühlen.

Was es mit diesem Robinson auf sich hat, warum er sich über seinen Vorgesetzten so einfach hinwegsetzen kann, und warum der ihm das auch noch so durchgehen lässt, dass wird wahrscheinlich in den späteren Romanen noch erklärt werden, oder? Momentan sorgt sein Verhalten noch für ein großes Fragezeichen bei mir.

Davon abgesehen hat mir der Roman sehr gut gefallen. Die beiden Plots waren spannend und einfallsreich. Vor allem derjenige mit den Dalerianern. Sowohl die Betrugsidee war pfiffig als auch die lakonische Reaktion der Dalerianer am Ende darauf. Fand ich herrlich! Bei der Vorstellung dieser Rasse fand ich es auch gut, dass Du neue Titel für sie eingeführt hast und nicht auf die typischen Ränge der Sternenflotte zurückgegriffen hast. Das klingt sehr viel realistischer.

Bei den Kämpfen um Sakras 5 war ich ein wenig überrascht, dass sich alles so geradlinig entwickelt hat. Ich hätte zwischenzeitlich darauf wetten können, dass die Verstrickungen  etwas verwinkelter wären. Frag mich nicht warum … vielleicht, weil der Captain den Hippie-Ratsvorsitzenden am Anfang so schräg angeschaut hat :).

Richtig spannend fand ich die Szene auf der Mondstation, wo Du dann im Augenblick der Entdeckung des Grausigen einen Szenenwechsel gemacht hast. Genau so muss es sein ;) .

Noch ein paar kurze Nitpicker-Anmerkungen (nicht böse sein):

Nitpicker-Anmerkung 1: Auf S. 58 schreibst Du „hatte eine lange Dienstzeit vor sich“ … sollte sicherlich „hinter sich“ heißen, oder?

Nitpicker-Anmerkung 2: Abkürzungen wie „Lt. Cmdr.“ im Fließtext empfinde ich als unschön. Das sollte ausgeschrieben werden.

Nitpicker-Anmerkung 3: Auch wieder sehr subjektiv: Es irritiert mich immer sehr, wenn bei Charakteren im Erzähltext der Vorname verwendet wird. Davon abgesehen, dass es für mich als Leser eine Vertrautheit anzeigt, die ich einfach nicht mit dem Charakter habe, fällt es mir bei so vielen neuen Namen auch recht schwer, durchzusteigen, wer wer ist, wenn abwechselnd Vor- und Nachname verwendet wird (ich bin froh, wenn ich mir einen davon merken kann ;) )


So, jetzt aber genug davon: Was mich ja total fasziniert hat, waren Deine vielen technischen Beschreibungen. Ich habe mich da sehr in manche der TNG-Folgen versetzt gefühlt, die ich mir momentan abends in einem Re-Watch gönne, und bei denen ich  LaForge des öfteren mit den Gedanken lausche „hoffentlich weiß wenigstens er, was er da sagt“ :).
Es hört sich bei Dir alles sehr professionell an, auch wenn ich zweimal die Hälfte nicht verstehe. Hast Du Dich da intensiv mit der Star Trek Technik auseinandergesetzt, oder verwendest Du geschickt Technobabble? Das Ergebnis überzeugt (mich) auf jeden Fall. Ich fand es sehr interessant zu lesen, was für raffinierte Strategien die Charaktere entwickelt haben.

Oh ja, und noch etwas sehr Subjektives zum Schluss: Schön, dass Du Jean Michel Jarre eingebracht hast. Den habe ich in meiner Jugend bis zum Abwinken gehört und hatte in der entsprechenden Szene ein schönes nostalgisches Erlebnis. (und gleich den Drang verspürt, das CD-Regal zu durchforsten)

Fazit: Ich bin sehr davon beeindruckt, wie technik-versiert Du schreibst, welche Gedanken Du Dir über technische Lösungen machst, und wie Du dennoch dabei die Charaktere und eine spannende Handlung nicht vergisst. Ich habe „Trugbilder“ sehr gerne gelesen.
"I am the sum of my art, therein lies my life." (Duncan Regehr/"A Dragon's Eye")

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PORTFOLIO

Roger van Dyke

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« Antwort #29 am: 04.05.15, 19:16 »
Hallo Dahkur,

vielen Dank, dass Du meine Geschichte gelesen hast, ich bin immer wieder überrascht, dass mir diese erste Geschichte, die damals nur 10 Seiten lang werden sollte, doch so gut geglückt ist.
Es ist natürlich richtig, dass jeder der auf unserem Trekdinner Charaktere erstellt hatte, seinen Liebling gerne in Aktion sehen wollte. Da das aber irgendwie nicht weiterging habe ich die kurzerhand alle annektiert, denn ich hatte als Vereinsvorsitzender alle Infos in unserer Bible zusammengestellt und konnte so auf eine bestehende Crew zurückgreifen, was auch nicht problemlos war, denn den Charakteren Leben einzuhauchen war keine leichte Aufgabe.

Dass sich die Rechtschreibung gebessert hat, ist meiner Überarbeitung zu verdanken, schön zu hören, dass sich das tatsächlich verbessert hat, das habe ich bei Teil 2 auch schon erledigt nur Teil 3 steht noch aus.

Wie Du schon richtig ausgeführt hast, war es mir auch wichtig Unterschiede herauszustellen und da hat sich das geheimnisvolle Volk der Dalerianer geradezu angeboten. Die Titel, die ich mir habe einfallen lassen waren genau dafür gedacht. Es muss nicht immer Standard sein und es sollte ja auch ein Volk sein, dass ein wenig Mysteriös und daher anders ist.
Es gibt, wenn ich so viel schon verraten darf, auch ein Wiedersehen mit dieser Rasse und noch ein paar nette Überraschungen dazu.

Roger van Dyke ist zwar als Offizier ein teils genialer Kopf, aber auch ein eher unverstandener Zeitgenosse. Aus seiner Vergangenheit und den Erlebnissen seiner Jugend, die für ihn prägend war, ist er vielleicht auch ein wenig schrullig geworden, weil er keine Belobigungen oder ähnliches in seiner Karriere und Akte haben will. Er betrachtet das eher als Behinderung.
Es ist nämlich genau so, wie Du es sagst, der hat zu viele positive Einträge. So etwas kann unter Umständen abschrecken, oder im schlimmsten Fall den Verdacht wecken, dass man ihn hoch- oder wegloben will.

Der Technobabble ist meiner Ausbildung geschuldet (Kfz-Meister) da geht technisches Zeugs runter wie Öl. Ich versuche schon technische Dinge in Star Trek Begriffen abzufassen, aber manchmal sind auch die ein oder anderen Dinge einfach hausgemacht, wie zum Beispiel die Hyperkondensatorenmatrix.
Im Prinzip die Abwandlung eines Kennfeldes das in jedem neuen Auto existiert und das im laufenden Gebrauch Korrekturwerte für jeden Punkt berechnet.
Also wenn man's  eng nimmt, alles nur geklaut :)

Und man verpackt ja immer so die ein oder andere kleine Wahrheit in seinen Büchern.
Wenn ich schreibe, dann läuft immer! Jean Michel Jarre - Waiting for Custeau mit 10% Lautstärke im Hintergrund, weil ich mich dabei perfekt konzentrieren kann.
Im Hörbuch läuft das an besagter Stelle auch :)

Dass es bei dem Kampf um Sakras 5 ein wenig zu gradlinig ging, ist einfach der mangelnden Erfahrung geschuldet, denn als Erstlingswerk war das damals noch nicht so perfekt, da habe ich noch, wie Du und VGer es bei David empfohlen haben, einfach drauf los geschrieben, aber ohne später nochmal Hand anzulegen.

Ja, ich bin immer ein wenig hin und her gerissen mit den Dienstgraden und schreibe die nicht immer aus, was vielleicht ein Fehler ist. Das ich zwischen Rang, Vorname und Nachname abwechsle ist aber Absicht, um gerade in Dialogen nicht immer das Selbe zu wiederholen.   
Es ist jetzt das erste Mal dass ich höre, dass so etwas nicht gut rüber kommt. Klar kann ich die Verwirrung verstehen, ich finde aber gerade dadurch (Vornamen) bringt man etwas Vertrautheit zum Leser, damit dieser mit den Chars leichter warm wird.

Aber auch diese Nitpicker sind wichtige Informationen für mich, die ich bei weiteren Arbeiten beachten muss.
vielen Dank fürs lesen und ich freue mich schon auf Dein Review, wenn Du meinen zweiten Roman liest.

Danke!
« Letzte Änderung: 04.05.15, 19:26 by Roger van Dyke »
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