Autor Thema: Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker  (Gelesen 10688 mal)

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Max

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« am: 12.05.10, 22:33 »
Zitat
Original von Tolayon
Ich für meinen Teil mag übrigens beide Varianten von \"Solaris\" und finde, das Remake kommt in seiner Atmosphäre dem Original recht nahe - was für Mainstream-Hollywood-Verhältnisse offenbar leider zu lahm war, weshalb die 2003er Fassung finanziell auch floppte.

Und das trotz des Zugpferds Clooney ;) :D

Soderberghs \"Solaris\" war aber vielleicht wirklich ein wenig zu viel Romanze; ein Umstand, weshalb sich Lem nicht sooo positiv über den Film äußerte, denn eigentliche Liebesgeschichte hat er ja eigentlich nicht geschrieben oder schreiben wollen. Selbst \"Transfer\" (auch unter \"Rückkehr von den Sternen\") ist ja alles andere als eine \"gute\" Liebesgeschichte. (Frauen im Werk Lems sind sowieso ein Kapitel für sich!)
Aber Du hast recht, der neue Film fängt viel von der fremdartigen Faszination ein, die der Roman besaß, macht aber meiner Meinung nach auch den Fehler, sich an anderen Stellen zu sehr selbst verwirklichen zu wollen.

Lairis77

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #1 am: 13.05.10, 11:20 »
Zitat
Original von Max
Soderberghs \"Solaris\" war aber vielleicht wirklich ein wenig zu viel Romanze;


Stimmt.
Allerdings hab ich das Original nie gesehen. Ich weiß, dass Tarkowski gern in ein Himmel gehoben wird, aber sorry, der Mann liegt absolut nicht auf meiner Linie.
\"Picknick am Wegrand\" ist eins meiner Lieblingsbücher, ich wollte \"Stalker\" unbedingt sehen - und wünsche, ich hätte es nicht :(. Hab zwar schon viele Buchverfilmungen gesehen, die mich enttäuscht haben - aber aus so einem spannenden und vielschichtigen Stoff, der sicher auch optisch einiges hergibt, einen derart schnarchlangweiligen Film zu machen, ist schon ein Kunststück für sich ;).
Das wollte ich bei \"Solaris\" nicht noch mal erleben.

Die Neuverfilmung mit George Clooney hat - wie Max schon sagt - viel Atmosphäre, schießt sich aber zu stark auf die Liebesgeschichte ein, wodurch auch wieder viel Substanz verloren geht.
Clooney ist IMO nicht die Idealbesetzung für die Rolle (obwohl ich ihn eigentlich sehr mag ;)). Aber die Frau war toll!

Zitat
Original von Max
Frauen im Werk Lems sind sowieso ein Kapitel für sich!


Falls sie überhaupt vorkommen :P.

Hab übrigens auf der FedCon gehört, dass eine Verfilmung von Lems \"Sterntagebüchern\" als TV-Serie geplant ist *freu freu* :fast
"Ich habe diese Geschichte nur gepflanzt, aber sie wächst, wie sie will, und alle verlangen, dass ich voraussehe, welche Blüten sie treiben wird." (Cornelia Funke: Tintentod)


Max

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #2 am: 13.05.10, 20:37 »
Zitat
Original von Lairis77
Allerdings hab ich das Original nie gesehen. Ich weiß, dass Tarkowski gern in ein Himmel gehoben wird, aber sorry, der Mann liegt absolut nicht auf meiner Linie.

der film hat freilich auch seine Fehler - u.a. recht künstliche Längen und eine Vorgeschichte-Darstellung, die man nicht so nachvollziehen kann.

Zitat
Original von Lairis77
Clooney ist IMO nicht die Idealbesetzung für die Rolle (obwohl ich ihn eigentlich sehr mag ;)). Aber die Frau war toll!

Ich weiß nicht, ich habe mir Hari immer wenig \"hart\", dafür aber weiblicher vorgestellt; mehr wie das Mädchen, das sie von der Romanvorgabe her sein müsste.

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Max
Frauen im Werk Lems sind sowieso ein Kapitel für sich!


Falls sie überhaupt vorkommen :P.

Du hast genau den Punkt getroffen!
Am interessantesten wird es mMn dann, wenn eigentlich keine Frauen vorkommen - und dann doch wieder schon, sozusagen vom Autor \"codiert\". Ganz spannend, aber hier ist nicht der richtige Ort dafür ;)

Zitat
Original von Lairis77
Hab übrigens auf der FedCon gehört, dass eine Verfilmung von Lems \"Sterntagebüchern\" als TV-Serie geplant ist *freu freu* :fast

Ist das die zweite Staffel von den Abenteuern Tichys? Das lief ja vor ein paar Jahren und war wirklich witzig anzusehen. Ich mag die ernsten Geschichten von Lem lieber, aber die Serie hatte wirklich Charme und muss auch in der Produktion lustig gewesen sein!


Wir sollten echt einen Stanislaw Lem-Thread aufmachen, fällt mir da auf :D :D

Lairis77

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #3 am: 13.05.10, 20:55 »
:done

Hier ist jetzt Platz für Diskussion um alle SF-Klassiker in Buchform.

Zitat
Original von Max
Ist das die zweite Staffel von den Abenteuern Tichys? Das lief ja vor ein paar Jahren und war wirklich witzig anzusehen. Ich mag die ernsten Geschichten von Lem lieber, aber die Serie hatte wirklich Charme und muss auch in der Produktion lustig gewesen sein!


Aha? Es gibt schon eine zweite Staffel? Dann hab ich die erste total verpeilt  :rolleyes:.

Naja, erst waren die \"Sterntagebücher\" auch nicht gerade ;).
Zwar teilweise erste Themen, aber sehr skurril verpackt und immer ne Kanne Sarkasmus oben drauf.

Zitat
Original von Max
Ich weiß nicht, ich habe mir Hari immer wenig \"hart\", dafür aber weiblicher vorgestellt; mehr wie das Mädchen, das sie von der Romanvorgabe her sein müsste.


OK; sie war auch nicht unbedingt sooo kompatibel zur Romanvorlage, aber serh beeindruckend IMO (soweit ich es in Erinnerung habe).
"Ich habe diese Geschichte nur gepflanzt, aber sie wächst, wie sie will, und alle verlangen, dass ich voraussehe, welche Blüten sie treiben wird." (Cornelia Funke: Tintentod)


Max

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #4 am: 14.05.10, 12:36 »
Zitat
Original von Lairis77
Hier ist jetzt Platz für Diskussion um alle SF-Klassiker in Buchform.

Da spürt man die vernünftige Moderatorin; ich finde ja, Lem hätte einen eigenen Thread verdient ;) :D ;)

Danke fürs Erstellen eines separaten Themas, Lairis :))


Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Max
Ist das die zweite Staffel von den Abenteuern Tichys? Das lief ja vor ein paar Jahren und war wirklich witzig anzusehen. Ich mag die ernsten Geschichten von Lem lieber, aber die Serie hatte wirklich Charme und muss auch in der Produktion lustig gewesen sein!


Aha? Es gibt schon eine zweite Staffel? Dann hab ich die erste total verpeilt  :rolleyes:.

Naja, erst waren die \"Sterntagebücher\" auch nicht gerade ;).
Zwar teilweise erste Themen, aber sehr skurril verpackt und immer ne Kanne Sarkasmus oben drauf.

Ja, aber wie gesagt, die ernsten mag ich normaleweise lieber, aber für einen ganz speziellen Humor ist Lem auch dort immer wieder zu haben.
Teilweise war die ZDF-Serie mit Jahn und Tschirner zwar schon etwas zu sehr in Richtung albern, aber als Fernseherlebnis wirklich schon ein Genuss. Da gibt es glaube ich wirklich Anlass, sich auf neue Folgen zu freuen.

Zitat
Original von Lairis77
OK; sie war auch nicht unbedingt sooo kompatibel zur Romanvorlage, aber serh beeindruckend IMO (soweit ich es in Erinnerung habe).

Die schauspielerische Leistung war wirklich sehr ansprechend. Und auch wenn man Verfechter der Meinung ist, die literarische Grundlage solle so sehr als möglich beibehalten werden, gibt es auch wirklich tragischere Dinge, sodass man sich über die Rheya/Harey-Darstellerin nicht zu ärgern braucht.

Aber weil das schon ein Einstieg in die Thematik \"Frauen in den Werken Lems\" ist: Für die russische Version glaube ich es sagen zu können, für die von Soderbergh nicht: Gibt es bei letzterem die Szene, in der klar wird, dass die Knöpfe vom Kleid der \"wiedergekehrten\" Rheya nur Fassade, nur Fakes, sind?
Ein Detail, sicher, aber für die Deutung der Beziehung vielleicht ziemlich entscheidend, denn die meiner Nachforschung nach gängige und auch ziemlich plausible Interpretation besagt folgendes: Die Knöpfe sind ohne Funktion, das Kleid läßt sich also ohne weiteres nicht öffnen, weil Kelvin Harey gar nicht anders als auf diese Weise vorgestellt hat / vorstellen konnte (während das echte Kleid der echten Harey natürlich normal war). Die Beziehung zwischen Kelvin und Harey blendet also den Faktor der Sexualität aus!...

David

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #5 am: 14.05.10, 18:09 »
Ich finde die Werke von H.G. Wells besonders reizvoll.

\"The Time Machine\" hatte ich als Buch damals wahrlich verschlungen und die beiden Verfilmungen gehören IMO zu den besten SciFi Filmen überhaupt.

Max

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« Antwort #6 am: 14.05.10, 19:13 »
Den taylor-Film fand ich auch genial, von anderen Verfilmungen möchte ich das jetzt nicht behaupten (einfach, weil ich sie nicht kenne ;)). Was mir an Wells besonders viel Spaß macht, ist sein Bezug zu seiner Gegenwart, denn schon allein dieser Faktor macht sein Werk für die heutige Lektüre besonders. Zwar sorgen in \"Krieg der Welten\" beispielsweise die Einzelteile wie die Tatsache, dass der Protagonist nach der Landung des ersten Flugkörpers erstmal noch nach Hause geht, um einen Tee zu trinken, oder kleine militärische Beschreibungen u.s.w.u.s.f. nun wirklich nicht für die tiefstmöglichsten Einblicke in die Zeit der Jahrhundertwende, aber dennoch schafft diese Grundlage einen neuen, einen zusätzlichen Reiz.



Ich habe heute etwas Zeit finden können, um an meiner eigenen \"Solaris\" weiterzumachen und habe nebenher den Soderbergh-Film laufen lassen, weil mich das jetzt doch interessiert hat.
Und da war Rheya ja sogar schwanger - also ein Eckpfeiler, wenn man so will, der Beziehung wurde ja schon umgedeutet.
Aber gut, nichts im Vergleich zum Schluss mit seinem doch etwas affektiertes Verwirrspiel ;)

SSJKamui

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #7 am: 01.10.10, 11:36 »
Eines der ältesten Sci Fi Bücher der \"Klassiker\", die ich bisher gelesen habe war \"VALIS\" von Phillip K. Dick. Dieses Buch war extrem Beeindruckend aber auch relativ heftig. (Besonders die Passagen um die Krebserkrankung von einem Charakter.)

Was ich bei dem Buch interessant fand, das dort die Visionen, die Dick erlebt hatte ziemlich genau geschildert wurden. (Dicks Bücher drehen sich meistens ja um irgendwelche Gedankenspiele der Erkenntnisphilosophie, die er sich überlegt hatte um sich seine Visionen zu erklären. Bestes Beispiel dafür sind die künstlichen Erinnerungen aus \"We can remember it for your Wholesale\"/\"Total Recall\"). VALIS ist in der Hinsicht fast autobiographisch.

Die Hauptthese des Buches, das unsere Welt in Wahrheit eine Computersimulation ist, die durch einen Satelliten in der Nähe vom Sirius erzeugt wird ist interessant und greift einige spätere Sci Fi Themen vorweg. ( Ich sage nur mal \"Matrix\" und \"Serial Experiments Lain\")

Leider ist vieles in dem Buch ziemlich unklar und verwirrend. (Gerade die Frage, ob dieser Satellit nun gut oder schlecht ist. Beide Varianten werden nämlich häufig explizit genannt und dann immer wieder ins Gegenteil verkehrt.)

Manche Elemente des Buchs sind teilweise leider wirklich ein wenig bescheuert. Zum Beispiel wird in dem Buch behauptet, Nixon währe ein Diener des Teufels gewesen und deshalb währe der Watergate Skandal von Aliens inszeniert wurden um Nixon loszuwerden.

Einige Elemente aus dem Text werden zwar gläubigen Menschen ein wenig sauer aufstoßen, aber trotzdem kann ich das Buch eigentlich sehr empfehlen.

Max

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« Antwort #8 am: 01.10.10, 16:18 »
Also das scheint ja eine ziemlich ambivalente Sache zu sein :D ;)
Auf der einen Seite klingen viele Elemente ganz spannend und doch, so wie Du das beschreibst, bekomme ich fast den Eindruck, als stünden andere Teile der Abrundung sozusagen im Wege.
Von Dick habe ich bisher nicht viel gelesen, ich muss auch sagen, dass er mich rein stilistisch nicht erreicht hat, was ja manchmal hinderlich sein kann; aber wenn ich wieder ein Buch von ihm in die Hand nehme, dürfte es nach diesem Review wohl dieses sein :)

SSJKamui

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« Antwort #9 am: 01.10.10, 16:30 »
Zitat
Original von Max
Also das scheint ja eine ziemlich ambivalente Sache zu sein :D ;)
Auf der einen Seite klingen viele Elemente ganz spannend und doch, so wie Du das beschreibst, bekomme ich fast den Eindruck, als stünden andere Teile der Abrundung sozusagen im Wege.
Von Dick habe ich bisher nicht viel gelesen, ich muss auch sagen, dass er mich rein stilistisch nicht erreicht hat, was ja manchmal hinderlich sein kann; aber wenn ich wieder ein Buch von ihm in die Hand nehme, dürfte es nach diesem Review wohl dieses sein :)


Ja, Dick ist manchmal leider wirklich furchtbar.

Manche verrückten Ideen sind teilweise sehr genial. (Zum Beispiel, das quasi in VALIS die Vorläuferfigur des Protagonisten, die aus einem anderen Buch stammt sinngemäß dem Protagonisten auf eine bestimmte Art und Weise einen entscheidenden Hinweis gibt.)

Ich habe bisher auch nicht soviel von ihm gelesen. (Eigentlich hauptsächlich VALIS, Die Göttliche Invasion etc. ) Sonst kenne ich eigentlich nur die Filme basierend auf seinem Werk.

Max

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« Antwort #10 am: 01.10.10, 16:39 »
Ich glaube auch mal gehört zu haben, dass bei seinen Fragen (bzw. Themen, wenn man so will) rund um die Wahrnehmung und ihrer Wirklichkeit Drogen eine große Rolle gespielt haben.
Ich glaube das jedenfalls auch im Gedächtnis zu haben, weil ich bei dem letzten Roman, den ich von ihm gelesen habe, eine Droge soetwas wie der Schlüssel zu allem (in dieser Geschichte) war ;) :D

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« Antwort #11 am: 01.10.10, 16:46 »
Zitat
Original von Max
Ich glaube auch mal gehört zu haben, dass bei seinen Fragen (bzw. Themen, wenn man so will) rund um die Wahrnehmung und ihrer Wirklichkeit Drogen eine große Rolle gespielt haben.
Ich glaube das jedenfalls auch im Gedächtnis zu haben, weil ich bei dem letzten Roman, den ich von ihm gelesen habe, eine Droge soetwas wie der Schlüssel zu allem (in dieser Geschichte) war ;) :D


Ja, das stimmt auch. Dick war ein Althippie mit gewissen Erfahrungen in dem Bereich. Deshalb tauchen Drogen auch häufig in seinen Büchern auf.  Es gibt eine Theorie, das sein Drogenkonsum ihm einen Gehirnschaden erzeugte, der dann zu den Visionen führte. Eine Andere Theorie besagt, er hätte an Schläfenlappenepilepsie gelitten, einer Form von Epilepsie, die religiöse Halluzinationen auslöst. (Angeblich soll der Apostel Paulus neben einigen anderen berühmten Religionsstiftern da auch dran gelitten haben. )

Max

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« Antwort #12 am: 01.10.10, 16:53 »
Oha  8o
Das führt einen schon fast zu den Gedanken, dass man wahrscheinlich nur dann als Autor große Ideen hervorbringen kann, wenn das eigene Leben durch bestimmte Formen des Leidens geprägt sind - da könnte man gleich schon wieder so deprimiert sein, dass es zur Kreativität führt ;)

Wie dem auch sei. Das Werk Dicks ist aber zweifellos gerade aufgrund des Spiels mit unterschiedlichen Ebenen spannend.

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« Antwort #13 am: 01.10.10, 17:10 »
Zitat
Original von Max
Wie dem auch sei. Das Werk Dicks ist aber zweifellos gerade aufgrund des Spiels mit unterschiedlichen Ebenen spannend.


Genau meine Meinung. Das geht ja manchmal in richtig extreme Ebenenschachtelungen. Zum Beispiel hat Dick mal ein Buch über ein Paralleluniversum geschrieben, in dem ein Buchautor ein Buch über ein Paralleluniversum schreibt.

Max

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« Antwort #14 am: 01.10.10, 17:11 »
Na also das klingt noch aufregender als \"Valis\".
Erinnerst Du Dich an den Titel dieses Buchs?

 

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