Autor Thema: Tips, Tricks & Allerlei  (Gelesen 11400 mal)

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Kirk

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Antw:Tips, Tricks & Allerlei
« Antwort #30 am: 31.10.17, 02:58 »
Ich schreibe das mal hier rein da es wo anders nicht so gut passt und ein eigenes Thema vermutlich übertrieben währe.

Was braucht ihr für eine Umgebung um gut und Produktiv zu schrieben?
Bei mir ist es ja so das ich am besten Abends nach einem Tag schreibe der ein wenig Leerlauf, eine kleine Dosis Stress und ansonsten ganz Ausgewogen war schreiben kann.
Dazu dann noch ein schöner Tee (am liebsten ein Earl Grey) und das Literweise, und Soundtracks und gute Musik über Kopfhörer auf voller Lautstärke, aber nur Instrumental, bestenfalls so ein Stimmlicher Einsatz wie im TOS Intro, auf keinen Fall Gesang.

Auch und gute Grund Plot Ideen (die für USS Berlin, USS Galactica und USS Dingo sind so entstanden) kommen bei einer Autofahrt die mindestens 20, aber maximal 30 Minuten dauert.
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Alexander_Maclean

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Antw:Tips, Tricks & Allerlei
« Antwort #31 am: 31.10.17, 09:07 »
So ähnlich geht es mir auch.

Ich brauche in der Regel Ruhe und etwas zu trinken - kein Alkohol (!) - und dann kann es losgehen.

Wobei ich auch manchmal in der Mittagspause übers Handy - Clouf sei dank - schnell ein paar Sätze schreibe. Das können dann, wenn es gut läuft, schnell 100 Wörter werden und dann komme ich nach der Arbeit schneller in die Story.
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Kontikinx1404

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Antw:Tips, Tricks & Allerlei
« Antwort #32 am: 31.10.17, 09:24 »
Bei mir habe ich festgestellt das es wichtig ist den Kopf frei zu bekommen und nicht an andere Dinge zu denken. Ist aber nicht so einfach wie man denkt.
Wenn ich dann schreibe ist es wichtig das es außenrum weitestgehend ruhig ist und nan nicht abgelenkt wird. Manchmal lasse ich auch leise eine Musik laufen, die beruhigend wirkt.

Was die Ideen betrifft so kommen sie an den üngewöhnlichtsten orten zu den ungewöhnlichsten Zeiten. Während der Autofahrt zur Arbeit, während der Arbeit, auf der Toillette,
beim fernsehen, beim Abendessen.. und bei zahlreichen anderen Gelegenheiten.
Alle meine Geschichten sind auch in meinem Portfolio verfügbar.
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Alexander_Maclean

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Antw:Tips, Tricks & Allerlei
« Antwort #33 am: 27.11.20, 12:25 »
Mal eine Frage an meine Autorenkollegen

Wie haltet ihr es damit, wenn ihr Begriffe habt, die euren Figuren einfach von den Lippen kommen, weil sie eben in der Materie drinne stecken, beispielsweise, wenn sich zwei Ingenieure über eine technische Lösung unterhalten, aber euren lesern fremd sind.

Mir wurde das mal in einer Geschichte vorgeworgfen in einen Universum, dass ich selbst entwickelt habe.

Setzt ihr dann Fußnoten, Gloassare oder ähnliches ein?
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Thunderchild

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Antw:Tips, Tricks & Allerlei
« Antwort #34 am: 27.11.20, 15:05 »
Kommt drauf an, für wen dieses Wort wichtig ist. Für den Leser oder den Charakter? Kommt der Leser auch in den Genuss der Geschichte, wenn er eben nicht weiß, was ein tri-natales Interface oder ein selbstdichtener Schaftbolzen ist dann würde ich es einfach als Technobabble stehen lassen. Ist es wichtig für die Story und nur mit diesem Wort erklärt man eine bestimmte funktion, dann würde ich eine Fußnote setzen.
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Alexander_Maclean

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« Antwort #35 am: 27.11.20, 17:02 »
Im grunde verwendet einer meiner Charaktere ein Kürzel um seinen Plan zu erläutern, der dann umgesetzt wird. Die anderen Figuren wissen aber sofort bescheid, Nur die Leser könnte dass irritieren.

Ich hatte schon zu einen anderen Projekt den wunsch gehört, Kürzel auszuschreiben bzw. zu erklären.

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Max

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Antw:Tips, Tricks & Allerlei
« Antwort #36 am: 27.11.20, 20:11 »
Hmm, da gibt es wahrscheinlich wirklich mehrere Lösungen.
Das ist natürlich alles nur meine persönliche Sicht...

  • Wenn Du es einfach unkommentiert lässt, ist das ja auch ein Signal für den Leser. So nach dem Motto: "Wow, okay, das ist so technisch fortgeschritten, dass ich es per se nicht verstehe. Interessant! Aber es wird schon seine Richtigkeit haben, es scheint ja zu funktionieren."
    Ich finde diese Lösung nicht unelegant. Manchmal ist es besser, etwas nicht zu erklären, als mit der Erklärung nicht zu überzeugen. Allerdings ist es auch gut möglich, dass sich manche Leser da auch sozusagen "betrogen" vorkommen oder es für Faulheit des Autors halten.
  • Erklärungen könnten auch einfach in den Text eingebunden werden. Ich persönlich finde, dass das auch eine gute Version ist. Das muss noch nicht mal technisch ablaufen wie ein Bericht oder ein Handbuch, sondern kann auch schön in die Geschichte eingebunden werden. Viele Leser, gerade in der Science Fiction, würden es sich zu schätzen wissen, wenn die Technik vorgestellt wird, aber nicht als Fremdkörper, sondern als Teil einer Erzählung.
  • Fußnoten wären natürlich auch eine Lösung und zum Beispiel bei Büchern von Terry Pratchett sind sie sogar Highlights. So, wie Du das hier so beschreibst, Alex, würde ich annehmen, dass das Ganze dadurch so ein bisschen die Anmutung einer wissenschaftlichen Abhandlung bekommt.
  • Glossare sind natürlich auch eine Lösung, aber aus literarischer Sicht finde ich das einen eher schwachen Ausweg. Gut, auf diesem Wege gibt man dem Leser gleich einen ganzen Katalog an Informationen an die Hand, um etwas über die erschaffene Welt zu "lernen", aber, joah, für mich hat das dann wirklich eher etwas von Lernen und weniger vom Entdecken.

Ich glaube, allen Lesern wird man es vielleicht ohnehin nicht Recht machen können und dann ist es wahrscheinlich die Frage, welche Ausstrahlung man dem Text geben möchte...
Selbst Dummheit, die zum Lachen wär,
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Kontikinx1404

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Antw:Tips, Tricks & Allerlei
« Antwort #37 am: 27.11.20, 21:09 »
@Alex

Um ehrlich zu sein ist mir bisher so etwas noch nicht passiert. Von Fussnoten und Glosaren, die am ende der Geschichte Abkürzungen oder Begriffe erklären halte ich nicht besonders viel.
Ich finde es viel besser wenn man den Begriff oder die abkürzung in die Story einbindet. Falls das nicht möglich sein sollte würde ich mir etwas anderes Überlegen.

Max hat das in seinem 2. Punkt im vorherigen Post gut erklärt.
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Kirk

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Antw:Tips, Tricks & Allerlei
« Antwort #38 am: 08.03.21, 12:08 »
Ein Link der eventuell nützlich ist. Hier ist eine Seite die KI generierte Personenbilder generiert, kann nützlich sein, wenn man Charakter entwickelt.

https://thispersondoesnotexist.com/
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