Autor Thema: Hydroponischer Garten  (Gelesen 9473 mal)

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caesar_andy

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Hydroponischer Garten
« am: 21.03.11, 13:37 »
Da Sven1310 mich darum gebeten hatte, mich hier bei euch einzubringen, habe ich beschlossen, das auch zu tun ;)

Ich war mir bisher jedoch nicht sicher, ob ich im Augenblick überhaupt den Nerv mitbringe, so etwas zu modelieren, und habe deshalb darauf bestanden, erst meinen eigenen "Fortschritt" zu begutachten, bevor ich die Entscheidung treffe, ob, oder ob nicht. Deshalb ist mein erster Post hier dann auch gleich meine Projektvorstellung, das hydroponische Gewächshaus. Es ist zwar noch recht weit von der Fertigstellung entfernt, aber ich denke, man kann sehen, wohin sich das ganze Bewegen wird.

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Alexander_Maclean

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #1 am: 21.03.11, 13:56 »
Zwei Fragen stellen sich mir spontan.

Wie groß ist das Teil?
wie kommt man da rein? (Zum ernten)
aber ansonsten eine tolle einrichtung.
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caesar_andy

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #2 am: 21.03.11, 14:02 »
Hallo.

Das Gewächshaus hat einen Durchmesser von ca. 100 Metern ... ich dachte mir, wenn man die Zeit mit einkalkuliert, die Gewächse nunmal zum Wachsen brauchen, müsste das Gewächshaus schon bei einer recht kleinen Bevölkerung eine ansprechende Größe haben.

Der Zugang wird über ein angeschlossenes Eingangs-Modul geregelt ... so eine Art Zugangsröhre. Die ist bisher noch nicht modeliert, wird aber an der Schräge unterhalb der äußeren Plattform angeschlossen.

The Lurkaholic

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #3 am: 21.03.11, 14:05 »
In der Tat ein schönes Gewächshaus.

Allerdings - bei einer ganzen Mondstation würde ich das Ding fast noch größer machen, 200 m oder so, damit man auch mal einen Notstand überleben, Massenflüchtlinge ernähren, und Transportausfälle überleben kann.
Ich weiß, was ich weiß, doch nur das, was ich nicht weiß, macht mich heiß, weil ich's gerne besser wüsste.

caesar_andy

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #4 am: 21.03.11, 14:10 »
Naja. Je größer ich das Ding mache, desto ineffizienter wird dann wohl die Heizung werden.

Ich schätze je nach größe der Station wäre es wohl einfacher, dann mehrere Gewächshäuser zu bauen. ;)

TrekMan

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #5 am: 21.03.11, 14:20 »
Der Konstruktion nach scheint es eine planetare Einrichtung zu sein. Ich bin gespannt auf das Endprodukt, dass in einer Kombination mit einer geränderten Landschaft, sieht bestimmt gut aus.

 :dranim1

Mr Ronsfield

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #6 am: 21.03.11, 20:55 »
Sieht echt gut aus! Das wird auf jeden Fall gut zu Basis passen.

Freut mich das du mit dabei bist!
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Taschenmogul

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #7 am: 22.03.11, 05:44 »
@Ronsfield: Dem schließe ich mich an! Sieht gut aus und willkommen an Bord, oder so. ;-)

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #8 am: 22.03.11, 14:00 »
@ Caesar

Ave Caesar, mal als erstes. Herzlich Willkommen hier, es freut mich, dass du zu uns gefunden hast. Dein Gewächshaus finde ich prima. Mir gefällt der Aufbau, aber vorallem die Kernkonstruktion, die sich imo sehr gut für Stauden und Ranken eignet. Ich sehe es ebenso wie du, dass man bei steigenedem Bedarf einfach ein weiteres Gewächshaus anschließen kann.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur, die viel Spaß hier zu wünschen. Leg die Füsse hoch, nimm dir einen Keks und lass es dir gut gehen.

Gruß
J.J.
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caesar_andy

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #9 am: 24.03.11, 12:21 »
Genau genommen war die Konstruktion auch für sowas gedacht. ;)

Ich habe das Modell mal ein wenig erweitert. Die Bepflanzung sieht leider nicht besonders schön aus ... aber wenn ich versuche 'echte' Pflanzen statt der bemalten Wände einzusetzen, macht mein PC schlapp ... für Anregungen bin ich allerdings jederzeit offen.


Zum Modell:

Unten Links ist die "Zugangsröhre". In den vier Modulen befinden sich die Luftschleuse für die Crew, ein Aufenthaltsraum mit Sanitäranlagen, sowie Lagerräume und eine Frachtschleuse zum Beladen von Transportfahrzeugen.

Im Gewächshaus selber enthällt die Randkonstruktion die "vitalen" Systeme, wie Strom, Heizung, Atmosphärenaufbereitung und Umwälzung für das Wasser. Die Kuppel besteht aus einer Dünnen Folie, die nur durch einen leichten Überdruck im Gebäudeinneren gehalten wird. Die Kuppel ist also nicht massiv gebaut, sondern gleicht eher einem aufgeblähten Ballon. Die roten 'Balken' an den Wänden sind Fusionsaggregate, die zugleich Wärme und Licht erzeugen. Um einen 24-Stündigen Tag-Nacht-Rhytmus zu simulieren, läuft immer nur eine der Heizungen auf 100% leistung, eine Handvoll weiterer Heizungen läuft auf geringerer Stufe. Das Ganze rotiert dann, so, dass immer ca. 20-25% der Bewuchsfläche im Schatten liegen.

Der Boden des Gewächshauses ist komplett mit einem ca. 0,5 Meter tiefen Wasserbecken bedeckt, das vier Funktionen erfüllt:
1. Durch ausdunstuing sorgt es für eine Konstant hohe Luftfeuchtigkeit.
2. Es fängt als Sammelbecken das "Gießwasser" der Sprenkleranlagen auf.
3. Es dient als Lebensraum für die Nutzfisch-Zucht.
4. In einigen Becken werden Wasserpflanzen gezüchtet.

Der etwas höher gelegene Ring mit dem Dach ist so zu sagen das 'Tropenhaus'. Der Boden des Ringes besteht aus einem durchlässigen Gitter, das Dach aus einer gebogenen Kunststoffglas-Scheibe. Dadurch steigen Wärme und Feuchtigkeit von unten in den Bereich hinen, können aber nicht mehr weg. Daher ist dieser Bereich im gesamten Gewächshaus am wärmsten und am feuchtesten und wird daher vor allem für die Zucht von tropischen oder subtropischen Pflanzen genutzt.

Die Kernkonstruktion wird an der Außenseite mit Ranken oder Staudenpflanzen Besetzt, an der Innenseite, die Konstruktionbedingt fast immer im Schatten liegt, können stattdessen Nachtschatten-Gewächse gepflanzt werden. Dirkt im Zentrum der Anlage befindet sich die Wasseraufbereitung.

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The Lurkaholic

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #10 am: 24.03.11, 17:30 »
Halt halt halt, du hast einen wissenschaftlichen Fehler gemacht. Die Folienidee ist zwar nett, wäre aber auf einem Mond nicht möglich. Bei dem Druck, der für eine Atmosphäre notwendig ist, würde die Folie aufgrund des Unterdrucks im All einfach platzen.

Es geht leider nicht anders als die Kuppel massiv zu machen, außer wir achten nicht auf die Wissenschaft (was ja auch okay ist, die Leute von Star Trek hat die Relativitätstheorie ja auch nicht interessiert)
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caesar_andy

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #11 am: 24.03.11, 17:55 »
Hm... ich glaube irgendwoe hier in einem Thread war von einer Toxischen Atmosphäre die Rede, so, das also Außendruck auf jeden Fall gegeben ist. Dann wäre die Frage halt nur, wie stark der Außendruck ist, da man innendrin ja noch 'leben' können muss, aber von einem Vakuum war ich jetzt nicht ausgegangen.

Mr Ronsfield

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #12 am: 24.03.11, 19:42 »
Find ich gut den Fortschritt! Der zugang gefällt mir!
Bazinga / STO:  Angus Ronsfield@MrRonsfield

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Shepard

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #13 am: 25.03.11, 08:11 »
gefällt mir auch ganz gut. sieht so aus, als ob es wirklich machbar wär ohne übertriebene futuristische technik. es wurde bestimmt schon mal geschrieben, aber ich habs vergessen. in welcher zeit spielt die alpha 1 basis?
ich finde die größe ok. wäre das teil größer, dürfte auch der energiebedarf ansteigen. außerdem wär es ein zu leichtes ziel für feinde. anstelle es größer zu bauen, würde ich bei größeren bedarf mehrere dieser hydrogewächshäuser aufstellen. vielleicht ein ganzer gewächshauspark.

Taschenmogul

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Antw:Hydroponischer Garten
« Antwort #14 am: 25.03.11, 08:28 »
@Caesar: Jupp, Atmosphäre soll´s geben, ob diese richtig toxisch ist, das hammer noch nicht geklärt, aber lebensfeindlich sollte sie sein.
Ich würde von sowas wie Methan/Kohlenmonoxid/sonstige komische Kohlenwasserstoffe ausgehen.
Druck wäre also vorhanden.
Abgesehen davon würde ich eh davon ausgehen, daß eine "Folie" zu der Zeit schon etwas mehr ist als nur n Stückchen Celophan, vermutlich dürfte es sich da eher um eine mehrlagige Funktionsfolie mit zig Eigenschaften handeln.

@Shepard: Ja, sowas in der Art gab es auch schon mal in real, nur ist hier jeweils das Ökosystem wohl komplett umgekippt...

Was die Zeitlinie angeht, so haben wir uns da nicht richtig drauf geeinigt, und ich finde das auch unnötig.
Der wissenschaftliche/technische Stand sollte in etwa dem von Babylon 5, nBSG und ähnlichen Universen entsprechen.
Das heißt, einfache künstliche Gravitation gibt es, tolle Computer gibt es, Fusionsenergie und so´n Zeuch, Beamen hingegen gibt es nicht.
Feinde sind auch erstmal kein Thema, schwer bewaffnet muß hier also nichts sein.
Natürlich könnten wir uns auch überlegen, ob wir nicht irgendwann noch einen Geschützturm anbringen, ich finde das aber ehrlich gesagt eigentlich eher überflüssig.

PS: Äh, jetzt hab ich gar nix zum Modell gesagt - sieht immer besser aus! So, das war jetzt zwar nicht viel, aber immerhin etwas. Ich bin mal gespannt, wie das aussehen wird, wenn es fertig ist, aber jetzt schon wirkt es ziemlich cool.

 

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