Autor Thema: RPG: Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)  (Gelesen 8238 mal)

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David

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #15 am: 22.03.11, 17:26 »
"Kann mir mal jemand erklären, weshalb hier das halbe Schiff in Flammen steht?", fragte Amelie, während sie sich einen ersten Eindruck der anwesenden Verletzten verschaffte.
"Ich habe bislang keinerlei Meldungen bekommen, weil anscheinend die Kommunikation ausgefallen ist."

Sie strich sich mit der Hand ein paar Strähnen aus dem Gesicht und suchte in dem Chaos aus Trümmern nach ihrem Medikit.
"Ich würde vorschlagen, wir bringen die verletzten Personen schnellstmöglich zur Krankenstation oder zumindest an einen sicheren Ort."

TrekMan

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #16 am: 22.03.11, 19:22 »
"Warum kann ich Ihnen nicht sagen, Doktor", erklärte McDougal. "Aber es gab plötzlich eine Explosion, als einer der Techniker die Steuerung der neuen Plasmaexperimentierkabiene anschloß. Danach ist alles schwarz, bis ich unter der Konsole erwachte. Haben es noch mehr geschafft, außer mir?"

David

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #17 am: 22.03.11, 20:37 »
"Bislang wurden mir keine Verluste berichtet. Und sie waren der einzige, der noch in diesem Raum war.", erklärte Amelie mit sanfter Stimme, auch wenn sie selbst bislang nicht wusste, ob das stimmte. "Ich hoffe, es bleibt auch dabei. Jetzt wäre es ratsam, wenn mir jemand hilft, alle Verletzten aus dieser Sektion zur Krankenstation zu bringen."

TrekMan

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #18 am: 22.03.11, 20:40 »
Lebt "T'Val noch?", fragte McDougal, der sich an das Bild des zertrümmerten Schädels erinnerte. "Was ist mit Martinelli? Oder T'Plas in Labor 3?"

David

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #19 am: 22.03.11, 22:03 »
"Martinelli...", Amelie murmelte den Namen kurz, um sich zu erinnern.
Ja, der gehörte zu der ersten Gruppe von Verletzten, die vorhin die Krankenstation betreten hatten.
"Ja, der müsste noch auf der Krankenstation sein und versorgt werden."

Im selben Moment, kam ihr wieder das Bild von dem Vulkanier ins Gedächtnis, dessen blutüberströmtes Gesicht sie ebenfalls gesehen hatte:
"Was T'Val angeht, so muss ich Ihnen leider mitteilen, dass seine Verletzungen zu schwer waren. Tut mir leid."

Wie war noch der dritte Name?.
Amelie verfluchte sich leise dafür, dass sie es mit Namen nicht so hatte.

TrekMan

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #20 am: 22.03.11, 22:09 »
"T'Plas, sie ist die Frau von T'Val und arbeitete in Labor 3, als alles verrückt spielte", erklärte McDougal.

David

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #21 am: 22.03.11, 22:21 »
"Verdammt!", Amelie war es gewont, in ihrem Beruf auch mitunter mit Verlusten klarzukommen.
Aber sie empfand es immer als äußerst tragisch, wenn diese Verlust auch Hinterbliebende betraf.

"Ich hoffe, die Suchteams finden Sie, aber mir ist sie nicht hier unten begegnet."

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #22 am: 23.03.11, 15:51 »
Zitat
Ein wenig ratlos blickte der Andorianer auf seinen Löscher und drückte ihn schließlich Yni in die Hand.
"Noch so ein paar Bemerkungen, und Sie werden das Schiff allein aufräumen, Lieutenant", spielte der Andorianer ihren Jux mit. "Und zwar das GESAMTE Schiff." Seine Antennen bewegten sich schnell zur Seite und wieder nach oben.
Yni, die diese Bewegung zu deuten wusste, grinste unbekümmert.
In diesem Moment krachte es draußen vor dem Schott, und ein Teil des Rahmens flog in den Raum. Der Andorianer konnte Yni gerade noch an den Schultern zur Seite zerren, so dass das faustgroße Trümmerstück ihre rechte Schläfe nur um zwei Fingerbreit verfehlte.
Während die Trill den Andorianer noch erschrocken anblickte, meinte dieser mit schiefem grinsen: "Ich wollte vermeiden, dass deine Frisur in Unordnung gerät."
Yni überspielte ihren Schrecken, indem sie Taren einen kumpelhaften Schlag vor die Brust versetzte. "Lass mich gefälligst los, du Grobian."
Fast augenblicklich nahm Cer´Zydar seine Hände fort.
Ynarea Tohan wusste auch nicht recht warum, aber irgendwie hätte sie ihm dafür am liebsten noch einen Schlag versetzt.
Seine Worte lenkten ihre Gedanken wieder auf naheliegende Probleme "Durch das Schott kommen wir nicht zurück." Er blickte hinauf zur Öffnung in der Decke und fragte dann süffisant: "Wie gut kannst du klettern?"

Yni nahm den Löscher von Taren entgegen und stellte ihn nach getaner Arbeit auf den Boden. Die Plasmafeuer waren erstmal gelöscht. Für erste. Ob sie nocheinmal auflodern würden, war schwer zu sagen. Plasmafeuer waren tückisch und unberechenbar. Yni schaute an sich herab. Sie war dreckig, stank wie ein Targh und ihre Uniform wies Dreck und Brandflecken auf. Ihre Frisur war das reinste Katastrophengebiet. Plötzlich wurde das Schiff ein weiteres Mal erschüttert und Yni fiel Taren in die Arme, der sie schützend und doch sanft festhielt. Sie blickte ihn erschrocken an. Noch während sie um Fassung rang, wobei sie nicht sagen konnte, ob ihre Fassung durch die Erschütterung oder durch die Tatsache, dass sie in seinen blauen Armen lag, verloren gegangen war. Machte Taren, einen seiner typischen Scherze, um die Situation aufzulockern: "Ich wollte vermeiden, dass deine Frisur in Unordnung gerät." sagte der Andorianer. Gleich darauf fing sich Taren einen Schlag auf die Brust ein. "Lass mich gefälligst los, du Grobian." forderte sie. Yni gehörte nicht zu der Sorte Frau, die lange fackelte. Sie handelte. Was manchmal mehr und aber auch manchmal weniger gut für sie war. Direkt danach nahm Taren sofort die Hände von ihr. Yni war fast versucht, ihm dafür noch eine zu plätten, konnte sich aber gerade noch zurückhalten. Ein Teil von ihr wünschte sich, weiterhin so festgehalten zu werden. Sie war immer die Starke und musste auch immer die Starke sein. Es fiel ihr schwer sich auch einmal beschützen und halten zu lassen, geschweige denn fallen zu lassen und sich auf einen anderen als sich selbst zu verlassen. Deswegen waren alle ihre Beziehungen gescheitert. Sie MUSSTE immer die die Kontrolle behalten, womit die meisten Männer nicht klar kamen. Aber Taren? Sie hatte nie daran gedacht, mit ihm eine Beziehung einzugehen. Sie waren Freunde und sie hatte jetzt definitiv nicht die Zeit, sich um so etwas Gedanken zu machen. Es ging um ihrer aller Leben und das Schiff. Das hatte Priorität. Sie atmete tief durch und fasste sich in die Frisur, um diese mehr schlecht als recht zu richten. "Du sahst aber auch schonmal besser aus, Kollege." sagte sie in retoure. Als Taren feststellte, dass der Weg durch das Eingangsschott versperrt war, schaute er sich nach Alternativen um und fand die Wartungsluke. "Wie gut kannst du klettern?" fragte er die Trill, die ihn abschätzig anblickte.
"Die Frage ist, wie gut du klettern kannst, ich klettere wie eine bajoranische Berserkerkatze. Du kannst mit mir auf dem Holodeck ja gerne mal mein Freeclimbing Programm ausprobieren." sagte sie und bereute es gleich wieder, weil dies nach einer Aufforderung zu einem Date klang. Wer sie kannte, wusste, dass sie es bevorzugte, ihre mannigfaltigen Extremsportprogramme alleine zu absolvieren. Und Taren kannte diesen Umstand.
Sie sprang nach oben und hielt sich an der Kante der Luke fest. Durchtrainiert wie sie war, gelang es ihr mühelos, sich selbst hochzuziehen und verschwand in der Öffnung.
Nach einigen Momenten erklang es aus der Öffnung: "Kommst du heute noch?"
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ulimann644

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #23 am: 23.03.11, 16:16 »
"Ich bin direkt hinten dran", gab Taren ironisch zurück und folgte ihr in der gleichen Manier. Während er hinter der Trill her kletterte dachte er kurz über ihre Worte nach und fragte sich, ob sie die Einladung zum Freeclimbing wohl ernst gemeint hatte, oder ob das lediglich einer ihrer üblichen Scherze gewesen war.
Wohl Letzteres dachte er. Wäre ja auch zu komisch.

Als Ynarea plötzlich anhielt, wurde Cer´Zydar abgelenkt und fragte: "Warum geht es da vorne nicht weiter, Yni. Ist wohl doch nicht so weit her, mit dem Klettern, was?"

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #24 am: 24.03.11, 13:09 »
Ynarea, indessen versuchte sich nicht allzuviele Gedanken zu machen und das Ereignis von eben zu verdrängen, als sie plötzlich auf ein Notkraftfeld stieß und anhalten musste. Anscheinend hatten die Notsysteme das Kraftfeld aktiviert, um eine Dekompression zu verhindern. Was bedeutete, dass über ihr, hinter dem Kraftfeld, keinerlei Sauerstoff vorhanden war. So ein verdammter Mist, dachte sie und hörte bereits taren hinter sich rufen.
"Halt die Klappe, ab hier geht es nicht weiter. Da hat sich ein Notkraftfeld aufgebaut. Wenn du die Luft anhalten kannst, bis wir da durch sind, können wir versuchen, es zu deaktivieren. Ansonsten würde ich vorschlagen, wir kehren ins Lab zurück und sprengen die Tür mit meinem Phaser auf." sagte sie etwas schärfer, als sie beabsichtigt hatte. Nun hatte die Frustration auch sie erreicht. Langsam aber sicher geriet sie an ihre Grenzen. Aber das zuzugeben, kam nicht in die Tüte. Sie musste stark bleiben. Für sich und die Crew, die sich auf sie verließ.
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ulimann644

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Antw:RPG: Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #25 am: 24.03.11, 15:02 »
"Wunderbar!", fauchte Taren nach oben. "Dann eben wieder zurück. Und verliere bloß dein Taschengeschütz nicht!"
Damit machte er sich wieder auf den Weg nach unten. Er mochte Yni wirklich, aber in Momenten wie diesen, hätte er sie am liebsten übers Knie gelegt.
Am Rand der Deckenöffnung ließ er sich herunterbaumeln und sprang auf den Boden des Raumes hinunter. In den Knien nachfedernd richtete er sich auf und trat zur Seite, um der Trill Platz zu machen.
Als ihre Beine aus der Öffnung ragten, fragte er nach oben: "Kann ich dir helfen?"

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #26 am: 25.03.11, 12:15 »
Yni verdrehte die Augen.
"Wenn er mir runterfällt, kannst du ihn ja auffangen." Auch sie begann mit dem Abstieg. Als Taren unten angekommen war, rief er nach oben: "Kann ich dir helfen?" In diesem Moment ließ Yni die Sprossen los und rauschte nach unten. Sie landete, wie eine Katze vor seinen Füssen, zwinkerte grinsend und sagte: "Nicht nötig."
"Lass uns versuchen, die Tür zu sprengen. Ich hoffe, es läuft keiner gerade daran vorbei. Hast du einen Tricorder?"
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Antw:RPG: Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #27 am: 25.03.11, 14:34 »
"Immer am Andorianer", nickte Taren und zog das Gerät aus seiner Hosentasche, froh darüber, dass die neuen Modelle weitaus schlanker waren, als ihre klobigen Vorgängermodelle. Er öffnete das Gerät, nahm einen schnellen Scann vor und nickte Ynarea zu. "Wenn du bereit bist, kann es losgehen."

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:RPG: Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #28 am: 26.03.11, 12:24 »
Entschlossen nickte Iny in Tarens Richtung und zog langsam ihren Phaser aus dem Holster. Ein weiteres Mal wurde die Waffe entsichert und eingestellt. Routiniert legte Yni auf die Tür an und feuerte. Ein orange-roter Strahl traf auf das Schott und die davorliegenden Trümmer, die fast augenblicklich zu glühen begannen. Einige Sekunden später waren die Trümmer verschwunden und die Tür wurde nach außen auf den Korridor geschleudert. Krachend blieben die beiden Hälften auf dem Boden liegen.
"Wir sind frei. Lass uns gehen. Hast du eine Ahnung, was wir als nächstes tun sollten?" fragte sie den Andorianer.
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ulimann644

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Antw:RPG: Deck 2 - Wissenschaftslabor 2 (Plasmalabor)
« Antwort #29 am: 26.03.11, 12:45 »
Tarens Antennen bewegten sich leicht vor, als er antwortete: "Ich schlage vor, wir scannen das gesamte Deck nach Toten und Überlebenden. Wenn alle Besatzungsmitglieder geborgen sind, dann könnten wir das Deck sicherheitshalber entlüften, um ganz sicher zu gehen, dass wir das Plasmafeuer wirklich überall gelöscht haben."

Er blickte Ynarea prüfend an und fragte sich, warum sie nicht auf das Offensichtliche gekommen war. Dann fügte er hinzu: "Und dann möchte ich zurück auf die Brücke um mich davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist. Offen gestanden bin ich etwas beunruhigt, solange die Taktik in fremden Händen ist."

 

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