Autor Thema: Die Hermes  (Gelesen 14959 mal)

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caesar_andy

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Die Hermes
« am: 24.05.11, 00:35 »
Auch wenn nach wie vor nicht klar ist, ob und wie das Schiff in Bezug auf die Basis verwendung finden kann, halte ich euch einfach mal über den Verlauf des Prozesses auf dem laufenden ;)


Das Schiff besitzt einen dualen Antrieb, bestehend aus einem großen Sonnensegel, das in dem "Gnubbel" am Bug untergebracht ist, und drei großen Fusionsagregaten am Heck, die durch die gewaltigen Radiatoren erkennbar sind.
Grundsätzlich gilt: Wenn sich das Schiff von der Sonne weg bewegt, wird das Segel zum beschleunigen verwendet, der Fusionsantrieb zum Abbremsen. Bewegt sich das Schiff auf die Sonne zu, wird der Fusionsantrieb zum Beschleunigen eingesetzt und das Segel zum abbremsen.

Die 12-köpfige Crew ist in den 3 "Tonnen" vorne am Bug untergebracht. Diese sind so gelagert, das sie während der Brems-. oder Beschleunigungsphase seitlich an den Rumpf angelegt und arretiert werden können (Bild 2) um die Massenträgheit zur Erzeugung von Gravitation zu nutzen. Wenn das Schiff gleichförmig fliegt, also weder beschleunigt noch bremmst, werden die Crewquartiere als Ausleger aufgestellt, und das ganze Schiff entlang seine längsachse in Rotation versetzt, so das in den Quartieren Schwerkraft durch Fliehkraft entsteht.

Um die Crew und Fracht vor der Hitze und Strahlung der Fusionsantriebe zu schützen, wird die komplette Kernstruktur vor der Zündung der Triebwerke ausgekoppelt und "hängt" dann nur noch an einem ca. 2 Kilometer langen Kabelbündel hinter der Antriebseinheit (Bild 3).


NEU
Bild 4 zeigt die an den Crewquartieren angedockten CTS' (Crew transfer shuttle). Nach dem Abdocken dringen sie in die Atmosphäre des Zielplaneten ein, und landen auf eine ähnliche Art und Weise wie die klassischen Apollo Raumschiffe.

Beim Start bedienen sich die Kapseln eines Heißluftballons der sie in extrem große Höhen trägt. Auf der maximalen Flughöhe wird dann der eigentliche Antrieb gezündet: Dieser Erhitzt mittels eines Fusionsreaktors eine beliebige, mitgeführte Stützmasse (z.B. Wasser) auf mehrere Millionen Grad, so das diese Stützmasse explosionsartig durch die Düsen entweicht und die Kapsel damit in eine Umlaufbahn katapultiert, auf der sie vom Mutterschiff wieder eingefangen wird.

Jede Kapsel bietet Platz für 3 Mann und minimalgepäck.

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caesar_andy

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Antw:Die Hermes
« Antwort #1 am: 24.05.11, 00:36 »
-Bild 1 und 2
zeigen die "Ladebucht" für das Sonnensegel. Einmal in geschlossenem Zustand, einmal mit geöffneten Flügeln.

-Bild 3
Zeigt die "Empfangsschüssel" am Heck des Schiffes. Diese besteht aus einer extrem leichten, aber Hitzebeständigen Spiegelfolie. In dieser Form kann sie gleichzeitig Laserkommunikation einfangen und das Schiff Schützen, falls zufällig einmal einer der bodengestützten Antriebslaser das Schiff treffen sollte.

-Bild 4
Zeigt dann eine Nahasicht einer der Fusionstriebwerks-Einheiten.

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Mr Ronsfield

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Antw:Die Hermes
« Antwort #2 am: 24.05.11, 00:55 »
Für SketchUp ist das Äußerst beeindruckend!

Tolles Schiff, tolle Arbeit!
Bazinga / STO:  Angus Ronsfield@MrRonsfield

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ulimann644

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Antw:Die Hermes
« Antwort #3 am: 24.05.11, 11:32 »
Imposant - ich hätte nicht gedacht, dass das mit Sketch-Up machbar ist...  :andorian :thumbup

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Die Hermes
« Antwort #4 am: 24.05.11, 12:33 »
Ich denke auch in Sketch Up, sind keine Grenzen offen.
Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Das Schiff ist echt toll. Und der Name passt perfekt, wie ich finde.
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caesar_andy

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Antw:Die Hermes
« Antwort #5 am: 24.05.11, 17:50 »
Ich denke auch in Sketch Up, sind keine Grenzen offen.

Hm...eine etwas seltsame Formulierung oder?  ;D

Aber danke für das Lob, steckt auch mehr als genug Arbeit in dem Ding. ;)

Den Namen finde ich übrigens auch sehr passend.

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Die Hermes
« Antwort #6 am: 24.05.11, 17:59 »
Mist, ich meinte, es sind kaum Wünsche offen und keine Grenzen gesetzt. Hab mich wohl etwas vergriffen.
Dass da viel Arbeit drinsteckt, kann man problemlos erkennen, dass sowas nicht in 2 Stunden entsteht ist offensichtlich.
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Taschenmogul

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Antw:Die Hermes
« Antwort #7 am: 24.05.11, 22:58 »
Zitat
Das mit den Segeln ist übrigens ein kleines Missverständniss:

Das Segel ist in der "eckigen Kugel" vorne am Bug untergebracht. Es dürfte tatsächlich einen Durchmesser von 15 - 20 Kilometern haben, ist auf den Bildern aber auch gar nicht zu sehen. Das was du als Segel missinterpretiert hast, sind die Radiatoren zum abführen der thermischen Energie, die die Fusionstriebwerke erzeugen - die Dinger gehören also zum Kühlsystem :D

Ahhh, ok, dann bringt das Sinn! *g*

Was die Texturierung angeht, so wäre das nicht sooo ein Problem.
Als Raumschiff braucht es ja nicht unbedingt verdreckt sein, um realistisch auszusehen, und du hast hier ja überwiegend zylindrische Formen, die recht einfach zu mappen sind.
Gegen die Dreiecke kann man auch was machen - importier das Modell einfach z.B. in Blender und laß sie automatisch zusammenfügen ("Tris to Quads", oder so, im Mesh Menü).
Ganz abgesehen davon musst du das Modell ja gar nicht unbedingt komplett UV-mappen, die meisten Strukturen sind da ja recht gut einfach so zu texturieren (Zylinder-Mapping z.B.) und du kannst in Blender auch einzelnen Polygonen (oder Gruppen von Polygonen) verschiedene Texturen zuweisen.

caesar_andy

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Antw:Die Hermes
« Antwort #8 am: 19.06.11, 11:21 »
So, ein paar neue Bilderchen, diesesmal sogar texturiert :D

Ich habe das Schiff einem mehr oder weniger auffälligen "Upgrade" unterzogen, wobei sich die deutlichsten Veränderungen an der "Nase" am Bug finden (Bei der ich jedoch irgendwie keine Idee habe, wofür die überhaupt gut sein soll :D), und an den Radiatoren des Kühlsystems, damit Taschenmogul sie nicht mehr mt den Sonnensegeln verwechselt ;)

Das vorletzt Bild zeigt einen Blick in das Innere eines der insgesamt drei Wohnquartiere.



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« Letzte Änderung: 19.06.11, 11:32 by caesar_andy »

Astrid

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Antw:Die Hermes
« Antwort #9 am: 19.06.11, 11:29 »
Einfach nur genial gemacht... das ist alles was ich dazu sagen kann.

Diese Detailliebe und realitätsnähe ist einfach genial.

Saj.
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Antw:Die Hermes
« Antwort #10 am: 19.06.11, 12:29 »
Wow, nicht schlecht! Die Umsetzung eines solchen Gesamtkonzeptes ist wirklich eine Herausforderung! Auch wenn man hin und da noch ein klitzekleines Quentchen mehr herauskitzeln könnte, bin auch ich begeistert!

Hast du nach einer Skizze gebaut, oder einfach munter drauf los?


Edit 1:
Ich habe mich soeben darauf besonnen, dass man mich gebeten hat nicht nur zu kritisieren, sondern auch gleich konkrete Verbesserungsvorschläge zu machen.
Hier sind sie:

Gerade bei der Wohnsektion (?) wirkt die Außenhülle "unrund"!
Verbesserungsvorschlag: Mit dem Weichzeichner: Radiergummi auswählen und während du über die "Linien" des Mantels radierst die STRG-Taste gedrückt halten! Damit würden die Linien verschwinden, ohne dass die Geometrie darunter leidet!

Zudem kannst du überprüfen, wie viele Segmente deine Kreise haben: 24 ist die Standardeinstellung. Wenn du diese hier hochschraubst, zB. auf 36, dann wirkt es schon wieder etwas "runder". Zudem würde jedes Segment exakt 10° entsprechen...

Die den Boden halbierende Linie irritiert auch etwas - entweder "richtig" wegradieren - oder mit dem "Weichzeichner-Trick" nachhelfen! Damit würden die beiden Hälften zu einer Einheit verschmelzen.

So. Tut mir leid, dass dieses Statement auf zweimal niedergeschrieben wurde. :duck
Aber wenigstens hab' ich mich auf meinen Fehler besonnen und ihn selbständig behoben! :harhar
« Letzte Änderung: 19.06.11, 12:38 by Visitor5 »

caesar_andy

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Antw:Die Hermes
« Antwort #11 am: 19.06.11, 12:48 »
Zitat
Hast du nach einer Skizze gebaut, oder einfach munter drauf los?
Ich baue immer nach einer ... öh ... "Kopfskizze". Das Grobe Modell habe ich immer im Kopf, bevor ich auch nur einen Strich setze, die Details entstehen dann erst direkt am Modell. Handskizzen lege ich nie an, weil ich händisch ein total unbegabter Zeichner bin ;)

Zitat
Gerade bei der Wohnsektion (?) wirkt die Außenhülle "unrund"!
Verbesserungsvorschlag: Mit dem Weichzeichner: Radiergummi auswählen und während du über die "Linien" des Mantels radierst die STRG-Taste gedrückt halten! Damit würden die Linien verschwinden, ohne dass die Geometrie darunter leidet!
Naja, ich finde es leichter, mit den eckigen Wänden zu arbeiten. Klar, fürs rendern werden zumindest die außen und innenwände noch gerundet, so lange ich aber daran arbeite, sehe ich die flächen gerne einzeln um mich besser orientieren zu können. Das ist vieleicht auch der Grund, warum ich nicht gut zeichnen kann ... ich 'denke' immer in eckigen und technischen Formen. Organische und gerundete Flächen sind für mich nur designtechnisch interessant, damit arbeiten kann ich nicht gut.

Zitat
Die den Boden halbierende Linie irritiert auch etwas - entweder "richtig" wegradieren - oder mit dem "Weichzeichner-Trick" nachhelfen! Damit würden die beiden Hälften zu einer Einheit verschmelzen.
Die würde man auf einer gerenderten Grafik gar nicht sehen :D.
Das sind alles Hilfslinien, die mir bei der orientierung helfen.

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Die Hermes
« Antwort #12 am: 19.06.11, 20:06 »
Wow, das Schiff wird immer besser. Auch wenn du kein guter Zeichner bist, hast du echt ein Händchen für solche Schiffe. Mir gefällts.  :respect
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Antw:Die Hermes
« Antwort #13 am: 19.06.11, 20:29 »
Zitat
Das sind alles Hilfslinien, die mir bei der orientierung helfen.

Nutzt du die gestrichelten Linien nicht?

caesar_andy

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Antw:Die Hermes
« Antwort #14 am: 20.06.11, 16:00 »
Zitat
Das sind alles Hilfslinien, die mir bei der orientierung helfen.

Nutzt du die gestrichelten Linien nicht?

Gestrichelte Linien? *hüstel*
 ???

 

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