Autor Thema: Opalblau - 07/2379  (Gelesen 9201 mal)

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Alexander_Maclean

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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #15 am: 13.05.14, 21:38 »
@star das ist echt ein geiler Vorschlag
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #16 am: 13.05.14, 21:42 »
Falls ich dir noch einen Ideen-Ball zuwerfen darf: Du könntest die einzelnen Einträge dieser spezielle Reihe innerhalb der Reihe sogar dadurch erkennbar machen, in dem du beim Titel etwas anderes probierst. So wäre es eine Möglichkeit, dass Ligetis Kunstwerk, wann immer sich das Schiff in der Nähe des ausschlaggebenden Phänomens befindet, eine ungewöhnliche Reaktion von sich gibt. So könnte die Flüssigkeit im Innern mal nicht die Farbe ändern, sondern vielleicht den Aggregatszustand (man kann ja noch "Kristallin" und "Amorph" dazu nehmen, dann käme man schon auf fünf). Oder sie gibt einen bestimmten Ton von sich. So könnte man das Kunstwerk sogar als eine Art, hm, groben Wegweiser benutzen, den nur die Satyr hat. Ganz ähnlich wie die Überreste des Fürsorgers aus Voyager, der, sobald sie in Suspirias Nähe kamen, ja auch angefangen hat zu vibrieren, und der Crew dadurch verdeutlichte: Yo, jetzt besser mal die Sensoren hochfahren. :)

So könnte der geneigte Leser die entsprechenden Episoden auf den ersten Blick erkennen. "Aha, kein Grün, sondern Kristallin, na das muss ich lesen" :)
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #17 am: 13.05.14, 21:53 »
Was ich aber hier wirklich faszinierend finde, dass diese eher "nette" Folge, zu ein aar echt tollen ideen führt.
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #18 am: 14.05.14, 23:36 »
Falls ich dir noch einen Ideen-Ball zuwerfen darf: Du könntest die einzelnen Einträge dieser spezielle Reihe innerhalb der Reihe sogar dadurch erkennbar machen, in dem du beim Titel etwas anderes probierst. So wäre es eine Möglichkeit, dass Ligetis Kunstwerk, wann immer sich das Schiff in der Nähe des ausschlaggebenden Phänomens befindet, eine ungewöhnliche Reaktion von sich gibt. So könnte die Flüssigkeit im Innern mal nicht die Farbe ändern, sondern vielleicht den Aggregatszustand (man kann ja noch "Kristallin" und "Amorph" dazu nehmen, dann käme man schon auf fünf). Oder sie gibt einen bestimmten Ton von sich. So könnte man das Kunstwerk sogar als eine Art, hm, groben Wegweiser benutzen, den nur die Satyr hat. Ganz ähnlich wie die Überreste des Fürsorgers aus Voyager, der, sobald sie in Suspirias Nähe kamen, ja auch angefangen hat zu vibrieren, und der Crew dadurch verdeutlichte: Yo, jetzt besser mal die Sensoren hochfahren. :)

So könnte der geneigte Leser die entsprechenden Episoden auf den ersten Blick erkennen. "Aha, kein Grün, sondern Kristallin, na das muss ich lesen" :)
Ach ich bin doch so konservativ veranlangt, dass mir solche Veränderungen erst einmal einen gehörigen Schrecken einjagen :)) ;) Deine Idee hat viel für sich. Sie bleibt letztendlich dem Konzept treu, auf dem die Titel mit den Farbnamen zurückgehen und wahrscheinlich ist es das, worauf es mir im Sinne der Einheitlichkeit ankommen müsste.
Ich finde auch die "Wegweiser"-Idee grandios. Dass die Skulptur zu mehr nutze sein kann, als nur eine Art Schmuckstück oder zur Erbauung der Crew da zu sein, hat ja schon "Neochrom" zeigen soll. Insofern ist das wirklich ein Vorschlag, von dem ich glaube, dass ich ihn auf irgendeine Weise aufgreifen sollte. Vielleicht kann ich das auch verwenden, um noch ein wenig zu experimentieren. Mir würde da spontan ein ungewöhnlicher Einsatz auch von Analepsen und Prolepsen gefallen.
Ich hoffe, dass mir eine ausreichend gute, rahmengebende Geschichte dazu einfallen wird. Die Satyr-Reihe werde ich nicht unbedingt aufgeben wollen, aber in welcher Weise es weiter gehen wird steht (vielleicht buchstäblich ;)) in den Sternen...

Was ich aber hier wirklich faszinierend finde, dass diese eher "nette" Folge, zu ein aar echt tollen ideen führt.
Ich finde die Diskussion auch sehr schön :)
Aber..... so schlecht, ähh, 'nett' ist "Opalblau" nun auch wieder nicht ;) :D Anders als bei "Hellorange" oder vielleicht auch "Orangegelb" denke ich jetzt noch sehr gerne an diese Episode zurück und würde sie auch in so ziemlich keinen Punkt ändern wollen. Sie gehört auch zu denen, bei denen es mich auch reizt, sie öfter zu lesen. Klar, ein Reißer ist "Opalblau" nicht :D Aber eigentlich sollte sie das auch nie sein :)
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #19 am: 13.02.15, 14:41 »
Dank Schüttelfrost ans Bett gefesselt und nach gewonnener Schlacht um das Tablet gegen meine beiden Jungs kam ich jetzt wieder zum Lesen.
Bevor ich Deine Kurzgeschichte angefangen habe, hat mich irgendwie schon einmal der Titel angezogen. In meiner Vitrine stehen ein paar kleine Opale und Andenopale, deren Farbe mich schon von jeher begeistert hat. Ich fand in diesem Zusammenhang auch die Motivation des Captains mehr als einleuchtend: „… einfach, weil er so schön war.“ Das ist das Holz, aus dem Forscher geschnitzt sind.
Deine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Ausprägungen der Planetenoberfläche hat mich dann tatsächlich auch in ihren Bann geschlagen. Alleine schon die Idee mit diesen Reflektoren zu arbeiten, um Einmischung so gering wie möglich zu halten, fand ich faszinierend. Ich hatte es zuvor schon einmal erwähnt: Bei Dir klingt so etwas einfach echt.
Die aufwärts gesaugten Lavaströme oder die skurrile Form der Wasserstränge ähnlich magnetischer Feldlinien haben in mir eine ähnliche Faszination ausgelöst wie seinerzeit die Bilder der Polarstern vom antarktischen Meeresboden, die ich mir als Kind gerne angesehen habe. Ich glaube, ich hätte noch stundenlang weiter diese Beschreibungen lesen können. Wo nimmst Du diese wundervolle vorstellungskräftige Fantasie her?
Dementsprechend frustriert war ich am Ende, wo die Satyr abgezogen wird, ohne dass sie weiter forschen konnten. Das hat mir so richtig in meiner Naturwissenschaftler-Seele weh getan. Aber ich bin sicher, dass Starfleet bei einer so neuartigen Entdeckung wie dieser Energieübertragung später noch mal ein Schiff hinschicken wird.

Vom Inhalt einmal abgesehen ist mir hier wieder ganz besonders Dein Stil aufgefallen. Du hast eine ganz besondere Begabung im Umgang mit Worten und Schachtelsätzen. An der Uni hatte ich einen Prof der in solchen Schachtelsätzen gesprochen hat. Ich habe teilweise den Inhalt der Vorlesung nicht völlig mitbekommen, weil ich mit faszinierendem Schauder an seinen Lippen hing und mich fragte, ob er seine Sätze schließlich grammatikalisch korrekt beenden konnte. Er konnte es jedes Mal. Dieses Gefühl habe ich auch beim Lesen Deiner längeren Passagen. Und ich muss gestehen, dass ich manche aus dem obengenannten Grund zweimal lesen musste. Beim ersten Durchgang habe ich gar nicht auf den Inhalt geachtet, sondern auf Deinen virtuosen Umgang mit der deutschen Grammatik. Es macht mir einen riesigen Spaß, Deine Texte zu lesen! Dass ich meine Vornahme, alle Deine Satyr-Geschichten lesen zu wollen, bereuen werde, kann ich noch überhaupt nicht sehen.

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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #20 am: 14.02.15, 11:05 »
Dank Schüttelfrost ans Bett gefesselt und nach gewonnener Schlacht um das Tablet gegen meine beiden Jungs kam ich jetzt wieder zum Lesen.
Oje :( Na dann ersteinmal: Gute Besserung!

Ich freue mich und bin erleichtert, dass Dir auch "Opalblau" gefallen hat.
Manchmal ist es bei den Farben für den Titel echt schwierig, etwas passendes zu finden, weil ich immer auch möchte, dass der Name der Folge gerecht wird. Opal - das sieht nicht nur schön aus, das klingt auch schon schön :D
Diese Folge ist eigentlich ein typisches Ergebnis von Gedanken wie "Was würdest Du lesen wollen?" Ich habe mit ST angefangen, meine Lieblingstexte aus dem Bereich der Science Fiction stammen von Stanislaw Lem (und dieses "einfach, weil er so schön war" ist auch eine Intertextualität). Nicht immer nehmen bei ihm Beschreibungen eine sehr zentrale Rolle ein, aber ich fand sie immer ungemein anregend und war immer wieder regelrecht traurig, wenn dann keine neuen "Textbilder" mehr kamen. Aber in der FF kann man sich ja wie bereits erwähnt voll austoben und damit habe ich bei "Opalblau" begonnen :) Dabei passiert natürlich nicht immer viel und insofern kann ich verstehen, wenn es auch viele gibt, die damit nicht soooo viel anfangen können.

Aber ich denke mir halt einfach immer, dass das spannende am Weltraum nicht die Gefechte sind, wie wir sie ja leider schon von der Erde gewohnt sind, sondern vielmehr diese fremden Welten, in denen man womöglich ganz wundersamen Phänomen und Formen begegnet und rätselt, was sie bedeuten könnten.

Wahrscheinlich sind derartige Beschreibungen geeignete Vorlagen für einen längeren Text, also auch für Romane. Dass die "Satyr" die Phänomene nicht wirklich eingehend untersuchen kann, war für mich also hier eine Art Ausweg, um den Rahmen der Reihe nicht zu sprengen. Im Grunde passte das für mich aber auch wieder zu ST und den Abenteuern, wie sie die Enterprises erlebt haben: Da wurde etwas entdeckt, aber kaum dass das geschehen war, eilten unsere Helden schon wieder zur nächsten Mission ;) Aber wenn ich mich recht erinnere, was auch der erste Offizier der "Satyr" eher frustriert, dass es weiterging ;)

Besonders freut mich, dass Du mit meinem, nun ja, etwas "umständlichen" Schreibstil zurecht kommst. Ich achte fast immer darauf, die Sätze schön werden zu lassen, doch was man als "schön" empfindet ist ja auch subjektiv, nicht zu verallgemeinern.
Schachtelsätze, ja, die kommen bei mir vor ;) Danke, dass Du Dich von ihnen nicht abschrecken lässt. Ich glaube, dass ich sie in schriftlicher Form unter Kontrolle habe. Ähh, im alltäglichen Sprechen dürften sie wahrscheinlich schön häufiger im Nichts auslaufen, statt ein sinnvolles Ganzes zu ergeben. Na ja, bisher hat sich mein Umfeld nicht beschwert, sie scheinen mich also zu verstehen ;)

Nocheinmal danke fürs Lesen und fürs Kommentieren :)
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #21 am: 14.02.15, 16:24 »
Dass Dir allmählich Probleme beim Farben aussuchen kommen, kann ich mir lebhaft vorstellen. Wenn Du noch Farben brauchst, meine Buntstiftkollektion von karismacolor hat auch noch eine schöne Variante an Farbbezeichnungen  ;)

Dann muss ich dringend auch mal Lem lesen. Ich habe mich durch eine ganze Reihe der alten Garde gelesen (Asimov, Heinlein, Clarke, Sturgeon, Silverberg, etc.) aber Lem habe ich seltsamer Weise nie in die Hand genommen.

Auf jeden Fall ist das Spannende am Weltraum die Erforschung! Das unterschreibe ich sofort. Dieser Umgang mit Neuem und im Endeffekt doch wieder mit uns selbst, ist für mich der Kern von Star Trek (auch wenn ich erklärter DS9-Fan bin, wo dieser Aspekt am wenigsten zum Tragen kam).

Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass Deine lange Beschreibung in "Opalblau" geeigneter für einen längeren Text wäre, denn dann wäre es nur eine Passage unter vielen. Hier als Kurzgeschichte ist es der Mittelpunkt und kommt viel besser zur Geltung. Meine Bemerkung, dass ich enttäuscht war, als sie Satyr unverrichteter Dinge wieder abziehen musste, hat sich auch nicht auf Deine Geschichte bezogen. Eine Erforschung hätte den Rahmen in der Tat gesprengt. Ich meinte damit das Gefühl, das ich am Ende hatte. Deine Geschichte hört so auf, wie sie für eine Kurzgeschichte aufhören muss, zurück bleibt die Sehnsucht im Herzen, dort sein zu wollen und selbst diese Phänomene zu sehen, ihnen auf den Grund zu gehen. Das hast Du richtig gut in mir erweckt.

Hey, ich liebe Deinen Schreibstil! Und ich würde ihn nicht umständlich nennen, sondern virtuos. Wie oft editierst Du Deine Geschichten, bevor Du sie einstellst? Schreibst Du gleich in Reinform oder feilst Du noch an Deinen Sätzen? Das würde mich sehr interessieren.
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #22 am: 10.03.15, 19:47 »
Dass Dir allmählich Probleme beim Farben aussuchen kommen, kann ich mir lebhaft vorstellen. Wenn Du noch Farben brauchst, meine Buntstiftkollektion von karismacolor hat auch noch eine schöne Variante an Farbbezeichnungen  ;)
Och, da sage ich nicht nein :D Die Farbauswahl ist (manchmal) nicht leicht, wobei ich mir das Leben auch selber schwer mache, indem ich mir manche "ganz einfachen" Farben wie Blau oder Grün noch aufhebe ;)

Dann muss ich dringend auch mal Lem lesen. Ich habe mich durch eine ganze Reihe der alten Garde gelesen (Asimov, Heinlein, Clarke, Sturgeon, Silverberg, etc.) aber Lem habe ich seltsamer Weise nie in die Hand genommen.
Na ja, ich nerve glaube ich jeden mit Lem-Leseempfehlungen, aber dass man seinen eigenen Liebensautor immer wieder ins Spiel bringt, ist wahrscheinlich nur natürlich. Interessant an ihm ist, dass seine Geschichten ziemlich unterschiedlich sein können, mal sehr ernst, mal satirisch-albern.
Im .: Literaturthread :. gibt es eine Menge interessanter Reviews von vielen Usern zu vielen Büchern. Ich habe dort auch Lem-Romane vorgestellt, vielleicht interessiert Dich das, um eine Auswahl zu treffen, obwohl Du ja an sich immer sehr konsequent bist was das Lesen anbelangt, also wahrscheinlich so eine Hilfestellung nicht brauchst :)

Auf jeden Fall ist das Spannende am Weltraum die Erforschung! Das unterschreibe ich sofort. Dieser Umgang mit Neuem und im Endeffekt doch wieder mit uns selbst, ist für mich der Kern von Star Trek (auch wenn ich erklärter DS9-Fan bin, wo dieser Aspekt am wenigsten zum Tragen kam).
DS9 war für mich so ein wenig ein Kulturschock ;) :D Im Ernst: Ich habe bei einer ST-Serie immer irgendwie was anderes erwartet, obwohl ich gegen Action / Raumschlachten natürlich auch nicht wirklich etwas einzuwenden hatte. Aber beim Schreiben setze ich mehr auf Weltraumforschung.

Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass Deine lange Beschreibung in "Opalblau" geeigneter für einen längeren Text wäre, denn dann wäre es nur eine Passage unter vielen. Hier als Kurzgeschichte ist es der Mittelpunkt und kommt viel besser zur Geltung. Meine Bemerkung, dass ich enttäuscht war, als sie Satyr unverrichteter Dinge wieder abziehen musste, hat sich auch nicht auf Deine Geschichte bezogen. Eine Erforschung hätte den Rahmen in der Tat gesprengt. Ich meinte damit das Gefühl, das ich am Ende hatte. Deine Geschichte hört so auf, wie sie für eine Kurzgeschichte aufhören muss, zurück bleibt die Sehnsucht im Herzen, dort sein zu wollen und selbst diese Phänomene zu sehen, ihnen auf den Grund zu gehen. Das hast Du richtig gut in mir erweckt.
Das beruhigt mich :) Für eine lange Forschungsgeschichte bräuchte man vielleicht sogar einen "anderen Dreh", einen anderen Ansatz, damit das Konzept aufgeht.

Hey, ich liebe Deinen Schreibstil! Und ich würde ihn nicht umständlich nennen, sondern virtuos. Wie oft editierst Du Deine Geschichten, bevor Du sie einstellst? Schreibst Du gleich in Reinform oder feilst Du noch an Deinen Sätzen? Das würde mich sehr interessieren.
Hmm, also wenn ich so drüber nachdenke... Die Sätze tippe ich eigentlich genauso ins Word-Dokument, wie man sie am Ende in der Geschichte im PDF zu lesen bekommt; also eigentlich gleich in Reinform. Beim Korrekturlesen ersetze ich hin und wieder schon mal eine Satzkonstruktionen komplett, wenn ich Alternativen für geeigneter halter, aber ansonsten geht es dann eher darum, möglichst alle Schreibfehler zu tilgen.
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #23 am: 12.03.15, 10:59 »
Och, da sage ich nicht nein :D Die Farbauswahl ist (manchmal) nicht leicht, wobei ich mir das Leben auch selber schwer mache, indem ich mir manche "ganz einfachen" Farben wie Blau oder Grün noch aufhebe ;)

:D dann melde Dich, wenn Du eine Farbauswahl benötigst ;) .


Zitat
Na ja, ich nerve glaube ich jeden mit Lem-Leseempfehlungen, aber dass man seinen eigenen Liebensautor immer wieder ins Spiel bringt, ist wahrscheinlich nur natürlich. Interessant an ihm ist, dass seine Geschichten ziemlich unterschiedlich sein können, mal sehr ernst, mal satirisch-albern.
Im .: Literaturthread :. gibt es eine Menge interessanter Reviews von vielen Usern zu vielen Büchern. Ich habe dort auch Lem-Romane vorgestellt, vielleicht interessiert Dich das, um eine Auswahl zu treffen, obwohl Du ja an sich immer sehr konsequent bist was das Lesen anbelangt, also wahrscheinlich so eine Hilfestellung nicht brauchst :)


Oh ja, das ist interessant. Da werde ich mal vorbei schauen. Ich habe hier eh bisher nur an der Oberfläche gekratzt, da für mich so viele Themen und Unterthemen doch mitunter recht verwirrend sind.
Ich glaube, mein Mann besitzt ein paar Lem-Bücher hier, da muss ich mal wühlen gehen. Bei unserem letzten Umzug hatten wir viele gute Helfer-Seelen, die aber leider keinerlei Sinn für irgendeine Sortierung in den Bücherregalen hatten …

Zitat
DS9 war für mich so ein wenig ein Kulturschock ;) :D Im Ernst: Ich habe bei einer ST-Serie immer irgendwie was anderes erwartet, obwohl ich gegen Action / Raumschlachten natürlich auch nicht wirklich etwas einzuwenden hatte. Aber beim Schreiben setze ich mehr auf Weltraumforschung.


:D Oh, ein Kulturschock. ;) Ich bin im Übrigen auch kein Fan von Action und Raumschlachten (auch lesetechnisch nicht). Ich schätze ich gehöre zu der Minderheit, die DS9 wegen der ersten drei bis vier Staffeln liebt und nicht wegen der letzten drei. Mich hat die Politik und Kultur Bajors und Cardassias besonders ansgesprochen. Ich tauche gerne in fremde Kulturen ein, vor allem, wenn sie mal nicht als „minderwertig“ zur moralisch erhobenen Föderation dargestellt werden.

Zitat
Hmm, also wenn ich so drüber nachdenke... Die Sätze tippe ich eigentlich genauso ins Word-Dokument, wie man sie am Ende in der Geschichte im PDF zu lesen bekommt; also eigentlich gleich in Reinform. Beim Korrekturlesen ersetze ich hin und wieder schon mal eine Satzkonstruktionen komplett, wenn ich Alternativen für geeigneter halter, aber ansonsten geht es dann eher darum, möglichst alle Schreibfehler zu tilgen.

Hut ab! Das finde ich bemerkenswert.
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #24 am: 14.03.15, 11:45 »
:D dann melde Dich, wenn Du eine Farbauswahl benötigst ;) .
Danke, das werde ich tun :) :)

:D Oh, ein Kulturschock. ;) Ich bin im Übrigen auch kein Fan von Action und Raumschlachten (auch lesetechnisch nicht). Ich schätze ich gehöre zu der Minderheit, die DS9 wegen der ersten drei bis vier Staffeln liebt und nicht wegen der letzten drei. Mich hat die Politik und Kultur Bajors und Cardassias besonders ansgesprochen. Ich tauche gerne in fremde Kulturen ein, vor allem, wenn sie mal nicht als „minderwertig“ zur moralisch erhobenen Föderation dargestellt werden.
Was mich an DS9 gestört hat, ist dass die Atmosphäre (auch wenn das sicherlich nicht in jeder Folge in der Praxis dann wirklich so war) so düster rüberkam - jedenfalls im Vergleich zu dem, was ich aus ST kannte und auch mochte. Ich fand nichts verkehrt daran, dass mal eine positive Zukunft gezeigt wurde und ich habe es da auch in Kauf genommen, dass manche Lösungen "vereinfacht" erscheinen mussten, denn es ist ja klar, dass man wirklich heftige Probleme an sich nicht in 45 Minuten klären können.
An Bajor mochte ich, dass das Thema Spiritualität mal etwas genauer beleuchtet wurde und mit Sisko eine Figur involviert war, die diesem Thema ja zunächst eher distanziert begegnete.
Allerdings haben frühere ST-Folgen anderer Serien (eben vor allem von TNG) und auch andere Sci-Fi-Autoren da ganz andere Bilder fremdartiger Wesen und Kulturen entworfen haben - da wirken die Bajoraner und Cardassianer dagegen halt relativ blaß, im Grunde wie nicht mehr als eine weitere Spielart einer Kultur, wie wir sie von der Erde kennen. Ich aber wünsche mir eher, etwas wirklich Fremdartiges zu sehen, was sich eben den normalen irdischen Maßstäben eher entzieht. Die Gründer hätte sowas theoretisch leisten können, nur waren sie als Antagonisten dann eben sehr schnell auch mit ihren Motiven wieder im bekannten Fahrwasser.

Hut ab! Das finde ich bemerkenswert.
Danke :) Aber ich glaube, dass ist gar nicht so "besonders", wahrscheinlich gar keine Leistung, eben weil das einfach meine Art zu Schreiben ist und nicht wirklich viel mit Fleiß und Arbeit zu tun hat ;)
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #25 am: 14.03.15, 12:00 »
Danke :) Aber ich glaube, dass ist gar nicht so "besonders", wahrscheinlich gar keine Leistung, eben weil das einfach meine Art zu Schreiben ist und nicht wirklich viel mit Fleiß und Arbeit zu tun hat ;)

Na ja, es zeugt aber schon von einer beeindruckenden und zweifellos beneidenswerten Textsicherheit. Vielleicht ist es bei Kurzgeschichten ja ein bisschen anders, aber zumindest bei längeren Texten gehe ich im Laufe der Zeit schon noch so gefühlte zig Mal über jeden Absatz drüber, tausche Worte aus, ändere Formulierungen oder ganze Sätze (und stelle immer wieder verblüfft fest, dass mein jüngeres Ich doch nicht so doof ist, wie ich prinzipiell immer annehme, sodass ich die Textelemente, bei denen ich dachte, sie würden fehlen, und die ich dann, kaum, dass ich sie eingefügt habe, zwei Sätze weiter unten doch noch im Text vorfinde, und somit alles gerade neu Reingeschriebene wieder rauslöschen muss, was in der Gesamtbetrachtung unglaublich Zeit kostet, und wohl auch dazu beiträgt, dass ich immer Jahre brauche, bis ich mit einer Geschichte fertig werde, und, oh mein Gott, ich hoffe dieser ellenlange Schachtelsatz nimmt endlich ein Ende, weil ich den Überblick verloren habe.)

Äh...

Was ich damit sagen wollte... beeindruckend, dass bei der Text sozusagen direkt "sitzt". :)
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #26 am: 21.03.15, 10:33 »
Danke, Star, :), aber ich glaube wie gesagt, dass es da einfach unterschiedliche Ansätze gibt, die irgendwie alle zu ihrem "richtigen Ziel" führen.
ABer das mit dem Austauschen von Worten oder Formulierungen, bei denen man am Ende merkt, dass sich unbedingt was gebracht haben, kenne ich auch.
Bei mir gibt es bei den Korrekturphasen manchmal ein ganz merkwürdiges Phänomen: Beim Schreiben passiert es ja schon mal, dass man mit den Gedanken weiter ist und deswegen ein Wort einfach nicht getippt wird; nun neige ich ja zu einem eher umständlichen Stil mit Einschüben oder Inversionen, der mich hin und wieder reinlegt, indem ich beim Korrigieren manchmal meine, da stimme irgendwas nicht, obwohl alles in Ordnung ist  :bash ;) Da denke ich mir dann auch immer mal wieder: "Mensch, vertraue doch einfach dem, was Du damals geschrieben hast"  :Work :keks ;)
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #27 am: 04.08.15, 16:54 »
So lieber Max, hier bin ich, wie versprochen. Die ersten drei Folgen habe ich gelesen während wir im Stau gestanden sind (habe einfach mal chronologisch begonnen ...) und der Urlaub hat gerade erst begonnen, Kommentare kommen allerdings nach und nach weil ich auf dem Tablet schreibe wie ein legasthenischer Schimpanse und das möchte ich Dir nicht und auch sonst niemandem antun.

Dein Schreibstil war mir sofort sympathisch – ich bin ja generell nicht so der Fan von Abenteuer und Kabumm, also weiß ich diese ruhige, fast schon introspektive Erzählweise sehr zu schätzen. Viel passiert ja auch nicht in der Geschichte ... ;)

Ebenso Dein Auge für Details und feinsinnige Beschreibungen. Der Flug der Sonden sticht dabei ganz besonders hervor – auch wenn die Landschaften so anders und befremdlich sind, konnte ich es mir gut vorstellen. Ich finde es großartig, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, einmal etwas ganz anderes zu kreieren – zu oft nehmen Autoren ja den einfacheren und langweiligeren Weg, färben die Bäume blau und schon ist eine Welt vermeintlich außerirdisch, obwohl es sonst aussieht wie in einem beliebigen Park in L.A. oder Berlin.

Wen ich sofort ins Herz geschlossen habe, das ist Commander Heyse. Wobei, eine Frage: was ist denn ein "Einsatzoffizier", das habe ich noch nie gehört? Ist das Deine Übersetzung von "Executive Officer"? Zuerst dachte ich nämlich eher an "Taktischer Offizier", aber später dann ist ein dezidierter Taktiker aufgetaucht?

Wenn ich zitieren darf? Heyse kannte die Flottenpolitik und es war das Schicksal von Raumschiffen wie der Satyr, dass sie großartige Entdeckungen machten, aber auch von einem solchen Glanzlicht zum nächsten eilten und dazwischen immer wieder dort aufzutauchen hatten, wo ihre Leistungen benötigt wurden; die Durchdringung des Neuen, die viel Zeit, viel Mühe, aber auch eine ganz eigene Art der Befriedigung mit sich brachte, bliebe anderen überlassen. – das ist für mich die Schlüsselstelle, die mich irgendwie sehr berührt hat.

Nun gut, das war's fürs Erste auch von mir. Bis bald, bin gespannt auf mehr! :)
I hola què tal? Som es vostres amics de sa Terra, un planeta de pols i de merda d'un inhòspit sistema solar.
-- Antònia Font.

Ich wär' hier so gerne zuhause, denn die Erde ist mein Lieblingsplanet. Doch ich werde hier nie so zuhause sein wie die Freunde der Realität.
-- Funny van Dannen.

Alexander_Maclean

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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #28 am: 04.08.15, 18:55 »
@v'ger
Ich bin zwar nicht max, aber deine Frage mit dem Einsatzoffizier kann ich dir beantworten.

Das ist der OPS Offizier wie Data oder Harry. Und da finde ich das deutsche Wort sehr schön.
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Antw:Opalblau - 07/2379
« Antwort #29 am: 05.08.15, 11:50 »
So lieber Max, hier bin ich, wie versprochen. Die ersten drei Folgen habe ich gelesen während wir im Stau gestanden sind (habe einfach mal chronologisch begonnen ...) und der Urlaub hat gerade erst begonnen, Kommentare kommen allerdings nach und nach weil ich auf dem Tablet schreibe wie ein legasthenischer Schimpanse und das möchte ich Dir nicht und auch sonst niemandem antun.
Cool, danke fürs Lesen  :lieb Ich freue mich schon auf die Kommentare und jetzt auch besonders über diesen hier! :)

Dein Schreibstil war mir sofort sympathisch – ich bin ja generell nicht so der Fan von Abenteuer und Kabumm, also weiß ich diese ruhige, fast schon introspektive Erzählweise sehr zu schätzen. Viel passiert ja auch nicht in der Geschichte ... ;)

Ebenso Dein Auge für Details und feinsinnige Beschreibungen. Der Flug der Sonden sticht dabei ganz besonders hervor – auch wenn die Landschaften so anders und befremdlich sind, konnte ich es mir gut vorstellen. Ich finde es großartig, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, einmal etwas ganz anderes zu kreieren – zu oft nehmen Autoren ja den einfacheren und langweiligeren Weg, färben die Bäume blau und schon ist eine Welt vermeintlich außerirdisch, obwohl es sonst aussieht wie in einem beliebigen Park in L.A. oder Berlin.
"Opalblau" ist ein wenig ein Spezialfall: Hier habe ich mich mal richtig ausgetobt! Ich persönlich liebe solch eine Weltraumexotik und empfinde es auch als ästhetische Chance, solche 'Bilder' nicht nur als Grafik oder in Sci-Fi-Filmen zu sehen, sondern sie über Worte entstehen zu lassen. Für mich persönlich genügt das fast für eine Geschichte, bei "Opalblau" habe ich das eben noch mit einem kleinen Rätsel verknüpft.
Mir ist es da auch wichtig, den Weltraum als Bühne für etwas wirklich Fremdes ernst zu nehmen und bemühe mich deswegen, neue Landschaften zu schaffen.

Wen ich sofort ins Herz geschlossen habe, das ist Commander Heyse. Wobei, eine Frage: was ist denn ein "Einsatzoffizier", das habe ich noch nie gehört? Ist das Deine Übersetzung von "Executive Officer"? Zuerst dachte ich nämlich eher an "Taktischer Offizier", aber später dann ist ein dezidierter Taktiker aufgetaucht?

Wenn ich zitieren darf? Heyse kannte die Flottenpolitik und es war das Schicksal von Raumschiffen wie der Satyr, dass sie großartige Entdeckungen machten, aber auch von einem solchen Glanzlicht zum nächsten eilten und dazwischen immer wieder dort aufzutauchen hatten, wo ihre Leistungen benötigt wurden; die Durchdringung des Neuen, die viel Zeit, viel Mühe, aber auch eine ganz eigene Art der Befriedigung mit sich brachte, bliebe anderen überlassen. – das ist für mich die Schlüsselstelle, die mich irgendwie sehr berührt hat.
Zu Beginn, also als ich die Serienplanung angefangen habe, sollte Heyse, also ein Erster Offizier, die zentrale Figur sein. Ich finde, dieser Posten ist vielleicht sogar der spannendste überhaupt.

ST blieb in meinen Augen sehr oft sehr oberflächlig, aber das ist nicht mal nur negativ gemeint, weil man Abenteuer zu sehen bekam und einige Rätsel gelöst wurden und man mit diesen Lösungen meist auch zufrieden sein konnte. Bei anderen klassischen Sci-Fi-Autoren wird da schon mehr in die Tiefe gegangen, weil die Lösung manchmal erst der Einstieg in weitere Frage ist. "Opalblau" könnte da mMn eben auch eher der Einstieg sein, aber das ist dann nicht mehr die Aufgabe der "Satyr". Ich dachte daran und wie es mir oder wie es einem Heyse gehen muss: Zufrieden, etwas erkannt zu haben, sich auf weitere Entdeckungen freuend, traurig darüber sein, dass man nicht die Gelegenheit hat, eine Sache wirklich zu "durchdringen".

Was den Einsatzoffizier anbelangt, hat Alex die Frage ja schon beantwortet :) Danke, Alex :)

Nun gut, das war's fürs Erste auch von mir. Bis bald, bin gespannt auf mehr! :)
Danke :) Ich bin auch schon gespannt :D
Das gute Alte ist vergreist, alt ist, was Wahn als Neuheit preist.

 

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