Autor Thema: Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS  (Gelesen 2575 mal)

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Fleetadmiral J.J. Belar

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Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« am: 23.07.13, 11:37 »

Hallo Leute,

da UNITY ONE - ORIGINS 1 bereits seit einiger Zeit auf dem Markt ist, habe ich mir eigentlich direkt danach Gedanken gemacht, wie es nun weitergehen soll. Eigentlich müsste ich nun das Akademiejahr 3 und 4 von Belar schreiben, aber der macht jetzt erstmal Pause. Stattdessen wird Renee's wichtigste Geschichte aufgegriffen und zwar wie sie als junge Archäologin eine versunkene Stadt auf Efrosia entdeckt und sich ihrem efrosianischen Fremdenführer Thor'Caan romantisch annähert. Eigentlich war diese Geschichte fast genau so auf Andoria mit einem großen blauen geplant, aber aus naheliegenden Gründen musste dieser Plan verworfen und abgeändert werden, sodass Renee nun einen neuen alten Liebhaber haben wird.

Erste Informationen könnt ihr aus den DAs der beiden entnehmen:

Renee: http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1184.msg43362.html#msg43362
Thor'Caan: http://www.sf3dff.de/index.php/topic,570.msg152325.html#msg152325
Efrosianer: http://www.sf3dff.de/index.php/topic,3101.msg152358.html#msg152358

Hier werde ich euch, wie in den anderen Threads auch, in Zukunft auf dem Laufenden halten, was die Entwicklungen der Serie angeht und mit euch bereits erste Steine aus dem Weg räumen.

Gruß
J.J.
« Letzte Änderung: 23.07.13, 11:47 by Fleetadmiral J.J. Belar »
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Star

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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #1 am: 23.07.13, 14:10 »
Eine Archäologin, die eine versunkene Stadt findet? Genau mein Ding :) Das werde ich mal im Auge behalten. Wird es denn auch etwas Mystik und Abenteuer in der Geschichte geben, oder strebst du eher "trockene" Archäologie an?
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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #2 am: 23.07.13, 14:49 »
Eine Archäologin, die eine versunkene Stadt findet? Genau mein Ding :) Das werde ich mal im Auge behalten. Wird es denn auch etwas Mystik und Abenteuer in der Geschichte geben, oder strebst du eher "trockene" Archäologie an?

So, wie ich Belar kenne, tippe ich auf Ersteres.

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #3 am: 23.07.13, 14:51 »
@ Star

Das dachte ich mir. Auch ich bin erklärter Indy, Couartermain etc. Fan und somit wird es definitiv Fallen, Geheimnisse und unerklärliche Phänomene geben, welche unseren Schatzsuchern auf den Nerv gehen werden. Es soll eine reine Abenteuergeschichte werden.

@ SSJ

Treffer, versenkt.  :thumbup

Gruß
J.J.
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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #4 am: 23.07.13, 15:01 »
Du bist jemand mit einem neunziger Jahre Space Opera Stil, der sich unter Anderem in Richtung des Stils der 30er Jahre Pulp Fiction als "nebenstil" zu entwickeln versucht. (An den auch Star Wars und Indiana Jones angelehnt sind.)

Im damaligen Stil war es sehr stark durch alle Genres Vertreten, Archäologie der mystischen Art mit viel Abenteuer zu zeigen.

Auf Grund dessen war es relativ logisch zu erraten, wo du beim Archäologiethema hinwillst.

Laurus Akrem

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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #5 am: 23.07.13, 15:08 »
Das klingt ja als würde es sehr interessant werden.

Indiana Jones und Quatermain gefielen mir beide sehr.
Irgendwie kann ich einen gewissen Hang zu den Klassikern nicht leugnen.

mfg Laurus

Star

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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #6 am: 23.07.13, 16:12 »
@ Star

Das dachte ich mir. Auch ich bin erklärter Indy, Couartermain etc. Fan und somit wird es definitiv Fallen, Geheimnisse und unerklärliche Phänomene geben, welche unseren Schatzsuchern auf den Nerv gehen werden. Es soll eine reine Abenteuergeschichte werden

Ja, ich mache ja grade dasselbe und kann es nur empfehlen. Macht irre viel Spaß. :)
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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #7 am: 23.07.13, 17:00 »
Na dann wird es so geschehen. Ich hoffen nur, dass ich den Erwartungen gerecht werden kann. SSJs Einschätzung meiner Wenigkeit trifft den Nagel auf den Kopf und dabei sind wir uns noch nie begegnet. Auch wenn ich SciFi Serien der moderneren Art zu schätzen weiß, bin und bleibe ich ein Trekkie und SciFi Fan der späten 80er und 90er Jahre. Ebenso interessiere ich mich sehr für Geschichte, Mystik, Abenteuer und eben auch für Helden, dass da so Projekte wie "Smoking Guns" und "Renee O'Connor & the Desert Tomb" herauskommen ist fast schon zwangsläufig. Auch deshalb liegt mir "Pieces of Zero" sehr am Herzen.
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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #8 am: 23.07.13, 18:57 »
Na dann wird es so geschehen. Ich hoffen nur, dass ich den Erwartungen gerecht werden kann. SSJs Einschätzung meiner Wenigkeit trifft den Nagel auf den Kopf und dabei sind wir uns noch nie begegnet. Auch wenn ich SciFi Serien der moderneren Art zu schätzen weiß, bin und bleibe ich ein Trekkie und SciFi Fan der späten 80er und 90er Jahre.

Allein schon deine Verwendung der Aliens zur "internationalen Politik", die mit Spannungen belastet ist, ist sehr 90er Jahre mäßig. (In einigen anderen Dekaden konnten die Protagonisten ja schon froh sein, durch die versuchte Kommunikation mit Aliens keinen dauerhaften Hirnschaden davongetragen zu haben.) Abgesehen davon hatte ich bei Dir den Eindruck, es geht politisch eher intrigant zu, trotz Aliens. (Also leicht in Richtung von Politik als "Dune mit ausserirdischen Völkern", was eigentlich fast wörtlich die Herangehensweise von JMS bei Babylon 5 war.)

Auch sehr viele Sachen, die Du erwähnt hattest, was Du mit deiner Serie vor hast, sprachen sehr für meine Vermutung. (Und natürlich auch die Verwendung von Namen wie G'Kor. Das ist ja das gleiche Prinzip wie bei George Lucas, der sich an 30er Jahre Sci Fi wie Commando Cody orientierte, weshalb bei ihm auch ein Commander Cody auftrat.)

Außerdem sind meine eigenen Einflüsse relativ ähnlich aber ziemlich komplementär. (Bei mir sind es momentan eher 80er/90er Horror/Cyberpunk Einflüsse und relativ wenige 80er/90er Space Operas. Bei den Space Operas läuft es aber bei mir in ähnliche Richtungen.)

Und wie bei jedem Autor hast du auch einige Substile, die eine kleinere Rolle spielen. Da vermutiche ich ganz stark die Abenteuer/Mythologie Orientierte Heftromanart der 30er Jahre (oder zumindest die Werke, die diesen Stil in den 80ern in Film und TV fortgesetzt hatten, wie Indiana Jones und Star Wars) und einige Elemente von Fantasyliteratur, genau so wie dem Space Western Stil. (also Ganoven etc. im Weltall)

(Gerade diese Heftromane der 30er Jahre legten sehr viel Wert auf das Thema untergegangene Ruinen und viele Serien folgten einer obskuren Theorie, dass es vor der Menschheit über 6 (!) intelligente Spezies auf der Erde gegeben hätte und diese ausgestorbenen Spezies alle noch ihre Ruinen an geheimen Orten auf der Welt hätten, in denen auch noch irgendwelche Wundermaschinen liegen würden.)

Woran du interessiert zu sein scheinst, es in Zukunft zu probieren sind:
Wissenschaftliche Richtung der 50er- 70er, aber da eher in die Abenteuer Richtung wie TOS, Forbidden Planet etc. und nicht in die unterkühlte, überrationale, verkopfte Richtung wie Star Trek: The Motion Picture, 2001: Odyssey im Weltraum oder Solaris
Irgendwie denke ich auch, du bist etwas an einer längerfristigen Planetenerkundung und Interaktion mit Eingeborenen, wie bei Dune, John Carter, Avatar etc. interessiert, aber da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher.

Was ich von Dir nicht erwarten würde, wäre eine klassische Utopie. (Also in Form von "Starfleetangehöriger führt Menschen durch Föderationsstadt und erzählt, warum die Föderation so großartig ist, und warum sie so gut funktioniert.")
« Letzte Änderung: 23.07.13, 19:03 by SSJKamui »

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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #9 am: 24.07.13, 10:31 »
@ SSJ

Zitat
Allein schon deine Verwendung der Aliens zur "internationalen Politik", die mit Spannungen belastet ist, ist sehr 90er Jahre mäßig. (In einigen anderen Dekaden konnten die Protagonisten ja schon froh sein, durch die versuchte Kommunikation mit Aliens keinen dauerhaften Hirnschaden davongetragen zu haben.) Abgesehen davon hatte ich bei Dir den Eindruck, es geht politisch eher intrigant zu, trotz Aliens. (Also leicht in Richtung von Politik als "Dune mit ausserirdischen Völkern", was eigentlich fast wörtlich die Herangehensweise von JMS bei Babylon 5 war.)

Auch hier triffst du den Nagel auf den Kopf. Ich mag Verschwörungen, Agentengeschichten und wurde maßgeblich von Babylon 5 inspiriert. Am Anfang stand diese Serie UNITY ONE Pate und hat auch heute noch das ein oder andere Element davon. Wenn auch inzwischen etwas differenzierter.

Zitat
Auch sehr viele Sachen, die Du erwähnt hattest, was Du mit deiner Serie vor hast, sprachen sehr für meine Vermutung. (Und natürlich auch die Verwendung von Namen wie G'Kor. Das ist ja das gleiche Prinzip wie bei George Lucas, der sich an 30er Jahre Sci Fi wie Commando Cody orientierte, weshalb bei ihm auch ein Commander Cody auftrat.)

Den Namen G'Kor habe ich damals ganz bewusst gewählt. Er sollte in der Tat eine Hommage an G'Kar (meinem Lieblingschar) aus B5 sein.

Zitat
Und wie bei jedem Autor hast du auch einige Substile, die eine kleinere Rolle spielen. Da vermutiche ich ganz stark die Abenteuer/Mythologie Orientierte Heftromanart der 30er Jahre (oder zumindest die Werke, die diesen Stil in den 80ern in Film und TV fortgesetzt hatten, wie Indiana Jones und Star Wars) und einige Elemente von Fantasyliteratur, genau so wie dem Space Western Stil. (also Ganoven etc. im Weltall)

Habe ich zwar nie gelesen, aber ich weiß was du meinst.
Star Wars und Indiana Jones waren in meiner Kindheit echte Fernsehevents. Jedesmal wenn die liefen, durften meine Freunde und ich länger aufbleiben und am Montag danach wurde in der Schule heiss diskutiert. Es gab eine Zeit, da lief Star Wars immer zu Ostern auf Pro 7. Was damals ein Segen war, wenn man bedenkt, was da sonst noch so gelaufen ist, wie Winnetou und Sissi.  :sick

Zitat
(Gerade diese Heftromane der 30er Jahre legten sehr viel Wert auf das Thema untergegangene Ruinen und viele Serien folgten einer obskuren Theorie, dass es vor der Menschheit über 6 (!) intelligente Spezies auf der Erde gegeben hätte und diese ausgestorbenen Spezies alle noch ihre Ruinen an geheimen Orten auf der Welt hätten, in denen auch noch irgendwelche Wundermaschinen liegen würden.)

Und genau in diese Richtung möchte ich auch hin und wieder gehen.

Zitat
Woran du interessiert zu sein scheinst, es in Zukunft zu probieren sind:
Wissenschaftliche Richtung der 50er- 70er, aber da eher in die Abenteuer Richtung wie TOS, Forbidden Planet etc. und nicht in die unterkühlte, überrationale, verkopfte Richtung wie Star Trek: The Motion Picture, 2001: Odyssey im Weltraum oder Solaris
Irgendwie denke ich auch, du bist etwas an einer längerfristigen Planetenerkundung und Interaktion mit Eingeborenen, wie bei Dune, John Carter, Avatar etc. interessiert, aber da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher.

So ist es.
Ich denke schon eine Weile darüber nach, eine Geschichte über einen Außenposten der Sternenflotte auf einem Planeten zu schreiben, der so seine Geheimnisse hat.

Zitat
Was ich von Dir nicht erwarten würde, wäre eine klassische Utopie. (Also in Form von "Starfleetangehöriger führt Menschen durch Föderationsstadt und erzählt, warum die Föderation so großartig ist, und warum sie so gut funktioniert.")

Auch wahr, wobei es zu einem gewissen, geringen, Teil schon vorkommen kann.

Gruß und vielen Dank für die Analyse.
J.J.

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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #10 am: 24.07.13, 20:05 »
Ich vermute auch, du hast momentan ein geringes, sich aber entwickelndes Interesse an psychologischen Themen wie in den Geschichten von Autoren wie Lovecraft, Phillip Dick, Alfred Bester (damit du weist, wer das ist, Bester hat Geschichten über Telephaten geschrieben, die sich zu einer Art psychologischen Sonderpolizei zusammenschlossen und andere Telephaten ausbildeten. Dort werden auch Menschen manipuliert/psychisch umgarnt, in dem man ihnen die Fragen "Wer sind Sie?" und "Was wollen Sie?" stellt. Spätestens im Zusammenhang mit diesen Fragen wird dich das wahrscheinlich stark an Babylon 5 erinnern, genau so wie der Name "Alfred Bester". Das ist kein Zufall, weil der Autor von Babylon 5 stark von Bester inspiriert wurde), Cordwaigner Smith (psychologischer Berater des US Militärs, der Geschichten um eine Geheimorganisation schrieb, welche die Entwicklung Menschheit durch ein sogenanntes "Human Instrumentality Project" steuern wollte. (Auch der Name dürfte dir bekannt vor kommen. ;)) und Filme wie Evangelion, Solaris oder Forbidden Planet hast.

Dieses Interesse würde ich bei dir aber als niedrigere Priorität einordnen im Vergleich zu Politik etc.

Bei Intellektuellen/Philosophischen Messages denke ich, willst du dich zum Einen etwas steigern, zum Anderen denke ich, dass dein stärkstes Interesse auf dem Bereich politischer/ethischer/sozialer Fragen, also in der "praktischen Philosophie". Dies passt natürlich zur inhaltlichen Richtung deiner Story.

(Gleichzeitig dominieren solche Fragen aber die meisten "Geschichten mit Messages" hier im Forum.)

 Ich denke, weniger praktische Fragen wie Beispielsweise Metaphysik, Religionsphilosophie oder Erkenntnistheorie gehören nicht unbedingt zu den Themen, die für dich in Betracht kommen.

Gleichzeitig vermute ich aber auf Grund von dem, was du sonst einige Male schon erwähnt hattest, dass du auch geringe, sich "in Entwicklung befindliche" Interessen im Bereich Existenzphilosophie hast. (Also Fragen wie "wie lebt der Mensch?", "was sind seine Ziele, Ängste, Hoffnungen etc.?", "was sind die grundlegenden Faktoren des menschlichen Zusammenlebens?", "wie geht die Menschheit mit grundlegenden Empindungen wie Angst um?") Dies ist aber momentan eher gering, vermute ich.

Ich vermute auch, dein Interesse könnte sich auch irgendwann mal hin zu Themen der Historienphilosophie entwickeln, obwohl du solche Themen wahrscheinlich momentan nicht auf dem Schirm hast. (Das sind Fragestellung wie "wie viel Einfluss hat der einzelne Mensch auf die Weltgeschichte?", "Gibt es historische Gesetzesmäßigkeiten wie Verläufe in eine Richtung oder zyklische Entwicklungen?") Gerade, weil Du dich sehr für den Zeitreisebereich interessierst, vermute ich stark, dass Du irgendwann solche Fragen aufgreifen willst. Das halte ich da einfach für logisch und wahrscheinlich. (Auch wegen anderer Thematiken in deinen Geschichten wie dem Krieg als großem Ereignis der Weltgeschichte.)

Bei der Thematisierung solcher Themen würde ich Dich bei der Achse "Apollonisch" vs "Dionysisch" eher im Spannung/Spaß/Abenteuer betonten dionysischen Prinzip verorten, während bei Dir intellektuelle Themen eher die Würze wären. (Aber eine "gute Würze" macht allein kein "gutes Essen") Eine rein auf das Intellektuelle ausgerichtete, apollonische  Geschichte, würdest du wahrscheinlich freiwillig nicht machen.

Daneben denke ich, dass du eher einen deskriptiven Stil hast, der beschreibt, was du in Situation X für realistisch/glaubwürdig hälst, anstatt alle Figuren zu Erfüllungen deiner persönlichen Ideale zu machen.

Beim Thema Positionierung denke ich, du bewegst dich auf ähnlichen Bereichen wie Star und Lairis hier im Forum. (Da ist es auch mehr als Vorteilhaft, dass du sehr freundschaftliche Beziehungen zu den Beiden unterhälst, denn die könnten auch deine schärfsten Konkurrenten sein.) Ein anderer "potenziell gefährlicher Konkurrent" wäre auch so ein gewisser Andorianer. Dieser ist Dir nämlich ebenfalls sehr ähnlich aufgestellt. (Diese Gefahr halte ich momentan allerdings für relativ klein.)

Zu Lairis und Star grenzt Du dich sehr gut durch die militärischen Themen ab.

Die zu Dir am Unterschiedlichsten aufgestellten Autoren im Forum sind meiner Meinung nach einmal Max und dann ich selbst. Meiner Meinung nach haben wir beide am Stärksten unsere eigenen Nischen. Deshalb stehen wir in gewisser Weise ausserhalb des "Hauptfelds" der Autoren.

Zitat
Und wie bei jedem Autor hast du auch einige Substile, die eine kleinere Rolle spielen. Da vermutiche ich ganz stark die Abenteuer/Mythologie Orientierte Heftromanart der 30er Jahre (oder zumindest die Werke, die diesen Stil in den 80ern in Film und TV fortgesetzt hatten, wie Indiana Jones und Star Wars) und einige Elemente von Fantasyliteratur, genau so wie dem Space Western Stil. (also Ganoven etc. im Weltall)

Habe ich zwar nie gelesen, aber ich weiß was du meinst.

Zumindest viele Adaptionen dieser alten Geschichten wirst du kennen.
Dies sind unter Anderem:
Flash Gordon
Buck Rogers
John Carter
Captain Future
Conan der Barbar

Einige Geschichten, die den Stil nachbilden:
Indiana Jones
Star Wars
Die Liga der aussegewöhnlichen Gentlemen
Sky Captain and the World of Tomorrow
Tomb Raider
Nadia die Macht des Zaubersteins

Zitat
Woran du interessiert zu sein scheinst, es in Zukunft zu probieren sind:
Wissenschaftliche Richtung der 50er- 70er, aber da eher in die Abenteuer Richtung wie TOS, Forbidden Planet etc. und nicht in die unterkühlte, überrationale, verkopfte Richtung wie Star Trek: The Motion Picture, 2001: Odyssey im Weltraum oder Solaris
Irgendwie denke ich auch, du bist etwas an einer längerfristigen Planetenerkundung und Interaktion mit Eingeborenen, wie bei Dune, John Carter, Avatar etc. interessiert, aber da bin ich mir nicht hundertprozentig sicher.

So ist es.
Ich denke schon eine Weile darüber nach, eine Geschichte über einen Außenposten der Sternenflotte auf einem Planeten zu schreiben, der so seine Geheimnisse hat.

Das hört sich sehr nach einer Verbindung von Planetary Romance und Stories wie Alarm im Weltall/Forbidden Planet an. (Also in etwa fremde, indigene Kulturen mit Konflikten untereinander und wissenschaftliche Rätsel um Alientechnologie etc. gleichzeitig.)
« Letzte Änderung: 30.07.13, 13:52 by SSJKamui »

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Antw:Neues zu STAR TREK: UNITY ONE - ORIGINS
« Antwort #11 am: 30.07.13, 10:56 »
Ein anderer "potenziell gefährlicher Konkurrent" wäre auch so ein gewisser Andorianer. Dieser ist Dir nämlich ebenfalls sehr ähnlich aufgestellt. (Diese Gefahr halte ich momentan allerdings für relativ klein.)
Joah, die Gefahr würde ich grundsätzlich eher nicht sehen, weil ich finde, dass sich die Kuehn-Geschichten seit der Anfangszeit so verändert haben, dass sie jetzt eigentlich fast ausnahmslos Soaps sind.
Auch bei Belar spielen zwischenmenschliche (zwischenaußerirdische ;)) Beziehungen eine Rolle, aber sie ersetzen nicht den Plot, was die Bedeutung für die Geschichte anbelangt.

 

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