Autor Thema: Star Trek V – Am Rande des Hypothalasums  (Gelesen 5895 mal)

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Max

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Antw:Star Trek V – Am Rande des Hypothalasums
« Antwort #15 am: 27.05.15, 11:06 »
Ich bin mal so frech, auf Dein Posting aus dem TMP-Thread hier zu antworten, Alex :)

Klar, nur bedingt annehmbare Effekte, Masken nahe an der Grenz zur Lächerlichkeit, eine alberne oder abstruse Story - aber wer kann sagen, ob ich damit ST:V oder Folgen wie "Shore Leave", "Arena", "Operation Annihilate!" oder "Turnabout Intruder" beschriebe?
Deswegen meine These: Wer mit Star Trek: The Final Frontier nichts anfangen kann, mochte auch die Originalsserie eigentlich nicht.

WAs aber ST V von den anderen unterscheidet ist dieses esoterische Gelaber. Die anderen ahbene ihren "quatsch" wenigstens mit einen augenzwinkerenden verweis auf technik erklärt. wie auch TMP. die vereinigung am ende.

Der Punkt ist, TOS hat religion immer außen vor gelassen. erst in DS9 wurde das Thema recht gut mit dem Bajoranern integriert. anders als in anderen Serien wie babylon 5 oder auch Stargate, wo das viel stärker mit reinspielte.
Da folgte man in TOS halt echt meistens dem Clarkeschen Gesetz, wonach eine hinreichend fortschrittliche Technologie nicht mehr von Zauberei zu unterscheiden ist.
In TOS gab es genug esoterisches Zeug, auch wenn es fast immer entzaubert wurde.
Aber...
... Auch hier erweist sich ST:V als typisches TOS-Format, denn der Gott, den Sybok gesucht und gefunden hat, erweist sich eben als falscher Gott.

Der Rest - ich denke da vor allem an Syboks "Psychotricks" - ist auch nichts wirklich besonderes, also nichts, was aus dem Rahmen fällt. Wenn man sich daran stört, dann darf man auch nicht mit der Art und Weise einverstanden sein, wie Spock seine 'Seele' in McCoy parkt und sie später wieder in Spocks regeneriertem Körper zurücktransferiert. So gesehen ist ST:III wohl deutlich esoterischer, weil Syboks Gehirnwäsche oder - will man freundlicher sein - positive Therapiesitzung zwar vom Zugang her ungewohlich ist (Telepathie muss ja auf irgendeine Weise mit im Spiel sein), letztlich aber eben doch viel mit recht normaler Psychologie zu tun haben scheint.
« Letzte Änderung: 27.05.15, 11:11 by Max »

 

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