Autor Thema: Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier  (Gelesen 21278 mal)

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Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #30 am: 22.03.14, 12:15 »
@ Kirk

Zitat
So ich bin jetzt auch schon seit ein paar Tagen mit der Geschichte durch und möchte meine Meinung dazu Äußern. Ich finde Star Trek: Tigershark 02 ist eine gute und gelungene Fortsetzung von Star Trek: Tigershark 01 ist.

Das freut ich sehr zu lesen. Auch hierfür meinen Dank.

Zitat
Was mir gefallen hat war das der Krieg zwischen den beiden Völkern von beiden seiten Gleich gesehen werden und es eigentlich nur noch darum geht Vergeltung zu üben. Während der eigentliche Grund, eine Lösung für das Aussterben, in den Hintergrund getterten ist. Das dann erst ein Außenstehender Kommen muss um die beiden Seiten aufzurütteln und den Krieg letztendlich beendet gefällt mir sehr.
Jedoch halte ich es nicht für klug den Gegner darüber zu informieren das man gedenkt zu Flüchten. Auch wenn die Gegenseite das bereits wusste.

Das war mir sehr wichtig, dass der eigentliche Grund des Krieges seine Bedeutung verloren hat und es im Prinzip nur noch um puren Fanatismus geht und das Ziel den Gegner komplett zu vernichten. Belar mag da wohl ein wenig naiv gehandelt haben, allerdings mit den besten Absichten. Das war seine Art, den Shok einen Ölzweig zu reichen, indem er ihnen die Möglichkeit gab, die Shan einfach ziehen zu lassen und um damit Größe zu beweisen, da er ihnen vor Augen führen wollte, dass sie eigentlich ihr Ziel erreicht hatten, ohne alle Shan zu vernichten. Ist leider nach hinten losgegangen.

Zitat
Was mir jedoch ein wenig komisch vor kam war das die Ursprüngliche Crew die oberste Direktive gebrochen haben soll. Ich meine gut die Autoren der Fernsehserien haben die Direktive auch immer sehr unterschiedlich ausgelegt, aber hier erschließt es sich mir nicht ganz. Aber gut es kann ja bestimmt bzw. gibt bestimmt einen Passus der Direktive der es Sternenflotten Offizieren Verbittet in interne Angelegenheiten von Warp-Zivilisationen einzugreifen.

Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gefallen.


Ich denke, die oberste Direktive bezieht sich nicht nur auf die Nichteinmischung in die Angelegenheiten fremder Völker die noch kein Warp erreicht haben. Sie gilt imo universell. Es gibt in ST auch die eine oder andere Folge, wo Warpzivilisationen einen Konflikt haben und zufällig hineingeratenen Captains das Leben schwer macht. So auch hier. Belar trifft eine Situation an, in der die Sternenflotte bereits mehr oder weniger unfreiwillig involviert ist (Drake) und erhält von Seiten der Shan ein offizielles Hilfsgesuch, was ihn zum handeln verpflichtet und er versucht dabei nicht Partei zu ergreifen. Was sich allerdings als sehr schwer darstellt, da er mit den Shan fühlt und nicht gänzlich unparteiisch ist. Dieses Dilemma wollte ich etwas näher untersuchen, ist mir mehr oder weniger gelungen und hat sicher seine Stolpersteine, die nicht ganz so plausibel sind.

Gruß
J.J.
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Kirk

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #31 am: 23.03.14, 20:12 »
@ Kirk

Zitat
So ich bin jetzt auch schon seit ein paar Tagen mit der Geschichte durch und möchte meine Meinung dazu Äußern. Ich finde Star Trek: Tigershark 02 ist eine gute und gelungene Fortsetzung von Star Trek: Tigershark 01 ist.

Das freut ich sehr zu lesen. Auch hierfür meinen Dank.

Ich habe für die gute Unterhaltung im Zug zu danken.

Zitat
Zitat
Was mir gefallen hat war das der Krieg zwischen den beiden Völkern von beiden seiten Gleich gesehen werden und es eigentlich nur noch darum geht Vergeltung zu üben. Während der eigentliche Grund, eine Lösung für das Aussterben, in den Hintergrund getterten ist. Das dann erst ein Außenstehender Kommen muss um die beiden Seiten aufzurütteln und den Krieg letztendlich beendet gefällt mir sehr.
Jedoch halte ich es nicht für klug den Gegner darüber zu informieren das man gedenkt zu Flüchten. Auch wenn die Gegenseite das bereits wusste.

Das war mir sehr wichtig, dass der eigentliche Grund des Krieges seine Bedeutung verloren hat und es im Prinzip nur noch um puren Fanatismus geht und das Ziel den Gegner komplett zu vernichten. Belar mag da wohl ein wenig naiv gehandelt haben, allerdings mit den besten Absichten. Das war seine Art, den Shok einen Ölzweig zu reichen, indem er ihnen die Möglichkeit gab, die Shan einfach ziehen zu lassen und um damit Größe zu beweisen, da er ihnen vor Augen führen wollte, dass sie eigentlich ihr Ziel erreicht hatten, ohne alle Shan zu vernichten. Ist leider nach hinten losgegangen.


Zitat
Was mir jedoch ein wenig komisch vor kam war das die Ursprüngliche Crew die oberste Direktive gebrochen haben soll. Ich meine gut die Autoren der Fernsehserien haben die Direktive auch immer sehr unterschiedlich ausgelegt, aber hier erschließt es sich mir nicht ganz. Aber gut es kann ja bestimmt bzw. gibt bestimmt einen Passus der Direktive der es Sternenflotten Offizieren Verbittet in interne Angelegenheiten von Warp-Zivilisationen einzugreifen.

Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gefallen.


Ich denke, die oberste Direktive bezieht sich nicht nur auf die Nichteinmischung in die Angelegenheiten fremder Völker die noch kein Warp erreicht haben. Sie gilt imo universell. Es gibt in ST auch die eine oder andere Folge, wo Warpzivilisationen einen Konflikt haben und zufällig hineingeratenen Captains das Leben schwer macht. So auch hier. Belar trifft eine Situation an, in der die Sternenflotte bereits mehr oder weniger unfreiwillig involviert ist (Drake) und erhält von Seiten der Shan ein offizielles Hilfsgesuch, was ihn zum handeln verpflichtet und er versucht dabei nicht Partei zu ergreifen. Was sich allerdings als sehr schwer darstellt, da er mit den Shan fühlt und nicht gänzlich unparteiisch ist. Dieses Dilemma wollte ich etwas näher untersuchen, ist mir mehr oder weniger gelungen und hat sicher seine Stolpersteine, die nicht ganz so plausibel sind.

Gruß
J.J.

Wie gesagt in den TV Serien haben die Autoren ja auch schon die Oberste Direktive, um Sovranes Worte zu nutzen, kreativ ausgelegt. Und gut die Crew hat sich wo eingemischt wo sie eigentlich nichts zu suchen hat, dazu kommt noch das Belar als Captain nun ja auch noch nicht der Erfahrenste ist, und das tut was er meint wichtig zu sein. Daher macht das schon Sinn wie du das geschrieben hast, da man das ja von den Original Machern so gewohnt ist man gucke nur VOY da haben die ja in jeder Folge die Direktive anderst gesehen, von den restlichen Vorschriften der Flotte mal ganz abgesehen.
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Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #32 am: 23.03.14, 21:01 »
@ Kirk

Zitat
Ich habe für die gute Unterhaltung im Zug zu danken.

Ach Quatsch, ich freue mich doch, wenn meine Geschichten auch von anderen außer mir gelesen werden.

Zitat
Wie gesagt in den TV Serien haben die Autoren ja auch schon die Oberste Direktive, um Sovranes Worte zu nutzen, kreativ ausgelegt. Und gut die Crew hat sich wo eingemischt wo sie eigentlich nichts zu suchen hat, dazu kommt noch das Belar als Captain nun ja auch noch nicht der Erfahrenste ist, und das tut was er meint wichtig zu sein. Daher macht das schon Sinn wie du das geschrieben hast, da man das ja von den Original Machern so gewohnt ist man gucke nur VOY da haben die ja in jeder Folge die Direktive anderst gesehen, von den restlichen Vorschriften der Flotte mal ganz abgesehen.

Auch wieder wahr. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis nicht so ganz zufrieden. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es nicht so ganz rund ist.

Gruß
J.J.
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Alexander_Maclean

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #33 am: 12.05.14, 22:46 »
Ich bin derzeit irgendwie im "lese und Review" Modus bin und nicht immer nur SATYR lesen wollte, habe ich mir spontan Tigershark 02 gegriffen und in einen Rutsch durchgelesen.

Schöne Fortsetzung des Vorgängers, an den ich mich - auch dank der wunderbaren Zusammenfassung - gut erinnern konnte.

Toll finde ich es, wie gerade Captain Belar auch mal schwankt, an sich zweifelt, was ihm als junger Kommandant durchaus zusteht, aber dennoch seinen moralischen Grundsätzen treu bleibt.

Und auch wenn der diplomatische Vorstoß letzten Endes nicht von Erfolg gekrönt war,war das nichts eine Schuld. Gute Argumente von ihm waren ja vorhanden nur ist gegen Fanatismus leider kein kraut gewachsen.

Positiv fand ich auch, dass die Shok bis auf die Nummer mit der Phasern als intelligente gegner gezeigt wurden. sowas mag ich.

Und wo wir gerade bei dem Thema sind:
Das Belar die Phaser eingepackt hat, hätte ich auch so geschrieben. Francis und auch Tobias hätten diese Entscheidung ähnlich getroffen. Toll wäre natürlich eine art Waffendeaktivator von Seiten der Shok gewesen, sodass sich Drake dann die waff einer der wachen hätten greifen müssen, aber ansonsten habe ich da nix auszusetzen.

und für alle die Mecker der PURIFIER sei zu schnell ausgeschaltet wurden. der erste Todesstern wurde mit zwei Torpedos zerstört, der zweite mit vier. und die waren größer.

Auch der Humor hat gestimmt. Bei dem gespräch zwischen Sovrane und T'Von habe ich mich gekugelt vor lachen.

zwei Kritikpunkte habe ich aber:

An ein paar Stellen beschreibst du das geschehen zu stark. An manchen stellen sit da sehr schade weil da ein Zeigen IMO besser wäre. Beispielsweise wo die Matriarchin der Shan ihrer Trauer freien lauf lässt, dass hätte man IMO anders lösen können.

Ähnliches machst du dann auch gegen ende und da ist es persönlich zuviel beschreibung.

und im letzten Absatz von "was bisher geschah" hast du einen ziemlich verwirrenden satz drin.

Aber das ist meckern auf hohen Niveau

**********************************************************

Zum Thema Oberste Direktive:

Es ist immer eine Gradwanderung wie weit man dabei geht. ich finde Belars entscheidung hier schon weit aus dem Fenster gelehnt, ich glaube nicht das meine Captains da ähnlich entscheiden hätten. Und zumindest von Patrcia Lionel (XO der MORNING STAR) hätte er sich mehr anhören dürfen als nur den formalen Protest von Ventress und T'Von.

*******************************************

Beim letzten Kapitel hast du mich auch um lachen gebracht. allein mit der Überschrift: da hatte ich als "The Big Bang Theory" Fan, sofort Sheldons Klopfritual vor meinen Augen.

**********************************************

Fazit:

Dem Vorgänger habe ich eine gute zwei gegeben. The Purifier würde ich, weil ich ihn etwas besser fand, eine 1-.
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Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #34 am: 13.05.14, 18:59 »
@ Alex

Zitat
Ich bin derzeit irgendwie im "lese und Review" Modus bin und nicht immer nur SATYR lesen wollte, habe ich mir spontan Tigershark 02 gegriffen und in einen Rutsch durchgelesen.

Na das ist doch prima. Vielen Dank dafür.
Ich für meinen Teil komme außer dem Lesestoff für meine nun laufenden Jahresprüfungen nicht sonderlich dazu noch was anderes zu lesen.

Zitat
Schöne Fortsetzung des Vorgängers, an den ich mich - auch dank der wunderbaren Zusammenfassung - gut erinnern konnte.

Das freut mich. Da mir bewusst ist, dass die Zwischenräume zwischen den einzelnen Episoden bei mir immer länger werden, halte ich diese Art der "Erinnerung" für notwendig, ohne dass der Leser gezwungen wird, nochmal die ganze vorangegangene Episode zu lesen. Freut mich, dass ich das geschafft habe.

Zitat
Toll finde ich es, wie gerade Captain Belar auch mal schwankt, an sich zweifelt, was ihm als junger Kommandant durchaus zusteht, aber dennoch seinen moralischen Grundsätzen treu bleibt.

Ich mag keine Superhelden und auch als Admiral hat Belar durchaus seine Schwächen und zweifelt auch dann noch ab und an. Aber als Captain, der sozusagen ins Kommando geworfen wurde, ohne dass er wirklich drauf vorbereitet ist, hielt ich das für konsequent.

Zitat
Und auch wenn der diplomatische Vorstoß letzten Endes nicht von Erfolg gekrönt war,war das nichts eine Schuld. Gute Argumente von ihm waren ja vorhanden nur ist gegen Fanatismus leider kein kraut gewachsen.

Das ist leider wahr. Ich finde auch, dass er mehr oder weniger sein Bestes gegeben hat.

Zitat
Positiv fand ich auch, dass die Shok bis auf die Nummer mit der Phasern als intelligente gegner gezeigt wurden. sowas mag ich.

Auch das ist mir sehr wichtig. Selbst die schlimmsten Feinde der Föderation haben aus ihrer Sicht der Dinge immer ein edles Motiv und sind keine dummen Schläger und so wie in den Serien möchte ich das auch in meinen Geschichten haben. Gut, der eine oder andere Shinzon oder Nero kommt mal vor, aber selbst die Cardassianer handeln aus dem Wunsch heraus, Sicherheit und Wohlstand für ihr Volk zu gewährleisten. Leider eben mit den aus Föderationssicht falschen Mitteln und moralisch fragwürdigen Methoden. Aber als Cardassianer würde der Leser wohl anders denken und das ist mir wichtig. Ohne zu urteilen, die Handlungen plausibel zu beschreiben.

Zitat
Und wo wir gerade bei dem Thema sind:
Das Belar die Phaser eingepackt hat, hätte ich auch so geschrieben. Francis und auch Tobias hätten diese Entscheidung ähnlich getroffen. Toll wäre natürlich eine art Waffendeaktivator von Seiten der Shok gewesen, sodass sich Drake dann die waff einer der wachen hätten greifen müssen, aber ansonsten habe ich da nix auszusetzen.

Auch heute denke ich noch, dass diese Handlung richtig war. Ich meine sogar zu wissen, dass es eine Vorschrift gibt, dass sich kein Außenteam unbewaffnet in ein potenziell gefährliches Gebiet beamen darf. So oder so ähnlich. Und gerade kleine Phaser wurden entwickelt, um unauffällig getragen und zur Not zum Einsatz gebracht zu werden.

Zitat
und für alle die Mecker der PURIFIER sei zu schnell ausgeschaltet wurden. der erste Todesstern wurde mit zwei Torpedos zerstört, der zweite mit vier. und die waren größer.

So ist es. Und ich wollte nicht schon wieder ein Duell zwischen zwei Schiffen, sondern auch mal was anderes schreiben. Der PURIFIER war eben durch seine Deaktibierung und Verbindung mit den Systemen der Station ziemlich verwundbar.

Zitat
Auch der Humor hat gestimmt. Bei dem gespräch zwischen Sovrane und T'Von habe ich mich gekugelt vor lachen.

Das freut mich. Ich hatte schon befürchtet, ein wenig zu dick aufzutragen.
Hat auf jeden Fall Spass gemacht, das Wortgefecht zu schreiben.

Zitat
An ein paar Stellen beschreibst du das geschehen zu stark. An manchen stellen sit da sehr schade weil da ein Zeigen IMO besser wäre. Beispielsweise wo die Matriarchin der Shan ihrer Trauer freien lauf lässt, dass hätte man IMO anders lösen können.

Eine Schwäche, die ich nach wie vor habe und konsequent bekämpfe. Das gelingt manchmal mehr und manchmal weniger. Aber ich arbeite daran.

Zitat
Ähnliches machst du dann auch gegen ende und da ist es persönlich zuviel beschreibung.

und im letzten Absatz von "was bisher geschah" hast du einen ziemlich verwirrenden satz drin.

Ich hab mir den letzten Absatz nochmal durchgelesen und finde den Satz den du meinst nicht.
Wenn du ihn mir nennst, kann ich womöglich für Aufklärung sorgen.

Zitat
Zum Thema Oberste Direktive:

Es ist immer eine Gradwanderung wie weit man dabei geht. ich finde Belars entscheidung hier schon weit aus dem Fenster gelehnt, ich glaube nicht das meine Captains da ähnlich entscheiden hätten. Und zumindest von Patrcia Lionel (XO der MORNING STAR) hätte er sich mehr anhören dürfen als nur den formalen Protest von Ventress und T'Von.

Das mag sein. Ich bin mit der Sache auch nicht so zufrieden. Konnte es aber zu dem Zeitpunkt einfach nicht besser. Mal sehen, ob ich das Thema "Oberste Direktive" mal wieder ausgrabe und es vielleicht schaffe, es besser zu machen.

Zitat
Beim letzten Kapitel hast du mich auch um lachen gebracht. allein mit der Überschrift: da hatte ich als "The Big Bang Theory" Fan, sofort Sheldons Klopfritual vor meinen Augen.

Die Kapitelüberschrift heisst "Abgesang". Klär mich mal auf, wo konnte man denn da lachen? Das Klopfritual, weil Drakes Tochter Penny heisst?

Zitat
Fazit:

Dem Vorgänger habe ich eine gute zwei gegeben. The Purifier würde ich, weil ich ihn etwas besser fand, eine 1-.

Vielen, vielen Dank. Das ist ein tolles Lob. Ich freue mich sehr.

Gruß
J.J.
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Alexander_Maclean

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #35 am: 13.05.14, 19:12 »
Zu dem Satz hier das Zitat

Zitat
Drake und seine Crew sind völlig in die Gesellschaft der Shan integriert, einige, so auch der ehemalige TIGERSHARK Captain, sind sogar bereits mit einer Shan verheiratet und brechen aus Belars und Sovranes Sicht Tag für Tag die oberste Direktive der Föderation, auch wenn sie großes Mitgefühl für das Schicksal der Shan, die faktisch genetisch mit den Menschen und anderen Völkern der Föderation verwandt sind und diese Praxis schon seit 200 Jahren betreiben, indem sie immer wieder durch geheime Wege genetisches Material heranziehen, sind Sovrane und Belar nicht bereit, sich in die internen Angelegenheit dieses Volkes einzumischen und stellen Drake unter Arrest.

Das ist schon ein großer satz mit sechs oder sieben nebensätzen.

Etwas sehr viel.

Und nein "Abgesang" ist nicht das letzte Kapitel.. Auf seite 31 gibt es die Kapitelüberschrift "Penny".

(siehe anhang)

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Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #36 am: 14.05.14, 11:21 »
Ja, ich und meine Schachtelsätze. Die habens manchmal in sich. Das kritisieren auch meine Lehrer manchmal.
Was "Penny" angeht, stimmt hast recht.

Gruß
J.J.
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Max

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #37 am: 14.05.14, 23:16 »
Ich finde, Schachtelsätze sind nicht per se etwas schlechtes. Natürlich gibt es gewisse Grenzen. Aber ich finde es ab und an auch ganz schön, wenn ein Text dadurch abwechslungsreich bleibt, dass seine Struktur ein bisschen dynamisch ist. Dazu können auch unterschiedlich lange oder verschachtelte Sätze beitragen.

Dahkur

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Antw:Star Trek: Tigershark 02 - The Purifier
« Antwort #38 am: 24.01.16, 19:18 »
Die beiden Tigershark Geschichten habe ich jetzt auch gelesen. Da sie inhaltlich zusammengehören, kommentiere ich für beide hier.

Auch hier fällt mir Belar wieder angenehm auf. Er geht mit Zuversicht aber auch mit Respekt sein erstes eigenes Kommando an. Von dem Poltertypen aus UO scheint er noch einiges entfernt zu sein, er wirkt auch wesentlich diplomatischer. Seine neue Counsellor scheint eine ausgesprochen interessante Person zu sein mit Telepathie und Telekinese und offensichtlichem Wissen über Belars Zukunft.
Auch T’Von gefällt mir gut von ihrer Art her.

Für das Kennenlernen/Näherkommen mit Shendra Kitaren, seiner zukünftigen Ex, hätte ich mir mehr Interaktion gewünscht. Das hätte dann in den Sprung von einem Jahr geschehen müssen (oder beim ersten Galadinner vor dem Jahressprung, da wäre eine Beschreibung des ersten Zusammentreffens auch sicherlich interessant gewesen)

Die Ausarbeitung der Shan’Shok ist Dir gut gelungen. Zwei Volksgruppen, die sich gegenseitig wegen ihrer Art der Fortpflanzung verachten, und sich systematisch auslöschen wollen (wobei da im Endeffekt der eine Teil wohl nicht besser zu sein scheint als der andere). Die Beschreibung der Klonanlagen hat mir gefallen, der Gedanke dahinter sowieso. Da ist mit den Shan ein buntes Volk entstanden, welchem das friedliche Miteinander der Völker des Alpha und Beta Quadranten sozusagen ins Gesicht geschrieben steht - eine nette Idee.

Dass eine friedliche Einigung mit den Shok nicht möglich war, ist traurig, aber nach der langen Zeit der erbitterten Feindschaft glaubwürdig. Und dabei hat sich Belar hier wirklich mal diplomatisch ins Zeug gelegt! Drake hätte er besser nicht mitgenommen …

Drake … Das ist so ein Punkt, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Belar und Sovrane gehen da mit ziemlicher Verachtung mit ihm um, weil er sich entschieden hat, bei einem Volk zu bleiben und Gene mit diesem auszutauschen, wo die Shan bereits selbst seit Jahren sich ihre Gene im Alpha und Beta Quadranten „zusammensuchen“. Ich kann da ehrlich gesagt das Problem nicht sehen, welches die beiden haben. Für mich ist das keine Einmischung, die nicht ohnehin bereits geschehen war. Man könnte ihm vorwerfen, dass er als Sternenflottenoffizier nicht so einfach „desertieren“ dürfte – aber um den Punkt geht es ja nicht.
Die Zerstörung des Purifiers, der Station und wahrscheinlich etlicher Shok halte ich da ehrlich gesagt für die wesentlich größere Einmischung in eine interne Angelegenheit. Oder sehe ich da einen wesentlichen Punkt nicht?

Dass diese Geschichte nicht auf eine kriegerische sondern auf eine (wenigstens zum Teil) friedliche Lösung mit dem Exodus der Shan in den Föderationsraum hinausläuft, spricht mich natürlich sehr an. Das ist eine Konfliktlösung à la Star Trek.

Das letzte Kapitel hat mich dann auf der einen Seite mit einem kleinen Fragezeichen hinterlassen: War von Drakes Tochter irgendwann die Rede? Es hieß, seine Frau und sein Sohn seien beim Durchtritt durch die Barriere ums Leben gekommen, aber die Erwähnung einer Tochter ist mir da entgangen.
Auf der anderen Seite gefällt mir das Kapitel jedoch ganz besonders vom Stil her: Du zeigst eine ganz andere Seite von Belar, wie er Penny tröstet, und lässt die Geschichte dann mit einem sehr schönen, melancholischen Schlusssatz enden, wie ich ihn bei Geschichten einfach sehr liebe.
"I am the sum of my art, therein lies my life." (Duncan Regehr/"A Dragon's Eye")

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