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Neue Star Trek-Serie in der Mache

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TrekMan:

--- Zitat ---Die Erklärung, warum man 10 Jahre vor Kirk einsetzt, finde ich ehrlich gesagt ein bisschen dünn:

--- Zitat ---"It was about finding a space in the chronology,"

--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

Das ist nicht nur sehr dünn. Eigentlich ist das gar keine Begründung. Wenn man so wie in dem zweiten Artikel erklärt, dass man auch einen Teil in STAR TREK Literatur einbringen möchte, wäre die Auswahl jedes anderen Zeitabschnitts genauso plausibel. Wenn ich Räume suche, dann kann ich mich viel besser in die Ära nach Kirk und vor Picard einklinken. Hier hätte ich die Möglichkeit, Details die in TNG, VOY oder DS9 mal erwähnt, aber nie verfolgt wurden, aufgreifen.   

Amerikaner sind in ihren Filmen Detailverliebt, dass ist mir in den letzten Jahrzehnte immer mehr aufgefallen. Sie streuen immer viele kleine Details in ihre Filme und greifen sie im Verlauf der Geschichte immer wieder auf. Ist ein Grund, warum größten Teils europäische, sprich auch deutsche Produktionen nicht so gut ankommen. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass man sich bei der Charakterisierung des Hintergrundes bei DSC für irgend ein Detail aus TOS entschlossen, das wir gar nicht so wahr genommen haben. 


Alles was man sonst ließt klingt recht solide. Das Team und auch die Grundsätzliche Idee sich wieder auf das positive zu stürzen und weniger düstere Geschichten machen zu wollen finde ich gut. D. Mack als Autor einer Buchreihe zu wählen ist geschickt. Mack hatte das Gespür für TOS und vielleicht gibt es ja auch so einen Besuch auf Vanguard.

Ein wenig Bedenken empfinde ich jedoch dabei, dass man ST modernisieren möchte. Sicherlich keine schlechte Idee, aber es wäre wirklich einfacher, wenn man eine andere Ära genommen hätte. ST hat sich immer wieder modernisiert im laufe der Zeit, aber dabei ist nie zurück gegangen. Bei ENT hat man es versucht, aber es kamen eigentlich nur unnötige Diskussionen heraus. 

Sg Trooper:
Da sprichst du gerade das an was mich auch wundert. So gut wie ich persönlich Enterprise fand, so schlecht kam die Serie ja bei einem Grossteil der Fans an. Da wurde vieles kritisiert. Die Serie sieht moderner aus als TOS, der Titel Song, etc. etc.
Und jetzt versucht man wieder eine Serie vor TOS zu etablieren? Sehr merkwürdig. Na ja, im Januar bin ich schlauer dank Netflix.

Mr Ronsfield:
Ist die eigentlich Netflix Exklusiv? Oder kann ich die auch woanders sehen.

Lairis77:

--- Zitat von: TrekMan am 05.09.16, 12:43 ---Ein wenig Bedenken empfinde ich jedoch dabei, dass man ST modernisieren möchte. Sicherlich keine schlechte Idee, aber es wäre wirklich einfacher, wenn man eine andere Ära genommen hätte. ST hat sich immer wieder modernisiert im laufe der Zeit, aber dabei ist nie zurück gegangen. Bei ENT hat man es versucht, aber es kamen eigentlich nur unnötige Diskussionen heraus.

--- Ende Zitat ---

Ja, da ist leider was dran.
Dabei spricht IMO nichts dagegen, eine ST-Serie auch mal in einem früheren Zeitalter anzusiedeln. Die Ära unmittelbar vor und nach Gründung der Föderation ist eigentlich hochspannend. Leider wurde das Potenzial bei ENT nicht ausgeschöpft und statt dessen Einzelfolgen mit aufgewärmten TOS- und TNG-Plots aufgetischt. Zumindest in Staffel 1 und 2 (länger hab ich, trotz aller guten Vorsätze, leider nie durchgehalten ;) ).

Trotzdem verstehe ich jeden, dem dieses "Wir modernisieren die Classic-Ära" auf die Nüsse geht ;).
Bin zwar gespannt auf die neuen Serie und vielleicht werde ich positiv überrascht - aber einen Zeitrahmen z.B. 20-30 Jahre nach dem Dominion-Krieg fänd ich persönlich interessanter.

Max:

--- Zitat von: TrekMan am 05.09.16, 12:43 ---Das ist nicht nur sehr dünn. Eigentlich ist das gar keine Begründung.

--- Ende Zitat ---
Ja, stimmt eigentlich ;) :)


--- Zitat von: TrekMan am 05.09.16, 12:43 ---Ein wenig Bedenken empfinde ich jedoch dabei, dass man ST modernisieren möchte. Sicherlich keine schlechte Idee, aber es wäre wirklich einfacher, wenn man eine andere Ära genommen hätte. ST hat sich immer wieder modernisiert im laufe der Zeit, aber dabei ist nie zurück gegangen. Bei ENT hat man es versucht, aber es kamen eigentlich nur unnötige Diskussionen heraus.

--- Ende Zitat ---
Bei ENT fand ich das insofern nicht so schlimm, als dass wir da noch eine größere zeitliche Distanz hatten. Innerhalb von hundert Jahren kann sich die Optik ja noch ordentlich verändern - und damit auch der Bezug, den man zur Sichtbarkeit der Technik hat.
Das wird bei DSC grundsätzlich nicht so leicht, weil es hier nur so um zehn Jahre gehen dürfte, in denen man keine eigentliche Revolution erwarten würde.
Aber ich verstehe die Macher da vollkommen, dass sie nicht einfach, keine Ahnung, die Kostüme aus "The Cage" nehmen wollen.
Alles in allem sorge ich mich da mehr darum, wie sie spannende, inspirierende Geschichten in diese Zeit reinzubringen gedenken: Nicht, dass es schlimm ist, wenn sie sich optisch nicht an den Rahmen halten, den sie sich selber vorgeben, aber dann liegt der Schluss einigermaßen nahe, dass sie auch den inhaltlichen Bezug nicht so hoch hängen. (Das würde sich dann gut mit dem decken, was Du beschrieben hast: Ein Canon-Detail, das dann die Grundlage für irgendetwas sein wird). Wiederum: Klar, die Freiheiten, die man sich nehmen will; aber dann halt nicht im 23. Jahrhundert ;)

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