Autor Thema: STAR WARS: Mehr Fantasy als SciFi  (Gelesen 1652 mal)

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Suthriel

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Antw:STAR WARS: Mehr Fantasy als SciFi
« Antwort #15 am: 03.01.16, 16:15 »
Naja, Star Wars war schon immer ein Hybrid aus beidem, SciFi-Fantasy, nur eben an manchen Stellen mehr, an anderen weniger... nämlich abhängig davon, wie nah oder fern bzw. wie präsent Jedi, Sith und andere Machtnutzer gerade in der jeweiligen Geschichte sind ;)
Es gibt ja durchaus auch Geschichten in SW, die gänzlich ohne Jedis und Macht auskommen und ausschließlich mit der verbleibenden Hightech funktionieren. In manchen wird da bestenfalls nur mal das "Möge die Macht mit dir sein" erwähnt und sonst taucht das Wort Macht nirgendwo weiter auf, Jedi gleich gar nicht ^.^

Beispiele, ganz sicher nicht die besten, aber ich hab zu wenig Bücher gelesen, statt dessen mehr gezockt: "Dark Forces" (1) "X-Wing", "TIE-Fighter", "X-Wing Alliance", Fanfiction zb "I.M.P.S. - The Relentless". Die Thrawn-Reihe kam glaub ich auch weitestgehend ohne Macht aus, einfach, weil die ganzen Magier ja nicht überall präsent sein können und besonders die ganzen Schlachten auch mit normalen Piloten/Soldaten/Sturmtruppen/Kriminellen und 08/15-Raumschiffen funktionieren.


Persönlich finde ich, das SW für einen SciFi-Fantasy-hybriden nahezu komplett von SciFi dominiert wird, besonders, wenn man da diverse Final Fantasy Geschichten als Vergleich daneben stellt :P
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Antw:STAR WARS: Mehr Fantasy als SciFi
« Antwort #16 am: 03.01.16, 19:00 »
(...) war immer Schluss, (...) wenn Natalie Portman aus dem Bild verschwand ;) :))

Ich sehe, Du konzentrierst Dich auf's Wesentliche. Geht mir nicht anders. :D
Naja ;) :D


Interstellar kenne ich nicht, also kann ich zu Deinem Beispiel nicht wirklich was sagen ... aber ich erinnere mich an eine Diskussion, die ich vor Kurzem mit einer Freundin hatte: Ob Pratchett Fantasy sei oder nicht. Ich, die ich erst seit kurzem Pratchett lese, empfinde das so (aber ich bin auch eine von diesen Atheisten, die die Bibel und den Talmud im weitesten Sinne für recht launige Fantasy halten) – sie war völlig empört von der Idee, weil Pratchett eben nicht der Schablone der "High Fantasy" folgt. Sie hat dann einen anderen Begriff für Pratchetts "Genre" gefunden – erinnere mich nicht genau, "philosophisch-phantastisches Meta-Irgendwas" ... da frage ich mich dann halt schon ...
Wieso hat eigentlich fast niemand "Interstellar" gesehen? :o ;) Wahrscheinlich hat es der Mensch ab dem 18. Jahrhundert regelrecht verinnerlich, für alles, was ihm so begegnet, eine Kategorie zu finden, in das man es einsortieren kann ;) :)


Bei Star Wars ist die Durchmischung wahrscheinlich ziemlich homogen gelungen, weil es ja keinen "Twist" oder so gab, quasi ein Deus ex machina per Gerne-Wechsel.


Ich lasse mich gerne auf ein Konzept ein, das etwas zur Geschichte wesentlich beiträgt, auch ohne es genau verstehen zu müssen. Die Handlung ist mir da schon wichtiger als genau zu wissen ob das Raumschiff jetzt 17 oder 21 Torpedos oder whatever hat. Aber ich bin auch kein Technikfreak.
Och, da muss ich natürlich zugeben, dass ich mich für die technischen Belange bei Raumschiffen (auch speziell bei Star Trek) schon sehr interessiere  :duck
Aber die Technik - und da sind wir dann glaube ich wieder total auf einer Linie :) - sollte nie eine sinnvolle Handlung ersetzen.
Zu vielen Science Fiction geschickten gehört eine Technologie einfach dazu, aber fiktionsintern darf der Umgang mit ihr schon mal nonchalant geschehen :)
In dem dicht besiedelten Gelände blitzten unausgesetzt feine Funken auf, als ob die Bewohner in Dutzenden von Häusern unermüdlich die im Glanz der Abendsonne blinkenden Fenster öffneten und schlossen.
Der Doktor stieß einen Ruf der Bewunderung aus. »Henryk, das ist dir wirklich gelungen! Endlich etwas Normales, das gewöhnliche Leben, und was für ein herrlicher Beobachtungspunkt!«

 

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