Autor Thema: Gedichte - Eine Sinfonie der Wörter  (Gelesen 1562 mal)

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Oddys

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Gedichte - Eine Sinfonie der Wörter
« am: 12.06.11, 07:18 »
Wie im Kaffeekränzchen bereits angesprochen mache ich mal einen Thread für Gedichte aller Art. Hier könnte ihr eure eigenen Werke posten oder Gedichte die euch gut gefallen disskutieren.

Ich mache mal den Anfang. Kleine Vorbemerkung ich reime sehr ungern, also nicht wundern. Das einzige Gedicht was sich bei mir reimt ist aus dem Protest herraus entstanden ich könne nicht reimen (Da hat sich dann aber alles auf das selbe gereimt). Das werde ich auch als erstes veröffentlichen da ich es als mein schlechtestes empfinde. Man hebt sich ja das Beste für den Shcluss aus. ^^

Weltenschimmer

Morgenröte, Himmelsbrand,
Gehüllt in farbiges Lichtgewand,
Von den ewigen Sternen gesandt,
Und uns alle die Hoffnung verband.

Abendröte, Himmelsbrand,
Gehüllt in lichtes Schattengewand,
Langsam fließt der Zeitensand,
Und uns alle der Zweifel band.

Still und leis der Nacht Gewand,
Bringt des Mondlichtsbrand,
Das Gleichgewicht sich wieder fand,
Am Ende ein neuer Anfang stand.

Dieses Gedicht wird auch in meinem Fantasy Projekt vorkommen...

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Gedichte - Eine Sinfonie der Wörter
« Antwort #1 am: 12.06.11, 15:22 »
Ich finds eigentlich richtig schön, dein Gedicht. Jetzt noch eine Melodie dazu und man könnte es auch gut singen.
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Oddys

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Antw:Gedichte - Eine Sinfonie der Wörter
« Antwort #2 am: 12.06.11, 16:36 »
Vielen dank für die Blumen. Meine Aussage sollte nicht bedeuten, dass es schlecht ist. Nur das Schlechteste welches ich geschrieben habe.

Dann hier gleich mal noch eins hinterher.

Seelenleben

Ruhend der Liebe Ewigkeit doch schön,
Entzweigebrochenes Herz des Lebens,
Freundschaft war gegangen nur,
Die Seele deiner Nacht erwacht.

Unendlichkeit in Frieden, doch vergangen,
In Ewigkeit gefangen, entgangen,
Gefängnis des Herzens ist gebrochen,
Brennend der Lebensbaum, blendend schön.

Doch fliehend weggeweht der Schatten,
Der Ewigen Unendlichkeit, der Liebe nur,
Doch des Lebens Seelenheil gefunden nun,
Verschwindet nie, in Hoffnung bleibt erhalten.

Mr Ronsfield

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Antw:Gedichte - Eine Sinfonie der Wörter
« Antwort #3 am: 12.06.11, 19:50 »
Sehr schöne Gedichte, düster aber denoch Positiv! Das kriegt man nicht so leicht hin!
Bazinga / STO:  Angus Ronsfield@MrRonsfield

"I'll be a Browncoat forever"


Oddys

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Antw:Gedichte - Eine Sinfonie der Wörter
« Antwort #4 am: 12.06.11, 20:43 »
Lustig ist ja die Geschichte hinter dem Gedicht. Wir sollten in Deutsch ein Gedicht verfremden, aber wie das bei Kunst immer so ist gelingt es nicht immer so wie geplant. Ich habe das jedenfalls komplett verhauen, aber glücklicherweise eine nette Deutschlehrerin. Ich meinte das ich lieber was eigenes schreiben will als was bestehendes Verfremden. Da meinte sie jedenfalls ich könne das gern stattdessen tun. Gesagt getan griff ich mir die einzige Zeile aus dem verfremdeten Gedicht und schrieb darum ein Neues.

Die Seele deiner Nacht erwacht. War die grundzeole alles andere entstand dann nach und nach. Das fertige gedicht gefiel meiner Lehrerin jedenfalls sehr gut und ich bekam trotzdem eine 1 auf das Verfremden.

So dann mal das letzte Gedicht welches ich für postbar haltte der Rest ist noch nicht das gelbe vom Ei. Hier steht wieder eine Geschichte im Hintergrund. Wir sollten für den Englischunterricht ein Gedicht schreiben. Englisch ist aber absolut nicht mein glanz Fach, weswegen das Ergebnis nur unbefriedigend für mich war. Ich bekam eine 3 worüber ich trotzdem froh war. Aber da mir der gedanke hinter dem gedicht so gut gefiel habe ich es Übersetzt erweitert und verfeinert und dann meiner Englischlehrerin die gleichzeitig auch Deutschlehrerin ist gezeigt. Waraufhin sie meinte das sie dafür glatt eine 1 vergeben hätte. Gedanken ist auch ein gutes Stichwort da es darum in dem Gedicht geht. Generell meinen alle die ich gefragt habe das sie dieses für das Beste halten also bin ich mal gespannt was ihr dazu sagt.

Gedanken

In Erinnerungen schwelgen,
Durch Gedanken wandern,
Flieg dahin mit ihnen, doch allein,
Dahingeschieden, vergessen, aber da,
Immer noch, doch unsichtbar,
Erinnerungen schwinden, verlieren sich,
Kehren niemals mehr zurück.

Oder, finden wir sie wieder.

Langsam treiben sie zu uns,
Erinnerungen kehren stetig,
Wie ein großer Strom, zurück,
Eine Perle, ein Stern am Himmel,
Hoffnungen an eine andere Zeit,
Ohne verlorene Gedanken,
ohne verschollene Erinnerungen.

Das Bewusstsein unverändert,
In Ewigkeit erhalten bleibt.

 

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