Autor Thema: Das Skywalker-Imperium (eine Alternative-Zeitlinien-Geschichte)  (Gelesen 198 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Tolayon

  • Lieutenant Commander
  • *
  • Beiträge: 3.966
Normalerweise eröffne ich einen Thread zu eigenen Fan-Fictions erst, wenn sie fertig sind. Aber zum Foren-Geburtstag werde ich schon jetzt erste Einblicke in mein diesjähriges STAR-WARS-Sonderprojekt geben.

Es handelt sich im Grunde genommen um nichts anderes als das Umschreiben der bekannten Geschichte: Darth Vader, wie wir ihn alle kennen, wird in dieser alternativen Zeitlinie nie existiert haben, stattdessen haben wir einen Imperator Anakin Skywalker, der es zwar nicht mehr geschafft hat, alle Jedi zu retten, dafür aber Palpatine besiegt hat und zum Ende der Klonkriege hin selbst den Thron besteigt. Im Prinzip geht es um die Verwirklichung seiner Allmachts-Träume, wie er sie bereits in Episode II geäußert hat. Unser humanistisch geprägter Nachwuchs-Diktator wird dabei schnell feststellen, dass das Hegen und die Erfüllung solcher Träume zwei völlig verschiedene Dinge sind. Aber mit Padmé Amidala und einigen anderen integren Politikern an seiner Seite kommt er dem Ziel einer perfekten, gerechten Gesellschaft Stück für Stück näher.

Die erste große Frage, die ich mir für das Projekt beantworten musste war:
Hat Anakin überhaupt das Zeug zum Imperator?
Sicher, er hat wie schon beschrieben Allmachts-Fantasien gehegt, aber für deren Umsetzung wollte er wahrscheinlich ein so mächtiger Jedi - der mächtigste aller Zeiten - werden, dass er fast schon wie Q all seine Wünsche nur mit einem Fingerschnippen Realität werden lassen kann.
Mit dem harten Alltag galaktischer Politik hat er sich nie auseinandergesetzt, und selbst bei den vielen Treffen mit Palpatine während der Klonkriege allenfalls einen kleinen Einblick gekriegt.

Gerade deshalb ist er auch auf die Hilfe der oben genannten Polit-Profis angewiesen, aber ebenso auf ein schlagkräftiges Militär. Mit Admiral Tarkin hat er sich bereits während der Klonkriege angefreundet, und nach einigem Zögern wird dieser auch einem noch sehr jungen Imperator Anakin Skywalker die Treue schwören.

Die zweite große Frage - oder die zwei nächsten großen Fragen - lauten:
Wie und wann soll die Machtergreifung/ Abspaltung von der primären Zeitlinie stattfinden?

Eine Möglichkeit bestünde darin, dass irgendein Weiser, vorzugsweise ein Grauer Machtnutzer, Anakin Stück für Stück in alle wichtigen Geheimnisse einweiht und ihn nach und nach auf seinen zukünftigen Posten vorbereitet.
Das Problem dabei wäre, dass Anakin so viel von diesem Nachhilfe-Unterricht bräuchte, dass sein Fehlen auf den Schlachtfeldern und anderen wichtigen Orten/ Ereignissen während der Klonkriege bald auffallen würde. Vor allem Palpatine, welcher die Durchführung seiner Pläne massiv beschleunigen und Anakin konfrontieren könnte, noch bevor dieser wirklich dazu bereit ist.

Ich habe mich daher für die nicht sehr angenehme Hauruck-Methode unter Zuhilfenahme eines Deus-Ex-Machina-Charakters entschieden.
Die Zeitlinie verläuft bis fast zur allerletzten Minute praktisch identisch zu der im Haupt-Universum. Anakin wurde bereits zu Darth Vader ernannt, Befehl 66 wird gerade eifrig ausgeführt - da stellt sich dem frischgebackenen Junior-Sith gerade, als er den Jedi-Tempel stürmen will, ein quasi wiedergeborener Machtnutzer aus der Zeit der Alten Republik entgegen. Wer es ist, wird hier noch nicht verraten, aber er (oder auch sie?) war zu ersten Lebzeiten wie so viele zuerst Jedi und wurde schließlich zum Sith. Als Synthese beider Seiten der Macht und mit großer Stärke ausgestattet gelingt es ihm (ihr), das Massaker an den Jünglingen zu verhindern und die Wut des frisch ernannten Lord Vaders gegen seinen derzeitigen Meister zu richten.
Nach dem Tod Darth Sidious'/ Palpatines übernimmt Skywalker die Macht, mit dem Deus-Ex-Machina-Charakter als vordergründig Rechte Hand, hintergründig als Lehrmeister während der ersten Jahre seiner Herrschaft.
Befehl 66 wird im Zuge dieses Putsches aufgehoben und die etwas zahlreicheren, verbliebenen Jedi ins Exil geschickt. Zwecks Durchsetzung der neuen Ordnung wird bald darauf ein imperialer Orden von Grauen Rittern gegründet.


Soweit also bisher die Vorüberlegungen. Eine weitere Variante der Machtübernahme würde die originale Zeitlinie sogar noch länger fortführen, und Darth Vader würde immerhin sieben Jahre lang als Schlächter in schwarzer Rüstung sein Unwesen treiben, ehe ein anderer Deus-Ex-Machina-Charakter ihm die Chance gibt, den Imperator zu stürzen. Dieses Szenario würde aber nicht ohne größeren militärischen Aufwand, der bis hin zu einem Bürgerkrieg gehen könnte, zu realisieren sein.

Mr Ronsfield

  • Global Moderator
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 15.342
    • http://mrronsfield.blogspot.com/
Sehr Spannende Idee, Ich denke die Machtübernahme könnte dadurch stattfinden das Anakin zulässt das Mace Windu den Imperator tötet darauf hin aber den Jedi Orden verlässt und in die Politik geht.
Bazinga / STO:  Angus Ronsfield@MrRonsfield

"I'll be a Browncoat forever"


Sg Trooper

  • Petty Officer 1st Class
  • *
  • Beiträge: 489
Ich denke da wie Ronny. Der Knackpunkt an der origunalen Zeitlinie ist der Kampf zwischen Palpatine/Sidious. Und Mace Windu. Gesetzt dem Fall das Skywalker sich gegen den Jedi Orden und Palpatine stellt könnte das der Aufhänger für diese alternative Zeitlinie sein. Das würde jedenfalls zum Konzept eines grauen Jedis passen. Anakin im Konflikt zwischen der hellen und dunklen Seite. Das Anakin zu einem grauen Jedi wird, ist jedenfalls ein interessanter Ansatz. Hat er aber den Willen ein eigenes Imperium zu gründen? Das ist hier der Pudelskern. Triebfeder zu diesem Schritt könnte Padme sein. Er hätte auf jeden Fall den Rückhalt des Militärs. Jedenfalls die Sturmtruppen wären ihm treu ergeben. Ob die Generäle ihm folgen würden ist fraglich. Die sahen in Anakin meist nur einen Erfüllungsgehilfen. Die Frage wie man das ganze jetzt angeht wäre spannend. Überlebt Palpatine und Sidious ihre Konfrontation? Wenn man beide überleben lässt wäre das auf jeden Fall eine Möglichkeit eines interessanten Handlungs bogen. Ich sehe schon Palpatine auf einem Gefängnis Planeten irgendwo versauern und irgendwann halb verrückt von seinen Macht fantasien sterben. Bei Windu sehe ich 2 Möglichkeiten. Er war schon immer ein Jedi der auch gerade durch seinen aggressiven Lichtschwert Stil stark an der dunklen Seite vorbeigeschrammt ist. Windu könnte sich vom Orden los sagen und sich Anakin anschliessen. Oder er führt die Jedis ins Exil wo er versucht den Orden zu stärken und irgendwann wieder auf die galaktische Bühne zurück zu führen. Hat jedenfalls auch ein hohes Konflikt Potenzial.
« Letzte Änderung: 19.06.17, 07:59 by Sg Trooper »

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 16.938
Ich stimme da Ronny und SG Trooper zu.

Die Stelle ist entscheidend.

Vor allen wäre auch ein erfolgreicher Angriff auf Palpatine ein Grund order 66 auszuführen. Ein mögliches testement Palpatines würde Anakin als Nachfolger etablieren.

Was das Militär angeht hat das SG Trooper schon gut ausgeführt. die 501. würde geschlossen hinter anakin stehen. Und eventuell Männer wie Tarkin oder auch Yularen - Anakins Admiral aus Clone wars.

Jedenfalls ein interessanter ansatz

Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 10,35% Grafisches 0% Erscheinjahr 2018 -2019


Sg Trooper

  • Petty Officer 1st Class
  • *
  • Beiträge: 489
Gut Admiral Vularen würde sich evtl. hinter Anakin stellen. Aber Tarkin? Ist er mal in Clone Wars aufgetaucht? Und ja wie wurde er dort charakterisiert? War er da schon dieses "Scheusal" wie wir ihn aus Rebels und eine neue Hoffnung kennen? Mmh

sven1310

  • Global Moderator
  • Captain
  • *
  • Beiträge: 6.852
Jupp. Tarkin war in Clone Wars. In ein oder zwei Episoden. Als Scheusal hätte ich ihn nicht beschrieben. Er stand noch unter dem Kommando der Republic. Aber es war glaube ich ziemlich deutlich dargestellt das er Eiskalt ist und die angestrebten Ziele durchsetzt mit allen Mitteln. Er war nicht gerade der Sympathieträger der Episode aber auch nicht der Gegenspieler.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 16.938
Und in den CW Folgen wo tarkin auftaucht schien es eine grundsätzliche Sympathie zwischen Anakin und Tarkin zu geben.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 10,35% Grafisches 0% Erscheinjahr 2018 -2019


Tolayon

  • Lieutenant Commander
  • *
  • Beiträge: 3.966
Der Kampf zwischen Palpatine und Mace Windu ist eine weitere wichtige Schlüsselszene. Wenn ersterer bereits da stirbt, kann auch Befehl 66 verhindert werden und der Jedi-Orden existiert weiter.
Allerdings wollte ich wie gesagt noch einen kleinen Schritt weitergehen; denn der Orden als Ganzes, mit den zum größten Teil selbstgerechten, inkompetenten Meistern, die es nicht einmal gemeinsam geschafft haben, Darth Sidious rechtzeitig zu enttarnen, hat in meinen Augen keine Zukunft mehr. Nur das Jünglings-Massaker bleibt aus, so dass der verbliebene kleine Rest die Chance hat, sich im Exil wieder neu zu formieren.

Hier mal eine kleine Kostprobe, wie ich mir die Abwendung des ultimativen Gemetzels vorstelle:

======================================================================================

Was in dieser einen Realität den etablierenden Unterschied ausgemacht und wann diese Abspaltung stattgefunden hatte, war unklar. Als sie sich vollends zeigte, geschah dies auf geradezu leise Art und Weise, auch wenn es für eine Rettung eigentlich schon zu spät war. Befehl 66 wurde gerade eifrig ausgeführt, und der frisch ernannte Sith-Lord Darth Vader stürmte mit seinen Elite-Truppen die Treppen zum Jedi-Tempel empor. Doch dann, auf dem obersten Absatz vor dem Eingang, stellte sich ihnen auf einmal Padmé Amidala in den Weg. Doch wie konnte es sein, musste sie nicht der Senatssitzung beiwohnen, in welcher Palpatine sich gerade zum Imperator ausrief? Wütend, besorgt und vor allem verwirrt fragte Anakin:

„Was tust du hier? Ich dachte, du wärst …“

„Anakin! Du hast doch nicht wirklich vor, all die Jünglinge in dem Tempel abzuschlachten?“

„Wer hat dir davon … Egal, ich tue es nur für dich, nur für dich, Padmé! Nur so kann ich dein Leben retten!“

„Indem du Dutzende, vielleicht sogar Hunderte anderer unschuldiger Leben auslöschst? Hörst du dir eigentlich selbst zu?“

Der Junior-Sith begann schwer zu atmen, als er entgegnete: „Es gibt keine unschuldigen Jedi!“

„Anakin, das ist doch vollkommener Irrsinn! Du tust so, als wären diese Kinder absolute Schwerverbrecher! Und glaubst du ernsthaft, ich könnte all das gutheißen, nur weil du davon überzeugt bist, es für mich zu tun?“

Da begannen die Worte „Drama Queen!“ durch die Reihen der mordlüsternen Klone zu geistern, doch Padmé fuhr unbeirrt, aber mit zitternder Stimme fort:
„Ich dachte, du würdest mich besser kennen. Niemand, kein einzelnes Wesen im Universum ist es wert, dass du für es solche Dinge tust! Wie könnte ich mit dem Gedanken, mit dem Wissen leben, mit einem Schlächter verheiratet zu sein? Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass du mich gerade dadurch verlieren könntest, dass du diesen irrsinnigen Weg hier beschreitest? Nur zu, wenn du unbedingt ein Riesen-Massaker begehen willst, fang am besten gleich mit mir an! Töte mich und deine ungeborenen Kinder, denn wenn du erst mal mit den Jünglingen anfängst, will ich nicht mehr leben!“

Wütend und immer verwirrter werdend hob der Junior-Sith sein Lichtschwert, wie um zuzuschlagen, doch schließlich deaktivierte er es nur. „Das … alles ist Irrsinn, ich … Dieser Darth Sidious hat uns alle zum Narren gehalten!“ An die Klone gewandt fuhr er mit fester Stimme fort: „Befehl 66 ist hiermit aufgehoben, es gilt nunmehr Befehl 65 mit Modifikationen!“

„Sir, wir sind uns nicht sicher, ob Ihr befugt seid …“

Da begann Vader den Zweifel äußernden Klon zu würgen, bis er unter seinem Helm rot anlief und schließlich tot zusammenbrach.
„Gehorsam heißt Leben, Befehlsverweigerung den Tod! – Ihr vier werdet Padmé sicher nach Hause begleiten; ihr bürgt mit eurem Leben für das ihre! 30 Weitere werden den Jedi-Tempel bewachen, für den Fall, dass noch ein wütender Mob oder Klone mit der alten Befehlsprogrammierung auftauchen sollten. Jeden Jedi aber werdet ihr ungeschoren passieren lassen! Der Rest kommt mit mir und denkt daran: Palpatine alias Sidious gehört mir! Ihr kümmert euch um seine Gefolgsleute, allen voran den Vize-Kanzler und seine Beraterin Sly Moore.“


« Letzte Änderung: 20.06.17, 08:16 by Tolayon »

Sg Trooper

  • Petty Officer 1st Class
  • *
  • Beiträge: 489
Mmhh. 2 Sachen die mich beim Lesen deines Auszugs stören.du charakterisierst die Klone als mordlüstern. Was sie meiner Meinung nicht sind. Sie sind Soldaten aber auch zu Empathie fähig. Das sie die Order 66 so kompromislos ausführen liegt an einem Chip der jedem Klon Trooper implantiert wurde. Auch bleibst du die Antwort schuldig was Order 65 ist. Was anderes was mich stört ist das Anakin so schnell einlenkt. Für mich wäre es doch die elegantere Lösung das es gar nicht zu Order 66 kommt. Wie weiter oben beschrieben wäre dann der Kampf zwischen Palpatine und Windu der Dreh und Angelpunkt. Vor allem sehe ich einen Schwachpunkt in deinem Plot. Woher weiss Amidala das Anakin die Jünglinge töten will? Kann sie Gedankenlesen? Vom Abschlachten der Jünglinge erfuhr sie erst im Nachhinein von Obiwan.

Suthriel

  • Petty Officer 2nd Class
  • *
  • Beiträge: 456
Ich stimme Sg Trooper zu, die Klone mögen ja so einiges sein, aber mordlüstern ganz sicher nicht. Es sind Klone von Jango Fett, ausgeblidet nach von ihm selbst erstellten Trainingsplänen, und der war zwar Kopfgeldjäger, aber keine mordlüsterne Bestie (ebensowenig wie Boba Fett).
Das die Klone den ihnen einprogrammierten Ordern nicht widersprechen oder verweigern konnten, lag eher an Maßnahmen, die Palpatine zu verantworten hatte.

Und vermutlich sind die Jedi samt Anhängern und Schülern genau wie die KUS für sie tatsächlich Terroristen, die den Frieden bedrohen, den sie bewahren wollen.
Oder wie es mal ein Sturmtruppler sagte: "Ich bin zu den Sturmtruppen gegangen, um dafür zu sorgen, das kein anderer das duchmachen muss, was ich erlebt hatte." Seine Fam und Freunde kamen bei einem Rebellenangriff ums Leben, der für ihn, aus seiner Perspektive betrachtet, schlicht ein Terrorakt war.
Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 16.938
Ich muss da meinen Vorrednern zustimmen.

Sie sind nicht mordlüstern, sie können sogar befehle missachten. (Gut bei den Chips sieht da anders aus.)

Und es gibt noch ein weiteres Problem.

Das Treffen mit den KUS Führern auf Mustafar wurde ja auch von Palpatine als Sidous eingefädelt.

wobei nach dem Td von grievous sind die KUS am Ende. aber ob ein Friedensschluss mit anakin möglich wäre, wage ich zu bezweifeln.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 10,35% Grafisches 0% Erscheinjahr 2018 -2019


Tolayon

  • Lieutenant Commander
  • *
  • Beiträge: 3.966
Es mag vielleicht sadistisch klingen, aber Befehl 66 muss in meinem Szenario zumindest zum großen Teil ausgeführt werden, damit der Jedi-Orden auch Gelegenheit für einen richtigen und in meinen Augen notwendigen Neuanfang hat.

Ich denke, ich gehe jetzt doch den langen Weg, der noch mehr von der originalen Zeitlinie beibehält ...
Dann kann Darth Vader noch einige Jahre in der bekannten schwarzen Rüstung für Furcht und Ordnung sorgen, während er gleichzeitig durch langwieriges Zusatz-Training - das ihm Palpatine selbst stets verwehrt hat - langsam darauf vorbereitet wird, seinen Meister zu überflügeln und schließlich nach Sith-Manier abzulösen. Das Ganze muss dann nur noch so gedreht werden, dass seine frühere Natur als Anakin im Zuge des besagten Trainings auch immer stärker wieder zutage tritt - und das am besten, noch bevor er von der Existenz seiner Kinder erfährt.

Eine solch verspätete Machtübernahme hätte auch den Vorteil, dass Anakin/ Vader dann insgesamt reifer für den Posten des Imperators wäre. Denn wenn das Ganze tatsächlich gegen Ende der Klonkriege erfolgt, ist er eigentlich noch zu jung und dürfte von vielen nicht ernst genug genommen werden.
Ich darf nur nicht wieder zu lange warten, bis die Rebellion sich voll formiert hat und alles wieder auf eine Wiederherstellung der Republik hinausläuft. Ich denke, etwa sieben Jahre nach Ende der Klonkriege dürften perfekt sein.

Sg Trooper

  • Petty Officer 1st Class
  • *
  • Beiträge: 489
 Mmhh wäre eine Möglichkeit. Obwohl ich die Idee immer noch interessant fände aus Anakin einen grauen Jedi zu machen. Dann würde die Prophezeiung auch in meinen Augen Sinn machen. Er bringt die Macht ins Gleichgewicht in dem er einen quasi dritten Weg etabliert. Er ist nicht schwarz nicht weiss er ist derjenige der in der Mitte steht. Das Problem der Jugend könntest du umgehen indem du einen Marionetten Kanzler in deine Geschichte mit einarbeiten könntest. Da gab es doch einen Stellverttreter von Palpatine den Anakin benutzen könnte in seinem Sinne bis er alt genug ist die Macht zu übernehmen.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 16.938
Ich hätte da noch einen anderen Vorschlag.

Basierend auf deiner Grundidee und den Vorschlägen der anderen habe ich mal ein Szenario entwickelt.

Windu geht mit den anderen zu Palpatine und schafft als als letzter den Sith zu besiegen und zu töten.
Als Anakin azustößt steht Windu über der Leiche, worauf Anakin mit einen "Was habt ihr getan" anggreift. Da Windu von dem Kampf mit Palpatine geschwächt ist, und Anakin zudem instinktiv die dunkle Seite mit benutzt wird der Meister getötet und fällt wie im Original ais dem Fenster.

Daraufhin erstattet Anakin dem Senat Bericht. Der natürlich in großer Aufregung ist. Anakin erklärt seinen Wegggang vom Orden der Jedi, worauf Jar Jar Bings, der die schwangere Padme im Senat vertritt, erklärt: "wirse machen Anakin zum obersten Kanzler."
In einer Art Notfallsitzung fällt die Wahl zugunsten Skywalkers aus.
Anakin erklärt den Orden der Jedi zu Feinden der Republik und befielt alle Jedi zu verhaften. Wer sich weigert, sein Laserschwert abzugeben, wird getötet. Grundsätzlich gibt es aber einen geheimen Tötungsbefehl für die Mitglieder des Hohen Rates der jedi, inklusive Yoda und Obi Wan. Daher werden die entsprechenden Kloncommander angewiesen Order 66 bei ihren Generälen auzuführen.

Anakin führt zudem persönlich die Einnahme des Jeditempels an. Die Jünglinge und Padawane werden aber, bis auf die wenigen die zwischen jedis und Klonsoldaten geraten, verschont und interniert.

Kurz darauf entdeckt Anakin in Palaptines Quartier eine Übertragung von der KUS, die an Sidous gerichtet ist und ein Treffen auf Mustafar anberaumt. Anakin macht sich mit seiner Kampftruppe auf den Weg und löscht die Führung der Seperatisten aus.

Nachdem dadurch der Krieg beendet ist, erklärt Anakin im Senat die Gründung des ersten galaktischen Imperiums um freiden und Sicherheit zu gewährleisten.

**************************************

Vorteile bei der version sind imo, dass alles fast so abläuft, wie wir es aus "Die rache der Sith" kennen.
Nur ist palpatine weg vom fenster udn Anakin der erste Imperator. Und es wird verhindert, dass es ein Massaker an den Jünglingen und Padawanen gibt.
Zudem werden vielleicht ein paar jedi sich ergeben, sodass eine Option auf einen neubeginn des ordnes besteht.

Knackpunkt sind nur IMO zwei Punkte:
- Die reaktion Padmes
- kommt es zu Kampf mit Obi Wan?
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 10,35% Grafisches 0% Erscheinjahr 2018 -2019


Sg Trooper

  • Petty Officer 1st Class
  • *
  • Beiträge: 489
"Interessant deine Gedanken sie sind." Yoda Modus ausgeschaltet.
Padmes Reaktion könnte darin bestehen, das sie in den Outer Rim flieht unterstützt von Obi Wan. Zur Ablenkung könnte Yoda, den zum Imperator aufgestiegenen Anakin, in einem Duell konfrontieren. Yoda unterliegt und stirbt evtl. sogar bei dem Versuch, Anakin in seine Schranken zu weisen.
Anakin wird aber bei dem Duell auch schwer verletzt und ist seitdem schwer gezeichnet. Er trägt nach dem Duell eine Art Akolyten Maske mit integrierten Atem Gerät. Inzwischen hat Padme die Zwillinge zur Welt gebracht. Um sie vor dem Zugriff von Anakin zu schützen bringt sie die 2 zu Bail Organa der sich aber nur bereit erklärt, Luke aufzunehmen. Obi Wan bringt Leia nach Tatooine zu Lars Owen und seine Frau und bleibt auf dem Planeten als Leias Beschützer. Dannach sind die Rollen der Zwillinge quasi vertauscht. Während Luke sich zum Politiker aber auch genialen Rebellenführer entwickelt wird Leia zu einer nicht weniger begabten Pilotin. Bis hier her gingen jetzt meine Gedanken. Wo ich mir noch keine grossen Gedanken gemacht habe ist was aus Padme wird. Sie könnte sich evtl. auf einen abgelegenen Planeten zurückziehen in eine selbstgewählte Isolation. Vielleicht in so was wie ein Kloster.
« Letzte Änderung: Heute um 07:28 by Sg Trooper »

 

TinyPortal 1.0 RC1 | © 2005-2010 BlocWeb