Autor Thema: Die U.S.S. Discovery  (Gelesen 598 mal)

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Max

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Die U.S.S. Discovery
« am: 07.01.18, 14:00 »
Ja, richtig, in diesem Thread soll es um das titelgebende Raumschiff der neuen ST-Serie gehen.
Natürlich wurde in anderen Themen schon viel über die "Discovery" diskutiert, dennoch hat sie eigentlich ein eigenes Thema verdient.

Wohl aufgrund des Eaglemoss-Modells heißt es inzwischen, das Schiff sei 750 Meter lang, also mehr als doppelt so lang wie die "Enterprise" der Zeit.
Der Sporen-Antrieb ist ein ganz neues Konzept, auch die beweglichen Teile am Schiff kennt man so nicht.

Was sagt ihr?
Passt das Schiff noch in den Prime-Canon, in dem die Serie spielen soll?
Natürlich kann auch weiter über das Design diskutiert werden ;)
Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

sven1310

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #1 am: 07.01.18, 14:58 »


Ich finde das entgültige Design besser als das aus der Concept Phase bzw. ersten Veröffentlichungen aber trotzdem ist es naja... unglücklich gewählt und nicht gerade eine Schönheit. Das Design und die Größe des Schiffes zeigen eigentlich nur das den Serienmachern alles was vorher war am Arsch vorbei geht.


drrobbi

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #2 am: 07.01.18, 15:22 »
Schönes Thema,
ich hatte ja am Anfang der Serie schon mal meinen Senf dazu gegeben was das Design und die Machart der Discovery angeht.
Und ich bin immernoch der Meinung das man einfach zu wenig auf die Schiffe davor und dannch geschaut hat, vom Basis Design passt das Schiff mit viel wohlwollen irgendwo zwischen ENT und TOS aber eigentlich ist es auch schon wieder zu modern und gehört eher zwischen TOS und TNG.

Aber was ich viel Schlimmer finde ist die drehbare Untertassen sektion und diese super-riesen Warpgondel, ok jetzt wird wieder der eine oder andere sagen das das so muss weil wegen dem Sporen Antrieb usw. Und da hätten wir direkt das nächste, auch wenn der Sporenantrieb zur Mitte der Staffel einigermassen versucht wurde zu erklären und ich persönlöich davon ausgehe das es sich nun aus Gespornt hat, glaube ich das die macher noch einen drauf stetzen werden und das Schiffsdesign an sich nochmal eine Grosse Rollen spielen wird.
Denn warum sonst hätte man von Design der Nx01 in Hinblick auf die erste 1701 so extrem abweichen sollen? Hätte man das Schiff ein wenig kleiner gemacht wäre die Serie genauspo gut oder schlecht geworden, den in den Video wird ja auch direkt klar, die Discovery ist einfach zu gross.

Ich persönlich denke ja das die Dicovery eine Art Prototyp ist der am Ende in der Schublade verschwindet denn ansonsten passt das Schiff nicht in den Canon. Aber das kann jeder anders sehen.
« Letzte Änderung: 07.01.18, 15:26 by drrobbi »
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Sg Trooper

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #3 am: 08.01.18, 06:57 »
Naja wenn nan die anderen Sternenflotten Schiffe die bis jetzt aufgetaucht sind anschaut sprechen doch alle eine gemeinsame Design Sprache. Und die passt in den gewählten Zeitrahmen eindeutig nicht rein. Als Prequel Design eine mittlere Katastrophe. Ich führe da immer als Beispiel Axanar an. Hier hat es Tobias Richter es wirklich geschafft mit der Ares ein modernisiertes Tos Design zu etablieren das glaubwürdig in den gewählten Zeitrahmen passt ohne das es altbacken wirkt. Die Discovery ist
a: ein hässlicher Pott
b: völlig überdimensioniert.

Max

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #4 am: 08.01.18, 11:21 »
http://www.youtube.com/watch?v=iVyrZhnI0WM[/url

Die Folge habe ich auch gesehen und ich glaube, sie war der letzte Auslöser, um diesen Thread nun zu starten :)

Ich finde das entgültige Design besser als das aus der Concept Phase bzw. ersten Veröffentlichungen aber trotzdem ist es naja... unglücklich gewählt und nicht gerade eine Schönheit. Das Design und die Größe des Schiffes zeigen eigentlich nur das den Serienmachern alles was vorher war am Arsch vorbei geht.

Ja, so kann man das sehen, das denke ich auch ;) :) ;)
Ich frage mich nach wie vor, wie der Designfindungsprozess abgelaufen ist. Fand man die Idee retro? Gab es überhaupt Gegenkonzepte? Hoffentlich werden wir irgendwann mit Info, am besten eben auch mit Bildern versorgt.

Ich weiß noch, wie enttäuscht ich bei den ersten Teaser-Bildern war - und, wie ich Hoffnung schöpfte, als es hieß (auch von den Jungs von Trek Yards, die ja durchaus Kontakte haben), das Design werde überarbeitet. Wahrscheinlich war ich aber zu blauäugig, denn ich erwartete wohl mehr oder weniger ein neues Schiff.

Was die endgültigen Veränderungen anbelangt, geht es mir anders als Dir, sven. Die unsinnig langen Gondeln helfen dem Schiff in genau einer Perspektive weiter, in einer Perspektive aber, die für die "Discovery" aber an sich nie das größte Problem war.
Statt den dämlichen Dreieckssekundärrumpf zu verkleinern, hat man ihn in Relation zur Untertasse noch größer gemacht.


Und ich bin immernoch der Meinung das man einfach zu wenig auf die Schiffe davor und dannch geschaut hat, vom Basis Design passt das Schiff mit viel wohlwollen irgendwo zwischen ENT und TOS aber eigentlich ist es auch schon wieder zu modern und gehört eher zwischen TOS und TNG.

Ja, das Design ist irgendwie merkwürdig schwer einschätzbar. So richtig modern scheint sie nicht zu sein, altmodisch sieht sie aber auch nicht aus.
Man hört ja immer wieder, man könne eben 2017 kein Design oder keine Design-Sprache aus den 1960ern hernehmen. Klar, das verstehe ich. Nur was ist dabei herausgekommen? Dass man ein verworfenes Konzept aus den 70ern nimmt? Cool und frisch ist die "Discovery" jedenfalls nicht.


Die Discovery ist
a: ein hässlicher Pott
b: völlig überdimensioniert.

Ich überlege gerade... Vielleicht wollten die Macher mal ein häßliches Schiff? Schrullige oder kaputte Helden sind ja im Moment in Mode, vielleicht greift dieser Trend jetzt auch auf die Raumschiffe über.

In der Größe haben sich die Macher auch keinen Gefallen getan. Das ursprüngliche Schiff war wahrscheinlich gar nicht mal so groß; gut, sie hätte in der Länge und Breite immer noch die "Constitution"-Klasse herausgefordert. Aber mit den neuen Gondeln wird es halt noch mal übertrieben.
Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

Alexander_Maclean

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #5 am: 08.01.18, 12:30 »
Die Discovery ist
a: ein hässlicher Pott
b: völlig überdimensioniert.

Da stimme ich dir zu. die Disco ist ein hässlicher Eimer.
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TrekMan

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #6 am: 08.01.18, 16:47 »
http://www.youtube.com/watch?v=iVyrZhnI0WM[/url

Die Folge habe ich auch gesehen und ich glaube, sie war der letzte Auslöser, um diesen Thread nun zu starten :)

Ich finde das entgültige Design besser als das aus der Concept Phase bzw. ersten Veröffentlichungen aber trotzdem ist es naja... unglücklich gewählt und nicht gerade eine Schönheit. Das Design und die Größe des Schiffes zeigen eigentlich nur das den Serienmachern alles was vorher war am Arsch vorbei geht.

Ja, so kann man das sehen, das denke ich auch ;) :) ;)
Ich frage mich nach wie vor, wie der Designfindungsprozess abgelaufen ist. Fand man die Idee retro? Gab es überhaupt Gegenkonzepte? Hoffentlich werden wir irgendwann mit Info, am besten eben auch mit Bildern versorgt.

Ich weiß noch, wie enttäuscht ich bei den ersten Teaser-Bildern war - und, wie ich Hoffnung schöpfte, als es hieß (auch von den Jungs von Trek Yards, die ja durchaus Kontakte haben), das Design werde überarbeitet. Wahrscheinlich war ich aber zu blauäugig, denn ich erwartete wohl mehr oder weniger ein neues Schiff.

Was die endgültigen Veränderungen anbelangt, geht es mir anders als Dir, sven. Die unsinnig langen Gondeln helfen dem Schiff in genau einer Perspektive weiter, in einer Perspektive aber, die für die "Discovery" aber an sich nie das größte Problem war.
Statt den dämlichen Dreieckssekundärrumpf zu verkleinern, hat man ihn in Relation zur Untertasse noch größer gemacht.


Ich fürchte, dass es vorgaben waren, die das Studio an die Verantwortlichen machte. In einem Interview von Johnathan Frakes (der ja die Episode DSC 1x10 drehte) mit IndieWire hat er das so formuliert.

Zitat
“Stylistically, your responsibility as an episodic television director [is] when you do a show like ‘The Orville,’ you want that show to look like ‘Next Generation,'” he said. “And when you go to Canada to do ‘Star Trek: Discovery,’ they want that show to have the feeling, and look, and vibe of the J.J. [Abrams]-era ‘Star Trek.’


Link zum Artikel

Das könnte darauf hinauslaufen, dass der Abrams-Style ins Prime-Universum übertragen werden soll, vermutlich auch hinsichtlich der Akzeptanz der Kinofilme´.
Betrachtet man die Gerüchte, dass im nächsten "Abrams"-ST-Film die Zeitlinie möglicherweise wieder "korrigiert" werden soll, wohin führt uns das wohl?  Zu der Möglichkeit TOS, TNG und alle anderen zu Remaken :/

Persönlich traue ich einigen der Verantwortlichen Showmachern einen solchen Schwachsinn nicht zu. Aber wenn die Kuh gemolken werden soll, muss sie in den Stall.    :(

« Letzte Änderung: 08.01.18, 16:49 by TrekMan »
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

Max

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #7 am: 08.01.18, 21:08 »
Ich fürchte, dass es vorgaben waren, die das Studio an die Verantwortlichen machte. In einem Interview von Johnathan Frakes (der ja die Episode DSC 1x10 drehte) mit IndieWire hat er das so formuliert.

Zitat
“Stylistically, your responsibility as an episodic television director [is] when you do a show like ‘The Orville,’ you want that show to look like ‘Next Generation,'” he said. “And when you go to Canada to do ‘Star Trek: Discovery,’ they want that show to have the feeling, and look, and vibe of the J.J. [Abrams]-era ‘Star Trek.’

Danke für den Interview-Ausschnitt, TrekMan. Ich werde mir das ganze Gespräch mal durchlesen :)
Ich finde die Aussage höchst bemerkenswert. (Zunächst frage ich mich mal, ob der Hinweis mit Kanada eine Spitze enthält ;)). Aber dass Frakes so direkt auf das JJA-ST-Universum deutet, ist überraschend offen, wo doch bisher eher Anstrengungen unternommen wurden, - ob mit Sinn oder nicht - auf den Prime-Canon zu verweisen.

Das könnte darauf hinauslaufen, dass der Abrams-Style ins Prime-Universum übertragen werden soll, vermutlich auch hinsichtlich der Akzeptanz der Kinofilme´.
Betrachtet man die Gerüchte, dass im nächsten "Abrams"-ST-Film die Zeitlinie möglicherweise wieder "korrigiert" werden soll, wohin führt uns das wohl?  Zu der Möglichkeit TOS, TNG und alle anderen zu Remaken :/

Persönlich traue ich einigen der Verantwortlichen Showmachern einen solchen Schwachsinn nicht zu. Aber wenn die Kuh gemolken werden soll, muss sie in den Stall.    :(
Na ja.
Also Alex zum Beispiel weist ja auch gerne auf das Ikonenhafte von TOS hin. Dem entsprechend, darf ja eigentlich bezweifelt werden, dass TNG oder DS9 überhaupt Zugpferde für die aktuelle Zuschauergeneration sein könnten. Ein TNG-Remake halte ich für nicht sehr wahrscheinlich, eine DS9-Neuauflage für noch unwahrscheinlicher.
Nicht, dass uns das jetzt weiterhelfen würde: Die DSC-Optik ist schlimm und wird (dennoch) weitere Produktionen prägen, auch wenn sie keine Remakes oder Reboots sein sollten, sofern nicht wieder eine neue längere Pause folgt.
Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

TrekMan

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #8 am: 08.01.18, 23:26 »
Das könnte darauf hinauslaufen, dass der Abrams-Style ins Prime-Universum übertragen werden soll, vermutlich auch hinsichtlich der Akzeptanz der Kinofilme´.
Betrachtet man die Gerüchte, dass im nächsten "Abrams"-ST-Film die Zeitlinie möglicherweise wieder "korrigiert" werden soll, wohin führt uns das wohl?  Zu der Möglichkeit TOS, TNG und alle anderen zu Remaken :/

Persönlich traue ich einigen der Verantwortlichen Showmachern einen solchen Schwachsinn nicht zu. Aber wenn die Kuh gemolken werden soll, muss sie in den Stall.    :(
Na ja.
Also Alex zum Beispiel weist ja auch gerne auf das Ikonenhafte von TOS hin. Dem entsprechend, darf ja eigentlich bezweifelt werden, dass TNG oder DS9 überhaupt Zugpferde für die aktuelle Zuschauergeneration sein könnten. Ein TNG-Remake halte ich für nicht sehr wahrscheinlich, eine DS9-Neuauflage für noch unwahrscheinlicher.
Nicht, dass uns das jetzt weiterhelfen würde: Die DSC-Optik ist schlimm und wird (dennoch) weitere Produktionen prägen, auch wenn sie keine Remakes oder Reboots sein sollten, sofern nicht wieder eine neue längere Pause folgt.

Ich sprach auch nur von einer Möglichkeit, an die ich selbst nicht glaube. 
Eines muss man bei den Vergleichen von TOS mit seinen Nachfolgern bedenken. Es gab damals nichts vergleichbares im amerikanischen Fernsehen hinsichtlich des Konzeptes, der Gestaltung oder der Inhalte. Das war der einzige Vorteil von TOS, der die Serie auch heute noch etwas heraushebt. Aber mehr ist es nicht. 

Alle Nachfolger hatten es ungleich schwerer, denn es gab (gibt) genügend andere hochwertige Shows mit denen man sich messen musste. 
TNG schaffte den Durchbruch mit der Kontinuität und der besseren Qualität ab Staffel drei.
DS9 setzte nach anfänglichen Schwächen in der Findungsphase auch erst nach und nach einen drauf. 
Voyager wurde in Pay-TV zum ersten Mal komplett verkauft was eine Art Nest darstellen sollte. Leider hatte man doch an vielen Stellen auf die falschen Skripte gesetzt.
ENT versuchte es mit einem Prequell, das immer dann gut wurde, wenn man sich mit der ST Historie selbst beschäftigte und dazu überging die ST-Fiktion zu vertiefen, als zu verbreitern.
DSC ist leider ein Kind der heutigen Zeit. Die Bibel ist nun die Abrams-Umsetzung. Sehr wenig Tiefgang, dafür Action, Intrigen und eher eine destruktive anstelle einer konstruktiven oder positiven Fiktion.  Die "Vision" in Star Trek muss auf dem "monetären Altar" geopfert werden, sonst funktioniert es nicht - so die Denkweise. Dazu kommt noch ein kreatives Chaos, dessen Ursprung in den Umstrukturierungen im Vorfeld der Arbeiten zu der Show zu suchen ist. 

Von der Seite betrachtet, sollte man das Ikonenhafte ins TOS auch immer etwas relativieren und die Erfolge von TNG und DS9 auch anerkennen.  Beschissene Skripte oder schlechte Umsetzungen gab es auch bei TOS und die Serie würde es nicht geben, wenn man sich nicht erhofft hatte, damit Geld zu verdienen. 
;)

Aber solange der Zuseher (der auch DSC sieht) sein Abo zahlt wird der Streaming-Dienst das Geld ausgeben und CBS liefern (was auch immer). 

Möglicherweise können wir uns mit Staffel zwei eine bessere Qualität erhoffen.  Vielleicht wird in 2018 das Chaos beseitigt und über eine bessere Erzählweise nachgedacht. Wenn man dann noch einige Design- und Story-Irrtümer irgendwie beseitigt oder logisch wegdiskutiert, wird es auch mit DSC was.
« Letzte Änderung: 08.01.18, 23:52 by TrekMan »
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

Leela

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #9 am: 09.01.18, 15:45 »
Dem entsprechend, darf ja eigentlich bezweifelt werden, dass TNG oder DS9 überhaupt Zugpferde für die aktuelle Zuschauergeneration sein könnten. Ein TNG-Remake halte ich für nicht sehr wahrscheinlich, eine DS9-Neuauflage für noch unwahrscheinlicher.
Nicht, dass uns das jetzt weiterhelfen würde: Die DSC-Optik ist schlimm

Was umfasst denn "Die DSC-Optik"?

Anbei; DS9 hätte sowohl von der Story als auch den Figuren her das grösste Remake-Potential in der heutigen Serienlandschaft - denn es hat viele Elemente (Politik, Konflikte, durchgehende Stränge, zwielichtige Figuren) die heute in fast allen Serien auftauchen. Sehr viele Entwicklungen in DS9 wurden damals noch zugunsten des 45- Minuten Formats geopfert und dadurch völlig verschenkt. DS9 passt vom Potential her in meinen Augen besser als alle anderen Trek Serien für die aktuelle Zuschauer Generation. Natürlich wirds da kein Remake/Reboot geben - sie haben das Potential der Serie damals nicht erkannt und würden es auch heute nicht.
~ ein Tausch, ein Reigen, ein Sagenlicht,
ein Rausch aus Schweigen, mehr gibt es nicht.

Max

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #10 am: 09.01.18, 21:16 »
DSC ist leider ein Kind der heutigen Zeit. Die Bibel ist nun die Abrams-Umsetzung. Sehr wenig Tiefgang, dafür Action, Intrigen und eher eine destruktive anstelle einer konstruktiven oder positiven Fiktion.
Hier möchte ich ein bisschen Hellseher spielen: Es wird irgendwann eine erfolgreiche Serie mit positivem Grundton geben, die wider Erwarten Maßstäbe setzen wird - und danach wird es einige Nachahmer geben. DSC hätte diese Serie sein können, aber diesen Mut hatte man - verständlicher Weise - nicht.

Von der Seite betrachtet, sollte man das Ikonenhafte ins TOS auch immer etwas relativieren und die Erfolge von TNG und DS9 auch anerkennen.
Es war auch den anderes Serien gegenüber nicht böse gemeint. Ich bin bekanntlich ja über TNG erst zum ST-Fan geworden.
Ich bezog mich nur auf das, was Alex ja auch schon richtiger Weise herausgestrichen hat: Fragt man in der Fußgängerzone, wer Kirk ist, werden sehr viele eine korrekte Antwort geben können, bei aller Qualität werden weniger mit dem Namen Picard etwas anfangen können.



Was umfasst denn "Die DSC-Optik"?
Die kurze Antwort wäre: Alles, was man in der Serie sehen kann ;)

Nachdem es in dem Thread in erster Linie um das Schiff geht, kann ich damit anfangen: Die "Discovery" sieht fürchterlich aus. Sie hat weder echten Retro-Charme (es sei denn, man verbindet 'billig' mit Retro), noch sieht sie cool oder harmonisch aus. Sind die klingonischen Designs eine Offenbarung? So eine Kritik hat nicht mal was damit zu tun, ob man am canon hängt oder nicht.
Aber wie die Raumschiffe aussehen, ist eigentlich fast egal, weil die Macher ja sowieso entschieden haben, dass man bei den Weltraumszenen ohnehin so wenig wie möglich erkennen können soll. Grelle Kontraste, abstoßende Farben, ansonsten zu dunkel.
Apropos dunkel: Einige innere Sets werden die Stromrechnung des Studios auch nicht unbedingt in die Höhe schnellen lassen. Aber das könnte auch Kinofilmfeeling vermitteln; deswegen möchte ich es nicht per se kritisieren. Schlecht sind die Sets nicht, aber inspirieren können sie mich Null.
Die Uniformen sind Superhelden-Kitsch. Ach, wo ich gerade bei Superhelden und Comics bin...
Dann sind auch noch prägende Effekte im Grunde dermaßen erbärmlich, dass man sich fragt, ob DSC wirklich 2017 (und 2018) produziert wird. Sogar die Verantwortlichen von damals schämen sich inzwischen öffentlich für die Effekte von ST:V, mal sehen, was man in ein paar Jahren von den DSC-Leuten hören wird. Der Sporen-Antrieb-Sprung ist zum Beispiel vollkommen lächerlich; dieses Wirbeln um die eigene Achse und Wegdüsen nach unten. Sind wir in einem Comic bzw. Cartoon? Wie der Road Runner, Fersen zusammenschlagen, "Meep, meep" und *zack*.
Mal ganz abgesehen davon, dass jeder Effekt sinnlos wird, wenn er bei aller Fantastik nicht dazu beiträgt, dass man glaubt, was man sieht. Bei keiner Einstellung der "Discovery" hatte ich bisher das Gefühl, da wirklich ein Raumschiff im All zu sehen.

Viel auf der Haben-Seite bleibt nicht übrig. Ich persönlich finde nur den Vorspann und die Impressionen von Vulkan (in "Lethe") schön anzuschauen.

DS9 hätte sowohl von der Story als auch den Figuren her das grösste Remake-Potential in der heutigen Serienlandschaft - denn es hat viele Elemente (Politik, Konflikte, durchgehende Stränge, zwielichtige Figuren) die heute in fast allen Serien auftauchen. Sehr viele Entwicklungen in DS9 wurden damals noch zugunsten des 45- Minuten Formats geopfert und dadurch völlig verschenkt. DS9 passt vom Potential her in meinen Augen besser als alle anderen Trek Serien für die aktuelle Zuschauer Generation. Natürlich wirds da kein Remake/Reboot geben - sie haben das Potential der Serie damals nicht erkannt und würden es auch heute nicht.
Bei Serien wie TOS oder TNG könnte man auf Namen zurückgreifen, vielleicht noch auf ein Umfeld, und erzählt ansonsten (neutral gemeint) irgendwelche Weltraumgeschichten.
Bei DS9 wäre man mehr oder weniger dazu "verurteilt", die gleiche Geschichte noch einmal zu erzählen. Remakes sind in Hollywood nicht neu, aber mein Gefühl sagt mir, dass die Entscheider von so einem Konzept eher Abstand nehmen würden.
« Letzte Änderung: 09.01.18, 21:35 by Max »
Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

Sg Trooper

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #11 am: 12.01.18, 06:11 »
Hier möchte ich ein bisschen Hellseher spielen: Es wird irgendwann eine erfolgreiche Serie mit positivem Grundton geben, die wider Erwarten Maßstäbe setzen wird - und danach wird es einige Nachahmer geben. DSC hätte diese Serie sein können, aber diesen Mut hatte man - verständlicher Weise - nicht.

Der Witz ist ja das wir schon eine Serie haben die diese Kriterien erfüllt.
Nämlich The Orville. Es steht kein Star Trek drauf. Aber die Serie könnte auch in einem Star Trek Setting funktionieren. Vor allem die Charaktere mag ich durch die Bank weg. Was mir bei Discovery nicht gelingen will.
Man könnte die Serie als Tng mit Situationskomik umreissen.
Übrigens kommt sie jetzt dieses Jahr bei Prosieben ins deutsche Fernsehen. Erste Szenen sind gestern in einem Vorschau Trailer für dieses Jahr aufgetaucht.
« Letzte Änderung: 12.01.18, 06:23 by Sg Trooper »

Tolayon

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #12 am: 12.01.18, 12:40 »
Ich finde, gerade in der Draufsicht sieht die Discovery aus, als hätte man einen eingeschrumpften Prototypen von Snokes Flaggschiff (siehe "Die Letzten Jedi") mit Sternenflotten-Designelementen aus dem 23. (Untertasse) und 24. Jahrhundert (Warpgondeln) gekreuzt.

Wie viel schöner wirkt dagegen doch die TOS-mäßiger gestaltete (Fan-)Variante:


Max

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #13 am: 12.01.18, 13:35 »
Es ist ja auch kein Wunder, dass das Schiff nach so einem Mix aussieht, es basiert ja auch auf dem alten Entwurf von Ralph McQuarrie. Ich frage mich, wie das rein rechtlich aussah: Haben die Erben das Geld bekommen, das ursprünglich für das Designen der "Discovery" vorgesehen war?

Die Fan-Variante, Toly, ist wirklich schöner und besser.

Das allerbeste Konzept, das ich bisher für eine "Discovery" gesehen habe, ist dieser Entwurf.
(Mein einfachstes Kriterium, um festzustellen, ob ein Design wirklich was taugt, ist, ob ich es als Modell haben wollen würde oder nicht. Und dieses hier würde ich definitiv als Modell kaufen)...

Keiner hätte jemals daran geglaubt, damals am Ende des 19. Jahrhunderts, dass wir aus der unendlichen Weite des Alls beobachtet würden. Niemand konnte sich vorstellen, dass wir sogar genau untersucht wurden, so wie man unter dem Mikroskop wimmelnde Bakterien in einem Wassertropfen beobachtet, wie sie sich vermehren. Und nur wenige Menschen dachten überhaupt an so ein Leben auf anderen Planeten, und dabei trafen uns schon aus diesem unermesslichen Raum die neidvollen Blicke von Wesen, die uns weit überlegen waren. Erst langsam, dann immer bestimmter wuchs in ihnen der Plan, uns zu zerstören.

TrekMan

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Antw:Die U.S.S. Discovery
« Antwort #14 am: 15.01.18, 10:18 »
Dieses Fan-Design würde sich super machen und ansatzlos einfügen,
auch wenn der Primärrumpf ein Stück kleiner im Durchmesser sein könnte.
Aber das ist weniger von belang. Mal sehen wie die heutige Folge von DSC sein wird.
« Letzte Änderung: 15.01.18, 10:19 by TrekMan »
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

 

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