Autor Thema: SOLO: A Star Wars Story  (Gelesen 1101 mal)

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #15 am: 09.04.18, 18:41 »
"Ich habe ein großartigs Gerühl!"

Jep, ich auch. Die Nebenfilme wirken irgendwie besser als die Hauptfilme.

Alexander_Maclean

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #16 am: 09.04.18, 18:45 »
Nach dem Trailer bin ich auch extrem neugierig suf den Film.

Auch die kleinen Details haben es in sich.

Es wird mit dem Alter von Chewbacca erklärt, wie er inClone Wars und Episode 3 auftauchen kann.
Der junge Kando ist gut gecastet.
Undundund
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Sg Trooper

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #17 am: 28.05.18, 07:24 »
Gestern den Film mit Belar zusammen gesehen.
Mein nicht ganz spoilerfreies Fazit.
Erst mal, es war ein toller Film der mich sehr unterhalten hat. Nach dem ganzen Produktions Hick hack hatten voele Fans ja "ein ganz mieses Gefühl" bei dem Film. Aber der Film ist für mich besser als Tfa und TlJ zusammen. Das liegt vor allem an der Atmosphäre des Films. Dreckig düster, es ist Star Wars wie ich es mir vorstelle. Das liegt vor allem auch daran das nicht wie in den Prequels Cgi Charaktere nur sehr sparsam eingestzt wurden. Wenn man welche gesehen hat wie den Droiden von Lando dann war das so klasse umgesetzt das man nicht gemerkt hat einen Cgi Charakter vor sich zu haben. Wie schon gesagt er punktet vor allem mit Atmosphäre. Das mach ich vor allem an der Boden Offensive am Anfang vom Film fest. Keine Cgi Stormtrooper wie in den Prequels. Das hat mich mehr an die Grabenkämpfe aus Filmen vom 1. Weltkrieg erinnert. Da war eine ganz eigene Dynamik drin und nicht dieses "saubere" kinderfreundliche Cgi geballer. So hätte ich mir die Prequels hin und wieder gewünscht.
Wir haben vor allem einige Infos bekommen zu Hans Vergangenheit auf Correlia.
Die grösste Überraschung kam für mich fast am Ende des Films. Und da blieb mir fast die Spucke weg.
Also wenn das so mit den Anthology Filmen so weiter geht brauchen sie die "Hauptfilme" nicht zu machen.

Alexander_Maclean

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #18 am: 28.05.18, 22:04 »
Ich komme gerade auch au dem Film.

Und ich fand ihn klasse. Besser als TLJ.

Alden ehrenreich ist zwar kein Harrison Ford, macht aber seine Sache nicht schlecht. wird aber von Donald Glover als Lando übertsrahlt.

Was mir auch gut gefallen hat, waren die kleinen IN Universe Kontinuitäts verweise, wie das Pike Syndikat, dass man schon aus Clone wars kennt.

Zwei Sachen beim Ende:

Als Han in den Aufzug steigt wäre es IMO eine gute Gelegenheit für einen vertauschte "Ich liebe dich" "ich weiß" Szene gewesen.

Und der Spezialauftritt am ende hätte ich nicht sein müssen. Ich bin aber auch kein Fan der Figur und dessen Auftritte in CW oder rebels habe ich nicht gebraucht.

Fazit:
Die Verrisse die man teilweise im netz findet, kann ich echt nicht nachvollziehen. Kommen vermutlich von leuten die Hans Tod in TFA nicht verkraftet haben.

Von den 10 real SW Filmen (Ewoks lass ich mal außen vor) würde ich ihn auf Platz 7 einsortieren. Gutes Mittelfeld.

PS: Ich hoffe das war nicht der letzte Solo Film. ;)
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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #19 am: 28.05.18, 22:32 »
Na, Ihr beide schafft es, sogar mich als Nicht-SW-Fan auf den Film neugierig zu machen :) ...Vor allem, wenn es um dieses ominöse Ende geht :)

Ich habe bislang ein geteiltes Echo an Kritiken vernommen, Tendenz aber doch hin zur Ablehnung. Zum Hauptdarsteller war nichts Gutes darunter. Zudem soll der Film gerne ein paar Anleihen an früheren Konzepten nehmen; von außen betrachtet, muss das gar nicht mal was Verkehrtes sein, wenn man bedenkt, dass sich das Werk so ins Gesamtgefüge wohl ohne größere Schwierigkeiten einzufügen scheint - auch wenn ich gehört habe, dass der Film so nicht besonders eigenständig rüberkommt. Aber alles geht eben auch nicht.
In dem dicht besiedelten Gelände blitzten unausgesetzt feine Funken auf, als ob die Bewohner in Dutzenden von Häusern unermüdlich die im Glanz der Abendsonne blinkenden Fenster öffneten und schlossen.
Der Doktor stieß einen Ruf der Bewunderung aus. »Henryk, das ist dir wirklich gelungen! Endlich etwas Normales, das gewöhnliche Leben, und was für ein herrlicher Beobachtungspunkt!«

Suthriel

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #20 am: 29.05.18, 08:38 »
Ich hab ihn auch gesehen, und ich finde, er ist ein durchschnittlich guter Ganovenfilm, nichts zu düsteres (auch wenn ich dem Film sehr hoch anrechne, das er wie R1 mal die dreckige Seite des SW-Krieges zeigt), nicht zu komödienhaft, aber eben auch nicht wirklich einprägsam. Für zwischendurch aber genau richtig.
Und mit dieser durchschnittlichen Wertung finde ich ihn immer noch um Längen besser als TFA und TLJ..., nur eben auch hinter R1 und RotJ.

Eigentlich gab es nur eine Szene, die ich wirklich beeindruckend fand, von der optischen Seite her, und das war die Sternenzerstörer Blockade. Das sah richtig genial aus, dauerte leider auch nur ein paar Sekunden :(

Einen richtigen Pluspunkt gibt's aber auch noch für einen Track aus dem Soundtrack, und das ist das Thema von Enfys Nest/den Plünderern:




Ich habe bislang ein geteiltes Echo an Kritiken vernommen, Tendenz aber doch hin zur Ablehnung.


Ich kann dir sagen, woher das kommt: Kathleen Kennedy, und ihre Eigenschaft, ihren SJW-Kram nun in allen Filmen unterzubringen und es den Zuschauern quasi mit dem Vorschlaghammer einbläuen zu wollen. Und das kommt in Form von L3-37 rüber. Und ja, ich war auch heilfroh, das dieser Droid nicht soviel Zeit auf der Leinwand hat, denn was dieser Droid da abließ (oder generell sein ganzes Verhalten), hätte in jedem anderen Film nur dafür gesorgt, das ein genervter Bewohner kurzerhand seinen Blaster zücken und ihn ihn seine Einzelteile zerlegen würde.
Ebenso, das sich ein Han Solo, der eine Prinzessin Leia in den richtigen Filmen "zurechtwies", ihr Paroli bot, und seine liebenswerte leichte Machoart hatte, sich in SOLO von eben diesem Droiden rumschubsen ließ. Han war hier noch viel zahmer, als in Ep4 und allen anderern Filmen.
« Letzte Änderung: 29.05.18, 08:41 by Suthriel »
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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #21 am: 29.05.18, 09:40 »
SJW Kram? Keine Ahnung was du meinst..

Alexander_Maclean

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #22 am: 29.05.18, 10:21 »
SJW Kram? Keine Ahnung was du meinst..
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@suthriel
Man kann aber auch überall eine Verschwörung vermuten.

Eigentlich wird im Film recht gut gezeigt, wie schnell sich L3 mit ihren Verhalten und auch Lando und in der Mine auch da ganze Team in große Schwierigkeiten bringt.

Der gefangenausbruch war ja zum Teil nicht geplant. L3 hat den R4 Droiden ja nur wegschicken wollen und zusammen mit Chewys Entdeckung der gefangenen Wookie ist das ganze eben weit aus dem Ruder gelaufen und L3 hat sich mitreißen lassen.
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Suthriel

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #23 am: 29.05.18, 10:31 »
Las es mich so sagen: Ich weiss nicht, was sie sich bei diesem Droiden gedacht haben, aber für mich war das einfach nur ein Arschloch gewesen. Wollten sie einen Droiden, der für Gleichberechtigung zwischen Droiden und biologischen Wesen einsteht, so bin ich als Roboterfan eigentlich extrem dafür, weil ich ebenso denke, das Roboter, die ein Bewusstsein haben, auch gleiche Rechte haben sollten. L3-37 kann mir allerdings den Buckel runterrutschen und macht das mit seinem.. oder vielmehr ihrem ganzen Verhalten wieder zunichte... oder gibt's einen vernünftigen Grund, warum sie Han direkt mal so anschnauzt, nur weil er in ihrem Sitz saß und sie nichts über ihn wusste?

Wie kam L3-37 bei mir an? Wie jemand, der einen Scheiß auf (männliche) Nicht-Droiden gab, ganz gleich, ob diese gut, schlecht, schuldig oder komplett unschuldig sind.

Oder wollten sie einen starken Droiden etablieren? Wird ebenfalls durch das Verhalten zunichte gemacht, da empfand ich R2-D2 wesentlich stärker. Für R2 und C3-PO (sogar noch für BB-8) hätte ich im Film auch mein Leben riskiert, um die zu retten. Bei L3-37 hingegen hätte ich die Feinde gebeten, doch bitte genau auf L3-37 zu zielen und sich Zeit dafür zu nehmen, damit der Treffer auch wirklich sitzt -.-´

@suthriel
Man kann aber auch überall eine Verschwörung vermuten.

Dafür brauchts keine Verschwörung, und ich vermute da auch keine. Was sie wie zeigen, ist deutlich genug. Mag sein, das das bei anderen anders ankommt, aber das ist dann deren Meinung, die sie zurecht haben dürfen.
Ich schreibe, wie es bei mir ankommt, und da kommts nicht gut an. Wie kommst du überhaupt darauf, das ich da ne Verschwörung vermute?

Star Wars war mal für alle, wäre schön, wenns das wieder wird.
« Letzte Änderung: 29.05.18, 10:36 by Suthriel »
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Sg Trooper

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #24 am: 30.05.18, 07:54 »
Also Star Wars ist noch definitiv für mich. Auch wenn ich die Hauptfilme eher so, naja nicht so toll finde.
Und ehrlich gesagt habe ich der Figur von L3 nicht so viel Beachtung geschenkt fand aber den Charakter als Droide mal erfrischend anders.
Und ehrlich gesagt, es wird Zeit das auch Star Wars in diesen Trumpschen Zeiten Farbe bekennt und Stellung bezieht. Wenn dann Handlungsfäden in Filmen sind wie in Episode 8 den Casino Planeten wo für die Handlung eigentlich komplett für die Füsse war ist das halt ein Zeichen der Zeit. Wo hoffentlich beim Zuschauer auch mal zum Nachdenken anregt und nicht zum stumpfsinnigen konsumieren. Das einzige was ich den Machern anlasten muss, wie plump die Anspielungen auf aktuelle politische Entwicklungen daherkommen und das Tempo des Films stören. Ansonsten könnte es für mich nicht genug von dem SJW Kram geben. Nur halt geschickter und eleganter verpackt wie in Episode 8.

Suthriel

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #25 am: 30.05.18, 09:15 »
Und ehrlich gesagt habe ich der Figur von L3 nicht so viel Beachtung geschenkt fand aber den Charakter als Droide mal erfrischend anders.

Jetzt weiss ich, welchen Droiden ich vergessen habe, in meiner Liste (ist mir schon fast peinlich),  einer der besten: K2-SO aus Rogue One. Der war auch erfrischend anders, und der kam super bei mir an.
Johnny 5, Data, Sonny (von I Robot), Wall-E, Chappie... sogar die reprogrammierten Terminatoren waren mir allesamt sehr viel symphatischer, als L3-37. Und im Gegensatz zu L3-37 hätte ich all diese mit Freuden im Kampf für Gleichberechtigung und Freiheit für sie und andere Droiden unterstützt.


Zitat
Und ehrlich gesagt, es wird Zeit das auch Star Wars in diesen Trumpschen Zeiten Farbe bekennt und Stellung bezieht.

Darin unterscheiden wir uns vermutlich, denn WENN sie meinen, Farbe bekennen zu müssen, dann sollten sie es mMn.  so machen, das es nicht wie mit dem Vorschlaghammer verabreicht wirkt, und dabei auch andere Ansichten parallel existieren können (also nicht nur eine Denkweise, ihre bevorzugte in den Himmel loben und alles andere verteufeln, sondern ausgewogen die Pros und Cons und Grauzonen mit einflechten),

Oder sie sollens sein lassen, denn mich interessiert in einem SW-Film keine REAL-Politik, sondern In-Universe-Politik. Ränkespiele wie sie Senator Palpatine vollbrachte, wie er die Schwächen der Demokratie und vorherrschenden politischen und gesetzlichen Gegebenheiten zu seinen Vorteil nutzt, oder Denkweisen der KUS, der Separatisten, oder solcher Völker wie der Mandalorianer  Tusken, Jawas, der Bankenclans, die nun wahrlich gänzlich andere ethische und moralische Vorstellungen haben, als vermutlich du und ich.
Was ich aber nicht mag, ist, wenn die Filme dafür missbraucht werden, eine Agenda des Regisseurs oder Direktors durchzuprügeln, ohne Rücksicht darauf, ob das überhaupt Sinn macht oder dem Film und dem Filmuniversum gut tut. Und so wie sie vorallem mit Luke umgegangen sind, hats dem SW-Universum definitiv nicht gut getan.


Zitat
Das einzige was ich den Machern anlasten muss, wie plump die Anspielungen auf aktuelle politische Entwicklungen daherkommen und das Tempo des Films stören.
Nur halt geschickter und eleganter verpackt wie in Episode 8.

Siehst du, mit diesem Teil hier gehe ich vollkommen einher und stimme dir zu.

Den SJW Kram kann ich deswegen nicht ab, weil der nicht mehr Feminismus oder der Kampf für Gleichberechtigung ist, sondern er ist in meinen Augen zu einer ziemlich toxischen und männerverachtenden Bewegung verkommen, die ausschließlich auf den eigenen Vorteil aus ist.

Gleichberechtigung? Sehr gerne, bin ich voll dafür. Aber dann auch nur die echte Gleichberechtigung, wo es keine Ausnahmen und Extrawürste für irgendeine Seite gibt... gleiche Rechte kommen immer mit gleichen Pflichten daher, und auch gleichen Strafen, wenn man meint, sich nicht an Gesetze und Regeln zu halten.
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Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #26 am: 31.05.18, 10:13 »
Servus Leute,

ich war ja vergangenen Sonntag auch in SOLO, zusammen mit SGTrooper und muss sagen, er hat mir ebenfalls ausgesprochen gut gefallen, weshalb ich diese ganzen negativen Kreuzzug der Hardcore Fans nicht so ganz nachvollziehen kann, denn für mich hat der Film sehr vieles richtig gemacht und es kam auch auf jeden Fall Star Wars Feeling auf.
Für mich rangiert der Film zwar einen Platz hinter Rogue One (der für mich bis jetzt neben das Imperium schlägt zurück und Rückkehr der Jedi Ritter) zu den Top 3 gehört. Demnach ist Solo für mich auf Platz 4, gefolgt von Episode III.
Ich finde Alden Ehrenreichs Performance als junger und unerfahrener, ja naiver, Han Solo sehr überzeugend und bei mir kam kein Moment auf, wo ich ihm die Rolle nicht abgenommen hätte oder ins Zweifeln kam. Sogar seine deutsche Synchronstimme ähnelte der von Harrison Fords Synchronstimme, ebenso die Mimik und die Gestik. Lando fand ich richtig klasse und Donald Glover hat dabei einen sehr guten Job gemacht. Auch Chewie, der ja zum zweiten Mal von einem anderen Schauspieler verkörpert wurde hat mich voll überzeugt.
Das einzige was mich ein wenig genervt hat, war ebenfalls der Droide aber wie es nunmal so ist (was man ja aus vielen SW Büchern weiß) ist es eben so, dass ein Droide, wenn man seinen Speicher nicht regelmäßig löscht, Schrulligkeiten und eine eigene Persönlichkeit entwickelt und bei diesem hier hat es sich eben so entwickelt. Ich kann das verschmerzen und fand einige Stellen auch witzig. Aber ab und an hats ein wenig genervt.
Qi'ra fand ich auch gut durch Emilia Clarke gut dargestellt und Paul Bethany als Voss fand ich ebenfalls sehr gut. Er war jetzt nicht so ein Gangster, der sofort Angst erzeugt hat, aber er hatte durchaus seine Momente. Toll fand ich, dass er seine Skrupellosigkeit hinter einer freundlichen Fassade verborgen hat.
Qi'ras Verrat habe ich zwar kommen sehen, nicht aber den von Beckett aber das Ende fand ich gut gewählt.
Und wenn ich schon beim Ende des Films bin, dieses hat mich besonders überrascht, als ich den Anführer von Crimson Dawn gesehen habe.
Ich bin gespannt, ob sie darauß noch etwas machen und ob Solo noch ein Sequel bekommt.
Die Musik fand ich ebenfalls sehr ansprechend.

Für mich war das auf jedenfall ein Star Wars Film und ich fühlte mich sehr gut unterhalten und würde mich freuen, wenn es mit SOLO weitergeht.

Von mir gibt es daher 8 von 10 Punkte.

Gruß
J.J.
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Max

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #27 am: 07.06.18, 22:01 »
Stimmt es, dass der Film finanziell gesehen nicht der erhoffte Erfolg ist?
Mich würde das irgendwie wundern, besonders nachdem hier ja die Reviews alles in allem schon positiv sind. Sollte der Geschmack in anderen Ländern (zum Beispiel in den Staaten) so anders sein oder sind die Studioerwartungen ob des Geldes und Aufwandes, den man in "Solo" gesteckt hat, schlicht per se hoch?
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Alexander_Maclean

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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #28 am: 08.06.18, 03:15 »
Ich denke die Ursache liegt woanders.

Und zwar bei "The Last Jedi."

Der Film hat doch eine Menge Leute enttäuscht und da überlegen die meisten schon, ob sie in einem neuen SW Film gehen. Nimmt man noch die starke Konkurrenz mit dazu ist das eher schlechte Abschneiden kein Wunder.
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Antw:SOLO: A Star Wars Story
« Antwort #29 am: 08.06.18, 07:51 »
Es gibt einige Gründe wieso Solo jetzt nicht gleich der erhoffte Megablockbuster war. Und das liegt nicht an der Qualität des Films.
Einmal waren es die ganze Querelen bei der Produktion. Die beiden Regisseure ( ich habe jetzt nicht die Namen parat) durch Ron Howard ersetzt. Auch TlJ hat dem Film nicht gutgetan. Der zeitliche kurze Abstand zu TlJ hat dem Film auch nicht unbedingt geholfen. Viele Kritiker sehen hier eine Übersättigung des Franchise. Disney denkt sich wohl was bei Marvel funktioniert kann man auf SW übertragen. Wobei finde ich das bei Marvel inzwischen auch der Punkt erreicht ist, mal etwas kürzer zu treten. Aber irgendwie scheine ich mit dieser Meinung alleine auf weiter Flur zu stehen.
Ich denke mal ein Start Termin für Solo im Dezember hätte dem Film geholfen. In gegen Infinity War und Deadpool 2 konkurrieren zu lassen war ein ziemlicher Fehler.
Was hier auch schon angesprochen wurde ist die Social Justice Thematik. Mich persönlich stören solche Elemente erst mal nicht. Aber in TlJ wollte man den Zuschauern das ganze mit dem Vorschlaghammer servieren. Das kam bei den Fans gar nicht gut an. Ich persönlich hat es im Falle von TlJ mir die Art und Weise auch nicht gefallen.
Viele Fans wollen aber so was gar nicht in SW sehen.
Gut gegen Böse punkt. Keine Social Justice Elemente oder gar Grauzonen. Hier wird SW noch zu sehr als reines Popcorn Kino angesehen. Realität (weil das Leben ist ja schon genug voll von Grauzonen) bitte nicht thematisieren.
Leider wurde in TlJ ein Konzept was in Rebels eingeführr würde nicht weitergesponnen.
Die der grauen Jedi.
Ich hätte es gerne gesehen wenn Luke sich zu einem grauen Jedi entwickelt hätte. Stattdessen war er nur ein alter verängstigter Mann der am Ende wieder zu seinen akten Tugenden mehr oder minder zurückgefunden hat.

 

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