Autor Thema: The Orville  (Gelesen 2254 mal)

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drrobbi

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Antw:The Orville
« Antwort #30 am: 09.03.18, 06:37 »
Also ich sehe das ähnlich wie die meisten. Orville ist eine wirklich gut gemachte SciFi Serie irgendwo zwischen TNG und Galaxy Quest.Es gab schon damals bei TNG den einen oder anderen "komischen" Moment, aber es passte immer perfekt, wenn die Themen ernst waren dann war eben auch alles ernst und TNG war ja eine echte ST Serie und keine Sitcom. Bei Orville ist das mit dem Humor ähnlich, obwohl das ganze iegentlich als Comedy Show geplant war/ ist, ist Orville viel näher an TNG dran wie es DSC bis jetzt ist. Denn der Humor/ versuchte Humor in DSC hat oft nicht gepasst oder war überzogen, das beste Beispiel hierfür ist meiner Meinung nach die Mudd Folge.

Würde man eine St Serie in Stiel von Orville machen, wäre ich sofort dabei. Man könnte die post-TNG Ära nehmen und hätte so auch keine großen Probleme mit dem Canon.

Na ja stattdessen bekommen wir bald eine zweite Staffel DSC, warscheinlich in einem ähnlichen Konzept wie die erste, super ...
Cinema 4D R18, DrRobbi hat jetzt wieder I7 Power in seinem Raumschiff und wünscht sich zu Weihnachten einen Transwarpantrieb … :-)

Alexander_Maclean

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Antw:The Orville
« Antwort #31 am: 09.03.18, 10:01 »
Noch ein kurzer Review zu Folge 3.

Hat mir sehr gut gefallen. Gerade auch einzelszenen wie das Gespräch zwischen Kelly und Ed im Casino der Orville.

Der Humorfaktor war angesichts des ernsten themas auf das richtige Level zurück gefahren.

Trotzdem denke ich, in TNG wäre die Episode anders ausgegangen.

Ich begründe auch warum:

Die Mocclaner sind Unionsmitgleider was ja in etwa das Äquivalent zur Föderationsmitgliedschaft ist. Damit ist IMO sowohl der Sonderstatus den Worf, der zu Bortus als Figur am vergleichbarsten ist, genauso obsolet wie eine strenge Auslegung der Obersten Direktive.

Und damit greift ein anderes Thema was sich durch TOS und TNG zeigt, dass Recht des Individuums. Und das Läge ja bei dem baby dass ich erst noch selber entscheiden muss, was es werden will. Zudem sie ja zumindest auf der Orville die Ablehnung die sie auf Mocclus erfahren würde ja gar nicht erlebt.

****************************************

Aber ein Punkt irritiert mich:

Es wurde ja die Aussage getroffen, dass nur alle 75 Jahre ein Mädchen geboren wird. Zugegeben die Dunkelziffer mag weitaus höher liegen, trotzdem macht das von einer normalen genetischen Verteilung keinen Sinn.

Den soweit ich die Umwandlung verstanden habe, passiert sie nicht auf genetischer Veränderung, sondern es wird "nur" einige Körperkorrekturen vorgenommen.

Und selbst wenn das "Frauen gen" rezessiv ist, so besteht ja durchaus eine gewisse Cahnce, die weitaus höher liegt als einmal alle 75 Jahre, dass eine Frau herauskommt. Gerade Klyden und Bortus haben eine 50:50 Chance das sihr nächstes Kind wieder ein Mädchen wird.
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Antw:The Orville
« Antwort #32 am: 09.03.18, 19:36 »
Trotzdem denke ich, in TNG wäre die Episode anders ausgegangen.
Möglich, aber nicht zwangsläufig - ich erinnere an "Die Auflösung" / "Half a Life".
An dieser Stelle: David Ogden Stiers ruhe in Frieden :(

Und damit greift ein anderes Thema was sich durch TOS und TNG zeigt, dass Recht des Individuums. Und das Läge ja bei dem baby dass ich erst noch selber entscheiden muss, was es werden will. Zudem sie ja zumindest auf der Orville die Ablehnung die sie auf Mocclus erfahren würde ja gar nicht erlebt.
Joah, aber ich fand die Argumentation nicht so verkehrt, dass das Kind ja gar nicht selber entscheiden kann, diese Entscheidung aber von Anfang an richtungsweisend für das ganze Leben sein wird.
Es ist auch schwierig, weil dieser Entscheidungsprozess für den Betroffenen selbst nicht nur extrem schwierig zu fällen ist, sondern auch schwerlich offen gestaltet werden kann. Ich glaube, man würde die Entscheidung weder einem Kind noch einem Jugendlichen abverlangen. Ein Erwachsener hat dann aber seine Identität ja schon über die Jahre und Jahrzehnte auf irgendeine Weise "aufgebaut".

Aber ein Punkt irritiert mich:

Es wurde ja die Aussage getroffen, dass nur alle 75 Jahre ein Mädchen geboren wird. Zugegeben die Dunkelziffer mag weitaus höher liegen, trotzdem macht das von einer normalen genetischen Verteilung keinen Sinn.

Den soweit ich die Umwandlung verstanden habe, passiert sie nicht auf genetischer Veränderung, sondern es wird "nur" einige Körperkorrekturen vorgenommen.

Und selbst wenn das "Frauen gen" rezessiv ist, so besteht ja durchaus eine gewisse Cahnce, die weitaus höher liegt als einmal alle 75 Jahre, dass eine Frau herauskommt. Gerade Klyden und Bortus haben eine 50:50 Chance das sihr nächstes Kind wieder ein Mädchen wird.
Hmm, ich bin kein Mediziner und kein Biologe. Aber es kann ja biologische Zusammenhänge geben, die jenseits eines bloßen Gens "eingreifen", wenn es darum geht, das Geschlecht festzulegen. Vielleicht kann man es sich so vorstellen, dass das moclanische Äquivalent des X-Chromosoms im entscheidenden Moment "behindert" wird, sodass es normalerweise nicht durchkommt.
Und nachdem die Moclaner Eier legen... bei Krokodilen geschieht die Geschlechtsbestimmung ja über den äußeren Einfluss der Temperatur. Vielleicht ist es bei Moclanern so, dass diese Temperatursteuerung im Körperinneren so abläuft, dass eben im Normalfall nur Männer entstehen und es eben ziemlich unwahrscheinlich ist, dass dieses innere Thermometer versagt.


EDIT: Rechtschreibfehlerkorrektur
« Letzte Änderung: 09.03.18, 22:32 by Max »
In dem dicht besiedelten Gelände blitzten unausgesetzt feine Funken auf, als ob die Bewohner in Dutzenden von Häusern unermüdlich die im Glanz der Abendsonne blinkenden Fenster öffneten und schlossen.
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Alexander_Maclean

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Antw:The Orville
« Antwort #33 am: 18.03.18, 11:53 »
Huh noch keiner hat was zur letzten Folge geschrieben?

Ist der erste Hype vorbei?

****************************************

ich fand die Folge klasse. Auch wenn TOS eine fast ähnliche Folge mit "der verirrte Planet" hatte, fand ich diese durchaus gelungen.

Auch wenn ich Kritiken gelesen habe, an anderer Stelle, welche die recht einfache Auflösung kritisieren.
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Antw:The Orville
« Antwort #34 am: 18.03.18, 12:09 »
Ich fand die letzte Episode zwar sehr gut, vorallem hat man Kelly ein wenig besser kennengelernt und der Jar of Pickles running Gag wurde fortgesetzt, aber das Ende war schon ein wenig einfach. Ups, die haben das Sonnendach aufgemacht, dann sind wir alle von deren Aussage überzeugt. Ich für meinen Teil, wenn ich Mercer gewesen wäre, hätte den Anführer mit auf die Brücke des Weltschiffes geschleift, damit er es mit eigenen sehen kann.
Toll fand ich den Gastauftritt von Liam Neeson.
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Max

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Antw:The Orville
« Antwort #35 am: 18.03.18, 12:39 »
Ich habe zur letzten Folge noch nichts geschrieben, weil ich mir nach wie vor nicht sicher bin, was ich von ihr halten soll.
Sonst wird "The Orville" ja gerne von vielen Leuten mit TNG verglichen, diesmal war es dann ja wohl eher TOS.
Auffällig fand ich die musikalischen Anleihen am VGer-Motiv aus TMP!
Die Grundidee der Folge war nicht schlecht. Aber diesmal war der Humor teilweise echt unpassend, selbstverständlich ist das nur meine subjektive Einschätzung; aber hier wirkte es auf mich eher befremdlich als erheiternd.
Und, ja, das Ende kam zu schnell. Ich hoffe, dass die nächste Folge wieder besser wird.
In dem dicht besiedelten Gelände blitzten unausgesetzt feine Funken auf, als ob die Bewohner in Dutzenden von Häusern unermüdlich die im Glanz der Abendsonne blinkenden Fenster öffneten und schlossen.
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Alexander_Maclean

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Antw:The Orville
« Antwort #36 am: 25.03.18, 18:46 »
Schon wieder Sonntag und schon wieder kein Zeitnaher review zur letzten Orville Folge.

Daher mein kurzer Kommentar zu "Prya"

Nett. Und auch mit Charlize Theron einen prominente Gaststar, die den Rest an die Wand spielt.

Aber auch wieder eine Folge, wo ich mir gesagt: ehhh, kenn ich schon.

Daher möchte ich mal eine ganz grundlegende Frage stellen:

Quo Vadis Orville?

Den mit vorraussehbaren Plots die teilweise stark an Folgen 90er Jahre SciFi besonders Star trek erinnern kann man IMO 2018 keinen mehr hinter Ofen vorlocken.

Den eigentlich müsste man Orville für seine Art des Storyrecylings in Grund und Boden kritisieren. Hat man man ja damals vor 15 Jahren mit Enterprise gemacht. Oriville funktioniert daher für mich eher über die sympathischen Charaktere. Und für den einen oder anderen wird es auch das Kontrastprogramm zu Discovery sein.

Aber wenn das alles ein soll, wird da nichts mit 7 Staffeln.
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Kontikinx1404

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Antw:The Orville
« Antwort #37 am: 25.03.18, 19:19 »
Mich hat die Folge ein wenig an die TNG Folge "Der Zeitreisende Historiker" erinnert.  Zur Erheiterung hat die sache mit den Streichen beigetragen.
Sonst war die Folge ganz nett.

drrobbi

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Antw:The Orville
« Antwort #38 am: 25.03.18, 19:56 »
Da ich alle Folgen bereits auf Englisch kenne, kann ich sagen da kommt noch mehr "Recycling". :lol

Aber wenn man es mal ganz streng betrachtet war das nicht wirklich Story Recycling sondern eher StoryMixing. Denn alles was von der TNG Folge "Der Zeitreisende Historiker" drin war ist, die Tatsache das sie alle getäuscht hat und aus dem 29 Jahrhundert kommt, sowie technologisch klar überlegen war, na ja und das sie Historische Sachen sammelt, wobei selbst das der Typ bei TNG ja zu seinem Vorteil nutzen wollte indem er diese als eine Seine Erfindungen ausgeben wollte, sie hier aber nur auf Geld aus war. Der Rest, sowie im Übrigen alles bei The Orville, ist ein bunter Mix aus div StarTrek/Stargate Anspielungen und SciFi Plot-Schnipseln quer durch den SciFi Film-Garten der letzten 20-30 Jahre. Was ich für mich persönlich übrigens sehr nett finde, denn ich freue mich gerade zu wenn ich beim Schauen einer Folge wieder was entdecke was eine Anspielung auf einen anderen Film ist.

Du hast ja recht wenn du sagst das das ein wenig mager ist, aber ich finde das das ganze zusammen mit dem Humor sehr stimmig ist und Spaß macht beim Zusehen.

Auch wenn jetzt wieder einge meckern werde, ich persönlich schaue lieber eine Serie ala Orville selbst wenn viele Anspielungen / Parodien von bereits bekannten sind, als Kopfschmerzen zu bekommen wenn ich eine Folge DSC gucke und mich der Logik-Irrsin auf die Palme bringt.
« Letzte Änderung: 25.03.18, 19:58 by drrobbi »
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Antw:The Orville
« Antwort #39 am: 25.03.18, 20:12 »
Daher mein kurzer Kommentar zu "Prya"

Nett. Und auch mit Charlize Theron einen prominente Gaststar, die den Rest an die Wand spielt.
Fandest Du? Ich hielt ihren Auftritt jetzt nicht für so herausragend. Aus dem Gedächtnis wüsste ich keine Szene, in der sie ein besondere Leistung gezeigt hätte; vielleicht mal abgesehn von einer interessanten Mimik, als die Crew sie konfrontierte und sie dann ihr Gerät (das, nebenbei bemerkt, allein durch seine Schlichtheit sehr, sehr cool war!) aktivierte. Ansonsten kam von ihr nicht viel rüber, wobei ich nicht weiß, ob das an Theron oder an den Vorgaben des Regisseurs (was mich bei Frakes wundern würde!) lag. Es gab nicht so viele Momente, anhand derer ich jetzt wirklich einschätzen könnte, wie ernst Pria es gemeint hat.

Ich fand ein paar Effekte der Folge schön anzuschauen; da hatten viele Einstellungen schon so einen Unterhaltungswert. Geschickt war der Zeitpunkt des "Gegenstreichs", als der Zuschauer schon stark in die Verdächtigungen Pria gegenüber hineingezogen worden war, und Malloys fehlendes Bein gar nicht gleich und automatisch in der richtigen inhaltlichen Schublade laden musste. Geschickt, wirklich geschickt!

Detail am Rande: Ich finde den Folgen- bzw. Figurnamen ganz interessant. "Pria" ist vom Klang her keine Ewigkeiten von "prior" entfernt, was eine tolle Art wäre, das Thema Zeit unterschwellig ins Spiel zu bringen.

Aber auch wieder eine Folge, wo ich mir gesagt: ehhh, kenn ich schon.

Daher möchte ich mal eine ganz grundlegende Frage stellen:

Quo Vadis Orville?

Den mit vorraussehbaren Plots die teilweise stark an Folgen 90er Jahre SciFi besonders Star trek erinnern kann man IMO 2018 keinen mehr hinter Ofen vorlocken.

Den eigentlich müsste man Orville für seine Art des Storyrecylings in Grund und Boden kritisieren. Hat man man ja damals vor 15 Jahren mit Enterprise gemacht. Oriville funktioniert daher für mich eher über die sympathischen Charaktere. Und für den einen oder anderen wird es auch das Kontrastprogramm zu Discovery sein.
Allein dieser "Kontrapunkt" darf schon mal die halbe Daseinsberechtigung sein, schätze ich.
Es stimmt schon, dass die Geschichten bislang das Rad nicht neu erfinden. "The Orville" findet jedoch durch ihren eigenen Ton immer wieder noch erweiternde Aspekte. Denkbar wäre zudem, dass eine bestimmte Zuschauergruppe die 90er-Jahre-Science-Fiction gar nicht wirklich kennt. Trotzdem würden natürlich ganz neue Ansätze nicht schaden. Ich weiß nicht, ob sich "The Orville" (mehr oder weniger) drängenden Fragen unserer (Gegenwart und) Zukunft annehmen will.
...aber DSC hat das ja auch nicht vor und wirklich überzeugende, neue Ideen präsentiert DSC ja auch nicht. Insofern..!
Ich weiß nicht, wo die Möglichkeiten und Grenzen liegen. Vielleicht landen wir bei Fernsehunterhaltung wieder bei dem Punkt, dass man echte Innovation wahrscheinlich gar nicht wagen will.


EDIT: Rechtschreibfehlerkorrektur
« Letzte Änderung: 26.03.18, 11:17 by Max »
In dem dicht besiedelten Gelände blitzten unausgesetzt feine Funken auf, als ob die Bewohner in Dutzenden von Häusern unermüdlich die im Glanz der Abendsonne blinkenden Fenster öffneten und schlossen.
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Antw:The Orville
« Antwort #40 am: 25.03.18, 22:41 »
Ich sag ja nicht das "Orville" das Rat neu erfinden kann. Aber ich finde schon, dass man da mehr Variation reinbringen kann.

Und gerade im vergleich zu DSC wundert es mich, dass es bei uns auch im Forum nur so wenige gibt, die dazu beitragen.
Wenn man bedenkt, was manche an DSC kritisiert haben, müsste orville doch für die betreffenden das Paradies sein.

Nicht nur bei den Kritiken, auch grafisch hätte ich mehr Beiträge erwartet. Thunderchild hat ein paar wallies rausgehauen das wars.
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Antw:The Orville
« Antwort #41 am: 26.03.18, 11:06 »
Zum einen, das spielt glaube ich schon noch irgendwo eine Rolle, ist "The Orville" dann halt eben doch kein Star Trek. Die Serie hat also nichts, woran sie sich anlehnen oder woran sie anknüpfen könnte, auch wenn einem der Inhalt und "atmosphärische Schwingungen" vertraut vorkommen. Diesen Faktor würde ich trotz allem nicht unterschätzen. Die Serie und ihr 'Universum' steht noch ziemlich für sich; ich würde schätzen, dass sich da gewisse Fan-Strukturen erst noch aufbauen müssen. Ich denke da zum Beispiel an den Pool der CGI-Modelle: Da draußen im Netz dürfte es Dutzende verschiede Ent-Es oder "Akiras" geben, derer man sich rasch bedienen kann, um ein Wallpaper zu erstellen; aber wie viele solcher Grafikmodelle sind bislang von der "Orville" oder von einem Krill-Schiff erstellt worden? Aber ein bisschen Fan-Art gibt es glaube ich schon. Und haben nicht auch Sg Trooper und Belar ein "The Orville"-Cosplay im Hinterkopf?
Dann befindet sich "The Orville" trotz allem in einer gewissen Nische, ganz klar schon mal wegen der Ausflüge in humoristische Gefilde. Das muss nicht jedermann gleich in die Serie hineinziehen.
Gleichzeitig ist es vielleicht zum anderen auch so, dass "The Orville" gar nicht genug Aufreger bietet. Wie gesagt, es nicht ST, deswegen kann man die Serie trotz aller Parallelen eigentlich nicht unter dem ST-Blickwinkel sehen und bewerten und auch nicht kritisieren. Dass es bei der ersten DSC-Staffel so viele Diskussionen gab, lag einfach auch daran, dass die Serie polarisierte oder Kritik auf sich zog. "The Orville" hat da wahrscheinlich eher eine "Gaußsche Normalverteilungskurve", indem sie weder extrem mitreißt, noch besonders aneckt. (Der Humor wäre wahrscheinlich etwas, das viele kritisieren würden, wenn "The Orville" eine ST-Serie wäre, aber nachdem sie das nicht ist...)
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Sg Trooper

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Antw:The Orville
« Antwort #42 am: 26.03.18, 12:08 »
Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können Max. Ich sehe The Orville erst mal als Hommage an. Ich hoffe sie können sich in den nächsten Staffeln mehr vom grossen Vorbild lösen. Sonst kann es schnell passieren das man die Serie am Ende nur noch als Plagiat sieht. Ich denke aber die haben so viel kreative Köpfe hinter den Kullissen die es verstehen das zu verhindern. Die Stärke der Serie sehe ich in den liebenswerten Charakteren. Das was mir bei Discovery zur Zeit total fehlt, bzw. Im Falle von Tilly nach hinten losgeht. Sie wird in meinen Augen zu verschieden charakterisiert. Wobei bei The Orville irgendwo eine klare Linie zu erkennen ist.

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:The Orville
« Antwort #43 am: 26.03.18, 17:47 »
Ich vergesse immer etwas dazu zu schreiben.
Sagen wir es mal so, ich mag die Serie um ihrer selbst Willen und wegen den tollen und sympathisch, chaotischen Charakteren.
Die vergangene Episode "Priya" hat mir zwar wieder gut gefallen und ich fand das Ende so herrlich trekkig, aber das ist eben auch der Aspekt der mich ein wenig stört.
Man darf mit der Serie ruhig etwas mehr wagen und Risiken eingehen als in bekannten Gewässern zu fischen und ich würde mich freuen, wenn sich die Macher da etwas mehr trauen.
Ansonsten stimme ich Max und Trooper in vollem Umfang zu.

Gruß
J.J.
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Antw:The Orville
« Antwort #44 am: 27.03.18, 08:06 »
Wobei sich die Serie nicht scheut brisante Themen anzugehen. Die heutige Folge meine ich ist so eine.

 

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