Autor Thema: Star Trek 14  (Gelesen 1911 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Leela

  • Lieutenant Junior Grade
  • *
  • Beiträge: 1.983
Antw:Star Trek 14
« Antwort #30 am: 10.01.19, 23:59 »
Wird nicht DSC oft unter dem Credo "Gut anzuschauen, aber halt kein Star Trek" gesehen?

Ja, aber das ist ja kein Schlussstrich, nur eine "Blase" die unterscheidet in "Mein Star Trek" und "Falsches Star Trek". Man möchte gerne mehr von dem aus seiner Blase, also mehr von diesem Star Trek - nur halt nicht von dem anderen.

Ich meinte das aber eher aus kreativer Sicht. Wenn ich ein kreative und gute Idee für Charaktere und eine Science Fiction Story habe - warum sollte ich sie als "Erfinder" in ein Korset wie Star Trek stecken und dort "verbrennen"?
Da bin ich doch besser dran was neues, eigenes zu machen. Das kommt ja von den Fans: Wir wollen NEUE coole Charaktere, NEUE tolle Geschichten, NEUE shiny Schiff, NEUE Effekte - aber all das bitte im ALTEN Star trek Universum.
Warum sollte man sich (als Ideengeber) darauf einlassen? Wenn ich all diese dre NEUs zusammen habe, warum sollte ich mir so eine Mühlstein von ALT ans bein binden?
~ ein Tausch, ein Reigen, ein Sagenlicht,
ein Rausch aus Schweigen, mehr gibt es nicht.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.099
Antw:Star Trek 14
« Antwort #31 am: 11.01.19, 00:14 »
@leela
Zwei Gründe.

Wenn ich etwas komplett neu erschaffe und vor allen diese Welt nicht nur einmal sondern mehrmals verwenden möchte sollte diese Welt schon einen recht stabilen Unterbau und Hintergrund haben. Und da skann voiiekl zeit in Anspruch nehmen. Schreibe ich aber ST muss ich neimanden erklären wie ein Bolianer oder ein KLingone aussieht.

Und ich brauche dies "Neue" Schoiff nicht unbedingt, sondern kann entweder ein bereits existentes Schiff nehmen oder aber zumindest eines das baugleich ist.

Von daher: Das was ich neu erfinde steht auf eine stabilen Grundlage.  Und ich kann ausgesuchte Elemente vom "alten" nehmen.

Der andere Punkt ist die erreichbarkeit: Mit etwas komplett neuen kann es schwer sein, in der heutigen Medienlandschaft jemanden zu erreichen. Baue ich auf etwas bekannten auf, ahbe ich die Chance, die Fans des bekannten zu erreichen. Wobei ich mich dabei eben auch dem Risiko aussetze, dass es nicht allen gefällt.

@ Max, das TOS Beispiel war eben nur so eines. Man kann es zu jedem belieben Zeitpunkt im Universum Spielen lassen.

@ alex:
Zitat
@Kirk
Das wird nur leider außer den hardcore fans niemanden interessieren.

Naja, sollte es den nicht Fans nicht schnuppe sein, ob der Captain Kir, Picard, Archer oder sonst wie heißt. Theoretisch kann man den Captain da auch Max Mustermann nennen. Solange man gute SciFi abliefert, vorzugsweise auch gut im Sinne von Star Trek heißt Optimistisch.
Jein. Neue Scifi hart es grundsätzlcih imo schwerer.

Schauen wir uns mal die serien der letzten Jahre an:

- The Expanse war imo ein geheimtipp und konnte zuegebnermaßen mit seinen realistisch wirkenden Ansatz Punkten.
- Der marsianer, Gravity und Interstellar haben IMO mit großen Namen der Darsteller gelockt.
« Letzte Änderung: 11.01.19, 00:21 von Alexander_Maclean »
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2020


Kirk

  • Lieutenant
  • *
  • Beiträge: 2.270
  • Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert
    • Star Trek Starfleet
Antw:Star Trek 14
« Antwort #32 am: 11.01.19, 05:10 »
Zitat
Ich meinte das aber eher aus kreativer Sicht. Wenn ich ein kreative und gute Idee für Charaktere und eine Science Fiction Story habe - warum sollte ich sie als "Erfinder" in ein Korset wie Star Trek stecken und dort "verbrennen"?

Aus dem Grund warum wir hier FF schreiben? Es gibt ein Publikum und wenn wo Star Trek drauf steht weiß man was einen etwa erwartet.


Zitat
Jein. Neue Scifi hart es grundsätzlcih imo schwerer.

Dieses Problem hätte man ja nicht. Gut es wäre zwar "neu" aber auch "alt" eben weil Star Trek eben eine gewisse Erwartungshaltung weckt. Und das meine ich jetzt nicht auf die Charaktere bezogen. Jeder hier wird unter einem Produkt mit dem Namen "Star Trek" etwas anderes erwarten als unter "Star Wars" oder "Doctor Who".
Einen Plot der auf starken Fantasy Elementen basiert wird jeder mit rudimentären SciFi Kenntnissen bei Star Wars oder Doctor Who durchgehen lassen. Aber Wesen die auf Magie artige Waffen/Antriebe/Sonstwas zugreifen können in Star Trek? Ich denke, da würden auch die nicht Fans auf die Barrikade (=nicht ins Kino) gehen.

Unabhängig von dem derzeitigen Kassenerfolg der großen SciFi Universen (Battelstar Galactica, Star Trek, Star Wars usw.) haben in der Öffentlichkeit immer noch so eine Art Etikett Funktion. Wenn man eine neue Serie (wie hieß dieser Star Trek Klon doch gleich?) erscheint, hört man schnell "ist ähnlich wie XY".


Was ich derzeit aber für ein Problem bei Star Trek ist derzeit, das die Welt mal wieder recht düster ist. Und die Technologie, in Star Trek ja immer der "Freund" der Menschen, sich in den letzten Jahren immer wieder als Schlecht dargestellt hat. Jeder hat ziemliche Befürchtungen in Sachen Digitalirrung. Da passt derzeit das optimistische (im Bezug auf die Technologie)  einfach nicht.
Derzeit herrscht in der SciFi Sparte durchaus das düstere oder die einfache Popkornkino Mentalität vor. Und zu so etwas hat Star Trek eigentlich nie gehört.

Zu dem Erfolg gewisser Realitätsnaher SciFi Produktionen (Marsianer) sehe ich gar nicht so die Darsteller als ausschlaggebend. Ich meine das Buch ist (obwohl es Stellenweise klar als Debütroman zu erkennen war) ein Erfolg vor dem Film.
Da liegt es wohl eher an der derzeitige Pionierstimmung "Aufbruch ins All"  zusammen. Wir haben SpaceX und andere private die ins All wollen. Wir haben in Dänemark Leute die mit Baumarktmaterialien Raketen bauen (und es damit zwar noch ohne Nutzlast aber immerhin über 100 km geschafft haben). Wir haben die NASA, die wieder auf den Mond will (Orion) und dort eine neue Raumstation (Deep Space Gateway) errichten will.
Dazu kommen noch Projekte der ESA auf dem Mond, Die Chinesen die erst kürzlich wieder dem Mond einen besuch abgestattet haben. Dazu kommen noch große Unternehmen die Millionenbeträge für private Raumfahrtentwicklungen ausschreiben.
Und in diesem Jahr natürlich Astro Alex. Und dieses Jahr jährt sich die Mondlandung zum 50 mal.
Heißt derzeit (auch die letzten Jahre schon) ist ein deutlicher Nährboden für SciFi die in naher Zukunft (bis 2075) spielt bereitet. Was natürlich auch auf Produkte wie der Marsianer Auswirkung hat.
Star Trek: Starfleet: USS Galactica Status:
Kapitel 5 von 13 fertig
Star Trek: Starfleet: USS Dingo Status:
Vorproduktion 50 %

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.099
Antw:Star Trek 14
« Antwort #33 am: 11.01.19, 10:40 »
Zitat
Ich meinte das aber eher aus kreativer Sicht. Wenn ich ein kreative und gute Idee für Charaktere und eine Science Fiction Story habe - warum sollte ich sie als "Erfinder" in ein Korset wie Star Trek stecken und dort "verbrennen"?

Aus dem Grund warum wir hier FF schreiben? Es gibt ein Publikum und wenn wo Star Trek drauf steht weiß man was einen etwa erwartet.
Aber da liegt schon wieder die Krux ind er geschichte.

Frag fünf Fans was für ihn oder sie Star Trek ist und du wirst 8 Antworten erhalten. Deswegen werden ja die neuen Filme und auch DSC so kontrovers diskutiert.

Was aber auch den Vorteil hat wiederum, man kann eine Actionserie wie JJs Unity One schreiben und man findet leser. Oder eben auch Max philosophisches "Satyr".

Zitat
Zitat
Jein. Neue Scifi hart es grundsätzlcih imo schwerer.

Dieses Problem hätte man ja nicht. Gut es wäre zwar "neu" aber auch "alt" eben weil Star Trek eben eine gewisse Erwartungshaltung weckt. Und das meine ich jetzt nicht auf die Charaktere bezogen. Jeder hier wird unter einem Produkt mit dem Namen "Star Trek" etwas anderes erwarten als unter "Star Wars" oder "Doctor Who".
Einen Plot der auf starken Fantasy Elementen basiert wird jeder mit rudimentären SciFi Kenntnissen bei Star Wars oder Doctor Who durchgehen lassen. Aber Wesen die auf Magie artige Waffen/Antriebe/Sonstwas zugreifen können in Star Trek? Ich denke, da würden auch die nicht Fans auf die Barrikade (=nicht ins Kino) gehen.

Unabhängig von dem derzeitigen Kassenerfolg der großen SciFi Universen (Battelstar Galactica, Star Trek, Star Wars usw.) haben in der Öffentlichkeit immer noch so eine Art Etikett Funktion. Wenn man eine neue Serie (wie hieß dieser Star Trek Klon doch gleich?) erscheint, hört man schnell "ist ähnlich wie XY".


Was ich derzeit aber für ein Problem bei Star Trek ist derzeit, das die Welt mal wieder recht düster ist. Und die Technologie, in Star Trek ja immer der "Freund" der Menschen, sich in den letzten Jahren immer wieder als Schlecht dargestellt hat. Jeder hat ziemliche Befürchtungen in Sachen Digitalirrung. Da passt derzeit das optimistische (im Bezug auf die Technologie)  einfach nicht.
Derzeit herrscht in der SciFi Sparte durchaus das düstere oder die einfache Popkornkino Mentalität vor. Und zu so etwas hat Star Trek eigentlich nie gehört.

Zu dem Erfolg gewisser Realitätsnaher SciFi Produktionen (Marsianer) sehe ich gar nicht so die Darsteller als ausschlaggebend. Ich meine das Buch ist (obwohl es Stellenweise klar als Debütroman zu erkennen war) ein Erfolg vor dem Film.
Da liegt es wohl eher an der derzeitige Pionierstimmung "Aufbruch ins All"  zusammen. Wir haben SpaceX und andere private die ins All wollen. Wir haben in Dänemark Leute die mit Baumarktmaterialien Raketen bauen (und es damit zwar noch ohne Nutzlast aber immerhin über 100 km geschafft haben). Wir haben die NASA, die wieder auf den Mond will (Orion) und dort eine neue Raumstation (Deep Space Gateway) errichten will.
Dazu kommen noch Projekte der ESA auf dem Mond, Die Chinesen die erst kürzlich wieder dem Mond einen besuch abgestattet haben. Dazu kommen noch große Unternehmen die Millionenbeträge für private Raumfahrtentwicklungen ausschreiben.
Und in diesem Jahr natürlich Astro Alex. Und dieses Jahr jährt sich die Mondlandung zum 50 mal.
Heißt derzeit (auch die letzten Jahre schon) ist ein deutlicher Nährboden für SciFi die in naher Zukunft (bis 2075) spielt bereitet. Was natürlich auch auf Produkte wie der Marsianer Auswirkung hat.
Was dein letztes Argument angeht stimme cih dir zu. Das All ist weider etwas mehr in den Focus gerückt. Und das fidne ich ja selber sehr gut.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2020


Max

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 15.936
  • Adagio non molto
    • http://home.arcor.de/epgmm_trip/ST-BSB-09.html
Antw:Star Trek 14
« Antwort #34 am: 11.01.19, 10:46 »
Naja, sollte es den nicht Fans nicht schnuppe sein, ob der Captain Kir, Picard, Archer oder sonst wie heißt. Theoretisch kann man den Captain da auch Max Mustermann nennen. Solange man gute SciFi abliefert, vorzugsweise auch gut im Sinne von Star Trek heißt Optimistisch.
Wobei ich glaube, dass das schwierig für das Kino-Format sein könnte, weil da vielleicht noch einmal besondere Regeln herrschen. Es muss ja ein Film sein, der dann auch "Neulinge" anspricht. Ich bezweifle nämlich, dass ein Studio dafür einen optimistischen Ansatz wählt.



Ja, aber das ist ja kein Schlussstrich, nur eine "Blase" die unterscheidet in "Mein Star Trek" und "Falsches Star Trek". Man möchte gerne mehr von dem aus seiner Blase, also mehr von diesem Star Trek - nur halt nicht von dem anderen.
Dieses "Mein Star Trek" wird es aber nicht mehr geben - und das spüren die Leute schon bzw. haben da trotz einer Picard-Serie nicht besonders viel Hoffnung.

Ich meinte das aber eher aus kreativer Sicht. Wenn ich ein kreative und gute Idee für Charaktere und eine Science Fiction Story habe - warum sollte ich sie als "Erfinder" in ein Korset wie Star Trek stecken und dort "verbrennen"?
Ein Grund könnte lauten, dass Du einen Geldgeber brauchst, der bereit ist, aus der super Idee eine Serie oder einen Film zu machen. Und der Geldgeber hat vielleicht ein Interesse daran, dass etwas unter einem bekannten Namen, unter einem Label, unter einem Franchise läuft, damit er auf dem Markt wo ansetzen und Geld zurückbekommen kann.

Und wie Alex schon schrieb: Du, Leela, nennst es Korsett, man kann es aber auch Gerüst nennen; ein Gerüst, eine Struktur, eine Infrastruktur (auch in der Produktion, also der wirklichen Umsetzung), dessen bzw. deren man sich gut bedienen kann, um die Geschichte dann auch wirklich zu erzählen. Die Welt von Star Trek hat sich ja in gewissem Sinne bewährt: Warp-Antrieb, Transporter, Politik und Spezies.

Ich meinte das aber eher aus kreativer Sicht. Wenn ich ein kreative und gute Idee für Charaktere und eine Science Fiction Story habe - warum sollte ich sie als "Erfinder" in ein Korset wie Star Trek stecken und dort "verbrennen"?
Da bin ich doch besser dran was neues, eigenes zu machen. Das kommt ja von den Fans: Wir wollen NEUE coole Charaktere, NEUE tolle Geschichten, NEUE shiny Schiff, NEUE Effekte - aber all das bitte im ALTEN Star trek Universum.
Warum sollte man sich (als Ideengeber) darauf einlassen? Wenn ich all diese dre NEUs zusammen habe, warum sollte ich mir so eine Mühlstein von ALT ans bein binden?
Ich sehe da eigentlich nach wie vor keinen großen Konflikt.
Legt man die Handlung ins 26. oder ins 32. Jahrhundert, hat man alle Freiheiten, die man braucht. Entscheidend ist dann doch aber die Frage, ob man (und "man" ist hier jener kreativer Erfinder) ein Faible, eine Neigung für den ominösen Geist Star Treks (das Optimistische, das Die-Zukunft-Bejahende und dergleichen mehr) hat oder nicht. Wenn es also darum geht, dass "neu" in dieser Rechnung bedeutet, dass die genannten Elemente der eigentlichen Ausrichtung, wie man sie mit ST verbindet, zuwiderlaufen (der neue Captain plant in seiner Freizeit Morde, die Föderation erforscht neue Raumsektoren, um die dort lebenden Spezies auszubeuten, zu versklaven) - klar, dann kann das nicht gelingen, dann wird niemand damit glücklich.
Aber ich halte es für einen Trugschluss, anzunehmen, die bisherige Basis erlaube keine Entwicklung mehr. Man muss nur wissen, wie man es anstellt. Die Ent-E beispielsweise ist bei den Fans sehr beliebt, obwohl oder gerade weil sie gegenüber dem Vorgänger aus TNG neu war. Ich glaube, man könnte hier durchaus mutiger sein, als es ST früher (ich denke da an die Zeit Mitte der Neunziger) war, aber an der Identität des Konzepts darf halt eigentlich nicht gerüttelt werden.
Sicher, man muss gewisse "Regeln" akzeptieren und das bedeutet Einschränkungen. Aber erstens bedeutet Kreativität auch, aus den Gegebenheiten heraus etwas besonderes zu erschaffen, und zweitens wirkt man an etwas mit, "das größer ist als man selbst" (und es ist ja auch nicht selten zu hören, dass sich manche sehr geehrt fühlen und es für sie der Erfüllung eines Kindheitstraums gleicht, wenn sie an einer ST-Produktion mitwirken können).



- Der marsianer, Gravity und Interstellar haben IMO mit großen Namen der Darsteller gelockt.
...beziehungsweise des Regisseurs.



Was ich derzeit aber für ein Problem bei Star Trek ist derzeit, das die Welt mal wieder recht düster ist. Und die Technologie, in Star Trek ja immer der "Freund" der Menschen, sich in den letzten Jahren immer wieder als Schlecht dargestellt hat. Jeder hat ziemliche Befürchtungen in Sachen Digitalirrung. Da passt derzeit das optimistische (im Bezug auf die Technologie)  einfach nicht.
Derzeit herrscht in der SciFi Sparte durchaus das düstere oder die einfache Popkornkino Mentalität vor.
Da hast Du Recht! Der Zeitgeist - ich würde das ganz und gar nicht nur auf die Science Fiction beziehen - interessiert sich nur für die Abgründe, vor allem die menschlichen.
Klar, dass es Star Trek hier schwer(er) hat und wir haben ja auch schon gesehen, dass Star Trek kreative Einbrüche schon früher (ich denke vor allem an DS9, aber auch VOY) mit Schritten weg von der positiven Ausrichtung beantwortet hat, um sich jetzt mit DSC völlig dem Düsteren anzubiedern.

Da liegt es wohl eher an der derzeitige Pionierstimmung "Aufbruch ins All"  zusammen.
Wenn daraus mehr gemacht wird bzw. würde, wäre das phantastisch! :)
Die Luft wurde immer feuchter. Wind kam auf, er brachte Brandgeruch mit.

Leela

  • Lieutenant Junior Grade
  • *
  • Beiträge: 1.983
Antw:Star Trek 14
« Antwort #35 am: 11.01.19, 14:42 »
Wenn ich etwas komplett neu erschaffe und vor allen diese Welt nicht nur einmal sondern mehrmals verwenden möchte sollte diese Welt schon einen recht stabilen Unterbau und Hintergrund haben. Und das kann viel Zeit inAnspruch nehmen. Schreibe ich aber ST muss ich niemanden erklären wie ein Bolianer oder ein KLingone aussieht.


Das sind drei Argumente;

a) der stabile Unterbau
ein Serie gewinnt zweifellos an Tiefe wenn sie diesen hat. Allerdings ist es inzwischen auch möglich diesen im Serienformat erst zu entwickeln. Die Zuschauer sind aus der "Sehgewohnheit" wo sie alles sofort erklärt haben müssen inzwischen ein gutes Stück herausgeführt worden. Man kann den Unterbau also auch nachträglich sukzessive einstreuen oder sogar mit  entwickeln. 

b) Zeitfaktor einen plausiblen Unterbau zu entwickeln
Ja, das ist, wenn es halbwegs schlüssig sein soll, zeitintensiv. Jedoch nimmt sich das wenig, mit dem Zeitaufwand 50 Jahren Star Trek hinterher zu recherchieren, ob es am Ende auch "passt". Selbst entwickeln ist also Arbeit, 50 Jahren (teils in sich bereits widersprüchlicher) Entwicklung en detail nachzugehen aber genauso.

c) Gesparter Erkläraufwand
In Star Trek muss ich niemand erklären wie ein Bolianer oder Klingone aussieht oder tickt - das spart mir etwas Zeit in der Entwicklung. Dafür bin ich aber plötzlich also auch an diese Vorgaben gebunden: Bolianer sind blau und Klingonen Krieger. Die ersparte Zeit kaufe ich also mit Vorgaben ein, die ich plötzlich einhalten und webenso wieder recherchieren muss.


Mit etwas komplett neuen kann es schwer sein, in der heutigen Medienlandschaft jemanden zu erreichen. Baue ich auf etwas bekannten auf, habe ich die Chance, die Fans des bekannten zu erreichen. Wobei ich mich dabei eben auch dem Risiko aussetze, dass es nicht allen gefällt.

das wäre
d) Fanbase und Publikum
natürlich ist es einfacher einen Namen einzukaufen... ich bringe meine Idee dann halt in Twillight Zone oder Star Trek unter. Damit habe ich sofort einen gewissen Pool von Zuschauern die wahrscheinlich einschalten. Der Preis dafür ist aber hoch: ich gebe meine kreativen Ideen komplett ab, in ein bereits bestehendes Franchise. Ich verliere also die Kontrolle und die Rechte, vielleicht sogar die Identität. Als nächstes ist fraglich ob die Fanbase darauf anspringt. Wenn ich Pech habe, kommt sogar eher Widerstand.



Star Trek ist in sich selber ein ziemlich gutes Beispiel wie man sich sogar innerhalb ein und desselben Franchises das eigene Bein stellt. Ich behaupte, dass ca. 20-25% aller Star Trek Geschichten keinen Sinn ergeben, wenn man davon ausgeht das a) alle Shuttles eines Schiffes und b) die Transporter richtig arbeiten und nur halbwegs logisch eingesetzt werden.

Zwei Beispiele: Wenn Sisko und Dax im DS9 Pilotfilm statt mit einem, mit zwei Runabouts in den Donorius Gürtel fliegen, was bei einer so gefährlichen Region mehr als angemessen wäre, erübrigt sich fast der gesamte weitere Krisen Handlungsbogen um DS9. Oder wenn Picard in "First Contact" als erste Massnahme, nachdem klar ist dass das Schiff von den Borg befallen ist, einige Shuttles samt Crew aus dem Schiff ausschleust. Der gesamte Plan der Borg, ganz zu schweigen vom Handlungsbogen auf der Erde fällt in sich zusammen, geht man davon aus, dass die Crew im Ernstfall ihre (oft zig) Shuttles nutzt.

Das müsstet ihr als Fanfic Autoren eigentlich kennen. Will man halbwegs plausible Geschichten schreiben, steht man fast immer vor der Aufgabe mehrere Technische Wunderwerke still zu legen (oder stillschweigend zu ignorieren), damit das passt.


-------





Ein Grund könnte lauten, dass Du einen Geldgeber brauchst, der bereit ist, aus der super Idee eine Serie oder einen Film zu machen. Und der Geldgeber hat vielleicht ein Interesse daran, dass etwas unter einem bekannten Namen, unter einem Label, unter einem Franchise läuft, damit er auf dem Markt wo ansetzen und Geld zurückbekommen kann.

Ihr habt eine extrem Industriefreundliche Sicht, das muss ich schon sagen. Digital und auch technisch kannst Du heute für TV und Kino eigentlich alles erstellen, nur eine Sache nicht: eine gute kreative Idee.
Die Idee ist also deutlich "wertvoller" als ein Produktionsvalue. Ohne sie gibts gar nichts zu produzieren. Und wenn man sich bei heutigen Produktionen umschaut kann man das nur bestätigt sehen. Den meisten Serien fehlen schlicht gute Ideen. Selbst das in sich schon eher maue STD hat inzwischen da ne Copyright Klage von einem Ägypter laufen.

Was wäre wohl passiert wenn Gene Roddenberry oder George Lucas sich damit abgefunden hätten ihre Idee in einer oder zwei "Twillight Zone" Folgen zu verbraten?  Dann gäbe es weder Star Trek noch Star Wars. Als nächstes wird nämlich Dein Geldgeber dann kommen und Dir Dinge aus dem Konzept streichen die er für nicht "Marktkonform" hält, siehe zB Spock oder einen weiblichen First Officer. Warum sollte man seiner Idee das antun? Nur damit sie veröffentlicht wird, als etwas was am Ende nie so gedacht war.
Noch dazu wird in einem bestehenden Franchise alles umgeformt um es anzupassen - das Figuren zb werden "canonisiert" - womit Du zB die kreativen Rechte an ihnen verlierst die dann aufs Franchise übergehen.

Auch wenn das nicht ganz fair ist, argumentiere ich nochmal mit "Satyr". Deine Geschichten haben inzwischen den Umfang und auch die Qualität für eine Veröffentlichung als Sci Fi Kurzgeschichten-Band. Der ST Bezug der meisten dieser Geschichten ist marginal. Durch ihn hast Du hier im Forum aber 10 Leser, vielleicht anderswo nochmal 10. Er kostet Dich aber am Ende die Möglichkeit das als eigenes Manusskript einem Verlag überhaupt auch nur vorzustellen.
Und das findest Du ein gutes Geschäft? Ich nicht wirklich, sorry.




Und wie Alex schon schrieb: Du, Leela, nennst es Korsett, man kann es aber auch Gerüst nennen; ein Gerüst, eine Struktur, eine Infrastruktur (auch in der Produktion, also der wirklichen Umsetzung), dessen bzw. deren man sich gut bedienen kann, um die Geschichte dann auch wirklich zu erzählen. Die Welt von Star Trek hat sich ja in gewissem Sinne bewährt: Warp-Antrieb, Transporter, Politik und Spezies.

siehe oben. ^^

Ich sehe da eigentlich nach wie vor keinen großen Konflikt.
Legt man die Handlung ins 26. oder ins 32. Jahrhundert, hat man alle Freiheiten, die man braucht. Entscheidend ist dann doch aber die Frage, ob man (und "man" ist hier jener kreativer Erfinder) ein Faible, eine Neigung für den ominösen Geist Star Treks (das Optimistische, das Die-Zukunft-Bejahende und dergleichen mehr) hat oder nicht.

Wo Du keinen grossen Konflikt siehst, sehe ich keinen echten Grund. Was bleibt denn übrig wenn Du ST soweit vor-schiesst? Die Uniformen werden vielleicht ganz entfernt an Star Trek erinnern, das Schiff auch ganz entfernt... und einige Logos werden wieder auftauchen. Vielleicht hie und da ne alte bekannte Spezies. Aber es soweit vor zu legen, ist defacto ein Neustart einer (fast) neuen Serie. Warum also sollte man da das Star Trek Etikett draufkleben? Auch andere Sci Fi Projekte können Optimistische Zukunftsvisionen anbieten, das hat Star Trek nicht gepachtet.
Warum sollte so ein Projekt Star Trek heissen? ich sehe keinen einzigen triftigen Grund ausser "Wir wollen versuchen DIESES Franchise am Leben zu erhalten."
Viele Argumente scheinen mir daher fast wie ein emotionales Wehklagen... so "Aber wir Wollen doch Star Trek erhalten"  Wobei Star Trek dann noch bedeutet, dass man sich an nichts weiter als einem Namen, vielleicht sogar nur an einer Idee davon, festhält. Ich finde das wenig überzeugend.
Let the past die, kill it if you must! (ok ok, ganz ganz blödes Beispiel! XD )

Aber ich halte es für einen Trugschluss, anzunehmen, die bisherige Basis erlaube keine Entwicklung mehr. Man muss nur wissen, wie man es anstellt.
 

Das ist so ziemlich der Punkt den ich meine. Warum soll ich mit in etwas so vertiefen, lose Ende und beliebte Dinge herauspicken nach endloser Recherche... um dann etwas zu "entwickeln", wenn etwas komplett neues einfacher, freier und kreativer sofort geht?
Es ist ganz klar die Ansicht von Fans, die von ihrem Alten Lieblingskind nicht lassen wollen. Was ok ist...  man kann sich ja TOS; TNG und DS9 ansehen bis man schwarz wird. Aber der Anspruch an Ideengeber und Produzenten, das dies jetzt im Sinne der Fans "entwickelt" werden soll für IHRE neue Serie.... nun ja. Ich habe immer mehr den Eindruck das das nur schiefgehen kann. 

... und zweitens wirkt man an etwas mit, "das größer ist als man selbst" (und es ist ja auch nicht selten zu hören, dass sich manche sehr geehrt fühlen und es für sie der Erfüllung eines Kindheitstraums gleicht, wenn sie an einer ST-Produktion mitwirken können).

Du meinst, es ist Dir eine Ehre alle deine guten Idee einem Franchise zu unterstellen und alle Rechte an dieses abzutreten? Ooooooooooook. :/

Aber ein Punkt ist vielleicht noch wichtiger, den offenbar hier kaum jemand bedenkt (oder versteht), wenn er eine "neue" Serie bespricht. Die Fan-Kultur, so wie sie sich in den 70er, 80er und 90ern noch dargestellt hat, gibt es nicht mehr. Serien sind inzwischen dauerverfügbare Wegwerfprodukte. Niemand wartet mehr darauf das seine Lieblingsepisode durch einen Fernsehsender wiederholt wird. Man kann sie zumeist jederzeit über einen Streaming Dienst oder DVD ansehen. Niemand wartet mehr darauf das eine neue Serie "anläuft". Es ist immer irgendwas verfügbar.

Und besonders die neuen Generationen von Zuschauern tun das auch - sie sehen eine Serie durch, dann die nächste, dann die nächste usw. Kaum was bleibt hängen, die Qualität ist oft durchgehend hoch, und wenn man durch ist geht man halt zum nächsten über. Der "alte" Fan der 70er, 80er und 90er ist ein Auslaufmodell. Neuere TV Produktionen haben also auch ein völlig verändertes Umfeld und Sehgewohnheiten zu beackern. Das neue Serien ein grössere Fangemeinde bildet ist... deutlich schwerer geworden.

So gibt es, auf die letzten 10 Jahre gesehen wohl auch nur eine einzige Serie, bei der man ohne zu streiten (und egal ob man sie mag oder nicht) sagen kann, dass es eine Kultserie geworden ist, nämlich GoT. Im selben Zeitraum der 80er und 90er hat ein dutzenfaches an Serien diesen Rang/Ruf beinahe spielend erlangt.

Fast alle hier, so mein Eindruck argumentieren nicht nur als Fans, die ihr Lieblingskind zurückhaben wollen, sondern auch aus einer Situation heraus die tief in den 90ern verwurzelt ist... wo  diese Argumente alle deutlich berechtigter waren.
~ ein Tausch, ein Reigen, ein Sagenlicht,
ein Rausch aus Schweigen, mehr gibt es nicht.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.099
Antw:Star Trek 14
« Antwort #36 am: 11.01.19, 17:48 »
@leela
Ja, wir argumentieren als fans. Und ja viele von uns sind in den 90er mit Star Trek groß geworden.

Was ist daran schlimm?

Klar haben viele ein Problem damit wohin sich Star Trek entwickelt hat. Dabei war Star Trek immer ein Kind seiner Zeit. Im guten wie im schlechten. Was galubst du warum jemand wie max eher TNG mag und DS9 so gar nichts abgewinnen kann. Oder eben auch DSC.

Und du wirst nie einen Film oder serie machen können, der alle zufrieden stellt.

Ich fahre zum Beispiel voll auf Technik und Charaktere ab, die mir auf eine Weise symphatisch sind. Deswegen kann ich mit DSC auch eine Menge anfangen. Klar habe ich auch mien Kritikpunkte an der serie, aber ich habe auch Spaß daran und freue mich auf die 2. Staffel.

*****************************************************

Was die Logiklöcher und alternativen zum Plot angeht. Da antworte ich dir mal als Hobbyautor:

So einfach ist das gar nicht. Man hat in der regel eine Geschichte im Kopf die man erzählen will. Bestimmte szenen, die man zeigen will. die einen im Kopf herumspuken. Und ja, manchmal muss man, umd dahin zu kommen, etwas abteuerliche Erklärungen einfügen für den leser /Zuschauer.

Erst kürzlich habe ich mit mir gehadert, weil ich beim Schreiben wirklcih das gefühl hatte, mein Weg fühlt sich nicht mal ansatzweise logisch an. Die Szene an sich wäre eine tolle Charakterszene geworden - womit wir wieder bei meinen Vorlieben wären - aber der Weg dahin ergab keinen Sinn. Trotzdem habe ich mich nicht sofort dafür entscheiden, den Plot umzustellen. 
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2020


Leela

  • Lieutenant Junior Grade
  • *
  • Beiträge: 1.983
Antw:Star Trek 14
« Antwort #37 am: 11.01.19, 18:43 »
Ja, wir argumentieren als fans. Und ja viele von uns sind in den 90er mit Star Trek groß geworden.
Was ist daran schlimm?

Wieso muss etwas immer schlimm sein? Es ist eine spezifische Eigenschaft - die ganz spezifische Standpunkte zur Folge hat. ZB das man inzwischen völlig überscätzt wie gross oder wichtig das Fandom oder eben diese spezielle Gruppe noch ist.
Ich persönlich vermute fast diese Gruppe ist inzwischen so klein, dass sie vernachlässigbar ist.
Zumal "ihr" noch eine Untergruppe darstellt, nämlich wohl das was man als Hardcore Fans bezeichnen würde.


Was glaubst du warum jemand wie max eher TNG mag und DS9 so gar nichts abgewinnen kann. Oder eben auch DSC.

Weil Max ein Idealist und Utopist ist, würde ich mal sagen. Ich glaube allerdings nicht das er allein repräsentativ für eine Gruppe steht.
 


So einfach ist das gar nicht. Man hat in der regel eine Geschichte im Kopf die man erzählen will.
 Bestimmte szenen, die man zeigen will. die einen im Kopf herumspuken.
Und ja, manchmal muss man, umd dahin zu kommen, etwas abteuerliche Erklärungen einfügen für den leser /Zuschauer.

Na ja, das ist ja genau das was ich mit Korsett meine - warum also das nicht abschiessen und kreativ das machen, was man vorhatte?
Der Transporter (und da rede ich noch nicht mal von dem aus der Kelvin Timeline) ist storytechnisch eine Katastrophe. Mit ihm kann alles und jeder innerhalb von Sekunden in tausend km Umkreis erscheinen. Schreibt man das wirklich so aus... zerbricht fast immer die Story. bereits die meiste Waffentechnik von Star Trek macht unter diesem Gesichtspunkt kaum noch Sinn.
Das "Erbe" das man also übernimmt ist ne menge fieser Stolpersteine, die Geschichten hindern statt fördern.
~ ein Tausch, ein Reigen, ein Sagenlicht,
ein Rausch aus Schweigen, mehr gibt es nicht.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.099
Antw:Star Trek 14
« Antwort #38 am: 11.01.19, 19:23 »
Ja, wir argumentieren als fans. Und ja viele von uns sind in den 90er mit Star Trek groß geworden.
Was ist daran schlimm?

Wieso muss etwas immer schlimm sein? Es ist eine spezifische Eigenschaft - die ganz spezifische Standpunkte zur Folge hat. ZB das man inzwischen völlig überscätzt wie gross oder wichtig das Fandom oder eben diese spezielle Gruppe noch ist.
Ich persönlich vermute fast diese Gruppe ist inzwischen so klein, dass sie vernachlässigbar ist.
Zumal "ihr" noch eine Untergruppe darstellt, nämlich wohl das was man als Hardcore Fans bezeichnen würde.
Das überschätze zumidnest ich nicht.

Fast gebetsmühlenartig wiederhole ich mich schon seit 9 Jahren.

Mit einen Film oder Serie, die nur auf die Altfans zugeschnitten ist, kann man nicht genug Geld verdienen.

Und was FF angeht: das ist mein Hobby. Ob jetzt 5, 50 oder 500 mein geschreibsel lesen ist mir doch völlig. Klar freue ich mich wenn es gelesen wird und wenn auch ncoh eine längere Kritik dazu verfasst wird, bin ich glücklich.

Also selbst wenn nichts von offizieller Seite käme, würde ich weiter schreiben. Bzw. dann erst recht, wenn ich an die Phase zwischen dem Ende von Enterprise und ST 11 denke.

Aber ich würde mich nie von Star Trek abwenden.

Zitat
Was glaubst du warum jemand wie max eher TNG mag und DS9 so gar nichts abgewinnen kann. Oder eben auch DSC.

Weil Max ein Idealist und Utopist ist, würde ich mal sagen. Ich glaube allerdings nicht das er allein repräsentativ für eine Gruppe steht.
Richtig. genauso wenig wie ich repräsentativ für die Gruppe bin. Der Punkt ist deshalb auch. Diejenigen die zum Beispiel DSC oder auch die neueren Filem verissen haben, sind nicht zwangsläufig die mehrheit. nur halt der lautere Teil. Und bei uns würde ich sagen, ist das Interesse hier eher bunt gemischt.

Und selbst max hat die Einstellung des Films bedauert, weiol er das gefühl  hatte, die Filem wurden mit jedem teil besser.

[quote

So einfach ist das gar nicht. Man hat in der regel eine Geschichte im Kopf die man erzählen will.
 Bestimmte szenen, die man zeigen will. die einen im Kopf herumspuken.
Und ja, manchmal muss man, umd dahin zu kommen, etwas abteuerliche Erklärungen einfügen für den leser /Zuschauer.

Na ja, das ist ja genau das was ich mit Korsett meine - warum also das nicht abschiessen und kreativ das machen, was man vorhatte?
Der Transporter (und da rede ich noch nicht mal von dem aus der Kelvin Timeline) ist storytechnisch eine Katastrophe. Mit ihm kann alles und jeder innerhalb von Sekunden in tausend km Umkreis erscheinen. Schreibt man das wirklich so aus... zerbricht fast immer die Story. bereits die meiste Waffentechnik von Star Trek macht unter diesem Gesichtspunkt kaum noch Sinn.
Das "Erbe" das man also übernimmt ist ne menge fieser Stolpersteine, die Geschichten hindern statt fördern.
[/quote]
Ich finde nicht dass das Stolpersteine sind.

Es sind Stolpersteine für diejenigen, die eine Geschichte darauf abklopfen und kleinliche Kritiken schreiben. Anstatt die Story zu genießen.
 
Klar, Logiklöcher,die mhm schreiehen wie ein Nazgul, die mecker ich auch an. Aber nur wenn sie einen aus der Geschichte rauswerfen.

und nur btw: Das obige Beispiel war kein Problem der Star Trek regeln. Das hätte ich bei näherer Betrachtung in keinen Unversum, nicht mal in einen eigenen so schreiben können.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2020


Max

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 15.936
  • Adagio non molto
    • http://home.arcor.de/epgmm_trip/ST-BSB-09.html
Antw:Star Trek 14
« Antwort #39 am: 13.01.19, 12:01 »
@ Leela
Das sind drei Argumente;

a) der stabile Unterbau [...]
b) Zeitfaktor einen plausiblen Unterbau zu entwickeln [...]
c) Gesparter Erkläraufwand
Zu a): Da hast Du Recht. Das eröffnet einer neu(artigen) Serie innerhalb der ST-Welt aber auch die Möglichkeit, genau auszuwählen, worauf man sich beruft, und welches neue Szenario en passant eingeführt wird.
Zu b): Auch hier hast Du mMn Recht. Sich auf so viel Geschichte zu stützen, kann eine Herausforderung sein, die eventuell auch zu viel wird. Es könnte indes sein, dass ein Showrunner mal wirklich eine Leidenschaft für ST hat (und das nicht nur behauptet) oder aber man betreibt Rosinenpicken, was durchaus legitim und auch leichter ist, als man auf Anhieb denkt.
Zu c): Einmal mehr hast Du Recht, finde ich. Nur wenn man in einer Geschichte keinen Klingonen gebrauchen kann, verzichtet man auf ihn und nimmt einen Vertreter einer anderen Spezies und hat am Ende immer die Möglichkeit, sich eine Neue auszudenken.

Star Trek ist in sich selber ein ziemlich gutes Beispiel wie man sich sogar innerhalb ein und desselben Franchises das eigene Bein stellt. Ich behaupte, dass ca. 20-25% aller Star Trek Geschichten keinen Sinn ergeben, wenn man davon ausgeht das a) alle Shuttles eines Schiffes und b) die Transporter richtig arbeiten und nur halbwegs logisch eingesetzt werden.

Das müsstet ihr als Fanfic Autoren eigentlich kennen. Will man halbwegs plausible Geschichten schreiben, steht man fast immer vor der Aufgabe mehrere Technische Wunderwerke still zu legen (oder stillschweigend zu ignorieren), damit das passt.
So wie ich das sehe, ist das die richtige Prämisse (die richtige Beschreibung eines Dilemmas), aber eine nicht zutreffende Schlussfolgerung, jedenfalls nicht vollumfänglich, wenn Du sie nur auf ST beziehst.
Denn auch eigene Werke, eigene "Universen" unterliegen ständig dem von Dir beschriebenen Problem, also zum Beispiel, dass entweder ein Mangel oder ein Überfluss im Konzept zu Logiklöchern führen.
Im von mir so geschätzten "Interstellar" braucht es eine große Trägerrakete, damit ein Ranger vom Boden in die Erdumlaufbahn kommt, später aber kann der Ranger selber fast spielerisch Miller's Planet wieder verlassen, obwohl der eine deutlich großere Anziehungskraft hat - eine technische Ungereimtheit völlig ohne Not, schließlich musste sich der Film nicht an Regeln eines Franchises halten; beinahe umgekehrt, denn hier sorgte die Orientierung an realen Verhältnissen für einen Fehler.

(Nitpicking: Inwiefern hätte es die Pläne der Borg vereitelt, wenn man ein paar Leute mit Shuttles losschickt?)




Mir ist aufgefallen, dass Du in Deiner Argumentation zwischen idealistischer und pragmatischer Sichtweise auf die Dinge wechselst.
Da wäre der idealistische Ansatz des Primats der gute Idee: Sie sei mehr wert als (scheinbare?) Marktmechanismen. Desweiteren könne eine gute Idee nur frei gedeien und müsse (zwangsläufig?) in einem Franchise verkümmern (wie Vokabeln wie "verbrennen" und "unterstellen" nahelegen), statt dass sie sich dort erst wirklich entfaltet und wertgeschätzt wird.
Darauf folgt der nüchterne - oder besser: der ernüchterte - Blick auf die Fernsehlandschaft, in der Serien heutzutage per se nicht mehr Träger goldener Ideen seien (wie gerade noch), sondern nur noch (Zitat) Wegwerfprodukte.

Brächte man nun beides zusammen, müsste man stets davon abraten, dass eine gute Idee zu einer Serie wird, weil sie, die Serie, ihr, der Idee, ja gar nicht gerecht werden kann; oder man könnte sich so oder so in sein Schicksal fügen, und die Idee einer Serie, egal welcher Sorte von Serie, übergeben,... einer neuen, eigenen Serie, in der sie, die Idee, umgehend wieder vergessen wird, weil es sich ja nur um ein Wegwerfprodukt ohne Zuschauerbindung handelt, oder aber einer Serie - und das bedeutet, dass eine Idee in einem Franchise zwar assimiliert würde, aber trotzdem noch mehr Wertschätzung erführe -, die neben den Gelegenheitszuschauern auch noch eine Fan-Kultur besitzt, die zwar erodiert, aber noch nicht verschwunden ist.





Was wäre wohl passiert wenn Gene Roddenberry oder George Lucas sich damit abgefunden hätten ihre Idee in einer oder zwei "Twillight Zone" Folgen zu verbraten?  Dann gäbe es weder Star Trek noch Star Wars. Als nächstes wird nämlich Dein Geldgeber dann kommen und Dir Dinge aus dem Konzept streichen die er für nicht "Marktkonform" hält, siehe zB Spock oder einen weiblichen First Officer. Warum sollte man seiner Idee das antun? Nur damit sie veröffentlicht wird, als etwas was am Ende nie so gedacht war.
Interessantes Beispiel, Spock und Number One. Obwohl Roddenberry seine Idee in ein eigenes Format bringen konnte und sie nicht in einem bestehenden lief, konnte er seine gute Idee einer weiblichen ersten Offizierin aus dem ersten Piloten (der auch voller guter Ideen steckte) nicht in die Serie rüberretten. Beim diabolisch-aussehenden Vulkanier konnte er sich jedoch durchsetzen.
Man sieht dadurch ganz gut, dass der Einfluss der Geldgeber so oder so besteht und das eine Idee, die an sich gut war (oder gar wegweisend, avantgardistisch? "The Cage" war den Geldgebern jedenfalls zu verkopft) allein nicht aussreicht, um die kreative Entscheidungsgewalt ganz zu behalten. Roddenberry hätte nach der ablehnenden Haltung der Geldgeber "The Cage" gegenüber auch die Segel streichen können, weil er sein Konzept aufweichen musste, damit es veröffentlicht wird. Er ging diesen Kompromiss ein.

Auch wenn das nicht ganz fair ist, argumentiere ich nochmal mit "Satyr". Deine Geschichten haben inzwischen den Umfang und auch die Qualität für eine Veröffentlichung als Sci Fi Kurzgeschichten-Band. Der ST Bezug der meisten dieser Geschichten ist marginal. Durch ihn hast Du hier im Forum aber 10 Leser, vielleicht anderswo nochmal 10. Er kostet Dich aber am Ende die Möglichkeit das als eigenes Manusskript einem Verlag überhaupt auch nur vorzustellen.
Und das findest Du ein gutes Geschäft? Ich nicht wirklich, sorry.
Das Grundproblem ist, dass ich für meine Geschichten ja nie einen Verleger fände, auch wenn sie keinen Bezug zu einem rechtebelegten Franchise hätten. Zugegeben, ich habe noch nie versucht ein Manuskript irgendwo einzusenden.
(Vielleicht wäre es eine Chance, Krimis zu schreiben, vorzugsweise Regionalkrimis, denn da, so mein Eindruck, wird jeder Müll verlegt ;) :()

Was bleibt denn übrig wenn Du ST soweit vor-schiesst? Die Uniformen werden vielleicht ganz entfernt an Star Trek erinnern, das Schiff auch ganz entfernt... und einige Logos werden wieder auftauchen. Vielleicht hie und da ne alte bekannte Spezies. Aber es soweit vor zu legen, ist defacto ein Neustart einer (fast) neuen Serie. Warum also sollte man da das Star Trek Etikett draufkleben? Auch andere Sci Fi Projekte können Optimistische Zukunftsvisionen anbieten, das hat Star Trek nicht gepachtet.
Warum sollte so ein Projekt Star Trek heissen? ich sehe keinen einzigen triftigen Grund ausser "Wir wollen versuchen DIESES Franchise am Leben zu erhalten."
Viele Argumente scheinen mir daher fast wie ein emotionales Wehklagen... so "Aber wir Wollen doch Star Trek erhalten"  Wobei Star Trek dann noch bedeutet, dass man sich an nichts weiter als einem Namen, vielleicht sogar nur an einer Idee davon, festhält. Ich finde das wenig überzeugend.
Nun ja, es geht ja schon mal damit los, dass Star Trek einen drolligen Hang zu einem fast schon atavistischen Science-Fiction-Verständnis hat ;) Ich meine, wir haben eine Handvoll Hochtechnologien: Warp-Antrieb, Transporter, vielleicht noch ein, zwei mehr, vielleicht aus Sicht der Sechziger auch die Computertechnologie. Aber das war's dann auch schon. Technischen Fortschritt sucht man streng genommen nach TOS vergebens, alles ist mehr oder weniger "eingefroren". (Mehr noch, obwohl das jetzt nicht der Ort dafür ist: Wo andere SF bewusst mit der Vergangenheit bricht, wird ST immer wieder in die Vergangenheit gezwungen - etwa mit Holodeckprogrammen oder Hobbys der Protagonisten, die wie im Falle Baseball eigentlich gar nicht mehr existieren). Folgt man dieser Ausrichtung, wird auch das 26. Jahrhundert nicht so abgespact sein, dass es Befremden hervorrufen oder dafür sorgen wird, dass man den ST-Bezug nicht mehr sieht. Gleichzeitig gibt es einem aber auch die Freiheit, an bestimmten Stellschrauben zu drehen, die zur Vitalisierung nicht schlecht wären: Ein technischen Fortschritt, der sich an Hoffnungen und Ängsten unserer Zeit orientiert, wird hier glaubwürdig.
Warum an der Idee "Star Trek" festhalten? Weil sie gut war und noch ist. Es gibt keinen Grund, das, was funktioniert, zu vergessen und auf die Seite zu schieben, nur weil der Grundstock dafür schon vor einer gewissen Zeit gelegt wurde.
Gelegenheitszuschauer, die auf Netflix & Co. alles anschauen, was verfügbar ist, wird es egal sein, ob eine Serie Star Trek im Namen trägt oder nicht. Das spricht also schon mal nicht dagegen, dieses Franchise am Leben zu halten.
Dass im Moment nur an einem Name festgehalten, sieht man ja daran, dass bei DSC bis auf Lippenbekenntnisse nicht viel vom früheren ST-Geist zu spüren war.
Du schreibst, ST habe das optimistische Zukunftsbild nicht gepachtet; das stimmt - und trotzdem kann ich keine Utopieschwemme ausmachen.

Du meinst, es ist Dir eine Ehre alle deine guten Idee einem Franchise zu unterstellen und alle Rechte an dieses abzutreten? Ooooooooooook. :/
Ich erstelle in meiner Freizeit hin und wieder gerne Sternenflottenraumschiffe. Ich mache das aus Spaß, weil ich das Grundkonzept sehr ästhetisch und cool finde und da noch viele Möglichkeiten sehe. Ich mache das so oder so. Nun stelle man sich vor, CBS/Paramount böte mir an, ein Sternenflottenraumschiff für die neue Picard-Serie zu entwerfen, gäbe mir dafür Geld, woraufhin eines meiner Designs ein Teil ein Franchise würde, das Millionen von Leute ihr Leben lang begleitet hat, woraufhin mein Schiffsdesign in einer Serie herumflöge und von Hundertausenden gesehen würde... Man möchte ein Design von mir und nicht von einem anderen. Und so ein Angebot sollte ich nicht als Ehre, sondern als Frechheit werten und ablehnen?

Aber ein Punkt ist vielleicht noch wichtiger, den offenbar hier kaum jemand bedenkt (oder versteht), wenn er eine "neue" Serie bespricht. Die Fan-Kultur, so wie sie sich in den 70er, 80er und 90ern noch dargestellt hat, gibt es nicht mehr. Serien sind inzwischen dauerverfügbare Wegwerfprodukte. Niemand wartet mehr darauf das seine Lieblingsepisode durch einen Fernsehsender wiederholt wird. Man kann sie zumeist jederzeit über einen Streaming Dienst oder DVD ansehen. Niemand wartet mehr darauf das eine neue Serie "anläuft". Es ist immer irgendwas verfügbar.

Und besonders die neuen Generationen von Zuschauern tun das auch - sie sehen eine Serie durch, dann die nächste, dann die nächste usw. Kaum was bleibt hängen, die Qualität ist oft durchgehend hoch, und wenn man durch ist geht man halt zum nächsten über. Der "alte" Fan der 70er, 80er und 90er ist ein Auslaufmodell. Neuere TV Produktionen haben also auch ein völlig verändertes Umfeld und Sehgewohnheiten zu beackern. Das neue Serien ein grössere Fangemeinde bildet ist... deutlich schwerer geworden.
Mag sein, nur was folgt daraus?
Dass das Generische zum Königsweg wird?
So oder so einmal mehr sehe ich keinen Grund, warum die von Dir so wahrgenommen veränderten Sehgewohnheiten gegen Franchises sprechen. (Sie sprechen nicht gegen die Franchises selbst, sondern eher oder höchstens dagegen, dass sie ihren Identitätskern beibehalten oder orignell, kreativ, weswegen ich eingangs ja auch schrieb, in gewissem Sinne hätte es den von Dir angesprochenen Schlussstrich längst gegeben - aber das ist nicht ein Problem des Franchise selbst).
Folgende Filme weist Wikipedia als die erfolgreichsten des Jahres 2018 (weltweit) aus:
  • Avengers - Infinity War
  • Black Panther
  • Jurassic World: Das gefallene Königreich
  • Die Unglaublichen 2
  • Aquaman
  • Venom
  • Mission: Impossible – Fallout
  • Bohemian Rhapsody
  • Deadpool 2
  • Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen
Der einzige "freie" Film in der Liste scheint mir "Bohemian Rhapsody" zu sein. Wir haben Marvel und DC, und die Zweier und Untertitel bei den anderen Filmen legen schnell Zeugnis davon ab, dass das Produkt zu einer Reihe gehört.
Das bedeutet, dass die Filmindustrie weiter auf Namen setzt. Die Sehgewohnheiten der Zuschauer scheinen sich kein bisschen daran zu stören.

ZB das man inzwischen völlig überscätzt wie gross oder wichtig das Fandom oder eben diese spezielle Gruppe noch ist.
Ich persönlich vermute fast diese Gruppe ist inzwischen so klein, dass sie vernachlässigbar ist.
Zumal "ihr" noch eine Untergruppe darstellt, nämlich wohl das was man als Hardcore Fans bezeichnen würde.
Dazu wären halt Zahlen nicht schlecht. Ich glaube nämlich nicht, dass die Gruppe der ST- oder SW-Fans vernachlässigbar ist. Gleichzeitig glaube ich angesichts des Angebots auf den Plattformen auch nicht, dass alle alles anschauen. Eine Freundin von mir ist begeisterte Netflix-Zuseherin, ein anderer Freund von mir auch - beide haben keine einzige Folge DSC gesehen.

Weil Max ein Idealist und Utopist ist, würde ich mal sagen.
Moment, das kann ich so nicht stehen lassen! Du hast nämlich noch Traumtänzer und Naivling vergessen :thumbup

Na ja, das ist ja genau das was ich mit Korsett meine - warum also das nicht abschiessen und kreativ das machen, was man vorhatte?
Weil man damit auch all das Schöne aufgeben würde, das ST mit sich führt.
Es gibt keinen Grund, das zu opfern, zumal man immer darauf achten müsste, keine Logikfehler zu begehen oder Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Settings zu übersehen.
Kreativität wird immer auf Regeln stoßen. Und Qualität erfährt nicht immer Wertschätzung.
Neue Sehgewohnheiten sind hier auch kein Argument, da Du ja selber festgestellt hast, dass diesen Zuschauern ein Format im Grunde egal ist und sie sich danach sowieo keine Gedanken darüber machen.



@ Alex
Ich fahre zum Beispiel voll auf Technik und Charaktere ab, die mir auf eine Weise symphatisch sind. Deswegen kann ich mit DSC auch eine Menge anfangen.
Das ist jetzt überhaupt nicht polemisch gemeint - wirklich nicht! -, aber stellt Dich DSC in puncto Technik wirklich zufrieden?

Und selbst Max hat die Einstellung des Films bedauert, weiol er das gefühl  hatte, die Filem wurden mit jedem teil besser.
Ja, es hätte vielleicht gewisse Möglichkeiten gegeben, wobei ich trotzdem nicht glaube, dass es ein großer Verlust ist. Und was die 'Qualität' anbelangt,... vielleicht ein Bild aus dem Sport: Ein Team kann sich zwei, drei Saisons steigern, aber ob das in der vierten klappt, ist deswegen noch nicht gesagt.
« Letzte Änderung: 13.01.19, 12:30 von Max »
Die Luft wurde immer feuchter. Wind kam auf, er brachte Brandgeruch mit.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.099
Antw:Star Trek 14
« Antwort #40 am: 13.01.19, 22:23 »
@ Alex
Ich fahre zum Beispiel voll auf Technik und Charaktere ab, die mir auf eine Weise symphatisch sind. Deswegen kann ich mit DSC auch eine Menge anfangen.
Das ist jetzt überhaupt nicht polemisch gemeint - wirklich nicht! -, aber stellt Dich DSC in puncto Technik wirklich zufrieden?
Hier sage ich mal jein.

Mir ist zum Beispuiel der Sporenantrieb schon sehr over the Top.

Und was ich vom fliegenden Pizzaschneider aka USS Discovery halte - nämlich nicht viel - hab ich auch schon erwähnt

Aber es ist nicht alles schlecht:
 
Die Idee wiederum eine Lebsnform bzw. menschen als Navigationscomputer zu verwenden finde ich klasse. weil ein menschliches Gehirn so viiel potenzial hat zu leisten.
Oder so kleinigkeiten, wie zum Beispiel das ein Außenteam mal nicht nur mit Phaser tricorder ggf einer Lampe und eien Schalfanzuguniform losgeschikt wird, sondern eben eienr Mnege mehr, was sinnvoll scheint.

Zitat
Und selbst Max hat die Einstellung des Films bedauert, weiol er das gefühl  hatte, die Filem wurden mit jedem teil besser.
Ja, es hätte vielleicht gewisse Möglichkeiten gegeben, wobei ich trotzdem nicht glaube, dass es ein großer Verlust ist. Und was die 'Qualität' anbelangt,... vielleicht ein Bild aus dem Sport: Ein Team kann sich zwei, drei Saisons steigern, aber ob das in der vierten klappt, ist deswegen noch nicht gesagt.
Ich hatte das eben so aus einen deiner letzten herausgelesen.

Klar hast du auch recht, aber da Pegg mit am Drehbuch sitzen war ich was die Geschihte angeht guter Dinge. Und die Idee quasi den kreis zu schließen hatte ja was.
« Letzte Änderung: 13.01.19, 22:25 von Alexander_Maclean »
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2020


Max

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 15.936
  • Adagio non molto
    • http://home.arcor.de/epgmm_trip/ST-BSB-09.html
Antw:Star Trek 14
« Antwort #41 am: 13.01.19, 22:54 »
Hier sage ich mal jein.

Mir ist zum Beispiel der Sporenantrieb schon sehr over the Top.

Und was ich vom fliegenden Pizzaschneider aka USS Discovery halte - nämlich nicht viel - hab ich auch schon erwähnt

Aber es ist nicht alles schlecht:
 
Die Idee wiederum eine Lebsnform bzw. Menschen als Navigationscomputer zu verwenden, finde ich klasse, weil ein menschliches Gehirn so viel Potenzial hat zu leisten.
Oder so Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dass ein Außenteam mal nicht nur mit Phaser, Tricorder ggf. einer Lampe und einer Schalfanzuguniform losgeschickt wird, sondern eben einer Menge mehr, was sinnvoll scheint.
Stimmt, so etwas wie mehr Ausrüstung würde auch mehr zu einem Vor-TOS-Lebensgefühl passen :)
Lebewesen als "Computer" finde ich vielleicht ein wenig zu viel, aber an sich hat DSC das nicht schlecht vorgeführt und außerdem passt das - ich denke da an "Spocks Gehirn" - auch irgendwie zu TOS.


Ich hatte das eben so aus einen deiner letzten herausgelesen.

Klar hast du auch recht, aber da Pegg mit am Drehbuch sitzen war ich was die Geschichte angeht guter Dinge. Und die Idee quasi den Kreis zu schließen hatte ja was.
Ja, wäre in jedem Fall interessant geworden.
« Letzte Änderung: 13.01.19, 22:56 von Max »
Die Luft wurde immer feuchter. Wind kam auf, er brachte Brandgeruch mit.

Leela

  • Lieutenant Junior Grade
  • *
  • Beiträge: 1.983
Antw:Star Trek 14
« Antwort #42 am: 14.01.19, 15:50 »
Die Idee wiederum eine Lebsnform bzw. menschen als Navigationscomputer zu verwenden finde ich klasse. weil ein menschliches Gehirn so viiel potenzial hat zu leisten.

Nicht das jemand das zuvor schon mal gemacht hätte... oh.... Frank Herbert, "Dune" 1965... hm. Vermutlich nur ein temporales Paradoxon was Discovery in Staffel 3 auslöst und aufklärt (nicht zwangsläufig in der Reihenfolge). ;)
~ ein Tausch, ein Reigen, ein Sagenlicht,
ein Rausch aus Schweigen, mehr gibt es nicht.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.099
Antw:Star Trek 14
« Antwort #43 am: 14.01.19, 16:49 »
Ich hab nie behauptet, dass das innovativ war.

Aber mir hat die Umsetzung in DSC gefallen.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2020


Leela

  • Lieutenant Junior Grade
  • *
  • Beiträge: 1.983
Antw:Star Trek 14
« Antwort #44 am: 14.01.19, 17:07 »
Darf ich fragen was genau?
Ich meine die Ähnlichkeiten sind echt heftig... der "Navigator" sitzt in einer speziellen Box, sein Bewusstsein und Körper verändern sich durch eine "Droge" (Spice) die er zu sich nimmt... damit navigiert er das Schiff durch den Raum.
Der einzige Unterschied den ich sehe ist das "Sporennetzwerk" - während in Dune der Navigator den Raum krümmt, reist man über das Netzwerk wohl wirklich (real), bewegt sich also durch den Raum. Ansonsten sie beide Verfahren aber eigentlich identisch.
~ ein Tausch, ein Reigen, ein Sagenlicht,
ein Rausch aus Schweigen, mehr gibt es nicht.