Autor Thema: Star Trek: Picard (die neue Serie)  (Gelesen 7965 mal)

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TrekMan

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #150 am: 29.10.19, 19:50 »
Suthriel, du solltest Deine "Warums" zum Anlass nehmen und die Fragen umzuformulieren.

Was treibt einen Romulaner oder Vulkanier dazu?
Wenn es ein Romulaner ist, sollte es heißen wieso ist der Romulaner so wütent?
Ist es Vulkanier dann ist diese Frage doch in mehrfacher Hinsicht interessant.
Wie hat man den Charakter angelegt? Welcher Hintegrund könnte man sich vorstellen?

Wenn Du aber nur gefüttert werden willst, dann solltest Du die Serie vieleicht nicht ansehen. Ich möchte kein Remake von TNG sehen.  Etwas neues, unbekanntes kann auch mal polarisieren, es ist nur eine Frage ob man sich darauf einlassen will und wie es nach her umgesetzt ist.

Aus perspönlicher erfahrung konnte ich von DSC schon aus den Trailern kaum etwas abgewinnen. zumindest nicht von vielen optischen "creativen Neuerungen", die keinen Sinn ergaben. Leider hat dann Staffel 1 von DSC m. E.  den ersten Eindruck viel zu oft bestätigt. Trotzdem gab ich jeder Folge eine Chance. So auch in der 2. Staffel.  Die zweite Staffel war deutlich besser und wenn man nur aus dem SciFi Winkel und ohne bestehenden Canon waren zumindest gute Ansätze da.

Aus dem Grund gebe ich auch Picard eine Chance. Wobei diese Serie einen Vorteil hat. Es es sind neue, aufbauende Geschichten, die nicht vor etwas spielen das schon lange Bestand hat. Prequels sind so eine Sache. Die Funktionieren m.E. nur dann wenn man sie auch in das bestehende Gefüge einpassen will und nicht alles anders macht. 
« Letzte Änderung: 29.10.19, 19:53 by TrekMan »
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

Suthriel

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #151 am: 29.10.19, 22:47 »
Suthriel, du solltest Deine "Warums" zum Anlass nehmen und die Fragen umzuformulieren.

Um das zu machen, also mich tiefgreifender mit der Serie und den Chars zu beschäftigen, muss ich mich genug dafür begeistern können, so dass es sich lohnt, mehr über die Chars zu erfahren. Begeisterung zu wecken, das schaffen die Trailer aber nunmal nicht, eher im Gegenteil, sie schrecken mich erstmal ab, und bewirkt leider nun auch noch das eigentlich unglaubliche: Das ich etwas, wo Picard mitwirkt, ziemlich skeptisch sehe, anstatt mich darauf zu freuen.
Ich bin offen für vieles, ich setze aber voraus, das man die Originalgeschichten und ihre Charaktere RESPEKTIERT und NICHT als Zugpferd für eine GELDMASCHINE missbraucht (oder neuerdings für eine politische Agena), und ihn auch nicht anderweitig entartet (so wie sie es mit Luke Skywalker in Ep 8 gemacht haben, oder zB. das Elend von Terminator 5 und 6).
Und jetzt rate mal, welches Gefühl mir dieser Trailer vermittelt...

Meine Warums beziehen sich auch ganz speziell auf die gezeigte Art und Weise des Vulkaniers/Romulaners (steht nun schon fest, was von beiden er ist? wäre eigentlich mal Zeit für einen freundlichen Romulaner, so wie es STO vorgemacht hat), hauptsächlich, warum sieht der Gute aus und verhält sich wie ein Quoten-Samurai, den man primär wegen der Rule of Cool unbedingt mit einbauen musste, Doppelkatana inklusive?
Haben die Romulaner (so es denn einer ist) keine eigene Traditionen, Kampfkünste oder Kodexe? Keine eigenen Klingen, die man hier hätte wunderbar einführen können? Und wenn es schon unbedingt Klingen von der Erde sein müssen, warum dann ausgerechnet die ohnehin schon überstrapazierten Katanas? Selbst Japan hat in der Hinsicht mehr zu bieten, ein Naginata wäre doch mal eine schöne Abwechslung:






Zitat
Wenn Du aber nur gefüttert werden willst, dann solltest Du die Serie vieleicht nicht ansehen.

Und was genau meinst du damit? Ich schlucke nicht alles, was man mir vor die Nase setzt und worauf man ein Logo pappt, das ich mit eigentlich guten Sachen verbinde.


Gut gemachte Trailer waren oder sind für mich die vom Mandalorianer, denn da schaffen es etwas mehr als 1 Minute SERIENmaterial mich mehr zu begeistern und wieder Freude auf STar Wars zu erzeugen, als die letzten beiden Filme und alles, was ich zum 9. Teil so mitbekomme. Und der Mandalorianer ist bisher eine Serie, die mir komplett unbekannte Chars präsentiert (selbst bei dem Attentäter-Droiden steht eben nicht fest, das das IG-88 ist, oder nur einer der gleichen IG-Baureihe), in einer mir unbekannten Ecke der Galaxie, und damit quasi komplett bei Null anfängt, wohningegen die Filme sämtliche Boni wie alle bekannten Chars, Schiffe und Orte für sich nutzen konnte (und auch tat).

Und wenn du ein Beispiel für ein absolutes Meisterwerk von Prequel sehen magst, von dem sich mal alle Hollywoodschreiber ganz viele Scheiben abschneiden und davon lernen sollten, dann brauchst du dir nur die Serie: "Der Dunkle Kristall: Ära des Widerstands" anschauen. Dort machen sie so ziemlich ALLES richtig. Und das troz des vermeintlichen Nachteils oder der Schwierigkeit, das sie an die Vorgaben des Filmes gebunden sind.
Ist eben auch so ein Punkt, der etwas seltsam ist: Die SChreiber wissen doch, was in welcher Ära wie gestaltet werden muss, und worauf sie achten müssen. Und wenn ihnen diese Vorgaben zu eng sind (weil von bereits existierenden Serien/Filmen etc definiert), dann brauchen sie sich nur eine spätere Ära suchen, wo sie mehr Freiheiten haben, weil da noch keine andere Serie/Film was definiert hat. Aber sich bewusst für ein Prequel entscheiden, und dann alles umkrempeln wollen, weil man lieber sein eigenes Ding machen will, losgelöst von allem.. ähm sorry, da ist doch absehbar, das das nicht gut bei allen ankommt.
« Letzte Änderung: 30.10.19, 09:13 by Suthriel »
Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

TrekMan

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #152 am: 30.10.19, 22:40 »
Suthriel, du solltest Deine "Warums" zum Anlass nehmen und die Fragen umzuformulieren.



Zitat
Wenn Du aber nur gefüttert werden willst, dann solltest Du die Serie vieleicht nicht ansehen.

Und was genau meinst du damit? Ich schlucke nicht alles, was man mir vor die Nase setzt und worauf man ein Logo pappt, das ich mit eigentlich guten Sachen verbinde.

Nun vielleicht habe ich ja da auch missverstanden. Ich hatte dich so verstanden, dass du wirklich nicht zu allem Ja und Amen sagst. Das unterstreiche ich. Aber es wirkte auf mich, dass du es nur akzeptieren würdest, wenn es identisch oder fast gleichartig wäre (schwierig zu beschreiben). Ahnlich dem Motto wo Picard drauf steht müsste TNG drin sein. Das hingegen glaube ich kann und wird nicht geschehen. Wir haben eine andere Zeit und Star Trek Serien orientierten sich immer an ihrer Zeit. Was nicht heißen soll, dass Beliebigkeit ein guter Ratgeber wäre. Die Kritik an DSC hat m.E. gezeigt, dass es nicht ausreicht einen Stempel der Marke darauf zu drücken und schon läuft alles. 




Gut gemachte Trailer waren oder sind für mich die vom Mandalorianer, denn da schaffen es etwas mehr als 1 Minute SERIENmaterial mich mehr zu begeistern und wieder Freude auf STar Wars zu erzeugen, als die letzten beiden Filme und alles, was ich zum 9. Teil so mitbekomme. Und der Mandalorianer ist bisher eine Serie, die mir komplett unbekannte Chars präsentiert (selbst bei dem Attentäter-Droiden steht eben nicht fest, das das IG-88 ist, oder nur einer der gleichen IG-Baureihe), in einer mir unbekannten Ecke der Galaxie, und damit quasi komplett bei Null anfängt, wohningegen die Filme sämtliche Boni wie alle bekannten Chars, Schiffe und Orte für sich nutzen konnte (und auch tat).

Naja, ich bin auch positiv von dem Trailer zu the Mandalorian angetan. Mir gefiel auch Rouge One besser als die Episoden VII+.
Aber was man zusehen bekam deutet schon auf den alten Ansatz hin:  Droide(n) + Hauptchars + Geballer + Hier und da Humor = SW.
Ich möchte nicht behaupten, dass das Konzept schlecht ist, aber man läuft schon Gefahr dass es sich mehr und mehr ähnelt. 




Und wenn du ein Beispiel für ein absolutes Meisterwerk von Prequel sehen magst, von dem sich mal alle Hollywoodschreiber ganz viele Scheiben abschneiden und davon lernen sollten, dann brauchst du dir nur die Serie: "Der Dunkle Kristall: Ära des Widerstands" anschauen. Dort machen sie so ziemlich ALLES richtig. Und das troz des vermeintlichen Nachteils oder der Schwierigkeit, das sie an die Vorgaben des Filmes gebunden sind.

Ist eben auch so ein Punkt, der etwas seltsam ist: Die SChreiber wissen doch, was in welcher Ära wie gestaltet werden muss, und worauf sie achten müssen. Und wenn ihnen diese Vorgaben zu eng sind (weil von bereits existierenden Serien/Filmen etc definiert), dann brauchen sie sich nur eine spätere Ära suchen, wo sie mehr Freiheiten haben, weil da noch keine andere Serie/Film was definiert hat. Aber sich bewusst für ein Prequel entscheiden, und dann alles umkrempeln wollen, weil man lieber sein eigenes Ding machen will, losgelöst von allem.. ähm sorry, da ist doch absehbar, das das nicht gut bei allen ankommt.

Ich kenne zwar dieses Film speziell nicht und ich schätze Jim Hensons und das seiner Nachfolger sehr, aber das gesamt Kunstwerk hat mich nie wirklich angesprochen, Sorry. 
Dennoch stimme ich Dir zu, dass man mit sauberer Arbeit und Willen, ganz Elegant Prequells schreiben und Umsetzen kann. Es hängt davon einfach ab, was mehr überwiegt. Die Liebe zum Details oder der Zwang Geld zu verdienen. Und nicht immer sind die Creativ-Leute in der Lage dies frei zu entscheiden.  Was allerdings m. E,. bei der Konzeption von DSC nicht der fall war.
« Letzte Änderung: 30.10.19, 22:50 by TrekMan »
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

Suthriel

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #153 am: 31.10.19, 09:09 »
Aber es wirkte auf mich, dass du es nur akzeptieren würdest, wenn es identisch oder fast gleichartig wäre (schwierig zu beschreiben). Ahnlich dem Motto wo Picard drauf steht müsste TNG drin sein.

Die Kritik an DSC hat m.E. gezeigt, dass es nicht ausreicht einen Stempel der Marke darauf zu drücken und schon läuft alles. 

Nee, TNG erwarte ich nur in TNG, diese Serie spielt so gesehen nach TNG und nutzt ein paar TNG-Charaktere. Also darf die Serie schon ihr eigenes Ding machen, aber eben... sie nutzt TNG-Charaktere, und da ist es mir wichtig, das die eben sich so verhalten, wie man es von ihrer bisher gezeigten Geschichte und Entwicklung her erwarten würde. Vielleicht haben sie ein paar neue Eigenschaften hinzu bekommen über die Jahre, ein paar alte abgelegt, oder geändert, aber es muss im Rahmen einer glaubhaften Entwicklung erklärbar und erkennbar sein, das das noch der alte Char ist. Sprich, ein Picard soll sich nicht auf einmal wie ein Kirk, Worf, oder ein gänzlich anderer Char verhalten, es soll noch der TNG Picard deutlich erkennbar sein, und nicht etwas machen, was der TNG-Picard nie machen würde, weil es gegen sein komplettes Wesen/Stil wäre.

Bei Luke Skywalker haben sie genau das eben komplett vermasselt in Episode 8. Der sah zwar so aus, wie ein gealterter Luke, das wars aber auch schon an Gemeinsamkeiten. Sein Wesen, seine Art und Weise hat nichts mehr mit dem hoffnungslos optimistischen, hilfsbereiten und immer an das Gute glaubende zu tun. Luke stand dem Imperator gegenüber und hat sich nicht von ihm bekehren lassen, statt dessen hat er Vader Paroli geboten und Anakin zurück geholt, weil er trotz allem weiterhin an das Gute in ihm glaubte. Und dieser Luke soll auf einmal vom Glauben abfallen, sich von allem abwenden, seine besten und treuseten Freunde inklusive, und aufgeben, weil er angeblich irgendwo versagt hat? Bitte was?!  Reden wir vom selben Luke?

Sowas will ich eben nicht mit Picard oder irgend einem anderen Char (oder Film/Franchise) erleben. Allerdings... T6... urks. Und die Mumie wollen sie auch wieder neu verfilmen :/

Zitat
Ich kenne zwar dieses Film speziell nicht und ich schätze Jim Hensons und das seiner Nachfolger sehr, aber das gesamt Kunstwerk hat mich nie wirklich angesprochen, Sorry. 
Dennoch stimme ich Dir zu, dass man mit sauberer Arbeit und Willen, ganz Elegant Prequells schreiben und Umsetzen kann.

Ist kein Ding, wenn es dich nicht angesprochen hat. Aber schau dir dennoch mal den Film an, oder nur Ausschnitte davon (ja, der wird dich dann auch nicht ansprechen ^.^), und dann vergleiche einfach mal diesen Film und seinen Stil, wie sich die Chars dort zeigten und verhielten, und wie die Welt aufgebaut war, mit dem, was du in der Serie gezeigt bekommen hast, die ja eben vor dem Film spielt. Das sind die Punkte, in denen man wirklich sieht, wie gut die Serie tatsächlich ist, und wo den Fans das Herz aufgeht.
Die haben die Filmwelt nicht nur perfekt in die Gegenwart und auf den neuesten Stand der Technik gebracht, also optisch und tricktechnisch, sondern sie auch absolut stimmig und glaubhaft erweitert. Die Welt, die du in der Serie siehst, ist eben tatsächlich die Welt, wie sie vor dem Film war, und keine schlechte Kopie oder sonstige Entartung davon, die auf den Originalfilm spuckt.

« Letzte Änderung: 31.10.19, 09:21 by Suthriel »
Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #154 am: 31.10.19, 13:59 »
Aber es wirkte auf mich, dass du es nur akzeptieren würdest, wenn es identisch oder fast gleichartig wäre (schwierig zu beschreiben). Ahnlich dem Motto wo Picard drauf steht müsste TNG drin sein.

Die Kritik an DSC hat m.E. gezeigt, dass es nicht ausreicht einen Stempel der Marke darauf zu drücken und schon läuft alles. 

Nee, TNG erwarte ich nur in TNG, diese Serie spielt so gesehen nach TNG und nutzt ein paar TNG-Charaktere. Also darf die Serie schon ihr eigenes Ding machen, aber eben... sie nutzt TNG-Charaktere, und da ist es mir wichtig, das die eben sich so verhalten, wie man es von ihrer bisher gezeigten Geschichte und Entwicklung her erwarten würde. Vielleicht haben sie ein paar neue Eigenschaften hinzu bekommen über die Jahre, ein paar alte abgelegt, oder geändert, aber es muss im Rahmen einer glaubhaften Entwicklung erklärbar und erkennbar sein, das das noch der alte Char ist. Sprich, ein Picard soll sich nicht auf einmal wie ein Kirk, Worf, oder ein gänzlich anderer Char verhalten, es soll noch der TNG Picard deutlich erkennbar sein, und nicht etwas machen, was der TNG-Picard nie machen würde, weil es gegen sein komplettes Wesen/Stil wäre.

Nachvollziehen kann ich das, aber wir alle wissen, oder zumindest sollten es wissen, dass man sich im laufe der Zeit verändert. Frust kann so manche schlechte Seite an einem aufdecken, auch wenn der Frust bzw. die Reaktion darauf etwas positives bewirken kann. Ich persönlich bin daher etwas vorsichtig, denn ich erwarte schon dass sich Picard auf Grund des alters verändert hat. Im schlimmsten Fall sogar ein wenig altersstarsinn zeigt. ;)


Bei Luke Skywalker haben sie genau das eben komplett vermasselt in Episode 8. Der sah zwar so aus, wie ein gealterter Luke, das wars aber auch schon an Gemeinsamkeiten. Sein Wesen, seine Art und Weise hat nichts mehr mit dem hoffnungslos optimistischen, hilfsbereiten und immer an das Gute glaubende zu tun. Luke stand dem Imperator gegenüber und hat sich nicht von ihm bekehren lassen, statt dessen hat er Vader Paroli geboten und Anakin zurück geholt, weil er trotz allem weiterhin an das Gute in ihm glaubte. Und dieser Luke soll auf einmal vom Glauben abfallen, sich von allem abwenden, seine besten und treuseten Freunde inklusive, und aufgeben, weil er angeblich irgendwo versagt hat? Bitte was?!  Reden wir vom selben Luke?

Sowas will ich eben nicht mit Picard oder irgend einem anderen Char (oder Film/Franchise) erleben. Allerdings... T6... urks.

Verständlich. 
Aber ich fand es nicht dramatisch, dass sich Luke überhaupt verändert hatte. Die Umsetzung und die Tragweite dieser Veränderungen waren jedoch grenzwertig und das hatte nicht einmal mit dem Schauspieler zu tun. Die Verantwortlichen sind m.E. da etwas über das Ziel hinausgeschossen. Das Leben Luke Skywalker als exzentrischer Eremit, hätte sicherlich als einzelner Film Comedy-Preise gewinnen können, aber in dem Kontext von Episode 8 fand ich es zu aufgetragen. Aber das Grundkonzept von Episode VIII ist m. M. insgesamt schlecht.
Es waren zu viele U-Turns für eine zu kurzen Zeitraum, dass kan man aber in einer Serie viel besser auserzählen.

Von der Seite könnten auf uns theoretisch auch drastische Veränderungen von Picard auf sun warten. Aber man hat die Zeit die Geschichte zu erzählen. Letzteres enspringt meiner Hoffnung, dass die Verantworltichen von Star Trek Picard nicht den erzählstiel von DSC nutzen werden. Von daher möchte ich der Serie eine Chance geben. Unter den Rand Bedingungen kann man aber auch dem Trailer etwas abringen.
Allein schon die Szene als Picard das Hauptquartier  betreten hat und ein junger Crew man verlangt von ihm seinen Namen zu buchsabieren. Das macht doch spaß. Die Komplette Sequenz ist bestimmt göttlich. Jung und Inkompetent trifft auf Altersstarsinn und Frust.  Genial!
 

Und die Mumie wollen sie auch wieder neu verfilmen :/

Wundert dich das? Vielen fällt doch nichts anderes mehr ein.
« Letzte Änderung: 01.11.19, 00:03 by TrekMan »
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

 

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