Autor Thema: 1x03 - The End is the Beginning / Das Ende ist der Anfang  (Gelesen 1286 mal)

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Max

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In wenigen Stunden wird die dritte Folge von Star Trek: Picard verfügbar sein.
In diesem Thread kann frei über sie diskutiert werden, ohne sich über Spoiler Gedanken machen zu müssen.
Viel Spaß dabei :)

Wie immer gibt es eine Umfrage, in der Ihr die Episode bewerten könnt; und wieder ist es möglich, die Stimme nachträglich noch einmal anders zu vergeben.


Notenschnitt, Stand 12.02.2020, 13 Teilnehmer:
2,23
« Letzte Änderung: 12.02.20, 11:56 by Max »

Max

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #1 am: 07.02.20, 11:11 »
Ich bin hin- und hergerissen, wie ich die dritte Folge finden soll.
Besser als letzte Woche war es schon, aber ich frage mich, warum ;) Der Hauptgrund ist wahrscheinlich, dass es der Folge mMn schon gelingt, hin zum Ende eine dichte Atmosphäre zu erzeugen. Das cross cutting ist hier durchaus nicht uneffektiv.
Zudem glaube ich, dass ich mich nach und nach an das Setting gewöhne. Es wird dadurch keinen Deut besser, aber ich akzeptiere es als Grundlage, vor deren Hintergrund jede neue Folge ihren Beitrag zu leisten versucht.
Nach wie vor gibt es auch ein paar kreative Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Aber am meisten stört mich an "The End is the Beginning", dass sich wieder gegenwärtigen Zuständen anbiedert und weder ein erstrebenswertes noch ein interessantes Zukunftsbild entwirft.
Na ja, ich habe der Folge jetzt mal vorläufig eine Drei gegeben.


Ab jetzt wieder SPOILER

...mit ein paar losen Gedanken:

  • Der Charakter Raffi nervt mich jetzt schon. Das hat viele Gründe. Es beginnt schon mit "Tschäy-Äl"; aber gut. Das größere Problem ist, dass sie uns hier mehr oder weniger als Wrack vorgestellt wird. Böse Admirals und Commodorinnen sind das eine, aber durch den Niedergang Raffis wird gezeigt, dass die Föderationsgesellschaft als Ganzes scheinbar nicht in der Lage ist, labile Personen, Personen in einer Krise aufzufangen. Außerdem scheint uns nun vorhersehbares Drama ins Haus zu stehen.
  • Raffis Einstieg ist insgesamt unglücklich: Zuerst ist das nur pure Exposition um Picards Plan. Hier wirkt die Verbindung auch noch recht eng, Raffi sehr loyal. Doch kaum wird sie vorgeladen, schlägt es bei ihr in Ärger um, der sich ganz klar auch gegen Picard richtet.
  • Ich mag Raffis Synchronstimme nicht. Sicher, sie ist markant und passt deswegen nicht schlecht zur Figur, aber sie übersteigert das, was uns die Figur ohnehin zeigen soll.
  • Picards ultimativer Ausweg sah vor, die Sternenflotte mit seinem Rücktritt zu erpressen? Das zeugt schon "damals" von Überheblichkeit. Natürlich ist er eine große Persönlichkeit, aber dass die Sternenflotte und Föderation als Ganzes alles tun würden, nur um nicht auf ihn zu verzichten, müsste doch übertrieben wirken. Vielmehr würde man nach allem, was man in ST kennt, davon ausgehen, dass Picard einfach aktiv wird und "privat" eine Rettungsoperation (auch mit Sternenflottenfreunden) organisiert, selbst wenn er damit natürlich bei Weitem nicht alle Romulaner retten kann.
  • Das Wiedersehen mit Hugh finde ich unspektakulär, aber das ist völlig okay.
  • Das, was vermutlich das Helden-Schiff ("La Sirena"?) wird, sieht viel zu generisch aus. Das Design ist nicht schlecht, aber es passt nicht unbedingt zur ST-Ästhetik und ist mMn nicht inspirierend.
  • Rios ist mir sympathischer, als ich im Vorfeld angenommen habe. Klar, Tätowierung und Zigarre-Rauchen... das ist eher lächerlich, aber im Moment sehe ich darin eher einen kindlichen Versuch, cool und rebellisch zu sein, denn er wirkt nicht wie einer "harter Hund". Das Problem ist aber ähnlich wie bei Raffi auch, dass Rios eine Art Gesellschaftsverlierer zu sein scheint.
  • Es gibt also diejenigen Charaktere, die mehr oder weniger gebrochen sind, und diejenigen, die eigentlich schon noch "intakt" zu sein scheinen; bei Agnes Jurati waren die Macher aber wohl der Meinung, sie könnte nur dann der Heldentruppe etwas beisteuern, wenn sie pseudo-naiv und hibbelig ist.
  • Raffis Recherche offenbart in meinen Augen ein "technisches" Manko. Gut, nach meinen Erfahrungen gibt es einige Parallelen zwischen Programmiersprachen; "if" und "then" begegnet einem gefühlt ja immer. Aber ein Vorteil der alten Computeranzeigen in ST war in meinen Augen immer, dass sie eine gewisse Kluft zwischen jetzt und der Zukunft geschaffen haben. Das ist nun nicht mehr gegeben und wird für mich auch nicht durch das in der Luft Fuchteln kompensiert, auch, weil so was in der Science Fiction auch nicht mehr neuartig ist.
  • Es gibt immer noch ein paar Szenen und Sprünge, die ich als nicht nachvollziehbar empfinde. Wie bringt Raffi den Aufenthaltsort von Maddox in Erfahrung? Aber ich bin der Meinung, dass es am Ende doch besser ist, solche Sachen gar nicht zu erklären, als sie schlecht zu erklären. Insofern will ich den diesmal gewählten Weg nicht kritisieren!
  • Freecloud - das lässt Böses erahnen. War das Werbung, was eingeblendet wurde? Warum spielt Jar Jar Binks hier mit Würfeln?
  • Was sollte die Sonnebrille bei Oh?
  • Ich muss zugeben, dass ich nach der letzten Folge fast dankbar dafür war, dass es auf dem Weingut dann die Actionsequenz gab. Sie war zwar ein bisschen wirr, das heißt für meinen Geschmack zu schnell geschnitten, aber das soll keine besonders große Kritik sein. Ich war tatsächlich ein Stück weit überrascht davon, dass sowohl Laris als auch Zhaban den Kampf überlebt haben.
  • Ich weiß, dass die ersten drei Folgen eine Grundlage für den Rest schaffen sollten und dass die Reise gleichsam erst jetzt richtig beginnt. Ich weiß auch, dass es für viele Fans ein schöner Moment sein dürfte, von Picard "Engage!" zu hören. (Mir wären weniger Phrasen als ein vertrautes TNG-Weltbild wichtiger). Ich persönlich fand das Ende aber ein bisschen anticlimatic.
« Letzte Änderung: 07.02.20, 11:13 by Max »

drrobbi

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #2 am: 07.02.20, 12:40 »
Spoiler ab hier !




Also ich bin der Meinung das die Folge ein wenig zu vollgepackt war, man hat richtig gemerkt das die Macher verdammt viel erzählen müssen damit es in Folge vier so richtig losgeht.
Das Technikgebrabbel als Raffi recherchiert hat fand ich gar nicht so schlecht gemacht, SciFi Zeugs eben, habe ich schon schlechter gesehen. Warum sie weiß wo Madox ist ist zwar nicht ganz klar aber in der Szene mit dem Holo-Screen stand ja ganz kurz FreeClound, irgendwie muss sie wissen das das dann bedeutet das Madox dort ist, was auch immer FreeClound ist.
Aber da stand auch was von Quatenfingerprint, also wo wohl so ne Art Quantensignatur, ich denke so kam sie auf Madox. Was das Komische Bild mit den Würfel soll, weiß ich auch nicht. Ich könnte mir nur vorstellen das FreeClound vieleicht ein CasioPlanet oder so ist.

Die Attentäter auf Picards Anwesen finde ich doch ein wenig too much geht aber gerade noch so, was gar nicht geht ist die SUPER-COOL-Sonnenbrille von Commodore Oh, einfach nur lächerlich. Ich könnte mir vorstellen das die Macher hier zeigen wollten das diese Leute alle einen Knall haben, aber ich denke das hätte man weniger bescheuert lösen können.

Die ganze Sache mit Raffi und den Rückblick finde ich auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Denn nur, weil Picard zurück tritt muss das noch lange nicht das Ende der Karriere von Raffi bedeuten, ich hoffe da erfahren wir noch ein wenig mehr, sonst ist das ganze ziemlich dünn. Denn eigentlich scheint die Beziehung von Raffi und Picard sehr vertraut, eben nur gestört durch diesen Vorfall. Für den Picard ja noch nicht Mals was kann, denn die Föderation war’s ja die offensichtlich falsch gehandelt haben, Picards versuch sie unter Druck zu setzten mit seinem Rücktritt ging ja leider in die Hose. Obwohl ich Picards drohung tatsächlich sehr Überheblich fand, andererseits war Picard ne grosse Nummer und mit Admirals angelegt hat er sich schon öfter und in der Regel hat er am Ende auch gesiegt, fast immer.

Das wir Hugh einfach mal so nebenbei präsentiert bekommen mag wahrscheinlich Absicht sein, denn hätte man das mehr in den Vordergrund gerückt, könnte man sich ggf. was versauen was später noch kommt. Ich denke sowieso das die Sachen mit den Borg noch eine kleine Überraschung parat hält.
Das nebenher erwähnt wurde das der Cubus nur Offline ist weil das letzte Schiff was assimiliert wurde offensichtlich was damit zu tun hat, find ich gut gemacht, denn hier bleibt man im Dunkel obwohl man viel erfährt. Jetzt kommt man auch so allmählich dahinter warum die Romulaner an den Borg "rum basteln".

Die Idee das die Romulaner an den Borg forschen um herrauszufinden warum das passiert ist, ist grundsätzlich eine gute Idee. Das Problem was ich sehe ist nur, was sie mit dieser "Waffe" anfangen wollen, wo sie doch froh sein müssten das sie Leben bzw. überlebt haben. Einfach nur die blose Vernichtung der Borg zu wollen finde ich selbst für die Romulaner sehr dick aufgetragen. Na ja vieleicht erfahren wir die Hintergründe ja schon in der nächsten Folge.

Dass die Schwester von Dashj jetzt so langsam merkt das was nicht stimmt, finde ich sehr gut untergebracht. Nur die Szene wo sie mit Ihrer Mutter spricht und plötzlich einschläft hab ich nicht ganz verstanden, die war ein wenig komisch.

Das Ende, wo Picard "Energie" sagt, mit ein wenig StarTrek Melodie im Hintergrund, soll wo ein bisschen an TNG erinnern, kommt aber leider bei mir nicht so an, obwohl nett gemacht find Ichs schon.
« Letzte Änderung: 07.02.20, 17:21 by drrobbi »
Anruf bei der Hotline. Kunde: „Ich benutze Windows!“ Hotline: „Ja?!“ Kunde: „Und mein Computer funktioniert nicht richtig.“ Hotline: „Ja, Das sagten Sie bereits…“

Alexander_Maclean

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #3 am: 07.02.20, 19:14 »
Folge 3 war ja ziemlich dicht gepackt mit neuen Informationen die aber oft mehr Fragen aufwerfen, als beantworten.

Aber fangen wir mal mit den Punkten an:

- Interessant ist ja, dass offenbar romulansiche Schiffe den mars als zweite Welle angreifen. Zumdest interpetiere ich so den Beschuss durch die Dreiecksschiffe.

- Picards Drohung des Rückzugs mag zwar den meisten Übertrieben erscheinen, aber wenn man bedenkt, dass er etwas vergleichbares in "Der Auftsand getan hat, um die Ba'ku zu retten, nicht außergewöhnlich. Auch liegt darin auch die Wut von Admiral Clancy darin begründet, die das Ganze als Erpressungsversuch gewertet hat.
- das Raffi nach dem Rücktritt Picards gefeuert wird, erscheint mir auch logisch. Sie scheint schon vorher, eher unkonventionell gearbeitet zu haben, war vermutlich Jean Lus Attachee oder Sicherheitschefin. Und ohne seinen Schutz hat man sie rausgeworfen. Das sie danach abstürzt ist tragisch aber auch nicht ungewöhnlich. Sie fühlte sich verraten. Aber das "JL" nervt etwas.
- Rios ist auch eher ein Opfer unglücklicher Umstände. Er erwähnt ja den Vorfall mit seinen letzten Schiff, welcher offenbar ziemlich blutig war. und wenn das vertuscht wurde, stellt sich natürlich die Frage, was da passiert ist. Damit erinnert er mich an Mackenzie Calhoun aus "Die neue grenze" Buchreihe, der dort im übrigen ein protege von Picard ist. Und an Captain Rhade aus JJs "Freelancer" Reihe. Von daher sehr symphatisch, auch wenn die Tatsache, dass er sein Hologramm anch seinen Vorbild gestaltet hat etwas arrogant wirkt.

Aber damit ist nun die Crew komplett und das könnte interessant werden.
Das Schiff erinnert mich zwar eher an andere SciFi Universen allen voran "Elite Dangerous" was  sich ab und spiele. Aber ich finde es gut, dass die Designer ein wenig weg vom Starfleetdesign gehen.

Richtig spanned war jedoch der Teil mit den Borg. Nicht nur das Hugh aufgetaucht ist - und damit gleich eine mögliche Theorie in die Tonne gekloppt hat -sondern auch die begegnung Soij mit der Exborg. Ich denke mir
a) haben die deassimilierten Romulaner vielleicht noch so ein netztwerk wie die drei Exborg, die von Seven of Nine verlinkt wurden (Btw: Wo steckt Blondie eigentlich. Sie erst groß in den Trailern anteasern und dann taucht sie nicht auf.)
b) Könnte der Ausfall des Borgschiffes auf etwas Ähnlichen beruhen, wie das was mit Icheb gewesen ist?

Fragen über Fragen.
Dazu dann noch die Super Android Nummer von Soij.
Und dann wäre ja noch ihre "Mutter", die sie offenkundig anlügt.

Und zu guterletzt die Attacke auf das Chateau.

Da hat jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht. man greift nicht zwei Ex Tal Shiar und einen Ex Starflett captain an. Die offenbar auf sowas vorbereitet waren, wenn amn die Waffen unter dem tisch bedenkt.
Dumm fand ich nur, dass der "überlebende" Agent sich erst umgebracht hat, als er schon paar sachen ausplaudern konnte. bei einem profi sollte das schneller gehen, vor allen weil es Laris und Zhaban das ja nicht verhindern konnte. Aber es war witzig, dass er mit einer Wassersprühpistole geweckt wurde.
Und bei dem letzten Toten dachte für einen Moment, dass Raffi auftaucht.
 
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Mal paar Sätze zu den kommentaren meiner Vorschreiber.

- Die Sonnenbrille beim Commodore hat mich nicht gestört. Es war halt sonnig in Okinawa (cih finde es übrigens gut, dass das Institut doirt ist und nicht irgendwo in den USA.)
- Raffis Suche anch Maddox kann man vond er datsellung kritiseren. Das Problem ist aber, dass unser technologischer Fortschritt so schnell gewachsen. ZU TNG Zeiten waren Touchscreens der letzte Schrei. Und heute? Ich ahlte es auch für immer schwerer, den Technologsichen fortschritt auch für den zuschauer verständlich darzustellen: war inder Szene halt nicht optimal, aber vermutlich nicht besser machbar.

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Fazit:
Da die Folge wie schon der Vorgänger weiter einen Aufbau Charakter hat, sit sie auch wieder ein bsisschen zu sehr Informationslastig. und mit kleinen Fehlern, gebe ich ihr eine 2.
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Sg Trooper

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #4 am: 07.02.20, 19:46 »
Nachdem ich der letzten Folge gar keine Note gegeben habe, gab ich dieser eine 3. Ehre wem Ehre gebührt sie war gut. Nicht so guit wie der Pilotfilm aber solide. Und mehr verlang ich doch gar nicht. Ich war gut unterhalten. Die Szenen mit Soji und der Romulanerin waren sehr intensiv. Der kleine Aussetzer bei ihrem Video Telefonat mysteriös. Die Romanze mit diesem romulanischen Hipster Spock Verschnitt vollkommen unnötig. Zum Glück sind sie nicht wieder in die Kiste gekrabbelt.
Das was mich echt gestört hat war Commodore Oh. Die Sonnenbrille war doch etwas sehr dick aufgetragen. Da kam ich mir vor wie in einen billigen Agenten Film.
Sonst wurde schon so einiges gesagt gerade deiner Analyse Alexander Maclean der Folge kann ich mich anschliessen. Ausser der Sache mit der 2. Welle. Ich habe da nur Dreiecks Schiffe gesehen und keine romulanischen.
Aber eine Sache die mich etwas stutzig macht. Das betrifft eher das handwerkliche. Wer zum Teufel ist bei dieser Serie für die Kostüme zuständig. Raffis und Picards Uniform scheinen eine Nummer zu gross zu sein. Das Rangabzeichen von Commodore Oh hängt auf "halb acht", da ist mir schon einiges in der letzten Folge aufgefallen.               

Tolayon

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #5 am: 07.02.20, 19:56 »
Nun ja, was die Kostüme betrifft - laut neuer Lizenz seit dem Ende von "Enterprise" müssen neue Serien und Filme, selbst wenn sie ungefähr in derselben Zeit spielen, zu 25 Prozent unterschiedlich vom bisherigen Canon sein.
Deshalb ist die Vergangenheit dieser neuen Serie auch nicht das uns bekannte TOS, sondern "Discovery".

Man hat es ja auch schon am Datas aufgedunsenem Gesicht gesehen: Jepp, zu ca. 25 Prozent anders als zu Serien- und TNG-Film-Zeiten.

Max

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #6 am: 08.02.20, 00:44 »
Was das Komische Bild mit den Würfel soll, weiß ich auch nicht. Ich könnte mir nur vorstellen das FreeClound vieleicht ein CasinoPlanet oder so ist.
So etwas befürchte ich eben auch. Dass sich das nach ST anfühlen wird, bezweifle ich angesichts dieses Werbe-Pop-Ups gewaltig.



- Interessant ist ja, dass offenbar romulansiche Schiffe den mars als zweite Welle angreifen. Zumdest interpetiere ich so den Beschuss durch die Dreiecksschiffe.
Ich glaube, es gibt Bilder, auf denen aber ein Föderations-Logo an der Unterseite dieser Schiffe erkennbar ist. Außerdem: Wären es romulanische Schiffe, wäre das ein offener Angriff gewesen, der noch ganz andere Konsequenzen nach sich gezogen hätte.

- Picards Drohung des Rückzugs mag zwar den meisten Übertrieben erscheinen, aber wenn man bedenkt, dass er etwas vergleichbares in "Der Auftsand getan hat, um die Ba'ku zu retten, nicht außergewöhnlich. Auch liegt darin auch die Wut von Admiral Clancy darin begründet, die das Ganze als Erpressungsversuch gewertet hat.
Das ist genau der Punkt den ich meine: In "Insurrection" hat Picard nicht gedroht, er hat gehandelt.
Und trotzdem noch einmal die Relationen... Wieviele Welten wollten den Bund verlassen, wenn man den Romulanern (weiter) hilft? Vierzehn? Was ist verglichen damit schon ein einzelner hochrangiger Offizier?

Btw: Wo steckt Blondie eigentlich. Sie erst groß in den Trailern anteasern und dann taucht sie nicht auf.
Das wundert mich auch etwas. Im Moment scheint es so, als würde Picard nach seinem ersten kleinen Ausflug zu Maddox wieder zurück auf die Erde, auf sein Weingut zurückkehren, denn die Szenen mit Annika fanden doch dort statt; Riker und Troi würde ich auch eher auf der Erde verorten, zumindest aber bei einem "Rückzugsplatz" und nicht einem "Zwischenstopp".

Da hat jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht. man greift nicht zwei Ex Tal Shiar und einen Ex Starflett captain an. Die offenbar auf sowas vorbereitet waren, wenn amn die Waffen unter dem tisch bedenkt.
Dumm fand ich nur, dass der "überlebende" Agent sich erst umgebracht hat, als er schon paar sachen ausplaudern konnte. bei einem profi sollte das schneller gehen, vor allen weil es Laris und Zhaban das ja nicht verhindern konnte. Aber es war witzig, dass er mit einer Wassersprühpistole geweckt wurde.
Und bei dem letzten Toten dachte für einen Moment, dass Raffi auftaucht.
Dazu habe ich einen lustigen Kommentar im Internet gelesen, Tenor: "Die Zhat Vash sind eigentlich ziemliche Flaschen". Ja, sie haben Dahj getötet, aber scheinbar war ja ihr Auftrag eher, sie gefangenzunehmen, und ansonsten ging jeder ihrer Angriffe schief.
Beim überlebenden Agenten kann man sagen, dass er ja eigentlich gar nicht viel verraten hat. Er hat (meiner Erinnerung nach) weniger Geheimnisse als viel mehr "Propaganda" verkündet.

- Die Sonnenbrille beim Commodore hat mich nicht gestört. Es war halt sonnig in Okinawa (cih finde es übrigens gut, dass das Institut doirt ist und nicht irgendwo in den USA.)
Ich glaube, der Grund, warum sich viele an der Brille stören, ist, dass sie zum einen irgendwie out-of-place wirkt. Es ist ja nicht gerade eine futuristische Requisite, und zum anderen, dass viele nicht vergessen haben, dass Vulkanier mit ihrer Anatomie noch viel weniger empfindlich auf Licht reagieren als zum Beispiel Menschen. (Jurati hatte ja keine Brille und kein Problem mit den Lichtverhältnissen). Die Spekulationen gehen ja auch schon so weit, dass Oh vielleicht dem Spiegeluniversum entspringt, weil dort manche Leute (Menschen? Lorca war doch so ein Beispiel) laut DSC lichtempfindlicher sind.



Das was mich echt gestört hat war Commodore Oh. Die Sonnenbrille war doch etwas sehr dick aufgetragen. Da kam ich mir vor wie in einen billigen Agenten Film.             
Ja. Unfreiwillig komisch. Oder wollten die Macher hier, dass die Zuschauer lachen?

Aber eine Sache die mich etwas stutzig macht. Das betrifft eher das handwerkliche. Wer zum Teufel ist bei dieser Serie für die Kostüme zuständig. Raffis und Picards Uniform scheinen eine Nummer zu gross zu sein. Das Rangabzeichen von Commodore Oh hängt auf "halb acht", da ist mir schon einiges in der letzten Folge aufgefallen.               
Das ist wirklich seltsam und auch unverständlich! Auch Admiral Clancys Uniform war vom Design/Schnitt ziemlich unglücklich. Und gerade das mit dem Rangabzeichen müsste sich doch schnell beheben lassen und es sollte Leute geben, die während des Drehs so etwas wie "Stopp! Das müssen wir wiederholen" rufen und das Abzeichen richten, ehe es weitergeht.
Oder war das auch ein optischer Gag, der zur Belustigung gedacht war?



Nun ja, was die Kostüme betrifft - laut neuer Lizenz seit dem Ende von "Enterprise" müssen neue Serien und Filme, selbst wenn sie ungefähr in derselben Zeit spielen, zu 25 Prozent unterschiedlich vom bisherigen Canon sein.
Deshalb ist die Vergangenheit dieser neuen Serie auch nicht das uns bekannte TOS, sondern "Discovery".
Es ist schon irgendwie auffällig, dass PIC dazu benutzt wird, DSC mehr oder weniger zu etablieren.
Die ominösen 25 Prozent (ist das jetzt eigentlich offiziell? Bislang wurde dem doch widersprochen) wirken sich auf frühere Designs wie die NCC-1701 aus, aber das betrifft doch eigentlich nicht die Kostüme. Dass man um 2385 andere Uniformen hat als zehn Jahre vorher ist okay, schätze ich.
« Letzte Änderung: 08.02.20, 01:06 by Max »

Alexander_Maclean

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« Antwort #7 am: 08.02.20, 14:39 »
Was das Komische Bild mit den Würfel soll, weiß ich auch nicht. Ich könnte mir nur vorstellen das FreeClound vieleicht ein CasinoPlanet oder so ist.
So etwas befürchte ich eben auch. Dass sich das nach ST anfühlen wird, bezweifle ich angesichts dieses Werbe-Pop-Ups gewaltig.
Vielleicht wird das auch von Quark betrieben. ;)

- Interessant ist ja, dass offenbar romulansiche Schiffe den mars als zweite Welle angreifen. Zumdest interpetiere ich so den Beschuss durch die Dreiecksschiffe.
Ich glaube, es gibt Bilder, auf denen aber ein Föderations-Logo an der Unterseite dieser Schiffe erkennbar ist. Außerdem: Wären es romulanische Schiffe, wäre das ein offener Angriff gewesen, der noch ganz andere Konsequenzen nach sich gezogen hätte.
Dann war das ein Irrtum meinerseits. weil das design ja nicht gerade föderiert aussieht. Und solche Schiffe doch auch im perimeterbereich des Borgkubus rumfliegen, wenn ich das richtig gesehen habe.

- Picards Drohung des Rückzugs mag zwar den meisten Übertrieben erscheinen, aber wenn man bedenkt, dass er etwas vergleichbares in "Der Auftsand getan hat, um die Ba'ku zu retten, nicht außergewöhnlich. Auch liegt darin auch die Wut von Admiral Clancy darin begründet, die das Ganze als Erpressungsversuch gewertet hat.
Das ist genau der Punkt den ich meine: In "Insurrection" hat Picard nicht gedroht, er hat gehandelt.
Und trotzdem noch einmal die Relationen... Wieviele Welten wollten den Bund verlassen, wenn man den Romulanern (weiter) hilft? Vierzehn? Was ist verglichen damit schon ein einzelner hochrangiger Offizier?
Wobei es auch verwunderlich ist, dass man vor den 14 Welten eingeknickt ist. Wieviele welten hat die Föderation. Hunderte.

Da hat jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht. man greift nicht zwei Ex Tal Shiar und einen Ex Starflett captain an. Die offenbar auf sowas vorbereitet waren, wenn amn die Waffen unter dem tisch bedenkt.
Dumm fand ich nur, dass der "überlebende" Agent sich erst umgebracht hat, als er schon paar sachen ausplaudern konnte. bei einem profi sollte das schneller gehen, vor allen weil es Laris und Zhaban das ja nicht verhindern konnte. Aber es war witzig, dass er mit einer Wassersprühpistole geweckt wurde.
Und bei dem letzten Toten dachte für einen Moment, dass Raffi auftaucht.
Dazu habe ich einen lustigen Kommentar im Internet gelesen, Tenor: "Die Zhat Vash sind eigentlich ziemliche Flaschen". Ja, sie haben Dahj getötet, aber scheinbar war ja ihr Auftrag eher, sie gefangenzunehmen, und ansonsten ging jeder ihrer Angriffe schief.
Beim überlebenden Agenten kann man sagen, dass er ja eigentlich gar nicht viel verraten hat. Er hat (meiner Erinnerung nach) weniger Geheimnisse als viel mehr "Propaganda" verkündet.
Ja, dass ist sehr treffend. Nur dummerweise lässt sich die Diskrepanz zwischen herkunft als "Sonderabteilung" des tal Shiar und dem inkompetenten Auftreten nicht so richtig erklären. Wäre es einfach nur eine romulansiche anti Androiden Bewegung hätte ich ja schon fast auf einen semireligiösen Kult getippt.

- Die Sonnenbrille beim Commodore hat mich nicht gestört. Es war halt sonnig in Okinawa (cih finde es übrigens gut, dass das Institut doirt ist und nicht irgendwo in den USA.)
Ich glaube, der Grund, warum sich viele an der Brille stören, ist, dass sie zum einen irgendwie out-of-place wirkt. Es ist ja nicht gerade eine futuristische Requisite, und zum anderen, dass viele nicht vergessen haben, dass Vulkanier mit ihrer Anatomie noch viel weniger empfindlich auf Licht reagieren als zum Beispiel Menschen. (Jurati hatte ja keine Brille und kein Problem mit den Lichtverhältnissen). Die Spekulationen gehen ja auch schon so weit, dass Oh vielleicht dem Spiegeluniversum entspringt, weil dort manche Leute (Menschen? Lorca war doch so ein Beispiel) laut DSC lichtempfindlicher sind.
Stimmt, da war ja bei den Vulkaniern noch etwas.
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« Antwort #8 am: 08.02.20, 16:59 »
Dann war das ein Irrtum meinerseits. weil das design ja nicht gerade föderiert aussieht. Und solche Schiffe doch auch im perimeterbereich des Borgkubus rumfliegen, wenn ich das richtig gesehen habe.
Das Design sieht wirklich nicht nach Sternenflotte aus.

Wobei es auch verwunderlich ist, dass man vor den 14 Welten eingeknickt ist. Wieviele welten hat die Föderation. Hunderte.
Ja, das kann man so sehen. Aber an sich ist es glaubwürdiger, als dass man vor einem Admiral einknickt.
Das Problem ist, dass es früher so gewesen wäre, dass jemand (Picard? ;)) in der Lage gewesen wäre, die anderen zu überzeugen, letztlich doch irgendwie richtig zu handeln. Das bedeutet also, dass man die vierzehn Welten irgendwie wieder ins Boot geholt hätte.

Ja, dass ist sehr treffend. Nur dummerweise lässt sich die Diskrepanz zwischen herkunft als "Sonderabteilung" des tal Shiar und dem inkompetenten Auftreten nicht so richtig erklären. Wäre es einfach nur eine romulansiche anti Androiden Bewegung hätte ich ja schon fast auf einen semireligiösen Kult getippt.
Na ja, aber das klingt doch eigentlich nach einer guten Erklärung. So einem Geheimbund anzugehören, heißt ja zunächst vielleicht nur, dass die Angehörigen dieses Bundes einer bestimmten Doktrin treu folgen. Wenn das pseudo-religiöse Züge annimmt und eine Extraportion Verschwiegenheit auch noch dabei sein muss, sind vielleicht andere Aufnahmekriterien gefragt. Will sagen: Vielleicht sind die Zhat Vash-Leute in erster Linie Eiferer, aber überhaupt keine Elite-Soldaten!

Alexander_Maclean

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« Antwort #9 am: 08.02.20, 18:03 »
Wobei es auch verwunderlich ist, dass man vor den 14 Welten eingeknickt ist. Wieviele welten hat die Föderation. Hunderte.
Ja, das kann man so sehen. Aber an sich ist es glaubwürdiger, als dass man vor einem Admiral einknickt.
Das Problem ist, dass es früher so gewesen wäre, dass jemand (Picard? ;)) in der Lage gewesen wäre, die anderen zu überzeugen, letztlich doch irgendwie richtig zu handeln. Das bedeutet also, dass man die vierzehn Welten irgendwie wieder ins Boot geholt hätte.
das ist richtig.

Aber da der Rücktritt der letzte Notnagel war, gehe ich einfach mal davon aus, dass Picard es auf den richtgen Weg vorher versucht hat. Und an der Engstirnigkeit und Sturheit weniger gescheitert ist.

Zitat
Ja, dass ist sehr treffend. Nur dummerweise lässt sich die Diskrepanz zwischen herkunft als "Sonderabteilung" des tal Shiar und dem inkompetenten Auftreten nicht so richtig erklären. Wäre es einfach nur eine romulansiche anti Androiden Bewegung hätte ich ja schon fast auf einen semireligiösen Kult getippt.
Na ja, aber das klingt doch eigentlich nach einer guten Erklärung. So einem Geheimbund anzugehören, heißt ja zunächst vielleicht nur, dass die Angehörigen dieses Bundes einer bestimmten Doktrin treu folgen. Wenn das pseudo-religiöse Züge annimmt und eine Extraportion Verschwiegenheit auch noch dabei sein muss, sind vielleicht andere Aufnahmekriterien gefragt. Will sagen: Vielleicht sind die Zhat Vash-Leute in erster Linie Eiferer, aber überhaupt keine Elite-Soldaten!
Klingt interessant.

Laris bezeichnet die Zhat vash zwar als eine Geheimabteilung des Tal Shiar, aber vielleicht kommt man da nicht rein, wenn man die richtige Ausbildung hat, sondern nur mit der richtigen Einstellung. Damit wären die Zhat vash sowas wie der IS.
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TrekMan

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« Antwort #10 am: 10.02.20, 11:36 »
Die dritte Folge bestätigt die Tendenz, das die ersten drei Episoden als eine Art Pilotfilm zu betrachten sind. Als Höhepunkt ist die Folge vollgepackt mit Erkenntnissen und Hinweisen, wie es weitergehen kann.  :walk

Interessant fand ich den kleinen ironischen Blick zu den Man in Black. Die Vulkanierin Oh mit einer Brille. M.E. nicht für das allgemeine Publikum gedacht, sondern für die Trekies. Aber insgesamt ein deutliches Zeichen, dass man den Humor nicht verloren hat. Ob wohl das Auftreten der Vulkanierin m.E. ein klares Symbol war, das sie mit den Zhad Vash sympatisiert.   

Captain Rios ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er besitzt wohl ein umgebautes Langstreckenshuttle. Zigarre rauchend, der bärbeißige Antiheld, dem selbst ein Metallsplitter in der Schulter kein Zwinkern herauslockt. Dass er selbst kritisch ist, zeigt sich daran, dass er sein MHN als ein Abbild von sich selbst programmiert hat, wohl zum Zweck um mit sich stets im Diskurs zu bleiben. Das wird mit ihm und sein Programm sicherlich ein Spaß werden.

Raffi, sie wurde von Picard zu tiefst enttäuscht, wünscht sich m.E. aber wieder mit ihm zu Arbeiten. Vielleicht sieht sie in ihm eine Vaterfigur. Sie ist Misstrauisch, möglich, dass Sie mal ein Sicherheitsoffizier und XO war.  Ich hoffe man kommt ohne diese Prequel-Comics aus, um die Figuren besser kennen zu lernen. Ich halte das für einen Merchandising-Kniff, um zusätzlich Kasse zu machen. Wird die Geschichte richtig erzählt, dann ist so etwas unnötig. 

Laris und Jabal, ich hoffe wir sehen sie wieder.  :thumbup
Die zwei sind eine kleine Armee. Man konnte sich ja schon vorstellen, das zwei Ehemalige Geheimagenten sich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen lassen. Aber die Actioneinlage im Chateau Picard hatte was von Mr. & Mrs. Smith (Ich weiß nicht ob den Film jemand kennt.) Aus allem konnte man eine Waffe zaubern und überall Messer oder Schusswaffen hinterlegt. Genial!
 :thumb

Die kleine Agnes. In meinen Augen ist sie mehr als ihre konservative Fassade uns vermitteln will. Möglicherweise ist sie sogar ein Wolf im Schafspelz. Ein Glück, sie kam zur richtigen Zeit, den letzten Angreifer ins Jenseits zu schicken. Woher hatte Jurati das Phasergewehr? War das ein ängstlicher oder besorgter Blick, als Laris sagte, dass ein Attentäter noch lebt und wach wird? Als Autor würde ich genauso eine Figur konzipieren, wenn ich einen Agenten als U-Boot irgendwo einschleusen wollte. Unscheinbar, vertrauensselig und in manchen Dingen teilweise so offensichtlich tölpelhaft. Aber hinter den Kulissen hochintelligent und berechnend.  :lupe

In weiten Teilen zeigt Episode 3 vordergründig, was man als Zuschauer aus Episode 1 & 2 erwarten konnte, dass es sich hier um ein politisches Komplott handeln muss. Die Androiden auf dem Mars wurden gehackt und haben durch diesen Anschlag die Rettungsmission des romulanischen Volkes verhinderten. Waren dabei die Zhat Vash eine treibende Kraft? Ich persönlich glaube nicht, dass irgendein Geheimnis es wert wäre einen Genozid am eigenen Volk zuzulassen. Aber sie sind m.E. auf jeden Fall Schachfiguren, in einem größeren Spiel.

Es spielt m.E. aber hier etwas Anderes mit hinein, das tiefer liegt und nicht klar zu Tage tritt. Man stelle sich vor Jemand oder eine Organisation hat eine Antiassimilationswaffe gegen die Borg (keine Schweden) designt auf Basis von organischen, empfindungsfähigen Androiden, um das Kollektiv von Innen heraus zu zerlegen. Nicht nur um zu schwächen, sondern das Kollektiv zu zerstören.

Dass es möglich ist das Kollektiv von Innenheraus zu zerstören, wissen wir. Bei TNG wurde ein Virus entwickelt, der einmal ins Kollektiv eingeschleust, sich verbreiten könnte und damit den Hive direkt angreifen könnte. Picard hatte sich dagegen entschieden ihn einzusetzen. Was wäre, wenn (Geheim-)organisationen dies nun umgesetzt haben obgleich sie wissen, dass dieser Genozid an den Borg und an dieser neuen Androiden Lebensform ethisch und moralisch verwerflich ist. Würden sie Kopien von Soji oder Darsh absichtlich assimilieren lassen, um den Virus aus TNG (Ich bin Hough) in Kollektiv einzuschleusen?

Was wäre, wenn der Schöpfer der neuen künstlichen Lebensform sich nun an den Mittätern rächen wollte? Oder waren es sogar die Borg, die die Supernova auslösten?

Ich weiß, das sind viele Spekulationen. :Ugly

Aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sich die Geschichte in eine ähnliche Richtung entwickelt.

Episode 3 erhält von mir eine 2. Sie hat mir gefallen.

Nächste woche sollen wir da den romulanischen Legolas kennnlernen, der in den Trailer hier und da zu sehen war und noch in der Crew fehlt. Bin gespannt wie es weitergeht.
« Letzte Änderung: 10.02.20, 11:42 by TrekMan »
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

Alexander_Maclean

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #11 am: 10.02.20, 16:19 »
@trekmen
Dein Gedanke, das Jurati mehr als nur die harmlose leicht vertrottelt wirkende Wissenschaftlerin ist, finde ich sehr faszinierend. Darüber lohnt es sich echt nachzudenken.

Wobei ich eher damit rechne, dass Narik auf die Seite der Helden wechselt.
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« Antwort #12 am: 10.02.20, 22:20 »
Interessant fand ich den kleinen ironischen Blick zu den Man in Black. Die Vulkanierin Oh mit einer Brille. M.E. nicht für das allgemeine Publikum gedacht, sondern für die Trekies. Aber insgesamt ein deutliches Zeichen, dass man den Humor nicht verloren hat.
Meine Liebstheorie dazu ist im Moment, dass die Schauspielerin gereizte Augen hatte und man deswegen auf die Schnelle die erstbeste Sonnenbrille herholen musste, die zur Verfügung stand ;)

Die kleine Agnes. In meinen Augen ist sie mehr als ihre konservative Fassade uns vermitteln will. Möglicherweise ist sie sogar ein Wolf im Schafspelz. Ein Glück, sie kam zur richtigen Zeit, den letzten Angreifer ins Jenseits zu schicken. Woher hatte Jurati das Phasergewehr? War das ein ängstlicher oder besorgter Blick, als Laris sagte, dass ein Attentäter noch lebt und wach wird? Als Autor würde ich genauso eine Figur konzipieren, wenn ich einen Agenten als U-Boot irgendwo einschleusen wollte. Unscheinbar, vertrauensselig und in manchen Dingen teilweise so offensichtlich tölpelhaft. Aber hinter den Kulissen hochintelligent und berechnend.  :lupe
Da bist Du meiner Wahrnehmung nach in guter Gesellschaft, denn nach dem, was ich bis jetzt so im Internet gelesen habe, hegen da manche Misstrauen Agnes Jurati gegenüber.
Angeblich ist bei dem Kampf bereits in einer frühen Phase eines der Gewehre ein bisschen rausgeschleudert worden; das wäre dann das, was Jurati benutzt hat. Ich weiß es nicht, ich habe das so schnell nicht gesehen.
Ich weiß nicht, was ich davon halten würde, wenn Jurati am Ende ein doppeltes Spiel spielen würde, egal, ob aus freien Stücken oder mehr (zum Beispiel wegen Oh / Zhat Vash) oder weniger (Zum Beispiel wegen Beziehung zu Maddox) gezwungenermaßen.
Vielleicht besteht am Ende ja die Überraschung daraus, dass die Macher ein bisschen Verdachtsmomente gegen sie lanciert haben, Jurati aber am Ende doch eine von den Guten ist und immer war.
« Letzte Änderung: 10.02.20, 22:24 by Max »

TrekMan

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #13 am: 11.02.20, 14:07 »
@trekmen
Dein Gedanke, das Jurati mehr als nur die harmlose leicht vertrottelt wirkende Wissenschaftlerin ist, finde ich sehr faszinierend. Darüber lohnt es sich echt nachzudenken.

Wobei ich eher damit rechne, dass Narik auf die Seite der Helden wechselt.

Das erwarte ich auch.

Interessant fand ich den kleinen ironischen Blick zu den Man in Black. Die Vulkanierin Oh mit einer Brille. M.E. nicht für das allgemeine Publikum gedacht, sondern für die Trekies. Aber insgesamt ein deutliches Zeichen, dass man den Humor nicht verloren hat.
Meine Liebstheorie dazu ist im Moment, dass die Schauspielerin gereizte Augen hatte und man deswegen auf die Schnelle die erstbeste Sonnenbrille herholen musste, die zur Verfügung stand ;)

Diese Erklärung hätte auch etwas für sich.  ;) Stellt euch vor die Schauspielerin müsste mit geröteten Augen auftreten. Welch ein Schlamessel würde sichz da für die Autoren auftun. :Ugly


Die kleine Agnes. In meinen Augen ist sie mehr als ihre konservative Fassade uns vermitteln will. Möglicherweise ist sie sogar ein Wolf im Schafspelz. Ein Glück, sie kam zur richtigen Zeit, den letzten Angreifer ins Jenseits zu schicken. Woher hatte Jurati das Phasergewehr? War das ein ängstlicher oder besorgter Blick, als Laris sagte, dass ein Attentäter noch lebt und wach wird? Als Autor würde ich genauso eine Figur konzipieren, wenn ich einen Agenten als U-Boot irgendwo einschleusen wollte. Unscheinbar, vertrauensselig und in manchen Dingen teilweise so offensichtlich tölpelhaft. Aber hinter den Kulissen hochintelligent und berechnend. 
Da bist Du meiner Wahrnehmung nach in guter Gesellschaft, denn nach dem, was ich bis jetzt so im Internet gelesen habe, hegen da manche Misstrauen Agnes Jurati gegenüber.
Angeblich ist bei dem Kampf bereits in einer frühen Phase eines der Gewehre ein bisschen rausgeschleudert worden; das wäre dann das, was Jurati benutzt hat. Ich weiß es nicht, ich habe das so schnell nicht gesehen.

Ich weiß nicht, was ich davon halten würde, wenn Jurati am Ende ein doppeltes Spiel spielen würde, egal, ob aus freien Stücken oder mehr (zum Beispiel wegen Oh / Zhat Vash) oder weniger (Zum Beispiel wegen Beziehung zu Maddox) gezwungenermaßen.
Vielleicht besteht am Ende ja die Überraschung daraus, dass die Macher ein bisschen Verdachtsmomente gegen sie lanciert haben, Jurati aber am Ende doch eine von den Guten ist und immer war.

Ja, ich fände sogar, dass Jurati von ihrer Anlage her, sogar den Typus Dr. Jackl und Mrs. Hide abgeben könnte.

Schade eigentlich, dass niemand mehr Norman und seine tausenden Androiden aus der Andromeda-Galaxy herausgeholt hat.
Seit TOS wurde sie nie mehr erwähnt, aber zu diesem Thema könnten sie gut passen. ;)
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

Max

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Antw:1x03 - The End is the Beginning
« Antwort #14 am: 12.02.20, 10:40 »
Interessant fand ich den kleinen ironischen Blick zu den Man in Black. Die Vulkanierin Oh mit einer Brille. M.E. nicht für das allgemeine Publikum gedacht, sondern für die Trekies. Aber insgesamt ein deutliches Zeichen, dass man den Humor nicht verloren hat.
Meine Liebstheorie dazu ist im Moment, dass die Schauspielerin gereizte Augen hatte und man deswegen auf die Schnelle die erstbeste Sonnenbrille herholen musste, die zur Verfügung stand ;)

Diese Erklärung hätte auch etwas für sich.  ;) Stellt euch vor die Schauspielerin müsste mit geröteten Augen auftreten. Welch ein Schlamessel würde sichz da für die Autoren auftun. :Ugly
Und was das alles wieder für Spekulationen gäbe! ;) :D

Ja, ich fände sogar, dass Jurati von ihrer Anlage her, sogar den Typus Dr. Jackl und Mrs. Hide abgeben könnte.
Ja, ich verstehe, was Du meinst! Mal sehen, was sie mit ihr vorhaben. Im Moment bedient sie noch ein Register, sozusagen das der Harmlosen, das dann, wenn da noch eine große Enthüllung kommt, vielleicht vakant wäre.

Schade eigentlich, dass niemand mehr Norman und seine tausenden Androiden aus der Andromeda-Galaxy herausgeholt hat.
Seit TOS wurde sie nie mehr erwähnt, aber zu diesem Thema könnten sie gut passen. ;)
Die wurden alle schon von Zhad Vash eliminiert ;)
Wobei ich es schon lustig fand, wie freimütig TOS mit Robotern und Androiden umgegangen ist. Da gab es ja immer wieder auch besonders hochentwickelte Exemplare wie Ruk (:o) oder Andrea ( :love), aber auch die Androiden von Sargon & Co. oder Rayna Kapec oder oder oder... ;) Gut, es lief oft auf das Gleiche hinaus, aber immer wieder auch künstlichen Lebensformen oder zumindest so hochentwickelten Apparaten zu begegnen, war ja irgendwie auch eine Bereicherung.

 

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