Autor Thema: 1x04 - Absolute Candor / Unbedingte Offenheit  (Gelesen 1375 mal)

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Max

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Nach der Auftakt-Dreiteiler nähern wir uns jetzt bereits mit großen Schritte der Staffelmitte.
Hier ist der Thread für Folge vier.
Viel Spaß bei der Diskussion!

Wie immer gibt es eine Umfrage, in der Ihr die Episode bewerten könnt; und wieder ist es möglich, die Stimme nachträglich noch einmal anders zu vergeben.


Notenschnitt, Stand 22.02.2020, 15 Teilnehmer:
3,27
« Letzte Änderung: 22.02.20, 09:45 by Max »
Sie saß aufrecht da und schaute entsetzt ihre blutenden Hände an.
- Kris - stöhnte sie - ich... ich... was ist mir passiert?
- Beim Eindreschen der Tür hast du dich aufgeschunden - sagte ich trocken.

Thunderchild

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #1 am: 14.02.20, 02:53 »
Die ersten drei Teile haben mir bisher eigentlich ganz gut gefallen, umso erschrockener war ich bei der heutigen Folge. Mal davon abgesehen, das wir das neue Crewmitglied, den Space Elf Elnor nun an Bord begrüßen dürfen, bietete die Episode Null Content.

Schlittern gehen im Borg Kubus war eine Fremdschämszene und auch die Romulanerkolonie bietete nichts, was dem Zuschauer länger im Gedächtnis bleiben sollte.
Nett war der Classic Bird of Prey, aber auch der brachte nichts zur Story bei, abgesehen vom Fanservice.

Fazit: Die bisher schlechteste Episode, die für mich durchgefallen ist. Im Schulnotensystems gibt es eine 5 von mir.
« Letzte Änderung: 14.02.20, 15:35 by Thunderchild »
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"Star Trek lehrte die Jugend sich mit Wissenschaft und Technik zu befassen... Star Wars lehrte ihnen sich mit bunten Lichtstäben zu verprügeln." --Carl Sagan

drrobbi

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #2 am: 14.02.20, 09:23 »
Also ich sehe das ähnlich aber aus einem etwas anderen Grund

Spoiler ab hier



Ich finde die Folge an sich garnicht Contentlos sondern im Gegenteil, ich finde wir erfahren wieder viel zu viel was einen gewissen Info-Overkill bei mir hervorruft. Etwas langweilig in Szene gesetzt würde ich sagen, und insgesamt irgendwie komisch.

Klar waren einge Dinge schon vorher angeschnitten worden, aber das was in dieser Romulaner Kolonie passiert, der Junge, die Nonnen-Ninjas, abgesehen von dem tatsächlich völlig überflüssigen Schlittern im Kubus, finde ich nicht so gut verpackt wie in den ersten drei Folgen. Diese Kopf-Ab Szene fand ich für ST Verhäldnisse auch sehr übertrieben.

Einzig der Teil mit der Anti-Rassismus Massage, wo Picard das Schild abreisst und sogar noch drüber läuft, fand ich gut gemacht. Sowas ist typisch ST weil es ein Thema ist was uns ja derzeit überall begleitet. Und die Macher setzten hier einen klaren Punkt, was das angeht.

Frau Doktor "Quatsch-Kopf" entwickelt sich ein wenig zu einer Art RunnigGag, bis jetzt nicht schlecht, da geht aber noch was. Und das sie vieleicht mehr weis als sie vorgibt und nur so naiv spielt, sehe ich langsam auch so.

Das Rios Hologramm Version offensichtlich ein Multitaltent ist, hab ich ja schon vermutet und als netten Gang zwischendurch ganz nett ist, ich denke das wir davon noch mehr sehen werden.

Was mich am meisten gestört hat, ist das dieser Schmuggler-Piraten Typ vor dem Rios offensichtlich ein wenig Angst hat, weder gezeigt wurde noch die ganze Szene mit dem alten Schiff schlüssig war. Na ja vieleicht klärt sich da ja noch was auf. Und was die Borg-Biene betrifft, fand ich den Auftritt auch ein wenig konstruiert, aber ich lass mich gerne überraschen.

Diesmal bekommt die Folge auch von mir eine nicht so gute, aber dennoch solide 4.
« Letzte Änderung: 14.02.20, 09:33 by drrobbi »
Anruf bei der Hotline. Kunde: „Ich benutze Windows!“ Hotline: „Ja?!“ Kunde: „Und mein Computer funktioniert nicht richtig.“ Hotline: „Ja, Das sagten Sie bereits…“

Max

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #3 am: 14.02.20, 11:04 »
Ich scheine ein bisschen antizyklisch unterwegs zu sein, denn nach dem ersten Anschauen hat die Folge von mir noch eine Drei bekommen. Ich weiß nicht, ob es dabei bleibt und ich habe ein paar Vermutungen, warum "Absolue Candor" bei mir gar nicht so schlecht abschneidet: Es gab nämlich tatsächlich ein oder zwei Szenen, bei denen ich ehrlich gelacht habe und nicht, weil ich es im negativen Sinne lächerlich fand. Dazu war die Musik richtig gut, was ich an sich positiv bewerte, denn richtig zu ST passend fand ich sie wiederum nicht. Die moralische Message war ein bisschen direkt und vor allem blieb sie ohne Lösung, aber ich habe mich wahrscheinlich ein bisschen gefreut, dass sie ohne Bezugnahme auf den Soji-Arc einigermaßen für sich stand. Richtig gut war die Folge nicht, aber es gab wirklich ein, zwei Momente, in denen sie mich unterhalten konnte.

Mir ist etwas aufgefallen, was mich sehr überrascht hat:
Die Folgen, hier habe ich es besonders gemerkt, kommen mir so kurz vor, die Zeit verfliegt fast. Das klingt super, weil man ja immer sagt, dass das immer der Fall ist, wenn man sich großartig amüsiert. Ja, nee. Das ist nicht der Fall, es geht mir vielmehr so, dass ich mich am Ende frage, wieso so wenig herumgekommen ist.
Wie habe es frühere Folgen - TOS, TNG, DS9, VOY, ENT - geschafft, gefühlt so umfangreiche Geschichten in 45 Minuten zu erzählen? Da musste es ja auch eine Vorstellung der Thematik eine Entwicklung und eine Lösung geben! Und dabei hat sich das selten überstürzt und erzwungen angefühlt. Schon seltsam.


Ab hier sind SPOILER möglich:

Ich hatte zunächst kein gutes Gefühl bei dieser Folge. Nach dem Dreiteiler wäre es nicht schlecht gewesen, wenn es nun richtig losgegangen wäre, immerhin hat sich die Serie ja selbst die Dahj-Soji-Quest auferlegt. Der Umweg zu Elnor nimmt wieder so viel Fahrt raus. Das bleibt auch immer noch ein Kritikpunkt, denn bei einer Staffel aus zehn Folgen ist es schon ein wenig heftig, vier allein für das Sammeln der "Heldentruppe" zu verwenden. Dass es allein so eine Heldentruppe gibt, ist ja etwas, was mich ärgert. Aber gut.

Die Qowat Milat (gut, eigentlich ist es ja nur eine Frau ;)) waren mir smypathischer, als ich gedacht habe, auch den kleinen Elnor fand ich nett und nicht - was bei Kindern in Serien und Filmen manchmal für mich problemtisch - nervig. Aber Picard wirkte in diesem Rückblick irgendwie überdreht.

Es wird langsam auch Zeit, sich über die darstellerischen Fähigkeiten von Patrick Stewart Gedanken zu machen  ??? Er hat immer noch eine tolle Ausstrahlungen und es gibt Szenen, die wirklich von ihm profitieren. Aber oftmals ist mir zum Beispiel sein Gesichtsausdruck zu stark, vor allem bei Szenen, in denen er freundlich und gütig rüberkommen soll. Vielleicht ist das ein Altersphänomen - entweder, weil Stewart älter geworden ist, oder weil der gealterte Picard eine etwas übertriebene Mimik bekommen hat?...

Ich bin immer noch ein bisschen hin- und hergerissen. Das scheint nichts Neues für mich bei PIC zu sein ;) Wir haben weitere Einblicke in die Verhältnisse bekommen (die sich freilich wieder nicht so ST-ig anfühlen), darüber hinaus ist eigentlilch gar nichts passiert. Das ist ein wenig frustrierend.
Vom Handwerklichen her betrachtet mochte ich die Folge. Die Rückblicke etablieren sich langsam als festes Muster, sodass ich das nächste Mal eher unzufrieden sein werde, wenn es dann keine Rückblende zu früheren Ereignissen gibt. Hier hatten wir so etwas wie eine Einzelepisode, ich musste an die dritte Staffel von ENT denken, bin mir aber nicht sicher, ob das in diesem Fall positiv ist, immerhin ist das ja die Staffel, die ich am wenigsten mag.

Lose Einzelgedanken:

  • Picards Weingut jetzt auch auf dem hässlichen Heldenschiff? Nun gut, wenn es sein muss. Trotzdem merkwürdig, wenn man bedenkt, dass Picard ja gesagt hat, dass sich dieser Ort nicht wie seine Heimat anfühlt.
  • Die Qowat Milat... wieder eine neue Organisation, wieder ein besonderer Bund, wieder mit einem mysthischen Touch. Ich finde die Idee nicht schlecht. Aber ich kann auch verstehen, dass sich im Internet wieder einige Aufregen, weil es sich um einen Frauenbund handeln, die stark und auf ihre Weise überlegen dargestellt werden und Elnor letztlich nur ausschließen, weil er ein Mann ist. Starke Frauen sind super, aber ich habe den Feminismus immer so gesehen, dass er gar nichts bringt, wenn er auch nach der Verwirklichung gegen die Männer gerichtet bleibt.
  • Das Kriterium, nach dem man bei Qowat Milat auswählt, ob man sich einer Sache verschreibt... Zuerst finde ich lobenswert, dass man dem Zuschauer nicht gleich sagt, was nun wirklich das Kriterium ist. Klar, das wirkt erzwungen. Aber immerhin mal ein Rästel, dass ein wenig länger als nur ein paar Minuten bleibt. Was war das Kriterium? Dass die Sache aussichtslos sein soll? Das ist wieder so ein Klischeemotto!
  • Immer noch so viel Exposition! Und immer noch so, dass uns Figuren Vorträge halten. Das ist nicht sonderlich geschickt und hilft merkwürdiger Weise den Geschichten auch nicht, weil die scheinbar gewonnene Zeit, die man sonst für beschreibende Bilder etc. hätte aufwenden müssen, nicht gut eingesetzt wird.
  • Vashti ist schön, aber gleichzeitig unheimlich kitschig geraten.
  • Agnes Jurati beginnt mich langsam richtig zu nerven. Ich weiß, worauf sie mit dieser Figur hinauswollen - inklusive comic relief. Diesmal mochte ich keine einzige Szene mit ihr.
  • Raffi Musiker bleibt auch schwierig. Ihre Wechsel zwischen Feindseligkeit und Annäherung sind vielleicht ihrer Drogensucht geschuldet?
  • An Elnor habe ich eigentlich nichts auszusetzen. Er hätte noch ein paar Szenen mehr gebraucht, um ihn wirklich zu beleuchten. Der ursprüngliche Konflikt mit Picard, der sich wirklich nicht mehr um ihn gekümmert hat und wirklich nur wiedergekommen ist, weil er ihn braucht, ist auch nicht wirklich aus der Welt, aber es fühlt sich derzeit so an, als ob es nicht mehr richtig aufgegriffen wird.
  • Der Moment, in dem Picard das Schild weggenommen hat, gefiel mir sehr. Es war zwar auch eine ziemlich direkte Aktion, aber gut. Dass Picard nun auch noch auf das Schild stieg, hätte eigentlich nicht mehr sein müssen. Insgesamt war es schwierig, dass Picard einerseits provozierte, sich andererseits aber ständig entschuldigte.
  • Die Romanze zwischen Narek und Soji wirkt schon ziemlich erzwungen. Aber so ist das in heutigen Serien vielleicht.
  • Die Szene mit Narek und seiner Schwester war nun wieder eine, in der ich lachen musste, weil es sie so schlecht war.
  • Der Raumkampf hat mich ein bisschen enttäuscht. In meinen Augen wäre es größerer Fanservice gewesen, ein neues Design für ein romulanisches Schiff zu präsentieren, als ein TOS-Design aus der Schublade zu holen. Hinzukommt, dass die ganze Schlacht eine Computerspiel-Optik hatte.
  • Wo wir gerade bei der Opitk sind: Warum durfte es nicht der alte Warp-Effekt sein?
  • Sevens Auftritt fand ich nicht so beeindruckend. Und ich habe ein bisschen ein Problem damit, dass sie überhaupt Seven genannt wird. Klar, für die Verbindung mit den Borg wird das wahrscheinlich der bessere Name sein. Aber auch wenn ich kein ausgewiesener VOY-Experte sind, wirkte sich auf mich schon ziemlich menschlich, also nicht mehr so, als müsste sie sich unter Menschen zurechtfinden. Klar, sie war unfreundlich, aber das sind in solchen Serien die meisten Figuren. So oder so, mir schien sie eher eine Annika als eine Seven of Nine zu sein.
  • Das taktische Hologramm fand ich wirklilch lustig.
« Letzte Änderung: 14.02.20, 11:36 by Max »
Sie saß aufrecht da und schaute entsetzt ihre blutenden Hände an.
- Kris - stöhnte sie - ich... ich... was ist mir passiert?
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sven1310

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #4 am: 14.02.20, 17:46 »
Feierabend, Wochenende, Zeit zu plaudern :D

Die ersten drei Teile haben mir bisher eigentlich ganz gut gefallen, umso erschrockener war ich bei der heutigen Folge. Mal davon abgesehen, das wir das neue Crewmitglied, den Space Elf Elnor nun an Bord begrüßen dürfen, bietete die Episode Null Content.

Ich finde das Hauptproblem ist das der Namensgebende Charakter immer schlechter davonkommt. Gefühlt war er der Einzige der hier gearbeitet hat und derjenige der ALLES voll verkackt hat. Gerade wenn man bedenkt wieviel Ihm das alles etwas bedeutet hat, ist es mir immer schleierhafter das er einfach aufgegeben hat....?

Schlittern gehen im Borg Kubus war eine Fremdschämszene und auch die Romulanerkolonie bietete nichts, was dem Zuschauer länger im Gedächtnis bleiben sollte.
Nett war der Classic Bird of Prey, aber auch der brachte nichts zur Story bei, abgesehen vom Fanservice.

Ich glaube wir sind uns einig das die schlitter Szene auf wackeligen Füßen steht beim Publikum ^^

Das lustige ist, beim Bird of Prey war ich erst neugierig....und das wurde komplett abgewatschelt. Die Optik war FanFiction Niveau und echt mies präsentiert. Da kam null feeling auf. Unglaublich wie man sowas verkacken kann.

Fazit: Die bisher schlechteste Episode, die für mich durchgefallen ist. Im Schulnotensystems gibt es eine 5 von mir.

Nachvollziehbar.

Also ich sehe das ähnlich aber aus einem etwas anderen Grund

Spoiler ab hier

Ganz ehrlich. Jeder der in einen Episodenthread geht, sollte wissen das hier gespoilert wird wie die Sau. Da ist jeder Spoilerhinweis lieb gemeint, aber unnötig. Meine 2 Cents.  ;)

Ich finde die Folge an sich garnicht Contentlos sondern im Gegenteil, ich finde wir erfahren wieder viel zu viel was einen gewissen Info-Overkill bei mir hervorruft. Etwas langweilig in Szene gesetzt würde ich sagen, und insgesamt irgendwie komisch.

Klar waren einge Dinge schon vorher angeschnitten worden, aber das was in dieser Romulaner Kolonie passiert, der Junge, die Nonnen-Ninjas, abgesehen von dem tatsächlich völlig überflüssigen Schlittern im Kubus, finde ich nicht so gut verpackt wie in den ersten drei Folgen. Diese Kopf-Ab Szene fand ich für ST Verhäldnisse auch sehr übertrieben.

Ich glaube das Problem ist das es alles so strange wirkt und das man hier eine Bindung schaffen wollte die nicht viel Sinn macht. Picard sieht mehr aus als wenn er Urlaub macht. Schön im Anzug und mit Geschenken. Keine Uniform oder sonst irgendwas wo man denken könnte das hier wirklich eine Evakuierung am Start ist. Außer das man erwähnt das wieder Summe X aufgenommen wurden. Nebenbei noch etwas Fechtunterricht......das wirkt alles echt bizarr, vorallem wenn man bedenkt das im Hintergrund die Romulanische Kultur untergeht und dessen Heimat evakuiert werden muss.

Das ist auch so ein Punkt. Du bekommst einen Overkill an Infos die das Universum größer und komplizierter wirken lassen sollen aber am Ende kratzt du dir nur den Kopf. Irgendwelche Parteien die diese Region des Raumes schützen hier, ein Warlord da. Schwert schwingende Ninja Nonnen obendrauf.....

Einzig der Teil mit der Anti-Rassismus Massage, wo Picard das Schild abreisst und sogar noch drüber läuft, fand ich gut gemacht. Sowas ist typisch ST weil es ein Thema ist was uns ja derzeit überall begleitet. Und die Macher setzten hier einen klaren Punkt, was das angeht.

Es ist ein seltsamer Punkt. Wenn Du vom Rassismus betroffen bist, ist es leicht sich darüber aufzuregen. Ich glaube es wäre besser gewesen wenn andere Personen diskriminiert worden wären und er hätte Stellung bezogen. So provoziert er und entschuldigt sich bei jedem und sagt das er keinen Streit sucht. Es fühlte sich irgendwie seltsam an. Das er dann noch ernsthaft überrascht war das Sie Ihm auf die Fresse hauen wollen.......was soll man sagen?

Was mich am meisten gestört hat, ist das dieser Schmuggler-Piraten Typ vor dem Rios offensichtlich ein wenig Angst hat, weder gezeigt wurde noch die ganze Szene mit dem alten Schiff schlüssig war. Na ja vieleicht klärt sich da ja noch was auf. Und was die Borg-Biene betrifft, fand ich den Auftritt auch ein wenig konstruiert, aber ich lass mich gerne überraschen.

Was mich ehr gestört hat, ist das der Planet bewaffnet war als könnte er eine groß angelegte Invasion aufhalten. WTF sollte das denn?


Ich hatte zunächst kein gutes Gefühl bei dieser Folge. Nach dem Dreiteiler wäre es nicht schlecht gewesen, wenn es nun richtig losgegangen wäre, immerhin hat sich die Serie ja selbst die Dahj-Soji-Quest auferlegt. Der Umweg zu Elnor nimmt wieder so viel Fahrt raus. Das bleibt auch immer noch ein Kritikpunkt, denn bei einer Staffel aus zehn Folgen ist es schon ein wenig heftig, vier allein für das Sammeln der "Heldentruppe" zu verwenden. Dass es allein so eine Heldentruppe gibt, ist ja etwas, was mich ärgert. Aber gut.

Die Qowat Milat (gut, eigentlich ist es ja nur eine Frau ;)) waren mir smypathischer, als ich gedacht habe, auch den kleinen Elnor fand ich nett und nicht - was bei Kindern in Serien und Filmen manchmal für mich problemtisch - nervig. Aber Picard wirkte in diesem Rückblick irgendwie überdreht.

Respekt das Du dir die Namen gemerkt hast. Ich war immer wieder kurz davor die vorspulen Taste zu betätigen und habe echt nur Gedacht: "kommt zum Punkt".

Es wird langsam auch Zeit, sich über die darstellerischen Fähigkeiten von Patrick Stewart Gedanken zu machen  ??? Er hat immer noch eine tolle Ausstrahlungen und es gibt Szenen, die wirklich von ihm profitieren. Aber oftmals ist mir zum Beispiel sein Gesichtsausdruck zu stark, vor allem bei Szenen, in denen er freundlich und gütig rüberkommen soll. Vielleicht ist das ein Altersphänomen - entweder, weil Stewart älter geworden ist, oder weil der gealterte Picard eine etwas übertriebene Mimik bekommen hat?...

Was ich problematisch finde ist, das er in seinen Rückblicken halt auch spielt als wäre er fast hundert. Das ist nicht böse gemeint aber wenn man immer wieder mit Rückblicken arbeitet, hilft es nicht wenn der Darsteller ein so hohes Alter hat.

Lose Einzelgedanken:

  • Picards Weingut jetzt auch auf dem hässlichen Heldenschiff? Nun gut, wenn es sein muss. Trotzdem merkwürdig, wenn man bedenkt, dass Picard ja gesagt hat, dass sich dieser Ort nicht wie seine Heimat anfühlt.

Zwei Doofe, ein Gedanke. :D

Ich hatte das Gefühl die wollten einfach Geld sparen und haben das Set auf die Schnelle genutzt.

  • Die Qowat Milat... wieder eine neue Organisation, wieder ein besonderer Bund, wieder mit einem mysthischen Touch. Ich finde die Idee nicht schlecht. Aber ich kann auch verstehen, dass sich im Internet wieder einige Aufregen, weil es sich um einen Frauenbund handeln, die stark und auf ihre Weise überlegen dargestellt werden und Elnor letztlich nur ausschließen, weil er ein Mann ist. Starke Frauen sind super, aber ich habe den Feminismus immer so gesehen, dass er gar nichts bringt, wenn er auch nach der Verwirklichung gegen die Männer gerichtet bleibt.

Der Feminismus Gedanke ist mir leider auch gekommen.

  • Das Kriterium, nach dem man bei Qowat Milat auswählt, ob man sich einer Sache verschreibt... Zuerst finde ich lobenswert, dass man dem Zuschauer nicht gleich sagt, was nun wirklich das Kriterium ist. Klar, das wirkt erzwungen. Aber immerhin mal ein Rästel, dass ein wenig länger als nur ein paar Minuten bleibt. Was war das Kriterium? Dass die Sache aussichtslos sein soll? Das ist wieder so ein Klischeemotto!

Es ist ein schwachsinniges scheiß Motto. Ich mußte wirklich grinsen, weil ich es unfreiwillig komisch fand. Sie hätten es einfach im Dunkeln lassen sollen.

  • Vashti ist schön, aber gleichzeitig unheimlich kitschig geraten.

Fühlte sich tatsächlich etwas seltsam an und auch hier hat Picard wieder eins auf Ego bekommen. Erst wird er begrüßt wie kleiner König, dann kennt Ihn kein Schwein mehr und er ist sichtlich mitgenommen davon. Das macht den Charakter des Picard nicht gerade Sympatischer.

  • Agnes Jurati beginnt mich langsam richtig zu nerven. Ich weiß, worauf sie mit dieser Figur hinauswollen - inklusive comic relief. Diesmal mochte ich keine einzige Szene mit ihr.

Das Du dir die Namen merken kannst.....alter.....

  • Raffi Musiker bleibt auch schwierig. Ihre Wechsel zwischen Feindseligkeit und Annäherung sind vielleicht ihrer Drogensucht geschuldet?

Hah, den Namen habe ich mir gemerkt. Allerdings nur weil ich diese Figur komplett zum Kotzen finde. Ich weiß harte Worte. In der Regel habe ich nichts gegen die Schauspieler, sondern nur gegen die schlecht geschriebenen Charaktäre aber hier finde ich das komplett Paket Katastrophal. Sie ging mir schon in der letzten Folge voll auf den Zeiger. Extrem schlecht geschrieben, extrem schlecht in Szene gesetzt und extrem schlecht gespielt. Versagen auf ganzer Ebene.

  • An Elnor habe ich eigentlich nichts auszusetzen. Er hätte noch ein paar Szenen mehr gebraucht, um ihn wirklich zu beleuchten. Der ursprüngliche Konflikt mit Picard, der sich wirklich nicht mehr um ihn gekümmert hat und wirklich nur wiedergekommen ist, weil er ihn braucht, ist auch nicht wirklich aus der Welt, aber es fühlt sich derzeit so an, als ob es nicht mehr richtig aufgegriffen wird.

Das komische Gefühl das es nicht aufgegriffen wird, habe ich auch. Ebenfalls hatte ich das Gefühl das Picard Ihn nur ausnutzt.

Das der junge Mann in der Aufmachung aussieht als könnte er einen Elben bei Herr der Ringe spielen, hilft auch nicht gerade. Die Hintergrundgeschichte das Picard sich um einen Flüchtlingsjungen kümmert fand ich offen gesagt richtig gut und sympatisch. Ich hätte mir z.b. wirklich gewünscht das er den Lütten adoptiert und mit zur Erde nimmt. Aber dann hätten wir ja nicht den gebrochenen, im Leben gescheiterten Picard aus der Pilotfolge, sondern einen Picard der letzten Ende doch persönliches Glück in einer kleinen Familie gefunden hat.

  • Der Moment, in dem Picard das Schild weggenommen hat, gefiel mir sehr. Es war zwar auch eine ziemlich direkte Aktion, aber gut. Dass Picard nun auch noch auf das Schild stieg, hätte eigentlich nicht mehr sein müssen. Insgesamt war es schwierig, dass Picard einerseits provozierte, sich andererseits aber ständig entschuldigte.

Bin deiner Meinung

  • Die Romanze zwischen Narek und Soji wirkt schon ziemlich erzwungen. Aber so ist das in heutigen Serien vielleicht.
  • Die Szene mit Narek und seiner Schwester war nun wieder eine, in der ich lachen musste, weil es sie so schlecht war.

Danke dass das mal einer sagt. Bin ich der Einzige der diese Bruder Schwester Beziehung echt Bizarr findet? Wie sie in dem Domina Lack und Leder Outfit Ihren Bruder befummelt. Die wirken als wären Sie ein paar.....eines das mal eine Paartherapie machen muss......aber definitiv benehmen sie sich nicht wie Geschwister. Volle Inzucht Vibs...

  • Der Raumkampf hat mich ein bisschen enttäuscht. In meinen Augen wäre es größerer Fanservice gewesen, ein neues Design für ein romulanisches Schiff zu präsentieren, als ein TOS-Design aus der Schublade zu holen. Hinzukommt, dass die ganze Schlacht eine Computerspiel-Optik hatte.

Das sie ein TOS Schiff verwendet haben, hat mich offen gesagt nicht gestört. Aber die Inszenierung war tatsächlich nicht so dolle.

  • Wo wir gerade bei der Opitk sind: Warum durfte es nicht der alte Warp-Effekt sein?

Gab es da nicht eine 25% Unterschied zum alten Star Trek Regel?

  • Sevens Auftritt fand ich nicht so beeindruckend. Und ich habe ein bisschen ein Problem damit, dass sie überhaupt Seven genannt wird. Klar, für die Verbindung mit den Borg wird das wahrscheinlich der bessere Name sein. Aber auch wenn ich kein ausgewiesener VOY-Experte sind, wirkte sich auf mich schon ziemlich menschlich, also nicht mehr so, als müsste sie sich unter Menschen zurechtfinden. Klar, sie war unfreundlich, aber das sind in solchen Serien die meisten Figuren. So oder so, mir schien sie eher eine Annika als eine Seven of Nine zu sein.

Vielleicht sagt sie in der nächsten Folge ja nicht: "Sie können mich Annika nennen". Dran glauben, tue ich aber nicht.

Alles in allem muss ich zugeben. Weder die Folge, noch die Serie selbst haben mich bis jetzt so wirklich von Hocker gehauen. Da gab es andere die mich deutlich mehr begeistert haben. Warten wir mal ab was da noch so kommt.[/list]

Sg Trooper

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #5 am: 14.02.20, 19:34 »
Also  bei den negativen Punkten gehe ich fast komplett mit. Mal mehr mal weiniger. Für mich ist die Folge auf jeden Fall ein Tiefpunkt. Mir geht dieser ewig erhobene Zeigefinger und diese bis zum Erbrechen gezeigten Klischees auf den Zeiger.
Früher ging das alles ohne.
Und dann diese romulanischen Kriegernonnen. Wann haben die sich denn gegründet? Komplett mit Männerfeindlichen Unterton.
Social Justice Warriors im Writers Room lassen grüssen.
Ich habe nach der Hälfte der Folge in meinen Whisky Schrank gegriffen und mir einen Jim Beam Red Stag rausgeholt, weil ich das Gefühl hatte ohne Alkohol geht das nicht mehr. Das schlimme ist , die Folge hat mir den Rest der Staffel eigentlich schon gespoilert
Positiv Wiedersehen mit Annika Hansen auch wenn nur kurz.
Das Navigations Hologramm war geil.
bei der Note schwanke ich zwischen einer 4 oder 5               

SSJKamui

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #6 am: 14.02.20, 19:39 »
Dieser Qowat Milat Frauen erinnern mich optisch irgendwie an die Bene Gesserit aus Dune, die da auch ein uralter Frauenorden waren und keine Männer aufnahmen.

Alexander_Maclean

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #7 am: 14.02.20, 20:11 »
nach den ersten kritiken habe ich eine typische "Erste Folge nach dem Pilot" Folge erwartet, also eine die sagen wir mal nicht so toll.

was bei dem verwendeten Konzept des Erzählens ja keinen Sinnergibt.

Stattdessen habe ich eine Folge gefunden, die einige Ansätze birgt, nur eben manche mit interessanten Focus und andere weniger.

Fangen mir mal mit den Romulanern an:

- Positiv finde ich hier, dass hier nicht nur die romulanische Sprtache gezeigt wurde, bei der man sich, soweit ich es sehen konnte, Quellen der Sekundärliteratur nutzt, die aber unter Fans hoch angesehen sind. Man muss den Warpantrieb eben nicht neu erfinden.
- ein weitere Punkt finde ich auch die Darstellung der romulansichen Flüchtlinge. ihren Zorn ihre Wut ist so verständlich, dass man sie fast selbst fühlt. Das finde ichb gerade angesichts der weltweiten Flüchtlingsprobleme sehr offen und aufmerksam und so voller Verständnis, dass es bis zu einen gewissen Grad ein toller Star Trek Moment hätte werden können. Aber die letzte szene ind er Bar versaut das eben ein wenig. Ich interpetiere zwar Picards verhalten etwas anders. das schild weg zunehmen und auch noch darauf zu treten sollte in meinen augen die Mauern, welche die Flüchtlinge um sich herum aufgebaut haben, einreißen. Und zumindest die rsten entschuldigungen, bevor der Ex senator auftaucht gingen ja an die Kellnerin, die ihn als Gast nicht beachtete- Und danach haben ihn die Romulabner ja zum Kampf gezwungen, was Picard ja irgendwie wenn auch erfolglos verhidnern wollte.
- Die Kampf Nonnen kann man als neuen Aspekt der romulansichen Kultur sehen. Fidne ich gut, wenn man da etwas in die tiefe geht.
- Elnor ist auch so ein Fall,den ich von der Darstellunf sehr realistisch fand. Von seinen großen Helden verraten und im Stich gelassen. Auch war er ,eher ein Anhängsel seiner "Ziehmütter".

Paar sachen haben mich dann doch gestört:

- Jurati ist so hilfreich wie ein Sack Tribble.
- Der kampf war sehr komisch.
- Raffi Musiker sollte mal ihre Schilde runter nehmen.
- Das Picard nicht in der Rückblende in Uniform aufgetaucht ist.

*******************************************

Dann hätten wie den borgkubus.

- Das Schlittern fand ich eigentlich ganz lustig. Abseits von Essen, Schalfen udn Rumvögeln scheint es ja auf dem ex Kubus wenig Freizeitaktivitäten zu geben.

- Dafür waren mir Narik und seine Schwester zu sehr lannister mäßig drauf. Gerade sie scheint eine 1zu1 Kopie von Cersei zu sein. Weiß nicht ob ich das in PIC haben will.

Fazit:
Wegen eienr stärkeren Häufung an problemen, gebe ich der Folge eine 3.

*************************************************************

Das schlimme ist , die Folge hat mir den Rest der Staffel eigentlich schon gespoilert   
Inwiefern?
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2022


Max

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #8 am: 14.02.20, 21:57 »
@ Thunderchild:
Ja, ich fand auch, dass am Ende ziemlich wenig rumgekommen ist - vor allem, wenn man bedenkt, dass Picard ja eigentlich in Eile ist und dem Zuschauer nach drei Folgen ja nun eigentlich indirekt versprochen wurde, dass die ganze Sache jetzt Fahrt aufnimmt. Die Folge werkelt weiter an der Welt des Jahres 2399; da zeichnet sich dann immer mehr ein Bild ab. Aber wirkliche Fortschritte bringt das finde ich nicht.



Diese Kopf-Ab Szene fand ich für ST Verhäldnisse auch sehr übertrieben.
Nachdem ich im Vorfeld schon gehört hatte, da sei eine brutale Szene dabei, war ich auf ganz anderes gefasst. Ich glaube immer, dass es andere Wege geben würde, auf das hinzuweisen, was ihnen in diesem Punkt wichtig ist, aber der gewählte ist natürlich eindrücklich.
Grundsätzlich bin ich nicht ganz glücklich damit, auf Schwerter zu setzen. Das ist für mich zu fantasylastig, nicht praktisch (denn gegen einen Phaser wird man trotzdem nicht viel ausrichten können) und gar nicht mal so cool (aber das ist eine persönliche Sichtweise).



Ich finde das Hauptproblem ist das der Namensgebende Charakter immer schlechter davonkommt. Gefühlt war er der Einzige der hier gearbeitet hat und derjenige der ALLES voll verkackt hat. Gerade wenn man bedenkt wieviel Ihm das alles etwas bedeutet hat, ist es mir immer schleierhafter das er einfach aufgegeben hat....?
Vielleicht soll uns das einfach sagen, dass der gealterte Picard dann einfach wirklich aufgegeben hat, weil er sich der Sache nicht mehr gewachsen sah.

Ich glaube wir sind uns einig das die schlitter Szene auf wackeligen Füßen steht beim Publikum ^^
Die ansonsten an sich schöne Musik hat die Szene halt leider auch noch mal zu sehr ins Träumerische, geradezu Verzauberte geschoben, was übertrieben war. Ich sehe das ein bisschen wie Alex: Es war eigentlich eine ganz nette Möglichkeit, um die beiden ein bisschen ausgelassen zu zeigen. Das ist an sich schon wichtig, weil man einfach nicht wirklich durchsteigt, auf was sich ihre Beziehung überhaupt gründen soll. Vielleicht hätte es hier noch andere Möglichkeiten gegeben, aber auf die Schnelle fiel den Machern wohl nichts besseres ein ;) Ärgerlich ist aber zudem, dass das jetzt auch noch irgendwie wetterwendisch präsentiert wird. Nur weil sich Narek wundert, dass Soji nicht auf der Schiffsliste stand, beschimpft sie ihn gleich, wünscht ihn sozusagen zum Teufel? Was war da denn schon wieder los? Dieser Konflikt kam mir genauso erzwungen wie die eigenteliche Beziehung der beiden vor.

Das lustige ist, beim Bird of Prey war ich erst neugierig....und das wurde komplett abgewatschelt. Die Optik war FanFiction Niveau und echt mies präsentiert. Da kam null feeling auf. Unglaublich wie man sowas verkacken kann.
Das stimmt. Ich komme immer mehr zum Schluss, dass man es vielleicht doch wieder mit realen Modellen versuchen sollte. Natürlich bestand mit ihnen immer die Gefahr, dass sie eben als das zu erkennen waren, was sie sind, Modelle eben. Aber immerhin sahen sie damit so oder so echt aus. Das, was jetzt manchmal so aus dem Computer kommt, kann seine Herkunft auch nicht immer verbergen. Aber wenn das dann der Fall ist, spürt man gleich, dass hier etwas nicht stimmt; dass es das, was man hier sieht, in Wahrheit gar nicht gibt. Es sieht glatt und falsch und damit auch unrealistisch aus.

Das ist auch so ein Punkt. Du bekommst einen Overkill an Infos die das Universum größer und komplizierter wirken lassen sollen aber am Ende kratzt du dir nur den Kopf. Irgendwelche Parteien die diese Region des Raumes schützen hier, ein Warlord da. Schwert schwingende Ninja Nonnen obendrauf.....
...Was dann auch noch so billig rüberkommt. Ranger, Warlords, Ninja-Nonnen - wenn das nicht trashig klingt, dann weiß ich auch nicht ;)

Es ist ein seltsamer Punkt. Wenn Du vom Rassismus betroffen bist, ist es leicht sich darüber aufzuregen. Ich glaube es wäre besser gewesen wenn andere Personen diskriminiert worden wären und er hätte Stellung bezogen. So provoziert er und entschuldigt sich bei jedem und sagt das er keinen Streit sucht. Es fühlte sich irgendwie seltsam an. Das er dann noch ernsthaft überrascht war das Sie Ihm auf die Fresse hauen wollen.......was soll man sagen?
Wenn man positiv an die Sache herangehen will, kann man sagen, dass es dann, wenn man selbst vom Rassismuss betroffen ist, sehr mutig ist, sich dagegen aufzulehnen.
Aber ich finde auch, es ist wie Du sagst: Was erwartet er an Reaktion?
Ich bin immer geneigt, dieses widersprüchliche Verhalten immer mit dem Alter Picards zu erklären.

Respekt das Du dir die Namen gemerkt hast.
[...]
Das Du dir die Namen merken kannst.....alter.....
Den Namen der Ninja-Nonnen musste ich nachschlagen ;) Bei den anderen habe ich mich diesmal (im Gegensatz zum Beispiel zur DSC-Crew) wirklich bemüht, sie sozusagen zu lernen ;)

Es ist ein schwachsinniges scheiß Motto. Ich mußte wirklich grinsen, weil ich es unfreiwillig komisch fand. Sie hätten es einfach im Dunkeln lassen sollen.
Vermutlich ja ;)
Das ist halt auch wieder so ein Punkt. Ich habe den Verdacht, dass das aus dem Dialogsetzkasten simpler Hollywood-Filme stammt - einzig mit dem Ziel, dass der Zuschauer noch mal beeindruckt sein soll, auf was für ein Himmelfahrtskommando unsere Heldentruppe da geht. Ein wenig kindisch.

Fühlte sich tatsächlich etwas seltsam an und auch hier hat Picard wieder eins auf Ego bekommen. Erst wird er begrüßt wie kleiner König, dann kennt Ihn kein Schwein mehr und er ist sichtlich mitgenommen davon. Das macht den Charakter des Picard nicht gerade Sympatischer.
Ich habe das so wahrgenommen, dass die Siedler durchaus wussten, wer da runtergebeamt ist; gut, zum einen schon mal deswegen, weil er vom Schiff angekündigt worden war. Aber ich glaube, dass sich viele schon noch an ihn persönlich erinnerten. Das sieht man auch am Ex-Senator, der ihn dann angriff. Ich habe das also so gesehen, dass er erkannt wird, dass aber niemand Lust hat, seinen Gruß zu erwiedern und sich mit ihm zu beschäftigen.

Das der junge Mann in der Aufmachung aussieht als könnte er einen Elben bei Herr der Ringe spielen, hilft auch nicht gerade. Die Hintergrundgeschichte das Picard sich um einen Flüchtlingsjungen kümmert fand ich offen gesagt richtig gut und sympatisch. Ich hätte mir z.b. wirklich gewünscht das er den Lütten adoptiert und mit zur Erde nimmt. Aber dann hätten wir ja nicht den gebrochenen, im Leben gescheiterten Picard aus der Pilotfolge, sondern einen Picard der letzten Ende doch persönliches Glück in einer kleinen Familie gefunden hat.
Das wäre eventuell ein wenig kitschig rübergekommen. Ich glaube aber auch, dass das eine schöne Möglichkeit gewesen wäre.
Aber selbst, wenn Picard das Kind nicht selbst adoptiert hätte... Es gibt ja noch Laris und Zhaban!

Danke dass das mal einer sagt. Bin ich der Einzige der diese Bruder Schwester Beziehung echt Bizarr findet? Wie sie in dem Domina Lack und Leder Outfit Ihren Bruder befummelt. Die wirken als wären Sie ein paar.....eines das mal eine Paartherapie machen muss......aber definitiv benehmen sie sich nicht wie Geschwister. Volle Inzucht Vibs...
Darüber denke ich irgendwie überhaupt nicht mehr nach. Ich kann das, was uns hier gezeigt wird, nicht ernst nehmen. Keine Ahnung, was uns da noch erwartet und was das Ansinnen der Macher in diesem Punkt ist.

Das sie ein TOS Schiff verwendet haben, hat mich offen gesagt nicht gestört. Aber die Inszenierung war tatsächlich nicht so dolle.
Ja, bei der Inszenierung sind wir uns einig.
Aber das TOS-Schiff wirkte ziemlich out-of-place für mich. Der romulansiche Stern ist explodiert und alles, was von der Flotte für einen Warlord verfügbar blieb, war ein so alter Bird of Prey? Vielleicht sind Vergleiche hier nicht zulässig, trotzdem drängten sie sich mir auf, weil wir von einer doch größeren zeitlichen Kluft sprechen. Es handelt sich ja um über 130 Jahre!
Mal ein Auto, das ungefähr so 130 Jahre alt ist:


Ich war vom Auftritt an sich und von der Erklärung auch relativ enttäuscht.

Gab es da nicht eine 25% Unterschied zum alten Star Trek Regel?
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das wirklich offiziell ist.
Und dass sich das auch auf den Warp-Flug beziehen soll, glaube ich nicht. Die Ent-D und die alten Uniformen in Picards Träumen wurden ja auch so gut wie gar nicht verändert gezeigt.
Ich glaube, das war eine bewusste Entscheidung.



Komplett mit Männerfeindlichen Unterton.     
Vor allem wegen der Ausgrenzung. Aber so wie ich das verstanden habe, helfen sie ja sozusagen allen in Not.

Social Justice Warriors im Writers Room lassen grüssen.   
Eigentlich sind solche Elemente ja eher dazu da, den "alten Eliten" einen Spiegel vorzuhalten; zu zeigen, wie es sich anfühlt, benachteiligt und abgestempelt zu werden.
Okay, nur wäre es eben mMn viel schöner, zu zeigen, dass alle zusammenarbeiten und nicht dass alle gegeneinander kämpfen. Das wäre für mich viel eher social justice.



- Positiv finde ich hier, dass hier nicht nur die romulanische Sprtache gezeigt wurde, bei der man sich, soweit ich es sehen konnte, Quellen der Sekundärliteratur nutzt, die aber unter Fans hoch angesehen sind. Man muss den Warpantrieb eben nicht neu erfinden.
Genausowenig, wie man den Warpflug-Effekt neu erfinden muss ;)
Ja, dass sie sich mit der Sprache Mühe geben, ist schön zu sehen :)

Ich interpetiere zwar Picards verhalten etwas anders. das schild weg zunehmen und auch noch darauf zu treten sollte in meinen augen die Mauern, welche die Flüchtlinge um sich herum aufgebaut haben, einreißen.
Diese Deutung gefällt mir :)

- Elnor ist auch so ein Fall,den ich von der Darstellunf sehr realistisch fand. Von seinen großen Helden verraten und im Stich gelassen. Auch war er ,eher ein Anhängsel seiner "Ziehmütter".
Ich finde eigentlich auch, dass das nicht so schlecht dargestellt wurde. Vor allem gefiel mir, dass er sich so zurückgenommen hat. Natürlich war auch ein Ausbruch dabei, aber alles in allem fand ich das schon angemessen.
Es gäbe jedoch von mir auch zwei "Aber" dazu.
Das erste ist nicht so hart, trotzdem ein wenig erstaunlich: Elnor sagt in der ganzen Folge gefühlt fünf Sätze im Rückblick und fünf in der restlichen Folge. Von mir aus gehört er eher der schweigsamen Sorte an, dennoch finde ich es erstaunlich, wie wenig eigentlich geschieht. Wie oben angedeutet: Beeindruckend, wie es frühere Serien geschafft haben, Dialoge und Plot da viel umfangreicher darzustellen. Vielleicht, weil sie nicht dem Trugschluss erlagen, sie hätten ja viel mehr Zeit, weil sich ihre Geschichte über eine ganze Staffel ziehen konnte.
Das zweite "Aber" ist halt wieder der Punkt, dass es generell schade ist, dass wir die Prämisse vorgesetzt bekommen, dass der kleine Junge vom großen Helden im Stich gelassen wurde.

- Jurati ist so hilfreich wie ein Sack Tribble.
Noch muss sie ja auch nicht hilfreich sein. Aber dann soll sie einfach nicht als nervig dargestellt werden.


« Letzte Änderung: 14.02.20, 22:11 by Max »
Sie saß aufrecht da und schaute entsetzt ihre blutenden Hände an.
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Alexander_Maclean

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #9 am: 15.02.20, 08:32 »
@max
Bei den Schwertern muss ich dir aber widersprechen.

A) Auch in StarTrek sind sie keine Unbekannten. Jeder Durchschnittsklingone rennt ja mit einer hakven Eisenwarenhandlubg durch die Gegend. Die Hirogen haben auch immerwas an der Wand hängen.

B) Schwerter sind imo in unübersichtliche Räumen schon praktisch. Ich kenne da Beispiele aus anderen SciFi Serien (und nein nicht SW) wo einer der Protagonisten eine Nahkampf Waffe hat.

C) Schwerter lassen sich nicht deaktivieren. Phaser schon.

D) Ich kann mur vorstelken, dass ein Schwert bei einer Flüchtigen Überprüfung nicht gleich entdeckt wird. Ein Phaser wegen seines Energiekerns dagegen schneller.

Was ich kritisiere ist das Elnor keine Energiewaffe zusätzlich hat. Reicht ja ein Typ 1 Phaser.

********!************

Much hat Jurati in der Folge auch genervt. Wollte ich nur durch die Blume mit dem Tribble Vergleich sagen.
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Max

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #10 am: 15.02.20, 10:47 »
@Alex:

Er bräuchte unbedingt einen Phaser.

Zu A) Nur muss sich der Gegner ersteinmal auf das Spiel einlassen. Den Klingonen mag es (seit TNG-Zeiten!) um die Ehre gehen, praktisch allen anderen Parteien in einer Auseinandersetzung vermutlich erst einmal nur darum, den Kampf zu gewinnen.

Zu B) Messer könnten da vielleicht praktisch sein, Schwerter sind es in engen Kämpfen glaube ich nicht. So oder so wäre doch ein Phaser zu bevorzugen, aus dem einfachen Grund, dass es vielleicht nicht immer nur darum gehen muss, eine andere Person zu töten oder zu verstümmeln. Picard hätte letztlich auch gar nicht so überrascht sein dürfen, dass der Ex-Senator sein Leben verliert. Stand jetzt droht auch jedem anderen so ein Schicksal, der sich Picard in den Weg stellt. Wir kennen noch nicht alle "Ninja-Moves" Elnors, aber als Seven rüberbeamt steht er auch nur wieder mit dem Schwert im Anschlag bereit. Sollte er Fähigkeiten besitzen, Leute ohne Blutvergießen außer Gefecht zu setzen, steht zu erwarten, dass er dann gar nicht auf sein Schwert zurückgreifen wird.

Zu C) Das stimmt. Aber ich halte das doch eher für einen Nischenvorteil, dem große Nachteile - allen voran eben mangelnde Reichweite und fehlende "Dosierbarkeit" - gegenüberstehen. Der Plot könnte natürlich trotzdem auf so etwas hinauswollen, zum Beispiel, wenn es auf Freecloud irgendwelche Phaser-Stösender oder ähnliches gibt. Das fände ich aber ein bisschen konstruiert.

Zu D) Na ja, das Schwert zu übersehen, das Elnor benutzt, wäre auch bei einer flüchtigen Überprüfung eine Leistung für sich ;) Es ist sicherlich über einen halben Meter lang. Aber ein Messer ließe sich sicherlich leicht verstecken, obwohl Scanner es anhand von Form und Material auch leicht identifizieren könnten, sofern das Drehbuch es wollen würde.
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Alexander_Maclean

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #11 am: 15.02.20, 16:54 »
Ja, dass mit möglichen Störsendern auf Freecloud wäre wirklich komnstruierrt weoil keiner, selbst raffi nichta uf so eine Möglichkeit hinweist.

Den letzten meiner Punkte meint eich ja eher generell und trifft auch eher auf messe rund Dolche zu.

**************************************************

Noch ein gedanke zu Soji und ihrer "Zurückweisung" von Narik. Ich denke hier hat unbewusst ein Schutzprogramm gegriffen, vielleicht etwas in der Art was Data auf Ba'ku so "Amok" hat laufen lassen.

Weil Narik bohrt ja mit seiner Aussage auf eine Diskrepanz in Sojis "Erinnerungen" und der tatsache, dass sie als Androidin nicht älter als fünf bis zehn Jahre ist. Und dda kann ich mir durchaus vorstellen, dass die macher von Dahj und Soji dafür Sorge getragen haben, dasssich die Androidinnen davor selber schützen.
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drrobbi

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #12 am: 15.02.20, 17:15 »
Ich hätte noch eine Idee was die Sache mit dem Schwert bei unserem Mini-Ninja angeht.
Der ganze Plot und die gesamte Geschichte hat warscheinlich mehr oder weniger mit den Borg zutun und wir wissen ja das sich Borg-Drohnen im Nahkampf auf Phaserfeuer einstellen können. Vieleicht hat Picard so in einer direkten Konfrontation mit Borg oder auch Androiden die ggf. Borgtechnik einsetzten, einen taktischen Vorteil. Denn auf kurz oder lang wird ja warscheinlich auch das Geheimnis hinter dem deaktivierten Borg Cube gelüftet auf dem die Romulaner an den Borgdrohnen rumbasteln und vieleicht ist der Cubus ja gar nicht so offline wie man glaubt ...
« Letzte Änderung: 15.02.20, 18:40 by drrobbi »
Anruf bei der Hotline. Kunde: „Ich benutze Windows!“ Hotline: „Ja?!“ Kunde: „Und mein Computer funktioniert nicht richtig.“ Hotline: „Ja, Das sagten Sie bereits…“

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #13 am: 15.02.20, 22:36 »
Erst durch ein paar Reaktionen im Netz ist mir wirklich aufgefallen, dass es da noch so ein paar Ungereimheiten auf Vashti gab...
Woher wusste Raffi, dass sie nicht nur Picard, sondern auch Elnor hochbeamen muss?
Es ist zudem eigentlich ein bisschen seltsam, dass die Romulaner Picard so feindlich begegnen, immerhin war er ja derjenige, der sich am stärksten für sie eingesetzt hat. Aber gut, vielleicht ist hier einfach auch das Problem, dass sie ja trotzdem berechtigt frustriert sind und einfach nur Picard da war, um ihren Ärger an ihm auszulassen. Und hinzu kommt, dass er sie ja irgendwie auch provoziert hat, denn davor hätten sie ihn wahrscheinlich einfach links liegen lassen.
Und noch ein Gedanke zum Schild. Darauf stand doch "Romulans Only", oder? Bedeutet das, dass auf diesem Planeten noch andere Spezies leben? Gar Menschen oder andere Föderationsmitglieder?




Ja, dass mit möglichen Störsendern auf Freecloud wäre wirklich komnstruierrt weoil keiner, selbst raffi nichta uf so eine Möglichkeit hinweist.

Den letzten meiner Punkte meint eich ja eher generell und trifft auch eher auf messe rund Dolche zu.
Dolche würden auch zu Romulanern passen, weil sie auch was Verborgenes, was Hinterhältiges haben können - allerdings zu den "klassischen" Romulanern und nicht zu Qowat Milat mit ihrer absoluten Offenheit.

Noch ein gedanke zu Soji und ihrer "Zurückweisung" von Narik. Ich denke hier hat unbewusst ein Schutzprogramm gegriffen, vielleicht etwas in der Art was Data auf Ba'ku so "Amok" hat laufen lassen.

Weil Narik bohrt ja mit seiner Aussage auf eine Diskrepanz in Sojis "Erinnerungen" und der tatsache, dass sie als Androidin nicht älter als fünf bis zehn Jahre ist. Und dda kann ich mir durchaus vorstellen, dass die macher von Dahj und Soji dafür Sorge getragen haben, dasssich die Androidinnen davor selber schützen.
Das ist eine Erklärung, die mir gefällt. Ich hätte es dann aber bevorzugt, wenn sie dann eine andere Lösung gefunden hätten, das darzustellen. Statt sofort unpassend eingeschnappt, hätte sie auch wie eingefroren-blockiert reagieren können. Das hätte für uns Zuschauer gut gepasst, weil wir um ihre künstliche Natur wissen. Und Narek weiß ja auch, dass sie eine Androidin ist! Das hätte die Szene spannend gemacht, wenn man seinem Gesicht ob ihrer Reaktion ablesen hätte können, dass er Angst bekommt, dass sie genau in diesem Moment "aktiviert" wird.



Ich hätte noch eine Idee was die Sache mit dem Schwert bei unserem Mini-Ninja angeht.
Der ganze Plot und die gesamte Geschichte hat warscheinlich mehr oder weniger mit den Borg zutun und wir wissen ja das sich Borg-Drohnen im Nahkampf auf Phaserfeuer einstellen können. Vieleicht hat Picard so in einer direkten Konfrontation mit Borg oder auch Androiden die ggf. Borgtechnik einsetzten, einen taktischen Vorteil. Denn auf kurz oder lang wird ja warscheinlich auch das Geheimnis hinter dem deaktivierten Borg Cube gelüftet auf dem die Romulaner an den Borgdrohnen rumbasteln und vieleicht ist der Cubus ja gar nicht so offline wie man glaubt ...
Ja, das stimmt. In FC hat man ja auch gesehen, dass man den Borg mit, nun ja, rustikalen Mitteln gut beikommen kann.
Hmm, Picard weiß aber ja noch gar nicht, dass sie den Borg begegnen werden. Dann hat er ein glückliches Händchen bewiesen.
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sven1310

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Antw:1x04 - Absolute Candor
« Antwort #14 am: 16.02.20, 11:21 »
Dieser Qowat Milat Frauen erinnern mich optisch irgendwie an die Bene Gesserit aus Dune, die da auch ein uralter Frauenorden waren und keine Männer aufnahmen.

Ja aber das lag ja, wenn ich mich richtig erinnere daran, das Männer das Wasser des Lebens nicht überleben würden. Davon mal abgesehen nannten die sich nicht sogar Schwesternschaft oder so ähnlich?

- ein weitere Punkt finde ich auch die Darstellung der romulansichen Flüchtlinge. ihren Zorn ihre Wut ist so verständlich, dass man sie fast selbst fühlt. Das finde ichb gerade angesichts der weltweiten Flüchtlingsprobleme sehr offen und aufmerksam und so voller Verständnis, dass es bis zu einen gewissen Grad ein toller Star Trek Moment hätte werden können. Aber die letzte szene ind er Bar versaut das eben ein wenig. Ich interpetiere zwar Picards verhalten etwas anders. das schild weg zunehmen und auch noch darauf zu treten sollte in meinen augen die Mauern, welche die Flüchtlinge um sich herum aufgebaut haben, einreißen. Und zumindest die rsten entschuldigungen, bevor der Ex senator auftaucht gingen ja an die Kellnerin, die ihn als Gast nicht beachtete- Und danach haben ihn die Romulabner ja zum Kampf gezwungen, was Picard ja irgendwie wenn auch erfolglos verhidnern wollte.

Es sollte ein klares Statement gegen Ausgrenzung und Rassismus sein. Leider waren die „Rassisten“ in dem Fall die Opfer der Katastrophe. Sagen wir mal, sein Verhalten war weder schlau noch diplomatisch.


- Elnor ist auch so ein Fall,den ich von der Darstellunf sehr realistisch fand. Von seinen großen Helden verraten und im Stich gelassen. Auch war er ,eher ein Anhängsel seiner "Ziehmütter".

Jupp und das ist auch der Grund warum er sich, nachdem er zurecht kritisiert hat das Picard nur zurückgekommen ist um Ihn auszunutzen, einfach so mitgeht.

Paar sachen haben mich dann doch gestört:

- Jurati ist so hilfreich wie ein Sack Tribble.

Faierweise muss man sagen, was soll Sie auch machen? Es gibt halt immer wieder Situationen wo einige Crewmitglieder nur im Hintergrund abwarten können, bis Ihre Expertise benötigt wird.

- Der kampf war sehr komisch.
- Raffi Musiker sollte mal ihre Schilde runter nehmen.

Jupp, der Kampf war komisch inszeniert. Keine Ahnung ob es einfach überhastet war oder ein Gesicht auf der anderen Seite gefehlt hat oder ein vernünftiges Build Up.

- Das Picard nicht in der Rückblende in Uniform aufgetaucht ist.

Ich hatte das Gefühl das waren Patrick Stewarts privat Klamotten mit denen er morgens auf dem Set aufgetaucht ist. Er hat ja selbst mal gesagt das er nie wieder diese Uniform anziehen will und ich kann mir vorstellen das er für eine kleine Rückblickszene eine Ausnahme macht aber eine ganze Folge lang.....ne, da hat er keinen Bock mehr drauf.

@ Thunderchild:
Ja, ich fand auch, dass am Ende ziemlich wenig rumgekommen ist - vor allem, wenn man bedenkt, dass Picard ja eigentlich in Eile ist und dem Zuschauer nach drei Folgen ja nun eigentlich indirekt versprochen wurde, dass die ganze Sache jetzt Fahrt aufnimmt. Die Folge werkelt weiter an der Welt des Jahres 2399; da zeichnet sich dann immer mehr ein Bild ab. Aber wirkliche Fortschritte bringt das finde ich nicht.



Diese Kopf-Ab Szene fand ich für ST Verhäldnisse auch sehr übertrieben.
Nachdem ich im Vorfeld schon gehört hatte, da sei eine brutale Szene dabei, war ich auf ganz anderes gefasst. Ich glaube immer, dass es andere Wege geben würde, auf das hinzuweisen, was ihnen in diesem Punkt wichtig ist, aber der gewählte ist natürlich eindrücklich.
Grundsätzlich bin ich nicht ganz glücklich damit, auf Schwerter zu setzen. Das ist für mich zu fantasylastig, nicht praktisch (denn gegen einen Phaser wird man trotzdem nicht viel ausrichten können) und gar nicht mal so cool (aber das ist eine persönliche Sichtweise).



Also dafür das Schwerter so unpraktisch sind, haben sie sich in der Geschichte unserer Welt aber ziemlich gut durchgesetzt. ^^

Ich finde Schwerter nicht unbedingt das Problem. Sie sind relativ leicht herzustellen, die Wirkung ist recht tödlich. Sensoren orten auch keine Energiesignatur.

Ich würde sagen, es ist Situationsabhängig und als zweit Waffe würde ich nicht nein sagen.

Ich finde das Hauptproblem ist das der Namensgebende Charakter immer schlechter davonkommt. Gefühlt war er der Einzige der hier gearbeitet hat und derjenige der ALLES voll verkackt hat. Gerade wenn man bedenkt wieviel Ihm das alles etwas bedeutet hat, ist es mir immer schleierhafter das er einfach aufgegeben hat....?
Vielleicht soll uns das einfach sagen, dass der gealterte Picard dann einfach wirklich aufgegeben hat, weil er sich der Sache nicht mehr gewachsen sah.

Klar soll es uns zeigen das er gealtert ist und aufgegeben hat. Es ist ja im Endeffekt auch eine Wiedergutmachungsgeschichte. Es ändert aber nichts daran das ich es nicht gut gemacht finde. Bei Star Trek 9 hat er jedenfalls noch etwas getan, hier hat er sich auf sein Weingut zurückgezogen und alle einfach hängen lassen. Das Ihn die Leute überhaupt noch mit dem Arsch angucken, wundert mich.

Das lustige ist, beim Bird of Prey war ich erst neugierig....und das wurde komplett abgewatschelt. Die Optik war FanFiction Niveau und echt mies präsentiert. Da kam null feeling auf. Unglaublich wie man sowas verkacken kann.
Das stimmt. Ich komme immer mehr zum Schluss, dass man es vielleicht doch wieder mit realen Modellen versuchen sollte. Natürlich bestand mit ihnen immer die Gefahr, dass sie eben als das zu erkennen waren, was sie sind, Modelle eben. Aber immerhin sahen sie damit so oder so echt aus. Das, was jetzt manchmal so aus dem Computer kommt, kann seine Herkunft auch nicht immer verbergen. Aber wenn das dann der Fall ist, spürt man gleich, dass hier etwas nicht stimmt; dass es das, was man hier sieht, in Wahrheit gar nicht gibt. Es sieht glatt und falsch und damit auch unrealistisch aus.

Ich glaube nicht, dass es an den Special Effekts als solche lag oder daran, dass es ein CGI Schiff war.

Ich muss in dem Zusammenhang immer an Babylon 5 denken. Die CGI sind heute auch nicht mehr das Gelbe vom Ei aber die Inszenierung reißt es voll raus und ich kann es mir ohne Probleme heute noch ansehen.

Das ist auch so ein Punkt. Du bekommst einen Overkill an Infos die das Universum größer und komplizierter wirken lassen sollen aber am Ende kratzt du dir nur den Kopf. Irgendwelche Parteien die diese Region des Raumes schützen hier, ein Warlord da. Schwert schwingende Ninja Nonnen obendrauf.....
...Was dann auch noch so billig rüberkommt. Ranger, Warlords, Ninja-Nonnen - wenn das nicht trashig klingt, dann weiß ich auch nicht ;)

Ja, zum einen ist es das, zum anderen das ich mich frage was eigentlich mit den Etablierten Parteien ist? Es ist ja nicht so als hätten die Romulaner kein Großreich und eine eigene Flotte. Und warum ist die Welt nochmal so runtergekommen? Sind die in Armut, weil Ihnen die Replikator Energie ausgegangen ist? Für einen Planetaren Schild der daueraktiv ist MIT Phasern, reicht es ja scheinbar.

Fühlte sich tatsächlich etwas seltsam an und auch hier hat Picard wieder eins auf Ego bekommen. Erst wird er begrüßt wie kleiner König, dann kennt Ihn kein Schwein mehr und er ist sichtlich mitgenommen davon. Das macht den Charakter des Picard nicht gerade Sympatischer.
Ich habe das so wahrgenommen, dass die Siedler durchaus wussten, wer da runtergebeamt ist; gut, zum einen schon mal deswegen, weil er vom Schiff angekündigt worden war. Aber ich glaube, dass sich viele schon noch an ihn persönlich erinnerten. Das sieht man auch am Ex-Senator, der ihn dann angriff. Ich habe das also so gesehen, dass er erkannt wird, dass aber niemand Lust hat, seinen Gruß zu erwiedern und sich mit ihm zu beschäftigen.

Ich habe es auch so gesehen das einige Ihn wiedererkannten aber die Reaktion von Picard war es um die es mir ging. Er hat nach allem immer noch erwartet das die Leute auf Ihn zulaufen als sei er der große Gönner.

Das der junge Mann in der Aufmachung aussieht als könnte er einen Elben bei Herr der Ringe spielen, hilft auch nicht gerade. Die Hintergrundgeschichte das Picard sich um einen Flüchtlingsjungen kümmert fand ich offen gesagt richtig gut und sympatisch. Ich hätte mir z.b. wirklich gewünscht das er den Lütten adoptiert und mit zur Erde nimmt. Aber dann hätten wir ja nicht den gebrochenen, im Leben gescheiterten Picard aus der Pilotfolge, sondern einen Picard der letzten Ende doch persönliches Glück in einer kleinen Familie gefunden hat.
Das wäre eventuell ein wenig kitschig rübergekommen. Ich glaube aber auch, dass das eine schöne Möglichkeit gewesen wäre.
Aber selbst, wenn Picard das Kind nicht selbst adoptiert hätte... Es gibt ja noch Laris und Zhaban!

Am Ende wohnen die aber bei Picard. Was, mehr oder minder, auf dasselbe hinausgelaufen wäre. Er hätte eine Familie mit Kind. Er hätte nicht dieses Sinnlose dahinvegetieren und warten auf den Tod, dass man uns ja verkaufen möchte.

Das sie ein TOS Schiff verwendet haben, hat mich offen gesagt nicht gestört. Aber die Inszenierung war tatsächlich nicht so dolle.
Ja, bei der Inszenierung sind wir uns einig.
Aber das TOS-Schiff wirkte ziemlich out-of-place für mich. Der romulansiche Stern ist explodiert und alles, was von der Flotte für einen Warlord verfügbar blieb, war ein so alter Bird of Prey? Vielleicht sind Vergleiche hier nicht zulässig, trotzdem drängten sie sich mir auf, weil wir von einer doch größeren zeitlichen Kluft sprechen. Es handelt sich ja um über 130 Jahre!
Mal ein Auto, das ungefähr so 130 Jahre alt ist:


Ich war vom Auftritt an sich und von der Erklärung auch relativ enttäuscht.

Ich bezweifle das die Flotte im freiwillig ein Schiff gegeben hat. Schau dir mal an was die Föderation sich an Schiffs Friedhöfen leistet. Vom Prinzip her finde ich es durchaus plausible das ein Verbrecher sich ein altes ausgemustertes Schiff vom Schrottplatz geklaut und aufgemotzt hat. Die Flotte hatte besseren zu tun als jeden Schrottplatz zu überwachen. Aber wie man es präsentiert hat war ehr mau.

Ich muss in dem Zusammenhang auch mehr an Somalische Piraten denken, die sich ein Boot klauen, einen neuen Aussenboarder ranschrauben und damit Zivile Schiffe überfallen. Es ist zwar ein sehr altes Schiff hat aber immer noch einen Warp Antrieb und Waffen. Besser als ein alter Frachter ist das alle mal.

Gab es da nicht eine 25% Unterschied zum alten Star Trek Regel?
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das wirklich offiziell ist.
Und dass sich das auch auf den Warp-Flug beziehen soll, glaube ich nicht. Die Ent-D und die alten Uniformen in Picards Träumen wurden ja auch so gut wie gar nicht verändert gezeigt.
Ich glaube, das war eine bewusste Entscheidung.

Ich hatte mal ein Video auf Youtube gesehen das versucht hat die Rechte frage etwas zu erklären. Das Meiste habe ich wieder verdrängt. Aber es ist tatsächlich so das sich in den Jahren, auch durch die Reboot Reihe, einiges verkompliziert hat. Teilweise dürfen Sie Sachen verwenden, müssen dann aber an die andere Firma Geld abdrücken usw. Es ist alles schon sehr ätzend.

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Okay, nur wäre es eben mMn viel schöner, zu zeigen, dass alle zusammenarbeiten und nicht dass alle gegeneinander kämpfen. Das wäre für mich viel eher social justice.

Das wäre ja eine positive Darstellung der Zukunft die zeigen könnte wie es sein könnte…..ne dann lieber Dystopie und Zeigefinger. :D

Erst durch ein paar Reaktionen im Netz ist mir wirklich aufgefallen, dass es da noch so ein paar Ungereimheiten auf Vashti gab...
Woher wusste Raffi, dass sie nicht nur Picard, sondern auch Elnor hochbeamen muss?

Das habe ich mich auch gefragt aber auf der anderen Seite hat es keinen interessiert das bei Discovery der Turbolift auch gerne mal ohne Ziel losfährt. Sein wir ehrlich, das interessiert die Macher der Serie nicht.

Es ist zudem eigentlich ein bisschen seltsam, dass die Romulaner Picard so feindlich begegnen, immerhin war er ja derjenige, der sich am stärksten für sie eingesetzt hat. Aber gut, vielleicht ist hier einfach auch das Problem, dass sie ja trotzdem berechtigt frustriert sind und einfach nur Picard da war, um ihren Ärger an ihm auszulassen. Und hinzu kommt, dass er sie ja irgendwie auch provoziert hat, denn davor hätten sie ihn wahrscheinlich einfach links liegen lassen.

Dann stelle ich nochmal die Frage, wo ist die eigene Regierung? Es ist ja nicht so das die Raumflotte mit explodiert ist oder das alle Kolonien ins Chaos gefallen sind. Hätte man es so erklärt das danach die unterdrückten Welten sich zum Wiederstand erhoben hätten und das restliche Imperium stürtzen, okay, aber so?

Warum ist die Föderation eigentlich für alles verantwortlich?

Davon ab, ich glaube auch, hätte er sie nicht provoziert, hätten Sie Ihn einfach gehen lassen. Klar waren Sie angepisst ihn zu sehen aber das war der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte und Picard hätte das erkennen müssen.

Und noch ein Gedanke zum Schild. Darauf stand doch "Romulans Only", oder? Bedeutet das, dass auf diesem Planeten noch andere Spezies leben? Gar Menschen oder andere Föderationsmitglieder?

Wurde das nicht irgendwo erwähnt? Ich habe das Gefühl ja, müsste aber nochmal nachschauen und darauf habe ich keine große Lust.

Ich hätte noch eine Idee was die Sache mit dem Schwert bei unserem Mini-Ninja angeht.
Der ganze Plot und die gesamte Geschichte hat warscheinlich mehr oder weniger mit den Borg zutun und wir wissen ja das sich Borg-Drohnen im Nahkampf auf Phaserfeuer einstellen können. Vieleicht hat Picard so in einer direkten Konfrontation mit Borg oder auch Androiden die ggf. Borgtechnik einsetzten, einen taktischen Vorteil. Denn auf kurz oder lang wird ja warscheinlich auch das Geheimnis hinter dem deaktivierten Borg Cube gelüftet auf dem die Romulaner an den Borgdrohnen rumbasteln und vieleicht ist der Cubus ja gar nicht so offline wie man glaubt ...
Ja, das stimmt. In FC hat man ja auch gesehen, dass man den Borg mit, nun ja, rustikalen Mitteln gut beikommen kann.
Hmm, Picard weiß aber ja noch gar nicht, dass sie den Borg begegnen werden. Dann hat er ein glückliches Händchen bewiesen.

So oder so, ich habe nichts gegen den Charakter oder den Darsteller aber wie man Ihn darstellt ist……ungünstig. Der gute Mann sieht wirklich aus als würde er gleich zu einer Herr der Ringe Fan Convention gehen. Das reißt schon etwas raus und wirkt fehl am Platz.

 

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