Autor Thema: Neues zu STAR TREK: UNITY ONE  (Gelesen 11655 mal)

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Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #30 am: 12.02.10, 14:42 »
@ Max

Zitat
Rein vom orthographischen Standpunkt gesehen, finden sich leider schon nicht so wenige Komma-Fehler. Ich behaupte gar nicht, auf dem Gebiet einer echter Fachmann zu sein, aber in ein paar Fällen störten die zu viel gesetzten Zeichen ein wenig den Lesefluss.
Vielleicht als ein kleiner Tipp, der natürlich nicht als harte Regel anwendbar ist; aber trotzdem: Kommas schaffen ja Sinn- und Klangeinheiten und eindeutige(re) Bezüge. Spricht man die Strukurierungen etwas überzogen nach, merkt man oft recht schnell, ob an einigen Stelle wirklich ein Komma gehört oder nicht.


Also auf dem Gebiet bin ich zum Beispiel schon immer recht unsicher gewesen und baue seit je her \"gefühlte\" Kommas ein. Diese Schwäche haben mir schon meine Lehrer und ein User aus Treknews aufgezeigt. Und ihr alle habt Recht. Ich werde diese von dir angegebenen Mängel beseitigen. Es stimmt nämlich. Bei nochmaligem durchlesen erscheint auch mir der Satzbau ziemlich doof.

Zitat
Vom Satzaufbau wird auch die Stelle mit G\'Kor und Tarell in meinen Augen etwas verkompliziert. Natürlich versteht man aus den Zusammenhängen ganz leicht, wer wessen Bruder ist usw. aber die Snytax macht das unnötig kompliziert:
\"In der Zwischenzeit auf Unity One, erfuhr Subcommander Tarell davon, dass der Kommandant der vor einem Jahr zerstörten I.K.C. MORAK, Commander G\'Kors Bruder war und dieser glaubte, dass sein Bruder noch lebte und von den Tholians gefangen gehalten wurde.\"
\'Dieser\' verweist eigentlich auf den näherstehenden Bezugspunkt, also G\'Kors Bruder. Somit wäre \'jener\' eigentlich die passendere Wortwahl, aber damit läuft man Gefahr, auf Tarell zu verweisen...
Aber wie gesagt, man versteht die Zusammenhänge schon.


Hast Recht. \"Jener\" ist geschickter. Manchmal fallen einem eben auch diese offensichtlichen Alternativen nicht ein.

Zitat
Wird die Zusammenfassung auch im fertigen Teil dabei stehen? Wenn ja, dann ist eigentlich nicht so notwendig, das eigenmächtige Verhalten von Tarell und G\'Kor nocheinmal so genau darzustellen, denn man weiß ja nun, dass der totgeglaubte Bruder gesucht wird.


Ja wird sie. Darum wurde ich gebeten. Und zwar aus dem Grund, dass schon einige Zeit zwischen den Folgen liegt und man so den Einstieg leichter wiederfinden kann. Es geht ja in meinen Rückblicken immer um die Schlüsselereigniss aus der vorangegangenen Episode und ich denke schon, dass Tarell und G\'Kor erwänt werden müssten.

Zitat
Die Szene in Belars Büro ist sehr schön beschreiben, inklusive der Frustration des klingonischen Botschafts smile Auch die Darstellung der Zusammenhänge, warum Tarell in Ungnade fiel, finde ich gelungen.
Wenn beide Botschafter jedoch ohne Einschränkungen mit Belar zusammenarbeiten sollten, sähe mir das wieder ein wenig nach \"zu reibungslos\" aus. Belar ist sauer und plant eine Befreiungsaktion, aber ich weiß nicht, ob das ausreichen würde, um ihm Geheimnisse zu verraten. Zwar geht es hier auch darum, die guten Beziehungen zur Föderation nicht zu riskieren, aber sollten größere Interessen im Spiel sein, wäre der Tal-Shiar vielleicht durchaus geneigt, Geheimes geheim sein zu lassen und einen Mann, Tarell, zu opfern. Aber in diesem Fall dürften die Informationen einfach nicht so brisant sein - oder der Botschaft sagt Belar eben doch nicht alles oder ist selbst nicht voll im Bilde.
Ich teile aber nicht den Standpunkt, die Botschafter stünden (stellvertretend für ihre Reiche) in Belars Schuld, weil sie zum einen eigentlich alleine eine Befreiungsflotte stellen könnten oder zum anderen fast schon geneigt sein könnten, ihre Leute zu opfern (Romulaner: \"Pech gehabt, Tarell\", Klingonen: \"Dann ist er ehrenvoll im Kampf gestorben. Der nächste bitte\").


Zum einen sind diese drei Völker in allen Belangen auch auf Geheimdienstlicher Ebene, so lange diese Geheimnisse auch die Alliierten betreffen, verbündet und dies ist sicher auch Teil des Allianzvertrages, dass es ein Datenaustausch geben muss, sollte das geheimnis die Allianz als Ganzes betreffen. Und zum anderen muss der Botschafter damit rausrücken, da die Romulaner und die Klingonen alleine nicht die Stärke aufbringen können, um da reinzufliegen. Wenn Die FRF unvorbereitet, aufgrund mangelnder oder zurückgehaltener Daten in die Katastrophe fliegen würde, hätte das Konsequenzen für die drei Reiche und würde der Liga in die Hände spielen. Das ist nämlich genau das was sie wollen. Es ist also im Interesse der Romulaner, die Daten vorbehaltlos zugänglich zu machen, da ja auch ihre Soldaten involviert werden und sie sich den Verlust von Schiffen nicht leisten können. Man darf dabei nicht vergessen, die Klingonen und die Romulaner kämpfen bereits gegen die Liga. Sicher kann man auf Tarell und G\'Kor verzichten. Aber zum einen ist G\'Kors Vater ein Mitglied des Hohen Rates und somit wichtig und zum anderen sind beide Geheimnissträger ihrer Völker und auch auf UNITY ONE. Mit den Commandocodes, die man ihnen entlocken kann, sind sie eine große Gefahr und deshalb müssen sie so schnell wie möglich da raus geholt werden oder sterben. Für die Romulaner und die Klingonen mag es akzeptabel sein, Leute zu verlieren. Nicht aber für Belar, wenn er eine Chance sieht, sie zu retten.

Zitat
Die FRF stellt schön und in der Kürze prägnant vor. Das las sich sehr gut und informativ smile
Wie gut die Erfolgsaussichten sind, kann aber doch eigentlich gar nicht einschätzen oder? Ein einzelnes Shuttle zu besiegen, dürfte schon einem gegnerischen Schiff möglich sein, insofern könnte die alliierte Flotte theoretisch doch eigentlich ausreichend sein; man weiß doch eigentlich nichts gegenteilig.


Danke. Man kann aber davon ausgehen, dass gerade diese Werften schwer gesichert sind. Und man hat ja Geheimdienstberichte von Informanten, die eben das behaupten, es aber nicht bestätigt wurde.

Zitat
Mit dem einfachen Satz \"Wenn er könnte, würde er am liebsten alles selbst machen\" zeichnest Du schnell und präzise ein Bild Belars nach, das Du schon in den zahlreichen Folgen zuvor aufgebaut hast. Ich finde das an dieser Stelle sehr konsequent, sehr schlüssig, sehr passend!


Super, dann ist das schonmal gelungen. Freut mich sehr.

Zitat
Der bisherige (?) Teil von Kapitel 2 ist Dir auch sehr gut gelungen. Es muss nicht immer alles beschrieben sein, einfach ein Dialog zur rechte Zeit; das funktioniert und schafft wie in diesem Fall nicht nur eine ganz eigene atmosphäre sondern auch Spannung und Neugierde.


Das komplette 2. Kapitel, welches ich im übrigen soeben abgeschlossen habe, wird aus diesem Dialog bestehen und einiges einleiten bzw. vertiefen, was wir aus den Prequels zu UO kennen. Es freut mich jetzt schon, dass zumindest der erste Teil meines 2. Kapitels funktioniert. Das soll nämlich ein Experiment werden, da ich solche Sachen in SciFi Geschichten liebe und sehen will, ob ich das kann.

Gruß
J.J.
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Max

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« Antwort #31 am: 12.02.10, 17:38 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Also auf dem Gebiet bin ich zum Beispiel schon immer recht unsicher gewesen und baue seit je her \"gefühlte\" Kommas ein. Diese Schwäche haben mir schon meine Lehrer und ein User aus Treknews aufgezeigt. Und ihr alle habt Recht. Ich werde diese von dir angegebenen Mängel beseitigen. Es stimmt nämlich. Bei nochmaligem durchlesen erscheint auch mir der Satzbau ziemlich doof.

Es ist aber auch wirklich nicht leicht! Wenn man sich nicht nur die vielen Regeln, sondern auch die Ausnahmen vor Augen hält!

Ich hoffe, mein kleiner Tipp kann Dir ein wenig eine Hilfe sein :)

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Hast Recht. \"Jener\" ist geschickter. Manchmal fallen einem eben auch diese offensichtlichen Alternativen nicht ein.

Na ja, leider wäre eben auch \"jener\" keine ideale Lösung, denn der, auf den es ankommt, ist ja nur als, wie soll man sagen, \"Genitiv-Zusatz\" (G\'Kors Bruder) vertreten und als \"gefühlt schwächste\" Person in der Mitte dreier anderer. Also ich hätte wohl empfohlen, das ganze irgendwie umzustellen und/oder den Namen des Bruders ins Spiel zu bringen.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Ja wird sie. Darum wurde ich gebeten. Und zwar aus dem Grund, dass schon einige Zeit zwischen den Folgen liegt und man so den Einstieg leichter wiederfinden kann. Es geht ja in meinen Rückblicken immer um die Schlüsselereigniss aus der vorangegangenen Episode und ich denke schon, dass Tarell und G\'Kor erwänt werden müssten.

Keine Frage; die Zusammenfassung ist durchaus wichtig und sie ist Dir auch gut gelungen :)
Worum es mir eher ging: Was mit G\'Kor und Tarell war, hast Du in einem Absatz von über 200 Wörtern zusammengefasst, da ist es mMn nicht mehr nötig, im eigentlichen Text nach der Zusammenfassung, im ersten Kapitel!, nochmal \"dass Subcommander Tarell und Commander G\'Kor auf eigene Faust losgezogen waren, um G\'Kors Bruder, der für tot gehalten wurde, zu suchen, [...]\" zu schreiben. Das \"um G\'Kors Bruder, der für tot gehalten wurde, zu suchen,\" ist eigentlich ünnötig, weil sich jeder Leser an die Beschreibungen der Zusammenfassung erinnern kann.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Zum einen sind diese drei Völker in allen Belangen auch auf Geheimdienstlicher Ebene, so lange diese Geheimnisse auch die Alliierten betreffen, verbündet und dies ist sicher auch Teil des Allianzvertrages, dass es ein Datenaustausch geben muss, sollte das geheimnis die Allianz als Ganzes betreffen. Und zum anderen muss der Botschafter damit rausrücken, da die Romulaner und die Klingonen alleine nicht die Stärke aufbringen können, um da reinzufliegen. Wenn Die FRF unvorbereitet, aufgrund mangelnder oder zurückgehaltener Daten in die Katastrophe fliegen würde, hätte das Konsequenzen für die drei Reiche und würde der Liga in die Hände spielen. Das ist nämlich genau das was sie wollen. Es ist also im Interesse der Romulaner, die Daten vorbehaltlos zugänglich zu machen, da ja auch ihre Soldaten involviert werden und sie sich den Verlust von Schiffen nicht leisten können. Man darf dabei nicht vergessen, die Klingonen und die Romulaner kämpfen bereits gegen die Liga.

Verstehe, aber wenn die Situation so ist, dann muss Belar die beiden Botschaftern ja eigentlich nicht erst ermahnen.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Zitat
Mit dem einfachen Satz \"Wenn er könnte, würde er am liebsten alles selbst machen\" zeichnest Du schnell und präzise ein Bild Belars nach, das Du schon in den zahlreichen Folgen zuvor aufgebaut hast. Ich finde das an dieser Stelle sehr konsequent, sehr schlüssig, sehr passend!


Super, dann ist das schonmal gelungen. Freut mich sehr.

Und zwar voll und ganz zurecht :) Du hauchst der Figur des Flottenadmirals wirklich Leben und machst ihn zu einem Charakter, den man wirklich mitverfolgen kann; dessen Verhalten einschätzbar und damit glaubwürdig wird :)
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #32 am: 24.03.10, 17:05 »
:nuke Achtung Spoiler :nuke

Hallo Leute, ich bin gerade so richtig von meinem 4. Kapitel von \"Gods & Admirals\" begeistert und finde es sehr witzig. Jetzt würde mich mal interessieren, wie es bei euch so ankommt. Es handelt sich um Belars Besuch bei Mr. Mott. als kleine Hilfestellung: stellt euch einen dicken Bolianer vor, der seine Stimme ein bißchen angewärmt benutzt, wenn ihr wisst was ich meine.  ;) Die Arbeitszeit beträgt 2 Stunden.

Zitat
kapitel 4
Haarige Angelegenheiten

Raumkomplex Unity One
Promenadendeck vor Mr. Mott\'s Friseursalon
10:30 Uhr

Der Admiral zögerte, als er vor dem Eingang des neuen Friseursalons auf UNITY ONE stand und die Auslage betrachtete. Im Schaufenster des Salons standen Kopfbüsten mit verschiedenen Frisuren, aller Kulturen der Föderation und darüber hinaus. Unter den Perücken, die als Anschauungmaterial für die Fähigkeiten des Ladeninhabers dienen sollten fand man turmhohe betazoidische Steckfrisuren, bis hin zu jamaicanischen Dreadlocks. Belar gab sich einen Ruck. Schließlich hatte er eine Entscheidung getroffen und wenn er in der Lage war, sich einer Dominionflotte entgegenzuwerfen ohne mit der Wimper zu zucken, dann war er ja wohl auch im Stande, seine Frisur zu wechseln, die ihn seit Sechs Jahren geschmückt hatte. Belar hatte sich nämlich immer den Luxus erlaubt, entgegen dem Protokoll seine Haare lang zu tragen. Aber seit einiger Zeit, fühlte er sich zu alt für diese doch rebellische Ader. Außerdem hatte er nunmehr seit einem Jahr einen Posten inne, der viel mit dem repräsentieren der Föderation nach außen zu tun hatte und so reifte im Laufe der Zeit, die Entscheidung, seine Haare abschneiden zu lassen.
Er fasste sich ein Herz und schritt durch die Tür. Kaum über die Schwelle getreten, schwappte ihm ein schwerer, süßlicher Duft entgegen. Eine Mischung aus den Gerüchen der verschiedensten Haarkuren, Parfums und Farbstoffen. Belar fühlte sich völlig fehl am Platze. Obwohl der Laden erst seit einer Woche auf dem Promenadendeck existierte, war er sehr gut besucht, wenn nicht sogar etwas überfrequentiert. Viele der Besatzungsmitglieder und Zivilisten nahmen mit Freuden die Dienste des angeblich besten Coiffeurs der Föderation wahr.

Inmitten des Geschehens stand ein korpulenter Bolianer und dirigierte seine Angestellten zu den Kunden. Er selbst machte sich gerade an der Haarpracht einer weiblichen Lotra zu schaffen. Als er aufblickte und den Admiral sah, legte er sofort mit viel Getöse und Tamtam seine Utensilien beiseite und stürzte dem Trill wild gestikulierend entgegen.

“Admiral, welch eine Ehre sie in meinem bescheidenen Etablisement willkommen heissen zu dürfen.” sagte der Bolianer aufgeregt, während er dem Admiral heftig die Hand schüttelte. Belar war schon jetzt genervt, denn Mr. Mott galt nicht nur als der beste Friseur der Föderation sondern auch als Meister der banalen Redekunst, dem Smalltalk.
“Guten Tag, Mr. Mott. Wie ich sehe haben sie sich bereits eingerichtet.” sagte Belar freundlich und wusste nicht, in welches Wespennest er gerade gestochen hatte.
Mott winkte ab und verrollte theatralisch die Augen.
“Ach hören sie auf. Es war ein Alptraum, bis ich einen passenden Laden gefunden habe und meine Einrichtung von der ENTERPRISE hier hergebracht hatte. Diese Leute die abgestellt wurden, um meine Einrichtung hierher zu transferieren, waren nicht in der Lage, sorgsam damit umzugehen und es dauerte Sechs Stunden, bis die Haartrocknungsstrahler an das Stationsnetz angeschlossen waren.” beschwerte er sich.
Belar tat verständnisvoll und machte es damit nur noch schlimmer.
“Das tut mir leid zu hören. Aber wie sie wissen ist das eine große Station und die Ingenieurscrew hat sehr viel zu tun, da kann es schonmal ein wenig dauern, bis sie sich um die Bedürfnisse aller kümmern können. Aus diesem Grunde standen sie sicher auch auf einer Warteliste.” erklärte Belar geduldig.
“Wie dem auch sei, ich hatte angenommen, dass ich in meiner Eigenschaft als Starcoiffeur der crème della crème der Föderation, einen gewissen Vorzug genieße. Aber da habe ich mich wohl getäuscht. Auf der ENTERPRISE war das anders.” nörgelte Mott.
“Nunja, die ENTERPRISE ist ein Raumschiff und dies eine Raumstation, da läuft es etwas anders.” sagte Belar mit einer gewissen Schärfe in der Stimme.
“Hören sie Mr. Mott, ich habe in Zwanzig Minuten einen Termin mit einem Captain, haben sie etwas Zeit?” fragte Belar dann.
“Aber selbstverständlich. Für den Mogul der Station werde ich persönlich die Scheren schwingen.” antwortete Mott begeistert und wieß auf einen freien Platz. Er rieb sich mit Vorfreude die Hände, als Belar im Stuhl platz nahm und in den Spiegel blickte.
“Und welche Dienste möchten sie heute in Anspruch nehmen? Sie müssen mir die Bemerkung verzeihen, aber wer in aller Welt hat sie so verunstaltet? Das ist ja alles Kraut und Rüben auf ihrem Kopf. Eines Admirals von ihrem Couleur kaum würdig, möchte ich meinen.” echauffierte sich Mott, während er das lederne Haarband des Admirals löste und in dessen Haaren übertrieben herumwühlte.
“Nunja..” begann Belar und kam nicht viel weiter, als Mott ihn unterbrach.
“Wie dem auch sei. Sie müssen nie wieder zu diesem Stümper, denn jetzt haben sie ja mich an Bord und ich werde für ihre Fisur in Zukunft persönlich die Verantwortung tragen, Sir.” kündigte der Bolianer an, als sei  dies ein heiliger Schwur.
“Wie sie meinen.” antwortete der Admiral knapp.
“Darf ich ihnen empfehlen, einen talarianischen Fassonschnitt zu versuchen, der bringt ihre Augen zur Geltung und würde ihre etwas zu hohe Stirn kaschieren.” riet der Friseur und zeigte dem Admiral ein Bild dieser Frisur auf einem Bildschirm, der in der rechten, oberen Ecke des Spiegels eingelassen war.
Belar schüttelte den Kopf, denn der Schnitt, würde ihn seiner Ansicht nach total entstellen.
“Nein danke, ich dachte eigentlich an etwas dezenteres. Haben sie noch andere Bilder?” lehnte Belar ab und betrachtete weiter das Display. Mr. Mott schien von der Zurückweisung etwas eingeschnappt zu sein, denn er sagte kein Wort, als er die Bildfolge wieder laufen ließ. Der Bildschirm begann nun die verschiedensten Schnitte zu zeigen. Von klingonisch klassisch, über vulkanisch modern bis hin zu andorianisch alternativ, die Frisur der andorischen Jugend, welche momentan der letzte Schrei war. Belar verzog beim Anblick dieser Frisur das Gesicht. Schließlich kamen die Bilder für menschliche, bajoranische und trillianische Frisuren. Beim vierten Bild ließ Belar stoppen und deutete auf das Bild.
“Die will ich haben.” sagte er begeistert. Mott verzog nun seinerseits das Gesicht, was der Admiral allerdings nicht im Spiegel sah.
“Wie sie wünschen. Aber ich muss ihnen sagen, dass ich von ihnen etwas enttäuscht bin. Ich dachte, sie hätten etwas mehr Mut zur extravaganz.” meckerte der Friseur und betrachtete das Bild. Es handelte sich dabei um einen schlichten Kurzhaarschnitt im Stil des frühen 21. Jahrhunderts der Erde und war alles andere als extravagant.
“Mr. Mott, mein Leben ist extravagant genug. Ich bin sicher, sie können ihre Kreativität an anderen Kunden ausüben. Für mich jedoch reicht eine pflegeleichte und seriöse Haartracht. Entgegnete der Trill und wunderte sich darüber, dass er noch immer ruhig geblieben ist. Normalerweise wäre er spätestens jetzt in den Befehlston verfallen.
“Wie sie meinen.” sagte der Bolianer resigniert und ein wenig eingeschnappt und begann mit seiner Arbeit. Belar beschloss die Stimmung des Bolianers etwas zu heben und begann nun seinerseits einen Smalltalk.
“Captain Picard kann es nicht leichtgefallen sein, sie gehen zu lassen oder?”
“In der Tat, denn wissen sie, der Captain und ich sind so etwas wie Brüder. Ein brillianter Mann und so ein guter Captain.” schwärmte Mott und kreuzte bei dem Wort Brüder die Finger um anzuzeigen, dass er und der Captain dick miteinander befreundet sind. Belar konnte am Blick des Bolianers im Spiegel erkennen, dass dieser maßlos übertrieb.
“Er hat sich wortreich bei mir für all die Jahre der treuen Zusammenarbeit bedankt und mich sogar in die Offiziersmesse zu einem Abschiedsessen mit der Kommandocrew eingeladen. Sie können sicher verstehen, dass mir in diesem Moment die Äuglein feucht wurden.” fuhr der Friseur fort.
Belar nickte pflichtschuldigst und sah dabei zu, wie sein Haar immer kürzer und kürzer wurde. Mott ließ virtuos die Schere über seine Haare gleiten. Er benutzte vorzugsweise Scheren, im Gegensatz zu seinen Angestellten. In den folgenden Minuten sprachen sie darüber, wie er die Entscheidung traf, die ENTERPRISE zu verlassen, als er UNITY ONE zum ersten Mal vor ein paar Wochen von einem Fenster aus gesehen hatte und sich nun endlich entschieden hatte, sich zu vergrößern, um einer größeren Kundschaft zur Verfügung zu stehen. Danach redeten die beiden so unterschiedlichen Männer über Cardassia und die dortige Lage, die Angriffe der Liga, wobei Belar erstaunt war, wie gut Mott bescheid zu wissen schien und teilweise Gerüchte kannte, die Belar erst heute Morgen in seinem Büro als brandneue Geheimdienstberichte auf dem Schreibtisch hatte. Und schließlich und endlich erklärte Mott seinem Kunden auch noch, warum er noch vorzugsweise Scheren verwendete.

Als Mott seine Arbeit beendet hatte, steckte er die Schere in das dafür vorgesehene Futteral an seinem Gürtel und wandte sich um, um an einem Gelspender etwas von der crème abzuzapfen. Er verrieb dieses wohlriechende Gel, das aus aus Teebaumöl und Eukalyptusextrakt zusammengerührt wurde auf den handflächen und trug es auf die Frisur des Admirals auf, um ihr eine Form zu geben. Als er damit fertig war, reinigte er seine Hände und klatschte dann. Er zeigte Belar auf dem Monitor des Spiegels eine Aufnahme von seinem Hinterkopf und der Admiral nickte anerkennend.
“Sehr schön.” sagte er als er sich durch die Haare fuhr. Nach Sechs Jahren spürte er nun wieder einen leichten Lufthauch auf der Kophaut.
“Wirklich sehr gute Arbeit Mr. Mott. Ich werde sie weiterempfehlen. Was bin ich ihnen schuldig?” sagte Belar und rechnete schon mit eine gewaltigen Summe an cardassianischen Leks, dem offiziellen Zahlungsmittel im cardassianischen Gebiet. Mr. Mott jedoch winkte gönnerhaft ab.
“Ihr Lob ist mir Lohn genug, Admiral.” sagte er und lächelte breit.
“Na schön. Vielen Dank. Wenn ich irgendwann mal etwas für sie tun kann, dann lassen sie es mich bitte wissen.” sagte der Trill und verabschiedete sich.
“Das werde ich. Ich wünsche ihnen einen schönen Tag, Sir.” sagte der Bolianer und verneigte sich andeutungsweise.
Als sich die Tür hinter Belar geschlossen hatte und er auf die Promenade hinaus trat konnte er gerade noch vernehmen, wie Mott begeistert mit seinen Kunden über den Admiral zu sprechen begann. Belar war sich sicher, demnächst wäre sein Leben dank Mr. Mott ein Leben von öffentlichem Interesse. Er fühlte sich schon wieder wie ein Politiker. Wie war das nur geschehen? “Ach richtig, ich habe die Taskforce gegründet und mich zum Fleetadmiral befördern lassen. So was dummes.” dachte er und schmunzelte in sich hinein. Während er so seinen Gedanken nachhängend über die Promenade streifte, um zu seinem nächsten Termin mit Captain McKallan von der ALVARADO zu gelangen, bemerkte er gar nicht, wie die Passanten ihm anerkennende Blicke zuwarfen und ihn musterten. Seine neue Frisur schien zu wirken.


Gruß
J.J.
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Visitor5

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« Antwort #33 am: 24.03.10, 17:21 »
Hallo,

ja, das ist nicht schlecht, aber es gibt einen entscheidenden Haken:

 
Zitat
Es handelt sich um Belars Besuch bei Mr. Mott. als kleine Hilfestellung: stellt euch einen dicken Bolianer vor, der seine Stimme ein bißchen angewärmt benutzt, wenn ihr wisst was ich meine.  ;)


Diese Aussage solltest du unbedingt irgendwie in deinen Text integrieren! Du könntest Belar die Gesten des Bolianers interpretieren lassen, um das auszusagen, zum Beispiel.

Und Mr. Mott wird zwei oder dreimal als eingeschnappt bezeichnet - du solltest auch dort gezielt deine Leser darauf hinweisen, was du damit aussagen möchtest: Kleine Kinder, denen man einen Lolli verweigert, sind nämlich auch eingeschnappt - sorge dafür, dass die richtige Assotiation von \"eingeschnappt sein\" beim Leser geweckt wird.

Ansonsten finde ich die Idee von \"angewärmten Stationsbewohnern/ Crew/ Personal...\" mal ganz interessant! :D

(Bei Darsha habe ich auch noch etwas vor, ich glaube ich habe es sogar angedeutet... )


Mfg

Visitor5

ToVa

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« Antwort #34 am: 24.03.10, 17:41 »
Zitat
 Seine neue Frisur schien zu wirken.


Etwas später am Tag, Belar sass gerade wieder in seinem Büro, rief ihn die Operations über den kleinen Arbeitsmontor und meldete, dass sich ein fremdes Raumschiff unbekannter Bauart der Station näherte, woraufhin Belar sein Getränk beinahe verschluckte, denn einen Erstkontakt hatte er heute nicht eingeplant. Jedoch noch bevor er sich weiter darüber Gedanken machen konnte, teilte man ihm mit, das die unbekannte Spezies Audiovisuellen bereits Kontakt wünsche. Belar rückte sich in seinem Sessel zurecht, straffte Uniform, Haltung - sah unnötigerweise nach ob seine Schuhe glänzten, strich sich durchs kurze Haar, setzte ein Lächeln auf, und strahlte in den Monitor; \"Stellen sie durch!\"

Er sah gebannt auf den Bildschirm, ein unbekanntes Symbol erschien und dann ein kleiner reptilienartiger Kopf an dem etwas hing was womöglich Tentakel waren, die unter einem dichten, langen, schwarzem Mop herausschauten. Belar hatte die Spezies noch nie gesehen, er wurde etwas nervös, es wurde ernst, er setzte sich leicht steif hin und begann, \"Willkommen, ich bin Fleet...\" und in diesem Moment machte es *plupp* und die Verbindung riss ab. Auf Belars Fluch gefolgt von seiner sofortigen Nachfrage berichtete man ihm, dass die Fremden erst abgeschaltet und dann abgedreht hätten und sich nun mit grosser Geschwindigkeit entfernten.

Belar lehnte sich verblüfft zurück, nicht wissend, dass zweiunddreißig Jahre in der Zukunft erneut auf die Spezies der C\'sor treffen würde. Und das er dann erfahren sollte, dass eine lange Haartracht bei ihnen als Symbol der Würde und Reife einer Spezies angesehen wurde, und Spezies mit kurzen Haaren als unterentwickelt, kahle Spezies als aggressiv (daher Haarausfall) und beide als gleich gefährlich galten und die C\'sor sofort die Flucht ergriffen, wenn sie jemand sahen, dessen Haare nicht hinter die Schultern fielen. Aber das war eine völlig andere, neue Geschichte.

 ;)

---

Ein inspierierend zu lesender Friseurbesuch. Ich hoffe Du verzeihst meine kleine angehängte Off Topic Eskapade. ;)

Alexander_Maclean

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« Antwort #35 am: 25.03.10, 07:06 »
Interessanter Text.

An einigen Stellen auch sehr lustig.

@ToVa
Du solltest auch mal was veröffentlichen im Forum. Wäre sicherlich interessant.
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Max

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« Antwort #36 am: 25.03.10, 10:38 »
Ein nettes Kapitel, Belar :)
Das ist schon eine lustige Idee, Mott auf die UO-Station zu holen. Ansonsten stimme ich Visitor5 zu, möchte nur aber anmerken, dass Mott schon in TNG ein Klischee verkörperte - für lustige Passagen ist das natürlich nicht zu streng zu nehmen, aber ich würde für die Zukunft empfehlen, da immer noch man einen Blick darauf zu werfen, ob damit das nicht mal aus dem Ruder läuft.
Ansonsten wie gesagt eine gute Idee, mit der Du schnell eine schöne Lockerung bewirken kannst.

Zwei Anmerkungen noch:
- Ein Protokoll für die Art und Weise, wie man in der Sternenflotte seine Haare zu tragen habe, halte ich persönlich für zu strikt und das würde die Sternenflotte auf, wie ich finde unnötigem Sektor, näher an eine harte militärische Organisation rücken.
- Wenn Belars neue Frisur schon als eine aus dem frühen 21. Jahrhundert erkannt werden kann, dann halte ich das schon für extravagant genug. Man übertrage das auf heute: Eine Haarmode aus dem 17. Jahrhundert, tja, das könnte insofern schon zu etwas auffälligen werden, wenn man bedenkt, dass ein Backenbart, der weitaus jünger ist, schon völlig aus der Mode ist.
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #37 am: 25.03.10, 13:58 »
@ Visitor 5
Freut mich dass die mein Kapitel gefällt. Was deine Vorschläge angeht, gebe ich dir Recht. Ich werde den Text dementsprechend versuchen zu ändern.

@ ToVa
Ich stimme Alex zu. Du solltest echt mal was schreiben.  :D
Diese kleine Parodie ist sehr witzig und ich habe auch kein Problem damit, wenn du den Admiral ein bißchen durch den Kakao ziehst.

@ Alex
Vielen dank. Ich werde hier und da sicher noch das ein oder andere ändern. Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dieser Passage. Es war auch nicht so schwer zu schreiben, wie ich angenommen habe.

@ Max
Zitat
Ein nettes Kapitel, Belar smile
Das ist schon eine lustige Idee, Mott auf die UO-Station zu holen. Ansonsten stimme ich Visitor5 zu, möchte nur aber anmerken, dass Mott schon in TNG ein Klischee verkörperte - für lustige Passagen ist das natürlich nicht zu streng zu nehmen, aber ich würde für die Zukunft empfehlen, da immer noch man einen Blick darauf zu werfen, ob damit das nicht mal aus dem Ruder läuft.
Ansonsten wie gesagt eine gute Idee, mit der Du schnell eine schöne Lockerung bewirken kannst.


Mott wird sicherlich von mir nicht umgekrempelt werden, ich versuche ihn an TNG anzulehnen und zu erweitern. Aber homosexuell wird er nicht. Nur ein klein wenig tuffig. Aber ich werde wegen ihm mal eine Runde recherchieren. Habe letztens die Folge gesehen, wo er vorkommt (Datas Tag) und da war er schon ein bißchen überdreht und tuffig.

Zitat
Zwei Anmerkungen noch:
- Ein Protokoll für die Art und Weise, wie man in der Sternenflotte seine Haare zu tragen habe, halte ich persönlich für zu strikt und das würde die Sternenflotte auf, wie ich finde unnötigem Sektor, näher an eine harte militärische Organisation rücken.
- Wenn Belars neue Frisur schon als eine aus dem frühen 21. Jahrhundert erkannt werden kann, dann halte ich das schon für extravagant genug. Man übertrage das auf heute: Eine Haarmode aus dem 17. Jahrhundert, tja, das könnte insofern schon zu etwas auffälligen werden, wenn man bedenkt, dass ein Backenbart, der weitaus jünger ist, schon völlig aus der Mode ist.


Hast Recht. Worf durfte ja auch seine langen Haare tragen. Aber es gibt sicher ein paar Kleidungsrichtlinien. Saavik hat Kirk ja auch mal drauf hingewiesen, dass ihre Haare nicht gegen die Vorschrift verstossen. Aber ich denke, dass die Sternenflotte da nicht so sehr drauf achtet, solange ihre Leute sich angemessen kleiden. Aber irgendwo ist sowas sicher festgehalten worden. Ich werde über die entsprechende Stelle nochmal drübergehen.

Nunja, meine Frisur könnte gut auch noch im 24. JH existieren. Jedenfalls unterscheidet sie sich kaum von denen in den TV Folgen. Deshalb denke ich, dass sie auch im 24. JH nichts besonderes ist.

Gruß
J.J.
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Lairis77

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« Antwort #38 am: 25.03.10, 16:38 »
@Belar:
Die blaue Nervensäge ist schon mal gut getroffen. Aber ich hätte doch gerne gewusst, wie \"andorianisch alternativ\" aussieht :D.

@ToVa:
Deine \"Fortsetzung\" hat\'s auch in sich ;).
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Alexander_Maclean

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« Antwort #39 am: 25.03.10, 16:50 »
Zitat
Original von Lairis77
@Belar:
Die blaue Nervensäge ist schon mal gut getroffen. Aber ich hätte doch gerne gewusst, wie \"andorianisch alternativ\" aussieht :D.


SChick doch mal Prescott oder Jerad zum Frisör. ;)
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« Antwort #40 am: 25.03.10, 17:09 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Mott wird sicherlich von mir nicht umgekrempelt werden, ich versuche ihn an TNG anzulehnen und zu erweitern. Aber homosexuell wird er nicht. Nur ein klein wenig tuffig. Aber ich werde wegen ihm mal eine Runde recherchieren. Habe letztens die Folge gesehen, wo er vorkommt (Datas Tag) und da war er schon ein bißchen überdreht und tuffig.

Ja, heute, wenn ich die Folge anschaue, wäre ich vielleicht auch mit dem TNG-Mott nicht ganz so zufrieden, aber das sind sicher Perfektionsansprüche an die Serie, die so ein wenig abgehoben sein sollte, denen die auch nie gerechtwerden (wollte und/oder) könnte; denn so eine Figur ist schon lustig, bedient auf der anderen Seite ein Klischee schon gnadenlos :D

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Nunja, meine Frisur könnte gut auch noch im 24. JH existieren. Jedenfalls unterscheidet sie sich kaum von denen in den TV Folgen. Deshalb denke ich, dass sie auch im 24. JH nichts besonderes ist.

Ja mag sein, aber wenn die Frisur aus dem 21. Jahrhundert gegenüber einer aus dem 24. keinen großen Unterschied darstellt, also nichts besonderes ist, dann ist es doch auch kaum möglich oder sinnvoll, sie als eine Frisur des 21. Jahrhunderts zu charakterisieren.
Auch wenn man hier an den Leser denkt, der eine klare Begrifflichkeit wünscht, so fände ich dennoch besser, den Schnitt genauer zu beschreiben, statt ihn unter den Titel \"schlichten Kurzhaarschnitt im Stil des frühen 21. Jahrhunderts der Erde\" zu stellen. (Als Alternative könnte ansonsten auch ein \"schlichter Kurzhaarschnitt\" genügen).
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

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« Antwort #41 am: 26.03.10, 10:16 »
@ Lairis77
Zitat
@Belar:
Die blaue Nervensäge ist schon mal gut getroffen. Aber ich hätte doch gerne gewusst, wie \"andorianisch alternativ\" aussieht


Das freut mich sehr. Das andorianisch alternativ, habe ich ganz bewusst ein wenig nebulös gelassen, damit sich jeder Leser vorstellen kann was er möchte.

@ Max
Zitat
Ja, heute, wenn ich die Folge anschaue, wäre ich vielleicht auch mit dem TNG-Mott nicht ganz so zufrieden, aber das sind sicher Perfektionsansprüche an die Serie, die so ein wenig abgehoben sein sollte, denen die auch nie gerechtwerden (wollte und/oder) könnte; denn so eine Figur ist schon lustig, bedient auf der anderen Seite ein Klischee schon gnadenlos


Das stimmt. So übertreiben will ich ihn nicht.
Er soll einfach nur eine leicht geschupfte, überkandidelte Person sein, die zu allem eine Meinung hat, die schönen Dinge liebt und eigentlich besser informiert ist als der SFI.

Zitat
Ja mag sein, aber wenn die Frisur aus dem 21. Jahrhundert gegenüber einer aus dem 24. keinen großen Unterschied darstellt, also nichts besonderes ist, dann ist es doch auch kaum möglich oder sinnvoll, sie als eine Frisur des 21. Jahrhunderts zu charakterisieren.
Auch wenn man hier an den Leser denkt, der eine klare Begrifflichkeit wünscht, so fände ich dennoch besser, den Schnitt genauer zu beschreiben, statt ihn unter den Titel \"schlichten Kurzha*****nitt im Stil des frühen 21. Jahrhunderts der Erde\" zu stellen. (Als Alternative könnte ansonsten auch ein \"schlichter Kurzha*****nitt\" genügen).


Gutes Argument. Das stimmt natürlich. Ich werde das nochmal überarbeiten.

Gruß
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« Antwort #42 am: 26.03.10, 10:45 »
Mir ist noch was eingefallen. Du könntest die teschnischen Hilfsmittel insofern ausbauen, als dass Du die Frisuren nicht nur mit einem Monitor an der oberen Seite des Spiegels darstellen läßt.
Stattdessen könnte eine Überblendung im Spiegel stattfinden, die die Fisur direkt \"auf\" Belars Haupt legt. Wenn Du das ein bisschen beschreibst und ausschmückst, könnte es auch sehr lustig sein, wenn Belar beobachten muss, wie er mit der ein oder anderen seltsamen Frisur wirklich aussähe.
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« Antwort #43 am: 26.03.10, 11:02 »
Gar nicht übel. Die Idee gefällt mir. Ich werde drüber nachdenken. Wahrscheinlich ändere ich es so ab.
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« Antwort #44 am: 27.03.10, 15:43 »
Hallo,

ich empfehle \"Datas Tag\" anzuschauen, es gibt dort eine Szene mit dem Friseur und La Forge.

Zum Thema Friseur fällt mir noch folgender Spruch ein: \"Wow, chicke Frisur - und was ist dein Friseur von Beruf?\"


Mfg

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