Autor Thema: Star Trek: Cast Away - Miniserie  (Gelesen 12812 mal)

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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« am: 14.12.07, 00:35 »
[Vorsicht; Reihe (noch?) nicht abgeschlossen - endet auf einen Cliffhanger!]

Fernab des sicheren Schoßes der Föderation gibt es nur eine Strategie: Überleben!

Im Jahr 2385 startet ein Föderationsraumschiff der Akira-Klasse unter dem Befehl von Admiral Alynna Nechayev zu einer diplomatischen Mission tief in den unerforschten, cardassianischen Raum. Die Crew besteht aus einer knapp vierhundert Mann starken Besatzung, die nach einer verheerenden Katastrophe, auf einem fernen Mond stranden, und mitten in einen Krieg geraten, für den sie sich selbst verantwortlich sehen. Gefangen in einem lebensfeindlichen Ökosystem, von allen Seiten gejagt und auch vor Verrat aus den eigenen Reihen nicht geschützt, beginnt für die Überlebenden des Raumschiffunglücks der Kampf ums Dasein, denn... das Schlimmste, steht ihnen allen noch bevor!

Erforschung, die Suche nach neuen Zivilisationen... Du kannst nichts von alledem tun, wenn du tot bist!

Cast Away ist all das, was man von Star Trek nicht erwartet: Es geht um den düsteren, brutalen Überlebenskampf einer kleinen Gruppe von Sternenflottenoffizieren, die sich, nur mit ihren Uniformen bekleidet und mit größtenteils defekter Ausrüstung ausgestattet, in einer unwirtlichen Umgebung wiederfindet - abgeschnitten von Rettungsmannschaften und Hilfe. Das Raumschiff verabschiedet sich bereits auf den ersten Seiten des Piloten. Da die Evakuierung mit den Fluchtkapseln und Shuttles alles andere als glatt verläuft, sterben bereits viele der Offiziere, ehe sie überhaupt die Oberfläche des Mondes erreichen. Für den Rest beginnt das Schlimmste erst. Die Ausrüstung ist unbrauchbar, die Führungsoffiziere entweder tot, oder vermisst, oder von der größten Gruppe der Gestrandeten abgeschnitten.

Im Fokus der Geschichte stehen keine ranghohen Offiziere, die stets wissen, was zu tun ist. Tatsächlich geht der Befehl über die Gruppe an einen jungen Vater, der nicht nur mit seiner Tochter, sondern der gesamten Situation überfordert ist. Ein zwielichtiger cardassianischer Führer, aufmüpfige Sicherheitsoffiziere, ein ehemaliges orionisches Sklavenmädchen, und Admiral Nechayev, die im Hintergrund ihre Fäden zieht, und mehr weiß als alle anderen, sind nur einige der Personen, mit denen er sich herumschlagen muss. Hinzu kommt noch die feindliche Umwelt mit ihren fressenden Felsen, den ominösen „Unsichtbaren“ und den Siedlern des Mondes - den Tarkon - die aus ganz bestimmten Gründen Jagd auf die Föderierten machen. Das einzige, was zwischen dem Tod und den Gestrandeten steht, ist die Zeitreisende Shannyn Bartez, die für die schwächlichen, verletzbaren Menschen eine Schutzpatronin zu sein scheint, ein dunkler Engel mit wehenden Haaren und blitzender Schwertklinge, so wie sie gleichsam Todesengel für ihre Feinde ist.

Kein Schiff – kein Weg nach Hause!

Die Intention hinter der Cast Away-Miniserie war es, etwas zu schreiben, was sich vollkommen von meinem Erstlingswerk „Star Trek Starfury“ unterschied. Es sollte erwachsener sein, mit „nur“ zehn Geschichten deutlich kürzer ausfallen. Kein Raumschiff durfte im Mittelpunkt stehen, und auch keine perfekten Charaktere. Stattdessen wollte ich in eine härtere Gangart schalten und die Friede-Freude-Eierkuchen-Diplomatie von Star Trek hinter mir lassen, um ein rasantes Action-Abenteuer mit viel Dramatik zu schreiben. Etwas, dass man vielleicht sogar als Thriller anpreisen könnte. Ich denke, das ist mir gelungen.

Dabei kann ich parallelen zur Hitserie „Lost“ gar nicht leugnen. Die Idee und das Konzept zu Cast Away standen zwar schon lange, bevor es Lost gab, aber ich wusste nie, wie ich die Serie anfangen sollte und erst mit dem Pilotfilm der Fernsehserie, viel der Groschen. Der Aufbau ist also ähnlich, es gibt sogar Rückblenden. Von einigen Seitenhieben und Insidergags einmal abgesehen, war es das aber auch schon. Cast Away folgt weiterhin streng der durchgeplanten Hintergrundgeschichte um die Gestrandeten, dem Mond und dem omnipräsenten Omega-Molekül, um das sich die ganze Serie dreht. Mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten, aber eines wird auch den Überlebenden bald klar werden: sie kämpfen nicht nur um ihr eigenes Überleben, sondern auch um die gesamte uns bekannte Zukunft der Raumfahrt im Quadranten...

Bisher sind fünf von zehn Geschichten erschienen, die nächsten beiden stehen kurz vor der Fertigstellung und die Reaktionen können sich sehen lassen:

Zitat
'Kinoreif\' wäre eine treffende Bezeichnung für \"Crashdown\", \"Tabula Rasa\", \"Self-inflicted Wounds\" und \"Shades of Grey\", denn während dem Lesen lässt der Text automatisch Bilder vor dem inneren Auge entstehen. -Julia Schmitz


Zitat
Eine rasante Story mit tollen Wendungen. Klasse Dialoge, düstere und dichte Atmosphäre, Spannung. Herrlich. -SF-Junky


Zitat
\"Ich halte [\"Crashdown\"] für so ziemlich das beste Stück Fanfiction, dass ich jemals gelesen habe.\" - Björn Ruberg         


Zwar besitzt auch Cast Away einige signifikante Schwächen, zum Beispiel, dass es zu viel Lost, zu wenig Trek ist - das will ich nicht leugnen. Aber eines ist die Serie bestimmt: ein rasantes Lesevergnügen – und das völlig kostenfrei. Wer mit Star Trek und Lost etwas anfangen kann und auch vor längeren Geschichten nicht zurückschreckt, der kann ja mal reinschauen, ich würde mich freuen.



Die bisher fertigen Episoden:


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Episode 1 - Crashdown
Fernab des schützendes Schoßes der Föderation, sehen sich die gestrandeten Besatzungsmitglieder der unter mysteriösen Umständen abgestürzten USS Shenandoah, den Gefahren eines unwirtlichen Mondes ausgesetzt. Schon die erste Expedition durch die Umgebung, auf der Suche nach weiteren Überlebenden, stellt sich als wahre Zerreißprobe heraus. Und schon bald wird klar, dass dieser Mond ein Geheimnis besitzt und mehr ist, als er zu sein scheint.

 
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Episode 2 - Tabula Rasa
Während Admiral Nechayev ständig in der Ebene verschwindet, sieht sich der hilflose Allan D´Agosta mit der Aufgabe konfrontiert, die desulotionierte Gruppe zu leiten, was sich aufgrund der zahlreichen Raubtiere und unwirtlichen Wetterbedingungen als schwierig erweist. Crocker und Garnere gelingt es indes, ein Leuchtfeuer zu bauen, das allerdings nicht nur andere Überlebende auf die Position ihres provisorischen Lagers aufmerksam machen könnte, sondern auch die - aus unbekannten Gründen - feindlichen Tarkon-Clans.


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Episode 3 - Self-Inflicted Wounds
Nechayev isoliert sich weiterhin von der Gruppe und geht in der Ebene ihren eigenen, zwielichtigen Erkundungen nach. Mit den Gredor haben die Gestrandeten einen weiteren Verfolger und zu allem Überfluss beginnt Beliars Tarkon-Clan, das Lager mit seinen Artilleriegeschützen zu bombardieren. Erst das Finden weiterer Überlebender des Absturzes, rettet die Moral vor dem völligen Einbruch. Die Freude hält allerdings nur kurz, erfahren die Gestrandeten doch schon bald, dass sich die Tarkon mit einem schwer bewaffneten Stoßtrupp ihrer Position nähern.


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Episode 4 - Shades of Grey
Der heftige Angriff der Tarkon kann mehr oder weniger erfolgreich zurückgeschlagen werden. Allerdings hat die Besatzung nun Gewissheit, dass die Breen mit den Tarkon zusammenarbeiten; und genau denen fällt Judy - Allan D’Agosta´s Tochter - in die Hände. Während D´Agosta und weitere Freiwillige eine verzweifelte Rettungsmission in die Höhle des Löwen starten, brechen die anderen Gestrandeten mit dem mobilen Lager zu den Bergen auf, wo man das Wrack der Shenandoah vermutet. Nur nicht Nechayev und Smith, die weiterhin ihrem eigenen Projekt nachgehen - einer Luke, die sie direkt zu den Mysterien des Mondes führt... mit verheerenden Folgen.


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Episode 5 - The long night
Aufgrund der vergangenen Ereignisse befinden sich die Tarkon-Clans im Krieg untereinander. Verantwortlich dafür, scheint Admiral Nechayev, die unter dem Banner der Sternenflotte handelte. Während dem langen und beschwerlichen Marsch durch die Berge, müssen die Gestrandeten nicht nur dem unermesslichen Zorn Beliars und seiner Attacken standhalten, sondern auch dem völligen Verlust aller Hoffnung entgegenwirken, fällt doch vor allem der überlebenswichtige Sanitäter Roe in eine gefährliche Apathie.

http://orig08.deviantart.net/75b9/f/2015/130/6/6/cast_away_06_by_damon1984-d8suawu.pdf
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Episode 6 - Bound to leave
Die Gestrandeten stehen plötzlich vor dem Wrack der Shenandoah. Während sie in einer nahen Höhle Zuflucht vor möglichen Attacken suchen und der Seuche unter den Amphion entgegenzuwirken versuchen, begibt sich ein kleines Team zum halb versunkenen Wrack. Die Freude über die scheinbare Unversehrtheit des robusten Schiffes verfliegt schnell, als sich herausstellt, dass sämtliche Energie- und Sprengeinheiten fehlen und überdies auch noch der Warpkern entwendet wurde - das Schiff ist kaum mehr als eine ausgeschlachtete Hülle. Als wäre das nicht noch genug, rücken nun auch die Gredor immer näher...
« Letzte Änderung: 10.05.15, 12:44 by Star »
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« Antwort #1 am: 14.12.07, 01:09 »
Absolut genialer Thread. Sehr stilvolle Art, Werbung für das Werk zu machen. Das sichert dir sicher den ein oder anderen Leser. Ich gehöre sicher auch dazu. Ich fahre ja über Weihnachten weg und nehm mein Notebook mit und wie es der Zufall so will, ist mir mein Lesestoff ausgegangen und so werd ich mir deine Cast Away Geschichten vornehmen und dann ganz sicher mit Kritik aufwarten. Wolltest du nicht vorhin die Serie anmelden, damit ich eine Fielbase dafür erstelle? Oder hast dus dir anders überlegt? Prinzipiell kann man die ja auch bei dir runterladen.

Gruß
J.J.
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« Antwort #2 am: 14.12.07, 01:50 »
Vielen lieben Dank für die netten Worte. Und ich wünsche dir natürlich viel Spaß beim Lesen - Feuerwerk gibt es jedenfalls auch in der dritten Geschichte :D

Mir wäre es lieber, wenn wir es bei der Verlinkung belassen, dann habe ich mehr Kontrolle über die Geschichten. Hin und wieder kommt es vor, dass ich, oder Leser, in den älteren Geschichten Fehler finden. Dann ändere ich immer schnell die PDF und lade die aktuellere Version hoch. :)
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« Antwort #3 am: 14.12.07, 01:54 »
Verstehe. Alles klar. Klingt logisch. Der Vollständigkeit halber könntest du auch deine anderen Serien vorstellen oder?
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« Antwort #4 am: 14.12.07, 02:23 »
Hm, Legend ist ja noch nicht wirklich gestartet. Außer einer Kurzgeschichte, einem Comic und einem Haufen Bildern habe ich da noch nicht viel vorzuweisen, da warte ich also, bis der Pilot nächstes Jahr mal endlich fertig wird. Und Star Trek Starfury ist mit seinen knapp 60 Episoden ein wenig erschlagend. Da die Serie auch recht alt und mein erstes Schreibprojekt war, bin ich da nicht mehr soooo zufrieden mit. Ich glaube es reicht vorerst mal, wenn Cast Away ein bisschen Aufmerksamkeit bekommt, denn die Serie behandle ich immer ein wenig Stiefmütterlich - zu unrecht. Mache kaum Bilder und Werbung dafür, dabei liegt mir doch einiges daran. :)
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« Antwort #5 am: 15.12.07, 15:07 »
Wow, deine Bilder mach richtig lust, die Geschichten zu lesen. Irre, was Du da alles auf die Beine gestellt hast. Bin schon gespannt auf die ersten Storys.
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« Antwort #6 am: 15.12.07, 18:27 »
Vielen Dank. Die ersten vier Geschichten sind ja bereits fertig, habe sie ich auch oben verlinkt. Ansonsten findet man auch alles auf der offiziellen Seite Star Trek: Cast Away

:)
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« Antwort #7 am: 15.12.07, 18:57 »
So habe gerade alle 4 Episoden heruntergeladen. Aber deine Verlinkung auf dieser Seite trifft immer auf Episode 1.

Grüßle
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« Antwort #8 am: 15.12.07, 19:23 »
Upps, du hast recht. Ich habe die Links schnell neu gesetzt, jetzt müsste es klappen. Vielen Dank für den Hinweis  :))
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« Antwort #9 am: 23.12.07, 20:01 »
Hui, das sind ja richtige Bücher, nicht nur kleine Fan-Stroys. Werde im Urlaub - gleich wenn ich Harry Dotter fertig habe - mit deiner ersten Geschichte beginnen. Bin schon gespannt.
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« Antwort #10 am: 26.12.07, 04:50 »
Na wenn schon Star Trek Geschichten, dann auch richtig. Deutsche ST-Literatur für lau - ist doch eine feine Sache, oder? ;) Jedenfalls wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen. :)
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« Antwort #11 am: 01.01.08, 18:57 »
Hey,

habe nun den ersten Teil deiner „Cast Away“-Reihe gelesen und bin echt begeistert. Die Story ist sehr schön entwickelt. Vor allem gefällt mir die geheime Mission, die noch nicht aufgedeckt wurde und Nechayev als skrupellose Offizieren.

Dein Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe. Begeistert bin ich vor allem vom Umfang deiner Geschichte. Ich habe noch keine Fan-Fiction gelesen (wobei ich noch nicht so lange diese Stories verfolge), die so umfangreich angelegt war. Du schilderst alles sehr ausführlich, was bei mir dazu führte, dass ich mich in Gedanken direkt in der Geschichte, auf dem Schiff und später auf dem Planeten wiederfand. Ich konnte mir alles wunderbar vorstellen und die Geschichte nach verfolgen. Ich füllte mich wirklich mittendrin.

Am Anfang hatte ich nur ein Problem. Gleich zu Beginn bringst Du für mich zu viele Charaktere auf einmal ins Spiel. Auf wenigen Seiten wurden alle späteren Protagonisten eingeführt, was bei mir dazu führte, dass ich kurzzeitig nicht mehr folgen konnte. Ich wusste nicht mehr, wer wer ist! Ich musste manchmal zurückblättern und noch mal nachlesen, welche Aufgabe die Person inne hatte.

Später dann hast Du dir aber genial Zeit genommen, um die Hauptpersonen schön darzustellen. Vor allem die Rückblenden auf frühere Ereignisse führen in ganz besonderer Weise dazu, dass man die Personen kennen lernt und sich in sie hinein versetzen kann.

Dein Schreibstil gefällt mir richtig gut. Zusammen mit der Story führt dieser dazu, dass ich an deine Geschichte gefesselt war.

Für mich stellt ich nun die Frage: Ist dies deine erste selbst geschriebene Geschichte?

Ich finde sie außerordentlich ausgeprägt und gut aufgebaut, so dass sich mit der Verdacht aufdrängt, dass Du dich schon näher mit Geschichtenschreiben / verfassen beschäftigt hast. Vielleicht durch deinen Job?

Werde mir auf jeden Fall bald den zweiten Teil durchlesen.

Einen Favoriten an Charakter habe ich allerdings noch nicht, wobei mir Penkala sehr gut gefällt!


Grüße Polarus
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Captain Charles O'Brian

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« Antwort #12 am: 01.01.08, 22:09 »
muss sagen gefällt mir sehr gut bin jetzt zur hälfte durch sobald ich fertig bin gibt richtiges feedback


My Life for the Task Force and Starfleet
Jean Luc Picard for the Chiefadmiral
\"I will not sacrifice the Executor. We\'ve made too many compromises already; too many retreats. They invade our space, and we fall back. They assimilate entire worlds, and we fall back. Not again. The line must be drawn here! This far, no further! And I will make them pay for what they\'ve done!\"

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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #13 am: 02.01.08, 09:09 »
Vielen Dank an euch beiden für das Interesse. Freut mich immer, wenn Cast Away Anklang findet. :)

Zitat
Original von Polarus
Dein Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe. Begeistert bin ich vor allem vom Umfang deiner Geschichte. Ich habe noch keine Fan-Fiction gelesen (wobei ich noch nicht so lange diese Stories verfolge), die so umfangreich angelegt war. Du schilderst alles sehr ausführlich, was bei mir dazu führte, dass ich mich in Gedanken direkt in der Geschichte, auf dem Schiff und später auf dem Planeten wiederfand. Ich konnte mir alles wunderbar vorstellen und die Geschichte nach verfolgen. Ich füllte mich wirklich mittendrin.


Es gibt noch eine Reihe anderer Autoren, die ähnlich umfangreiche und ausführliche Geschichte schreiben. In jedem Fall kann ich einen Blick in das GFFA-Forum, oder die hier im Forum verlinkten Seiten empfehlen. :)

Zitat
Am Anfang hatte ich nur ein Problem. Gleich zu Beginn bringst Du für mich zu viele Charaktere auf einmal ins Spiel. Auf wenigen Seiten wurden alle späteren Protagonisten eingeführt, was bei mir dazu führte, dass ich kurzzeitig nicht mehr folgen konnte. Ich wusste nicht mehr, wer wer ist! Ich musste manchmal zurückblättern und noch mal nachlesen, welche Aufgabe die Person inne hatte.


Ja, dessen war ich mir bewusst, denn das ist der Nachteil, wenn man den Leser sofort in die Geschichte katapultieren will, anstatt das übliche \"Crew-vorstellen\" und \"Schiff-auslaufen\" zu schreiben. Ich wollte mal etwas anderes probieren und habe mich dann klar für das Risiko, den Leser zu Beginn ein wenig zu überfordern, in Kauf genommen, in der Hoffnung, dass der oder diejenige, durch den Schreibstil bei der Stange bleibt. Später nehme ich mir ja die Zeit, alle vorzustellen. Die Variante erschien mir jedenfalls sinnvoller, als langsam in die Story einzusteigen. Aber ich gebe zu, es sind verdammt viele Namen zu beginn. Eventuell könnte ich da ein wenig Abhilfe verschaffen, in dem ich auf der Homepage - die Charakterseite überarbeite. Mit Bild, Rang, Name und Funktion? Was meinst du?

Zitat
Später dann hast Du dir aber genial Zeit genommen, um die Hauptpersonen schön darzustellen. Vor allem die Rückblenden auf frühere Ereignisse führen in ganz besonderer Weise dazu, dass man die Personen kennen lernt und sich in sie hinein versetzen kann.


Die Rückblenden habe ich mir bei Lost abgeschaut. Nach Crashdown wird in jeder Geschichte ein Charakter im Mittelpunkt stehen, und dort erfährt man dann etwas über seinen Hintergrund. Dabei ist die Handlung meist mit den Ereignissen auf dem Mond verknüpft. Gerade in Bezug auf Nechayev, Smith und Hawk, und ihrer Mission ist das sehr wichtig.

Zitat
Dein Schreibstil gefällt mir richtig gut. Zusammen mit der Story führt dieser dazu, dass ich an deine Geschichte gefesselt war.


Vielen lieben Dank. :)

Zitat
Für mich stellt ich nun die Frage: Ist dies deine erste selbst geschriebene Geschichte?


Nein, das ist nicht meine erste Geschichte. Eigentlich gehöre ich sogar zu den alten Hasen der FF. Ich habe 99/2000 mit einer anderen Serie angefangen. Die ging über 5 Staffeln mit je 12 Folgen und wurde dann planmäßig beendet. Das war mein Spielplatz. Da habe ich mich ausgetobt, verschiedene Genres und Stile ausprobiert, und anschließend wollte ich etwas anderes, dunkles und brachiales machen. Und schon war Cast Away geboren. :)

Zitat
Ich finde sie außerordentlich ausgeprägt und gut aufgebaut, so dass sich mit der Verdacht aufdrängt, dass Du dich schon näher mit Geschichtenschreiben / verfassen beschäftigt hast. Vielleicht durch deinen Job?


Nein, ich habe keine literarische Ausbildung, noch bin ich Autor. Das ist nur ein Hobby. Eines von vielen und eines, für das ich in letzter Zeit weniger Zeit und Geduld aufbringen kann, als mir lieb wäre. Aber ich kann das Schreiben eigener Geschichten eigentlich nur jedem empfehlen, der gerne liest und eine ausgeprägte Phantasie hat. Man lernt eine Menge und irgendwann hat man den dreh raus und weiß, wie Geschichten  - ob Buch, Film, oder TV - funktionieren.

Zitat
Werde mir auf jeden Fall bald den zweiten Teil durchlesen.


Wenn du wissen willst, wie es weiter geht, ist mein Ziel erreicht. Vielen Dank. :)

Zitat
Einen Favoriten an Charakter habe ich allerdings noch nicht, wobei mir Penkala sehr gut gefällt!


Ich glaube Alex Penkala ist von allen Charakteren die größte Identifikationsfigur. Er ist nicht wirklich ein Held, er fällt aber auch nicht negativ auf und bringt ein bisschen Humor rein. Eben ein \"normalo\" Ich habe natürlich einen besonderen Hang zu Shannyn, aber das muss ich, glaub ich, nicht mehr extra erwähnen :Ugly  :D

Noch mal vielen Dank für dein Feedback. :)
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Polarus

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« Antwort #14 am: 02.01.08, 19:02 »
Zitat
Original von Star
Eventuell könnte ich da ein wenig Abhilfe verschaffen, in dem ich auf der Homepage - die Charakterseite überarbeite. Mit Bild, Rang, Name und Funktion? Was meinst du?


Dies wäre die ideale Lösung. Vor allem für mich, der sich inzwischen sehr für deine Charaktere interessiert und mehr über sie erfahren will.

Am meisten :kotz:  mich gerade an, dass ich den zweiten Teil im Urlaub nicht dabei habe. Also hast Du dein Ziel erreicht. Ich will wissen, wie es weiter geht!

Und dies mit Penkala stimmt. Gerdae deswegen ist er eine Identifikationsfigur, wobei er auch sagt, was er denkt.
Aber Shannyn ist genauso interessant, da sie ein Geheimnis mit sich trägt, was der Leser gerne kennen lernen möchte. Was mach sie da, woher und aus welcher Zeit kommt sie?

Also echt genial und ich garantiere Dir bei der Stange zu bleiben und weiter meine Kommentare abzugeben!!!!!!!

Grüße und danke für gute Unterhaltung, Polarus
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