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3D Galerie / Antw:Thunderchilds Pixel Schmiede
« Letzter Beitrag by Thunderchild am 16.02.18, 15:31 »
Heute mal ein Bild für die "Star Trek Tafelrunde", eine art Trekdinner für Trekkies in Berlin, Brandenburg und Potsdam bei der ich auch öfter mal bin. Sie hatten sich ein Clubschiff gewünscht, namentlich die USS Darnell (benannt nach Hermann Darnell, dem ersten Red Shirt in TOS).


https://euderion.deviantart.com/art/USS-Darnell-731207540

Und noch ein neues Mass Effect Modell, an dem ich schon eine Weile gesessen hab. Ein turianischer Jäger.


https://euderion.deviantart.com/art/Turian-Fighter-Concept-730255612
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Wie beurteilt Ihr die Staffel?
Im großen und Ganzen hat sie wenig mit den bisherigen klassischen Serien zu tun, sie geht meiner Meinung nach einen neuen Weg, der mir persönlich nicht gefallen will. Denn die Aspekte einer erstrebenswerten positiv gezeichneten Zukunft kommen hierbei zu kurz. Ich kann nachvollziehen, dass es neben all dem positiven was die Menschheit/Föderation erreicht auch dunkle Stellen gibt, Kriege und Intrigen, die man überwinden musste. Aber die Serie ist mir doch zu düster und wartet mit neuen Konzepten auf, die sich nur unter Zwang ins Canon einfügen lassen (Das Eckige passt auch ins Runde, zur Not auch mit Gewalt)

Hat sie die Erwartungen einer neuen ST-Serie erfüllt?
Mit Sicherheit hat sie die Erwartung an eine neue Generation von SF begeisterten erfüllt. Leider nicht meine. Die Machart folgt den aktuellen neuen Serien, die sich in den letzten Jahren neu formiert haben und die es lieben, viele Dinge zunächst im dunkeln zu lassen.

Wo waren bei Figuren und Geschichten Stärken und Schwächen?
Aus meiner unbedeutenden Sicht hat man einfach viel zu verkrampft versucht diese Geschichten in das Canon zu pressen. Plötzlich auftretende Personen und Bezüge, die vorher nie zur Sprache kamen, Techniken, die später keiner mehr kennt, wofür man sicherlich noch eine haarsträubende Erklärung liefern wird. Logiklöcher, die sich mal mehr mal weniger aneinanderreihten sind für mich immer wieder Anlass gewesen die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen.
Aber, mein Sohn, der auch alle Folgen kennt findet das richtig gut. Was mir sagt (und wahrscheinlich auch dem Studio) scheiß auf die alten Fans, die Streben aus, wir müssen uns an dem orientieren, was uns die nächsten 40 Jahre eine sichere Einnahmequelle garantiert. Hauptsache STAR TREK steht drauf, dann werden das schon alle gut finden.
 
Welche Folgen stachen heraus und wo waren übergreifende Geschichten überzeugend?
Die einzige Folge die mich überzeugen konnte, war diejenige, in der klar wurde, dass Lorca aus dem Spiegeluniversum stammt. Ein solcher Captain hätte in der Sternenflotte sicherlich kein Kommando erhalten, da er die Ideale der Sternenflotte nicht wirklich unterstützt.
Das hat dazu geführt, dass ich die Discovery ebenso wie die neuen Kinofilme als ein Alternatives Universum sehen kann, was aber nichts mit dem Star Trek zu tun hat, was ich liebe und in dem ich gerne leben würde.

Was wünscht Ihr Euch für die zweite Staffel?
Das wird wohl sicherlich nicht passieren, ich wünsche mir für eine weitere Staffel einfach nur mehr Star Trek im ursprünglichen Sinne!
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Ich hatte zwar schon ein ähnliches gepostet aber, die 1701 aus dieser Perspektive gefällt mir in meinem Fall besser wie auf dem erste Bild mit der Doomsday-Machine.
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Wobei man dann theoretisch auch genau diese "Remastered"-Enterprise anstatt des noch weiter "verfeinerten" Modells im Staffelfinale von Discovery hätte auftauchen lassen können. Aber selbst das hätte wohl seltsam ausgesehen (aber mal sehen, was diverse Fans so in den kommenden Monaten an entsprechendem Artwork präsentieren. Es gibt ja bereits eine "TOS"-Variante der Discovery, kürzere und vor allem rundere Gondeln mit den roten Kuppeln vorne inklusive).
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Warum eigentlich nicht? Warum sollte man eigentlich nicht einfach mal ein Design aus den 1960ern wählen?

Tausch die Jahreszahlen aus. Wir haben 1966.. die Frage ist nun, Warum sollte man eigentlich nicht einfach mal ein Design aus den 1930ern wählen. Warum nicht ein Raketenschiff wie Flash Gordon es hatte... Nur grösser! Mit Heckflossen und genieteten Metallplatten... mit Atomofenantrieb in den man Uran schaufelt wie Kohle?

Die Antwort wäre 1960 genauso gewesen wie heute; „Weil es nach unserem Stand von Technik und Wissenschaft überholt ist – es würde lächerlich wirken.“ (und damit den Erzählerischen Ton der Story unterlaufen).

Zudem, warum sollte man wirklich 1:1 auf das originale 1701 Modell zurückgreifen? Ausser ein paar Canon Fetischisten, interessiert die Zuschauer kaum wirklich ob da nun nen paar Lichter mehr drauf sind oder weniger – ob sich die Triebwerke in Details verändert haben oder nicht. Sie erkennen die Enterprise trotzdem sofort wieder und sie erkennen - „Aha, sieht etwas anders aus – weil andere Zeit“ – und das reicht ihnen.

Den „Beweis“ wie komisch so was wirken kann, hat Star Wars (The Last Jedi) eben angetreten. Sie haben im Film tatsächlich das originale Yoda Modell/Puppe von 1980 verwendet. Einige Hardcore-Fans, und so einer muss man sein um das zu bemerken, fanden das total grandios. Dennoch waren zwei Dinge erkennbar; Zum einen wirkte es auf die meisten Zuschauer irgendwie ungewohnt/anders... zum anderen wirkte es ein wenig wie ein Fremdkörper in dem Film. Und viele Zuschauer haben das zumindest registriert und fanden das seltsam. Einige Rezensenten haben sich sogar drüber aufgeregt wie „grottig“ Yoda in dem Film war – obwohl es das Original war.

Die Originale Puppe zu nehmen für den Film war ein Zugeständnis an eine winzig kleine Minderheit der Zuschauer – auf Kosten der Masse, die es seltsam fand. Warum sollten vielleicht 5% der Zuschauer über ein Erscheinungsbild bestimmen, dass 95% dann merkwürdig finden? Kannst Du die Frage beantworten?


Außerdem muss man das auch nicht so absolut sehen. Es gab Zeiten, da wollte man die Technik sehen; da konnte es bei Apparaten nicht genug Tasten geben - und heute? Wie viele Tasten hat das neueste Smartphone-Modell von Samsung oder Apple? Die paar bunten Tasten und einfachen Datenplatten von TOS spiegeln im Grunde unser Style-Verständnis fast besser wider.

Das kann man so sehen – geht aber imho an der eigentlichen Sache vorbei. Es geht nicht primär darum das das Design so „glatt“ ist – sondern das es <detailarm> ist und damit unrealistisch wirkt. Sachen die man bei TMP sofort behoben hat, als plötzlich jede Metallplatte auf dem Rumpf zu erkennen war. Wenn Du einen Vergleich suchst, nimm das Spaceshuttle. Auch das ist an der Ausenseite glatt und trägt keine offene Technik zur Schau. Dennoch ist es sehr Detailreich.

Unser Verständnis heute wie ein Space-Vehikel aussehen kann oder würde hat sich entwickelt. Das schlägt nicht auf ein Design an sich durch, aber sehr wohl auf die Darstellung desselben. Genau das ist in Discovery auch mit der 1701 passiert. Das Grunddesign ist eigentlich unangetastet, aber die Details wurden verändert und angepasst (hinzugefügt).

Auch ansonsten ist das Argument der „reduzierten Technik“ eher... fraglich. Rein vom Canon her, hat Starfleet das weder davor noch danach wieder so gehabt. Keine Andere Schiff-Design-Ära in den Jahrhunderten davor oder danach ist so... Detailarm. Selbst das Innere Design der NCC 1701 deckt den Ansatz nicht wirklich, wenn plötzlich Leitern oder Rohre offen in Gängen verlaufen, kann man kaum noch sagen „Oh, die haben die Technik aber versteckt.“


Wenn ich mich recht erinnere, hat Matt Jefferies aus der Not auch eine Tugend gemacht...

Ich glaube man kann durchaus vier Dinge zu Grunde legen;
a) hätte er mehr Geld und Zeit gehabt
b) hätte es nicht gewisse Anforderungen gegeben wie das Modell noch Filmbar bleiben muss, für die FX
c) hätte Jefferies reale Vorbilder wie das Spaceshuttle gekannt/gehabt und
d) hätten TV Geräte damals generell Details wieder gegeben

hätte das NCC Modell wohl etwas anders ausgesehen, es hätte gewiss mehr Details gehabt.
Allein vor den viel detaillierteren und scharfen Weltraumhintergründen von Discovery würde ein so Detailarmes Modell wie die 1701 – merkwürdig anmuten.


Aber nachdem ich gesehen habe, wie - pardon - peinlich das Design der "Discovery" ist, habe ich meine Meinung diesbezüglich geändert, denn unter frisch und modern und wegweisend hätte ich mir was ganz anderes vorgestellt. Natürlich kann man immer sagen, so etwas sei Geschmackssache, aber wenn man es darauf reduziert, spräche erst recht nichts gegen die Ur-"Enterprise" und ihre Designsprache für die Serie.

Du kannst das ganz einfach testen – such Dir eine TOS Folge und schneide dort die Discovery rein. Es wird nicht passen. Von der Qualität, den Hintergründen, den Details, der Darstellung würde die Discovery in einer TOS Folge wie ein Fremdkörper wirken und das Gesamtdesign der Serie und damit die innere Erzählstruktur erheblich stören. Und das hat nichts mit dem Grunddesign des Schiffes zu tun – sondern mit der Darstellung.

Da lässt sich auch anderweitig beobachten – nämlich in Wallpapern mit der 1701. Es gibt nur ganz wenige TOS Wallpaper mit der 1701 die wirklich klasse sind und in sich stimmig sind... und meist hat man bei denen ein Modell genommen, dass in seinen Details weit über die originalen TV Modelle rausgehen. Auch Sven hat bei seinen TOS Design viel mehr Details drin. Um die Schiffe realistischer zu machen. Damit sie in unser heutiges Wissen passen – damit sie vor detaillierte Spacebackgrounds passen – damit moderne Special FX zu ihnen passen. Damit bekommst Du Wallpaper in heutiger Qualität. Aber das sind dann keine TOS Wallpaper im TOS Style mehr.

Wenn Dich sowas im übrigen so stark beschäftigt - dann würde mich mal Deine Meinung zu TOS Remastered interessieren, wo sie sämtliche Aufnahmen des originalen Modells rausgenommen und durch schärfere, detailiertere CGIs des Schiffes mit schärferen, plausibler aussehenden Backgrounds ersetzt haben. Warum haben sie das wohl gemacht?
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Und dass man das Design nicht 1:1 aus den 1960ger übernehmen würde, ich glaube das war jedem klar, vor allen Dingen weil die Macher bestimmt noch ein paar LensFlares, grelle Farben und Blureffekte "über" hatten :harhar
Siehe oben.
Aber gerade weil die Serie in Bezug auf Beleuchtung so anders rüberkommt als andere ST-Inkarnationen, wäre es vielleicht möglich gewesen, einfach das Original-Design zu nehmen, weil der Eindruck trotzdem ein anderer gewesen wäre.

Ich frage mich überhaupt sind Leute wie Doug Drexler oder Mike Okuda noch involviert bei Discovery?
Meines Wissens: weder noch. Der Einzige, der aus dem, ähh, klassischeren Star Trek mit an Bord ist, dürfte John Eaves sein. Aber Eaves denkt ja nur bedingt (an den Canon oder) an die technische Nachvollziehbarkeit eines Konzepts, wobei man natürlich auch immer sagen muss, dass dem Art Department sicherlich die Hände gebunden sind, wenn die Produzenten die klare Vorgabe geben, die in eine andere Richtung geben.
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In der Vergangenheit haben die Macher sich so viel Mühe gegeben es richtig hinzubekommen. Sie waren sich noch nicht mal zu schade bei James Cawley anzufragen ob sie für "In a mirror darkly" die Navigations Scheibe ausleihen zu können.
Ich frage mich überhaupt sind Leute wie Doug Drexler oder Mike Okuda noch involviert bei Discovery?
Ich hätte echt gefeiert wenn sie die alte Coni aus Tos genommen hätten. Da hätte man noch nicht mal was neues modeln müssen. Aber nein es muss jetzt wieder was neues/altes sein.
Wenn das jetzt nicht der letzte Hinweis darauf ist das Discovery zumindestens ein visueller Reboot ist weiss ich auch nicht...
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Also ich finde die Modernisierung der DSC-Enterprise im Vergleich zu der Originalen bzw. der aus der TOS-Remastered durchaus geschmackvoll.

Wenn man sich das mal im Detail anguckt, haben wir ein wenig veränderte Naccelles hier, ein wenig andere Pylone, ein bisschen leuchten hier und ein paar Farbkleckse da, insgesamt doch recht nahe an dem wie sich die Enterprise in TOS präsentiert. Und das man das Design nicht 1:1 aus den 1960ger übernehmen würde, ich glaube das war jedem klar, vor allen Dingen weil die Macher bestimmt noch ein paar LensFlares, grelle Farben und Blureffekte "über" hatten :harhar

Sie hätten ja auch ein mega-Refit ala JJ-Prise machen können, da bin ich für meinen Teil froh das sie es gelassen haben. Denn das sie z.b. den Deflektor grundsätzlich so gelassen haben wie er im Original war und nicht durch ein blauen "Glüh-dings" ersetz haben, hat mich persönlich am meisten gefreut. Meiner Meinung nach zeigt das auch das die sich echt Gedanken darüber gemacht haben wie man ein über 50 Jahre altes Design in die Moderne bringen kann ohne im Grunde das Schiff komplett neu zu design.
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ST-DSC: Season 1 / Antw:ST-DSC S01E15 - Will You Take My Hand?
« Letzter Beitrag by Leela am 14.02.18, 22:38 »
Auch während des kalten Krieges konnte man nach Moskau, Ost-Berlin oder Beirut fahren.

Naja, mal abgesehen davon das der Krieg da "kalt" war... ging das auch nicht. Du konntest, wenn Du von Bonn nach Moskau reisen wolltest ein Visum beantragen - was dann entweder erteilt wurde oder nicht. Du musstest Dich also quasi anmelden und wurdest dann vermutlich auch überwacht, wenn Du verdächtig warst.

Als DDR Bürger war es (ironischerweise) sogar noch schwieriger in die, eigentlich verbündete, UdSSR zu reisen. Visa wurde da selten erteilt, wenn doch wurden  Besucher in Gruppen zusammengefasst, die ein festes Programm, feste Betreuer und die Auflage hatten sich ja nicht aus dieser Gruppe oder von ihrem Besuchsplan zu entfernen.

In Kriegszeiten war/ist es eigentlich so, dass wenn Du als gegnerischer Staatsbürger erkannt wirst, Du sofort festgenommen und interniert wurdest/wirst.



 
Man will in kurzer Zeit zu viel  abhandeln und herauskommt eine hastig abgewickelte Geschichte, die nicht wirklich überzeugen kann. ... Ähnlich sehe ich auch in dem Schluss der Episode... Das ist eine dramaturgische Krücke, die man verwendet um schnell zu einem bestimmten Ziel zu gelangen. Offengestanden hat DSC schon zu viele solcher Dinge gehabt 

Ich bin mir bei den Sache nicht ganz so sicher. Nimm zB den Sporenantrieb... der wird Ende Folge 3 erstmals vorgestellt, als Testantrieb den man zum Laufen kriegen will/muss. Ich glaube zwei Folgen später ist das schon kein Thema mehr und dieser Antrieb läuft. Das ist nicht hastig abgewickelt - sondern eigentlich eher fallen gelassen.

Genauso kommt es mir permanent vor - ein interessantes Thema wird aufgeworfen, der Autor der übernächsten Woche kann nichts damit anfangen, das Thema wird fallen gelassen. Discovery handelt nicht sehr viel ab, die Serie springt einfach weiter. Mein Gefühl.

Wären wirklich viele Ideen, viel Substanz da... dann wären Episoden wie Mudd oder Lethe nicht gekommen, wo faktisch zu den Hauptstories kaum was kam... Discovery, so scheint es mir, hat zu seinen Grundlegenden Plotlines nicht etwa zuviel Material, sondern zu wenig. Sie haben Themen/Schlagwörter: Meuterei, Klingonen, Testantrieb, Spiegeluniversum... aber zu den Themen selber haben sie keine echten, ausgearbeiteten Stories zum erzählen.

Was die Krücke angeht - so dramaturgisch ist das gar nicht. Ein Game of Thrones Cliffhanger beendet in der Regel die Vorgänge in der Folge an sich - er beschliesst die Folge. In Discovery ist es aber eher so, dass die Folge irgendwann endet - und man klebt noch ein Schnippsel eine neuen Story dran. Das gesamte Auftauchen der NCC 1701, Pikes Notruf etc.. das gehört dramaturgisch zur Folge 16, nicht 15. Und hätte in der Episode 16 vor dem Vorspann laufen können.
Discovery gibt hier einmal mehr vor etwas zu sein was es nicht ist - es beendet die Story einer Episode  nicht mit einem Cliffhanger, es schliesst sie ab und zieht den Beginn der nächsten Episode rüber - um vorzutäuschen man sähe eine fortlaufende Story.



Na ja, Hand aufs Herz wer hat erwartet, dass die Sternenflotte real einen Genozid durchführt? Das dass eine Simulation ist, war kaum überraschend.

Ja nun, genau dazu haben sie Georgiou doch angeheuert - eine Person die (eigentlich) nicht Starfleet angehört, keine moralischen Skrupel hat und im Fall der Fälle als Sündenbock geschlachtet werden kann. Dadurch das Starfleet hier die Imperatrix in Marsch setzt... löst das einige Probleme. Genau genommen ist das ja sogar der Grund sie damit zu betrauen.
Das diese Idee dann auch wieder komplett vers(ch)enkt wird... war aber irgendwie zu erwarten.

Zu Georgiou gibt es noch einen Aspekt der mich etwas wundert, viele Fans beschweren sich darüber das man die Imperatrix laufen lässt. Genau genommen hat die Föderation aber nicht das geringste Recht sie irgendwie festzuhalten... Im (normalen) Starfleet Universum hat sich Georgiou nichts zu schulden kommen lassen. Und für ihre Taten im Spiegeluniversum kann die Föderation sie kaum zur Rechenschaft ziehen, da sie dort sicher nicht zuständig ist. Selbst wenn sie zuständig wäre, hat Georgiou im (Mirror)Universe gegen keine (dort gültigen) Gesetze verstossen. Die Imperatrix also erst festzunehmen oder auch länger festzuhalten... dürfte gegen jegliches Recht sein, auch wenn das unangenehm ist.



Das diese Informationen nicht zuverlässig sein können, ist verständlich. Das ergab noch einen Sinn. ich hatte mir das so zurecht gelegt, dass diese Sonde von der DSC gestartet und durch einen der Schlote hinausfliegen und spionieren sollte. 

Ich habs nochmal nachgesehen - es wird gesagt, dass die Aufklärungssonden durch Gestein scannen können und militärische Ziele aufklären sollen. Der ursprüngliche Plan (der kurioserweise so nicht erläutert wird) besteht also wohl darin, die Sonden durch die Vulkanschlote einzufliegen - dann sollen sich die Sonden unter der Erde und somit unbemerkt in dem Vulkansystem bewegen und nach oben hin, durch das Gestein, die Oberfläche scannen. Aufklärung aus dem Keller, sozusagen. Ein ziemlich absurder Plan.
Daraus erklärt sich aber auch das Aufschrecken als klar wird, das die Vulkane noch aktiv sind... in einem Kammersystem voll Lava können die Sonden sich ja nicht bewegen. Bereits an der Stelle müsste klar sein, dass die Mission vorbei ist.
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Ich bin hin- und hergerissen.

Grundsätzlich finde ich, dass die Veränderungen an der "Enterprise" nicht so tragisch sind. DSC hat da die Latte so hoch respektive tief gelegt, dass man da bei allem, was man gut wiedererkennen kann, zufrieden ist.
Also hält sich meine Aufregung in Grenzen.

Gleichzeitig...
...man hätte das Schiff auch einfach unverändert lassen können.


Ich muss da aus dem anderen Thread etwas "entleihen":
Dass Discovery schon rein Optisch Veränderungen würde vornehmen können – war doch klar. Hat jemand ernsthaft erwartet das die den Plastik Look der originalen NCC 1701 wieder 1:1 aufleben lassen? Discovery ist ein Prequel Serie, aber keine Retro-Serie. Und das ist seit dem ersten Moment an klar... selbst das Innere der Discovery wirkt auf uns moderner als es die 1701-D, Defiant oder Voyager je taten. Schon diese Diskrepanz kann man nicht mehr wirklich erklären. Aber hat jemand wirklich erwartet das die Zeiten wieder kommen wo Spock einen bunt bemalten Holzbaustein in ein Holz-Interface steckt und so tut/sagt das wäre ein Computer Datenchip?
Warum eigentlich nicht? Warum sollte man eigentlich nicht einfach mal ein Design aus den 1960ern wählen? DSC wollte eine Serie aus dem zeitlichen Umfeld von TOS sein, dann sollte die Serie doch auch dazu stehen. Ich meine... inhaltlich gibt es doch keinen echten Grund, dass man diese Zeit der ST-Historie ausgesucht hat; im Gegenteil, man hätte sich viel Ärger erspart, indem man da einfach ein anderes "Label" draufklebt.
Außerdem muss man das auch nicht so absulut sehen. Es gab Zeiten, da wollte man die Technik sehen; da konnte es bei Apparaten nicht genug Tasten geben - und heute? Wie viele Tasten hat das neueste Smartphone-Modell von Samsung oder Apple? Die paar bunten Tasten und einfache Datenplatten von TOS spiegeln im Grunde unser Style-Verständnis fast besser wider. Wenn ich mich recht erinnere, hat Matt Jefferies aus der Not auch eine Tugend gemacht: Dass das Design des "Enterprise"-Rumpfs so reduziert daher kam (bzw. kommen musste), sollte dann doch auch den Technikansatz haben, dass die Anlagen geschützt und für die Wartung praktisch unter der "Hülle" saßen.

Im Vorfeld hatte ich angenommen, man könnte 2017 wirklich nicht mit dem Design der Constitution-"Enterprise" an den Start gehen. Aber nachdem ich gesehen habe, wie - pardon - peinlich das Design der "Discovery" ist, habe ich meine Meinung diesbezüglich geändert, denn unter frisch und modern und wegweisend hätte ich mir was ganz anderes vorgestellt. Natürlich kann man immer sagen, so etwas sei Geschmackssache, aber wenn man es darauf reduziert, spräche erst recht nichts gegen die Ur-"Enterprise" und ihre Designsprache für die Serie.


EDIT: Rechtschreibfehlerkorrektur
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