Science Fiction, 3D Modelling & Fan Fiction

SciFi & Fantasy Allgemein => Star Wars => Thema gestartet von: Mr Ronsfield am 16.02.16, 01:17

Titel: STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Mr Ronsfield am 16.02.16, 01:17
Es gibts einen ersten Teaser:

http://www.youtube.com/watch?v=wa8bFzzKebg (http://www.youtube.com/watch?v=wa8bFzzKebg)
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 16.02.16, 19:54
Es geht los.
Man sieht nicht wirklich was neues und doch habe ich Gänsehaut.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: pino am 17.02.16, 18:49
Die drehen in den Pinewood Studios...
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: deciever am 17.02.16, 18:53
Naja, warum den Standort wechseln? Erwachen der Macht wurde auch dort gedreht.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: VGer am 17.02.16, 18:55
Hm, ich find den Teaser eigentlich ziemlich nichtssagend.

(Ist eigentlich bekannt, in welcher ABBA-Coverband Luke Skywalker die letzten 30 Jahre verbracht hat? ;) )
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: pino am 17.02.16, 19:01
... Keine Ahnung warum die location diesmal London ist...  Beim letzten mal war ich selbst immer dort aber die waren nie in den londoner studio...
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Mr Ronsfield am 23.01.17, 19:36
Der Titel ist Offiziell bestätigt:

(http://imagizer.imageshack.us/v2/xq90/921/GDnoWy.jpg) (https://imageshack.com/i/plGDnoWyj)
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Tolayon am 24.01.17, 10:50
Klingt fast so, als würde Luke das Zeitliche segnen und Rey wäre dann die wirklich letzte Jedi.

Irgendwie kann ich mich mit der neuen Trilogie immer weniger anfreunden. Im Grunde genommen ist sie bis jetzt nur ein Aufguss der Original-Trilogie, nur noch dramatischer, noch gnadenloser gerade für die Jedi.
Ich kann mir anhand des Titels für Episode VIII schon lebhaft vorstellen, dass Rey am Ende - nachdem Luke nicht mehr ist - sich Snoke, Kylo Ren und noch ca. sechs anderen dunklen Rittern ganz allein gegenübersieht und der Film wie schon sein Vorgänger als Cliffhanger endet.

Wie sie dann in Episode IX doch noch die Kurve kriegen wollen, wäre die wirklich spannende Frage. Sollten nämlich doch noch einige bislang verborgene Krypto-Jedi auftauchen und Rey zur Hilfe eilen, werden die Fans das ebenso wenig als glaubwürdig sehen, als wenn Rey die Schurken im Alleingang besiegen kann. Der einzige Ausweg wäre entweder auch Reys Ende - womit STAR WARS sich endgültich als Dystopie erweisen würde - oder irgendeine "Naturgewalt", ähnlich dem, was im ersten Indiana-Jones-Film aus der Bundeslade kam und schließlich wieder in ihr verschwand.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 24.01.17, 12:04
Nun, das Rey der letzte Jedi wird, davon kann man wohl ausgehen, aber das sie der letzte Machtnutzer sein muss, welche sich dann "allein" den bösen stellen muss, muss nicht zwangsläufig sein. Immerhin hat schon EP 7 einen Char eingeführt (Maz Kanata, die kleine mit der Riesenbrille), welcher die Macht kennt und auch versteht, aber eben kein Jedi oder Sith ist. Rogue One hat das selbe gemacht, nur das dieser Machtnutzer dort mit den anderen starb (Chirrut Imwe).

Also kann es durchaus sein, das es danach zwar keine Jedi mehr gibt, aber das durchaus eine Nachfolgegruppe von Machtnutzern gegründet wird, welche die Rolle der Jedi im großen und ganzen fortführen.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Alexander_Maclean am 24.01.17, 12:13
Es gibt noch einen ganz anderen Punkt.

"The last Jedi" kann auch ins Deutsche mit dem Plural übersetztw erden: "Die letzten Jedi"


Davon ausgehend das Luke in den jahren seiner abwesenheit nicht nur meditiert hat stelle ich mir folgendes szenario vor:

Rey und Luke stellen sich den Rittern von Ren müssen aber fliehen wobei letzeer entweder schwer verletzt oder sogar getötet wird und die Verschwindenummer ala Obi wan macht. Rey gerät in einen dunklen Raum und man sieht das die Ritter von Ren durch die Tür kommen.

Plötzlich werden hinter ihr weitere Lichtschwertklingen aktiviert. Grüne blaue gelbe vielleicht sogar violette und weiße.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Tolayon am 24.01.17, 13:39
Weiße Lichtschwerter ...
Ich hoffe nur, Ahsoka hat einen guten Chiropraktiker, ansonsten muss sie sich in dem dann fortgeschrittenen Alter einen neuen Kampfstil zulegen :D

Apropos verschollene Jedi:
Ich frage mich immer wieder, was aus Ashla geworden ist, der dritten Togruta-Jedi aus Klonkriegszeiten, der Miniaturausgabe von Shaak Ti, die  in Episode II kurz in Yodas Klassenzimmer zu sehen war. Ursprünglich sollte dieser Charakter zu dem ausgebaut werden, der schließlich Ahsoka Tano wurde. Aber Ashla war noch viel zu jung, um aktiv an den Klonkriegen teilnehmen zu können. Ihr weiteres Schicksal ist vollkommen ungewiss; zumindest befand sie sich nicht unter den Jünglingen, die der frisch gebackene Darth Vader in Episode III getötet hat.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Mr Ronsfield am 15.07.17, 22:52
Ein erstes Making of:

http://www.youtube.com/watch?v=ueZfy4GBbG0 (http://www.youtube.com/watch?v=ueZfy4GBbG0)
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 16.07.17, 18:05
Und langsam wächst die Vorfreude.  :bounce :bounce
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Tolayon am 27.08.17, 14:08
Der neue AT-AT (der aussieht wie ein klassisches Modell auf Steroiden) war schon länger bekannt; jetzt soll in Episode 8 auch noch ein neuer Supersternenzerstörer auftauchen:

https://www.youtube.com/watch?v=EsSDq71o0_o (http://www.youtube.com/watch?v=EsSDq71o0_o)
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 02.09.17, 10:54
Der neue AT-AT gefällt mir schon sehr.
Aber der neue Supersternenzerstörer eher weniger.
Ich persönlich hätte das Brückenmodul nicht ganz nach hinten gesetzt, sondern etwas weiter vor und hätte es nicht über die komplette Breite des Schiffes gezogen.
Aber das ist wohl Geschmackssache.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Sg Trooper am 04.09.17, 08:04
Naja die Supremacy ist in dem Sinne kein klassischer SSD sondern soll si hab ich es verstanden als mobiles Hauotquartier dienen. Desshalb auch die wahnwitzige Grösse von 60 Kilometern. In dem Falle muss man ja von Flügelspannweite reden.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Tolayon am 04.09.17, 14:54
Das ist ja das nächste große Ding ...

Offen gesagt bin ich von dieser Gigantomanie ziemlich angewidert, selbst wenn es STAR WARS ist. Lange Zeit hieß es, dass Snoke sehr wahrscheinlich die "Eclipse", das persönliche Flaggschiff Palpatines, "geerbt" hat. Das war ein "nur" 15 Kilometer langer Supersternenzerstörer, aber von den Proportionen her massiver als die Executor.

Wenn die "Supremacy" tatsächlich auf dem Mist von J.J. Abrams gewachsen sein sollte, kommt mir dieser immer mehr wie ein kleiner junger vor, der endlich sein Lieblings-Franchise fortführen darf und dabei erst mal alles "größer, weiter, schneller" macht.
Immerhin, nach der Sternenkiller-Basis wäre dieses Riesentrum (zum Glück scheint es tatsächlich nur eins von der Sorte zu geben) zumindest der nächste logische Schritt in dem Irrsinn ...

Hier übrigens ein ausführliches Video zur Supremacy inklusive Größenvergleich (die erste Minute ist fest integrierte Werbung für Droiden-Modelle, die könnt ihr getrost überspringen):

http://www.youtube.com/watch?v=NDY_YKdBGT8 (http://www.youtube.com/watch?v=NDY_YKdBGT8)
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: deciever am 10.10.17, 09:55
https://www.youtube.com/watch?v=gDzBVN4H2p0 (http://www.youtube.com/watch?v=gDzBVN4H2p0)

Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Mr Ronsfield am 10.10.17, 20:33
Der Trailer macht auf jeden Fall neugierig! Könnte mal wieder ein toller Star Wars Teil werden.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Alexander_Maclean am 10.10.17, 21:35
Der Trailer ist ja der Hammer.

Vor allen bei dem was indem Trailer alles angedeutet wird. Vielleicht ist die eine Vermutung zu Reys Herkunft nur halb richtig.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Kontikinx1404 am 22.10.17, 13:32
Ich freue mich auch schon auf den neuen Star Wars Film. Der Trailer macht einem zumindest neugierig.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Leela am 15.12.17, 20:49
Hm, ich bin nicht wirklich sicher ob es Sinn macht einen Spoilerfreien Review zu dem Film zu schreiben.

Was in gewisser Weise eine Sache vorweg nimmt, die so ziemlich unerwartet kam: Star Wars VIII erfüllt so gut wie keine der an es gestellten (Fan-)Erwartungen, sondern überrascht eines ums andere Mal. Seit „Empire Strikes Back“ hat kein Film im Star Wars Universum eine Storystruktur die derart unvorhersehbar ist. Der Film bringt eine Menge Möglichkeiten wieder zu Star Wars zurück, die durch das vorgegebene Schema kaum noch möglich schienen.

Bevor ich es vergesse: Der Soundtrack und damit John Williams sind wieder da – und das deutlich besser als in dem blassen „The Force Awakens“

Dennoch werden sich die Geister an dem Film deutlich scheiden. Das liegt daran was man mit alten und auch neuen Figuren macht. Bei einigen ist die Entwicklung zweifelsfrei sehr positiv, bei anderen... schwierig. Wie der Film für einige Figuren endet scheint mir persönlich... fragwürdig (bin noch in der Findungsphase). Andere Figuren und auch Plotelemente die JJAbrams aufgebaut hat werden – so fast mein Gefühl – gnadenlos abgeräumt. Frei nach dem Motto, „Wozu war das/der nochmal gut? Ach so... na dann weg damit!“

An einigen Stellen hat man echt den Eindruck der Autor wollte JJA mal etwas vors Schienbein treten. Was... sich auch daran bemerkbar macht das die Story von TLJ deutlich sinnvoller und logischer daher kommt als beim Vorgänger TFA.

Das zweite woran sich die Geister scheiden werden ist der Erzählton. Wirkte er in TFA noch altehrwürdig, episch, angestaubtstarwarsig – so ist das mehr oder weniger weg. Der Erzählton wirkt sehr frisch. Nicht immer trifft das den Ton – besonders beim Humor. Der Film hat deutliche Disney Humor-Momente, und auch einige andere. Beides zusammen wirkt mitunter... komisch im Sinne von seltsam. Auch die Story ist nicht gänzlich „sauber“ - so wird es einen Nebenplot für Figuren geben, der... sehr sehr durchwachsen ist, was seinen Sinn, seine Figuren und sein Setting angeht. Den rauszustreichen... wäre nicht übel gewesen.

Auch wird die Logik im Hinblick auf „wie fliegen Schiffe“ etwas arg verbogen, aber gut... sei es drum. Ganz ohne Logiklöcher wäre vermutlich zu viel verlangt. Dafür reisst der Film visuell so manches raus. Man sieht tatsächlich Bilder auf der Leinwand die es so noch nicht gab... eines davon wird man so schnell auch nicht vergessen, da an der Stelle auch der Ton komplett weg bleibt. Was eine grandiose Wirkung erzielt. Mindestens ein recht episches Duell das hervorragend choreographiert ist, gibts auch zu bestaunen.

Die Darsteller sind allesamt recht gut... Mark Hamill glänzt natürlich. Daisy Ridley ist auch besser in der Rolle geworden, obwohl sie nach wie vor ein wenig wie Mary Sue, die allseits beliebte Alleskönnerin, daher kommt. Am besten kommt Kylo Ren weg – war er im Vorgängerfilm noch bestenfalls durchschnittlich, wird er hier ziemlich gekommt als Figur entwickelt und ausgebaut und eben auch so gespielt. Auch Poe weiß zu glänzen, obwohl er sich als Figur nicht wirklich verändert.  Ach ja, und: Porgs! :D

Zwei Figuren, wo ich dachte das sie in dem Film sein müssten – fehlen. Bzw. Eine fehlt, die andere hat einen nahezu perfekten Auftritt in einer der besten Szenen des Films.

Das Ende des Films ist ganz wie anno dazumal in Manier von „Empire strikes back“ sehr... zwiespältig. Und viele Fans hassen den Film bereits jetzt deswegen. Ich war deswegen auch enttäuscht... das Ende ist kontrovers und... naja. Ob es wirklich so schlecht ist wie einige behaupten,   denk ich nicht. Aber hier schafft es der Film eben, was für Star Wars doch neu ist, die Gedanken und wie man das alles einordnen soll, doch ziemlich durcheinander zu bringen.

Ach ja – und das Rätsel wer die Eltern von Rey sind, wird aufgelöst. Die Frage die sich nun allerdings (wie auch bei einigen anderen Elementen des Films) stellt, ist: Glaubt man dieser Auflösung?
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Max am 15.12.17, 21:06
Hm, ich bin nicht wirklich sicher ob es Sinn macht einen Spoilerfreien Review zu dem Film zu schreiben.
Ich würde sagen: Nein ;)
Vielleicht könntest Du ja doch Roß und Reiter nennen?
Wenn man hier bei Reviews nicht spoilern darf, wo sonst? (Sonst erfahre ich ja nie, was da los ist; ein Freund hat mir die DVD zum letzten SW-Film geschenkt, weil er davon ausging, dass ich von ST schon alles habe, was ich brauche, aber in den aktuellen SW-Film werde ich nicht gehen).


EDIT: Idiotische doppelte Verneinung rauskorrigiert  :silly ;)
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 15.12.17, 23:41
Ich komme gerade aus dem Kino und ... nun... also eigentlich bin ich ja Star Wars-Fan, und davon eigentlich auch Imperiumsfan, aber... wie soll ichs sagen, ich hätte nicht gedacht, das man die Dämlichkeiten und vor allem Unfähigkeiten der Ersten-Ordnung-Führung noch steigern und die Erste Ordnung damit noch lächerlicher machen konnte, aber ich wurde dann leider doch noch eines besseren belehrt -.-´ Der einzige EO-Captain, der fähig wirkte, starb leider beim ersten Kampf auf seinem Schlachtschiff und hatte insgesamt auch nur ein paar Augenblicke Screentime.

Selbst die Nachfolger der einst so zu Recht gefürchteten imperialen Garde taugen nichts mehr und sind nur noch ein Schatten ihrer selbst, was ihre Kampfkünste angeht :( Kreide ich aber vornehmlich dem Schreiberling und Choreographen an, und der Situation, das sie da einfach nicht gut abschneiden durften, Heldenbonus und so.

Ich fand den 7. schon nicht wirklich toll, der hier war in meinen Augen nicht viel besser gewesen. Ja, wie Leela schon sagte, hatte er durchaus gute Momente, und sogar eine Szene, die ich als wirklich extrem gelungen, einprägsam und meisterhaft oder atemberaubend empfinde (hat was mit einem Hyperraumsprung zu tun).
Leider stehen diesen guten Szenen wieder ein Haufen Dämlichkeiten gegenüber, welche die Leistung der Widerstandskämpfer doch schwach wirken lassen, weil die Gegner einfach nichts taugen und es nicht viel braucht, um besser zu sein als die. Als ob es von Disney irgendwie eine Anweisung gab, die Gegner blos nicht sonderlich fähig darzustellen.

Einer, der tatsächlich in der Symphatie gestiegen ist, ist Kylo Ren, weil er sich wie damals gehofft, tatsächlich etwas weiter entwickelt hat. Poe macht sich auch langsam vom Hitzkopf zum Gruppenführer, charaktermäßig.

Alles in allem ist der Film für mich besseres Popcorn-Kino, wer nicht wirklich Star Wars Fan ist, kann sich mit dem Film ruhig Zeit lassen und auf ruhigere Zeiten warten.
Also nicht falsch verstehen, die Geschichte ansich war nicht schlecht, die Ideen ebenfalls nicht, nur die Umsetzung derer und das offenbar fehlende Verständnis der Schreiberlinge für ein paar Taktiken und Szenarien machen den ganzen Film leider doch recht schwach. Deswegen Popcorn-Kino, bloß nicht zuviel drüber nachdenken :/ (das "bessere" kommt natürlich von den Effekten ^.^)


Was mich auch wundert, ist ein technischer Aspekt im Film, wo sie mit der Schildtechnik eines Raumkreuzers bzw. deren Darstellung in allen vorangegangenen Filmen gebrochen haben. Die massiv inkonsistente Waffenreichweite und Feuerkraft diverser Schiffe ist nur wieder ein Punkt vom Typ "bloß nicht weiter drüber nachdenken".
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Sg Trooper am 17.12.17, 02:02
Puhh Das war also Episode 8. Wohoo was ein heisser Trip. Um Längen besser als Episode 7. Der Humor manchmal fragwürdig. Das Ende na ja für mich auch. Und so vieles blieb unbeantwortet. Aber für mich der Film dieses Jahr auf das sich das Warten auf jeden Fall gelohnt hat. Ich werde denke mal auf jeden Fall nochmal reingehen. Ich würde auf den Film näher eingehen. Aber dann müsste ich spoilern...
   
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Max am 17.12.17, 10:42
Eure Zurückhaltung ist nobel, aber warum sollte man jetzt nicht spoilern? Wurde es nicht bei allen Serien und Filmen so gehandhabt, dass man sie offen bespricht, sobald sie frei verfügbar zum Sehen waren?
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Leela am 17.12.17, 10:48
Glaub da waren schon einige Tage dazwischen, wenn denn Filme überhaupt so schnell geschaut und besprochen wurden (kann ich mich jetzt hier nicht dran erinnern, außer vielleicht die Star Trek Filme und DSC). Ich schau mal das ich bis heute Abend nen Spoiler-Synopsis Review zusammen bekomme... das wird nämlich ne ganze Menge.

---- tun wir mal so als wäre Abend ---- edit...it...it...it


SPOILER Review

Ausdrückliche Warnung, es wird wirklich ALLES gespoilert!












SPOILER Review

Vorweg: Man sollte wissen das Disney angekündigt hat die verstorbene Carrie Fisher nicht digital für einen weiteren Star Wars Film wieder zu beleben – was eigentlich bedeutet, dass sie in dem Teil sterben müsste – was aber kurioserweise zweimal nicht passiert, obwohl es zwei perfekte Momente gegeben hätte, ihr einen Heldentod zu gewähren. Dafür sterben andere.

Der Film beginnt mit einer Art Off Szene – die Erste Ordung hat den Rebellenstützpunkt gefunden und die Rebellen evakuieren gerade. Ein Super-Dreadnought der Ersten Ordung nähert sich und eine Rebellen-Bomberstaffel soll diesen Ausschalten... Poe Dameron leistet Vorarbeitet, der gesamte Angriff mündet aber in einem Desaster. Zwar wir der Dreadnought zerstört, aber faktisch wird auch die gesamte Rebellen-Bomberstaffel vernichtet. Die Rebellen springen in den Hyperraum.

Inzwischen hat Rey ja Luke gefunden... der will aber von seinem alten Jedi Leben nichts wissen. Sein altes Lichtschwert das Rey ihm mitgebracht hat, wirft er achtlos weg. Rey beginnt daraufhin sprichwörtlich mehrere Tage vor Lukes Hütte zu campen... auch die Besuche von R2D2 oder Chewie können Luke nicht wirklich umstimmen (obwohl R2D2 mit einem grandiosen „Trick“ aufwartet!).

Rey beginnt unterdessen eine Art machtgesteuerte Gedanken-Verbindung zu Kylo Ren herzustellen,  irgendwie sind beide verbunden und können die jeweils anderen sehen, wenn diese Verbindung sehr stark wird.

Inzwischen ist Anführer Snoke etwas angefressen mit dem Verlauf der Attacke auf die Rebellen und wischt kurzerhand mit General Hux den Boden. Hux versichert ihm aber, ein Ass im Ärmel zu haben... dieses wird kurz darauf enthüllt: Als die Rebellen aus dem Hyperraum auftauchen ist wenige Minuten später die Erste Ordnung mit mehreren Schlachtkreuzern zur Stelle – es ist ihnen (so die Erklärung) gelungen die Rebellen auch im Hyperraum zu orten. Es kommt zu einer Raumschlacht bei der auch Kylo Ren dabei ist und die Anwesenheit von Leia auf dem Hauptschiff spürt – er zögert daraufhin die Raketen auf es abzufeuern. Seine Begleitschiffe haben aber weniger Skrupel und feuern. Die Brücke wird zerstört: Admiral Akbar stirbt und Leia wird ins All gesaugt...

Als Leia wenige Sekunden später wieder (im All) erwacht, nutzt sie ihre Fähigkeit die Macht zu nutzen um in das Schiff zurück zu schweben (die Szene wirkt sehr merkwürdig und hat viel Kritik eingesteckt und ist die erste verpasste Möglichkeit sie sterben zu lassen, zumal es wirklich „gut“ aussieht... wie das All sie einhüllt und sich Eiskristalle bilden, sie wirkt fast „verjüngt“ und auf ewig eingefroren in der Szene. Bis ihr Hand anfängt zu zucken. :/ ). Sie schafft es an Bord fällt dort aber in ein Koma.
An ihrer Stelle übernimmt Vize Admiral Holdo das Kommando über die letzten Rebellenschiffe...  Generell ist man aber ratlos was zu tun sei. Durch den Hyperraum wegspringen bringt nichts, da die erste Ordnung sofort wieder da sein würde. Also beschließen sich die Rebellenkreuzer im Normalflug von den Schlachtschiffen abzusetzen, da sie leichter und schneller sind als die riesigen Schlachtschiffe der ersten Ordnung.

Die Schlachtschiffe, darunter einer Super-Dreadnought mit Snoke an Bord, folgen den Rebellen und beschiessen sie weiter, können sie aber nicht einholen. Dem Widerstand wird allerdings in einem Zeitfenster von 20 Stunden der Treibstoff ausgehen. Diese Plotbegründung ist extrem schwach an der Stelle – denn entweder könnt die Erste Ordnung Verstärkung beordern die sich den Rebellen in den Weg stellt, oder einige Schlachtschiffe der Ersten Ordnung springen vor die Flotte der Rebellen und schliessen sie so ein. Beides unterlassen sie aber, und lassen sich stattdessen auf eine Verfolgungsjagd ein, welche den Rebellen knapp einen Tag schenkt...

Bei Luke und Rey tut sich derweil kaum was. Nach anfänglichem Widerstand bekommt Rey zwar doch eine kurze Einweisung in die Macht – aber viel wichtiger sind die Nebenplots und Erklärungen die hier abgehandelt werden. Zum einen erklärt Luke das die Zeit der Jedi enden müsse – da sie eigentlich für die Galaxie nichts gutes getan hätten und auch schlimmstes Übel nicht hätten verhindern können. Im Prinzip spricht er den Gedanken an, den später Snoke formuliert: Für jede grosse positive Macht würde sich eine gleich grosse negative erheben, und vice versae. Es ist verblüffend wie nahe die Standpunkt des Bösen (Snoke & Kylo) und des Guten (Luke) hier zusammen liegen.

Dies ist dann auch der zweite Gedanke der sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, inhaltlich als auch von der Machart her; die Vergangenheit loszulassen – abzuschütteln und neu anzufangen. Kylo formuliert es ja bereits im Trailer, „Let the past die. Kill it.“ Das trifft auf Luke, Kylo und Snoke zu. Und auf die Filmemacher generell, die offenbar Episode VIII als grossen Neustart der Saga sehen und dafür erkennbar altes aus dem Weg räumen.

Jedenfalls bei Luke auf der Insel gibt’s nicht nur sehr kurzes und oberflächliches Jedi Training – sondern es gibt auch den „Ort der Dunklen Seite“ den Rey besucht und wo sie bei ihrer Prüfung ähnlich versagt wie einst Luke... entscheidender aber ist das sich die Verbindung Rey – Kylo immer mehr ausbaut. So kommt es auch zu einer Art Entscheidung als Kylo Rey drängt, Luke danach zu fragen was damals wirklich passierte als aus Ben Solo schliesslich Kylo Ren wurde. Hier gibt’s mehrere Flashbacks und verschiedene Versionen;

Kylo zeigt Rey das Luke damals eines Nachts in sein Zimmer gekommen sei wo er schlief und mit gezücktem Lichtschwert zum schlag ausholte um Ben/Kylo zu töten. Ben konnte den Schlag zwar abwehren und liess die Decke über Luke einstürzen und sich retten... wandte sich dann aber wegen diesem Verrat von Luke ab.

Lukes Version ist leicht anders. Er sagt das er die wachsende Dunkelheit in Ben Solo spürte und das dieser breits „verloren“ sei, und in einem schwachem Moment wirklich Nachts zu ihm ging, sein Lichtschwert zog und ihn töten wollte. Das dieser Gedanke aber sofort wieder in ihm erlosch. Ben erwachte trotzdem, sah Luke und reagierte... wie oben.

Diese Erklärung an sich ist ziemlich spannend... wenngleich (so auch eine Kritikpunkt vieler Fans) es für Luke eigentlich „Out of Charakter“ ist. Luke hatte damals immerhin mit Vader und dem Imperator die zwei mächtigsten Sith besiegt – hat aber nun vor Ben Solo solche Angst, dass er ihn im Schlaf töten will? Ich kann das noch schlucken, denn Luke ist damals dann auch über 40... und hat sicher Sorgen um die Zukunft und der Gedanke einen neuen Vader konfrontieren zu müssen ist sicher beängstigend. Was mich eher stört, ist die Verwandtschaft... Immerhin ist Ben der Sohn von Leia und Han. Wie hat sich Luke das denn vorgestellt, das er hinterher zu den beiden geht und sagt „Hey, nix für ungut, aber Ben, euer geliebter Sohn und der olle Teenager, war nen bisschen böse, ich musste ihn leider mit meinem Lichtschwert nen Kopf kürzer machen!“
Das ist eigentlich undenkbar. Im bisherigen Kontext der Beziehungen funktioniert das also nicht sehr gut.

Generell ist das ein recht neuer Wesenszug für Luke; er hat resigniert – sowohl was die Bösen angeht, als auch die Galaxie. Hatte er früher noch Hoffnung sogar Vader zu retten, so sieht er ZB keine Möglichkeit mehr Kylo Ren zu retten.

Nun, jedenfalls (hier wird meine Erinnerung etwas diffuser) „erwischt“ Luke Rey dabei wie sie mit Kylo Ren Kontakt hat und bricht daraufhin alles ab. Rey beginnt nun ihrerseits so zu reden, wie der „alte“ Luke – das man Kylo noch retten können und sie zu ihm gehen würde. Sie fliegt daraufhin mit dem Falken ab... obwohl Luke sie noch warnt, dass „das nicht so laufen würde, wie sie es sich vorstellt“.

Die Lage der Rebellen spitzt sich mittlerweile zu. Admiral Holdor scheint keinen Plan zu haben wie es weiter geht... Finn ist bereits dabei sich mit einer Rettungskapsel abzusetzen (ich weiß ehrlich gesagt nicht was das Franchise mit der Figur vorhat, wenn sie ihn immer wieder als derart feige diskreditieren)...und Poe Dameron sieht sich zum Handeln gezwungen. Er möchte auf eines der Imperialen Schiffe die sie verfolgen gelangen – deren Ortungstechnik abschalten, so dass die Rebellen in den Hyperraum springen und fliehen können. Dazu brauchen sie aber angeblich einen Hacker, der sie dort in das System hackt... und den Hacker finden sie nur auf einem Planeten XY.

Damit beginnt der logisch schwächste, überflüssigste und inhaltlich beinahe dümmste Nebenplot des Films – am Ende wird sich sogar erweisen, dass durch diesen Plan mehr Leute sterben als wenn Poe und Finn nichts getan hätten. Der Plan (und wie es am Ende auch läuft ist): Finn und Rose (eine Wartungstechnikerin) haben 18 Stunden zum Casino- und Vergnügungsplaneten XY zu reisen, dort den Hacker zu finden, ihn mitzubringen, wieder zur Rebellenflotte zurückzukehren, von dort aus an Bord eines, sie immer noch verfolgenden!, Imperialen Kreuzers zu gehen und dort die Ortungstechnik lahmzulegen...

Während dieser 18 Stunden bis den Rebellen der Treibstoff ausgeht - und mit mehreren First Order Schiffen im Nacken, darunter Snokes Superschlachtschiff, während dieser Verfolgungsjagd reisen einige Helden mal eben auf einen anderen Planeten. Nun ja.

In dem Sinne laufen dann hier alle Handlungen zusammen... Rey ist im Anflug auf Snokes Schiff, um Kylo Ren zu treffen. Finn und Rose sind im Anflug auf die First Order  Verfolger – zusammen mit dem aufgetanen Hacker. Und in der Rebellenflotte wird Poe Dameron immer nervöser – als er sieht das Admiral Holdor einige kleine Fluchtschiffe auftanken lässt.
Poe zettelt dann auch eine Meuterei an, um Finn mehr Zeit zu verschaffen – das führt soweit das sich Poe auf der Brücke des Rebellenflaggschiffes verschanzt.

Luke läuft unterdessen auf seiner Insel Amok – er sammelt allen alten Jedi „Stuff“ ein und will ihn, darunter auch einige der ältesten Jedi Schriften in Brand stecken – als (Hallelujah!) Yoda erscheint. Yoda hier ist absolut der alte... sie haben sogar die alte „Puppe“ von 1980 genommen. Er erscheint also und rückt Luke ein bisschen den Kopf zu recht... schliesslich wendet sich das Gespräch und zeigt wo beide doch stehen; Plötzlich will Yoda die alten Schriften nun vernichten – was Luke erschreckt, obwohl er das selber eben noch vor hatte. Schliesslich erzeugt Yodas Machterscheinung einen Blitz der die Bücher wirklich in Brand setzt...

Worauf Luke absolut entsetzt ruft, „Aber... das sind die ältesten heilgen Schriften der Jedi... das...“ Woraufhin Yoda nur recht trocken meint, „Ahhhh, gelesen Du sie alle hast?“
Worauf Luke sehr still wird. :D

Die Szene mit Yoda ist echt Gold wert und er gehört auch genau dahin... warum Obi Wan aber nicht auftaucht ist mir nicht ganz klar. Eigentlich ist Lukes Verbindung zu ihm deutlich enger. Generell ist die Frage was mit den Machtgeistern ist... warum zB  Anakin Skywalker/Vader nie Kylo Ren heimsucht, der  ja vorgibt in seinem Namen zu handeln – ist mir schleierhaft. Ebenso, dass Obi Wan nicht Luke mal in den Hintern tritt (OK, hier machts dann Yoda).
Aber auch diese Szene bläst massiv in dieses „let the past die“ Horn.

Derweil wurden aber Finn und Rose auf ihrem Weg zum Ortungsgerät an Bord des First oder Kreuzers leider entdeckt und gefangen – auch weil der zwielichtige Hacker sie verraten hat. Rey die derweil in einer Kapsel gelandet ist, wird von Kylo begrüsst und zu Snoke in eine Art Thronsaal gebracht. Visuell startet an der Stelle durchweg eine geniale Phase des Films.

Snoke beginnt nun vor den Augen von Kylo Rey einer Art „Befragung“ zu unterziehen... Snoke ist sich hier seiner Sache aber etwas zu sicher. Während er die Infos von Rey bekommt, irrt er sich was Kylo anbetrifft. Denn Kylo soll Rey nun töten... Kylo tötet aber stattdessen Snoke (und zwar auf eine Weise die einen Staunen lässt).
Es folgt das einzig grössere Lichtschwert Duell, in dem nun Kylo und Rey Seite an Seite gegen Snokes Eliteleibwachen kämpfen.... Das Duell ist absolut Grandios und der Moment im Film auch, denn in dem Moment ist alles offen wohin es sich entwickeln kann.

Derweil stürmt eine erzürnte, aus dem Koma erwachte Leia die Brücke des Rebellenschiffes... und schiesst Poe Dameron nieder, womit dessen Meuterei endet. Leia und Holdor hatten von Anfang an einen (geheimen) Plan:  der Kurs führte sie nämlich an einer alten verlassenen Rebellenbasis vorbei.... an der Stelle wollten sie die Transporter besteigen und sich für die First Order Verfolger unbemerkt absetzen (wie auch immer das gegangen sein soll). Es gab also doch einen Rettungsplan und die gesamt Aktion von Finn, Rose, Hacker, Poe war eigentlich sinnlos...

Aber es kommt noch schlimmer. Leia startet nun die Evakuierung durch die Minitransporter. ABER der Hacker an Bord des Imperialen Verfolgers kennt auch diesen Plan irgendwoher (was ein Plothole ist, niemand kannte den Plan) – und macht die First Order Typen drauf aufmerksam. Diese beginnen nun die sich absetzenden kleinen Transporter mit den Rebellen drin nach und nach in Stücke zu schiessen.

Inzwischen haben Rey und Kylo die Elitetruppen von Snoke besiegt – und Kylo bietet nun Rey an das sie zusammen die Neue Ordnung regieren.. mit anderen Worten: dachte man eben noch Kylo wird wieder „gut“, übernimmt er jetzt den Platz von Snoke. Kylo „löst“ hier auch das Rätsel um Reys Herkunft auf – er sagt (oder behauptet) das das, was sie schon immer gewusst habe wahr sei: Nämlich das ihre Eltern nicht besonderes gewesen seien – Niemand – alkoholisierte Schrottsammler die Rey verkauft/Verlassen hätten. Und das ihm (Kylo) das aber egal sei, wichtig sei was sie erreichen könnten.

Die Erklärung steht auch massiv in der Kritik. Obwohl sie im Film selbst eher ehrlich rüber kommt – fragt man sich ob Kylo nicht doch gelogen hat. Wäre Rey tatsächlich mit niemand der bekannten Macht-Nutzer verwandt, würde das einige gravierende Fragen aufwerfen... Zb wieso sie im Vorgängerfilm den Falken ohne jeglichen Vorwissen fliegen konnte oder auch warum sie, als sie in TFA Lukes Lichtschwert berührt einen Flashback bekommt davon wie Luke in der Wolkenstadt gegen Vader kämpfte. Solche Szenen werden nicht sinnhafter wenn Rey „niemand“ ist. Die grösste Konsequenz könnte aber sein, dass die Skywalker Saga damit mit Episode 9 komplett enden könnte – denn Kylo wird sicher besiegt, Leia wird/muss sterben. Und Luke wird nicht mehr da sein. Damit wäre kein Skywalker mehr übrig.

Eine zweite solche Erklärung , der man vielleicht nicht ganz glauben kann, ist, eine die Snoke vorher (vor seinem Tod) selbst noch gibt: er behauptet er habe die Gedankliche Verbindung zwischen Kylo und Rey aufgebaut, mit dem Ziel Rey herzulocken. Wenn das stimmt... war das schön blöd von ihm, da er beide innerhalb dieser Verbindung ja nicht kontrollieren kann.,

Aber zurück in Snokes Blutgetränkten Thornraum... alle Wachen tot, Kylo reicht Rey die Hand (Szene aus dem trailer), damit sie sich ihm anschliesst und eine neue Ordnung errichtet. In diesem Sinne lässt er auch weiter auf die Rebellen feuern, da sie ein Teil des „Alten“ sind... das er ausrotten will. Als Rey das mitbekommt stellt sie sich gegen Kylo und ein Tauziehen (sprichwörtlich) um Lukes altes Laserschwert entbrennt zwischen beiden.,.

Die Rebellen sind inzwischen so gut wie am Ende, fast alle kleinen Transporter wurden abgeschossen. Admiral Holdor entscheidet sich nun zu einer Verzweiflungstat... die wendet das evakuierte Rebellenflaggschiff... und und steuert es mit einem letzten Hyperraumsprung in den Superschlachtkreuzer von (nun tot-)Snoke. Diese grandiose Szene hier spottet jeglichem Versuch sie zu beschreiben... ich versuchs also gar nicht erst. Die meisten rätseln aber warum man Holdor hier opfert und stattdessen Leia überleben lässt – denn dies wäre die zweite, perfekte Gelegenheit gewesen der (toten) Carrie Fischer einen sinnigen Heldentod zu geben. Ich vermute das liegt am ende des Films wo sich Leia und Luke ein letztes Mal treffen und das man darauf nicht verzichten wollte (was auch verständlich ist).

Dies Selbsmordaktion bringt jedenfalls auf dem Superchlachtschiff alles zum erliegen.... Finn und Rose die kurz davor standen von Captain Phasma exekutiert zu werden, entkommen – Phasma stirbt dabei eher unspektakulär nach nur 5 Minuten Screentime. Rey entkommt auch (offenbar holt Chewie sie raus mit dem Falken, wie wird nicht gezeigt) und der Rest der Rebellenflotte entkommt zu dem alten Stützpunkt/Planeten.

Der Showdown bahnt sich an, der Stützpunkt ist zwar schwer befestigt, aber Kylo zögert nicht und lässt massive Bodentruppen landen – inklusive eines Art Bunkerbrechenden Geschützes. Die Rebellen versuchen den Einsatz dieses Geschützes zu verhindern in dem sie mit einigen uralten Blecheimern drauf zufliegen... werden aber fast alle getötet. Schliesslich will Finn sich opfern und seinen Speeder in die Kanone steuern – Rose rammt ihn aber und hält ihn so davon ab (eine sehr merkwürdige Tat, weil sie dann erklärt das sei die „Art des Widerstandes Leute zu retten, statt sterben zu lassen“). Das nun alle in der Basis dem Untergang geweiht sind, ist ihr offenbar egal...

Der Bunkerbrecher kommt also zum Einsatz und schiesst das Tor auf... Just in dem Moment wenn alles verloren scheint, taucht... natürlich Luke auf. Er spricht kurz mit Leia und geht dann vor die Tore um sich Kylo zu stellen... Kylo lässt alles auf ihn feuern was er hat, ohne das Luke sonderlich beeindruckt ist. Also stellt sich Kylo doch zum entscheidenen Duell – beide tauschen einige Hiebe aus, Luke weicht eigentlich nur aus... bis er sich dann in Obi-Wan Manier von Kylo mit dem Schwert halbieren lässt. Doch er stirbt nicht. Kylo durchbohrt ihn ein weiteres Mal, ohne erkennbaren Effekt... es ist nur ein Bild von Luke dem er gegenüber steht.

Der Zuschauer sieht Luke nun auf (s)einer Insel meditierend sitzend – er hat sie nie verlassen, sondern nur ein Abbild von sich zu dem Rebellen ähm... geschickt. Diese ganze Aktion hat ihn aber derart geschwächt und Kraft gekostet, dass er nun im sterben liegt und sich... in der Macht auflöst. ´Der Film lässt offen, ob Luke hier wirklich sterben wollte (Der Ton des Films legt das nahe) oder es einfach eine Folge der Anstrengung war. Beides wirkt etwas überzogen.

Die Rebellen nutzen derweil die gewonnene Zeit und entkommen in einer Art Fluchttunnel, an deren Ende sie Rey aufnimmt in den Falken. Hatte Leia noch ein Notsignal an alle Rebellen ausgesandt, scheint das nun der Rest der „Rebellion“ zu sein.  Leia „spürt“ zudem den Tode von Luke – womit der Film auch keinen Interpretationsspielraum lässt. Luke ist also tot. Leia und Rey unterhalten sich was nun getan werden könne. Leia meint, dass alles zum starten einer Rebellion „an Bord“ des Falken wäre. /Ende

Was, sehr bitter ist, und ich bis heute nicht wirklich verwinden kann – ist – das man damit nun auch Luke beseitigt hat (Let the past die). Und Carrie Fischer eben auch tot ist. Damit ist in Episode IX kein Ursprungs-(Haupt-)charakter mehr dabei. Das Luke bereits hier stirbt, ist in meinen Augen übereilt und unnötig... Zumal (zweiter Bitterer Beigeschmack) er dadurch zu Tode kommt das er eine Illusion projiziert... ich meine, eine  „reale“ Tat als Abtritt hätte ich ihm schon gewünscht. Zudem wäre ausgerechnet Mark Hamill der letzte der verbliebenen Hauptfiguren die auch körperlich noch in das Umfeld der neuen Trilogie und ihre Rolle (alter Jedi Meister, siehe Obi Wan) gepasst hätten. Sehen Harrsion Ford und Carrie Fischer doch massiv gealtert aus (ich finde zB das Fischer locker 10 Jahre älter aussieht als sie eigentlich war), ist das bei Hamill nicht der Fall.
Auch dadurch sind gerade viele Fans ziemlich angegriffen, sie wollten die alten Helden wieder sehen – bekommen hier aber nur deren Tode in Folge geliefert.

Snoke ist ebenfalls tot – einfach so, ohne das wir mehr über ihn erfahren. Auch das steht massiv in der Kritik – die ich aber da nicht teile, denn auch über den Imperator in der Ursprungstriologie war eigentlich nichts bekannt. Ein wirkliches Bedrohungspotential hat Snoke aber nicht entfaltet. Die Figur von Phasma hat man, in meinen Augen zu recht, als Fehlschlag erkannt und auf schnellste Weise entsorgt.

Poe, Finn und Rose (die sogar doppelt) sind durch den Film arg angezählt. Durch ihren „Rettungsplan“ sterben dreimal mehr Rebellen als ohne ihn. Nur Kylo und Rey kommen als „gewachsen“ und halbwegs unbeschadet aus dem Film, finde ich. Der „Widerstand“ als solcher – ist sogar noch härter angeschlagen. Da sind nur noch eine Handvoll Leute übrig – und auf Leias globales Notsignal, kommt zur ihrer Hilfe; niemand. E stellt sich ernsthaft die Frage für wen diese Leute noch kämpfen.

Alles in allem scheint mir das doch ne sehr bescheidene Aufstellung (von Story und Personal für Episode IX. Ich gewinne immer mehr den Eindruck das die neue Triologie (also VII-IX) eine Art Übergangstriologie wird, in der man sich von der Ursprungstriologie und ihren Figuren komplett lösen wird/will. Episode VIII ist dabei der Scheidepunkt – an dem sich dieser Ablöseprozess zu vervollständigen beginnt.

Also Euphorisch ist da keiner aus dem Kino raus. Eher schienen mir viele ratlos und verwirrt (bis leicht unzufrieden). Das muss nicht unbedingt schlecht sein – Empire Strikes back – hat 1980 wohl ähnliche Reaktionen ausgelöst, und gilt heute als bester Teil der Reihe. Ähnlich voten die Zuschauer auch momentan, entweder ist das für sie nah dran am Überklassiker „Empire“ und sie bewerten den Film sehr hoch – oder sie sehen es als Verrat an allem was die Reihe bisher ausmachte und werten den Teil schlechter als alle zuvor.

In jedem Fall ist SW mit diesem Film enorm in die Diskussion geraten – was für sich genommen schon überrascht. Und, soweit ich höre ist wohl JJA für Teil 9 zurück... ob das bereits die Notbremse seitens Disney ist, oder länger geplant war... weiss ich nicht. Derzeit siehts eher nach Notbremse aus für mich.



SPOILER




















Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 17.12.17, 14:31
Da das hier eine Antwort auf Leelas Spoiler Review ist, gilt hier das gleiche:


SPOILER

Ausdrückliche Warnung, es wird gespoilert!











SPOILER







Der Film beginnt mit einer Art Off Szene – die Erste Ordung hat den Rebellenstützpunkt gefunden und die Rebellen evakuieren gerade. Ein Super-Dreadnought der Ersten Ordung nähert sich und eine Rebellen-Bomberstaffel soll diesen Ausschalten... Poe Dameron leistet Vorarbeitet, der gesamte Angriff mündet aber in einem Desaster. Zwar wir der Dreadnought zerstört, aber faktisch wird auch die gesamte Rebellen-Bomberstaffel vernichtet. Die Rebellen springen in den Hyperraum.

Das war auch die erste Stelle im Film, in der man sich einmal mehr über die Unfähigkeit von einigen der Ersten Ordnung aufregen konnte. Wenigstens hat der Captain vom Schlachtschiff noch eigenmächtig und brauchbar reagiert und die Jäger gestartet, als er erkannte, das Poe zwar nicht das Schlachtschiff zerstören, es aber wehrlos gegen Angriffe machen konnte. Hat nur zu spät reagiert, wie er auch selbst sagte ("Jäger starten! Das hätten wir schon vor 5 Minuten machen sollen."), aber vermutlich nicht tat, weil er auf nicht eintreffende Anweisungen von General Hux wartete, der die Situation mal wieder vollkommen falsch einschätzte oder wieder mal zu überheblich war (oder zu dämlich für diesen Posten, den er wohl wirklich nur wegen Snoke bekommen hatte).


Zitat
Die Schlachtschiffe, darunter einer Super-Dreadnought mit Snoke an Bord, folgen den Rebellen und beschiessen sie weiter, können sie aber nicht einholen. Dem Widerstand wird allerdings in einem Zeitfenster von 20 Stunden der Treibstoff ausgehen. Diese Plotbegründung ist extrem schwach an der Stelle – denn entweder könnt die Erste Ordnung Verstärkung beordern die sich den Rebellen in den Weg stellt, oder einige Schlachtschiffe der Ersten Ordnung springen vor die Flotte der Rebellen und schliessen sie so ein. Beides unterlassen sie aber, und lassen sich stattdessen auf eine Verfolgungsjagd ein, welche den Rebellen knapp einen Tag schenkt...

Jepp, kopfschütteln wurde da zum Dauerzustand :(

Zitat
Die Lage der Rebellen spitzt sich mittlerweile zu. Admiral Holdor scheint keinen Plan zu haben wie es weiter geht... Finn ist bereits dabei sich mit einer Rettungskapsel abzusetzen (ich weiß ehrlich gesagt nicht was das Franchise mit der Figur vorhat, wenn sie ihn immer wieder als derart feige diskreditieren)...und Poe Dameron sieht sich zum Handeln gezwungen. Er möchte auf eines der Imperialen Schiffe die sie verfolgen gelangen – deren Ortungstechnik abschalten, so dass die Rebellen in den Hyperraum springen und fliehen können. Dazu brauchen sie aber angeblich einen Hacker, der sie dort in das System hackt... und den Hacker finden sie nur auf einem Planeten XY.

Damit beginnt der logisch schwächste, überflüssigste und inhaltlich beinahe dümmste Nebenplot des Films – am Ende wird sich sogar erweisen, dass durch diesen Plan mehr Leute sterben als wenn Poe und Finn nichts getan hätten. Der Plan (und wie es am Ende auch läuft ist): Finn und Rose (eine Wartungstechnikerin) haben 18 Stunden zum Casino- und Vergnügungsplaneten XY zu reisen, dort den Hacker zu finden, ihn mitzubringen, wieder zur Rebellenflotte zurückzukehren, von dort aus an Bord eines, sie immer noch verfolgenden!, Imperialen Kreuzers zu gehen und dort die Ortungstechnik lahmzulegen...

Es gab also doch einen Rettungsplan und die gesamt Aktion von Finn, Rose, Hacker, Poe war eigentlich sinnlos...

Poe, Finn und Rose (die sogar doppelt) sind durch den Film arg angezählt. Durch ihren „Rettungsplan“ sterben dreimal mehr Rebellen als ohne ihn.

Dieser ganze Teil ist wahrlich ein Fiasko gewesen, allerdings haben hier Leia (teilweise) und Holdor (ganz massiv) versagt und das geradezu herauf beschworen und zu verantworten.
Beide wussten, das Poe ein Hitzkopf ist, der notfalls sein eigenes Ding durchzieht, wenn man ihm keinen vernünftigen Plan vorsetzt. Und was machen sie? Sie schließen ihn aus und erzählen niemandem von diesem Plan. Was bitte soll das? Die hocken alle im selben Boot, sprichwörtlich, und fangen trotzdem mit so einer Geheimniskrämerei an?
Leia war dann nach dem Angriff ausser Gefecht, und konnte ihn nicht eher einweihen, aber Holdor hatte mehrere Gelegenheiten, nicht nur Poe sondern alle auf der Brücke den Plan zu erklären, und zu zeigen, das es da eine ganz reale Chance gab, sich aus dieser Situation zu befreien.
Ich meine, spätestens als Poe sie direkt auf der Brücke ansprach, was der Plan sei, die aussichtslose Lage allen ziemlich ahnungslos wirkenden Crewmitgliedern auf der Brücke nochmal deutlich darlegte, hätte sie es sagen können. Statt dessen schwafelt sie irgendwas diffuses von Hoffnung und Licht und bla, was in der Situation wirklich dämlich war. Wie soll das einen Hitzkopf beruhigen, der zurecht auf Fakten besteht? Damit erzwingt sie geradezu Verzweiflungstaten seitens Poe (Meuterei anzetteln) und Finn (sich absetzen wollen), weil die beiden von ihren Standpunkt einfach nur einen Admiral ohne Plan oder ohne Vertrauen in sie sehen.
Einfach die Karten auf den Tisch legen, Plan allen mitteilen, und selbst ein Hitzkopf wie Poe hätte sich dann wieder beruhigt und gar nicht erst diese Hacker-Aktion starten müssen.


Zitat
Aber es kommt noch schlimmer. Leia startet nun die Evakuierung durch die Minitransporter. ABER der Hacker an Bord des Imperialen Verfolgers kennt auch diesen Plan irgendwoher (was ein Plothole ist, niemand kannte den Plan) – und macht die First Order Typen drauf aufmerksam.

Das der Hacker das wusste, muss nicht unbedingt ein Plothole gewesen sein. Es hatte ihm zwar keiner erzählt, das der eigentliche Plan der Rebellen war, sich auf diesem nicht registrierten Planeten oder nicht bekannten Rebellenstützpunkt zu verschanzen, aber der Hacker war nicht gerade dämlich, der wusste immer recht genau, was er tat, weil er Situationen recht gut einschätzen konnte, und wie es von da an sich weiter entwickeln könnte.
Vermutlich hat er den Planeten auf seinem Schiffsscanner bei ihrer Ankunft bei der Flotte gesehen, immerhin waren sie da schon sehr nahe dran. Hatte nur in dem Momen für ihn noch keine Rolle gespielt, wiels für den eigentlichen Auftrag uninteressant war. Als sie dann aber geschnappt wurden, könnte man sagen, das er nun überlegt, wie er sich aus der Situation rauswinden könnte, und hat alles auf eine Karte gesetzt.
Da war doch dieser Planet in der Nähe gewesen, der Rebellenkreuzer kann nicht mehr wegspringen, kann nicht mehr kämpfen... hey vielleicht wollen sie sich ja irgendwie ungesehen zu diesem Planeten absetzen, den bisher alle ignoriert haben. Immerhin konnte er sich ja auch ungesehen an die Flotte anschleichen, warum sollen die das mit gleicher Technik nicht auch können? Und er hatte damit dann recht behalten.
Ein Glücksspiel, das in diesem Fall aufging, weil es im Grunde die einzige Möglichkeit des Widerstands gewesen war, sich aus dieser Situation zu retten.


Zitat
Schliesslich will Finn sich opfern und seinen Speeder in die Kanone steuern – Rose rammt ihn aber und hält ihn so davon ab (eine sehr merkwürdige Tat, weil sie dann erklärt das sei die „Art des Widerstandes Leute zu retten, statt sterben zu lassen“). Das nun alle in der Basis dem Untergang geweiht sind, ist ihr offenbar egal...

Das war auch die Stelle, wo sie bei mir Punkte eingebüßt hatte, zeigte sie doch damit, das es ihr mehr um ihr eigenes Wohl erging (sie will nur das retten, was für sie selbst wichtig ist), und opfert dafür gerne den Rest vom Widerstand. Vorher aber sich gründlichst über den Egoismus von Finn aufregen und ihn als Deserteur brandmarken und runtermachen (an der Stelle hab ich mich auch gefragt, wie man von einer Freiwilligen-Armee desertieren kann, und ob der Widerstand da nicht gerade die selben dikdatorischen "Mach gefälligst, was WIR DIR befehlen" Methoden einsetzte, wegen denen Finn von der Ersten Ordnung geflohen war), obwohl sie selbst dort kein Stück besser/weniger egoistisch rüberkam.
Das Wohl einzelner ist im Bedarfsfall wohl doch wichtiger als das Wohl vieler o.O Zumindest, wenns ihr eigenes Wohl ist.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: TrekMan am 17.12.17, 14:32
Ich war gestern Abend in dem Film. Mein Fazit, man kann sich von dem Film unterhalten lassen, wenn man gewisse Schwächen einfach ignoriert (ist wohl so eine Mode geworden Filme ohne den Einsatz des Hirn zu sehen ;) ). 
Aber nicht alle konnten das. Die ersten haben das Kino bereits nach einer halben Stunde verlassen.
Was sicher an dieser unsäglichen, nervenzerreißenden Verfolgungsjagt zwischen der halben Flotte der EO und den letzten vier Kreuzern des Widerstandes lag. :Ugly
Vielleicht war es aber auch der dynamische Bomberangriff des Widerstandes zu vor auf den Supersternenzerstörer der EO, wer weiß. 
Aber dazu wurde jetzt schon soviel geschrieben, dass ich mich darüber nicht mehr auslasse.


Hier und da sind einige Gute Ideen in dem Film gewesen. Leider hatte man keine Zeit darauf näher einzugehen.
Auch die Grundaussage von Luke, die m.E. sogar Yoda teilt (und sogar von Snoke erkannt wurde), dass die Macht nicht nur von zwei Lagern getragen wird, sondern stets um einen Ausgleich bemüht ist, kann ich unterschreiben. Erwächst, selbst wenn es die positive Seite ist, etwas aus der Macht überproportional empor, so ist das Gleichgewicht fort und es ist fast natürlich, dass es eine Gegenströmung gibt.
In Star Wars Rebels oder Clone Wars gab es Folgen die dieses Thema mal angeschnitten haben.
Die Macht ist nicht schwarz und weiß, sondern eher Grau und es obliegt dem Machtanwender, was er aus seiner Gabe macht.   

Persönlich, finde ich hätte man mit Episode VIII Die "Skywalker-Saga" endgültig abschließen sollen. SW benötigt keinen Skywalker als Helden. Das hat Rouge One bewiesen. Selbst Ben Solo, der in diesem Film zumindest weniger wie ein pubertierender rüber kam, hätte das Zeitliche segnen sollen. Die Verantwortlichen hätten dann die Gelegenheit alles auf eine andere Weise aufzubauen. Schön fand ich den Seitenhieb, das die Galaxis sich im Grunde nicht darum schert, wer Gewinnt, denn letzten Endes sind es die Gewinner, die hinter den Fronten teilweise auf Beiden Seiten agieren. Die Geschäftemacher, ob sie nun mit Waffen, Nahrungsmittel oder Arbeiter handeln. Es wird immer welche geben, die ihren Nutzen daraus ziehen, andere die Ausgebeutet werden und welche die ihren Kopf hinhalten, um die Situation zu verbessern. Auf eine Episode IX könnte ich jetzt verzichten.

 
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Leela am 17.12.17, 16:50
Persönlich, finde ich hätte man mit Episode VIII Die "Skywalker-Saga" endgültig abschließen sollen. SW benötigt keinen Skywalker als Helden. Das hat Rouge One bewiesen.

Das seh ich ziemlich kritisch. Zum einen kann man nicht den/die Helden, in welche die Fans 40 Jahre "investiert" haben, mal einfach so ersetzen... Die "Familiensaga" und ihre Konflikte waren immer fester Bestandteil von Star Wars. Und eine neue Generation Helden ist für mich nicht wirklich in Sicht... das Identifikationspotential mit Rey, Poe und Finn ist nicht soooooo hoch, zumindest bei mir. Inzwischen ist Chewie mein Lieblingscharakter in den (neuen) Filmen.

Genau dieses Problem hat schon Rogue One gehabt - weswegen das für mich eher ein negativ Beispiel ist. Für keinen einzigen Charakter dort fühlte ich mich wirklich... angesprochen und hätte mitgefiebert. Einige Figuren sind nicht schlecht, aber sie sind auch keineswegs herausragend. Viele bleiben blass und austauschbar. Weswegen ihr Tod am Ende auch kaum kümmert. Mein Bedürfnis Rogue One nochmal zu schauen ist daher auch gering geblieben.

Star Wars mag also ohne die Skywalkers auskommen - aber momentan seh ich da nichts im Aufbau was das auch nur annähernd ersetzen könnte. Weswegen ich auch eben sehr kritisch auf IX schaue... wenn Disney hier nicht aufpasst wird IX zum Fiasko (* no Lem pun intendet).
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Max am 17.12.17, 18:48
wenn Disney hier nicht aufpasst wird IX zum Fiasko
:w00t(http://www.sf3dff.de/Themes/default/images/post/thumbup.gif)
...
(* no Lem pun intendet).
(http://www.sf3dff.de/Themes/default/images/post/thumbdown.gif):'(

;)



Star Wars macht auf mich als eher Ausstehenden eher (eher als bei ST) auch wirklich den Eindruck, als wäre SW ziemlich "dynastisch", ein bisschen so, als betrachte man die Wirren eines Königsgeschlechts; ...was vielleicht auch dazu passt, dass SW ohnehin viel mehr Fantasy-Elemente aufweist und Fantasy "spielt" ja auch gerne in einem mittelalterlichen Umfeld eines Königreichs.
Das heißt dann nicht unbedingt, dass nicht auch das Fußvolk zu Auftritten kommen darf, aber man interessiert vielleicht trotzdem eher für die "Oberhäupter".
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Leela am 17.12.17, 20:25
Star Wars macht auf mich als eher Ausstehenden eher (eher als bei ST) auch wirklich den Eindruck, als wäre SW ziemlich "dynastisch"

Das ist ja von einem wesentlichen "Grundelement" der Story vorgegeben: Die Macht.
Empfänglichkeit für die Macht ist vererblich, dass damit die mächtig(st)en Machtnutzer immer aus sehr wenigen Familien stammen, die immer wieder aufeinander treffen, ist nicht so unwahrscheinlich. Allein aus dem Grund müsste das Familien/Dynastie-Motiv in SW immer wieder auftauchen
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Tolayon am 18.12.17, 08:38
Apropos Dynastien:
Eigentlich soll Rey die Enkelin von Palpatine sein; ihr Kampfstil und diverse andere Begebenheiten weisen darauf hin, und Daisy Ridley soll das sogar bestätigt haben (offenbar hat sie zur Vorbereitung auf ihre Rolle Ausschnitte aus Episode III studiert, um Palpatines Umgang mit dem Lichtschwert kopieren zu können).

Wenn Kylo ihr jetzt sagt, ihre Eltern seien bedeutungslos, ist das entweder eine Lüge oder er hat tatsächlich keine Ahnung. So oder so, einer von ihren Elternteilen muss der Sohn bzw. die Tochter Darth Sidious'/ Imperator Palpatines gewesen sein. Was aber nicht heißt, dass sie ebenfalls zur Dunklen Seite wechselt.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 18.12.17, 09:16
Apropos Dynastien:
Eigentlich soll Rey die Enkelin von Palpatine sein; ihr Kampfstil und diverse andere Begebenheiten weisen darauf hin, und Daisy Ridley soll das sogar bestätigt haben (offenbar hat sie zur Vorbereitung auf ihre Rolle Ausschnitte aus Episode III studiert, um Palpatines Umgang mit dem Lichtschwert kopieren zu können).

Wenn Kylo ihr jetzt sagt, ihre Eltern seien bedeutungslos, ist das entweder eine Lüge oder er hat tatsächlich keine Ahnung. So oder so, einer von ihren Elternteilen muss der Sohn bzw. die Tochter Darth Sidious'/ Imperator Palpatines gewesen sein. Was aber nicht heißt, dass sie ebenfalls zur Dunklen Seite wechselt.


Wobei man sich an der Stelle fragen darf, wie das zeitmäßig zusammen passen soll. Wenn dann hätte Palpatine erst direkt vor seinem Tod eine entsprechende Liebschaft haben müssen, damit Rey dann das jüngst mögliche Alter von 30 Jahren bei den Ereignissen und ihrem ersten Auftreten auf Jakku hat, um noch eine direkte Verbindung zu Palpatine zu haben.

Zeitlinienmäßig siehts derzeit so aus: Der Kampf um Endor ist im Jahr 4 ABY, Reys Flucht von Jakku ist 34 ABY, -> damit wäre sie um die 30 Jahre alt. Und bei aller Liebe, Palpatine schien mir zu der Zeit schon lange nicht mehr der Typ für Frauengeschichten zu sein ;)

Die Zeitlinie auf Wookipedia sagt auch noch, das Rey im Jahr 15 ABY geboren wurde, also 11 Jahre nach Endor und Palpatines Flirt mit dem Todessternreaktorschacht.

http://starwars.wikia.com/wiki/Timeline_of_galactic_history (http://starwars.wikia.com/wiki/Timeline_of_galactic_history)

Ausser sie steckte die ganze Zeit in irgendeiner Art von Klonkammer, und wurde dann auf Jakku "entsorgt".
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Alexander_Maclean am 18.12.17, 09:39
@suthriel
Bei deiner Rechnung hast du eine Generation übersprungen.

Denn die Ahnenreihe sieht so aus.

Palapatine --> Sohn oder Tochter --> Rey

Wenn also Rey 15 ABV geboren worden ist, dann müsste das Elternteil spätestens 5 BBY geboren sein. (Disney wird da keine Teenieschwangerschaft zulassen.)
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 18.12.17, 10:03
Selbst wenn man noch einen bislang unbekannten Nachkommen Palpatines reinschiebt, wird's nicht sinniger. Machtempfänglichkeit ist vererblich, also selbst wenn Palpatine schon zu Zeiten vorm Ausruf des Galaktischen Imperiums was am laufen hatte, gäbe es dann 3 Sith: Palpatine, Vader und wer immer aus der benötigten und unbekannten Liebschaft hervorgekommen sein soll.
Denn ich kann ich mir nicht vorstellen, das Palpatine davon nichts mitbekommen haben sollte, und einen Nachkommen, der wegen seiner Abstammung dann ebenfalls das Potential hätte, so mächtig zu werden, wie er selbst, hätte er garantiert zum Sith ausgebildet, womöglich dafür sogar Vader fallen gelassen.

Das Kernproblem würde sich durch das einfügen einer weiteren Generation also nur verschieben und an anderen Stellen noch mehr Probleme erzeugen, die ohne sie nicht vorhanden sind.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: TrekMan am 18.12.17, 10:49
Im Film hieß es, das Reys Eltern Schrottsammler waren, die bei einem Unfall ums Leben kamen. Rey wurde angeblich zurückgelassen.
Allerdings wurden diese Dinge alle von Kylo Ren gesagt, um Rey aus dem emotionalen Gleichgewicht zu bringen.

Persönlich, finde ich hätte man mit Episode VIII Die "Skywalker-Saga" endgültig abschließen sollen. SW benötigt keinen Skywalker als Helden. Das hat Rouge One bewiesen.

Das seh ich ziemlich kritisch. Zum einen kann man nicht den/die Helden, in welche die Fans 40 Jahre "investiert" haben, mal einfach so ersetzen... Die "Familiensaga" und ihre Konflikte waren immer fester Bestandteil von Star Wars. Und eine neue Generation Helden ist für mich nicht wirklich in Sicht... das Identifikationspotential mit Rey, Poe und Finn ist nicht soooooo hoch, zumindest bei mir. Inzwischen ist Chewie mein Lieblingscharakter in den (neuen) Filmen.

 

Man hat es aber doch schon umgesetzt. Episode VII und VIII wurden dazu genutzt einer neuen Garde den Weg zu ebnen. Persönlich halte ich den Ansatz für missglückt, aber es ist schon Fakt. Carrie Fischer wird nicht wieder kommen, ebenso wenig wie Harrison Ford.  Mark Hamill mag als Yedi Geist wieder erscheinen in IX. Aber offen gestanden sind weder Episoden VII noch VIII dazu geeignet als Maßstab für einen guten Film zu dienen.
Bei Lea hat man m. E. einfach versäumt die Gelegenheiten zum rechten Zeitpunkt die Figur ihrer Rolle gemäß zu verabschieden. Was soll nun kommen?
Eine beiläufige Nachricht, dass General Organa verschieden ist, oder einen kurzen Blick auf eine Explosion?
Luke hatte seinen großen Auftritt, auch wenn ich mir mehr davon versprochen hätte. Alles was danach kommt, kann eigentlich kaum mehr werden als ein Cameo-Auftritt, wenn man die zwei letzten Episoden berücksichtigt. Ich denke nicht, dass das beiden tragenden Rollen der Skywalker-Saga gerecht werden würde

 Persönlich finde ich es bedauerlich, wie die neue Triologie angegangen wurde. Für mich fühlte es sich mehr an, wie eine Entsorgung von "Altlasten". Selbst den Widerstand hat man mehr oder weniger entsorgt und das Imperium ist nun ein Haufen Vollpfosten.

Von daher plädiere ich dafür nach dieser Episode einen Zäsur zu machen und neue, starke Charaktere zu verwenden, schließlich will die Schauspielerin von Rey, nach eigenen Aussagen auch nicht mehr wie diese aktuelle Triologie in SW zur Verfügung stehen. Was bedeutet das real. Gibt es einen Endkampf, zwischen Ren und Rey in dem sich beide gegenseitig töten oder wechselt einer in das gegenüberliegende Lager? Was man so hört, möchte Abrams nun die Filme 1-3 mit seiner Triologie verbinden. Möglich das Vader, ben Kenobi, Yoda und Luke erscheinen werden, um Rey und/oder Ren zu beeinflussen.

Und was kommt danach? Wieder Rise and Fall of the Republic/Empire ?

Da finde ich den Schluss mit dem jungen Machtanwender, der den Stall auskehrt, doch wesentlich offener. Er lässt Raum für die eigene Fantasie.     
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Sg Trooper am 18.12.17, 11:06
Ich merke schon das Thema polarisiert mal wieder. Wobwei ich das beim Thema Star Wars lockerer sehe. Die Kritik Punkte von Leela kann ich gut nachvollziehen. Und nach dem ersten Wow und cool kommt irgendwann die leichte Ernüchterung. Wobei sie bei Episode 8 weniger ausfällt als bei 7. Ich finde den Film gelungener. Die Charaktere machen auf ihrer Helden Reise schon eine gewisse Entwicklung durch. Den Plot um Finn und Rose im Casino fand ich aber etwas verschwendete Screentime. Ich wurde im Nachhinein das Gefühl nicht los als wollte man Gesellschafts Kritik mit dem Holzhammer dem Publikum einbleuen. Was mir am meisten Bauchschmerzen bereitet von der logischen Seite her ist der Bomber Angriff am Anfang vom Film. Da wollte man wohl die Hommage an Lucas der sich an alten Kriegsfilmen bei Episode 4 orientiert hat unterbringen. Nur wie soll das funktionieren in Schwerelosigkeit? Bis jetzt hatten wir noch nie solsche Bomber gehabt. Wir hatten y und b wings. Aber so ein Design ist nur bei planetaren Angriffen sinnvoll. Das da wohl einige nach der ersten halben Stunde das weite ergriffen haben wollen kann ich evt. nachvollziehen. Ansonsten hat Leela schon fast alles gesagt.
Was bleibt ist das unbestimmte Gefühl von einigen liebgewonnenen Charakteren Abschied nehmen zu müssen. Zumindestens Luke könnte als Force Ghost nocjmal azftauchen um Rey evt. Über ihre Eltern aufzuklären.
Was wir von Episode 9 erwarzen können?
Ich hoffe der epischste Showdown ever in Star Wars. Ich hoffe auch sie machen mit Episode 9 einen merklichen Zeitsprung. Weil in disem Zustand ist der Widerstand nicht in der Lage der Ersten Ordnung auch nur ein bisschen Oaroli zu bieten. Das Ende des Films deutet jedenfalls darauf hin.
Edit: 2 Negativ Punkte noch zur Sinchro. Yoda und Admiral Hux. Ich finde Hux etwas fehlbesetzt mit der Stimme von Howard Wollowitz. Und Yoda naja konnte man den Sinchro Sorecher nicht von Clone Wars verpflichten? Wäre auf jeden Fall besser gewesen als das.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 18.12.17, 11:58
Was mir am meisten Bauchschmerzen bereitet von der logischen Seite her ist der Bomber Angriff am Anfang vom Film. Da wollte man wohl die Hommage an Lucas der sich an alten Kriegsfilmen bei Episode 4 orientiert hat unterbringen. Nur wie soll das funktionieren in Schwerelosigkeit? Bis jetzt hatten wir noch nie solsche Bomber gehabt. Wir hatten y und b wings. Aber so ein Design ist nur bei planetaren Angriffen sinnvoll.

Die Bomber selbst hatten künstliche Schwerkraft bis zur Luke ganz unten, von daher würden die Bomben durch diese künstliche Schwerkraft innerhalb des Bombers tatsächlich nach unten fallen, ergänzend kann es sein, das es noch einen Motor gibt, der die Aufhängungen der Bomben zusätzlich nach unten beschleunigt. Sobald sie raus aus dem Schacht sind, greift dann die Masseträgheit, welche die Bomben in ihre letzte Richtung ungehindert weiter treiben lässt, bis sie auf ein Hindernis treffen oder von Schwerkraftquellen auf einen anderen Kurs gebracht oder von Hindernissen gebremst werden.

Die Masseträgheit ist auch etwas, was das ganze Drama um die Treibstoffknappheit obsolet macht. Normalerweise hätte die Widerstandsflotte einfach das Bauteil abschalten müssen, welche die Schiffe bei abgeschalteten Triebwerken abbremst, damit sie nicht ewig aufgrund der Masseträgheit und des fehlenden Luftwiderstands im All weiter driften - müssten in Star Trek die Trägheitsdämpfer sein. Dann hätten sie nur einmal richtig Gas geben müsen, Triebwerke aus und dann hätten sie sich mit der höchstmöglichen Sublichtgeschwindigkeit ewig treiben lassen können, weil nichts die Schiffe abbremst.
Traktorstrahlen/Fangstrahlen scheint die Erste Ordnung ja auch nicht mehr zu haben.

PS: Ist eigentlich noch jemand aufgefallen, das die Geschosse, die Snokes Superkreuzer auf den MonCal abgefeuert hat, Bogen geflogen sind, genau wie normale Artilleriegranaten auf der Erde? Wusste da nie, ob das betrunkene Turbolaser waren, oder seltsame Raketen (Raketen, die über Entfernung ihre Sprengkraft verlieren? -.-´)
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Sg Trooper am 18.12.17, 15:54
Aber abgesehen davon, das ganze Design kam mir vor als wäre es von den Flying Fortresses abgeschaut. Und selbst heutzutage braucht man keinen extra Bombenschützen mehr. Ein Angriff mit Y oder B-Wings wäre für mich stimmiger gewesen. Man hat ja auch bei den Jägern die alten A-Wings gesehen. Aber egal ich will jetzt nicht nitpicken.
Mal eine andere Frage.
Am Ende sieht man doch diesen Jungen der in die Sterne schaut. Kann es sein das der Besen ihm durch die Macht zugeflogen ist? Das war bei mir und meiner Frau ein kleiner Diskussions Punkt gestern Abend.

 
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Leela am 18.12.17, 15:59
Man hat es aber doch schon umgesetzt. Episode VII und VIII wurden dazu genutzt einer neuen Garde den Weg zu ebnen. Persönlich halte ich den Ansatz für missglückt, aber es ist schon Fakt.

Das sind aber zwei verschiedene Sachen... das mit der neuen Triologie neue Helden auftauchen, war natürlich unvermeidlich und ist auch richtig so. Die andere Sache ist aber mit diesen Helden zusammen jede "Verbindung" in die Originale zu kappen. Weder Poe Dameron noch Finn haben einen Bezug in die alte Triologie. Nun auch noch Rey zu "Irgendjemand" zu erklären, kappt da die letzten Bande in die Vergangenheit. Damit verlieren die Personen und Handlungen der alten Triologie zusätzlich an Relevanz... und die Fans werden entsprechend reagieren. Niemand interessiert sich für die Abenteuer von "Rey Somebody".

Das meinte ich auch damit, dass, wenn Disney nicht aufpasst, sie das teuerste Franchise der Welt womöglich mit IX vor die Wand fahren. Denn: die alten Recken haben sie alle abserviert, aber die "Neuen" Figuren und auch Stories haben nicht im mindesten die mythologische Wirkkraft oder den Anschub der alten Triologie... Force Awakens war ein ideenloses Remake, Last Jedi nun ist... umstritten.

Das Franchise für die kommenden Jahre auf diese zwei Filme aufzubauen ist was völlig anderes als ein Franchise das von "Krieg der Sterne" und "Das Imperium schlägt zurück" aufgebaut worden war... Würde sich Heute in 20 Jahren zB jemand ein Wiedersehen mit Rey und Finn wünschen im Kino, wie Zb die Rückkehr von Han Solo oder Luke Skywalker herbeigewünscht worden ist? Schwer vorstellbar, oder? Und genau das zeigt, auf welch wackeligen Füssen die neue Triologie steht.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Sg Trooper am 18.12.17, 16:11
Tja, wahre Worte. Es fällt mir jetzt schon schwer TFA nochmal zu schauen. Wenn ich bedenke wieviel ich die Original Trilogie geschaut habe. Mindestens 20 mal.
Es hängt halt jetzt viel von Episode 9 ab. Das ausgerechnet Abrams da die Regie übernehmen soll, finde ich zumindestens gewagt.
Das Rian Johnson jetzt eine neue Trilogie aus dem Boden stampfen soll, finde ich genauso gewagt. Ist halt aber aus dem finanziellen Aspekt verständlich. Irgendwie muss das Geld ja auch wieder reinkommen, was für Star Wars auf den Tisch gelegt wurde.
       
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: TrekMan am 18.12.17, 16:33
Man hat es aber doch schon umgesetzt. Episode VII und VIII wurden dazu genutzt einer neuen Garde den Weg zu ebnen. Persönlich halte ich den Ansatz für missglückt, aber es ist schon Fakt.

Das sind aber zwei verschiedene Sachen... das mit der neuen Triologie neue Helden auftauchen, war natürlich unvermeidlich und ist auch richtig so. Die andere Sache ist aber mit diesen Helden zusammen jede "Verbindung" in die Originale zu kappen. Weder Poe Dameron noch Finn haben einen Bezug in die alte Triologie. Nun auch noch Rey zu "Irgendjemand" zu erklären, kappt da die letzten Bande in die Vergangenheit. Damit verlieren die Personen und Handlungen der alten Triologie zusätzlich an Relevanz... und die Fans werden entsprechend reagieren. Niemand interessiert sich für die Abenteuer von "Rey Somebody".

Das meinte ich auch damit, dass, wenn Disney nicht aufpasst, sie das teuerste Franchise der Welt womöglich mit IX vor die Wand fahren. Denn: die alten Recken haben sie alle abserviert, aber die "Neuen" Figuren und auch Stories haben nicht im mindesten die mythologische Wirkkraft oder den Anschub der alten Triologie... Force Awakens war ein ideenloses Remake, Last Jedi nun ist... umstritten.

Das Franchise für die kommenden Jahre auf diese zwei Filme aufzubauen ist was völlig anderes als ein Franchise das von "Krieg der Sterne" und "Das Imperium schlägt zurück" aufgebaut worden war... Würde sich Heute in 20 Jahren zB jemand ein Wiedersehen mit Rey und Finn wünschen im Kino, wie Zb die Rückkehr von Han Solo oder Luke Skywalker herbeigewünscht worden ist? Schwer vorstellbar, oder? Und genau das zeigt, auf welch wackeligen Füssen die neue Triologie steht.

Okay, zumindest hab ich jetzt verstanden, dass wir es von der selben Seite sehen. :-) 

Wenn ich aber jetzt neue Charaktere einführe, dann ist es doch sinnvoll frühzeitig die jungen auf einem massiven Fundament aufzubauen. Aber weder TFA noch TLJ können da mit Tiefgang glänzen und das weder auf der Seite der Antagonisten noch auf der Seite der Protagonisten. Man hat mit Episode 8 im Grunde das Fundament schon weggerissen, noch bevor das neue stand. Etwas irritierend finde ich. Von daher sähe ich es hier eher besser geeignet, wenn man mit Ende von Episode 8 einen Schnitt machen würde; denn ich glaube einfach nicht daran das Abrams mit Episode IX es besser machen wird. Selbst wenn er Rey zu Ben Kenobis Großnichte machen würde. Auch wenn ich zugeben muss, dass die Idee einen gewissen Charme hätte. :Ugly

1977 hat man mit den drei Figuren auch im Nichts angefangen und es hat wunderbar funktioniert. Identisches muss man sicherlich nicht noch mal machen. Möglichkeiten gibt es zu hauf. Z.B. einen alten Sith Lord in den Ahnenreihen zu haben, der vor 1000 Jahren der alten Republik das Leben schwer machte, mag zwar schlechtes Karma sein, jedoch kann man sich die Verwandtschaft nicht aussuchen. Es wäre aber eine Möglichkeit eine anderen Ansatz zu wählen.

Ich habe hier einen Link zum RolingStone (https://www.rollingstone.de/reviews/review-star-wars-die-letzten-jedi-was-fuer-lahme-jedi/), dass TLJ völlig verreist. Ganz so düster sehe ich den Film jetzt nicht. Er ist diskussionswürdig, aber er hat seine Momente, die funktionieren. Dennoch ich würde mir im Kino Episode VII oder VIII nicht nochmal ansehen. Was ich bei seinen Vorgängern nur zum Spaß tun würde.

 
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Leela am 18.12.17, 18:11
   
Man hat mit Episode 8 im Grunde das Fundament schon weggerissen, noch bevor das neue stand.

Da bin ich nicht sicher, was Du mit "Fundament" meinst. Wenn man nur die Originaltriologie betrachtet... was genau hat man denn gewusst über, Luke, Solo, Obi-Wan. Vader, den Imperator? Eigentlich ziemlich wenig. Das was wir heute alles wissen haben erst die Prequels so ausgebreitet. Star Wars hat zwar von Beginn an immer wieder Spuren und Hinweise gelegt ("Der Droide sagt das er mal einem Obi Wan Kenobi gehörte..." .. "Ihr habt unter meinem Vater in den Klonkriegen gedient..." usw.), diese aber nie auserklärt. Also auch im Original besteht das "Fundament" nur aus nem Haufen diffuser Andeutungen.


   
denn ich glaube einfach nicht daran das Abrams mit Episode IX es besser machen wird.

Das glaube ich ehrlich gesagt auch nicht. Abrams Stärke sind Hommage Filme und (softe) Reboots... das uns mit ihm ein erneuter solcher ins Haus stehen wird, fürchte ich auch. Ich vermute aber das er diesmal kaum die Wahl hat - denn das Disney ihm nach TLJ Carte Blanche gibt, kann ich mir nicht vorstellen. Ich vermute sie werden ihm zumindest die Vorgabe setzen "Wir wollen sowas wie TFA!" Und Abrams wird dann vermutlich wieder das machen was er eben kann.. recyclen ohne Ende.
So oder so, nach dem gemixten Reviews wird Disney massiv Einfluss nehmen - was an sich schon eine grandiose neue Vision/Abschluss ausschliessen wird. Sie werden wohl wieder auf die "Play it safe" Karte setzen.


   
1977 hat man mit den drei Figuren auch im Nichts angefangen und es hat wunderbar funktioniert.

Ich glaube das stimmt - ist aber nur die halbe Wahrheit. Star Wars war 1977 komplett neu... das komplette Universum, wie die Geschichte erzählt wurde und alles drum herum war so noch nicht da gewesen. Davon haben natürlich die Figuren profitiert. Niemand stört sich dran wenn Han Solo in der bar irgendwelchen 12 Parsec Schwachsinn erzählt wenn im Hintergrund die Cantina Band spielt und zig interessante Aliens durchs Bild huschen. ;)

So etwas wie Star Wars nochmal komplett neu zu schaffen... ich glaube dazu bräuchte es schon ein Genie. Und ich sehe nicht das Disney sowas aus dem Ärmel zieht... im Prinzip fiele mir auf Anhieb nur ein einziger Regisseur ein dem ich etwas in der Richtung und Grössenordnung zutrauen würde; James Cameron. Seine Art Filme zu machen passt zu Star Wars... seine Cinematographie auch, vor allem aber war er immer ein Spezialist alte Vorgaben aufzugreifen und was neues draus zu machen ("Aliens").


   
Ich habe hier einen Link zum RolingStone (https://www.rollingstone.de/reviews/review-star-wars-die-letzten-jedi-was-fuer-lahme-jedi/), dass TLJ völlig verreist. Ganz so düster sehe ich den Film jetzt nicht. Er ist diskussionswürdig, aber er hat seine Momente, die funktionieren.

Naja, ich tue mich mit jeder Kritik schwer die TLJ verreißt, aber TFA als Highlight preist. Insofern gebe ich da nicht ganz soviel drauf... weil TFA, naja... Jeder der TFA heute noch lobt, muss sich in meinen Augen fragen lassen, wie denn bei ihm Episode VIII aussehen hätte sollen? Ein Reboot von "Empire Strikes back"? oder doch was neues... dann aber ist ja wieder die Gefahr gross das man nicht das bekommt was man erwartet hat.
Ich finde man müsste hier ehrlich einräumen, dass, wenn man TFA wirklich mag und für gut hält - man faktisch eine Reboot/Remake Triologie wollte. Ansonsten wäre TFA nämlich in der Form nicht fortsetzbar. TFA ist eigentlich ein ganz miserabler Start für ne Triologie - der den folgenden Teil vor beinahe unlösbare Aufgaben stellt. Ähnlich wie TLJ es jetzt fieserweise mit Episode IX macht. :D
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: TrekMan am 18.12.17, 19:22
   
Man hat mit Episode 8 im Grunde das Fundament schon weggerissen, noch bevor das neue stand.

Da bin ich nicht sicher, was Du mit "Fundament" meinst. Wenn man nur die Originaltriologie betrachtet... was genau hat man denn gewusst über, Luke, Solo, Obi-Wan. Vader, den Imperator? Eigentlich ziemlich wenig. Das was wir heute alles wissen haben erst die Prequels so ausgebreitet. Star Wars hat zwar von Beginn an immer wieder Spuren und Hinweise gelegt ("Der Droide sagt das er mal einem Obi Wan Kenobi gehörte..." .. "Ihr habt unter meinem Vater in den Klonkriegen gedient..." usw.), diese aber nie auserklärt. Also auch im Original besteht das "Fundament" nur aus nem Haufen diffuser Andeutungen.

Nicht ganz. Als Fundament betrachte ich erste und zweite Triologie im Gesamten. Die drei Sequels, die Lucas mit Episode 1-3 hat Lucas dazu genutzt, um das Star Wars Universum zu ergänzen. Ob sie immer so gut filmisch umgesetzt wurden, oder von der story ideal waren, möchte ich jetzt nicht mehr bewerten. Sie sind da und bilden mit den Episoden IV-XI bestimmten ein Fundament der Star Wars Historie. Leider hat man bestimmte Schwächen der Episode IV belassen und gnadenlos weitergeführt (z.B. die Parsec) und auch noch welche dazu gepackt. Aber bei Star Wars hat sich noch nie Jemand für die Technik wirklich interessiert, was Abrams im Gegensatz Star Trek sogar entgegen kommt. Pfeiler waren aber immer die Fünf Hauptprotagonisten aus Episode IV-XI (Vader, Palpatine auf der einen Seite; Lea, Luke und Han auf der anderen Seite)
Ben Kenobi und Yoda waren zwar auch Eckpfeiler, aber auch Katalysatoren der Geschichte, vergleichbar mit der Rolle die Han in Episode VII und Luke in Episode VIII einnahm. Vermutlich wäre Lea in Episode IX eine vergleichbare Rolle zugekommen, wenn die Schauspielerin nicht vorher gestorben wäre.

Dadurch, dass man aber alle drei Protagonisten herausgenommen hat (mal von Luke vielleicht einem Cameo abgesehen) hat man das Setting stark verändert. Während Kenobi und Yoda starke Figure waren, bekamen sie aber nie das Gewicht wie Lea und Luke, die sogar in den Prequels present waren, da der Zuschauer sich ihrer Existenz in der Zukunft bewusst war. 
Nun ist es so, dass man nichts im Vorgriff weiß und dass erzeugt zwar eine gewisse Spannung, aber durch die schwachen Umsetzungen von Episode VII und VIII hat man es nicht geschafft eine wirkliche Vision für die Zukunft in SW zu erzeugen. Im Grunde sind die Episoden VII und VIII m. E. zu sehr mit der Vergangenheit verheiratet ohne Aufbruchsstimmung (egal für welche Seite man ist) zu erzeugen.  Trotzdem war TLJ besser als TFA.     

Mag sein, dass ich es etwas zu negativ sehe, aber ich traue Abrams nach TFA auch nicht zu mit einem Film wirklich noch etwas aus der Triologie herauszuholen.  :(
 
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: deciever am 19.12.17, 07:06
Gestern gesehen, mein Kommentar zum Film:
Mhm, wirkt unruhig.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Alexander_Maclean am 01.01.18, 21:31
Ich war noch im alte Jahr zu "Die letzten Jedi", sprich am 29. Dezember und will nun mal meine Meinung zu dem Film abgeben.

Und das ist schwierig.

An sich war der Film ein typischer SW Film.  Aber einige dicke Klöpse verhindern eine super Bewertung.

- 1. der Umgang mit den Figuren

Sowohl auf der guten als auch auf der bösen Seite werden etliche Figuren vom drehbuch verhauen. Besonders hat es mich bei Poe Dameron geärgert. Poe war für mich immer aufgrund seiner lockeren Art so eine etwas unangepasste Figiur bei den Guten wie Han Solo in der Orginal Trilogie und Anakin Skywalker in Clone Wars, dass sein Angriff auf das Schlachtschiff daneben geht, okay, auch Helden scheitern mal. Obwohl das auch so eine "dumme Vorgehensweise" war.  Vor allen alle Begleitjäger überleben den Angriff aber ausgerechnet die Bomber werden alle zerstört. Haben die Eskortjägerpiloten geschlafen?

Das er was unter Hand mit Finn eine Mission startet okay. Aber die Meuterei hätte echt nicht sein müssen. Poe ist ja offenbar nach Leia und Admiral Holdo der ranghöchste Offizier des Widerstandes. und beide halten nach eigener Aussage große Stücke auf ihn. Warum haben sie nichts von ihren Plan erzählt? Das hätte vieles vereinfacht.

Und das andere waren die vergleichsweise "schnellen Tode" sowohl von Phasma als auch von Snoke. Letzteren hab ich von der Story her eingesehen, aber selbst da wäre etwas mehr Epicness drin gewesen.

Und zuguterletzt Luke und Leia

seit wann ist Luke so ein Emo. Klar man kann im Exil komisch werden, aber er hätte sich ein wenig mehr von Obi Wan Kenobi abgucken sollen.
Und Supergirl Leia, die einfach mal mehre Minuten im All treiben kann, ohne Hopps zu gehen.

- der zweite groß Punkt, war der ich sage es mal "kreative Umgang" mit Physik.
 
Zum einen der "Bomberangriff".
Und dann das Treibstoffproblem.
Und nur mal Btw: das keiner auf die Idee gekommen ist, den Treibstoff der Begleitschiffe samt Crew aufs Hauptschiff zu packen ist auch etwas peinlich.

Ich könnte noch eine Menge aufzählen, aber ich denke das reicht.

Fazit:
Ich finde von den 9 bisher gezeigten SW Filmen gehört TLJ auf platz sieben vor AotC aber hinter RotS.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Tolayon am 07.01.18, 13:59
Das Meiste wurde hier tatsächlich schon gesagt ... Ich selbst finde den Film jetzt nicht soo schlimm, was auch daran liegt, dass ich mich seit dem Vorgänger mit der neuen Situation im Star-Wars-Universum arrangiert habe (auch wenn ich sie immer noch nicht wirklich gutheiße, weshalb die neue Trilogie für mich bislang die schwächste ist). Dass Luke auf einmal so gar keinen Bock mehr auf Jedi-Sein hat, kann man nach dem, was Ben Solo/ Kylo Ren abgezogen hat, durchaus verstehen.

Alles in allem wirkt Episode XIII auf mich wie eine Neuauflage von Episode V und VI auf Trans-Warp. Sie macht Hoffnung auf einen einigermaßen guten Abschluss, aber wenn ich mir ansehe, wie viele Hauptcharaktere in den letzten beiden Episoden gestorben sind, frage ich mich schon:
Ist das noch STAR WARS oder schon Game of Thrones?
Macht meinetwegen weiter so mit dem "Abschlachten" von Hauptcharakteren, aber dann erwarte ich auch, dass in Episode IX Daenerys Targaryen auf einem goldenen Drachen dahergeritten kommt und sich zur Kaiserin der Galaxie krönen lässt  :Ugly
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Sg Trooper am 08.01.18, 10:21
Was mich im nach hinein ziemlich irritiert ist der ganze Plot um diesen Hacker. Eine gut platzierte Sprengladung hätte doch wunderbar funktioniert. Stattdessen gehen die 2 unnötige Risiken ein und scheitern sogar noch. Also eine logische Handlung sieht anders aus und hat den Film auch unnötig in die Länge gezogen.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Alexander_Maclean am 08.01.18, 12:28
@sg
Ja, diese storyline war wirklich merkwürdig.

Aber eine Sprengladung hätte die Erste Ordnung ja gleich alarmiert. Es ging ja bei dem Hack darum,  dieses Hyperraumortungssystem lahmzulegen ohne dass es sofort auffällt.

Dass das ganze schief lag ja daran, dass man nicht den Hacker mitbrachte, den Maz empfohlen hat, sondern irgendeinen.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 08.01.18, 13:37
Was mich im nach hinein ziemlich irritiert ist der ganze Plot um diesen Hacker. Eine gut platzierte Sprengladung hätte doch wunderbar funktioniert. Stattdessen gehen die 2 unnötige Risiken ein und scheitern sogar noch. Also eine logische Handlung sieht anders aus und hat den Film auch unnötig in die Länge gezogen.


Die meinten ja, das immer das Führungsschiff die Hyperraum-Ortung durchführt, und bei dessen Ausfall sofort ein anderes die Ortung übernehmen kann. Also es konnte wohl jedes der Schiffe die Ortung durchführen, sollten Probleme am aktuellen Flaggschiff bekannt werden. Genau deswegen die ganze Hackeraktion, unbemerkt die Ortung lahmlegen, bevor der nächste Kontrollzyklus einsetzt und man feststellt, das die Hyperraum-Ortung zwischenzeitlich offline war und gar nichts geortet hat.
Genau in diesem Zeitfenster zwischen des abschaltens und des nächsten Kontrollzyluses wollten sie dann auch den Kreuzer wegspringen lassen.

Blöderweise wurde der verkleidete BB-8 nicht als FO-Droid von diesem anderen schwarzen FO-Sicherheitsdroiden BB-9E erkannt, der hatte dann sicher prompt die FO-Offiziere direkt neben sich alarmiert.

Der da hats auffliegen lassen:

(https://vignette.wikia.nocookie.net/starwars/images/0/05/BB-9E_Fathead.png/revision/latest/scale-to-width-down/350?cb=20170902001319)

Zitat
BB-9E served aboard the Supreme Leader Snoke's personal flagship, the Mega-class Star Dreadnought Supremacy. While serving on the Supremacy, BB-9E exposed Finn and Rose Tico, covert Resistance operatives, to the rest of the ship


http://starwars.wikia.com/wiki/BB-9E (http://starwars.wikia.com/wiki/BB-9E)

Und ja, die Idee war extrem riskant, aber tatsächlich immer noch besser als gar kein Plan, wie es Admiral Holdo so schön zeigte, indem sie sich ausschwieg und dieses ganze Desaster herauf beschwörte.
Hätte sich Holdo nicht mit der Selbstmordaktion bereits selbst ins Jenseits gekickt (und bekommt dafür ungerechtfertigter weise sicher auch noch Lorbeeren und Andenken), sie gehörte für ihre ganze an den Tag gelegte Inkompetenz durch die nächste Luftschleuse ins All gekickt.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Leela am 08.01.18, 21:56
Und ja, die Idee war extrem riskant, aber tatsächlich immer noch besser als gar kein Plan...

Naja, nicht jeder Plan ist gut nur weil er... da ist.

Was mir bis heute nicht ganz klar ist, brauchten sie den Hacker;
a) um die Schutzschilde eines Kreuzer passieren zu können und dort an Bord zu gehen oder
b) das Ortungsgerät an sich da auszuschalten

Ich tendiere nach meiner Erinnerung zu a) und dieser "Plan" hat ne Menge Lücken.

1. zum einen sind "Hacker" im SW Universum ziemlich... sachfremd und in der Form nie aufgetreten. Wenn es was zu hacken gab hat das meist R2-D2 oder BB8 irgendwie gemacht. Das man dazu nun plötzlich Menschen braucht die das schneller und besser können... erscheint für dieses Universum doch merkwürdig. So "technisch" ist man da nie gewesen. Eine Tür musste geöffnet werden, ein Droide hat sich an einen Anschluss eingestöpselt und sie geöffnet.

Generell ist die Annahme, das man in 18 Stunden jemand herbeischafft der besser quailifiziert und willens ist da was zu machen - als sämtliche verbliebenen Fachleute und Droiden der Rebellen... sehr seltsam.

2. ist fraglich ob derart grosse Objekte wie Snokes Superschlachtschiff überhaupt von einem Schild umgeben werden können... der Todesstern hatte damals keines... und der zweite Todesstern brauchte nen Mondbasis dafür.

3. Selbst wenn sie Schilde haben können - wäre es völlig sinnlos die Kreuzer komplett mit Schilden zu umhüllen. Die Rebellen sind vor ihnen - können also maximal ihre Vorderseite oder Unterseite beschiessen. Wozu also sollten sich die riesigen First Order Schiffe permanent mit Schilden umgeben? 
Das heißt sich a la Boba Fett mit Weltraummüll raus treiben zu lassen und dann hinterrücks an so einen Kreuzer anzudocken sollte nicht so schwierig sein.

4. Da die Rebellen gar nicht versuchen in einen Kampf mit den grossen Zerstörern zu gehen... warum haben die überhaupt permanent Schilde oben?

5. Insgesamt geht der gesamte Plan davon aus das man DAS gerade aktive Ortungsgerät abschaltet  und so 5 Minuten gewinnt - Nur; sie wissen nicht mal auf welchem der Verfolgerschiffe sich dieses EINE gerade aktive Gerät befindet. Sie könnten im Extremfall sogar auf dem völlig falschen Schiff landen.



Das gesamte Ausgangsszenario und dessen "Lösung" ist ziemlich an den Haaren herbei geschrieben - es ist genauso wenig durchdacht und plausibel wie die angebotene "Hacker" Lösung.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Alexander_Maclean am 08.01.18, 22:50
@leela
Es war meiner Meinung doch eher b)

Zu deiner Fragen: Vielleicht hat das Gerät keinen Astromech Link. (wäre ja mal ne clevere Idee IMO)

Und zu vermuten, dass sich das auf dem Flaggschiff befidnet ist zumindest nicht weit hergeholt.

1. keine ständigen abfragen vom Flaggschiff ans Ortungsschiff.
2. wenn der Kontakt mal unterbrochen ist, klebt dem Widerstand immer noch das stärkste schiffe an der Hacke. Dass die rebellen zu einer Verweiflungstat ala admiral Holdo greifen würde, war zumindest zu anfangs IMO unwahrscheinlich.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 08.01.18, 23:03
Nun, von Poes, Finns und Roses Standpunkt aus, gab es nur diesen verrückten Plan mit der Hyperraum-Ortung lahmlegen, oder wegen Treibstoffmangels sehr bald sterben. Insofern war das kein guter Plan, es war vielmehr der letzte verzweifelte Strohhalm von ihren Standpunkt aus, an den sie sich klammerten. Holdo hielts ja auch beim zweiten nachfragen nicht für notwendig, sie einzuweihen, das ein Ersatzplan, oder überhaupt irgend eine Aktion, gar nicht notwendig ist.

Rose oder Rosie oder wie immer sie hieß, hatte ja erklärt, das die Ortung immer nur vom Führungsschiff der Gruppe aus durchgeführt wird (Logik dahinter? Warum ortet nicht jedes Schiff für sich selbst?). Woher sie das weiss, wird nicht gesagt, das sie aber ausschließlich auf Snokes Flaggschiff müssen, weil das gerade das Führungsschiff ist, da war sie sich SEHR sicher.

Finde gerade nur was englisches, dort heisst es, das sie den Hacker brauchten, um die Sicherheitssysteme auf der Supremacy zu knacken. Mir ist aber auch nicht klar, ob damit der Schutzschild gemeint ist, oder die Sicherheitssysteme, welche direkt die Geräte zur Hyperraum-Ortung bewachen. Er hatte ja tatsächlich nicht nur den Schutzschild umgangen, sondern auch die Tür geknackt, hinter der sich das Gerät befand.

Hier noch ein Video, das sich recht gut mit meiner Meinung über Holdos und Poes Verhalten deckt, nicht nur hinsichtlich dieses Hacker-Plans:

http://www.youtube.com/watch?v=ZV_rfbnEzjk (http://www.youtube.com/watch?v=ZV_rfbnEzjk)


Der erste Todesstern hatte wohl auch Schilde, oder vielmehr viele Schildsegmente. Es heisst, die Rebellenjäger sind durch Lücken zwischen diese Segmenten hindurch geflogen - Kreuzer hätten aber wohl nicht durchgepasst ^.^
Wenn ich die Anzeige auf der Supremacy richtig gedeutet habe, sollte das wohl auch aufzeigen, das sie nicht von einen großen Schild geschützt war (wie der 2. Todesstern oder Scarif aus Rogue One), sondern von vielen Schildsegmenten, von denen der Hacker eines kurzzeitig gestört hatte, so das sie durch kamen. Auf dem Display in der Brücke flackerte nur eine von den zig Linien auf, welche wohl die Schildsegmente repräsentieren sollten.

Da sie zumindest auf einer Verfolgungsjagd sind, die zu einem Kampf gehört, gibts eigentlich auch keinen Grund, die Schilde runterzufahren. Die Schilde oben zu lassen, scheint die Schiffsleistung jedenfalls nicht beeinträchtigt zu haben.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Alexander_Maclean am 08.01.18, 23:35
@suthriel
Bezüglich Poe kann ich dir und auch dem macher des Videos nur zustimmen.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Leela am 09.01.18, 00:17
Und zu vermuten, dass sich das auf dem Flaggschiff befidnet ist zumindest nicht weit hergeholt.
1. keine ständigen abfragen vom Flaggschiff ans Ortungsschiff.
2. wenn der Kontakt mal unterbrochen ist, klebt dem Widerstand immer noch das stärkste schiffe an der Hacke.

Doch, gerade halte ich für ein Logikloch. Aus Sicht der Rebellen und auch des Zuschauers ist es mMn unwahrscheinlich das sich das Ortungsgerät auf Snokes Supremacy befindet....

Wenn man an den Beginn des Filmes zurückdenkt, die Evakuierung der Rebellen und Poe und von Seitens des First Order General Hux mit seinen Kreuzern... was passiert da?
Die Rebellen entkommen.
Daraufhin wischt Snoke mit General Hux ja erstmal die Brücke auf, weil er so ungehalten ist.
Bis Hux ihm später mitteilt, dass... er die Rebellen durch einen neuen genialen Trick bald finden werde. Damit meint er natürlich die Ortung.
Snoke kannte das Gerät offenbar gar nicht.

Wenn man nun davon ausgeht das sich das Ortungsgerät auf der Supremacy befindet - unterstellt man indirekt, dass Snoke nicht weiß, das eine bahnbrechende neue Erfindung auf seinem eigenen Flaggschiff installiert wurde.

Auch für die Rebellen macht das wenig Sinn. Sie entkommen ja erstmal vorHux und dessen Kreuzern... und werden dann aufgespürt. Ergo muss das, was sie verfolgt, eigentlich an Bord dieser Kreuzer vom Angriff auf ihre Basis sein. Für die Rebellen wäre also deutlich sinniger zu schlussfolgern, dass sich das Ortungsgerät auf dem Schlachtschiff befindet das Hux zu Beginn kommandiert... oder?
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Tolayon am 09.01.18, 10:31
Laut offiziellen Hintergrundinformationen verfügen aber nur die gigantischen Computernetzwerke an Bord der "Supremacy" über die Rechenleistung, um die Ortung auch effizient durchführen zu können. Diese Leistung soll sogar die eines planetaren Netzwerkes übersteigen ...

Es könnte allenfalls sein, dass sich an Bord der kleineren Sternenzerstörer die Sensoren und Computeranlagen zur Vorab-Auswertung der erhaltenen Daten befinden. Sollte das System an Bord der Supremacy also tatsächlich ausfallen, müssten die verbliebenen Sternenzerstörer ihre Computer via Funk vernetzen, was dann zum selben Endergebnis, aber auf vielleicht etwas langsamerem Weg führt.
Dass Snoke aber scheinbar nichts von dem System wusste, sehe ich auch als ein Logikloch an.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Suthriel am 03.07.18, 19:02
Ich bin gerade über diese interessante Gegenüberstellung des Endes von Last Jedi mit einem etwas älteren Film gestolpert, Escape from L.A.:

http://www.youtube.com/watch?v=_6eAcFOSOY0 (http://www.youtube.com/watch?v=_6eAcFOSOY0)

Zählt sowas schon als plagiieren oder noch als Hommage oder Inspiration bei anderen einholen und die Idee neu ausarbeiten ^.^
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Max am 03.07.18, 22:30
Interessant!
Aber vielleicht ist es wirklich möglich, dass beide Enden unabhängig von einander erdacht wurden oder das Unterbewusstsein seine Finger im Spiel hatte.
Titel: Antw:STAR WARS: Episode 8
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 05.07.18, 18:24
Hoch interessant.
Kann Zufall sein, oder aber man hat sich inspirieren lassen.  ;)
TinyPortal 1.0 RC1 | © 2005-2010 BlocWeb