Autor Thema: Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"  (Gelesen 23148 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Friedebarth

  • Petty Officer 2nd Class
  • *
  • Beiträge: 455
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #75 am: 01.03.09, 12:46 »
Zitat
Original von Lairis77
Jungs, nun lasst mal den Drachen im Kerker, wo er hingehört, oder verlegt eure anregende Grundsatzdebatte bitte ins Game-Forum :P.
Ich hätte natürlich auch jedes andere Spiel nehmen können oder ein Game des 24.Jh. erfinden (aber damit weiß der Leser wieder nichts anzufangen). Wer weiß, vielleicht gab es ein Revival von D&D (als Holodeckprogramm z.B.). Oder nennt es eine nostalgische Erinnerung von Kilaris 300 Jahre altem Symbionten ;).


D&D auf Trill? OMG... 8o

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Also, am Anfang der Geschichte war alles ein wenig unklar. Man dachte sich als Leser zuweilen \"Hää? Wasn das?\"


OK, meine Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig. Zum einen sehr dicht mit ziemlich abrupten Szenenwecheln und viele Infos werden so \"nebenbei eingestreut\" (also nix überfliegen, sonst nix kapieren :P).
Zum anderen ist mir klar, dass \"Böses Erwachen\" nicht unbedingt die Erwartungen erfüllt, die die meisten Leser an einen FF-Serien-Pilot haben (Die obligatorische Frage, wo die USS Defender bleibt, wenn die Serie Defender heißt, hab ich hier richtig vermisst :D).
Hauptcharaktere werden nicht alle auf einmal eingeführt, sondern erst mal die, die die Geschichte voranbringen. Jerad zum Beispiel hat in der ersten Epi recht wenig zu tun, aber das änderst sich spätestens mit Episode 4. Dafür tritt Julianna später in den Hintergrund (jedenfalls für eine Weile). Dr. Tygins, der in Böses Erwachen nur einen Cameo-Auftritt um Anfang des 8. Kapitels hat, wird eine der Schlüsselfiguren in Epi 4 und 5 und als Schiffsarzt ein Hauptchar der ganzen Serie (ahnt man sicher am Anfang auch noch nicht ;)). Das Gleiche gilt für Prescott, van de Kampf etc. die am Anfang auch noch recht blass bleiben.
Die Geschichte konzentriert sich in den ersten Episoden stark auf Lairis, aber der Fokus verlagert sich später.


Es hat nicht so viel mit deiner generellen Schreibweise zu tun, sondern mit der sprunghaften Schreibweise, mit der du an die Intro von Defender rangehst. Nachher relativiert sich das, aber am Anfang hast du zig Assoziationsketten, die irgendwie an \"Enzyklopädie\" erinnern ;) Aber es ist wenigstens mal was anderes als das Langatmige. Bei meiner Intro, zum Beispiel, ist man geneigt, einzuschlafen :( Mit deiner Art hältst du den Leser wenigstens an der Geschichte ran, denn er will ja kapieren, was los ist. Deshalb ist diese Verwirrung bei genauerer Betrachtung weniger schlecht, sondern eher ein literarisches Mittel...

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Vor allem das mit der ersten und zweiten Casablanca. Also, mir kam es so vor als hätte es nur eine Casablanca gegeben, diese spanische Captain hätte diese in einen Haufen Schrott verwandelt, und die arme Lairis hat das Teil irgendwo gefunden und muss es jetzt nach Hause fliegen. Dann dachte ich, nee, das kann doch nicht sein, und bin auf die Idee gekommen, dass zuerst Insera das Teil verschrottet hat, man es dann wieder aufgebaut, und die Lairis das Teil dann ebenfalls nochmal schmelztiegelbereit gwemacht hätte.


Die erste Casablanca war eine Consti (ich habe nirgendwo gsehen, dass die Dinger im 24. Jh. noch in Betrieb sind). Inserra hat das Schiff vor 50 Jahren in einer Schlacht gegen die Klingonen zu Klump geflogen. Dann bekam sie die Casablanca-A, die in der dritten Defender-Episode von Lairis zu Schrott geflogen wird (Jetzt sag nicht \"Frauen am Steuer\" :D).


In englischen RPGs, um den allseits beliebten Fanon in Betracht zu ziehen :D, werden Constis noch nach Nemesis eingesetzt - aber eher als ge-refittete Forschungsschiffe mit irgendwie angeschweißten Extramodulen.

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Dann war etwas mit der Vor\'Cha-Klasse. Häh? Da musste ich nachdenken. Ich hatte gerade raus, dass es zwei Schiffe gab, aber dann dürfte das eine ja gar nicht so lange zurückliegen. Dass das einfach ein Canonfehler ist, wurde mir erst klar, als ich nochmal darüber sinnierte. Denn das würde einfach so überhaupt keinen Sinn machen.


Das ist ein Canonfehler und du bist nicht der erste, der mir das aufs Butterbrot schmiert ;).


Dann tut es mir Leid, deine Zeit verschwendet zu haben ;)

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Mit dem Vater von Adrianas Tochter hast du mich zum Beispiel verwirrt.
 

Aha? Jetzt weiß ich, dass ich eine Tochter habe, von der ich nichts weiß :D :D :D.


Ich meinte natürlich Lairis. uch Kitiker könnn sih verippen. Leder. ;)

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Du machst ganz offensichtlich eine Anspielung auf den faltigen Mann in schwarz aus der Folge wo Worf und Jadzia auf Risa urlaub machen. Zeitlich unmöglich, da das ganze ja erst in der DS9-Zeit spielt. Ergo hätte sie den Mann weit vor dem W+J-Urlaub auf Risa kennen lernen müssen. Da hakt\'s aber eben, die Risanerin sagt nämlich irgendwo \"der uns mit seiner Gruppe schon seit zwei Jahren auf die Nerven geht.\" oder so. Lairis kann ihn unmöglich schon in schwarz gekannt haben. Ferner kämpften diese Typen eben nicht für Freiheit, sondern für Disziplin, da hast du glaube ich etwas verwechselt.


Ähm, nein, ich glaube, du hast hier etwas total durcheinander gebracht. ;)
Der Vater von Juliannas Tochter war eben NICHT der Mann in Schwarz aus dieser ulkigen Risa-Episode. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass die Essentialisten nicht die einzige Gruppe waren, die politisch unzufrieden waren oder irgendwann mal Trouble gemacht haben (auch auf Risa). Ich habe weder geschrieben, dass Juliannas Vater ein Essentialist gewesen ist, noch dass er umwerfend hübsch war. Allerdings war er auch nicht faltig ;).
Gewisse Ähnlichkeiten (schwarze Klamotten, abotiert die Wetterkontrolle) sind eher zufällig.


Nach meinem Geschmack etwas arg zufällig. Das verwirrt! :(

Zitat
Original von Friedebarth
Das mit Jerad ist natürlich auch sehr plötzlich. Man denkt irgendwie zuerst, die beiden sein psychisch krank, oder du redest von jemand anderem und hast dich verschrieben, aber es kommt einem nicht sofort in den Sinn dass die beiden sich lieben. Vielleicht weil es halt auch abwegig ist, einen Nebencharakter (wie ich finde) mit einem Haupcharakter zu verkuppeln. Ich finde das ist so, als würde jemand im RL einen Pappaufsteller liebkosen.


Ähm, Jerad ist ein Hauptcharakter (Jedenfalls wenn man die Serie als Ganzes betrachtet --> siehe oben).
Außerdem ist es ja nicht so dass sie plötzlich auf die Idee gekommen sind, in die Kiste zu spingen, sondern sie kennen sich schon sehr lange ;).
Leider hab ich selber das Gefühl, dass es zwischen den beiden nicht so richtig knister (jedenfalls in Epi 01). In Teil 5 kommt das schon besser rüber (finde ich jedenfalls).[/auote]

Nur weil er XO, Partner von Lairis und teilweise Folgenmittelpunkt ist, heißt das nicht, er ist ein Hauptcharakter. Für mich war William T. \"The Zeilenfüller\" Riker (;)) auch kein Hauptcharakter. Sicher in einigen Folgen wird er notgeil und versucht sich an Troi ranzumachen oder befriedigt die Tochter eines hinterweltlerischen Trunkenbolds - aber macht ihn das zum Hauptcharakter? Nur weil er XO ist, mit Troi flirtet und in einigen Folgen die Szenen füllt? Meiner Meinung nach nicht.

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Ach ja, und die spitzfindige Bemerkung von Lairis\' Tochter gegenüber Jerad passt irgendwie nicht zu ihrem Charakter. Sie ist so nett und aufgeschlossen, und plötzlich so eine Stichelei.


Weiß nicht, ob man das jetz so eng sehen muss. Ich möchte behaupten, jeder von uns hat einem anderen schon mal Bemerkungen an den Kopf geworfen, die nicht so gemeint waren, wenn er schlecht drauf war. Und Julianna war (aus verständlichen Gründen, wie ich finde), schon ziemlich mit den Nerven runter und in solchen Situationen wird sie leicht zickig (siehe auch Kapitel 8). Dass sie in dem Moment ihren Frust an Jerad abgeladen hat, ist nicht nett, aber menschlich.


Da sie aber sonst konsequent nett ist, passt das nicht. Wenn sie drei oder viermal rumgezickt hätte, wäre das ja eine Art Persönlichkeit, aber so ist das für mich schlimmer Charakterbruch.

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Emotional war die Geschichte ein Knüller. Ich habe gelacht, geschrien und (fast) geweint


Wow! Das gelacht wurde, hab ich ja schon öfter gehört. Aber ich glaube, geweint und geschrien hat bisher noch keiner  8o.


Kommt vielleicht davon dass ich auch die Gegner aus den DS9-Folgen immer anschreie ;). Und ich habe nur fast geweint, und das weil du Raymonds Gefühlslage so schön dargestellt hast. Und Lairis\' körperliche Lage. Nicht falsch verstehen, ich meine das Virus :D

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
selbst für die Gründerin hat man teilweise Verständnis. Auch wenn das aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in deiner Absicht lag,


Doch. Ich wollte keine platte Bösewichtin, sondern der Leser sollte durchaus Verständnis empfinden. Sicher ist es etwas klischeehaft, wenn Leute durch ihre kaputte Kindheit zu Psychopathen werden, aber es ist eine Erklärung. :)


Mir kommt es so vor als hätte Lairis das nur leer behauptet, zur Hinauszögerung der Infizierung. Ich finde sie ist gar nicht böse (daher auch nicht böse wg. ihrer Kindheit), sondern denkt halt sie tut das richtige. Wir Buddhisten kennen keine Polarisierung zwischen gut und böse, auch nicht zwischen wahrheit und lüge. Alles ist ein neutrales, ausgewogenes Scheinkonstrukt getragen vom Geist der Erleuchtung. Aber on-topic, so gehe ich halt auch an Storys ran, und die Gründer tun auch nur das, was sie für besser, für richtiger halten.

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Ich finde es super, dass du an eine Folge anknüpfst. Für die, die sie nicht kennen ist es zwar ein Spoiler, aber auch eine noch bessere Geschichte als die Folge.


Echt?  8o
Ich finde Homefront/Paradise Lost wirklich genial, allerdings sind für mich immer ein paar Fragen offen geblieben. Zum Bleistift:
Warum hat Sisko, der in Homefront noch voll hinter Layton gestanden hat, am Anfang von Paradise Lost plötzlich seine Meinung geändert?
Oder: Wie konnten Sisko und Kira den Saboteur auf der Defiant enttarnen?
Mehr dazu in Star Trek - Defender, Episode 2 und 3 ;).


Zu Frage 1: Da könnte man was draus machen: Sisko war wohl ein Wechselbalg, aber wegen möglicher Massenhysterie unterliegt das strengster Geheimhaltung und niemand verliert ein Sterbenswörtchen in DS9 darüber. Da könntest du doch auch ne Defender Ep. draus machen, oder es irgendwie einbinden.

Zu Frage 2: Durch Holmes\'sches kombinieren und das Zur-Richtigen-Zeit-Am-Richtigen-Ort-Sein :D

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Jep, jetzt kommt der notorische Vergleich zu mir: Die Geschichte ist tausendmal besser als was bisher von Iphimedia existiert. Die ersten drei Szenen die ich einst hatte waren schrott, jetzt sind sie weg. Meine neuen ersten drei Szenen sind aber auch nicht viel besser, einfach inhaltsloser portionierter Mist der mehr als Seitenfüller fungiert als was anderes..


Jetzt mach mal deine Geschichte nicht mies! Oder versuchst du nur meine Erwartungen runterzudrücken, damit ich nachher sagen \"Soooo schlecht ist sie ja nun auch wieder nicht\"? :D


Wenn du\'s nicht glaubst schick ich dir die bisher fertigen 11 Seiten als PDF zu... ...liegen heut noch in deinem Postfach. Muss sowieso sein da ich jetzt T\'Liza eingebunden habe und schauen will ob das soweit okay ist.

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Friedebarth
Beides, Dialog und Beschreibung, stehen im Einklang, man meint fast du hättest dich an Yin und Yang orientiert, oder beides ausgeschnitten, separat in einen Wortzähler gefügt und solange dran gearbeitet bis beides auf das Wort genau aufeinander abgestimmt war :D


Um Himmels Willen, nein! Dann würde mir das schreiben keinen Spaß mehr machen. So was mach ich \"nach Schnauze\" ;).


War ja auch nur ein Scherz. Wer einen solchen Mist verzapft schreibt diese berühmten Romane ohne Spannungsbogen wo der Tag eines gefühlslosen Businessmenschen genauestens (inklusive aufs-Klo-gehen) dokumentiert wird und wo die Leser dann Drohbriefe an den Autor schreiben, sie wollen zehn Stunden ihres Lebens zurück. D

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Max
Einen Teil der Lairis\'schen Lebensgeschichte in der Rückschau präsentiert zu bekommen, funktionert sehr gut. Ich frage mich nur eben, wie es zu dem Gespächsthema ansich kommt, wieso die enge Freundin Kira nicht über den ein oder anderen, zur Sprache gekommen Punkt Bescheid weiß. Aber das wäre auch kein tragischer Kritikpunkt, immerhin funktioniert die Methode ja wie gesagt sehr gut..


Wie ich später (auch bei Resistance) noch zeigen werde, ist Kira zwar eine Freundin, aber keine sehr enge Freundin. Kann also durchaus sein, dass die beiden noch nie auf dieses Thema zu sprechen gekommen sind ;).


Sie sind nicht eng miteinander befreundet? Nur so beiläufig? Mir kams schon eng vor, nur halt durch die beruflichen Verpflichtungen leicht vernachlässigt.

Und @Max: Irgendwie unschlüssiges Argument. Da hättest du genausogut sagen können: \"Wenn Kira und Lairis so eng miteinander befreundet sind, warum wird Lairis nie in DS9 erwähnt?\" :rolleyes:

Zitat
Original von Lairis77
Allerdings frag ich mich, ob das mit dem Transwarpabtrieb nicht sowieso quatsch ist. Transwarp hieße genau genommen Warp 10 - womit sich die Besatzung der Excelsior in ein Haufen Lurche verwandelt hätte :D.


Nein, nicht Transwarp ist Quatsch, die VOY-Folge ist Quatsch, wie die Produzenten und Autoren später selbst gesagt haben.

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Max
Die Namensvergabe hat Jared ja zielsicher erraten, nun gut. aber seit wann dürfen Captains den Namen ihres Schiffs bestimmen


Aha? Ich dachte bisher, dass das bei ST so gehandhabt wird. Hab ich da irgend etwas falsch verstanden? ?(


Zumindest in den meisten Fanon-Kreisen wird es so gehandhabt...

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Max
Also von der überaus häufig benutzten Umgangssprache (bzw. von der Umgangssprache unserer Zeit) bin ich kein Fan (im Julianna-Kapitel fiel es mir ganz schwer, das zu ertragen Augenzwinkern), aber da hat halt jeder seine subjektive Herangehensweise.


Geschmackssache. Ich bin nun wieder kein Fan dieser gestelzten TNG-Dialoge.


Das bin ich zwar schon, aber nur für Raumschiffcrews von Flagsschiffen der Föderation...

Darum passts.

Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Max
Für meinen Geschmack ist das alles aber sehr eng mit DS9-Strängen verwoben.


Die Verschmelzung mir DS9 lässt ab Epi 04 deutlich nach.
Was Weltraumforschung angeht: Spannend finde ich das auch, aber da was Originelles zu schreiben, ist nicht leicht. Vor allem, wenn man (wie ich) keine naturwissenschaftliche Ausbildung hat. Ich möchte mal ganz frech behaupten, von Politik und Intrigen verstehe ich ein klein wenig mehr ;).


Schade. Nicht mehr soviel DS9? Grade das fand ich so schön und hat für mich Defender geprägt...

Friedebarth

  • Petty Officer 2nd Class
  • *
  • Beiträge: 455
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #76 am: 01.03.09, 12:53 »
Zitat
Original von Max
Zitat
Original von Lairis77
Aha? Ich dachte bisher, dass das bei ST so gehandhabt wird. Hab ich da irgend etwas falsch verstanden? ?(

Ich wüsste jedenfalls keinen Fall, in dem das canon so gehandhabt worden wäre! Wäre dann die Enterprise womöglich die Stargazer-B gewesen?...


Nein, wenn wäre es Stargazer-A. Das Flaggschiff der Föderation muss außerdem Enterprise heißen. Ich würde sagen, manchmal benennen Captains, manchmal benennen Andere...

Zitat
Original von Max
Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Max
Also von der überaus häufig benutzten Umgangssprache (bzw. von der Umgangssprache unserer Zeit) bin ich kein Fan (im Julianna-Kapitel fiel es mir ganz schwer, das zu ertragen Augenzwinkern), aber da hat halt jeder seine subjektive Herangehensweise.


Geschmackssache. Ich bin nun wieder kein Fan dieser gestelzten TNG-Dialoge.


Die Frage könnte sein, was besser zu einer utopischen Science-Fiction passt  :rolleyes:
MMn geht beides in die falsche Richtung los. Jeder Sci-Fi-Autor hat ein grundlegendes Problem: Er muss (fast aus dem Nichts) ein Prognose für eine ferne Zukunft wagen. In der Technik ist das evident schwierig genug, aber auch gesellschaftlich dürfte man das nicht unterschätzen. Als SCi-Fi-Autor stellt man sich also der Aufgabe, auch eine Gesellschaft der Zukunft zu beschreiben. Manche Zusammenhänge bleiben im Grunde sehr ähnlich, die Umgangssprache sicher nicht. Dass es deftiger wird, steht je nach Standpunkt fest, aber die Flüche, Schimpf- und Modewörter sind heute (um den Zeitabstand mal in die Vergangenheit zu spiegeln) anders als 1620!


Ja, aber die englische Sprache (aka Federation Basic) wird sich bis dahin auch verändern, allein \"Thrubythisse\" aus 16xx wurde innerhalb 300 Jahren zu \"Therefore\". Es ist abzusehen, das weitere 300 Jahre das ganze zu Thaffa (oder so) werden lässt, oder sogar \"Daff\", wer weiß. Daher muss man sich einfach vorstellen, das alles in der Zukunftssprache ist. Sonst würde ja auch kein Schwein mehr was verstehen...

Zitat
Original von Max
Zitat
Original von Lairis77
Die Verschmelzung mir DS9 lässt ab Epi 04 deutlich nach.

Freut mich zu hören :)


Mich, wie gesagt, nicht :(

Zitat
Original von Max
Zitat
Original von Lairis77
Was Weltraumforschung angeht: Spannend finde ich das auch, aber da was Originelles zu schreiben, ist nicht leicht.

Aber ich finde es lohnt sich. Genug Phatasie hast Du dafür in jedem Fall.


Für Treknobabble: Nicht verzagen, Friedebarth fragen ;)

Max

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 16.733
  • Adagio non molto
    • http://home.arcor.de/epgmm_trip/ST-BSB-09.html
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #77 am: 01.03.09, 12:54 »
Zitat
Original von Friedebarth
Und @Max: Irgendwie unschlüssiges Argument. Da hättest du genausogut sagen können: \"Wenn Kira und Lairis so eng miteinander befreundet sind, warum wird Lairis nie in DS9 erwähnt?\"

Joah, wobei dann hätten viele canon-serien ein Problem: Man denke nur daran, wieviele super Freunde und Bekannte in ENT immer wieder aus dem Hut gezaubert wurden  8o

Zitat
Original von Friedebarth
Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von Max
Die Namensvergabe hat Jared ja zielsicher erraten, nun gut. aber seit wann dürfen Captains den Namen ihres Schiffs bestimmen


Aha? Ich dachte bisher, dass das bei ST so gehandhabt wird. Hab ich da irgend etwas falsch verstanden? ?(


Zumindest in den meisten Fanon-Kreisen wird es so gehandhabt...

Ach? Äh, gut; da kann man dann wohl nichts machen ;)
No heroics into Saint Devote

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.872
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #78 am: 01.03.09, 15:36 »
Zitat
Original von Max
Zitat
Original von Friedebarth
Mein Englischlehrer spielt das (und der ist 25!) und noch eine Lehrerin, die mich allerdings nicht unterrichtet. Dann kommt noch ein Klassenkamerad hinzu.

Ich könnte mir gut vorstellen dass D&D auf Holodecks gespielt wird: Anhand von realen Würfeln, Charaktersheets etc. können Spieler ihre Figuren mittels Konsole oder Sprachbefehlen bewegen. Eine Art Mischung aus D&D, die Sims und World of Warcraft.

Schon in zehn Jahren wird sich kaum noch jemand für WoW interessieren. Klar, reine Prognose meinerseits, aber diese Spielewelt ist so schnelllebig, dass Grundmuster zwar weitergetragen werden, so detailiert aber nicht überleben werden.

PS: Mensch, hast Du junge Lehrer!


Was WoW angeht widerspreche ich dir. in der letzten Ausgabe der Gamestar hatte Jörg Langer (langjähriger Chgefredakteur der Zeitschrift) eine ziemlich interessante Kolumne geschrieben WARUM WoW so erfolgreich sit. (auch wenn Mir das Spiel am A*** vorbeigeht)

Aber jetzt wieder BTT

[Nachtrag]
Riker kein Hauptchara. Öhhhm.

Are you kidding????

edas kann man noch eher Chakotay nachsagen. Aber Will? Hast du TNG wirklich geshen. Riker war nicht nur der mhm Loverboy der Ent-D Ich erinnere an die Folge, wo er zu den Klingonjen als austauschoffizier geht. oder Best of Both Worlds, oder das Pagasusprojekt, oder oder oder ... Ich könnte noch mehr Folgen aufzählen, wo riker mit im Mittelpunkt stand, ohne das er hinter einer hübschen Frau her war.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2022


Friedebarth

  • Petty Officer 2nd Class
  • *
  • Beiträge: 455
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #79 am: 01.03.09, 16:06 »
Ja. Aber was ist Riker? Riker ist ein fröhlicher Schürzenjäger der naiv und aggressiv ist, egal ob zu anderen (höheren und niederen) Offizieren oder sonstigen Pappkameraden, wie Little Miss Perfect aus der Schnapsdrossel-Ep.

Und weiter? Kannst du noch mehr über seine Persönlichkeit sagen, das hier nicht schon gesagt wurde? Nein? Eben. Er wird kaum charakterisiert. Das zeichnet eine typische AFAF-Figur aus - und AFAFs können keine Hauptfiguren sein. Ergo ist Riker nichts als ein Staffelfüllender AFAF. Kein Hauptcharakter.

@Max: Im englischsprachigen Gebiet sind die meisten Lehrer sehr jung, daher auch bei uns.

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Oberkommandierender
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 36.122
    • DeviantArt Account
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #80 am: 01.03.09, 17:20 »
@ Friedebarth
So langsam frage ich mich, warum du ein Trekkie bist. Wenn doch alles doof und jeder Charakter ein blöder Hund ist. Riker ist einer der coolsten Charaktere von TNG er hat zwar eine Libido wie seinerzeit James Kirk, aber er ist auch ein verantwortungsvoller und treuer Offizier, passionierter Musiker und Sportler, ein sehr guter Freund zu seinen Kollegen. Kann aber auch wenn es drauf ankommt, ungemütlich werden. Er weiß was Ehre ist, hilft wo er kann und ist ein relativ ausgeglichener Charakter. Es gibt dutzende Folgen, wo Riker bewiesen hat, dass er nicht nur der Alibi Charakter des Ersten Offiziers ist. Unter anderem in \"Der Austauschoffizier\", \"Das Pegasus Experiment\", \"Riker 2 = ?\", \"Best of Both Worlds\", \"Galavorstellung\", \"Star Trek 7\", \"Star Trek 8\" und \"Star Trek 9\"

Na ist das genug Charakter?
:: MEIN PORTFOLIO:: http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1859.0.html
- Si vis pacem para bellum -

RPG Charakter: - Lieutenant Ynarea Tohan / Stellvertr. Sicherheitschef -

 

Friedebarth

  • Petty Officer 2nd Class
  • *
  • Beiträge: 455
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #81 am: 01.03.09, 18:10 »
Ich finde Riker ja nicht ausschließlich schlecht, ich versuche zu begründen warum ich finde dass er ein Nebenchar ist. Wenn du versuchst jemanden von XYZ zu überzeugen wirst du keine Gegenargumente gegen XYZ aufbringen, oder? ;)

Tolayon

  • Lieutenant Commander
  • *
  • Beiträge: 4.488
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #82 am: 01.03.09, 18:28 »
Also Rilker ist ganz gewiss kein Nebencharakter - meiner Meinung nach ist jeder der im Vor- bzw. Abspann regulär und regelmäßig erwähnt wird ein Hauptcharakter; obendrein ist er nach Captain Picard der ranghöchste Offizier an Bord!

Gut, trotz der regelmäßigen Erwähnung gibt es durchaus auch Charaktere die man eher als Nebencharaktere bezeichnen kann - bei ENTERPRISE z.B. Travis Mayweather. Aber von dessen mangelnder Präsenz ist Riker Lichtjahre entfernt!
Überhaupt würde ich eigentlich alle Führungsoffiziere in TNG als Hauptcharaktere ansehen; lediglich Wesley ist von den regelmäßig auftretenden Figuren für mich ein Nebencharakter.

Max

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 16.733
  • Adagio non molto
    • http://home.arcor.de/epgmm_trip/ST-BSB-09.html
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #83 am: 01.03.09, 23:42 »
Auch Wesley bekam seine Charakterisierung: In Bezug auf die eigenen Fähigkeiten (positiv wie negativ), im sozialen Segment (positiv wie negativ), grundsätzlich also seine Verortung in Vergangenheit, Gegenwart und für die Zukunft.

Zitat
Original von Alexander_Maclean
Was WoW angeht widerspreche ich dir. in der letzten Ausgabe der Gamestar hatte Jörg Langer (langjähriger Chgefredakteur der Zeitschrift) eine ziemlich interessante Kolumne geschrieben WARUM WoW so erfolgreich sit. (auch wenn Mir das Spiel am A*** vorbeigeht)

Spielprinzipien können (können!) die Zeiten überdauern, Spiele / Spieltitel selber nur höchst selten.
Mei, was waren die Lucasfilm-Adventures beliebt, mit ihren launigen Rätseln, mit ihrem charmanten Humor und mit ihrem simpel-funktionalen Gameplay. Und etwas mehr als ein Jahrzehnt später gibt es nichts mehr, das direkt mit ihnen gleichzusetzen ist.
Also: Wir sprechen uns in zehn Jahren wieder, urteilen über D&D und WoW spätestens im 24. Jahrhundert  8)
No heroics into Saint Devote

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.872
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #84 am: 02.03.09, 08:23 »
Zitat
Original von Tolayon
Also Rilker ist ganz gewiss kein Nebencharakter - meiner Meinung nach ist jeder der im Vor- bzw. Abspann regulär und regelmäßig erwähnt wird ein Hauptcharakter; obendrein ist er nach Captain Picard der ranghöchste Offizier an Bord!

Gut, trotz der regelmäßigen Erwähnung gibt es durchaus auch Charaktere die man eher als Nebencharaktere bezeichnen kann - bei ENTERPRISE z.B. Travis Mayweather. Aber von dessen mangelnder Präsenz ist Riker Lichtjahre entfernt!
Überhaupt würde ich eigentlich alle Führungsoffiziere in TNG als Hauptcharaktere ansehen; lediglich Wesley ist von den regelmäßig auftretenden Figuren für mich ein Nebencharakter.


Eine Meinung, der ich bedenkenlos zustimmen kann.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2022


Friedebarth

  • Petty Officer 2nd Class
  • *
  • Beiträge: 455
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #85 am: 02.03.09, 20:29 »
Ich betrachte das ganze halt mehr literarisch.

Nur weil jemand oft (oder sogar immer) auftaucht und in den Credits erwähnt wird ist er kein Hauptcharakter. Ein Hauptcharakter ist für mich eine echte Figur, der ich eine Persönlichkeit zuordnen kann, mit der ich mich gewissermaßen identifizieren kann. Aber solche Pappkameraden, wie Riker als wechselmütiger Frauenheld nun mal ist, nenne ich nicht Hauptcharakter.

Versucht doch mal eins dieser Adjektive Rikers Gesamtverfassung zuzuordnen: Heiter, melancholisch, aggressiv, feige, egoman, selbstlos, gehorsam, stur.

Geht nicht? Genau. Er ist \"mal so mal so\". Und mal-so-mal-so Charaktere sind einfach keine Hauptcharaktere...

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.872
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #86 am: 02.03.09, 20:51 »
Zitat
Original von Friedebarth
Ich betrachte das ganze halt mehr literarisch.


Und entschuldige, genau das ist dein fehler.

Die literariischen Anforderungen an eine Figur auf eine FERNSEH - Figur zu übertragen kann nur scheifgehen. Genau so zu erwarten, dass ein Film zu einer Buchvorlage genau dieser entspricht. Film und Fernsehen sit eben ein gänzlich anderes medium als ein Buch.

Und ich kann mir vorstellen, dass viel Fabnficautoren versuchen bei der Darstekllung der eibzelnen Szenen ihrer Gesichten sich nahe am Fernseh vorbild zu orientieren.

Und ich glaube das ist Lairis gelungen. Entwerder du oder Max haben sie dafür gelobt, dass ie den Grundsatz \"Show, don\'T tell.\" perfekt umgesetzt hat.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2022


PercyKeys

  • Lieutenant
  • *
  • Beiträge: 2.685
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #87 am: 02.03.09, 20:56 »
Sehe ich ähnlich - auf ne ganze Serie gesehen wäre es ziemlich eintönig und eher unglaubwürdig wenn die einzelnen Figuren charaktermäßig immer im selben Raster bleiben...

Tolayon

  • Lieutenant Commander
  • *
  • Beiträge: 4.488
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #88 am: 02.03.09, 21:09 »
Außerdem gibt es selbst oder gerade in der anspruchsvollen Literatur oft auch sehr wechselhafte Charaktere - von daher ist dies nicht nur ein \"Privileg\" des Fernsehens.

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Oberkommandierender
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 36.122
    • DeviantArt Account
Star Trek - Defender Episode 1: "Böses Erwachen"
« Antwort #89 am: 02.03.09, 22:38 »
Jeder Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens, fügt Charaktereigenschaften hinzu und legt auch hin und wieder ein paar davon ab. Ich denke auch bei Riker, der möchte ich mal anmerken eine rein fiktive Figur ist. Ich kann in ihm ganz klar eine Rote Linie erkennen und stimme Alex Percy und Toly zur gänze zu.
:: MEIN PORTFOLIO:: http://www.sf3dff.de/index.php/topic,1859.0.html
- Si vis pacem para bellum -

RPG Charakter: - Lieutenant Ynarea Tohan / Stellvertr. Sicherheitschef -

 

 

TinyPortal © 2005-2019