Autor Thema: Schiffe und Raumstationen der 5. Taskforce (Diskussionsthread)  (Gelesen 70901 mal)

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Max

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Ich hab's mal hier her verschoben, weil es sonst off-topic gewesen wäre:

Zitat
Warum sollte es keine geben? Ich gehe sogar davon aus das es ein paar Galaxys in der Taskforce gibt. Warum auch nicht?

Diese Frage kann ich nur mit einem unbedingten Ja beantworten. Auch die TFs haben alle größeren Kreuzerklassen im Angebot und auch sicher einige alte Mirandas und Constellations zu Patrollienzwecken. Die größeren Kreuzer sind zwar ein wenig aufgerüstet worden, wie zum Beispiel die Ambassador, vorallem was Waffen- und Verteidigungstechnik angeht aber die TFs unterhalten auch einige Einheiten der Galaxy in der Normalvariante und in der speziellen Kampfschiffvariante mit den drei Gondeln. Ein Vertreter ist zum Beispiel die USS LEVIATHAN.
BTW: Man hat ja auch in DS9 gesehen, dass die Galaxys bei Chintoka einiges austeilen konnten.
Dann sind auch Familien an Bord?
Die Schiffe der "Galaxy"-Klasse, die man in Krisensituationen gesehen hat (zum Beispiel auch am Ende von "Endgame"), sind meiner Vorstellung nach größtenteils (wobei man bei DS9 vielleicht doch mehr Vorlauf hatte) schnell zusammengezogen worden.
Stimmt, dass die "Galaxy"-Klasse sehr viel Feuerkraft hat, bewies sie ja ein ums andere Mal. Bei der Dreigondel-Version gruselt es mich immer ;) :what Deswegen wäre es ja auch eine Option, einfach nur Antriebssektionen für die Taskforce zu verwenden.
Welche Forschungsaufgaben gibt es denn bei UO? Rein als Kreuzer wäre die "Galaxy"-Klasse wohl unterfordert.

Alexander_Maclean

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Soweit ich weiß, sind bei den TF Galaxys keine Familien an Bord. In Belars Verse wird davon sowieso abgerückt.

Ich denke den Platz kann man für zusätzliche MACO Einheiten benutzen.
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Max

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Soweit ich weiß, sind bei den TF Galaxys keine Familien an Bord. In Belars Verse wird davon sowieso abgerückt.

Ich denke den Platz kann man für zusätzliche MACO Einheiten benutzen.
;(
Das ist aber schade.
Mal abgesehen davon, was die MACOs dann den lieben langen Tag machen sollen (trainieren, trainieren, trainieren, essen, trainieren, Holodeck zur Entspannung, trainieren, essen, trainieren, schlafen ;))...
Da sind doch dann andere Schiffe echt sinnvoller in der TF aufgehoben. Natürlich soll das Konzept der "Galaxy"-Klasse verhältnismäßig vielseitig und umrüstbar sein, aber an sich ist sie ja als Forschungsschiff oder doch Allrounder konzipiert worden.

Fleetadmiral J.J. Belar

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@ Max

Zitat
Und sind dann doch auch Familien an Bord ;) ;) ;)
Die Idee mit den Forschungsmissionen im cardassianischen Raum und in den Gebieten der Breen finde ich bestechend. Und trotzdem auch irgendwie heikel, oder? Die Föderation hat den Krieg wohl letztlich irgendwie gewonnen und die Cardassianer haben wahrscheinlich auch andere Probleme, aber ich stelle mir das auch diplomatisch gefährlich vor, wenn die Schiffe in einem Raum operieren und ihn ausforschen, ohne so richtig eingeladen worden zu sein.

Aber um nicht off-topic zu werden, hatte ich den Aspekt auch hier angesprochen.

Nein auf den Schiffen der TFs und auch auf den Tiefenraumforschungsschiffen der normalen Sternenflotte sind keine Familien mehr ansässig. Die Sternenflotte will nach den Geschehnissen um Wolf 359, dem Crash der Ent-D und seit dem Dominionkrieg keine zivilen Opfer mehr riskieren. Nur noch in Ausnahmefällen werden Zivilisten auf Schiffen gestattet. Caradassia und Breen sind nach dem Friedensschluss am Ende des D-War Protektorate der alliierten und Cardassia steht unter Föderationsverwaltung. Belar ist Gouverneur von Cardassia und arbeitet mit Premierminister Garaks Regierung zusammen. Faktisch ist es so, dass das cardassianische Militär sogut wie gar nicht mehr existiert und dessen Aufgabe nun die 5. TF übernommen hat und um ein Gebiet verteidigen zu können, muss man es kennen. Also wird auch geforscht.
Natürlich ist der Friede in der cardassianischen Union noch nicht stabil und es kommt auch zu Zusammenstössen und die Missionen sind gefährlich (Siehe ESTRELLA DEL ALBA 1) aber dafür sind die TF Schiffe ja da.

Zitat
Stimmt, dass die "Galaxy"-Klasse sehr viel Feuerkraft hat, bewies sie ja ein ums andere Mal. Bei der Dreigondel-Version gruselt es mich immer ;) :what Deswegen wäre es ja auch eine Option, einfach nur Antriebssektionen für die Taskforce zu verwenden.
Welche Forschungsaufgaben gibt es denn bei UO? Rein als Kreuzer wäre die "Galaxy"-Klasse wohl unterfordert.

Mich nicht. Ich finde sie eigentlich ganz schön.
Aber das ist wohl geschmackssache. Bei UO gibt es die Erforschung der cardassianischen Gebiete und darüber hinaus, was dahinter liegt und nie für die Sternenflotte zugänglich war, weil man hätte durch deren Raum reisen müssen. Das sind Forschungen die wir auch von der normalen Sternenflotte kennen. Kontaktaufnahmen, Planetenerkundungen, Ausgrabungen etc. Sie dient aber auch als mittlerer Träger und Materialtransporter und eben als Schlachtschiff.

Zitat
Das ist aber schade.
Mal abgesehen davon, was die MACOs dann den lieben langen Tag machen sollen (trainieren, trainieren, trainieren, essen, trainieren, Holodeck zur Entspannung, trainieren, essen, trainieren, schlafen ;))...
Da sind doch dann andere Schiffe echt sinnvoller in der TF aufgehoben. Natürlich soll das Konzept der "Galaxy"-Klasse verhältnismäßig vielseitig und umrüstbar sein, aber an sich ist sie ja als Forschungsschiff oder doch Allrounder konzipiert worden.

Die MACOs an Bord der TF Schiffe machen etwas mehr als nur trainieren, essen und schlafen. Sie sind voll in den Sicherheitsdienst integriert und unterstehen an Bord dem Sicherheitschef. Der MACO-Leader dient meist als stellvertretender Sicherheitschef. Nicht umsonst stammen die meisten MACOS aus der Sicherheitsabteilung und haben noch ein zusätzliches Training genossen und verfügen über spezielle Ausrüstung.

Gruß
J.J.
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RPG Charakter: - Lieutenant Ynarea Tohan / Stellvertr. Sicherheitschef -

 

Max

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Nein auf den Schiffen der TFs und auch auf den Tiefenraumforschungsschiffen der normalen Sternenflotte sind keine Familien mehr ansässig. Die Sternenflotte will nach den Geschehnissen um Wolf 359, dem Crash der Ent-D und seit dem Dominionkrieg keine zivilen Opfer mehr riskieren. Nur noch in Ausnahmefällen werden Zivilisten auf Schiffen gestattet.
Einerseits ist das schon verständlich und auch logisch, aber irgendwie eher nach den gegenwärtigen "Regeln". Gut, Angst um Leib und Leben wird man ja wohl immer haben. Aber wenn man sich die jetzige Diskussion rund um den Terror vergegenwärtigt, sprechen sich die Leute ja auch dafür aus, sich von Gewalt nicht die eigene Lebensweise diktieren zu lassen. Projiziert man das auf die Zukunft, könnte dort diese Einstellung weiter getrieben worden sein: Natürlich kann ein Schiff wie die Ent-D mal zu einem Einsatz gerufen werden oder einer gefährlichen Raumanomalie begegnen. Aber viele, viele Krisen (wie VGer, die Wal-Sonde, die Borg, Shinzon, der DK selbst, um nur ein paar Beispiele zu nennen) haben auch gezeigt, dass es selbst aus der konservativen Perspektive heraus gedacht keinen sicheren Hafen mehr gibt, die Familien auf der Erde oder anderen Kolonien nicht wirklich sicherer aufgehoben sind.
Und dann muss man sich eben fragen, wie sinnvoll oder einfach "gut" es ist, von vielen, vielen zahntausend Personen zu verlangen, kein echtes Privatleben führen zu dürfen, zu dem ein Familienleben ja zu zählen hat. Deswegen halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass die Menschen (und die Außerirdischen sowieso) da eine fundamental andere Einstellung gewonnen haben. Letztlich wäre das auch ein interessantes Science Fiction-Konzept, eben gerade weil sich das für uns immer noch ein wenig merkwürdig anfühlen würde, Familien an Bord solcher Einrichtungen zu wissen. Ob es funktioniert oder nicht, besser: ob es glaubwürdig ist oder nicht, entscheidet dann ja der FF-Schreibende.

Caradassia und Breen sind nach dem Friedensschluss am Ende des D-War Protektorate der alliierten und Cardassia steht unter Föderationsverwaltung. Belar ist Gouverneur von Cardassia und arbeitet mit Premierminister Garaks Regierung zusammen. Faktisch ist es so, dass das cardassianische Militär sogut wie gar nicht mehr existiert und dessen Aufgabe nun die 5. TF übernommen hat und um ein Gebiet verteidigen zu können, muss man es kennen. Also wird auch geforscht.
Natürlich ist der Friede in der cardassianischen Union noch nicht stabil und es kommt auch zu Zusammenstössen und die Missionen sind gefährlich (Siehe ESTRELLA DEL ALBA 1) aber dafür sind die TF Schiffe ja da.
Gerade der cardassianische Raum dürfte ja ein Pulverfass sein. Ich würde die Cardassianer so einschätzen, dass sie mit ihrem Stolz arge Probleme damit haben, wenn die Föderation direkt bei ihnen allgegenwärtig ist und das Sagen hat. Selbst wenn es das Militär dem Namen nach nicht mehr gibt, gibt es doch immer noch viele Soldaten, die erst einmal friedlich beschäftigt werden wollen :(

Ich finde sie eigentlich ganz schön.
Aber das ist wohl geschmackssache.
Das ist wahr :D ;)

Bei UO gibt es die Erforschung der cardassianischen Gebiete und darüber hinaus, was dahinter liegt und nie für die Sternenflotte zugänglich war, weil man hätte durch deren Raum reisen müssen. Das sind Forschungen die wir auch von der normalen Sternenflotte kennen. Kontaktaufnahmen, Planetenerkundungen, Ausgrabungen etc.
Um eine nicht unbekannte ST-Figur zu zitieren: Das klingt faszinierend :) Ich hoffe, dass Du Dich auch bald einmal einer solchen Geschichte annimmen wirst :)

Die MACOs an Bord der TF Schiffe machen etwas mehr als nur trainieren, essen und schlafen. Sie sind voll in den Sicherheitsdienst integriert und unterstehen an Bord dem Sicherheitschef. Der MACO-Leader dient meist als stellvertretender Sicherheitschef. Nicht umsonst stammen die meisten MACOS aus der Sicherheitsabteilung und haben noch ein zusätzliches Training genossen und verfügen über spezielle Ausrüstung.
Ja, aber auch als Teil der Sicherheitsabteilung werden die MACOs in der überwältigenden Mehrheit der Tage an Bord nicht wirklich etwas sinnvolles - sofern man Training als Vorbereitung auf einen Ernstfall als nicht extrem produktiven Zeitvertreib werten möchte - zu tun haben.

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Ja, aber auch als Teil der Sicherheitsabteilung werden die MACOs in der überwältigenden Mehrheit der Tage an Bord nicht wirklich etwas sinnvolles - sofern man Training als Vorbereitung auf einen Ernstfall als nicht extrem produktiven Zeitvertreib werten möchte - zu tun haben.

Na ja. Astronauten-Kandidaten trainieren auch den ganzen lieben langen Tag lang, obwohl sie nicht sicher sein können, dass sie je für einen richtigen Weltraum-Einsatz herangezogen werden. Die sehen das bestimmt trotzdem nicht als Zeitverschwendung, sondern als Prozess. Sie wissen ja, worauf sie sich einlassen, und werden dann schon einen Beruf gewählt haben, der dennoch ihren Interessen entspricht.

Das Training der MACOs wird sicher anders aussehen, als zumindest als Fitnessenthusiast hört sich ein "essen, trainieren, trainieren, essen, trainieren, essen, holodeck, schlafen" gar nicht so unangenehm an. ;) :D
"Maybe it's a little early. Maybe the time is not quite yet. But those other worlds... promising untold opportunities... beckon. Silently, they orbit the sun. Waiting."

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Max

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Deswegen ja auch der Einschub in meinem, von Dir zitierten Satz.
Das geht dann schon in die Richtung des Kommentars Picards in FC, die Menschheit arbeite, um sich selbst zu verbessern. Da möchte dann eben auch ein Sicherheitsoffizier oder MACO möglichst fit und vorbereitet sein.
Mir persönlich fällt es aber eben schwer, mir die "Galaxy"-Klasse als Truppen- oder MACO-Transporter vorzustellen, weil ich das "romantisierte" Bild eines Schiffs vor Augen habe, das zu viel größerer Bandbreite (eben auch "Produktivität" wie etwa der Mehrung des Wissens für die Allgemeinheit) geschaffen wurde.

Bei Astronauten liegt für mein Empfinden der Fall noch ein bisschen anders. Sie sind in einem Auswahlprozess und dann, wenn sie wirklich ins All fliegen dürfen, müssen sie auch fit sein und sich fit halten, weil der Muskelapparat ohne künstliche Schwerkraft so abbaut.

 

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