Autor Thema: Ein Mikrokosmos der Möglichkeiten - Geschichten auf dem Holodeck  (Gelesen 1637 mal)

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David

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Da Belar ja ein ähnliches Thema vorgestellt hat und dieses auch in vielen Star Trek Episoden immer wieder vorkam, würde ich gerne diesen Thread zum Thema "Holodeckgeschichten" eröffnen?

Habt ihr euch schon mal an solchen Geschichten versucht?
Eignen sich diese überhaupt zur Verfassung von Romanen?
Welche Szenarien habt ihr genutzt oder welche wären interessant?
Könnte man überhaupt damit mal etwas anderes erzählen als das, was wir schon aus Star Trek TV Folgen kennen?

Hier ist nun Platz zum Meinungsaustausch, Konzeptionszeichnungen, Ideen und Vorstellungen.

SSJKamui

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Ich hatte mal versucht, eine Holodeckgeschichte zu schreiben, wo die Leute alle Superhelden werden. Da habe ich aber irgendwie den Faden verloren und alles zu lächerlich geschrieben, weshalb ich dann abgebrochen habe.

David

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Überlegt hatte ich auch mal, eine Geschichte auf dem Holodeck spielen zu lassen.
Aber einen "Cadets-Roman",... ich glaube, das wäre nix für mich, muss ich ehrlich sagen.

Ich möchte Science Fiction schreiben und keinen Western, Gansteroman oder sonst was.
Daher habe ich bislang immer einen großen Bogen um das Thema Holodeck gemacht - ich denke, das wird bei Cadets auch so bleiben.

Es sei denn, es würde mir wirklich mal eine konkrete, wirklich gute Idee einfallen, die sich auf anderem Wege nicht realisieren ließe (klar, jetzt könntet ihr sagen "nimm zur Not halt Q oder ein ähnliches Wesen...) - nö der wird ebenfalls nicht vorkommen.
Die Q haben sich als Thema in Star Trek IMO mehr erschöpft, als die Borg.

Alexander_Maclean

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Man kann das Holodeck durchaus für tolle Geschichten nutzen. Besonders wenn man eher Charakterstorys machen möchte.

Lustig wird es IMO auch, wenn die betreffenden nicht wisssen, dass ie auf einen Holodeck sind, so wie in Stars erster Akademiegeschichte.
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sven1310

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Finde ich auch. Das Holodeck bietet viele Möglichkeiten. Sei es das man es für Untersuchungen nutzt als auch für Abenteuer.
Die Technologie ist nunmal bestandteil der ST Welt.

Man könnte so Abenteuer in einer Fantasywelt schreiben aber auch Historische Ereignisse.
Du könntest auch Zeitgenössisches einbauen mit etwas Gesellschaftskritik. Dabei bietet sich dann der Fish out of Water Charakter an.
Ich meine, von einer Zeitreise mal abgesehen, gibt es nicht viele Möglichkeiten deine Charaktäre das heutige Hamburg zu zeigen. ;)

David

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Ich meine, von einer Zeitreise mal abgesehen, gibt es nicht viele Möglichkeiten deine Charaktäre das heutige Hamburg zu zeigen. ;)

Ohne einen wikrlich triftigen Grund zu haben halte ich alle Dinge wie Zeitreisen, Krieg, Militarismus, etc. aus meinen Romanen heraus.
Und für eine "nonsens-Geschichte" möchte ich keine Zeit/Arbeit verschwenden.

Meine Romane haben Priorität

Max

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Das Holodeck ist sicherlich eine spannende Einrichtung.
Eine gute Anwendung, wo ich sagen würde "Hey, das ist für die Geschichte unbedingt notwendig" oder "Die Pointe kann ich ohne Holodeck nicht erreichen" ist mir aber bislang eigentlich nicht untergekommen, wobei ich auch bei genaueren Nachdenken nicht ausschließen kann, dass auch bei mir in einer Story mal das Holodeck auftauchte.
Dreh- und Angelpunkt oder eben unabdingbarer Rahmen für eine Handlung war es bei mir aber wirklich nie. Zum einen würde ich dann auch eher dazu neigen, meine Figuren in eine exotische außerirdische Umgebung zu schicken, zum anderen geht es mir da auch eigentlich wie David: Nicht dass Zeitreisen oder eben "antiquierte Rahmen" für Geschichten nicht auch mal nett sein können, aber in erster Linie schreibe ich Science Fiction und wenn ich einen Bond-like Thriller oder einen Western schreiben will, würde ich gleich in dieses Genre überwechseln.

Das Holodeck ist aber auch eine spannende Methode zur Visualisierung oder Rekonstruktion - man denke an "In den Subraum entführt" oder "Der unbekannte Schatten".
Vielleicht gibt es ja auch noch ganz andere Anwendungarten :)

Alexander_Maclean

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Ich meine, von einer Zeitreise mal abgesehen, gibt es nicht viele Möglichkeiten deine Charaktäre das heutige Hamburg zu zeigen. ;)

Ohne einen wikrlich triftigen Grund zu haben halte ich alle Dinge wie Zeitreisen, Krieg, Militarismus, etc. aus meinen Romanen heraus.
Und für eine "nonsens-Geschichte" möchte ich keine Zeit/Arbeit verschwenden.

Meine Romane haben Priorität

Du hättest ja den Roman "feren Welten" von der Thematik her auch auf dem Holodeck spielen lassen können.

Und wie bereits von mri erwähnt sind Holodeckstorys gute Plätze für Charakterstorys.

Eben um die differenz zwischen dem was die Figur sein will und dem was sie normalerweise ist.

Ein Extrembeispiel in dieser beziehung wäre Regbarclay.

Zugegeben in einer Romaneihe macht das etwas weniger Sinn. Daher ist dein argument durchaus nachvollziehbar.

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Tolayon

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Also ich lasse das Holodeck grundsätzlich nur nebenbei laufen, meistens für irgendwelche besonderen Zeremonien oder technische Tests - aber eine ganze Geschichte darauf aufbauen werde ich kaum, denn dann ist die Gefahr groß, dass man sich zu sehr in den virtuellen Welten verliert und diese auch für den Autor reizvoller werden als die "Wirklichkeit" auf dem Raumschiff bzw. der Station.

Lairis77

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Meine zweite Star Trek - Defender Weihnachtsgeschichte (http://www.sf3dff.de/index.php/topic,2339.15.html) spielt fast komplett auf dem Holodeck. Auch hier ist den Leutchen nicht klar, dass sie sich die ganze Zeit auf dem Holodeck befinden (und jetzt bitte diesen Spoiler bis nächste Weihnachten vergessen ;)).
Hier wars für den Plottwist absolutely necessary. Aber sonst gibt's bei Defender höchstens mal kleine Szenen auf dem Holodeck, so zur Auflockerung.
"Ich habe diese Geschichte nur gepflanzt, aber sie wächst, wie sie will, und alle verlangen, dass ich voraussehe, welche Blüten sie treiben wird." (Cornelia Funke: Tintentod)


 

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