Autor Thema: Uru'ana (Ctoa-Spezies)  (Gelesen 1834 mal)

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Aneel Mkorian

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Uru'ana (Ctoa-Spezies)
« am: 28.06.13, 15:45 »
Die Uru'ana sind vor allem anderen neugierige Forscher mit dem Drang zu helfen. Sie gehören zu den fünf Gründungsvölkern der Union der freien Völker. Ihre Schiffe erreichen hohe Überlichtgeschwindigkeiten, was sie dazu in die Lage versetzt, weite Forschungsreisen zu unternehmen. Allerdings haben mehrfache Zusammenstöße mit gobelianischen Kreuzern die Uru'ana dazu veranlasst, ihre Schiffe stark zu panzern und zu bewaffnen. Innerhalb der Union sind ihre Schiffe die effizientesten und abgesehen von den Kampfschiffen der Sulafari auch die am besten bewaffneten.

Uru'anische Schiffe erreichten die Erde bereits vor vielen tausend Jahren und kamen in regelmäßigen Abständen zurück, da sich abzeichnete, dass die Wesen, die auf der Erde Intelligenz entwickelten, eines Tages in der Lage sein würden, das Weltall zu erobern. Etwa um 375 irdischer Zeitrechnung war das letzte Mal, dass die Uru'ana die Erde besuchten. Wurden sie und ihre Geschenke, ihre Entwicklungshilfen, vorher gern gesehen und mit Freuden empfangen, wurden sie bei ihrem letzten Besuch dämonisiert. Es existieren viele Bildnisse auf der Erde, die Uru'ana mehr oder weniger korrekt darstellen.
Die friedliebenden und großzügigen Wesen besitzen gespaltene Hufe, feuerrote Haut, einen langen, in einer Pfeilspitze auslaufenden Schweif und eine gerade Anzahl Hörner auf dem Kopf. Da ihr Organismus auf Schwefel beruht und sie ihre Energie aus Schwefelverbindungen ziehen, schwingt bei vielen Uru'ana immer ein leichter Schwefelgeruch mit. Jene, die viel mit anderen Spezies zu tun haben, achten sehr darauf, dass dieser Geruch nicht zu stark wird und möglicherweise als Belästigung wahrgenommen wird.
Diese Beschreibung passt erstaunlich gut auf die mythologische Gestalt des Teufels, der als Sinnbild des Bösen dargestellt wird.

Weibliche Uru'ana besitzen trotz ihrer Andersartigkeit eine hohe Anziehungskraft, die vor allem von mammaloiden Spezies (also Säugetiere) stark empfunden wird. Die Augenfarben variieren von schwefelgelb über alle möglichen Rottöne bis hin zu pechschwarz.

In den letzten Jahrzehnten wurden immer wieder Fälle von uru'anischen Söldnern bekannt, die für genügend Geld alles tun, was der zahlende Kunde wünscht. Diese Söldner schrecken auch vor Morden nicht zurück. Ein solches Verhalten ist untypisch für diese Spezies und wird von der Union nicht toleriert. Die Söldner verlieren ihre Bürgerschaft in der Union und werden, bei Verbrechen an Unionsbürgern, aus dem Hoheitsgebit verbannt.
Ich glaube nicht an Kapitulation.

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Antw:Uru'ana (Ctoa-Spezies)
« Antwort #1 am: 29.06.13, 09:59 »
Wow, das ist ja mal eine originelle Idee! Der Teufel als Entwicklungshelfer - ja, warum denn nicht!? Jeder Herrscher hätte sie verteufelt, denn durch die großzügige Hilfe, die sie gewiss den Menschen haben zukommen lassen, verliert er ja seinen Einfluss...

Was ich etwas skeptisch betrachte ist die Anziehungskraft der Weibchen auf Säugetiere. Schwefelverbindungen zeugen normalerweise von  Verfall (denken wir nur mal an faulende Eier) - die uns als Nahrungsmittel eben nicht gerade verlockend erscheinen. Natürlich könnte sich auch ein mehr oder minder starker Geschlechtsdimorphismus entwickelt haben...

(Ein bisschen erinnern sie mich auch an die Devaronianer aus dem Star Wars-Universum - aber wieso auch das Rad zweimal erfinden!?)

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Uru'ana (Ctoa-Spezies)
« Antwort #2 am: 29.06.13, 12:34 »
Ich finde diese Idee total genial. Auch mir hat der "Teufel als Entwicklungshelfer" sehr gefallen und wie du die wachsende Abneigung der Menschen beschrieben hast. Das ist ein sehr interessante Volk, wie ich finde.
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Aneel Mkorian

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Antw:Uru'ana (Ctoa-Spezies)
« Antwort #3 am: 29.06.13, 14:16 »
Erstmal auch hier vielen lieben Dank für die Worte. Es hilft halt doch sehr, wenn man nicht der Einzige ist, der ne Idee gut findet. *lach*

Jeder Herrscher hätte sie verteufelt, denn durch die großzügige Hilfe, die sie gewiss den Menschen haben zukommen lassen, verliert er ja seinen Einfluss...

Ganz genau so war das gedacht, auch im Bezug auf geistliche Herrscher.

Was ich etwas skeptisch betrachte ist die Anziehungskraft der Weibchen auf Säugetiere. Schwefelverbindungen zeugen normalerweise von  Verfall (denken wir nur mal an faulende Eier) - die uns als Nahrungsmittel eben nicht gerade verlockend erscheinen. Natürlich könnte sich auch ein mehr oder minder starker Geschlechtsdimorphismus entwickelt haben...

Bei der Anziehungskraft der weiblichen Uru'ana dachte ich eher an das ästhetische und Hormone. Leider bin ich nasal gehandicappt, ich rieche kaum was, daher kam mir der Geruch nicht ganz so wichtig vor. Das Schwefelige musste jedoch sein, da dieser Geruch ja auch mit dem teufel in Verbindung gebracht wird. Aber die Idee mit dem Dimorphismus ist gut, passt wunderbar rein.

(Ein bisschen erinnern sie mich auch an die Devaronianer aus dem Star Wars-Universum - aber wieso auch das Rad zweimal erfinden!?)

Wie schon gesagt, mit Star Wars bin ich lange nicht so versiert wie mit Star Trek. Ich kenn die Devaronianer auch vom Namen her nicht, aber ich denke, eine schnelle Internet-Suche sollte da Klarheit schaffen... mehr oder weniger. xD

Wow, das ist ja mal eine originelle Idee! Der Teufel als Entwicklungshelfer - ja, warum denn nicht!?

Ich finde diese Idee total genial. Auch mir hat der "Teufel als Entwicklungshelfer" sehr gefallen und wie du die wachsende Abneigung der Menschen beschrieben hast. Das ist ein sehr interessante Volk, wie ich finde.

Ich hätte nicht gedacht, dass die Idee tatsächlich so originell wäre. *lach* Ich mache das eigentlich ganz gerne so, beispielsweise ist mein Kleriker in Neverwinter ein Tiefling. Offensichtliche Gegensätze, die doch irgendwie funktionieren, darauf steh ich total.
Ich glaube nicht an Kapitulation.

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Antw:Uru'ana (Ctoa-Spezies)
« Antwort #4 am: 29.06.13, 18:58 »
Gerüche sind äußerst wichtig, wenn wir sie auch nie so bewußt wahrnehmen, wie Bilder. Hier erzählt uns Star etwas über so ein Geruchsexperiment:
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,549.msg161644.html#msg161644

Fakt ist auf jedenfall: Wir entscheiden unterbewußt anhand von Gerüchen, ob wir jemanden "riechen" können oder nicht. Jemand, der nach faulen Eiern riecht möchte ich nicht wirklich in meiner Nähe haben, auch wenn sie aussieht wie die Göttin aller Schönheiten.

Zitat
Offensichtliche Gegensätze, die doch irgendwie funktionieren, darauf steh ich total.

Vielleicht sollten wir uns da mal austauschen - ich kann dir die "Crew der Maniac" anbieten: Das sind rund 20 Wesen, die alles quasi "Fehlbesetzungen" auf ihrem Posten sind: Ich habe einen Captain, der nicht kommandiert, eine Klingonin als Ärztin, die Romulanerin mimt die Psychologin, eine Pflanze als Pilot, ein Cardassianer als Transporterchef, der Taktikoffizier entstammt einer Spezies, die sich lieber unterwirft und Verträge schließt, als zu kämpfen...

 

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