Autor Thema: Tolayons Fan-Universum  (Gelesen 784 mal)

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Tolayon

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Tolayons Fan-Universum
« am: 15.01.16, 11:55 »
Hier habe ich mal eine zeitliche Übersicht über mein Universum erstellt ...
Sie ist alles andere als lückenlos, was bei einem Gesamtzeitraum von ca. 2 Millionen und zwei Galaxien Jahren auch unmöglich zu schaffen wäre. Immerhin habe ich die mir am wichtigsten erscheinenden Großreiche eingezeichnet:






Zu den einzelnen Reichen noch folgende Erläuterungen:

Heimische Galaxie

Iconianisches Reich
Nach der Zerstörung ihrer Heimatwelt vor 200.000 Jahren zerstreuten die überlebenden Iconianer sich in alle Richtungen. Ein paar Gruppen wanderten schließlich als erste in die Neue Galaxie aus, wo ihr Schicksal sich verliert. Erst fast zwei Millionen Jahre später stellen die Kinder von Soong in jener anderen Galaxie fest, dass ausgerechnet die Mirialaner die nächsten Nachkommen der Iconianer sind (wenn auch mit gerade einmal 12 bis 17 Prozent genetischer Übereinstimmung).
Die Ur-Iconianer sahen den Menschen tatsächlich zum Verwechseln ähnlich, wiesen jedoch eine eigenständige innere Anatomie auf. Durch zahlreiche genetische Experimente brachten sie ausgewählte Fragmente ihrer DNA in zahlreiche andere Spezies mit ein, was eine Rekonstruktion des ursprünglichen Genoms fast unmöglich machte.


Konföderation Freier Planeten
Die unmittelbare Nachfolge-Organisation der Föderation, die ca. 3000 - 4000 Jahre nach deren Gründung entsteht. Sie ist insgesamt lockerer strukturiert, planetare Streitmächte bleiben weitestgehend erhalten bei gleichzeitiger Integration in die Sternenflotte. Deren altes Delta-Logo aus Föderationszeiten wird durch das vulkanische UMUK-/ IDIC-Symbol abgelöst.
Die Kinder von Soong sind zu jener Zeit bereits eifrig dabei, altes Wissen aus der Föderation zu retten und - als anonyme Bewahrer - an die gegenwärtigen Generationen weiterzugeben.


"Allianz des Lichts"
Über dieses Bündnis ist am wenigsten bekannt, da die seine Entstehung beobachtenden Soong-Androiden fast vollständig vernichtet wurden und der Rest nur fragmentarische Daten bewahren konnte. Allem Anschein nach handelt es sich bei der Allianz des Lichts um eine Art Vorgänger-Organisation des Jedi-Ordens, und es wird vermutet, dass eine galaxisweite Schlacht mit Bajor als Zentrum stattfand. Gerüchten zufolge soll sogar Benjamin Sisko wieder auferstanden sein, um auf der Seite der Propheten und der Nachfahren der Menschen gegen die Pah-Geister und anderen Inkarnationen der Finsternis zu kämpfen.



Neue Galaxie

Hoffen-Hegemonie
Eine oligarchisch-autoritär regierte Großmacht von regionaler Begrenztheit. Ein Rat aus wohlhabenden Geschäftsleuten und einflussreichen Militärs versklavte insgesamt 23 nichtmenschliche Völker, die allesamt als minderwertig angesehen wurden. Durch eine nicht nur diktatorische Politik gelang es der Hegemonie, immerhin fast 10.000 Jahre zu existieren, wobei sie zum Ende hin fast schon demokratische Züge annahm. Dennoch ließ sich ihr Zerfall nicht aufhalten.


Konföderation von Atavia
Dieses Großreich knüpfte - wenn auch ohne jedes Wissen über das Original - wieder an die Prinzipien der Föderation aus der alten Galaxie an. Der große Unterschied bestand darin, dass das menschliche Volk von Atavia eine Elite aus Psi-begabten Individuen hervorbrachte, welche lange Zeit als "Elementarbändiger" jeweils ausgesuchte Materie mittels Telekinese manipulieren konnten. Später vereinheitlichten sich ihre Kräfte, und sie wurden von Seiten der Kinder von Soong als erste "direkte" Vorfahren der späteren Jedi und anderen machtsensitiven Individuen angesehen.
Je nach Sichtweise existierte die Konföderation zwischen 15.000 und 40.000 Jahren (die letzten 25.000 als deutlich kleinere und losere Allianz).


Die "12 Kolonien"
Gerüchten zufolge sollen sie schon einmal, lange vor Gründung der alten Föderation existiert haben. Einige anthroprozentrische Forscher, welche die Menschen der Erde als direkte Nachfahren der Iconianer ansahen, mutmaßten, dass eine Zwischen-Zivilisation existiert haben könnte, welche unter Einfluss der Polluxaner den polytheistischen Glauben entwickelte und diesen ca. 100.000 v. Chr. auf die Erde brachte. Handfeste Beweise für diese Theorie wurden allerdings nie gefunden.

Als gesichert hingegen gilt die Existenz der "12 Kolonien" in der Neuen Galaxie. Unbekannte seitens der Kinder von Soong versuchten zum ersten Mal, einer neuen Zivilisation ausgewählte Informationen über die Wurzeln der Menschheit in Form von Artefakten und Überlieferungen zukommen zu lassen. Tatsächlich entwickelten diese Menschen einen polytheistischen Glauben sowie die Akzeptanz einer fernen, mystischen Erde als gemeinsamen Ursprungsort.
Psi-Kräfte waren bei dieser Inkarnation der Menschheit wieder weit weniger ausgeprägt; dafür entwickelten sie intelligente und sogar empfindungsfähige humanoide Roboter, welche sie "Zylonen" nannten. Nachdem diese sich in einem blutigen Krieg gegen ihre menschlichen Herren auflehnten, machten die Überlebenden sich auf der Suche nach der geheimnisvollen Erde. Doch anstatt sie zu finden, gründeten sie nur wieder die nächste neue Zivilisation.


Galaktische Republik
Die bislang ausgereifteste (wenn auch nicht auf jedem Gebiet) und umfassendste, von Menschen gegründete Zivilisation. Zuvor mussten die Kinder von Soong jedoch etwas nachhelten, indem sie die von der Dunklen Seite der Macht getriebenen Rakata von ihrer ebensolchen Verbindung trennten. Dabei mutierte das zu diesem Zweck erschaffene Virus zunächst, so dass Millionen von Rakate starben, bis bei den Überlebenden der gewünschte Effekt eintrat.
Die Menschen, welche daraufhin nach und nach wieder zur dominierenden Spezies aufstiegen, hielten sich nicht erst lange mit der Erfindung eines vergleichsweise sehr langsamen Warpantriebs auf. Stattdessen entwickelten sie - teils auf der Basis alter Rakata-Technologie - gleich einen weitaus effizienteren Hyperantrieb, welcher jedoch auf präzise Sternenkarten zur Navigation angewiesen war. Deshalb war es auch möglich, innerhalb des bekannten Raums jeden Punkt binnen weniger Tage (später sogar nur Stunden) zu erreichen, während mehr die Hälfte der Galaxie noch weitestgehend unerforscht war.

Die Galaktische Republik, welche die meiste Zeit ihrer Existenz von den Psi-begabten und machtsensitiven Jedi beschützt wurde, erfuhr im Verlauf ihrer Geschichte immer wieder Reformationen und Umbrüche, so dass einzelne Historiker das Alter jeweils unterschiedlich angeben. Insgesamt jedoch hat(te) sie mehr als 24.000 Jahre Bestand, und selbst die 23 Jahre Imperialer Herrschafft werden im Nachhinein oft als "unangenehme Unterbrechung" interpretiert, nach welcher die Republik sich binnen weiterer Jahrzehnte wieder zu fast alter Größe aufschwang.

SSJKamui

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Antw:Tolayons Fan-Universum
« Antwort #1 am: 15.01.16, 12:08 »
Erinnert mich ein wenig an das nie geschriebene Star Wars Buch, was THX1138 und Star Wars miteinander verbinden sollte. Dort entwickelte sich auf der Erde eine böse technokratische Diktatur. Eine Gruppe von Menschen hielt das nicht mehr aus, baute heimlich Kolonieschiffe und floh von der dem Untergang geweihten Erde. Die erreichten eine weit entfernte Galaxis, wo sie von einem bösen außerirdischen Imperium versklavt wurden, aber unter den Menschen haben sich Leute mit Psionischen Kräften entwickelt. Einer von denen, der wegen seiner Fähigkeit mit Hilfe der Macht am Himmel zu gehen "Skywalker" genannt wurde, probt den Aufstand. Weil das außerirdische Imperium gleichzeitig von einer Seuche betroffen ist, versetzt der Aufstand der Menschheit ihnen den Todesstoß. Am Ende führt das dann dazu, dass sich andere versklavte Völker der Menschheit anschließen und auf den Resten der Alienzivilisation die galaktische Republik gründen.

Hier einige Infos zu diesem nie produzierten Buch: http://www.starwars-union.de/nachrichten/10830/Von_American_Graffiti_zum_Krieg_der_Sterne/

(Dieses Buch war lange vor Knights of the Old Republic Konzipiert wurden, wurde aber nie geschrieben. Man vermutet, Bioware nutzte die Aufzeichnungen als Basis für die Rakatta.)


Die Bezüge zu Battlestar Galactica, Star Wars und Star Trek erkenne Ich direkt. Das Verhalten der Androiden als Beschützer der Menschheit erinnert mich allerdings auch ein wenig an Isaac Asimovs Foundation und Empire Romane, wo Androiden Aliens beseitigten, um die Menschen zu schützen.

Was Ich Cool finde: Endlich hier mal einer, der den "Long View" der Science Fiction nutzt. (Also wie bei Dune, Childhoods End, Lensman, Xenogears etc. eine Geschichte über einen riesigen Zeitraum erzählen will.)
« Letzte Änderung: 15.01.16, 12:15 by SSJKamui »

Tolayon

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Antw:Tolayons Fan-Universum
« Antwort #2 am: 15.01.16, 13:06 »
Asimovs "Foundation"-Reihe soll ja auch ein "erwachsener" Ansatz sein, den Aufbau eines galaktischen Großreichs zu beschreiben. George Lucas dagegen ging bei STAR WARS mehr den märchenhaft anmutenden Weg, welcher wiederum auf alte Schwarz-Weiß-Serien der 20er und 30er Jahre ("Flash Gordon", "Buck Rogers") erinnert. Auch Captain Proton lässt grüßen ;)

Kontikinx1404

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Antw:Tolayons Fan-Universum
« Antwort #3 am: 15.01.16, 17:39 »
Deine Übersicht über Dein Universum finde ich gut gelungen. Das ermöglicht es mir als Leser mich besser zurecht zu finden.
Auch das bei Dir verschiedene SF Serien erschien stört mich nicht, es hat ja alles seinen geregelten zeitlichen Ablauf.
Fehlt nur noch das du Stargate Atlantis mit verarbeitest. ;D

 

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