Autor Thema: So What Dictionary - Appendices, Maps & Gaps  (Gelesen 859 mal)

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Leela

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Was beim Schreiben übrig blieb

Hin und wieder tauchen seltsame Dinge auf die einer Erklärung bedürfen - aber eigentlich den Rahmen eines anderes Textes sprengen. Wer verdient am meisten daran das sich Captain Kirk immer das Shirt zerreißt? Wieso ist mein Kühlschrank eine Art Schwarzes Loch in das alles reingeht und das dennoch immer leer bleibt? Oder warum macht meine Katze just in diesem Moment neben das Katzenklo, statt hinein?

Alles wichtige Nebeninformationen die man unbedingt wissen muss, wenn man auf Parties mitreden will. Daher hier gesammelt; einige Überflüssige und dennoch ungemein wichtige Nebeninformationen.


Inhaltsverzeichnis
Eintrag 1 - Hotta Halme (Pflanze) - http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4217.msg211658.html#msg211658
Eintrag 2 - Allianz von Coro (Geschichte) - http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4217.msg212376.html#msg212376
Eintrag X - Die MEXO (Volk)
Eintrag X - Suevs Schattentore (Objekt)
Eintrag X - Der Fall von Xelis (Geschichte)
Eintrag X - Die Untersterblichen von So (Volk)
Eintrag X - Die Gravitationsnavigatoren (Volk)
Eintrag X - Die Dayad (Volk)
Eintrag X - Die Tofflins (Volk)
« Letzte Änderung: 21.08.16, 02:58 by Leela »

Leela

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Hotta Halme (Pflanzen)
« Antwort #1 am: 25.07.16, 17:00 »
Hotta Halme

Hotta Halme sind in der bekannten Galaxie eine Rarität - und Delikatesse zugleich. Vielleicht Vergleichbar mit den besten Cubanischen Zigarren...

Die Halme selber wachsen nur an einem bislang bekannten Ort, auf dem dritten Mond des Planeten Derivus im Deriva System.Der Dritte Mond selbst heisst Hotta, der 2. Kontinent darauf heisst auch Hotta und die wiederum darauf liegende riesige Tiefebene ist ebenfalls die Hotta-Tiefebene. Nur falls sich jemand wundert warum die Hotta-Halme so heissen. Um sie herum gibt es soviel Hotta, dass sie schlicht nicht anders heissen konnten.

Hotta Wiesen in der Hotta Tiefebene auf Hotta. Blau im Hintergrund Arsenid-Bäume - mit Schwerblüten.


Die Hotta Tiefebene geht irgendwann in ein gigantisches Gebirge über (es heisst auch Hotta, aber das tut hier nichts zur Sache) dessen höchste Gipfel über 10.000m hoch sind. In diesem Gebirge werden immer wieder grosse Mengen von giftigen Schwermetallen ausgewaschen... kommt die Schneeschmelze, spült es diesen giftigen Cocktail in sämtliche Flüsse der Hotta Ebene. Nicht nur die Flüsse werden so verseucht, sondern auch das Grundwasser, in der sonst so fruchtbaren Ebene...

Die Pflanzen dort (genau genommen gibt es nur drei häufigere Arten: Hotta Gras, Hotta Halme und Hotta-Baum Arseniden) haben sich an dieses Klima inzwischen perfekt angepasst.


Jahreszeit: Winter (der dauert nur 2 Monate)
Da der Winter in der Tiefebene sehr mild ist (Schneefallgrenze 1300m!) und das Fluss und Grundwasser sauber sind, nehmen die Halme Unmengen an Nährstoffen auf - gerade die Hotta Halme bilden dann an ihrem obere Ende eine Art Mischung aus Blüte, Blatt und Knolle aus. In diese Knollen an ihrem oberen Ende pumpen sie sämtliche Nährstoffe die sie nicht fürs Wachstum brauchen.

Jahreszeit: Schlamperiode (1,5 Monate)
In der kommenden Schlammperiode ziehen die Hotta Halme ihre Wurzeln etwas ein und „Verschließen“ sie schliesslich. Die Pflanze lebt jetzt nur noch von ihren Vorräten. Im Gebirge taut viel Schnee und flutet langsam die Tiefebene... Schwermetallgehalt in Flüssen und Grundwasser steigen um das 800fache an. Die Halme halten - dicht. Erst wenn nach einer Weile mit den letzten Fluten sich der Grundwasser-Schwermetallgehalt wieder einpegelt und die Flüsse das letzte Gift wegtragen, strecken die Hotta Halme ihre Wurzeln wieder aus.

Jahreszeit: Sommer (2 Monate)
Im Frühsommer pumpen die Hotta Halme ihre Nährstoffe zurück in ihre Wurzeln, sie fahren ihre Wurzeln immer weiter aus und (so pflanzen sie sich fort (es gibt auf Hotta keine Insekten zu einer Bestäubung) bilden darüber neue Halme aus. Der neue Halm nabelt sich ab und beginnt eigenes Wachstum.

Jahreszeit: Schlammperiode (1,5 Monate)
Da sich das Fluss- und Grund-Wasser in der Tiefebene nur vollständig geklärt hat(die Reste der Schwermetalle nehmen die Arseniden auf) und auch die fruchtbarsten Nährstoffe im Boden wieder nach oben steigen, beginnt nun langsam wieder die Nährstoffaufnahme der Halme - bis sie sich im Winter über wieder in voller Blüte und voller Nährstoffe befinden.

Hotta Halme blühen also ca. alle 6 Monate.


Wirkung und Komsum
Im Hotta Stengel selber befinden sich drei Kapillaröhrchen (ich hätte nie gedacht dieses Wort nach Ende des Biologie Unterrichtes je wieder zu gebrauchen. Doch siehe da... Also Herr Kunzmann, falls sie das lesen können: Es war nicht alles umsonst!). Über diese Röhrchen werden langsam die Nährstoffe nach oben oder unten transportiert.

Man erntet den Halm ohne Wurzel und knickt ihn etwa 5cm darüber ab - da an der Wurzel eventuell noch giftige Spurenelemente haften können. Hotta Wurzeln zu kauen ist eine beliebte (wenn auch nicht sichere) Selbstmordmethode. Nachdem der Halm nun „gebrochen“ ist, versiegelt er sich recht schnell. So hält er sich etwa 5-8 Monate. Will man den Halm „aktivieren“, hält man das abgebrochene Ende kurz über eine offene Flame und sengt es an. Der Halm merkt nun das er von unten her vertrocknet und beginnt langsam seine Nährstoffe freizusetzen und nach unten zu schicken... an der Stelle kann man den Hotta Halm in den Mund nehmen und über die nächsten 5-6 Stunden... leerkauen.

Die Hotta Nährstoffe sind ein hochgradig stimulierendes Gemisch. Es führt zu schnelleren Reflexen, aber teils auch verzerrter Farbwahrnehmung. Schmerzunempfindlichkeit und ebenso Glücksgefühle - sind je nach Dosis mit von der Partie. Dieser pflanzliche Drogencocktail kann daher auch recht Schnell zur Sucht führen. Im Prinzip wird davon abgeraten mehr als einen halben Halm alle 2 Tage zu kauen. Natürlich hält sich keiner dran... es gibt Individuene die locker ein Schachtel Hotta Halme pro Tag wegsaugen. Längerfristig bleiben in den meisten Fällen mindestens Gedächtnisstörungen zurück.

Auf vielen Planeten und in den meisten Restaurants westlich des großen Spiralnebels sind Hotta Halme deswegen auch verboten - und der Schmuggel damit blüht.


Hotta Halm Handel
Nur die Traders wissen wo die Halme sind und wann sie geerntet werden können. Der Handel damit hat eine ganze Unterart der Traders, nämlich die Hotta-Traders, reich gemacht. Aus Angst davor den  Planeten entdeckt haben die Traders dort in der Nähe weder Aussenposten noch Gerät positioniert. Lediglich zur Ernte-Saison scheuchen sie ein Heer Pflückhelfer (genau genommen Sklaven) über die Tiefebene und lassen die Halme abernten.
Noch reicher als die Hotta-Traders, sind nur die Hotta Schmuggler, die mit den Halmen Unsummen verdienen.


*Schreiberisches


Die Hotta Halme sind eigentlich nichts anderes als meine Rache an Lucky Luke... Ich meine, es gibt ne Menge Kinohelden die ohne Glimmstengel nur halb so gut rüberkommen... Clint Eastwood? James Dean?  Egon Olsen? John Wayne? Man muss nicht unbedingt Raucher sein... aber es sah cool aus und war ein Statement. Bis jemand meinte; „Ok das ganze kann ja tödlich enden.“ AHA! Also wenn John Wayne auf jemand schiesst kann das nur gut sein … wenn er dabei raucht, kann das andere umbringen?

Ich fand das immer ziemlich Heuchlerisch und zumal eine völlig „Überinterpretation“ dieser Darstellung. Ebenso wie der Cowboyhut bei einigen cool wirkt (zB Cameron Diaz!) ist das mit der Zigarette auch so gewesen. Trotzdem rannten nicht alle plötzlich mit Cowboyhüten herum... na Jedenfalls bei Lucky Luke haben sie es dann sogar noch geändert; er hatte plötzlich statt Kippe einen Grashalm im Mund...

Überhaupt war es plötzlich cool statt Zigarette so lässig nen Grashalm zwischen den Lippen zu haben. Irgendwann dachte ich bei mir; „Ihr habt doch nur ein Symbol durch ein anderes ersetzt - was wäre denn, wenn die Halme noch süchtiger machen als Zigaretten? Weiß denn jemand was in dem „Gras“ drin ist?“

Bei „meinem Universum“ habe ich mir dann gedacht, obwohl ich eigentlich auch „Raucher“ hätten einbinden können - "Nö, wir steigen jetzt auf Halme um. Nur das die noch „härter“ sind als Zigaretten."
 Wer also immer einen meiner Chars sieht der auf nem Halm rumkaut und denkt „Hey, - das ist ja soooo gesund! Alles so Öko hier! Klasse!“ der hat sich geschnitten. Das sind auch Suchtis! Das haben die Gesundheitsfetischisten nun davon. ;)




Feedback, Diskussion, Hotta Halm Vorbestellungen? -> Hier entlang!
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4215.0.html
« Letzte Änderung: 25.07.16, 17:05 by Leela »

Leela

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Die Allianz von Coro
« Antwort #2 am: 14.08.16, 16:43 »
Die Allianz von Coro


Coro war ein Titanplanet mit vier Monden. Während der Haupt-Planet selbst unbewohnt war, entwickelte sich auf jedem seiner vier Monde eine eigene Spezies. Zwei dieser Spezies entwickelten den Raumflug fast gleichzeitig und besuchten die anderen Monde - was dazu führte, dass alle vier Spezies Technologie und Wissen miteinander austauschten und fortan zwischen den Monden reisten. Dieser friedliche und gewinnbringende Austausch von Wissen kippte jedoch schnell, als der technologische Sprung auf allen vier Monden zu raschem Bevölkerungswachstum und damit zu Rohstoffknappheit führten. Alle vier Spezies begannen daraufhin Ansprüche auf den Rohstoffreichen und unbewohnten Hauptplaneten „Coro“ zu erheben. Es kam zum Krieg zwischen den Spezies.

Der Tausendjährige Krieg
In den nächsten beinahe 1000 Zyklen führten die vier Monde Krieg um den Hauptplaneten Coro. Es kam zu wechselnden Bündnissen, aber jeder Sieg und jede Niederlage währte nur kurz, denn keiner der vier Monde konnte die Vorherrschaft übernehmen oder gar einen entscheidenden Sieg erringen. Während inzwischen jede der vier Spezies Teile des Hauptplaneten Coro besetzt hatte und  ausbeutete, um Krieg gegen die anderen zu führen, dauerte der Krieg immer länger, wurde verlustreicher und schließlich Bestandteil der allgemeinen Kulturen dort. Reisende dieser Zeit mieden die gesamte Region und es gab das Sprichwort, dass von den Völkern die unter einem so „Unruhigen Stern“ geboren waren, niemals etwas Gutes ausgehen werde.

Das Ende der Sterne
Es heisst, als die Völker von Coro bereits tausend Jahre Krieg miteinander geführt hatten, wurde der Planet Nooan, der Planet mit dem Tal der Bernstein-Prophezeiungen entdeckt. Nooan war damals noch sehr jung und es heisst weiter, dass die aller ersten Fünf Prophezeiungen von dort den damals Fünf größten Völkern gegolten haben. Umso überraschender war es, dass der Legende nach, eine Prophezeiung für das damals unbedeutende und zerstrittene Coro dabei war. Ein Bote überbrachte angeblich die Prophezeiung welche in etwa besagte, dass 'wenn die Völker der vier Monde aufhören sich gegenseitig zu bekriegen -  und bis die Sterne fallen nur noch Krieg nach außen führen, dann würde den Völkern von Coro die größte Belohnung des Universums zu Teil werden.'

Die Interpretation dieser Prophezeiung war zweischneidig. Hieß dieses „nur noch Krieg nach Aussen führen“ - das man sich verbünden, aber ewig Krieg führen sollte? Oder war das „Nur“ lediglich eine Erklärung? Und wann sollte der Zeitpunkt sein, dass selbst die „Sterne fallen“?

Da der Krieg in den Kulturen schon fest verankert war, entschieden sich die Völker von Coro, der ersten - der kriegerischen Interpretation zu folgen: Die vier Spezies verbanden sich zur „Allianz von Coro“ - einem Bündnis allein zum Zweck Ewigen Krieg gegen andere zu führen.

Ob die Legende um die Prophezeiung zutrifft ist heute umstritten. Einige Kosmische Historiker gehen davon aus, dass es damals keine echte Prophezeiung gab, sondern das eine der Spezies von den Coro-Monden selbst den Text produzierte, um durch diesen Trick endlich den tausendjährigen Krieg zu beenden.



Die Allianz von Coro
Jede der vier Spezies wählte einen Krieger-König, und diese vier Könige von Coro bildeten einen Rat, der fortan die Allianz von Coro beherrschte. Durch den langen Krieg hatte die Allianz zudem eine Menge Erfahrung in Kriegsführung und Kriegstechnik. Kurz nach Gründung der Allianz begannen sie daher den „Krieg in alle Richtung“. Innerhalb von wenigen Jahren überrannte die Allianz von Coro den gesamten Sektor und besiegte und unterwarf sämtliche Spezies die sie vorfand. Die Kriegstechnik der Allianz von Coro entwickelte sich dadurch nur noch schneller - und bald galt Coro als unbesiegbar. Viele die zunächst an der Allianz oder der Prophezeiung gezweifelt hatten gaben nun ihre Bedenken auf... der „Ewige Krieg“ wurde zum unumstößlichen Dogma der Allianz von Coro.

Der ewige Krieg
Die Coro begannen nun den Krieg auf die gesamte Galaxie und sogar in die Weite Leere dahinter auszudehnen. Es ging ihnen nur noch darum zu siegen - und ihre Waffentechnik zu verbessern. Und die Allianz siegte Jahrtausend um Jahrtausend. Auf dem Höhepunkt der Coro Kultur beherrschte die Allianz etwa 2/3 der erforschten Galaxis. Es kam sogar vor, dass die Coro Planeten, welche sie schon besiegt hatten, links liegen liessen - nur damit diese Planeten sich erholten und erneut gegen sie stellten und so noch einmal besiegt werden konnten.

Zum Zeichen ihrer Macht wurde es Tradition, dass die Allianz von Coro jeden ihrer Könige auf einem eigenen Planeten oder Mond bestattete. Diese verschiedenen Grabmausoläen werden manchmal noch heute entdeckt - und ein ganzer Zweig Plünderer sucht danach. Angeblich soll es über 350 davon gegeben haben. Doch nach fast einhunderttausend Jahren und Sieg nach Sieg begann der schleichende Niedergang der Allianz von Coro.

Die Schlacht von Phara
Historiker sehen die Epoche mit dem Höhepunkt der Coro Kultur heute sehr unterschiedlich. Während einige die Coro schlicht als blutige Schlächter und Kriegslüsterne, nimmersatte Monster sehen, meinen andere Forscher, dass die Coro so etwas wie eine „Kunst des Krieges“ entwickelt hatten. Tatsächlich gingen den Coro bereits zur Blütezeit ihrer Kultur die Gegner aus - was dazu führte das sie eine immer ritualisiertere und auf Regeln bedachte Art der Kriegsführung ausbildeten. Die Gegner zu vernichten war (außer in der Anfangszeit) nie ein Anliegen der Coro, denn sie hätten sonst bald keine Gegner mehr gehabt. Besonders auch die Kriegstechnik der Coro stützt eher die zweite Annahme, denn selbst heute hunderttausende Jahre nach dem verschwinden der Coro gelten ihre Waffen und Relikte als modern und kaum beherrschbar.

Wie genau der Niedergang begann ist nicht bekannt. Aber die Allianz von Coro stieß auf ein (heute nicht mehr bekanntes) Volk, und - begann umgehend den Krieg gegen es zu eröffnen. Die Fremden erkannten jedoch schnell, dass die Coro auf herkömmliche Weise mit ihren Schiffen und ihrer Technik nicht zu besiegen waren. Sie stellten der Allianz von Coro daher eine Falle im Orbit eines Wasserplaneten der Phara hiess. Da die Fremden erkannt hatten, dass die Coro Schiff nicht zu besiegen waren, griffen sie den einzigen Gegner an, der übrig blieb: Die Piloten. Sie setzten im Orbit um Phara eine telepathische Waffe frei, welche sämtliche Coro in ihren Schiffe bewusstlos machten.

Danach begannen sie die Schiffe abzuschiessen, welche erst in den Orbit und schließlich in den Wasserplaneten gezogen wurden und versanken. Um ganz sicher zu gehen, die Coro ausgeschaltet zu haben, destabilisierten die Fremden die Eigenrotation des Wasserplaneten, was dazu führte, dass das Wasser des Planeten zu Eis wurde und sämtliche Schiffe, Technik oder eventuell überlebenden Piloten in ewigen Eis einfror. Von diesem Schlag hat sich die Allianz von Coro nie mehr erholt.



Es folgte noch einige Gefechte und Siege der Coro, aber sie verloren immer mehr beherrschte Territorien. Ob sie ganz besiegt worden wären oder sich wieder erholt hätten, diese Frage hat das Universum unbeantwortet gelassen, denn wenige Jahrzehnte nach der Schlacht von Phara wurde die Galaxie vom Ersten großen Subraumbeben erschüttert - und Coro verschwand für immer.

Das Verschwinden und die Restauration
Was genau passierte ist bis heute nicht gänzlich aufgeklärt. Als nach dem verheerenden Subraumbeben Überlichtflug wieder möglich wurde, war der Planet Coro verschwunden. Kurz darauf stritt man sogar schon darüber ob der Planet überhaupt je dort gewesen war, wo man ihn vermutet hatte. Viele gingen davon aus, dass Coro nahe dem Zentrum des Bebens gelegen habe und entweder zerstört oder in den Subraum gezogen und dann dort zerstört wurden sei. Andere wiederum gingen davon aus, dass die Coro die „Belohnung“ ihres Ewigen Krieges bekommen hätten, denn bei dem Subraumbeben war auch drei gutes Dutzend Sterne explodiert - so dass man die Prophezeiung, dass die Coro Krieg geführt hätten bis die „Sterne fallen“ durchaus als erfüllt ansehen konnte. Das Verschwinden von Coro erklären die Verfechter dieser Theorie damit, dass der Planet in „eine höhere Sphäre“ gehoben wurde.

Die Meisten Völker waren aber schlichtweg froh das die Coro weg waren. Coro Relikte und Waffen wurden verboten (was einen Schmuggel damit nicht unterband). Viele der bekannten Königsgräber der Coro wurden im Zuge der „Wiederherstellung“ durch orbitale Bombardements ausgelöscht. Alles was mit der Allianz von Coro zu tun hatte sank in einen Schatten aus Halbwahrheiten, Verbotenem und Mythen.

Nachwirkung
Heute gibt es in der Galaxie die sogenannte Coro-Zone, ein Gebiet das fast 50 Lichtjahre umfasst  und in welchem Coro einst irgendwo gelegen haben soll. Das Gebiet ist verseucht mit Piraten und Plünderern die versuchen dort wertvolle oder mächtige Coro Waffen oder Artefakte zu bergen - fast immer erfolglos. Coro Waffen so sie heute noch gefunden wurde sind... kaum beherrschbar und deswegen verboten - was sie in etwa so wertvoll macht wie einen kleinen Mond.

Altes, noch erhaltenes Königsgrab von Coro auf dem 12. Mond von Z'Tavnaor

Die Coro sind heute mehr Mythos als Wahrheit. Coro selbst ist verschwunden - seine Lage ist umstritten, der Eisplanet Phara auf dem ein Grossteil der Coro Flotte noch liegen könnte, wurde nie gefunden. Ab und zu hört man von einem gefundenen Königsgrab auf einem abgelegenen Mond oder Planeten - das auch schon vor tausenden Jahren geplündert wurde.

Selbst als man im Zuge der ersten großen Dayad-Kreuzzüge Forscher und Gesandtschaften aus-schickte um die Coro vielleicht doch noch aufzuspüren und um Hilfe zu bitten - wurde nichts substantielles gefunden.



Anhang: Coro Technologie

Coro Kampfschiff


Gerüchten nach reichte ein Coro Kampfschiff aus um einen kleineren Kampfverband anderer Schiffe in Minuten zu vernichten. Die Kampfschiffe der Coro sind extrem klein, wendig und so gut wie nicht anzuvisieren. Sie bestehen aus einer zentralen Kugel und einer Art „Scheibe“, welche um 360° um diese Kugel rotiert und durch eine Art „Energiebindung“ mit ihr verbunden ist. Die Schiffe sind extrem schnell und gut bewaffnet. Wie genau sein Überlichtantrieb und vor allem seine Energiereserven funktionieren ist nicht mehr bekannt.

Besonderheiten;
# Beschleunigung
Obwohl die kleinen Schiffe auch so schon nicht zu erfassen sind, können sie sich noch einen Vorteil verschaffen. Es ist möglich das innerhalb der kleinen Pilotenkugel eine Art „Zeitraffer“ Effekt erzeugt wird. Innerhalb der Kugel vergeht die Zeit dann etwas schneller... und gibt dem Piloten die Möglichkeiten präzisere und mehr Maneuver zu fliegen, und feindliche Schiffe in Sekundenbruchteilen auszumanövrieren. Für Feinde sieht dies so aus, als ginge das Coro Kampfschiff auf Überlicht und... kämpft dabei. Dieser Zeitraffer Effekt ist allerdings begrenzt und kann nur zwischen 2-3 Minuten aufrecht erhalten werden. Lässt man den Effekt länger laufen, führt dies zu Zellschäden beim Piloten, bishin zum Tod.

# Coro Maneuver
Zudem ist es möglich, dass die Schiffe das berüchtigte „Coro-Maneuver“ einleiten - eine Art Kamikaze Attacke. Diese bedeutet das sämtliche verbliebene Energie in Antrieb und Waffen geht und das Ringsegment bei Dauerfeuer um 360° in alle Richtungen rotiert. Zwar haben die Waffen keine grosse Reichweite bei diesem Manöver - aber durch die Rotation kann sich ein Coro Schiff problemlos durch andere Schiffe, Asteroiden oder Kometen „schneiden.“ Der Legende nach sollen Coro Schiffe mit dem Coro Manöver bis zu Kilometerlange Schlachtschiffe ihrer Gegner in Minuten in Fingernagel Grosse Stücke geschnitten haben.


# Null Energie Sicherung

Die Schiffe haben zudem eine Sicherung gegen Technikdiebstahl. Sollte die Energiesignatur des Piloten UND des Schiffes auf Null sinken (was zb nach dem Coro Manöver passiert), zerstört sich das Schiff selber.


Coro Königs-Kriegsstab

Der Kriegsstab war die ausgefeilteste Hand-Waffe der Coro. Seine Funktionen und Handhabung gelten im allgemeinen als so kompliziert, dass ein Leben nicht ausreicht um es zu erlernen. Man sagt, es wären mehr Besitzer des Kriegsstabes durch falsche Handhabung gestorben, als Gegner damit besiegt worden wären.  Jeder Coro König (oder königliche Verwandte) hatte das Anrecht auf einen eigenen Kriegsstab. Die Kriegsstäbe wurden zudem mit dem König begraben - und sind das bevorzugte und wohl wertvollste Plünderungszug in Coro Mausoläen.

Im deaktivierten Zustand ist der Kriegsstab nur eine Art „Griff“. Aus diesem lassen sich zwei Tritanium Klingen ausfahren (und wieder einziehen) - das Tritanium ist flüssig und härtet umgehend zu einer dünnen Klinge aus. Dazu lassen sich noch zwei Energieklingen ausfahren. Es ist auch möglich den kompletten Stab mit allen 4 Klingen zu aktivieren.

Die Energieklingen weisen dabei nochmals Besonderheiten auf. Zum einen können sie „gebündelt“ werden - das heißt ihre Energie zusammenziehen und dann als Schuss abgeben. Dabei erlischt die Energie-Klinge - und muss sich dann neu aufladen. Der Stab kann also in Ausnahmesituationen auch wie ein Schusswaffe feuern (ist allerdings nicht üblich, da zu energieintensiv). Zudem kann eine der beiden Klingen auf „Negativ“ Klinge gestellt werden, das bedeute ihr Energiefeld gibt keine Energie ab sondern absorbiert diese. Man kann also Schüsse abfangen - deren Energie in den Stab leiten und so den Kriegsstab während des Kampfes aufladen.

Im Normalfall reicht die Energie des Stabes für etwa anderthalb Stunden Nahkampf aus. Durch die „Schussfunktion“ kann man den Stab aber auch innerhalb von 5 Minuten komplett entladen. Bei richtiger Handhabung und regelmässigen und gutem Einsatz einer „Negativen Energieklinge“ kann ein geübter Kämpfer den Stab aber während des Kampfes so oft aufladen, dass er de facto immer volle Energie hat.



Coro Quecksilber Kampfanzug
Angeblich hatten die Coro auch Quecksilber-Kampfanzüge. Davon wurde aber seit tausenden Jahren keiner mehr gesehen.


Feedback, Diskussion, Hinweise zu unentdeckten Coro-Artefakten? -> Hier entlang!
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4215.0.html
« Letzte Änderung: 14.08.16, 16:55 by Leela »

 

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