Autor Thema: Die U.S.S. Stargazer aus PIC  (Gelesen 1695 mal)

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Max

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Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« am: 13.03.22, 13:43 »
So oft kommt es ja auch nicht vor, dass es in einer ST-Serie ein neues Sternenflottenraumschiff gibt und deswegen halte ich es für lohnenswert, wenn wir mal über das Schiff diskutieren.



Die Jungs von Trekyards haben sich die "Stargazer" auch etwas genauer angeschaut. Dort werden bei 10:30 Min., 13:40 Min. (siehe oben) und 15:06 Min. auch ein paar Bilder des Designs, die das Aussehen klarer als in der Folge "The Star Gazer" zeigen.
Hier der Link zu YouTube.

Und hier ist ein Link zum Memory-Alpha-Artikel des Schiffs.



Wie findet Ihr das Design?
Was ist schön, was weniger gelungen? In welcher Form könnten, wie in der Folge erwähnt, Borg-Elemten verbaut sein? Passt das Schiff in die gewählte Zeitlinie und ist sie ein würdiger Nachfolger für Picards Schiff der "Constellation"-Klasse?


Ohne gleich ins Detail gehen zu wollen, muss ich sagen, dass ich von der neuen "Stargazer" nicht ganz überzeugt bin.
Aber sie hat mich dazu gebraucht, mir eigene Gedanken dazu zu machen, wie in eine moderne Variante des Layouts der "Constellation"-Klasse aussehen könnte. Euch erwartet also bald ein weiterer Thread mit "meiner" "Stargazer" ;)

Alexander_Maclean

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #1 am: 13.03.22, 14:21 »
Ich finde sie ja größenteils ganz schick. Und die gewählte perpektive schmechelt ihr auch IMO sehr.

das Highlight sind für mich die Gondeln. Das design gefällt mir extrem gut. Aber man hätte die unteren Gondeln um 180° gedreht dass sie spiegelverkehrt zu den oberen sind.

Einzig die Mittelsektion ist mir zu verbaut. Die Sensorkuppeln auf eine und dann direkt übers hangartor. Und diese waffenmodule auch weg und stattdessen ein Torpeowerfer an die unterseite des Diskus wie bei der ENT E.
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Max

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #2 am: 13.03.22, 15:29 »
Die Frontansicht finde ich am interessantesten. Da kommt die Konfiguration mit den vier Gondeln am besten raus. Ich finde, es stimmt, was - wenn ich mich recht erinnere - Samuel von Trekyards gesagt hat, nämlich, dass es eine gute Idee war, die unteren Pylone ein bisschen anders, ein bisschen breiter zu gestalten.

das Highlight sind für mich die Gondeln. Das design gefällt mir extrem gut. Aber man hätte die unteren Gondeln um 180° gedreht dass sie spiegelverkehrt zu den oberen sind.
Ich finde es lustig, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können. Gerade die Warp-Gondeln sind mMn nämlich ein Schwachpunkt des Designs. Sie folgen der Formensprache, die DSC etabliert hat, indem sie schmal, kantig und sehr lang sind. Das kann man natürlich so machen, aber vom ästhetischen Ansatz her bringt das für mein Dafürhalten keinerlei Vorteile, schon allein deswegen, weil es unausgewogen ausschaut. Das zeigt sich finde ich auch hier: Die Untertassensektion und der ausladende Nebenrumpf wollen nicht so recht zu den Warp-Gondeln passen.
Die Gondeln um 180 Grad zueinander zu drehen, wie Du es vorschlägst, hätte ich zudem auch für eine gute Idee gehalten, wobei ich wahrscheinlich eher den Weg gegangen wäre, die Obere zu drehen.

Einzig die Mittelsektion ist mir zu verbaut. Die Sensorkuppeln auf eine und dann direkt übers hangartor. Und diese waffenmodule auch weg und stattdessen ein Torpeowerfer an die unterseite des Diskus wie bei der ENT E.
Das geht mir auch so.
BTW: Wo sind denn genau die Waffenmodule? Ich finde das gar nicht so klar ersichtlich.
« Letzte Änderung: 13.03.22, 16:52 by Max »

Will Pears

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #3 am: 13.03.22, 15:32 »
Mich störte vor allem dieses Ding, das mich an Autokennzeichen erinnerte, hier ab Minute 1:17 kurz im Bild: https://www.youtube.com/watch?v=WbeIMA98VWc. Gab's das vorher auch schon? Hab ich das bisher immer übersehen? Wofür soll das da sein? Bereits, dass die Föderation - und nur die Föderation! - ihre Schiffsnamen über den Rumpf pinselt, wirkte immer schon etwas... antiquiert. Aber was soll dieses Ding am Heck? Ist das für die Warp-Verkehrspolizei, falls ein Föderationsschiff zu schnell fliegt?? Ich bin nicht überzeugt.

Ansonsten mochte ich das Schiff eigentlich ganz gern.
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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #4 am: 13.03.22, 15:43 »
Mich störte vor allem dieses Ding, das mich an Autokennzeichen erinnerte, hier ab Minute 1:17 kurz im Bild: https://www.youtube.com/watch?v=WbeIMA98VWc. Gab's das vorher auch schon? Hab ich das bisher immer übersehen? Wofür soll das da sein? Bereits, dass die Föderation - und nur die Föderation! - ihre Schiffsnamen über den Rumpf pinselt, wirkte immer schon etwas... antiquiert. Aber was soll dieses Ding am Heck? Ist das für die Warp-Verkehrspolizei, falls ein Föderationsschiff zu schnell fliegt?? Ich bin nicht überzeugt.
Joah, Name und Registriernummer finden sich schon häufiger bei Raumschiffen der Sternenflotte und wirklich über den Rumpf verteilt - neben typischen Orten dafür auch an den Shuttlerampen, was ja nun wirklich nicht so verkehrt ist, schließlich möchte ein eintreffendes Shuttle ja auch wissen, wo es gerade landet ;) Der Bereich dort hinten bei der "Stargazer" berherbergt ja auch die Shuttlerampe, wobei die Darstellung in der Folge für meinen Geschmack ein bisschen verschleiernd war, wo genau die Tore liegen.
Dass es wie ein Nummernschild wird, ist wohl eher ein Zufall.

Will Pears

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #5 am: 13.03.22, 15:47 »
Joah, Name und Registriernummer finden sich schon häufiger bei Raumschiffen der Sternenflotte und wirklich über den Rumpf verteilt - neben typischen Orten dafür auch an den Shuttlerampen, was ja nun wirklich nicht so verkehrt ist, schließlich möchte ein eintreffendes Shuttle ja auch wissen, wo es gerade landet ;)

Das sollte ein:e Shuttle-Pilot:in hoffentlich nicht dann erst merken ;) :D

Aber hatte irgendein Schiff das denn wirklich 2 mal auf dem Rumpf? Ich kenne ja diese großen Aufschriften vorne, aber das dann noch mal zu haben, ist mir neu. Kann natürlich sein, dass mir das nie aufgefallen ist. Gibt's da noch andere Beispiele, die dir auf Anhieb einfielen?
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Max

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #6 am: 13.03.22, 15:59 »
Das sollte ein:e Shuttle-Pilot:in hoffentlich nicht dann erst merken ;) :D
Stimmt schon ;) :)

Aber hatte irgendein Schiff das denn wirklich 2 mal auf dem Rumpf? Ich kenne ja diese großen Aufschriften vorne, aber das dann noch mal zu haben, ist mir neu. Kann natürlich sein, dass mir das nie aufgefallen ist. Gibt's da noch andere Beispiele, die dir auf Anhieb einfielen?
Nun ja, ich kenne kein Schiff so gut wie die Enterprise-D und da kann ich Dir schon mal sagen, dass es zumindest hinter der Hauptshuttle-Rampe, im flachen Bereich dort, einen orange-gelben "Aufdruck" von "1701-D" (übrigens wirklich ohne "NCC") gab. Name und Registriernummer befinden sich auch an der Oberseite der Pylone, aufgeteilt mit rechts Name und links Nummer. Auch die Seiten der Pylone haben ein "NCC-1701-D". Und auf beiden Seiten steht unter der vorderen Torpedo-Rampe "ENTERPRISE".

Alexander_Maclean

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #7 am: 13.03.22, 17:11 »
Die Frontansicht finde ich am interessantesten. Da kommt die Konfiguration mit den vier Gondeln am besten raus. Ich finde, es stimmt, was - wenn ich mich recht erinnere - Samuel von Trekyards gesagt hat, nämlich, dass es eine gute Idee war, die unteren Pylone ein bisschen anders, ein bisschen breiter zu gestalten.

das Highlight sind für mich die Gondeln. Das design gefällt mir extrem gut. Aber man hätte die unteren Gondeln um 180° gedreht dass sie spiegelverkehrt zu den oberen sind.
Ich finde es lustig, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können. Gerade die Warp-Gondeln sind mMn nämlich ein Schwachpunkt des Designs. Sie folgen der Formensprache, die DSC etabliert hat, indem sie schmal, kantig und sehr lang sind. Das kann man natürlich so machen, aber vom ästhetischen Ansatz her bringt das für mein Dafürhalten keinerlei Vorteile, schon allein deswegen, weil es unausgewogen ausschaut. Das zeigt sich finde ich auch hier: Die Untertassensektion und der ausladende Nebenrumpf wollen nicht so recht zu den Warp-Gondeln passen.
Und mir gefällt das DSC  Gondel Design. Passt jetzt nicht in die Ära, weil sie kein Zwischenschritt zwischen den TOS und den TMP Gondeln ist. Wobei zwischen beiden designs war der Umstieg schon krass. Design technisch. Bei der Discovery selber stört mich ja her diese Lücken im Rumpf - du weist da bin ich kein Fan von - und die Unverhältmäßige Verteilung von Diskussektion zu maschienenrumpf.

Zitat
Die Gondeln um 180 Grad zueinander zu drehen, wie Du es vorschlägst, hätte ich zudem auch für eine gute Idee gehalten, wobei ich wahrscheinlich eher den Weg gegangen wäre, die Obere zu drehen.
MHm finde ich jetzt nicht. Weil dann hast du die dünnen stelle quasi *außen". Aber für ne abschließende Berwertung, müsste ich es halt auch sehen.

Zitat
Einzig die Mittelsektion ist mir zu verbaut. Die Sensorkuppeln auf eine und dann direkt übers hangartor. Und diese waffenmodule auch weg und stattdessen ein Torpeowerfer an die unterseite des Diskus wie bei der ENT E.
Das geht mir auch so.
BTW: Wo sind denn genau die Waffenmodule? Ich finde das gar nicht so klar ersichtlich.
Ich halte diese breiten Module wo die Pylonen dran hängen dafür.

Erinnert an die Waffenmodule der New Orleans Klasse.
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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #8 am: 13.03.22, 17:16 »
Nun ja, ich kenne kein Schiff so gut wie die Enterprise-D und da kann ich Dir schon mal sagen, dass es zumindest hinter der Hauptshuttle-Rampe, im flachen Bereich dort, einen orange-gelben "Aufdruck" von "1701-D" (übrigens wirklich ohne "NCC") gab. Name und Registriernummer befinden sich auch an der Oberseite der Pylone, aufgeteilt mit rechts Name und links Nummer. Auch die Seiten der Pylone haben ein "NCC-1701-D". Und auf beiden Seiten steht unter der vorderen Torpedo-Rampe "ENTERPRISE".

Hab mir inzwischen die 3-4 Modellchen, die ich hier habe, auch noch mal angesehen und festgestellt, dass das tatsächlich bei allen Schiffen der Fall ist, die ich besitze: Miranda-, Akira- und Excelsior-Klasse... Aber auch danke für die Info zur Galaxy-Klasse. Ist mir nie aufgefallen, aber ich war auch immer an den Szenen mit Menschen interessierter :D :D
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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #9 am: 13.03.22, 17:17 »
das Highlight sind für mich die Gondeln. Das design gefällt mir extrem gut. Aber man hätte die unteren Gondeln um 180° gedreht dass sie spiegelverkehrt zu den oberen sind.

Nicht nur hätte, sondern müsste, Alex.
Andrew Probert, einer der ersten großen Schiffsdesigner als Star Trek in die Kinos kam und das erste Revival erlebte, hat darauf in einer Episode von TrekYards (Starhip Designs with Andrew Probert) sehr treffend hingewiesen. Und zwar am Beispiel der Reliant. Hier wurden die Gondeln nicht gedreht, obwohl der Pylon statt wie bei der Enterprise von "unten" nun von "oben" angebracht wurde.

Warum das technisch falsch ist: der Zulauf für jedwede Energie aus dem Warpkern müsste - sofern die Gondeln in ihrer inneren Architektur beim Bau nicht gespiegelt wurden - immer an der gleichen Stelle erfolgen. Ich habe dazu einen Screenshot angehängt. (Siehe Anhang)

#1 ist der Zulauf der Energie für die Gondeln.
#2 ist die abweichende Stelle des Zulaufs für die unteren Gondeln.
#3 wäre die korrekte Anschlussstelle.

Das heißt also, dass die Energie streng genommen an einer Stelle in die Gondel eingeschossen wird, wo garkeine empfangenden Leitungen installiert sind.
Wenn die Gondeln jetzt innerlich gespiegelt wurden, dann wären zwar die inneren Anschlüsse "korrekt" an die Leitungen des Pylons angeschlossen... ABER im Falle der neuen Stargazer sind die Gondeln offensichtlich äußerlich und damit vermutlich auch innerlich nicht gespiegelt

Aber selbst wenn es nachträglich so erklärt werden würde... warum sollte man aus baulicher Sicht den Aufwand in Kauf nehmen, das Innenleben der Gonden zu drehen/anzupassen, wenn man sie einfach spiegelverkehrt am Pylon befestigen kann? Wir sind ja schließlich im Weltraum, da kann man die Gondeln getrost drehen.

Schade, dass hier diese Logik, die nun wirklich kein Hexenwerk ist, missachtet wurde bzw. man sich dieser technischen Gegebenheit vermutlich garnicht bewusst war. Das zeigt wie viel die innere Logik von Star Trek den Machern heute noch wert ist...

Bei der alten Stargazer hat man es noch richtig gemacht (Gleichzeitig wie gesagt bei der Reliant wieder falsch), hier aber leider nicht.

Ich habe noch einen 2. Screenshot angehängt, um die 2. Variante der Pylon-Anbringung - hier hätte man dann die Art der unteren Pylone auf die oberen Pylone übertragen - zu visualisieren.
« Letzte Änderung: 13.03.22, 17:20 by PercyKeys »

Kontikinx1404

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #10 am: 13.03.22, 17:19 »
Die Stargazer aus Picard habe ich auch gesehen. Mir persönlich gefällt das Raumschiff so mittelprächtig. Wie Max bereits erwähnte sind die Warpgondeln auch in meinen Augen der
Schwachpunkt des Designs. Meiner meinung nach sind sie am ende etwas dünn und auch zu kantig. Die länge ist aber OK.
Den Link zum Youtube Video habe ich mir angesehen. Von allen Ansichten gefällt mir persönlich die Ansicht von vorne/schräg von oben, am besten.
Leider kann man nicht genau erkennen was für einen Deflektor das Schiff hat, einen kleinen runden, oder ovalen. Das wäre noch einen interessantes Details.
Alle meine Geschichten sind auch in meinem Portfolio verfügbar.
Mein Portfolio: http://www.sf3dff.de/index.php/topic,3793.msg186274.html#msg186274

Max

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #11 am: 13.03.22, 19:21 »
Zitat
Die Gondeln um 180 Grad zueinander zu drehen, wie Du es vorschlägst, hätte ich zudem auch für eine gute Idee gehalten, wobei ich wahrscheinlich eher den Weg gegangen wäre, die Obere zu drehen.
MHm finde ich jetzt nicht. Weil dann hast du die dünnen stelle quasi *außen". Aber für ne abschließende Berwertung, müsste ich es halt auch sehen.
Ich weiß gar nicht, ob wir über das Gleiche sprechen.
Also mein Argument für eine Drehung der unteren Gondel lautet, dass dann die Spitze des Ramscoops nicht oben und unten außen ist. Das würde - beinahe hornartig - wehrsam aussehen. In der Ausrichtung, die mir vorschwebte, würde es optisch "fliehend" den Eindruck von Geschwindigkeit erzeugen.



Aber auch danke für die Info zur Galaxy-Klasse. Ist mir nie aufgefallen, aber ich war auch immer an den Szenen mit Menschen interessierter :D :D
Gerne, gerne. In vielen normalen Einstellungen sieht man auch ziemlich wenig von solchen Beschriftungen.



Andrew Probert, einer der ersten großen Schiffsdesigner als Star Trek in die Kinos kam und das erste Revival erlebte, hat darauf in einer Episode von TrekYards (Starhip Designs with Andrew Probert) sehr treffend hingewiesen.
Probert war und ist einer der Wenigen, die sich über die technischen Hintergründe Gedanken gemacht haben. Bei Sternbach war es eigentlich ähnlich. Die Neueren - und dazu muss man auch den durchaus genialen John Eaves zählen - beziehen das kaum noch mit ein.



Leider kann man nicht genau erkennen was für einen Deflektor das Schiff hat, einen kleinen runden, oder ovalen. Das wäre noch einen interessantes Details.
Das stimmt! Das war auch eines der Details, von denen ich gerne mehr gesehen hätte.

PercyKeys

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #12 am: 13.03.22, 19:39 »
Andrew Probert, einer der ersten großen Schiffsdesigner als Star Trek in die Kinos kam und das erste Revival erlebte, hat darauf in einer Episode von TrekYards (Starhip Designs with Andrew Probert) sehr treffend hingewiesen.
Probert war und ist einer der Wenigen, die sich über die technischen Hintergründe Gedanken gemacht haben. Bei Sternbach war es eigentlich ähnlich. Die Neueren - und dazu muss man auch den durchaus genialen John Eaves zählen - beziehen das kaum noch mit ein.

Das stimmt... und verwundert mich doch ziemlich. Man hat wohl intern damals solche Details nicht gut genug dokumentiert, damit sich ein John Eaves, Sternbach und Co. daran orientieren konnten (War ja auch Alles vor dem de facto Online-Archiv, das wir Internet nennen) oder man hat es nicht so ernst genommen... was sehr schade und mMn nicht nachvollziehbar ist.

Edit: Übrigens kann ich nur jedem Trekkie die Videos mit Andrew Probert und Trekyards ans Herz legen... sehr interessant und man spürt diese Liebe zum Detail und den Respekt vor Gene Roddenberry's Vorstellungen davon, wie Schiffe in Star Trek funktionieren.
« Letzte Änderung: 13.03.22, 19:49 by PercyKeys »

Max

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #13 am: 13.03.22, 20:43 »
Das stimmt... und verwundert mich doch ziemlich. Man hat wohl intern damals solche Details nicht gut genug dokumentiert, damit sich ein John Eaves, Sternbach und Co. daran orientieren konnten (War ja auch Alles vor dem de facto Online-Archiv, das wir Internet nennen) oder man hat es nicht so ernst genommen... was sehr schade und mMn nicht nachvollziehbar ist.
Also meiner Meinung nach muss man da ein wenig trennen - zwischen Aspekten wie den "Fünf goldenen Design-Regeln" von Roddenberry und Probert und einfach technisch sinnvollen Überlegungen, die für Raumschiffe wie für technische Erzeugnisse unserer gelten können.
Diese fünf Regeln weiterzugeben, quasi als ST-Design-Bibel, wäre schon sinnvoll gewesen, weil sie das Universum konsistent erscheinen lassen.
Das der zweite Aspekt sollte ja eigentlich eher logisch automatisch einfließen, wobei ich da den Ansatz von Doug Drexler auch nicht verkehrt finde, dass man aber der Zukunft auch einen Fortschritt zutrauen darf. Aber es ist schon so, dass jemand wie Eaves, so genial er ist, sich am Ende dann doch nur wenig darum kümmert, ob etwas technisch Sinn ergibt oder nicht; die Optik steht dann bei ihm (und anderen) über allem.

PercyKeys

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Antw:Die U.S.S. Stargazer aus PIC
« Antwort #14 am: 13.03.22, 20:57 »
Ja ich gebe Dir recht mit dem Trennen. Und es stimmt ja auch, dass Roddenberry über die 4-5 Regeln nichts weiter als verbindlich aufgestellt hat. Ich denke da kann man sich, wie du sagst, auch auf den Verstand der Designer verlassen, die eigentlich ein intrinsisches Bedürfnis danach haben sollten, dass Proprtionen und Technik Sinn ergeben... zumindest in einer SCIENCE-Fiction Welt. Ander wäre es natürlich bei Phantasy, da geht fast Alles... aber wir reden ja von Star Trek.

Interessant ist zB auch, dass eine der nach meiner Interpretation am nachvollziehbarsten und sinnigsten Regeln schon sehr früh gebrochen wurde, und zwar die, nach der die Warpgondeln nur paarweise funktionieren und freie Sicht aufeinander haben müssen. Probert erklärt das in einem der Video sehr gut, in dem er den Entstehungsprozess des Refits der Enterprise für den 1. Film skizziert. Demnach ist es wohl so, dass zwischen den Gondeln ein Energiefeld während des Warpflugs erzeugt wird. Ursprünglich wollte man dieses Feld auch in den Warp-Szenen darstellen, allerdings wurde das aus Budget-Gründen gestrichen. Das Konzept ist aber so genial, dass es in der Tat auf den Punkt plausibilisiert, warum die Enterprise von Anfang zwei Gondeln aufwies, zwischen denen sich eben keinerlei Hindernis befand.

Und leider sind nach dieser Logik Schiffe wie die USS Raven oder die Defiant nicht in der Lage, auf Warp zu gehen.

Edit: Sorry ich merke gerade, dass das sehr Off Topic wird.

 

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