Autor Thema: 3x05 - Imposters  (Gelesen 907 mal)

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Kirk

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3x05 - Imposters
« am: 17.03.23, 02:58 »
Ich bin mal so frei, da ich die Folge so eben gesehen habe und meine Meinung Kund tun will. Wenn ich mit der Eröffnung des ganzen irgendwelche Kompetenzen Übertrete sagt, Bescheid dann warte ich das nächste Mal. Abstimmung ist Veränderbar eingestellt, ich hoffe, das ist richtig?

_________

Also ich muss sagen mir hat die Folge sehr gefallen. Zum einen, weil sie einigen "Logiklöcher" in meinen Augen "gefixt" hat, bsw. Warum die Gründer anders aussehen als in DS9. Zumindest denke ich das das, wenn Evolution/Muation/Was weiß ich dafür sorgt, dass die Innere Organe nachbilden und sogar den Legendären: "Hier Blut, ich bin kein Gründer"-Test ohne Schummeln überstehen können, dann dürfte sich das auch in dem optischen Erscheinungsbild in Naturform widerspiegeln.
Auch wenn ich leider sagen muss, dass die ersten 15-20 Minuten für die Handlung der Folge bestenfalls rudimentär von Bedeutung sind.
Zu Ro, ich hätte ja mit jedem aus TNG, DS9 oder VOY gerechnet, der mal nen hohen Posten In Univers auf der Brücke hatte, ich habe irgendwie im ersten Moment an Kira gedacht. Naja, zumindest habe ich mich nicht in Geschlecht und Spezies geirrt :D auch wenn ich Ro gar nicht auf dem Schirm hatte.

Alles in allem finde ich das die Serie sich wie Star Trek anfühlt. Grade in dieser Folge kann niemand so wirklich sagen, dass es nicht Trek ist. Wir haben hier wieder philosophisches (Ro und Picard auf dem Holodeck) und die Idee mit dem Unterwandern von Feinden in der Flotte hatten wir deffinitiv in DS9 und mit den Gegnern die Später abgeändert wurden und die Borg wurden in Käferform auch in TNG. Irgendwie finde ich es nett das man die alten TNG Crew nun einen Plot machen lässt den man schon für TNG ähnlich vorgesehen hatte da aber nicht gemacht hat.

Größtes Logikloch ist aber der Mobile Holoemiter, ja den gabs in VOY... aber da war er ein Einzelstück und mit 500 Jahren aus der Zukunft stammender Technik. Wie lang ist die Voyager zum Handlungszeitpunkt wieder zurück? 23 Jahre wenn ich mich nicht verrechnet habe. In meinen Augen ein bisschen Schnell dafür das erstens Worf jetzt einen solchen hat, und zweitens das jeder Kriminelle in irgendwelchen dubiosen Planeten die Dinger kennt. Und jetzt kommt mir nicht mit "Kann er ja beim Überfall Informationen zu gefunden haben" ja türlich. Aber das man die dann auch Liest ist Zweifelshaft.
Allgemein erscheint mir der "Holoprojektor, Schafschützen, fast Abstech"-Plan ziemlich hanebüchen. Ich denke so etwas hingebogen des ist nur nötig da man zwei Charaktere durch den Plot schleifen muss. Nur Worf oder Raffi, vorzugsweise Worf, hätten es auch getan...

Ach und was mir noch aufgefallen ist, das ist aber eine sehr subjektive Sache, warum sehen die Uniformen eigentlich wieder total VOY Mäßig aus, die FC Uniformen waren viel Schicker...




Notenschnitt, Stand 20.03.2023, 7 Teilnehmer*innen:
3,14
« Letzte Änderung: 20.03.23, 21:51 by Max »
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drrobbi

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Antw:3x05 - The Imposter
« Antwort #1 am: 17.03.23, 06:36 »
Ja also...
mir hat die Folge auch gefallen und das ST Gefühl hatte ich auch, wenn auch Teils es sich so anfühlt als will man um jeden Preis einge Dinge in PIC einbauen, wie z.B. Ro....

Einen Karakter auftauchen zu lassen nur um ihn später sterben zu lassen, das können die Macher von PIC ja nun mal wirklich in Perfektion, wenn auch das hier zumindest einen Zweck dient, na ja sehen wir mal davon ab das das auch wieder mega konstruiert wirkt

Das Geheimnis um Jack finde ich eine Gute Wahl die sich als eine Art "mini" Plot durch die Staffel zieht und nebenher müssen sich Picard und Riker um andere Dinge kümmern, das weicht ein wenig von der Erzählweise der 1 und 2 Staffel ab, findet aber dennoch nicht ganz den Weg wie in TNG...mir gefällt es aber irgendwie

Naja und das mit dem Holoemitter...
denkt man mal in StarTrek-Denken, man verfügt über eine Replikationstechnik und über Scanner die alls bis aufs Atom scannen können, warum könnte man dann nicht "blind" so ein Ding kopieren ohne gross zu verstehen wie es läuft, die Grundlagen kennt man natürlich auch im 24/25. jahundert schon. Nur das jeder einen Hat, aber Worf ist ja nicht jeder sonder arbeitet ja offensichtlich für den Geheimdienst und wenn sowas einer hat dann diese Leute...
Das jeder Böse davon weis ist in der Tat unglaubwürdig, aber egal ich fands lustig wie Worf und Raffi den krinn getäuscht haben

Was die weiter entwickelten Formwandler angeht, so finde ich das wirklich logisch, hier schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Zum einen erklärt man wie die Formwandler nun unentdeckt bleiben können, zum anderen akzeptiere ich das auch gerne für das "modere" Erscheinungsbild. Denn wenn sie einen Weg gefunden haben den Bluttest zu bestehen indem sie z.b. Blutteile oder organe permanten nachbilden können, dann können sie vieleicht ihre Form nicht mehr zu 100% in matsch verwandeln, das würde dann die Optik erklären und wäre zur Abwechslung in PIC mal schon durchdacht.

Zumindest weis ich jetzt warum Moriati auftauchen wird..der Mobile-Emitter ist genau das was er damals gesucht hat...

für mich entwickelt sich Shaw gerade zum Liebling der Staffel, ich hoffe nicht das er noch geopfert wird...ich mag ihn

P.s. irgendjemand hat letztens hier geschrieben das ihm der "Würger" verdächtig an ein Jem-hada Schiff erinnert, ich glauben wir können uns denken warum das so ist, wenn wir doch jetzt wissen das eine Splittergruppe der Gründer ihr Unwesen treibt, dann sind die Jem-hada nicht weit.
« Letzte Änderung: 17.03.23, 07:05 by drrobbi »
Konfuzius sagt: Wenn alle Stricke reißen, dann bist du zu dick für die Schaukel :-)

Max

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #2 am: 17.03.23, 21:27 »
Ich bin nicht so begeistert von dieser Folge.
Wenn ich Folgen-Threads erstelle, gebe ich ja immer noch die "Beschreibung" der Note dazu. Eigentlich würde ich eine Vier vergeben, aber alles in allem fand ich "Imposters" nicht wirklich ausreichend gut, obwohl eine Fünf auch wieder hart erscheint.
Weil es schon viel Schlimmeres gab, nun also doch eine Vier.

MMn war "Imposters" über weite Strecken eher langweilig und rührselig.
Jack Crushers Visionen sind aufdringlich und obwohl ST sehr vielfältig ist, versprühen sie in meinen Augen kein ST-Feeling. Bei mir werden da eher wieder Erinnerungen an die erste (und zweite) Staffel von PIC wach.

Die Rückkehr von Ro Laren... Ich mochte diese Figur nie so richtig, sie (und der Maquis) war(en) ja eigentlich auch eher mit Blick auf DS9 und VOY Thema in TNG, obwohl ich zugebe, dass man sich damals schon auch etwas Mühe gegeben hat, sie und Picard interagieren zu lassen.
Das Gespräch auf dem Holodeck hat mich nicht sonderlich beeindruckt, weil es so "on the noise" und eben rührselig war: "Sie haben mein Herz gebrochen" - Du meien Güte! Das sind Dialog-Versatzstücke aus Soaps und Telenovelas.
Nichts gegen Aussprachen und Gefühle, aber das hat von der Herangehensweise mehr etwas von DSC.
Am Ende des Gesprächs ist die Gefühlswelt geklärt, okay, und sich gegenseitiges Vertrauen ausgesprochen, wobei man sich eigentlich fragen muss, woher das jetzt kommen soll. Dass Picard letztlich so etwas meint wie dass er Ros Perspektive doch noch einzunehmen vermochte, ist für mich keine schlüssige Folge der Handlung, sondern mehr eine Art erzwungener Wohlfühlmoment für eine Figur, die gleich sterben muss.

Dass Ro am Ende stirbt, hat mich nicht wirklich berührt, aber das wird vielen anders gehen. Es ist ein legitimes erzählerisches Mittel. Aber es ist nicht sehr effektvoll eingesetzt, wenn so eine Figur gerade erst wieder aufgetaucht ist.

Wo ich gerade beim Holodeck war: Ich kann dieses Bar-Set nicht mehr sehen. Ein seltsamer Trend im 25. Jahrhundert... Zuerst Château Picard und jetzt das "Zehn Vorne"... Dann soll man solche Orte doch gleich auf einem Raumschiff nachbauen, statt Holodecks im Dauermodus laufen zu lassen.

Okay, wir haben jetzt erfahren, dass die Formwandler nicht mehr einfach aufzuspüren sind. Aber für etwas, was in früheren Serien fünf Minuten einer Folge ausgemacht hätte, wurde eine ganze Folge verbraten. Mir war in "Imposters" viel zu wenig Entwicklung, gerade mit Blick darauf, dass die Hälfte der Staffel schon rum ist.

Es gab noch ein paar Merkwürdigkeiten, die man aber vielleicht nicht so hoch hängen sollte.
La Forge beispielsweise soll bestätigen, dass sie nicht tot ist? Hmm. Das alles wahrscheinlich nur für die Sich-Übergeben-Szene.

Was ist auf der Pro-Liste?
Es ist schön, dass Beverly so viel Konstruktives beitragen kann.
Die generelle Idee, das die Sternenflotte bis in die höchsten Kreise unterwandert ist, gibt auch was her.
EDIT: Und die beste Szene der Folge überhaupt, ist, wie Shaw Seven wieder in ihr Amt einsetzt, indem er einen Ritterschlag nachahmt!  :thumbup

Ach ja, und Worf und Raffi gab es ja auch noch.
Nicht, dass sie wirklich zu den guten Aspekten dieser Folge gehörten. Ein Vulkanier, der Mafia-Klischees bedient! Nun ja. Aber der Kampf zwischen den beiden und die Art, wie er endete, ohne dass Worf wirklich gestorben ist, hatte immerhin TOS-Charme.

Vielleicht mehr ein Detail, aber für jemanden, der sich für Designs interessiert, dennoch erwähnenswert: Die "Intrepid" ist fast nur ein CGI-Kitbash der "Titan", die selbst ein Anachronismus und zudem leider keine Augenweide ist.
Hintergrundinformation zum Schiff: Die "Intrepid" soll der "Duderstadt"-Klasse angehören - benannt nach der 2022 leider verstorbenen Ehefrau von Doug Drexler, Dorothy. Merkwürdig indes: Sie hieß mit Nachnamen "Duder"; woher kommt nur das "stadt", wenn es keine Anspielung auf die deutsche Stadt sein soll?

Bleibt zu hoffen, dass die nächste Folge wieder besser wird!




Ich bin mal so frei, da ich die Folge so eben gesehen habe und meine Meinung Kund tun will. Wenn ich mit der Eröffnung des ganzen irgendwelche Kompetenzen Übertrete sagt, Bescheid dann warte ich das nächste Mal. Abstimmung ist Veränderbar eingestellt, ich hoffe, das ist richtig?
Ja klar, natürlich kann jeder einen Thread erstellen :)
Ich war nur so frei, den Folgentitel zu berichtigen, denn die Episode heißt "Imposters", nicht "The Imposter".
Und darf ich den Notendurchschnitt ebenfalls ergänzen?

Alles in allem finde ich das die Serie sich wie Star Trek anfühlt. Grade in dieser Folge kann niemand so wirklich sagen, dass es nicht Trek ist.
Diesen Eindruck kann ich nicht so ganz teilen.
Gut, es gab das Gespräch zwischen Ro und Picard und es endete versöhnlich und ich überhöhe die Art und Weise, wie Sachen in TNG angesprochen wurden, sicher auch. Aber ich fand, es spielte sich zu sehr auf einer Gefühlsebene ab, in der man die oberflächlichen Impulse abarbeitete, ohne sich wirklich zu unterhalten. Das war kein echter Austausch. Für den Anfang okay, aber nachdem nichts mehr folgte, für meinen Geschmack zu wenig. Damit bleibt man so ziemlich auf dem Level der ersten beiden Staffeln - mit dem vielleicht einzigen Vorteil, dass man auf eine Figur zurückgreifen konnte, die ihren TNG-Rucksack mitbrachte. Das ist der vielleicht zentrale Trick dieser Staffel: Uns immer vorzugaukeln, da wäre etwas, nur weil mehr oder weniger erzwungen altbekannte Gesichter auftauchen.

Größtes Logikloch ist aber der Mobile Holoemiter, ja den gabs in VOY... aber da war er ein Einzelstück und mit 500 Jahren aus der Zukunft stammender Technik.
Na ja, nun, da man die Technologie untersuchen konnte, haben die vergangenen Jahr(zehnt)e vielleicht genügt, um das Prinzip zu verstehen.

Ach und was mir noch aufgefallen ist, das ist aber eine sehr subjektive Sache, warum sehen die Uniformen eigentlich wieder total VOY Mäßig aus, die FC Uniformen waren viel Schicker...
Mir gefällt der Schnitt / das Design auch nicht besonders. Es sieht nicht so wertig aus wie die FC-Uniformen.



für mich entwickelt sich Shaw gerade zum Liebling der Staffel, ich hoffe nicht das er noch geopfert wird...ich mag ihn
Ja, er hat schon was :)
Leider wäre ich nicht überrascht, wenn er die Staffel nicht überleben würde.
« Letzte Änderung: 17.03.23, 22:48 by Max »

drrobbi

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #3 am: 17.03.23, 23:08 »
@Max
Also als die Intrepid auftauchte, hatte ich ein DeJaVu richtung Copy&Paste-Flotte aus Staffel 1...keine Ahnung warum :lol
Konfuzius sagt: Wenn alle Stricke reißen, dann bist du zu dick für die Schaukel :-)

Kirk

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #4 am: 18.03.23, 01:11 »
@Max
Zitat
Ich war nur so frei, den Folgentitel zu berichtigen, denn die Episode heißt "Imposters", nicht "The Imposter".
Und darf ich den Notendurchschnitt ebenfalls ergänzen?
Mit dem Titel passt ich habs von der erst besten Seite kopiert gehabt, wo ich was gefunden hatte :D und mit dem Schnitt natürlich.
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Thunderchild

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #5 am: 18.03.23, 12:30 »
Hintergrundinformation zum Schiff: Die "Intrepid" soll der "Duderstadt"-Klasse angehören - benannt nach der 2022 leider verstorbenen Ehefrau von Doug Drexler, Dorothy. Merkwürdig indes: Sie hieß mit Nachnamen "Duder"; woher kommt nur das "stadt", wenn es keine Anspielung auf die deutsche Stadt sein soll?

Die Duderstadt Klasse wurde nach James Duderstadt benannt, einen amerikanischen Physiker, hat also nicht mit der deutschen Stadt zu tun. Drexler hat den Namen gewählt, weil das Duder seiner verstorbenen Frau darin vorkommt.
http://euderion.deviantart.com/

"Star Trek lehrte die Jugend sich mit Wissenschaft und Technik zu befassen... Star Wars lehrte ihnen sich mit bunten Lichtstäben zu verprügeln." --Carl Sagan

Max

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #6 am: 19.03.23, 11:33 »
Also als die Intrepid auftauchte, hatte ich ein DeJaVu richtung Copy&Paste-Flotte aus Staffel 1...keine Ahnung warum :lol
Woran das wohl liegen mag? ;) ;)
Honi soit qui mal y pense ;)



Mit dem Titel passt ich habs von der erst besten Seite kopiert gehabt, wo ich was gefunden hatte :D und mit dem Schnitt natürlich.
Danke :)



Die Duderstadt Klasse wurde nach James Duderstadt benannt, einen amerikanischen Physiker, hat also nicht mit der deutschen Stadt zu tun. Drexler hat den Namen gewählt, weil das Duder seiner verstorbenen Frau darin vorkommt.
Vielen Dank für die Ergänzung der Info zum Schiff, Thunderchild :)
Nun gut, immerhin gut möglich, dass jemand aus der Familie von Herrn Duderstadt aus der Stadt Duderstadt kam, wenn man bedenkt, dass sich deutsche Familiennamen neben Berufsbeschreibungen oft auch auf geographische Herkünfte beziehen.
Hmm, eigentlich hätte man sich nicht lumpen lassen sollen, und Drexler gleich die Möglichkeit geben, dass die Klasse "Duder" heißt. Aber gut, an sich plädiere ich ja immer für inhaltliche und nicht für persönliche Bezüge.





Ich bin wieder neugierig!
Bei der Abstimmung hat sich etwas getan. Mit einer Sechs wurde zum Beispiel die schlechteste Note vergeben, die überhaupt möglich ist.
Da würde mich natürlich wieder die Begründung interessieren, genau wie die Meinung der anderen Person, die zwischenzeitlich noch abgestimmt hat.

Und Thunderchild: Letzte Woche warst Du ja nicht so zufrieden. Fandest Du diese Folge besser?

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #7 am: 19.03.23, 13:51 »
Ach und was mir noch aufgefallen ist, das ist aber eine sehr subjektive Sache, warum sehen die Uniformen eigentlich wieder total VOY Mäßig aus, die FC Uniformen waren viel Schicker...

Mir gefällt der Schnitt / das Design auch nicht besonders. Es sieht nicht so wertig aus wie die FC-Uniformen.

Verwenden die mittlerweile vielleicht für die Dreharbeiten dieselben in China hergestellten Uniformen, die man dann später als Merchandising-Artikel kaufen soll? Dann kann man wenigstens mit Fug und Recht sagen, dass man eine Uniform hat, die genau so aussieht wie das Vorbild.

Für mich ist ja im Rückblick die überarbeitete TNG-Uniform oder vielleicht sogar noch die Kadettenuniform dieser Ära das zeitloseste Design.

Thunderchild

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #8 am: 20.03.23, 12:43 »
Und Thunderchild: Letzte Woche warst Du ja nicht so zufrieden. Fandest Du diese Folge besser?

Besser, aber nicht gut.
In der Tat würde ich sagen, es war die bislang beste Folge dieser Staffel. Vielleicht weil endlich mal jemand zum Punkt kommt, und wir da endlich diese handfeste Bedrohung durch die Formwandler haben.
Leider war auch wieder viel grottiges dabei. Wieder lässt man einen Gaststar auftreten, verliert sich in emotionale Gespräche um etwas beim Zuschauer auszulösen, und lässt diesen dann sterben. Das typische Walking Dead Prinzip. Ich finde das einfach nur respektlos gegenüber den Charakteren.
Dann der Vulkanische Mafia Boss. Alleine diese Wortkombination "Vulkanischer Mafia Boss" ist in meinen Augen sowas von Absurd. Genauso Absurd wie der gesamte Plot auf M'talas Prime. Alles ist so quälend langsam, obwohl der Zuschauer schon vor drei Folgen um die Ohren geworfen bekommen hat, das wir zur Daystrom Station müssen. Und statt dessen schlagen sich Worf und Raffi im Hinterhof zu klump zum Vergnügen für einen Vulkanier (!).
Was sollen eigentlich solche Dialoge wie "LaForge, bitte bestätigen sie, das die Tote nicht sie sind?"
Wenn sich Picard in der zweiten Staffelhälfte nicht DEUTLICH steigert landet es wie die ersten beiden Staffeln auf dem Müllhaufen der Star Trek Geschichte.
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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #9 am: 20.03.23, 15:41 »
ich empfinde die 3. Staffel von Picard bislang als die Bester der Serie.
Die meisten Dialoge sind wesentlich besser geworden, die Inhalte haben und nicht nur Schlagwörter. Episode 5 schließt nicht nur einige Lücken, flechten roten weiter und macht Neugierig auf weitere Folgen. Bis auf die extrem dunklen Kulissen auf Föderationsschiffen.
Diese dystopische Stimmung passt nicht zur Sternenflotte und ist auch nicht notwendig.
Shaw fand ich in den ersten Folgen besser. Sein beißender Sarkasmus war da mehr pointiert. In der Folge hat er zwar auch seine Momente, aber ich fand es etwas plump.  Bedauerlich finde ich auch, dass es so aussieht als wäre Ro gestorben. Persönlich hoffe ich nicht, aber es ist zu vermuten. In dem Fall finde ich es eine Verschwendung an Potential. obwohl ich nicht glaube, das Michelle Forbes für weitere Auftritte zur Verfügung stünde, aber der Charakter war vielschichtig und hätte etwas mehr verdient.
Aber wir können es nicht ändern. Patrick Stewart merkt man immer mehr an, dass seine Beweglichkeit mit 82 nicht mehr so gut ist. Zumindest kann er, wenn er es will noch immer mit Mimik und Gestik seine Rolle ausfüllen, wenn es auch nicht immer gelingt.
Interessant finde ich das Konzept einer evolutionären Weiterentwicklung der Formwandler, wobei ich da eher an ein größeres Geschick glauben möchte.
Betrachtet man das was mit Jack Crusher passiert und vergleich das mit Vadeck, glaube ich dass die extremistischen Formwandler mit einer Spezies in Kontakt gekommen sind, die sie wie ein Wirt verwenden. Vielleicht kommen daher die Veränderungen. Jack scheint den Antagonisten von  Vadek zu beheimaten, der etwas verhindern will, was von einer anderen Seite beabsichtigt. Aus dem Grund wird Crusher gejagt. Vermutlich dauert es noch eine Weile, bis dieses Puzzel gelöst wird.

Der Plot mit Worf war naja so unlogisch, dass es wieder logisch war. Organisiertes Verbrechen geführt von einem Vulkanier? Manche würden sagen, das das früher nicht möglich gewesen wäre. Aber so ganz richtig ist das nicht. Wir haben schon früher Vulkanier als Extremisten, Verräter oder als andere subversive Elemente gesehen (ENT, TNG, ST-V, etc...). Mir gefällt zwar die Idee eines vulkanischen Mafiabossen nicht, aber ich muss sie respektieren. Genauso wie Menschen vielschichtig sein können, so können es die Vulkanier auch sein.

Jetzt wird zu erst einmal Worf und Picard zusammengeführt, die Daystrom-Station infiltriert und dort trifft man auf die KI in Form von Moriarty.
Möglich, dass auch Geordi auftritt. Aber ich glaube, das wird erst in Folge 7 passieren. Vermutlich wird die alte Crew erst in Folge 9 zusammen sein und ihren Auftritt in der letzten finalen Episode haben.   

Von mir erhält die Folge eine 2- 


.   
« Letzte Änderung: 20.03.23, 19:40 by TrekMan »
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

Dieser Post vertritt meine persönliche Meinung. Sollte Inhalte oder Aussagen jemanden persönlich angreifen, so geschieht dies unabsichtlich. In dem Fall, bitte ich sich mit mir per PN in Verbindung zusetzen.

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #10 am: 20.03.23, 16:08 »

Der Plot mit Worf war naja so unlogisch, dass es wieder logisch war. Organisiertes Verbrechen geführt von einem Vulkanier? Mansche würden sagen, das das früher nicht möglichgewesen wäre. Aber so ganz richtig ist das nicht. Wir haben schon früher Vulkanier als Extremisten, Verräter oder als andere subversive Elemente gesehen (ENT, TNG, ST-V, etc...). Mir gefällt zwar die Idee eines vulkanischen Mafiabossen nicht, aber ich muss sie respektieren. Genauso wie Menschen vielschichtig sein können, so können es die Vulkanier auch.



.   

Der berühmte Unterschied zwischen Moral und Zweckrationalität. Wie es so schön heißt. Die Schockierendsten Verbrechen  sind nur durch einen großen Planungsaufwand möglich. Die wirklich richtig schlimmen Verbrechen   können deswegen NICHT durch komplett irrationale Personen begangen werden.

Max

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Antw:3x05 - Imposters
« Antwort #11 am: 21.03.23, 10:44 »
In der Tat würde ich sagen, es war die bislang beste Folge dieser Staffel. Vielleicht weil endlich mal jemand zum Punkt kommt, und wir da endlich diese handfeste Bedrohung durch die Formwandler haben.
Das kommt atmosphärisch manchmal recht gut rüber, weil Ro noch einmal die Durchsetzung der Sternenflotte klarmacht.
Aber alles in allem hat sich "Imposters" für mich mehr wie eine Füllepisode angefühlt, weil die Fortschritte eigentlich echt gering waren.

Leider war auch wieder viel grottiges dabei. Wieder lässt man einen Gaststar auftreten, verliert sich in emotionale Gespräche um etwas beim Zuschauer auszulösen, und lässt diesen dann sterben. Das typische Walking Dead Prinzip. Ich finde das einfach nur respektlos gegenüber den Charakteren.
Na, da bin ich froh, dass ich "The Walking Dead" nicht kenne ;) :)
Ja, das war keine Glanzleistung, aber nach dem, was ich höre, sind einige darüber gar nicht so sauer - Deren Argument: Ros Tod war ja heldenhaft, anders als bei Icheb oder Hugh. Ich verstehe diesen Ansatz, für mich ist er aber nicht entscheidend, schon allein deswegen, weil es im Grunde ein Klischee ist, dass auf jede "ordentliche Figur" der Heldentod als Erfüllung zu warten hat.
Und es ist wirklich Verschwendung. Aus erzählischer Sicht war es mMn auch nicht gelungen: Ro taucht auf - (Moment des Staunens) -, fasst kurz die letzten Jahrzehnte zusammen, streit sich mit Picard und versöhnt sich mit ihm, um zu sterben. Na ja...

Dann der Vulkanische Mafia Boss. Alleine diese Wortkombination "Vulkanischer Mafia Boss" ist in meinen Augen sowas von Absurd. Genauso Absurd wie der gesamte Plot auf M'talas Prime. Alles ist so quälend langsam, obwohl der Zuschauer schon vor drei Folgen um die Ohren geworfen bekommen hat, das wir zur Daystrom Station müssen. Und statt dessen schlagen sich Worf und Raffi im Hinterhof zu klump zum Vergnügen für einen Vulkanier (!).
Okay, die Vulkanier waren in ST nicht immer der eigentlich angestrebte Inbegriff der Logik, aber Krinn war schon seltsam.
Den zweite Punkte, den Du anspricht, fand ich im Grunde echt störend(er): Immer noch sind Worf und Raffi auf M'Talas Prime, immer noch müssen sie Folge für Folge den Fiesling der Woche aus dem Hut zaubern. Das hat sich inzwischen erschöpft.

Was sollen eigentlich solche Dialoge wie "LaForge, bitte bestätigen sie, das die Tote nicht sie sind?"
Ja, das fand ich auch dämlich und ich glaube nach wie vor, dass die Szene nur dazu da war, dass sich La Forge zur vermeintlichen Erheiterung des Publikums übergibt  :-\



Shaw fand ich in den ersten Folgen besser. Sein beißender Sarkasmus war da mehr pointiert.
Ich finde eigentlich ganz gut, dass er verschiedene Facetten hat und dass man bei ihm eine Art von Veränderung beobachten kann.
Es ist wahrlich nicht alles Gold was glänzt, aber für mich gehört Shaw zu den interessanteren Erscheinungen bei PIC.

Bedauerlich finde ich auch, dass es so aussieht als wäre Ro gestorben. Persönlich hoffe ich nicht, aber es ist zu vermuten. In dem Fall finde ich es eine Verschwendung an Potential. obwohl ich nicht glaube, das Michelle Forbes für weitere Auftritte zur Verfügung stünde, aber der Charakter war vielschichtig und hätte etwas mehr verdient.
Das stimmt wohl.
Und ich finde es auch schade, dass man dem Publikum die Möglichkeit nimmt, sich den weiteren Lebensweg einer Figur auszumalen. Nun betreiben nicht alle Zuschauerinnen und Zuschauer Fan-Fiction ;) Aber dieser Impuls, eine gewisse Vorstellung zu liebgewonnenen Figuren zu entwickeln, dürfte sehr verbreitet sein. Um mal bildlich zu sprechen: Mir gefällt dieser Ansatz nicht, immer gleichsam nicht nur ein Kapitel abzuschließen, sondern das ganze Buch und keinen anderen Abschluss als den Heldentod zu sehen.

Vermutlich dauert es noch eine Weile, bis dieses Puzzel gelöst wird.
Das geht wahrscheinlich nur mir so und die letzten beiden Staffeln haben mich da wahrscheinlich auch noch negativ beeinflusst, aber ich störe mich irgendwie an diesem Mysterium rund um Jack. Ich hoffe, die Auflösung gelingt besser als bei früheren Beispielen.


 

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