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Belars kleine 2D Schmiede
Fleetadmiral J.J. Belar:
Vielen Dank euch allen für die netten Worte und vorallem für die ehrlichen Worte. Aufgrund der vielen Meinungen, die hier seit gestern zusammengekommen sind und meine Zeit heute leider etwas begrenzt ist, kann ich nicht auf jeden einzelnen Post eingehen, aber ich bewege mich auf ToVas Linie. Ich mache es aus Spaß und aus Passion. Wenn ich zum Beispiel ein Schiff in ein DA Bild einbaue, dann ist es das Schiff auf dem der Charakter dient. Aber ich gebe euch recht, dass alles auf einer Ebene ist und sich somit gegenseitig die Schau stiehlt und werde das künftig ändern. Auch werde ich die Räume, die für UNITY ONE entstanden sind künftig mehr heranziehen. Das habe ich zwar in der Vergangenheit auch gemacht, nur eben nicht so häufig, wie ich es vielleicht hätte tun können. Was die Credits und die daraus resultierenden Textblöcke angeht, kann ich eigentlich auch nur zustimmen. Aber da ich nicht gerne Balken verwende, müssen sie eben ins Bild und ich möchte ganz sicher gehen, dass man sie lesen kann, deshalb sind sie wohl teilweise etwas zu präsent. Ich kann aber das Argument verstehen, sie können ein Bild zerstören. Ich sehe das ebenso. Was meinen anscheinenden Hang zum Kitsch angeht, kann ich euch eigentlich nur versichern, dass ich Kitsch eigentlich hasse und mir nichts ferner lag, als selbst Kitsch zu produzieren. Ich dachte eben, meine Nebel eignen sich als prima Hintergrund für DA Photos. Ich werde aber auch vom BUNT jetzt wegkommen. Einige haben es sicher schon mitbekommen, meine bunte Phase geht mir auch mittlerweile auf den Nerv. Max sagt manipulierte Charaktere sehen nicht echt aus und damit hat er Recht. Ich sehe das ebenso. Ich versuche seit ich dies angegangen bin, meine Charaktere so gut wie möglich zu gestalten und vorallem so realistisch wie möglich. Nur kann das nur gelingen, wenn ich die Leute mit realer Maske fotografiere. Meine Charaktere haben eigentlich nur eine Aufgabe. Sie sollen auf Cover drauf, um dem Leser eine gewisse, ungefähre Vorstellung vom Aussehen des Charakters mit dem man es in der Geschichte zu tun bekommt, zu vermitteln. Nicht mehr und nicht weniger. Ich erhebe absolut keinen Anspruch darauf, dass meine Charaktere perfekt seien und das sei an dieser Stelle nochmal gesagt. Am liebsten würde ich meine Freunde maskieren, in Uniformen stecken und fotografieren. Doch leider fehlen mir zum einen noch die Uniformen, zum anderen eine Maskenbildnerin oder ein Maskenbildner und das nötige Geld. Also wird es wohl erstmal noch bei Manips bleiben müssen.
So abschließend sei noch gesagt, dass ich es mache weil ich es liebe, es mir Spaß macht, mich in meiner Situation glücklich macht und meine Probleme ein wenig nach hinten schiebt. Ich will damit gar kein geld verdienen. Wenn auch nur ein Internetuser meine Bilder schön findet oder meine Geschichten mag, dann habe ich mein Ziel erreicht. Und in diesem Fall kann ich ganz klar sagen, FanFiction ist nicht für die Katz. Mir gibt es wahnsinnig viel. Ich lerne, ich wachse und ich habe Spaß. Geld brauche ich dafür nicht. Dafür habe ich mein Fantasyroman Projekt.
Nochmals danke an euch alle.
Gruß
J.J.
ToVa:
Noch ne kurze Ergänzung zur Fanfic, denn auch im Punkt Fanfiction hat der gute Mann einen etwas einseitigen Standpunkt. Tatsächlich gibt es mehr Punkte die für FanFic sprechen als er anführt.
A) zum einen ist damit automatisch die zu erwartende Leserschaft grösser... Leute die eben Star Trek suchen. Grösserer Leserkreis bedeute mehr Feedback. Mehr Feedback erzeugt mehr Motivation und erhöht zusätzlich die Chance sich zu verbessern.
B) Originalität ist eine feine Sache, aber es ist in den letzten 20 Jahren kaum ein SF Buch auf den Markt gekommen das nun herausragend Neu oder Originell gewesen wäre, so dass man hätte sagen können, \"Wow, dieses Universum habe ich noch nie gesehen.\" Selbst bei den Kreativsten sind Teile bekannt. Hier etwas Originelles zu schaffen ist also sehr, sehr schwer... und ob sich Leser dann drauf einlassen... genauso fraglich. Als Laien- bzw. Hobbyautor einer derart hohen Hürde in ein Projekt zu starten ist nicht ratsam. Entweder verzweifelt man dran oder man wird berühmt... nach seinem Tod, weil solche Projekte meist solange dauern.
C) Fanfiction hat den Vorteil eines bereits vorhandenen Universum auf das man zurückgreifen kann und das man als bekannt voraussetzen kann. Dadurch spart man weitschweifige Expositionen die Erklären wie zB eine Technik funktioniert oder was für Eigenheiten eine Spezies aufweist. Ist man hier an \"Originale\" gebunden muss man all das in sein Expose gut und spannend einarbeiten was auch sehr schwierig ist. Fanfic hingegen bietet hier die Möglichkeit sich wirklich aufs \"Dramatische\" Schreiben zu konzentrieren und Erklärungen und der Darstellung eines komplexen Hintergrundsetthings zunächst auszuweichen, einfach weil sie bekannt sind. Ergo: Mehr Handlung!
D) Fanfic ist eine gute Übung. Man kann schnell mal ne Seite runterschreiben. Ich kenne viele die es als genau das benutzen: Sie bringen sich damit Schreibdisziplin bei und testen einige Sachen aus. Als Experimentier und Übungsfeld für angehende Autoren ist Fanfic gerade zu optimal.
Das war jetzt zwar sehr aufs Schreiben bezogen trifft aber genauso auf den graphischen Bereich zu. Fähigkeiten die man sich hier aneignet gehen nicht verloren, im Gegenteil, man erweitert sie aus Spass kontinuierlich und kann sie dann auch anderweitig anwenden. Wenn zB Belar mal einen Politiker erpressen will, weiß er schon mal wie man die kompromittierenden Fotos dazu herstellt und das es nicht ratsam ist den Nebel im Hintergrund zu bunt in Szene zu setzen. Sowas zu wissen und auch zu können ist nie verkehrt. Genauso wenig wie seinen eigenen Studentenausweis *hust* herstellen zu können. ;)
Mr Ronsfield:
@Belar
Ich werd dir bei bedarf gerne ein Paar Render von den Räumen machen die sich als Hintergrund eignen!
Alexander_Maclean:
--- Zitat ---Original von Mr Ronsfield
@Belar
Ich werd dir bei bedarf gerne ein Paar Render von den Räumen machen die sich als Hintergrund eignen!
--- Ende Zitat ---
ich denke das wäre nicht nur für Belar interessant.
Max:
--- Zitat ---Original von ToVa
B) Originalität ist eine feine Sache, aber es ist in den letzten 20 Jahren kaum ein SF Buch auf den Markt gekommen das nun herausragend Neu oder Originell gewesen wäre, so dass man hätte sagen können, \"Wow, dieses Universum habe ich noch nie gesehen.\" Selbst bei den Kreativsten sind Teile bekannt. Hier etwas Originelles zu schaffen ist also sehr, sehr schwer... und ob sich Leser dann drauf einlassen... genauso fraglich. Als Laien- bzw. Hobbyautor einer derart hohen Hürde in ein Projekt zu starten ist nicht ratsam. Entweder verzweifelt man dran oder man wird berühmt... nach seinem Tod, weil solche Projekte meist solange dauern.
--- Ende Zitat ---
Also das finde ich nun auch etwas übertrieben. Ich gebe Dir Recht, das Rad neu erfinden läßt sich wirklich nicht einfach so, etwas komplett unvorstellbar Neues sowieso nicht. Aber ich denke, im Zentrum eines etwaig Neuartigen steht doch eine Idee, ein Gedanke. Diesen Gedanken zu entwickeln und auszuformulieren muss nicht (zwangsläufig drastisch) länger dauern als bei Konzepten, bei denen man auf eine bestehende Basis \"aufspringt\". Denn es ist doch so: Eine Novelle oder ein wirklich bahnbrechender Roman wird in seiner Bedeutung, in seiner Originalität und in seiner Wirkung nicht geschmälert, nur weil er in der selben Realtität (nämlich unserer Welt!) wie ein Schundroman spielt.
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