Autor Thema: Star Trek: Cast Away - Miniserie  (Gelesen 18696 mal)

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Fleetadmiral J.J. Belar

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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #60 am: 04.11.08, 08:01 »
So mein jutester. Die ersten 80 Seiten habe ich durch und kann nur sagen, wow  8o . Was du auf diesen ersten Seiten der ersten Geschichte abgeliefert hast, spottet jeder Beschreibung. Noch nie habe ich eine Zerstörung so genossen, wie bei dieser Geschichte. Du lässt dir mit der Zerstörung des Schiffes viel Zeit und beschreibst es bis ins kleinste Detail und trotzdem wird es niiiiiiieeee langweilig. Ich fühlte in der Tat, die Flammen auf meinem Gesicht, ich roch die Angst und fühlte mich mittendrin, statt nur dabei. An diesen 80 Seiten gibt es bis jetzt rein und gut gar nichts auszusetzen und wie du Shannyn so beiläufig ins Spiel bringst, finde ich obergenial. Du bist und bleibst mein eines meiner beiden Vorbilder. Wenn ich dieses Niveau erreiche, kann ich mich glücklich schätzen.

*Die nächsten Seiten ausdruck*

Gruß
J.J.

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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #61 am: 05.11.08, 07:11 »
Durchsage: \"Dies ist ein Schiffsabsturz. Bitte bleiben sie ruhig, bis die Shenandoah vollständig im Eimer bin. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern.\"

Yay! Es freut mich ungemein, dass dir der Start so gut gefällt, denn der ist ein bisschen heikel gewesen. Zum einen, weil ich direkt mit der Schlacht beginne, was ja ein bisschen ein Fan-Fiction Klischee ist, und zum anderen, weil gleich am Anfang so viele Namen und Personen eingeworfen werden. Aber du scheinst ja kein Problem damit gehabt zu haben, dass du direkt in die Handlung geschleudert wurdest, was macht mich sehr glücklich. Jetzt beginnt der ruhigere Teil, wo die Charaktere langsam und sorgfältig vorgestellt und näher beleuchtet werden.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
So mein jutester. Die ersten 80 Seiten habe ich durch und kann nur sagen, wow  8o . Was du auf diesen ersten Seiten der ersten Geschichte abgeliefert hast, spottet jeder Beschreibung.


Danke sehr! Ich werde noch ganz rot hier. :love:

Zitat
Noch nie habe ich eine Zerstörung so genossen, wie bei dieser Geschichte. Du lässt dir mit der Zerstörung des Schiffes viel Zeit und beschreibst es bis ins kleinste Detail und trotzdem wird es niiiiiiieeee langweilig. Ich fühlte in der Tat, die Flammen auf meinem Gesicht, ich roch die Angst und fühlte mich mittendrin, statt nur dabei.


Juhu, dann habe ich geschafft, was ich schaffen wollte. Ein Mittendrin, statt nur dabei-Gefühl. Ich habe auch noch nie die Zerstörung, beziehungsweise die Evakuierung eines Raumschiffes so explizit dargestellt. Das hat viel Spaß gemacht und ich musste aufpassen, dass ich mich nicht ZU sehr darin ergehe und im richtigen Moment aufhöre. Die Vorfälle an Bord während dem Ausstoß der Rettungskapseln waren aber auch sehr wichtig. Die Frachtcontainer spielen noch eine große Rolle und die Explosion im Schiffsinnern ebenfalls. Es kommt alles noch mal zurück, die kleinen Details sind entscheidend. Das defekte Runabout beispielsweise.

Zitat
An diesen 80 Seiten gibt es bis jetzt rein und gut gar nichts auszusetzen und wie du Shannyn so beiläufig ins Spiel bringst, finde ich obergenial. Du bist und bleibst mein eines meiner beiden Vorbilder. Wenn ich dieses Niveau erreiche, kann ich mich glücklich schätzen.


Okay, jetzt bin ich wirklich ganz rot geworden. So hoch ist mein Niveau auch wieder nicht. Das die Geschichte funktioniert liegt einfach an der Übung und Routine, die sich nach einer Weile bemerkbar macht. Ist ja nicht meine erste Geschichte. Aber es ist die Geschichte, bei der ich aus bekannten Bahnen ausbrechen und etwas völlig neues probieren wollte, was im krassen Gegenteil zu dem steht, was ich bisher getan hatte. Kein Raumschiff, keine familiäre Crew, keine Freunde, die aufeinander zählen kann, kein Optimismus, viele Tote, usw. In diesem neuen Ansatzpunkt bin ich wohl ziemlich aufgegangen, weil auch irgendwo der Druck fehlte. Ich kann nur jedem empfehlen, etwas ähnliches auszuprobieren: Sich anzuschauen, was man bisher gemacht hat, was man mag und was man kann, und dann das komplette Gegenteil machen XD

Zitat
*Die nächsten Seiten ausdruck*


Ich wünsche viel Spaß. So viel mache ich vorerst - zumindest in dieser Geschichte - nicht mehr kaputt, aber spannend bleibt es bestimmt trotzdem.

Zitat
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Wer das nicht liest, ist ein Amphion und kann gar nicht lesen. Just kidding :D
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Fleetadmiral J.J. Belar

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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #62 am: 05.11.08, 08:28 »
@ Star
Zitat
Yay! Es freut mich ungemein, dass dir der Start so gut gefällt, denn der ist ein bisschen heikel gewesen. Zum einen, weil ich direkt mit der Schlacht beginne, was ja ein bisschen ein Fan-Fiction Klischee ist, und zum anderen, weil gleich am Anfang so viele Namen und Personen eingeworfen werden. Aber du scheinst ja kein Problem damit gehabt zu haben, dass du direkt in die Handlung geschleudert wurdest, was macht mich sehr glücklich. Jetzt beginnt der ruhigere Teil, wo die Charaktere langsam und sorgfältig vorgestellt und näher beleuchtet werden.


Gefallen ist noch untertrieben, aber warum ist das denn Klischee, dass eine FF Geschichte in einer Schlacht beginnt? Ich zum Beispiel, habe noch nie mit einer Schlacht begonnen. Die Fülle an Namen und Personen war schon ein wenig anstrengend, aber spätestens bei ihrem zweiten Auftritt, hatte man das ah, das war jetzt der Gefühl. D\'Agosta und die Techniker, die verzweifelt ein Shuttle suchten, um das Schiff zu verlassen haben mir dabei am besten gefallen. Und du hast es geschafft, meinen alten Nechayev Hass wieder aufflammen zu lassen. Während ich sie in UO zu einem engen Verbündeten und Freund J.J.s aufbauen möchte und sie trotz all ihrer Härte und fragwürdiger Entscheidungen zu einem halbwegs guten Menschen machen möchte, hast du sie so belassen, wie man sie kennt und hast und nur ihren Charakter vertieft. Aber wer weiß, vielleicht ist Nechayev im UO Universum auch nicht ganz ohne.  ;)

Ich befinde, mich gerade an der Stelle, wo der Dr. den verbrannten Hawk versorgt und ihm von Termiten erzählt. Man merkt eindeutig, dass du mit einer gewissen Selbstironie (freaaaaaaakig) dein biologisches Knowhow zum besten gibst, was deine Geschichte auch noch lehrreich macht. Was ich nicht so ganz verstehe, warum denken deine Leute bei Kopfschmerzen an Aspirin und bei schweren Verletzungen Morphium verabreicht wird? Ist das nicht ein wenig veraltet? Das gängige Schmerzmittel in der Föderation ist Inoprovalin oder Hyronalin. Cordrazin verabreicht man, bei einem Herzstillstand und hat eine Adrenalinbasis.

Zitat
Juhu, dann habe ich geschafft, was ich schaffen wollte. Ein Mittendrin, statt nur dabei-Gefühl. Ich habe auch noch nie die Zerstörung, beziehungsweise die Evakuierung eines Raumschiffes so explizit dargestellt. Das hat viel Spaß gemacht und ich musste aufpassen, dass ich mich nicht ZU sehr darin ergehe und im richtigen Moment aufhöre. Die Vorfälle an Bord während dem Ausstoß der Rettungskapseln waren aber auch sehr wichtig. Die Frachtcontainer spielen noch eine große Rolle und die Explosion im Schiffsinnern ebenfalls. Es kommt alles noch mal zurück, die kleinen Details sind entscheidend. Das defekte Runabout beispielsweise.


Das hast du definitiv geschafft. Ich war wirklich auf dem Schiff und war dabei. Das Maß hast du gut hinbekommen, es wurde nicht zu viel und war auch nicht zu wenig. Das die Kisten noch eine Bedeutung haben würden, habe ich mir schon gedacht. Aber was für eine Bedeutung die Explosion und das Runabout noch haben könnten, kann ich mir nicht vorstellen, aber nichts verraten.

Zitat
Okay, jetzt bin ich wirklich ganz rot geworden. So hoch ist mein Niveau auch wieder nicht. Das die Geschichte funktioniert liegt einfach an der Übung und Routine, die sich nach einer Weile bemerkbar macht. Ist ja nicht meine erste Geschichte. Aber es ist die Geschichte, bei der ich aus bekannten Bahnen ausbrechen und etwas völlig neues probieren wollte, was im krassen Gegenteil zu dem steht, was ich bisher getan hatte. Kein Raumschiff, keine familiäre Crew, keine Freunde, die aufeinander zählen kann, kein Optimismus, viele Tote, usw. In diesem neuen Ansatzpunkt bin ich wohl ziemlich aufgegangen, weil auch irgendwo der Druck fehlte. Ich kann nur jedem empfehlen, etwas ähnliches auszuprobieren: Sich anzuschauen, was man bisher gemacht hat, was man mag und was man kann, und dann das komplette Gegenteil machen XD


Doch ist es. Ich habe schon einige FanFictions gelesen und deine und Adrianas waren mit Abstand die besten. Dass es dabei auch zu einem großen Teil an der Erfahrung liegt, ist mir bewusst. Aber bei meinen habe ich so das Gefühl, dass ich mich trotz wachsender Erfahrung, von Geschichte zu Geschichte, nicht sonderlich weiterentwickle. Neue Wege zu gehen, kann einen echt sehr befriedigen. So mache ich es mit Freelancer. Es ist Star Trek, aber auch wieder nicht.  :)

Zitat
Ich wünsche viel Spaß. So viel mache ich vorerst - zumindest in dieser Geschichte - nicht mehr kaputt, aber spannend bleibt es bestimmt trotzdem.


Muss ja nicht sein, aber spannend ist sie auf jeden Fall. Ich bin gerade an der Stelle, wo Nechayev auftaucht und die Ruder in die Hand nimmt und Judy auf Erkundung geht.

Zitat
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lol

Gruß
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« Antwort #63 am: 05.11.08, 08:43 »
Ich bin auch total begeistert, hab jetzt den 4. Teil angefangen.




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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #64 am: 05.11.08, 09:42 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Gefallen ist noch untertrieben, aber warum ist das denn Klischee, dass eine FF Geschichte in einer Schlacht beginnt?


Als ich damals mit dem Schreiben angefangen habe, sahen die üblichen Fanfictions, die in Foren herumgeisterten in etwa so aus: Direkt ein Raumkampf, in dem der Held (meist der Autor) gemeinsam mit seinen Freunden (Klassenkameraden) den Gegnern erst mal ein paar Torpedos vor den Latz knallt. Story Ende. Das war Kapitel 1, Kapitel 2 wird nie geschrieben. Raumschlachten sind cool, jeder wäre offenbar mal gerne mit seinen Kameraden in einer und so wird das dann auch getippt. Seitdem hat sich glücklicherweise viel getan. Wer wirklich Schreiben will, gibt sich inzwischen Mühe und es entstehen richtig clever konstruierte Pilotromane.

Zitat
Und du hast es geschafft, meinen alten Nechayev Hass wieder aufflammen zu lassen. Während ich sie in UO zu einem engen Verbündeten und Freund J.J.s aufbauen möchte und sie trotz all ihrer Härte und fragwürdiger Entscheidungen zu einem halbwegs guten Menschen machen möchte, hast du sie so belassen, wie man sie kennt und hasst und nur ihrern Charakter vertieft. Aber wer weiß, vielleicht ist Nechayev im UO Universum auch nicht ganz ohne.  ;)


Ehehe, dann wirst du mit Nechayev noch viel Spaß haben. Die sorgt in Cast Away für richtig viele Probleme. Aber keine Sorge, sie ist nicht so eindimensional, wie sie vielleicht rüberkommt. Am Anfang wollte ich ganz bewusst starke Kontraste setzen, um mit Erwartungen zu spielen. Es scheint direkt klar zu sein, wer die Guten und wer die Bösen sind. Der Leser soll sich in Sicherheit wiegen. Aber das wird kippen, denn Cast Away lebt von seinen Grautönen. Kaum jemand ist völlig gut - D\'Agosta mal ausgenommen - und keiner ist nur böse. Das schlimme an Nechayev ist, dass man ihr Handeln nachvollziehen kann. Das macht es nicht richtiger, aber im Grunde ist das, was sie tut gar nicht so verkehrt. Aber ich will nicht vorweg greifen. Der vierte Roman beschäftigt sich sehr stark mit ihr und ihrem Background, ich denke danach wirst du sie verstehen.

Zitat
Ich befinde, mich gerade an der Stelle, wo der Dr. den verbrannten Hawk versorgt und ihm von Termiten erzählt. Man merkt eindeutig, dass du mit einer gewissen selbstironie (freaaaaaaakig) dein biologisches Knowhow zum besten gibst, was deine Geschichte auch noch lehrreich macht.


Yay :D Durch Cast Away kam bei mir auch ein bisschen die Selbsterleuchtung. Ich habe hier erst bewusst gemerkt, was mich eigentlich interessiert und welche Richtung ich Beruflich einschlagen will. Dass die Geschichten nebenbei noch das ein oder andere Wissen vermitteln können, freut mich natürlich umso mehr. Bisher kratze ich aber nur an der Oberfläche. In der siebten Geschichte werde ich mich so richtig austoben und die Tierwelt des Mondes beleuchten. Das wird sehr nerdig XD

Zitat
Was ich nicht so ganz verstehe, warum denken deine Leute bei Kopfschmerzen an Aspirin und bei schweren Verletzungen Morphium verabreicht wird. Ist das nicht ein wenig veraltet? Das gängige Schmerzmittel in der Föderation ist Inoprovalin oder Hyronalin. Cordrazin verabreicht man, bei einem Herzstillstand und hat eine Adrenalinbasis.


Ich glaube das ist der am meisten Kritisierte Punkt von Cast Away. Bei dem Morphium hat sich bisher noch jeder an den Kopf gefasst. Ich wollte Cast Away auch für Leute schreiben, die mit Star Trek nicht so viel anfangen können, weshalb viele gegenwartsbezogene Begriffe einfließen. Ich hatte beabsichtigt, dass es an fortgeschrittenen medizinischen Wirkstoffen fehlt und nur gewisse Grundstoffe in den Kapseln sind. Außerdem ist das Morphium für Hawks Story wichtig, weil es viele unangenehme Nebeneffekte besitzt. Sicher, ich hätte mir auch irgendeinen anderen Trek-kompatiblen Begriff ausdenken können, aber während dem Schreiben hielt ich das für nicht so wichtig. Weit gefehlt. Die Lektion habe ich gelernt und in Zukunft werde ich wieder futuristische Dinge verwenden.

Zitat

Doch ist es. Ich habe schon einige FanFictions gelesen und deine und Adrianas waren mit Abstand die besten. Dass es dabei auch zu einem großen Teil an der Erfahrung liegt, ist mir bewusst. Aber bei meinen habe ich so das Gefühl, dass ich mich trotz wachsender Erfahrung, von Geschichte zu Geschichte, nicht sonderlich weiterentwickle.


Doch, du entwickelst dich ganz sicher, aber diese Entwicklung ist am Anfang immer sehr langsam und schleichend. Ich weiß genau was du meinst, denn meine ersten Starfury-Staffeln fühlten sich auch gleich an und ich hatte nicht das Gefühl sonderlich besser zu werden, sondern einfach nur in der Geschichte voran zu kommen. Du gewinnst aber mit jeder Geschichte an Sicherheit und bei jedem Satz gibt es was neues zu lernen. Es ist aber nicht so, als käme einem von heute auf morgen die große Erleuchtung und wüsste, wie \"es\" ging. Dsa wird nie passieren. Man muss einfach üben, üben, üben und ganz viel herumprobieren. Denn mit jedem Satz wirst du weiterkommen, jeder Fehler bringt dir eine neue Erfahrung, die dir in der nächsten Geschichte wieder nutzt. Die Schritte, die du machst, mögen klein sein, aber das spielt keine Rolle.

Mein Problem waren immer realistische Beziehungen und Liebesgeschichten. Starfury war voll davon und alles furchtbar kitschig. Ich hatte nie das Gefühl, dieses Problem in den Griff zu bekommen, hatte nie das Gefühl, mich weiterzuentwickeln. Aber siehe da, irgendwann, mit anderen Charakteren, ging es dann. Also muss ich wohl doch irgendwas während dem herumprobieren gelernt haben. Was genau, weiß ich selbst nicht ;)

Zitat

Neue Wege zu gehen, kann einen echt sehr befriedigen. So mache ich es mit Freelancer. Es ist Star Trek, aber auch wieder nicht.  :)


Dafür ist Fanfiction ja da. Uns kürzt man wenigstens nicht das Budged, wenn wir etwas neues ausprobieren.

Zitat

Muss ja nicht sein, aber spannend ist sie auf jeden Fall. Ich bin gerade an der Stelle, wo Nechayev auftaucht und die Ruder in die Hand nimmt und Judy auf Erkundung geht.


Bald kommt der Teil, wo ich vielleicht am meisten Spaß mit hatte. Ich sag nur: Brumm brumm. :D

Zitat
Original von The Animaniac
Ich bin auch total begeistert, hab jetzt den 4. Teil angefangen.


Cool, das freut mich wirklich sehr! Den vierten Teil finde ich persönlich am besten, da passiert auch ordentlich. Bin mal gespannt, was du zu sagen hast, wenn du durch bist. Und wie weit dein Mund offen steht :D
Ich versuche mich auch mit dem fünften Teil zu beeilen :)
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« Antwort #65 am: 05.11.08, 10:31 »
@ Star
Zitat
Als ich damals mit dem Schreiben angefangen habe, sahen die üblichen Fanfictions, die in Foren herumgeisterten in etwa so aus: Direkt ein Raumkampf, in dem der Held (meist der Autor) gemeinsam mit seinen Freunden (Klassenkameraden) den Gegnern erst mal ein paar Torpedos vor den Latz knallt. Story Ende. Das war Kapitel 1, Kapitel 2 wird nie geschrieben. Raumschlachten sind cool, jeder wäre offenbar mal gerne mit seinen Kameraden in einer und so wird das dann auch getippt. Seitdem hat sich glücklicherweise viel getan. Wer wirklich Schreiben will, gibt sich inzwischen Mühe und es entstehen richtig clever konstruierte Pilotromane.


Stimmt, das ist mir auch schon aufgefallen. Ich habe auch schon einige FFs gelesen, die genaus aufgebaut waren und einen Piloten darstellen sollten, aber nie ein zweiter Teil produziert wurde. Aber du wirst lachen, ursprünglich war Unity One genauso angelegt, wie du mit dem Autor und seinen Klassenkameraden beschreibst. Aber das war 1996 und seither ist viel passiert. Aber reines Geballer ist auch mir zuwider, es sollte schon ein Grund fürs Geballer vorhanden sein.

Zitat
Ehehe, dann wirst du mit Nechayev noch viel Spaß haben. Die sorgt in Cast Away für richtig viele Probleme. Aber keine Sorge, sie ist nicht so eindimensional, wie sie vielleicht rüberkommt. Am Anfang wollte ich ganz bewusst starke Kontraste setzen, um mit Erwartungen zu spielen. Es scheint direkt klar zu sein, wer die Guten und wer die Bösen sind. Der Leser soll sich in Sicherheit wiegen. Aber das wird kippen, denn Cast Away lebt von seinen Grautönen. Kaum jemand ist völlig gut - D\'Agosta mal ausgenommen - und keiner ist nur böse. Das schlimme an Nechayev ist, dass man ihr Handeln nachvollziehen kann. Das macht es nicht richtiger, aber im Grunde ist das, was sie tut gar nicht so verkehrt. Aber ich will nicht vorweg greifen. Der vierte Roman beschäftigt sich sehr stark mit ihr und ihrem Background, ich denke danach wirst du sie verstehen.


Treffer. Sowas liebe ich, wenn man sich als Leser an einen Charakter gewöhnt, ihn mag oder hasst und meint zu wissen, was mit diesem Charakter geschehen wird und alles dann doch eine völlig andere Wendung nimmt, als man als Leser angenommen hat. Damit hast du definitiv einen weiteren Stein in meinem Brett.

Zitat
Yay  Durch Cast Away kam bei mir auch ein bisschen die Selbsterleuchtung. Ich habe hier erst bewusst gemerkt, was mich eigentlich interessiert und welche Richtung ich Beruflich einschlagen will. Dass die Geschichten nebenbei noch das ein oder andere Wissen vermitteln können, freut mich natürlich umso mehr. Bisher kratze ich aber nur an der Oberfläche. In der siebten Geschichte werde ich mich so richtig austoben und die Tierwelt des Mondes beleuchten. Das wird sehr nerdig XD


Ist schon interessant, auf was für Ideen, man beim schreiben manchmal kommt. Geht mir ganz ähnlich. Ich finde es immer gut, wenn Geschichten auch ein wenig Wissen vermitteln können. Ich mags, wenns nerdig wird, bin ja selbst einer. Also tob dich aus.

Zitat
Ich glaube das ist der am meisten Kritisierte Punkt von Cast Away. Bei dem Morphium hat sich bisher noch jeder an den Kopf gefasst. Ich wollte Cast Away auch für Leute schreiben, die mit Star Trek nicht so viel anfangen können, weshalb viele gegenwartsbezogene Begriffe einfließen. Ich hatte beabsichtigt, dass es an fortgeschrittenen medizinischen Wirkstoffen fehlt und nur gewisse Grundstoffe in den Kapseln sind. Außerdem ist das Morphium für Hawks Story wichtig, weil es viele unangenehme Nebeneffekte besitzt. Sicher, ich hätte mir auch irgendeinen anderen Trek-kompatiblen Begriff ausdenken können, aber während dem Schreiben hielt ich das für nicht so wichtig. Weit gefehlt. Die Lektion habe ich gelernt und in Zukunft werde ich wieder futuristische Dinge verwenden.


Nur besteht hier wohl das Problem, dass außer Trekkies niemand interesse an Star Trek FFs zu haben scheint. Selbst bei Trekkies gibt es solche, die FFs lieben und solche, die nichts damit anfangen können und wenn dann ein Trekkie \"Morphium\" liest, dann greift er sich eben an den Kopf. Ich würde ebenfalls auf futuristische Fantasiemedikamente zurückgreifen. Das hat den Vorteil, dass du dir immer die passende Wirkung ausdenken kannst, ohne groß was erklären zu müssen.

Zitat
Doch, du entwickelst dich ganz sicher, aber diese Entwicklung ist am Anfang immer sehr langsam und schleichend. Ich weiß genau was du meinst, denn meine ersten Starfury-Staffeln fühlten sich auch gleich an und ich hatte nicht das Gefühl sonderlich besser zu werden, sondern einfach nur in der Geschichte voran zu kommen. Du gewinnst aber mit jeder Geschichte an Sicherheit und bei jedem Satz gibt es was neues zu lernen. Es ist aber nicht so, als käme einem von heute auf morgen die große Erleuchtung und wüsste, wie \"es\" ging. Dsa wird nie passieren. Man muss einfach üben, üben, üben und ganz viel herumprobieren. Denn mit jedem Satz wirst du weiterkommen, jeder Fehler bringt dir eine neue Erfahrung, die dir in der nächsten Geschichte wieder nutzt. Die Schritte, die du machst, mögen klein sein, aber das spielt keine Rolle.


Stimmt, ich werde von Geschichte zu Geschichte sicherer, doch bin ich leider von Haus aus, ein recht ungeduldiger Mensch, was meine eigenen Projekte und Entwicklungen angeht. Am liebsten würde ich jeden Tag eine Geschichte von jeder meiner Serien herausbringen, aber das schaffe nichtmal ich. Aber jetzt hast du mal ein Bild, wie es in mir brodelt. Ich schreibe ja gerade an meiner Contestgeschichte für den 3. GFFA Contest und selbst während ich noch dabei bin, denke ich an den 2. SF3DFF Contest, der demnächst kommt, an Pieces of Zero, an Freelancer, die auch noch beendet werden muss, an die nächste Unity One Geschichte, dann wird es demnächst ja auch wieder Weihnachten, was die dritte Ent-B Geschichte fällig werden lässt und dann wäre so im Februar so um meinen Geburtstag die nächste TDWC fällig. Arbeit, Arbeit. Ich hoffe mal, dass ich mich weiterentwickle. Ich merke es auch, es geht mir nur ein wenig zu langsam. Aber ist nicht schlimm, ich versuche mich in Geduld zu üben.

Zitat
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Wir haben ja auch kein Budget  ;)
Aber das finde ich ganz gut so. So müssen wir niemandem Rechenschaft ablegen und können machen was wir wollen.

Zitat
Bald kommt der Teil, wo ich vielleicht am meisten Spaß mit hatte. Ich sag nur: Brumm brumm.


Ein Auto, ein Motorrad? Ich bin gespannt. Mal sehen, was du da wieder angestellt hast. Du bist ja immer für eine Überraschung gut.

Gruß
J.J.
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« Antwort #66 am: 06.11.08, 05:28 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
[...]du wirst lachen, ursprünglich war Unity One genauso angelegt, wie du mit dem Autor und seinen Klassenkameraden beschreibst.


Nö, da muss ich nicht lachen. Höchstens schmunzeln, denn ganz ähnlich hat die Sache ja auch bei mir begonnen. Waschecht mit dem besten Kumpel, der besten Freundin und dem Schwager auf der Brücke ;D

Zitat
Treffer. Sowas liebe ich, wenn man sich als Leser an einen Charakter gewöhnt, ihn mag oder hasst und meint zu wissen, was mit diesem Charakter geschehen wird und alles dann doch eine völlig andere Wendung nimmt, als man als Leser angenommen hat. Damit hast du definitiv einen weiteren Stein in meinem Brett.


Ein gutes Beispiel ist auch Shannyn, die sich in Cast Away auf recht dunklen Pfaden bewegt und mit einer überraschenden Kälte vorgeht, wenn es nötig ist.

Zitat

Ist schon interessant, auf was für Ideen, man beim schreiben manchmal kommt. Geht mir ganz ähnlich. Ich finde es immer gut, wenn Geschichten auch ein wenig Wissen vermitteln können. Ich mags, wenns nerdig wird, bin ja selbst einer. Also tob dich aus.


Werde ich tun :D

Zitat

Nur besteht hier wohl das Problem, dass außer Trekkies niemand interesse an Star Trek FFs zu haben scheint. Selbst bei Trekkies gibt es solche, die FFs lieben und solche, die nichts damit anfangen können und wenn dann ein Trekkie \"Morphium\" liest, dann greift er sich eben an den Kopf. Ich würde ebenfalls auf futuristische Fantasiemedikamente zurückgreifen. Das hat den Vorteil, dass du dir immer die passende Wirkung ausdenken kannst, ohne groß was erklären zu müssen.


Ich habe an den ein oder anderen Freund gedacht, der zwar kein Trekkie ist, aber dennoch zu der Geschichte greift. Und dem wollte ich einen \"Thriller\" bieten, den er auch versteht. War trotzdem eine SChnapsidee, die Sprache hat nicht richtig zu Star Trek gepasst. Hier kann ich nur immer wieder hervorheben, wie gut Adriana das schafft. Aber ich würde sagen mit Starfleet Academy habe ich gezeigt, dass ich den Fehler nicht noch mal wiederhole :)

Zitat

Stimmt, ich werde von Geschichte zu Geschichte sicherer, doch bin ich leider von Haus aus, ein recht ungeduldiger Mensch, was meine eigenen Projekte und Entwicklungen angeht. Am liebsten würde ich jeden Tag eine Geschichte von jeder meiner Serien herausbringen, aber das schaffe nichtmal ich.


Auch in diesem Punkt verstehe ich dich absolut. Ich meine, ich habe früher mal 12 Geschichten pro Jahr geschafft. Gut, die waren allesamt kurz und auch nicht sonderlich ausgefeilt. Außerdem hatte ich da noch einen geregelten Alltag. Trotzdem fühlt es sich wie ein Rückschritt an, wenn man an diesen Output nicht mehr anschließen kann. Vor kurzem wusste ich daher auch nicht, was ich mit dem Hobby noch anfangen soll, weil ich (mir) zu langsam bin, die Chance, meine Serien zu beenden recht gering ist, und ich nicht gerne meine Zeit verschwende. Inzwischen sehe ich die Angelegenheit nur noch locker und gucke wie weit ich komme. Passt schon.
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« Antwort #67 am: 06.11.08, 07:48 »
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Nö, da muss ich nicht lachen. Höchstens schmunzeln, denn ganz ähnlich hat die Sache ja auch bei mir begonnen. Waschecht mit dem besten Kumpel, der besten Freundin und dem Schwager auf der Brücke ;D


Da kann man mal wieder sehen, wie man völlig unabhängig voneinander auf die selben Ideen kommt.

Zitat
Ein gutes Beispiel ist auch Shannyn, die sich in Cast Away auf recht dunklen Pfaden bewegt und mit einer überraschenden Kälte vorgeht, wenn es nötig ist.


Da ich ein Fan von düsteren Charakteren bin und bei Shan bereits in der Akademiegeschichte solche Tendenzen aufgefangen habe, kann ich es kaum erwarten, die \"dunkle\" Shan kennenzulernen.

Zitat
Ich habe an den ein oder anderen Freund gedacht, der zwar kein Trekkie ist, aber dennoch zu der Geschichte greift. Und dem wollte ich einen \"Thriller\" bieten, den er auch versteht. War trotzdem eine SChnapsidee, die Sprache hat nicht richtig zu Star Trek gepasst. Hier kann ich nur immer wieder hervorheben, wie gut Adriana das schafft. Aber ich würde sagen mit Starfleet Academy habe ich gezeigt, dass ich den Fehler nicht noch mal wiederhole


Das hast du. In Starfleet Academy war alles schön sternenflottig (ich liebe das Wort). Ich habe auch Freunde, die zwar SciFi Interessiert sind (so ziemlich alle), aber einige mögen kein Star Trek und die dann dazu zu bewegen Unity One zu lesen, ist knochenarbeit. Und die Kritiken von denen sind schonungsloser als archonts.  ;) . An deinem Beispiel kann man aber auch wieder erkennen, dass aus einer Schnapsidee durchaus was tolles entstehen kann.

Zitat
Auch in diesem Punkt verstehe ich dich absolut. Ich meine, ich habe früher mal 12 Geschichten pro Jahr geschafft. Gut, die waren allesamt kurz und auch nicht sonderlich ausgefeilt. Außerdem hatte ich da noch einen geregelten Alltag. Trotzdem fühlt es sich wie ein Rückschritt an, wenn man an diesen Output nicht mehr anschließen kann. Vor kurzem wusste ich daher auch nicht, was ich mit dem Hobby noch anfangen soll, weil ich (mir) zu langsam bin, die Chance, meine Serien zu beenden recht gering ist, und ich nicht gerne meine Zeit verschwende. Inzwischen sehe ich die Angelegenheit nur noch locker und gucke wie weit ich komme. Passt schon.


12 Geschichten pro Jahr ist eine ganze Menge, das habe ich nichtmal geschafft, als ich noch keinen 1€ Job hatte und den ganzen Tag Zeit hatte. Rückschritt würde ich das nicht nennen. Deine Geschichten haben inzwischen die 200 Seiten Marken (zugegeben mit recht großer Schriftgröße) gesprengt und sowas braucht eben Zeit. Sowas schreibt man nicht in 5 Tagen. Außerdem muss man gerade bei langen Geschichten auf die Kontinuität innerhalb der Geschichte achten. Man kann auf Seite 180 nicht etwas umwerfen, das man auf Seite 25 eingeführt hat, wenn du weißt, was ich meine. Ich bin froh, dass du wieder schreibst und du dich selbst nicht mehr unter Druck setzt. Ich glaube, jetzt hast du einen guten Weg gefunden, wie du schreiben kannst und Spaß dabei hast. So mache ich es mittlerweile auch. Ich schreibe und wenn ich bis zum Ende komme, ist es gut, wenn ich allerdings auf dem Weg dorthin sterben sollte oder so (mit 120), dann kann gerne jemand von euch mein Erbe antreten. Quasi als \"Erbe der Legende\"  :P

Gruß
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« Antwort #68 am: 10.11.08, 08:26 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Da ich ein Fan von düsteren Charakteren bin und bei Shan bereits in der Akademiegeschichte solche Tendenzen aufgefangen habe, kann ich es kaum erwarten, die \"dunkle\" Shan kennenzulernen.


Ich glaube so richtig dunkel wird sie erst in Pieces of Zero. Dort ist ihr alles egal und jeder, der sich zwischen sie und ihr Ziel stellt, stirbt ;)

Zitat

Ich habe auch Freunde, die zwar SciFi Interessiert sind (so ziemlich alle), aber einige mögen kein Star Trek und die dann dazu zu bewegen Unity One zu lesen, ist knochenarbeit. Und die Kritiken von denen sind schonungsloser als archonts.  ;)


Den ein oder anderen konnte ich mal zum Reinschnuppern bewegen, aber was die Kritik betrifft, habe ich eine gegenteilige Erfahrung gemacht. Familie und Freunde tendieren dann doch eher dazu alles in den Himmel zu loben :P

Zitat

12 Geschichten pro Jahr ist eine ganze Menge, das habe ich nichtmal geschafft, als ich noch keinen 1€ Job hatte und den ganzen Tag Zeit hatte.


Da war ich noch Schüler und habe versucht jeden Abend nach den Hausaufgaben (ist gelogen. Als hätte ich je Hausaufgaben gemacht... XD) eine Stunde zu schreiben. Das summiert sich dann, die Disziplin trägt schnell Früchte. Inzwischen kann ich aber nicht mehr nach Termin schreiben, sondern nur noch nach Lust und Laune.

Zitat
Rückschritt würde ich das nicht nennen. Deine Geschichten haben inzwischen die 200 Seiten Marken (zugegeben mit recht großer Schriftgröße) gesprengt und sowas braucht eben Zeit. Sowas schreibt man nicht in 5 Tagen.


Das ist bei mir etwas anders, auch lange Geschichten sind in wenigen Tagen geschrieben. Das Starfury-Finale mit knapp 200 Seiten hatte ich damals auch an zwei Tagen getippelt - auch wenn das ein ganz anderer Fall und sowieso eine Ausnahmesituation war. Aber wenn ich in der Geschichte mal drin bin, und etwas Zeit stehlen kann, dann flutscht es immer sehr schnell. Das Problem sind nur eben diese Unlust-Phasen, wo ich das Word-Dokument nicht mal ansehe. Irgendwo ist es immer dieselbe Prozedur: Ich lege einen enorm schnellen Start hin, wo ich die ersten 50-80 Seiten binnen kürzester Zeit schreibe. Dann geht mir die Puste aus, ich tippe noch ein bisschen und dann rühre ich das Dokument für Wochen oder Monate nicht mehr an. Irgendwann schaue ich mir alles noch mal an, schreibe weiter und lege dann den ganzen Mittelteil an einem Stück hin, bis mir vor dem Ende wieder die Luft ausgeht. Dann heißt es wieder ein paar Wochen oder Monate Pause.

Wenn ich mit mehr Disziplin schreiben würde, wäre mein Output vielleicht höher, aber ich mache mir da keinen Kopf (mehr) drum, wie gesagt. Ganz locker, einfach mal gucken, wie weit ich komme. Kein Druck, kein Zwang.

Zitat
Ich glaube, jetzt hast du einen guten Weg gefunden, wie du schreiben kannst und Spaß dabei hast.


Ja, absolut. Und dabei haben mir auch viele der anderen Autoren und Leser geholfen - Adriana, Trekman, Polarus, du. Danke dafür :)

Zitat
So mache ich es mittlerweile auch. Ich schreibe und wenn ich bis zum Ende komme, ist es gut, wenn ich allerdings auf dem Weg dorthin sterben sollte oder so (mit 120), dann kann gerne jemand von euch mein Erbe antreten. Quasi als \"Erbe der Legende\"  :P


Warte mal ab, erst wenn du über die Hälfte deines Projektes geschafft hast, wirst du so richtig nervös und hoffst, dass dir nichts passiert :Ugly
"Maybe it's a little early. Maybe the time is not quite yet. But those other worlds... promising untold opportunities... beckon. Silently, they orbit the sun. Waiting."

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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #69 am: 10.11.08, 10:06 »
@ Star
Zitat
Ich glaube so richtig dunkel wird sie erst in Pieces of Zero. Dort ist ihr alles egal und jeder, der sich zwischen sie und ihr Ziel stellt, stirbt


*grusel*. Ich freu mich schon drauf.  :D

Zitat
Den ein oder anderen konnte ich mal zum Reinschnuppern bewegen, aber was die Kritik betrifft, habe ich eine gegenteilige Erfahrung gemacht. Familie und Freunde tendieren dann doch eher dazu alles in den Himmel zu loben


Meine Familie müsste ich mit Folter dazu zwingen, auch nur irgendetwas von SciFi zu lesen, geschweige denn meine Geschichten. Das wird zuweilen sogar belächelt. Ich habe ein paar Freunde, die hin und wieder meine Geschichten lesen, aber das eher unregelmäßig und mit wenig Feedback.  :(

Zitat
Da war ich noch Schüler und habe versucht jeden Abend nach den Hausaufgaben (ist gelogen. Als hätte ich je Hausaufgaben gemacht... XD) eine Stunde zu schreiben. Das summiert sich dann, die Disziplin trägt schnell Früchte. Inzwischen kann ich aber nicht mehr nach Termin schreiben, sondern nur noch nach Lust und Laune.


Stimmt, eine gewisse Disziplin sollte schon vorhanden sein. Ich mache es aber inzwischen nach Lust und Laune. Ich habe festgestellt, dass die erfolgreichsten Geschichten jene waren, die nicht unter Zeitrdruck geschrieben wurden und für die ich mir viel Zeit gelassen habe und vorallem wenn ich Lust drauf hatte.

Zitat
Das ist bei mir etwas anders, auch lange Geschichten sind in wenigen Tagen geschrieben. Das Starfury-Finale mit knapp 200 Seiten hatte ich damals auch an zwei Tagen getippelt - auch wenn das ein ganz anderer Fall und sowieso eine Ausnahmesituation war. Aber wenn ich in der Geschichte mal drin bin, und etwas Zeit stehlen kann, dann flutscht es immer sehr schnell. Das Problem sind nur eben diese Unlust-Phasen, wo ich das Word-Dokument nicht mal ansehe. Irgendwo ist es immer dieselbe Prozedur: Ich lege einen enorm schnellen Start hin, wo ich die ersten 50-80 Seiten binnen kürzester Zeit schreibe. Dann geht mir die Puste aus, ich tippe noch ein bisschen und dann rühre ich das Dokument für Wochen oder Monate nicht mehr an. Irgendwann schaue ich mir alles noch mal an, schreibe weiter und lege dann den ganzen Mittelteil an einem Stück hin, bis mir vor dem Ende wieder die Luft ausgeht. Dann heißt es wieder ein paar Wochen oder Monate Pause.

Wenn ich mit mehr Disziplin schreiben würde, wäre mein Output vielleicht höher, aber ich mache mir da keinen Kopf (mehr) drum, wie gesagt. Ganz locker, einfach mal gucken, wie weit ich komme. Kein Druck, kein Zwang.


Mir gehts ganz ähnlich. Ich starte auch recht rasant meine Geschichten, mir geht ebenfalls in der Mitte die Luft aus und dann gegen Ende wieder. Ich kenne das Problem auch. Nur endet bei mir eine Geschichte meistens nach maximal 50 Seiten, Tendenz aber steigend.

Zitat
Ja, absolut. Und dabei haben mir auch viele der anderen Autoren und Leser geholfen - Adriana, Trekman, Polarus, du. Danke dafür


Freut mich, wenn ich dabei helfen konnte. Wäre ein nicht hinzunehmender Verlust gewesen und du siehst ja mittlerweile durch deinen steigenden Bekanntheitsgrad, hast du auch mehr Leser (mich inbegriffen).  ;)

Zitat
Warte mal ab, erst wenn du über die Hälfte deines Projektes geschafft hast, wirst du so richtig nervös und hoffst, dass dir nichts passiert


Hm. Wenn ich nur wüsste wie lange Unity One dauert. Aber mindestens 7 Staffeln a 16 Folgen sollen es schon werden. Also sollte mir etwas passieren, dann würde ich mich geehrt fühlen, wenn du und Lairis Unity One erben würdet.

Gruß
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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #70 am: 23.12.08, 07:40 »
Ich habe jetzt auch alle vier Bände von cast Away geelsen und muss sagen:

GANZ GROSSES KINO

:thumb: :thumb: :thumb: :thumb:

Du schreibst sehr sehr detailliert, was mir gut gefällt.

Deer Anfang war (wieder) etwas holprig ausgrund der vielen namen. Aber der Absturz war sehr gut beschreiben. Man fühlte sich wirklich mittendrin, statt nur dabei

Und die restlichen Bücher ließen sich emhr doer weninger in einen Rutsch lesen.

Meine Lieblinge sind die Amphion.

Und Nechajew sollte man vor ein Kreigsgericht stellen.(wegen der geschichte mit der Tarkon. Da machste es nur kurz KNACK und die primärdirektive war gebrochen)

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« Antwort #71 am: 23.12.08, 11:51 »
Jo, ich wart auch schon auf Teil 5!:bounce:




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« Antwort #72 am: 27.12.08, 15:53 »
Ich warte auch schon ne EWIGKEIT!
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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #73 am: 02.01.09, 03:25 »
Zitat
Original von Alexander_Maclean
Ich habe jetzt auch alle vier Bände von cast Away geelsen und muss sagen:

GANZ GROSSES KINO


Vielen lieben Dank! Es freut mich besonders, dass du die Geschichten in einem Rutsch gelesen hast. Und natürlich, dass dir die Amphion gefallen. Die kamen bisher nicht so gut weg bei den Kritiken. Mit denen habe ich aber noch was besonders vor :)

Mit der langen Verzögerung von Teil 5 muss ich mich noch einmal entschuldigen. Die Geschichte ist nicht nur eine Zerreißprobe für die Gestrandeten, die von allen Seiten attackiert werden, sondern auch für die Leser. :P

Ich hatte eine lange Pause eingelegt und war kurz davor das Schreiben zu schmeißen. Aber der Starfleet Academy-Roman ist der Beweis, dass ich zurück im Geschäft bin und dementsprechend wird es auch mit Cast Away weiter gehen. Ich hatte nur mal eine Pause von der auf Dauer doch recht düsteren und niederschlagenden Serie gebraucht. Nun habe ich aber langsam wieder richtig Lust drauf. Eigentlich fehlen nur noch die Rückblenden bei denen der Knoten noch immer nicht geplatzt ist. Deswegen fallen die vielleicht aus. Wenn ja, dann erscheint der fünfte Band recht bald. Aber ich muss mich erst noch mal genauer damit auseinandersetzen.
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Star Trek: Cast Away - Miniserie
« Antwort #74 am: 18.04.09, 14:05 »
Sorry für den Doppelpost. Aber ich bin endlich dazu gekommen, der CA-Seite ein klitzekleines Update zu verpassen. Jetzt sind auch endlich Animaniacs Bilder in der Gallerie zu finden. Danke nochmal dafür, Ani!
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