Autor Thema: Space Battleship Yamato  (Gelesen 15425 mal)

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Alexander_Maclean

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Space Battleship Yamato
« Antwort #15 am: 09.01.10, 11:15 »
Zitat
Original von Sajuuk
8o Heilliger Granatapfel!

Es intersssirt nicht irgendwo garnicht ob das Ding eine Galactica nachmache ist oder nicht.
Und die Physik interessiert mich auch nicht.

Der Trailer alleine sieht schon *****geil aus und dass ist alles was mich interessiert.
Das muss ich einfach sehen!!

Sajuuk


da kann ich nur zustimmen.

man sieht das geil aus.

Ein wenig wie BSG 03 aber so wie ich die beschreibung in den thread von der serie richtig verstanden habe, war die Bewaffnung schon immer \"konventionell\"
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Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2022


ulimann644

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Space Battleship Yamato
« Antwort #16 am: 09.01.10, 11:24 »
Zitat
Original von Sajuuk
Es intersssirt nicht irgendwo garnicht ob das Ding eine Galactica nachmache ist oder nicht.


Wenn einer wen nachmacht, wird es eher umgekehrt sein, da die Originalserie auf das Jahr 1974 zurückgeht - das wäre selbst noch vor BSG-TOS gewesen...

Der (Anime)Film entstand dann im Jahr 1978...

Leiji Matsumoto zeichnete von 1975 bis 1980 einen dreibändigen Manga zur Geschichte von Space Battleship Yamato.

Mr Ronsfield

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Mr Ronsfield

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #18 am: 05.07.11, 20:27 »
Es gibt neuigkeiten die Realverfilmung wird in Deutschland direkt auf DVD und Blu-Ray erscheinen. Am 30. 9. ist es soweit, ich denke ich werd ihn mir holen!
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ulimann644

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #19 am: 05.07.11, 21:47 »
Es gibt neuigkeiten die Realverfilmung wird in Deutschland direkt auf DVD und Blu-Ray erscheinen. Am 30. 9. ist es soweit, ich denke ich werd ihn mir holen!

Bei dem Trailer hatte ich ein Deja vu. Irgendwie erinnern mich manche Szenen an den japanischen Film: Der große Krieg der Planeten. Der Realfilm scheint ein Mix aus diesem Film und der Anime-Serie zu werden.

PercyKeys

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #20 am: 06.07.11, 10:50 »
Wie heißt der Film denn auf Deutsch? Ich hab ihn bei Amazon.de nicht finden können...

Mr Ronsfield

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #21 am: 06.07.11, 12:03 »
Der ist auch noch nicht vorbestellbar!
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PercyKeys

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #22 am: 06.07.11, 15:10 »
Ok, danke. Lass es uns wissen, wenn er es ist, ok? :)

Mr Ronsfield

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #23 am: 06.07.11, 19:30 »
Werd ich machen!
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Lord_Doomhammer

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #24 am: 08.07.11, 12:37 »
Ich habe mir den Film vor kurzem angesehen und werde euch ein kleines Review schreiben. Eigentlich sollte es in den Thread für Filmkritiken, doch irgendwie kann ich den gerade nicht finden^^ Also wenn ein Mod bitte so lieb wäre diesen Post, bzw. die Review noch zusätzlich in den passenden Thread zu schieben :)


Also. Ich werde keine Spoiler einbauen und ich habe den Film subbed angesehen (bei Dubs bin ich meistens enttäuscht)
Vorneweg, ich  bin ein großer Fan der Serie und habe mir so gut wie alles davon angesehen, darum habe ich auch große Erwartungen in den Film gesetzt. Ob sich diese erfüllt haben, erfährt ihr am Schluss!

Handlung: Die Handlung entspricht in etwa der, der ersten Staffel der Serie, nimmt aber auch einige Elemente der 2. mit. Der Film beginnt mit einem Paukenschlag und das Tempo bleibt die ganze Zeit über recht hoch und in den knapp 2 1/2 Stunden wird einem nie langweilig. Um genau zu sein, kam mir die Zeit eher wie 40 min vor! Den Film könnte man in mehrere Phasen einteilen, die jeweils eine eigene kleine Handlung besitzen, die aber in einen großen Rahmen gesetzt werden. Tatsächlich wurden hier viele Teile der Serien eingebaut, auf die ich garnicht mehr gehofft hatte! Es gibt vieleviele Szenen, die man fast 1 zu 1 aus der Serie übernommen hat, was jedes Fanherz höher schlagen lässt! Teilweise wurden die Szenen aber in einem anderen Kontext verwendet. Für Leute die die Serien nie gesehen haben, könnten ein paar allerdings etwas seltsam wirken, da der Comic-Charakter zu stark übernommen wurde. Besonders auffallend bei Captain Otika.
Die Handlung an sich ist interessant, ist aber im Gegensatz zur Serie stark gekürzt und wurde an gewissen Ecken (besonders der "humanitären") stark abgeändert. Leider wirkt es stärker patriotisch und weniger pazifistisch, wie das Original, doch bleibt sie spannend bis zum Schluss.
Cliches gibt es allerhand, die teilweise auch negativ auffallen. Geschmackssache ist allerdings das Drama. Für japanische Filme üblich, wird das post-apokalyptische Setting und die damit verbundenen Emotionen vollends ausgeschlachtet (ein Element, das von der Serie übernommen wurde, die besonders stark auf die Trauma des 2. Weltkrieges aufarbeitete). Drastisch ist allerdings die Zahl der Opfer bis zum Ende hin, doch da möchte ich nicht zu viele Details vorwegnehmen.
Das Ende kam für mich überaus plötzlich und verfehlte die emotionale Wirkung bei mir zumindest nicht.

Charaktäre/Schauspieler: Ich verwende hier die japanischen Namen, falls sich jemand wundert. Der Hauptprotagonist ist Kodai, der anfangs auf der verstrahlten Erde nach Materialien sucht, um diese zu verkaufen. Nach mehreren Wirren, kehrt er zum militärischen Dienst zurück und wird Teil der Crew der Yamato. Er ist passenderweise der interessanteste Charakter und ist auch am besten gespielt. Auch bringt er ein wenig Witz in die ganze Sache, was neben dem Drama eine schöne Abwechslung bietet.
Yuki, anfangs war ich enttäuscht dass sie nicht blond ist, wie in der Serie, doch ihre Rolle unterscheidet sich vom Original her stark. Sie nimmt eine größere Rolle ein und ist weitaus weniger willensschwach, was besonders bei ihrer ersten Begegnung mit Kodai deutlich wird (die ich überaus witzig fand).
Okita. Der Kapitän der Yamato hält sich sehr stark an die Vorlage, wirkt deswegen in manchen Stellen ein wenig seltsam, doch passt gänzlich in den Charakter des Originals!
Shima. Auch seine Vorgeschichte ist eine andere geworden und die Rolle seines kleinen Bruders der 2. Serie übernimmt jetzt sein mutterloser Sohn, doch der Mensch ist der gleiche wie in der Serie und bietet einen guten Gegenpool, zum ansonsten recht... energiegeladenen Kodai.
Dr. Sado ist im Film zu einer Frau gemacht worden, was allerdings positiv auffällt. Zumal ihr Verhalten, gemeinsam mit der Katze wirklich gut aus dem Original übernommen ist. Analyzer ist stark abgeändert worden und erhält leider ein bisschen zu wenig Anteil am ganzen.
Ansonsten sind die Charaktäre treu aus der Vorlage übernommen worden, ein weiterer ist auch zu einer Frau geworden und der ein oder andere Charakter übertreibt zuweilen etwas, aber es ist erstaunlich wie genau man die Anime Figuren übernommen hat (besonders beim Mechaniker hat mich das erstaunt).

Musik: Die Themen aus der Serie werden häufig wiederverwendet und mit neuen kombiniert und orchestral aufgearbeitet. Der Soundtrack passt gut in das Geschehen, auch wenn an manchen Stellen die "energiegeladene" Musik in meinem Ohr ein paar Sekunden zu früh eingesetzt ist. Tatsächlich kommt es aber über eine Hans-Zimmer-Standardproduktion nicht hinaus, auch wenn man am Ende einen Ohrwurm der Titelmelodie hätte, wäre da nicht "Love Lives" von Steven Tyler ganz am Schluss.

Design/Spezial Effects: Wie schon im Trailer erkennbar, ist das Niveau der Special-Effects nicht ganz auf Höhe von "Star Trek XI" oder "Star Wars". Dies stimmt aber nur aufgrund einiger weniger Szenen, die innerhalb des Schiffes, oder einem anderen Planeten spielen. Zuweilen sieht man auch bei Rauch, etc. wie sie an Rechenleistung gespart haben. Doch soviel nur zum Negativen. Die Planeten sind wundervoll gemacht (bis auf Jupiter), und überzeugen noch mehr als die bei Star Trek (zumal dort zu häufig NASA-Bilder verwendet wurden, die in diesem Forum allein schon knapp ein dutzend mal verwendet worden sind) Die Jäger halten sich stark an die VOrlage der Serie (was mich zugegebenerweise nicht begeistert hat), sind an sich gut modelliert, doch die Animationen sind teilweise etwas holprig. Auch wirkt es seltsam wie die Piloten ihre Knüppel herumreisen und sich darüber hinaus noch in die Flugrichtung lehnen... Die Gamillon-Schiffe, wie die Gamillon selbst haben so gut wie nichts mehr mit dem Original zu tun. Ersteres erachte ich allerdings als positiv, zumal die Schiffsmodelle unglaublich gut detailiert sind! Zu letzterem möchte ich mich jetzt nicht auslassen, da ich ansonsten zu spoilern anfangen müsste. Die Menschenschiffe (allem voran die Yamato), sind ebenso der Wahnsinn und jede einzelne Szene mit ihr ist einfach nur zum Staunen. Da wären wir allerdings schon beim negativen Aspekt: die Szenen kommen leider viel zu kurz; ich hätte nichts dagegen die Schiffe in all ihrer Pracht für ein paar Minuten betrachten zu können, so kommt der eigentliche Protagonist viel zu kurz. Grundsätzlich sind die Kampfszenen etwas kurz.
Im Vorhinein wurde kritisiert, dass sich der Film zu stark am neuen BSG orientiert: stimmt, gerade bei der Innenausstattung, den Pilotenkleidungen und Jäger-szenen fällt das deutlich auf, während die Weltraumszenen stark an den neuen Star-Trek Film erinnern - leider büßt der Film deswegen an Charakter ein.
(Anm.: man muss an dieser Stelle aber auch erwähnen, dass das Originale und neue BSG sehr viel von der Yamato-Serie übernommen hat)

Fazit: Für Fans der Serie ist es auf alle Fälle sehenswert; die Handlung und Charaktäre wurden liebevoll "zum Leben" erweckt, es gibt unzählige Anspielungen auf die Serie, die Musik und Präsentation halten sich an das Original und man fühlt sich gleich wohl. Das SFX hat seine Stärken und Schwächen, überzeugt aber auf lange Sicht hin. Negativ fällt der Protagonist Deslar, und der damit verbundene "humanitäre" Aspekt der Serie auf, der beinahe zur Gänze weggelassen wird, um ein wenig Patriotismus und Drama Platz zu machen.
Alles in allem ein spannender Film der einen nie zur Ruhe kommen lässt und auch viel Platz für starke Emotionen lässt; ein Muss für jeden Sci-Fi Fan!

Von mir gibt es 7.5/10 Punkte!
\"Fantasy shall be my limit.\"
                                 - Elias Stern

ulimann644

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #25 am: 08.07.11, 14:35 »
@Lord
Ich denke, dass es okay ist, dieses Film-Review hier zu posten, da der Film auf der Anime-Serie basiert.
Abgesehen davon lassen sich einzelne Posts nicht wie ein Thread "mal eben so" verschieben... ;) (Bitte zukünftig bedenken)

Das Review ist interessant - ich werde mir den Film ganz sicher zu Gemüte führen.

Lord_Doomhammer

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #26 am: 10.07.11, 20:32 »
Okay, ich werde es zukünftig zu bedenken! :)
\"Fantasy shall be my limit.\"
                                 - Elias Stern

CptJones

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #27 am: 12.07.11, 09:35 »
Von Spaceship Yamato kenne ich auch nur ein paar Szenen. Der Plott ist in der Tat hierbei ein Kind der des Scify aus den 1970er Jahren. Aber Spaceship Yamato war es  auch , der Mangas für das Erwachsene Publikum öfnete. Filme wie AKIRA oder Ghost in the Shell stellen hierbei die Höhepunkte der Mangaverfilmung dar.
Die Beiden sind für mich der Inbegriff des Mangas. Ghost in the Shell diente sogar als vorlage für die MATRIX Trilogie. Nur leider verwechseln die Meisten Mangas mit diesem Pokemon Schrott.

Für alle die es Interessiert. So ist der tatsächliche zustand der Yamato am Meeresgrund.


Reporter: Mr Abrams, warum kam in ST 11 nicht Jar Jar Bings vor?

Abrams: Weil wir von George Lucas nicht die Genehmigung erhalten haben!

SSJKamui

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #28 am: 12.07.11, 10:09 »
Von Spaceship Yamato kenne ich auch nur ein paar Szenen. Der Plott ist in der Tat hierbei ein Kind der des Scify aus den 1970er Jahren. Aber Spaceship Yamato war es  auch , der Mangas für das Erwachsene Publikum öfnete. Filme wie AKIRA oder Ghost in the Shell stellen hierbei die Höhepunkte der Mangaverfilmung dar.
Die Beiden sind für mich der Inbegriff des Mangas. Ghost in the Shell diente sogar als vorlage für die MATRIX Trilogie. Nur leider verwechseln die Meisten Mangas mit diesem Pokemon Schrott.

Ja, das stimmt. Obwohl man dabei auch 2 Phasen unterscheiden muss. Die erste ist die von Yamato und Gundam gestartete Phase mit Militär Science Fiction und Space Opera und dem Konzept der "realistischen Konfliktdarstellung", die dann unter Anderem auch noch Macross etc. hervorbrachte. (Und mit Yamato/Starblazers und Macross/Robotech Anime auch in den USA bekannt machte.) Vor dieser Phase waren Anime relativ simple "stark lächerliche" Samstagmorgencartoons. Beispielsweise Mazinger Z über einen Superhelden mit einem Roboter versteckt in einem Swimming Pool.

Die zweite Phase war der Boom des Heimvideo Markts in den 1980ern und der Einfluss des Cyberpunk Genres. Durch die Direktvideo Produktionen (OVA) war es möglich zum einen mehr Budget konzentrierter auf einzelne Episoden anzuwenden durch kürzere Serienlängen  (Sehr häufig 3 Folgen pro Serie) und ausserdem war durch das Wegfallen von TV Codes etc. möglich, ohne an Jugendschutz denken zu müssen weitaus radikaler an Stoffe heranzugehen. (Was auch zu einem häufigeren Auftauchen von Gewalt und Nacktheit führte.) Diese Elemente schwappten dann auch in den normalen TV Serien und Kinofilm Bereich hinüber. (Bekanntestes Beispiel dafür: Neon Genesis Evangelion) Dadurch wurde auch teilweise stärker mit Philosophie etc. experimentiert. (Ein Beispiel dafür, Megazone 23, was als weiteres Vorbild von Matrix gilt und einen sehr ähnlichen Plot von virtuellen Realitäten als Gefängnis der Menschheit, Hackern die die Menschen daraus befreien wollen etc. hat  und teilweise ähnliche Technologien. (Eine Maschinendrohne als Roboteroctopus der frappierend an die Sentinel Drohnen aus Matrix erinnert und "Agenten des Systems" welche die Kontrolle über andere Menschen übernehmen können.))

Diese Phase wird von vielen als Höhepunkt des Anime gesehen und war für den Sprung des Anime nach Europa verantwortlich. (Hauptsächlich durch die englische Firma Manga Video, die extrem viele nach England gebracht hat und viele der ersten deutschen Animes stammten scheinbar einer Sublizensierung von Manga Video. Jedenfalls findet man ständig das Logo von Manga Video auf den uralten Animes wie zum Beispiel einem Release von Ghost in the Shell und bei den Evangelion Filmen. )

Dieser 2. Phase entstammen unter Anderem Akira, Bubblegum Crisis, Ghost in the Shell, Megazone 23, Neon Genesis Evangelion, Appleseed (Originalserie) und Dominion Tank Police.  (Vielleicht kann man Serial Experiments Lain auch dazuzählen. Ich persönlich zähle im Game Bereich noch Final Fantasy 7 auch zu dieser Phase dazu, da dieses Spiel einige narrative Ähnlichkeiten zu Animes dieser Zeit aufweist.)

Dies war auch der "Höhepunkt der Sci Fi Westreleases" bei Anime. Zu der Zeit waren 90 Prozent aller in Deutschland veröffentlichten Anime Science Fiction. (Und viele Anime Fans hier sind wahrscheinlich durch diese Phase zu Animes gekommen.)

Mittlerweile werden nur selten Anime in so einem Stil produziert. (Eine Ausnahme war zum Beispiel Elfenlied aus der letzten Dekade.)

Was mittlerweile leider im Trend liegt sind Moe Animes. (Welche meistens hauptsächlich eine Art Voyeurismus befriedigen um irgendwelche "süßen unschuldigen Mädchen" zu beobachten.) Im Westen haben leider die Shonen Jump Endlosserien an Dominanz genommen, welche eh fast nur aus endlos in die Länge gezogenen Kämpfen bestehen. (Dragon Ball Z, Naruto, One Piece etc.) Teilweise sind die Sammelproduktserien wie Pokemon und Yu Gi Oh auch nur eine Variante davon. (Diese Art von Serien ist wahrscheinlich ein Grund dafür, das viele West Nerds die Animefans zum Feindbild auserkoren haben. )

Tolayon

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Antw:Space Battleship Yamato
« Antwort #29 am: 08.11.11, 11:45 »
Ich habe den Film inzwischen auch gesehen und fand ihn eigentlich ganz gut.

Dass die Weltraum-Yamato tatsächlich das gleichnamige, umgerüstete See-Kriegsschiff ist, mag man dem japanischen Patriotismus zugute halten, und mit ihren somit unter 300 Metern Länge hebt sie sich zunächst einmal positiv von dem Riesenkasten namens "Galactica" und dessen Verwandten aus dem STAR-WARS-Universum ab.

Auf dem zweiten Blick aber halte ich diese Begebenheiten angesichts der Bedeutung und Wichtigkeit des Schiffs für nicht gerade realistisch. Die Yamato soll laut Wikipedia 114 Mann Besatzung haben, was bei der Größe auch ganz gut passt, aber zusammen mit den ca. einem Dutzend Kampfflieger sowie zwei bis drei größeren Shuttles dürfte es auch mit dieser kleinen Mannschaft sehr eng sein - zumal auch noch die außerirdischen Aggregate für den "Warp"-Antrieb und die Riesenkanone Platz haben müssen, und nicht zu vergessen der recht geräumige Hangar/ Frachtraum, in dem sie den Gamillon-Jäger untersucht haben.

Wie ein seit Jahrhunderten auf dem Meeresboden verrottendes Schiff tatsächlich für die im Film und ausführlicher in der Serie zu sehenden Strapazen fitt gemacht werden konnte - ich möchte an dieser Stelle nur den Zustand der Rumpfhülle erwähnen - ist mir doch ziemlich schleierhaft.
Glaubwürdiger wäre es auf alle Fälle gewesen, die Yamato als etwas größeren Nachbau zu präsentieren, der sich in Form und Proportion, meinetwegen auch Farben an das Original hält, aber in seinen Dimensionen mehr einem heutigen US-Flugzeugträger entspricht. Dann hätte man die Besatzung auf sagen wir 240 erhöhen können, was angesichts der Mission immer noch sehr wenig erscheint, aber man hätte dann auch etwas mehr Platz für Ausrüstung gehabt und vor allem hätte man so einem Neubau auch abgekauft, dass seine Hülle stabil genug für all die gefährlichen Abenteuer ist.

 

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