Autor Thema: Alex goes Klemmbausteine  (Gelesen 45209 mal)

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Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Alex goes LEGO
« Antwort #195 am: 18.08.18, 13:13 »
Oho, der Maverick gefällt mir vom Design her sehr gut.  :thumb
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Alexander_Maclean

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Antw:Alex goes LEGO
« Antwort #196 am: 18.08.18, 13:57 »
Danke dir.
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Mr Ronsfield

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Antw:Alex goes LEGO
« Antwort #197 am: 18.08.18, 21:09 »
Tolles Schiff, es sind oft die verhassten Schiffe die am besten sind. Klasse Entwurf.
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"I'll be a Browncoat forever"


Alexander_Maclean

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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #198 am: 23.01.22, 20:51 »
So 2. Versuch.

Erst einmal habe ich den Thread umbenannt in "Alex goes Klemmbausteine". Ich will ja nicht verklagt werden.

Und hier kommt mein Review zur Enterprise A von Blue Brixx

Das Modell

Ich sage gleich, ich komme nicht aus dem Modellbau. Dafür bin ich zu sehr Grobmotriker. Aber ich habe als Kind sehr gerne mit Lego gespielt, vor 25 Jahren gab es dass ja nur, und habe auch schon damals versucht aus den Teilen die ich zu Hause hatte, Raumschiffe zu bauen. Von daher habe ich einen guten Sinn dafür, welche Einschränkungen der Einsatz von Klemmbausteinen mit sich bringt.

Und daher finde ich auch die Umsetzung sehr gelungen. Es gibt zwar drei Punkte an denen ich was anders gemachte hätte, aber das ist meckern auf hohen Nivau.

1. Die Schüssel für den Deflektor und auch die Grills in den Warpgondeln hätte ich persönlich lieber aus blue Glas Elementen gehabt, um bei entsprender Lichteinfall einen Reflektionseffekt zu haben.

2. die Befestigung der Pylonen an den Maschienenrumpf ist mir persönlich sehr wakelig, Da wären vielleit negative schrägen als basis besser gewesen und dann darauf aufbauen, wobei dann aber die Pylonen dicker geworden wäre.

3. Am heck gefällt mir der abschluss nicht. Hier hätte ich mir statt der Spitze eher ein halbrundes Eelemnt gewünscht.

Generell muss man auch sagen, dass das Modell vergleichsweise instabil ist, wie ich finde. Das ist zujm einen geschudlet, dass es ein Displaymodell und kein Spielmodell. Zumanderen ist die Vorlage halt ein Raumschiff, dass nicht für Atmosphärenflug designt wurde.

Der Bau

Die beiliegende Anleitung war gut beschrieben und durch das Ausgrauen der vorangegangen Schritte recht gut zu verstehen. Auch wenn man manches Mal eine ganze Reihe von teilen verbauen musste, war es in etwa auf dem legotechnik Niveau von etwa der späten 90er Jahre..

es gab ein zwei für mich neue Bautechniken, wo mir in den ersten Schritte nich gleich klar war, warum das so gemacht wurde, aber da bin ich offen.

Als Hindernisse fand ich hier die Instabilität der Diskussektion währen des zusammenbaues, aber mit den Einbau der zentralen Platten passte das wieder. Und die bereits erwähnte Instabilität an den Pylonen, die den zusammenbau erschwerten.

Einmal musste ich was umbauen, aber da hatte ich das falsche Teil verbaut.

Vion der Dauer waren es ungefähr 1 - 1,5 Stunden, das ist okay.

Qualität der Steine
Da habe ich großteiils nichts auszusetzen. Und wenn man das ganze richtig zusammendrückt, dann passte alles.

Positiv zu erwähnen sind auch die hochwertigen Drucke auf den Bauteile. Woebi der Druck für die fenster von der Maschiensektion imo etwas höher gekonnt hätte.

Einzig beim Fuß waren je nach Lichteinfall teilweise sehr komische Farbverschiebungen sichtbar.

Fazit
Wenn man wegen der Detailierung jetzt nicht die höchsten Ansprüche stellt, kann man mit dem Modell für 28 Euro echt nichts verkehrt machen. Die Kritikpunkte sind imo meckern auf hohen Niveau und es ist schön wie detailliert das Schiff dennoch umgesetzt wurde.

Ich gebe 8 von 10 Punkte.

PS: Das witzige ist. Mein Vater hat das fertige Modell in meinen WhatsApp Status gesehen und will auch eine.
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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #199 am: 23.01.22, 23:48 »
So 2. Versuch.
Was ist beim ersten passiert?  :o

Aber ich habe als Kind sehr gerne mit Lego gespielt, vor 25 Jahren gab es dass ja nur, und habe auch schon damals versucht aus den Teilen die ich zu Hause hatte, Raumschiffe zu bauen. Von daher habe ich einen guten Sinn dafür, welche Einschränkungen der Einsatz von Klemmbausteinen mit sich bringt.

Und daher finde ich auch die Umsetzung sehr gelungen.
Na ja, heute gibt es schon ganz andere Möglichkeiten. Es gibt gegenüber früher ganz andere Teile und damit auch neue Konstruktionsoptionen.

1. Die Schüssel für den Deflektor und auch die Grills in den Warpgondeln hätte ich persönlich lieber aus blue Glas Elementen gehabt, um bei entsprender Lichteinfall einen Reflektionseffekt zu haben.
Bei den Nacelles hätte man auch über schwarze Grills nachdenken können, aber ansonsten wären sie transparent natürlich schöner. Der Deflektor ist meiner Meinung nach an sich schon total misslungen. Es wirkt, als hätten sich die Designer die Filme nicht angeschaut, denn beim Original ist klar ersichtlich, dass er keine frei stehende Schüssel ist. Das ist ein dicker Patzer.

2. die Befestigung der Pylonen an den Maschienenrumpf ist mir persönlich sehr wakelig, Da wären vielleit negative schrägen als basis besser gewesen und dann darauf aufbauen, wobei dann aber die Pylonen dicker geworden wäre.
Da wundere ich mich sowieso, warum man für die Pylone keine "Flügel-Plates" benutzt hat. Die wären leichter, wahrscheinlich schöner und wären vielleicht besser zu verankern gewesen.

3. Am heck gefällt mir der abschluss nicht. Hier hätte ich mir statt der Spitze eher ein halbrundes Eelemnt gewünscht.
Das Heck ist eigentlich auch wirklich eine Katastrophe. Es ähnelt dem Hangar im Grunde gar nicht. Dass da nicht mehr möglich gewesen wäre, kann ich kaum glauben.


Hmm, aber wenn wir über das Design sprechen: Ärgert es Dich nicht, dass die Untertasse zu klein (oder der Sekundärrumpf zu groß) ist? Ich finde jedes Mal, wenn ich das Modell anschaue, dass das einfach falsch aussieht. Dazu gesellen sich andere Missgriffe, wie die vordere Formgebung des "Halses".

Generell muss man auch sagen, dass das Modell vergleichsweise instabil ist, wie ich finde. Das ist zum einen geschuldet, dass es ein Displaymodell und kein Spielmodell. Zum anderen ist die Vorlage halt ein Raumschiff, das nicht für Atmosphärenflug designt wurde.
Ich finde ehrlich gesagt, dass beides nicht gerade als wirkliche Entschuldigung genügt.
Wenn es ein Display-Modell ist, dann dürfen Fehler wie die zu kleine Untertassensektion, das Heck und der Deflektor nicht passieren.
Dass das Vorlagendesign ein Raumschiff darstellt, hat ja eigentlich keine Auswirkungen auf das Modell. Wenn man der Logik folgt, dass es unter den Bedingungen auf der Erde nur instabil sein, könnte man überspitzt gesagt dann davon erwarten, dass es im Weltraum mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen kann? ;)
(Und eigentlich sehe ich es wie Doug Drexler: Nur weil wir heute keine Werkstoffe besitzen, die so eine Konstruktion wie die Ent-A unter Atmosphärenbedingungen erlaubt, muss das Gleiche ja nicht fürs 23. Jahrhundert gelten).

Die beiliegende Anleitung war gut beschrieben und durch das Ausgrauen der vorangegangen Schritte recht gut zu verstehen
Ausgrauen oder Entsättigen? Ausgrauen finde ich relativ nervig. Ich finde, da fehlt einem schon was an Orientierung.
« Letzte Änderung: 24.01.22, 00:49 by Max »

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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #200 am: 24.01.22, 00:20 »

Ausgrauen oder Entsättigen? Ausgrauen finde ich relativ nervig. Ich finde, da fehlt einem schon was an Orientierung.

Du hast zwar nicht mich gefragt aber hier nen Bild auf der Bird of Prey anleitung:
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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #201 am: 24.01.22, 00:31 »
Danke für das Bild, Kirk :)
Also so entsättigt. Das ist mE eigentlich eine ziemlich gute Lösung :)

Alexander_Maclean

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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #202 am: 24.01.22, 09:41 »
So 2. Versuch.
Was ist beim ersten passiert?  :o
das ist was beim Speichern des Posts passiert und ich hatte den Text nicht gespeichert.

Mustse ich neu schreiben.

Zitat
Aber ich habe als Kind sehr gerne mit Lego gespielt, vor 25 Jahren gab es dass ja nur, und habe auch schon damals versucht aus den Teilen die ich zu Hause hatte, Raumschiffe zu bauen. Von daher habe ich einen guten Sinn dafür, welche Einschränkungen der Einsatz von Klemmbausteinen mit sich bringt.

Und daher finde ich auch die Umsetzung sehr gelungen.
Na ja, heute gibt es schon ganz andere Möglichkeiten. Es gibt gegenüber früher ganz andere Teile und damit auch neue Konstruktionsoptionen.

Der Anspruch von Blue Brixx war aber,nur Standardbauteile zu verwenden, die man im allerschärfsten Notfall auch mal ersetzen kann. Und damit ist man bei den basis 1x1 Fliesen.

Und mal ganz ehrlich, wo ist der Spaß beim Zusammenbauen, wenn man nur vorgefertigte Normteile verbaut.

Zitat
1. Die Schüssel für den Deflektor und auch die Grills in den Warpgondeln hätte ich persönlich lieber aus blue Glas Elementen gehabt, um bei entsprender Lichteinfall einen Reflektionseffekt zu haben.
Bei den Nacelles hätte man auch über schwarze Grills nachdenken können, aber ansonsten wären sie transparent natürlich schöner. Der Deflektor ist meiner Meinung nach an sich schon total misslungen. Es wirkt, als hätten sich die Designer die Filme nicht angeschaut, denn beim Original ist klar ersichtlich, dass er keine frei stehende Schüssel ist. Das ist ein dicker Patzer.
Klar wäre das auch anders zu lösen gewesen. Aber das einzige was mir jetzt einfällt, wäre die äßere Schüssel in Grau und die innere in transblue. Ich gebe aber davon aus, dass man sich an einer Mischung aus den Deflektoren aller drei Enterprise orientiert hat. Die TOS hat ihn vorstehend und die Kelbin ENT auch.

Zitat
2. die Befestigung der Pylonen an den Maschienenrumpf ist mir persönlich sehr wakelig, Da wären vielleit negative schrägen als basis besser gewesen und dann darauf aufbauen, wobei dann aber die Pylonen dicker geworden wäre.
Da wundere ich mich sowieso, warum man für die Pylone keine "Flügel-Plates" benutzt hat. Die wären leichter, wahrscheinlich schöner und wären vielleicht besser zu verankern gewesen.
Mit den Flügelplates hätte man die Farbverläufe nicht so hinbekommen. Auch bin ich skeptisch, ob man damit die notwendige Stabilität für die Pylonen hinbekommen hätte.. Und ganz schwierig wäre dann die notwendige schräge Befestigung.

Denn der Pylon als solches ist stabil nur, eben die verbindung zum Maschinenrumpf ist bissel waklig.

Zitat
3. Am Heck gefällt mir der abschluss nicht. Hier hätte ich mir statt der Spitze eher ein halbrundes Eelemnt gewünscht.
Das Heck ist eigentlich auch wirklich eine Katastrophe. Es ähnelt dem Hangar im Grunde gar nicht. Dass da nicht mehr möglich gewesen wäre, kann ich kaum glauben.
Der heck ist für mich der einzige wirkliche Kritikpunkt für mich an dem Modell. Der Rest sind in meinen Augen nur Kleinigkeiten.

Zitat
Hmm, aber wenn wir über das Design sprechen: Ärgert es Dich nicht, dass die Untertasse zu klein (oder der Sekundärrumpf zu groß) ist? Ich finde jedes Mal, wenn ich das Modell anschaue, dass das einfach falsch aussieht. Dazu gesellen sich andere Missgriffe, wie die vordere Formgebung des "Halses".
Wenn, dann ist der Maschienenrumpf etwas zu groß. Das wird aber aus Stabilitätsgründen so gemacht wurden sein, damit das Modelletwas ausbalanciert ist. Zudem trägt er ja das ganze Gewicht, weil es nur den einen Ständer gibt.

Und letztlich muss man es so sehen.

1. Klemmbausteine bringen Limitierungen mit sich. Das habe ich auch gemerkt, als ich in den letzten jahren mit diversen Programmen Modelle erstellt habe.

2. CBS / paramount haben das Modell so abgesegnet.

Zitat
Generell muss man auch sagen, dass das Modell vergleichsweise instabil ist, wie ich finde. Das ist zum einen geschuldet, dass es ein Displaymodell und kein Spielmodell. Zum anderen ist die Vorlage halt ein Raumschiff, das nicht für Atmosphärenflug designt wurde.
Ich finde ehrlich gesagt, dass beides nicht gerade als wirkliche Entschuldigung genügt.
Wenn es ein Display-Modell ist, dann dürfen Fehler wie die zu kleine Untertassensektion, das Heck und der Deflektor nicht passieren.
Dass das Vorlagendesign ein Raumschiff darstellt, hat ja eigentlich keine Auswirkungen auf das Modell. Wenn man der Logik folgt, dass es unter den Bedingungen auf der Erde nur instabil sein, könnte man überspitzt gesagt dann davon erwarten, dass es im Weltraum mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen kann? ;)
(Und eigentlich sehe ich es wie Doug Drexler: Nur weil wir heute keine Werkstoffe besitzen, die so eine Konstruktion wie die Ent-A unter Atmosphärenbedingungen erlaubt, muss das Gleiche ja nicht fürs 23. Jahrhundert gelten).
Nach doch, dass Modell wurde ja mit heutigen Werkstoffen gebaut. Und anders als das Studiomodell mussten recht einfache Materialen verwenden, damit es bezahlbar bleibt.

Und wenn man der Stabiltät wegen das eine oder andere Abschnitt dicker gebaut hätte, gäbe es auch wieder Kritik.

Perfekt ist das Modell nicht, einzelne Details wie Hangar oder Deflektor hätte man besser machen können. Aber ich finde es ist in bezug auf Darstellung, Stabilität, verwendetes Material und auch Preis ein sehr guter Kompromiss. Deswegen bleibe ich auch bei meiner Bewertung.
« Letzte Änderung: 24.01.22, 09:44 by Alexander_Maclean »
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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #203 am: 24.01.22, 12:10 »
das ist was beim Speichern des Posts passiert und ich hatte den Text nicht gespeichert.

Mustse ich neu schreiben.
Oh, das ist natürlich ärgerlich! :-\

Zitat
Na ja, heute gibt es schon ganz andere Möglichkeiten. Es gibt gegenüber früher ganz andere Teile und damit auch neue Konstruktionsoptionen.

Der Anspruch von Blue Brixx war aber,nur Standardbauteile zu verwenden, die man im allerschärfsten Notfall auch mal ersetzen kann. Und damit ist man bei den basis 1x1 Fliesen.

Und mal ganz ehrlich, wo ist der Spaß beim Zusammenbauen, wenn man nur vorgefertigte Normteile verbaut.
Ich spreche nicht von Formteilen. Nehmen wir die "gebogenen Schindeln" (ich weiß nicht, wie sie eigentlich zu nennen sind), mit denen der Sekundärrumpf verkleidet und eine Rundung angedeutet wird. Oder das Teil, auf dem sich der Insignia-Print mit dem Sternenflottensymbol befindet. Oder auch mal nur die Steine mit seitlichen Noppenaufnahmen (die nicht vertieft sind und ohne die die zuvor erwähnten Teile gar nicht in Position zu halten wären). Das sind drei Beispiele für Teile, die heute einfach im Sortiment der Klemmbausteinhersteller sind, die es aber vor zehn oder zwanzig Jahren nicht gab. Damals, als wir Kinder und Jugendliche waren, fehlten uns damit viele Teile für Konstruktionsmöglichkeiten. Die Liste der Teile, die heute als Standardbauteile wahrgenommen wird, ist riesig geworden.
Das ist super und erlaubt viele Bauweisen, aber damit steigt bei mir auch ein wenig die Erwartungshaltung.

Übrigens glaube ich gar nicht mal, dass die Beschränkung auf die Standardteile etwas mit einer Art MOC- oder Baustein-Ethos zu tun hat. Meine Vermutung geht eher in die Richtung, dass man - namentlich der Zulieferer von BlueBrixx - nicht gewillt oder in der Lage ist, mal eben neue Teile zu konstruieren und zu bauen. Aber das ist nur eine Vermutung. Auf jeden Fall braucht es diese Investition nicht wirklich, weil die Leute die Sets trotz so mancher Mängel in Scharen kaufen dürften.

Und von "nur vorgefertigten Normteilen" wäre ohnehin nicht die Rede gewesen. An ein oder zwei neuralgischen Stellen hätten sie sowohl in Sachen Stabilität als auch in puncto Optik einen entscheidenden Unterschied machen können. Davon bin ich überzeugt.

Klar wäre das auch anders zu lösen gewesen. Aber das einzige was mir jetzt einfällt, wäre die äßere Schüssel in Grau und die innere in transblue. Ich gebe aber davon aus, dass man sich an einer Mischung aus den Deflektoren aller drei Enterprise orientiert hat. Die TOS hat ihn vorstehend und die Kelbin ENT auch.
Joah, aber es geht ja nicht unbedingt darum, eine Mischung aus Ent-A, Kelvin-Enterprise und dem Orginalschiff der Urserie zu machen. Das soll ein Modell der Ent-A sein und kein Wolpertinger ;)
Ich glaube schon, dass es Möglichkeiten gegeben hätte. Vielleicht eine gebaute Einfassung aus Kotflügeln.

Mit den Flügelplates hätte man die Farbverläufe nicht so hinbekommen. Auch bin ich skeptisch, ob man damit die notwendige Stabilität für die Pylonen hinbekommen hätte.. Und ganz schwierig wäre dann die notwendige schräge Befestigung.

Denn der Pylon als solches ist stabil nur, eben die verbindung zum Maschinenrumpf ist bissel waklig.
Gerade dann hätte man vielleicht die dunkelgrauen Teile schöner (ohne diese Stufen) hinbekommen, nämlich mit einer zweiten Schicht, mit den großen Flügeln als Grundlage und kleinen Flügelteilen als dunkler Akzent. Ich könnte mir das gut vorstellen.
Meine Idee wäre eine Art doppelte Verankerung gewesen: Erstens mit Plates, die eine Verlängerung der Pylone sind und weiter in den Rumpf reinragen, und zweitens mit Hingeplates oder anderen Kippsteinen die die Plates weiter halten.
Klar, ich fische hier im Trüben, aber interessiert hätten mich Alternativlösungen schon.

1. Klemmbausteine bringen Limitierungen mit sich. Das habe ich auch gemerkt, als ich in den letzten jahren mit diversen Programmen Modelle erstellt habe.

2. CBS / paramount haben das Modell so abgesegnet.
Zu 1.: Das stimmt schon. Bei Klemmbausteinen könnte ich mir vorstellen, dass man manches wirklich in der Praxis ausprobieren muss.

Zu 2.: Dass der Lizenzgeber das Modell absegnet, bedeutet nicht automatisch, dass das Endprodukt super ist. Das sehen wir ja auch bei vielen Lizenz-Sets von LEGO. Ich kenne die Abteilungen nicht, die so ein Absegnen zu verantworten haben, aber ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die genug Personal haben, um Fachleute für alle Bereichen aufbieten zu können. Ähnlichkeit mit der Ent-A ist ja definitiv vorhanden und vielleicht genügt ihnen das dann schon und wahrscheinlich hat man bei CBS auch kein Interesse daran, dass sich die Markteinführung immer weiter verzögert, gerade wenn man schon Hinweise darauf hat, dass die Leute das Produkt auch kaufen werden, wenn noch Luft nach oben ist.

Nach doch, dass Modell wurde ja mit heutigen Werkstoffen gebaut. Und anders als das Studiomodell mussten recht einfache Materialen verwenden, damit es bezahlbar bleibt.
Na ja, es ist halt Kunststoff wie beim Modell früher. Soweit ich weiß, hat man sogar bei TOS selbst die Modellbausätze von AMT/Ertl benutzt. Es ist mE nur eine Frage der Konstruktion, nicht des Materials.

Und wenn man der Stabiltät wegen das eine oder andere Abschnitt dicker gebaut hätte, gäbe es auch wieder Kritik.
Da hast Du Recht. Kompromisse muss man wohl wirklich immer eingehen.
Oder man macht aus der Not eine Tugend. Für mein Dafürhalten ist das DS9-Modell zum Beispiel abstrakter gehalten als die Enterprises. Aber das macht dann gerade den Charme aus.
« Letzte Änderung: 24.01.22, 12:17 by Max »

Alexander_Maclean

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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #204 am: 29.01.22, 15:44 »
So ein weiterer Review von mir:

Dieses Mal eine Lok aus dem Hause Bluebrixx: BR 132 (DR)

Das Vorbild

Hier hole ich gleich ein wenig aus, weil ich neben meiner Leidenschaft für Science Fiction auch eine große Libe zur Eisenbahn hege.

Das Vorbild war eine Diesellok die ab den 70er bei deutschen Reichsbahn der DDR zum Einsatz kam. Es war nicht die leistungsfähigste aber aufgrund ihrer verscheidnenen Einsatzmöglichkeiten die bekannteste. Stammt aus sowjetischer Produktion und leif unter dem Spitznamen "Ludmilla". Sie wurde vor Schnellzüge, regionalzüge und auch Güterzüge gespannt. Und auch nach der Weiderverinigungkam sie auf nicht elektrifizierten Strecken sowohl vor Güterzügen als auch Interregio und Intercity zum Einsatz, letzere auch in der Umbauvariante mit Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h.

Das Modell

Das Modell selber ist in einen groben Maßstab von 1:60 gehalten. Insgesamt sind es rund 800 Teile. Positiv erwähnen möchte ich auch, dass man für die Wand dunkelrote Steine verwendet hat, anstatt die roten Steinen wie bei der nahezu baugleichen BR232, die quasi die Lok in DB Regio lackerung darstellt. Auch auf die weiße Zierleiste wurde nicht verzichet.

Größte Abweichung findet man bei den Drehgestellen, da ist die Vorderachse noch mal extra beweglich gelagert um selbst die Fahrt durch den kleinsten Kurvenradius zu ermöglichen. Its dabei kompatibel zu den 4Noppen breiten Lego Gleisen. Bluebrixx hat aktuell leider keine Geraden vorrätig.

Die von diversen Youtuber kritisierte "Farbseuche" hält sich absolut in grnezen. Es gibt nur einzelnee blaue 2x2 Steine, die im Innern zur Stabilität genutzt werden.

Das Modell lässt sich zudem mit Zusatzsets motorisieren und könnte auf einer Anlage auch selbstständig fahren.

Der Bau
Der war schon etwas aufwendiger.

a) Wegen der insgesamt vier Grundfarben. Dabei war die größte Schwierigkeit kalr zu erkennen, welche Farbe gemeint ist, gerade bei teilen aus dunkelgrau und normalen Grau. da musste ich dann im Nachgang mehrmals umbauen, weil ich die falschen Teile verbaut hatte.

b) gibt es nur eine Anleitung als PDF kann man geteilter Meinung sein. Spart natürlich Papier. denn wir reden von insgesamt ca. 130 Seiten. Aber es macht es schwieriger hin und her zu blättern, auch wenn ich dafür mein Tablet benutzt habe.

c)Manche kleinteilge Abschnitte gerade an den Führerständen habe ich von mir aus anders strukturiert, weil das ganz sonst nicht hält. Und da war es auch gut, dass die Führerstände identisch gebaut werden.

Qualität der Steine
Farblcih durch die Bank weg erstklassig. Keine Farbverläufe oder so. Hier hätte sich für die Baureihenschidler an der Seite Drucke angeboten, aber dann wäre das Modell teuer geworden. Und eldier gibt es nicht mal Extra Stickerbögen.

Kritisieren muss ich hier aber eine schwankende Qualität der Klemmkraft einzelner Steine. Von "Übersteht einen Atomschlag" bis "nur mal kurz anschauen und es fällt auseinander" war alles dabei. Wobei im Groben und ganzen hält es sehr gut. Man muss nicht so vorsichtig sein, wie mit der Enterprise. Anscheinend hat Bluebrixx das Problem der Abfallenden Vorderachse gelöst - sieht man gut im Video zur BR 232 https://www.youtube.com/watch?v=yWTbuvBgD28 bei 2:50.
Oder ich hatte einfach Glück.

Zweiter Kritikpunkt, sind die teilwese deutlich sichtbaren Anspritzpunkte.Da man die aber überbaut ist das auch nur ne Kleingikeit.

Fazit:

Man bekommt für die 38 Euro ein sehr schönes Modell einer imposanten Lok. Ist leider kaum Modelleisenbahn kompatibel aufgrudnd er Größe. Lässt sich aber trotzdem mit zusätzen dennoch auch als "Spielzeug einsetzen, wenn auch wiederum eher für den Erwachsenen Klemmbausteine Fan.

9 von 10 Punkte
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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #205 am: 30.01.22, 15:52 »
Danke für den Review!
Schön ist auch die Einordnung bzw. die Hinweise zum Original. Ein paar Schreibfehler weniger wäre allerdings auch schön gewesen.
Der größte Eisenbahn-Fan bin ich nicht, aber interessant finde ich solche Loks allemal!

Es sieht wirklich nach einem guten Set aus und das Ergebnis wirkt glaubwürdig und dekorativ.


Die von diversen Youtuber kritisierte "Farbseuche" hält sich absolut in grnezen. Es gibt nur einzelnee blaue 2x2 Steine, die im Innern zur Stabilität genutzt werden.
Keine Ahnung, ob das stimmt, aber ich habe mal gehört, dass die das absichtlich als Gag einbauen - von wegen "Blue Brixx" (...Bricks).

Spart natürlich Papier. denn wir reden von insgesamt ca. 130 Seiten.
139 Seiten klingt nach relativ viel, aber wahrscheinlich ist das einfach so, wie ich geschrieben habe: es klingt einfach nur nach viel.


Eine kleine Bitte vielleicht noch - wobei Du da natürlich nicht der Einzige bist: Vielleicht wäre es möglich, Fotos in einer kleinerer Auflösung anzuhängen? Bei dieser Größe hier kann man das Modell nicht ganz sehen, jedefalls ging es mir auf meinem Laptop so. Und nachdem das Foto auch ein wenig grobkörnig ist, bietet die Größe auch kein Plus in Sachen Detailabbildung.
« Letzte Änderung: 30.01.22, 15:58 by Max »

Alexander_Maclean

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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #206 am: 30.01.22, 22:49 »
Ah das ist was beim UMweandeln des Bildes schief gegangen. es sollte kleiner sein. Aber das Programm hat das Bild nur runtergerechnet, aber nicht verkleinert.
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Alexander_Maclean

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Antw:Alex goes Klemmbausteine
« Antwort #207 am: 02.10.22, 10:15 »
nach langer Zeit hier mal wieder ein Review.

Eigentlich bin ich euch auch noch drei schuldig. Aber dazu später mehr.

Dieses mal ein Kurzreview vom Earth Sopacedock von Bluebrixx.

Das modell ist selbst ein Minimodell, selbst in Midsize wäre das Teil eher dazu da, Leute zu erschlagen. Baulich selbst gab es nur eine Schwierigkeit und zwar der Übergnag vom Transclear Standfuß zum grauen Modell. da sschien die Passhöhe nicht ganz zu passen. Dieser abschnitt ist auch vond er Standfestigkeit mein größtes Sorgenkind, denn der Rest ist mit Achsen verstärkt.

Fazit

Für ein Modell inder Gröé sieht es wirklich sehr gut aus. Aber die Stabilität ist mhm verbesserungswürdig. 7 von 10 Punkten.
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