Autor Thema: Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker  (Gelesen 10418 mal)

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Tolayon

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #30 am: 02.10.10, 20:59 »
Ich denke wenn einer ein Remake von \"2001\" hinbekommt, dann nur J.J. Abrams.

Ich wäre sogar dafür dass er gleich damit anfängt wenn er STAR TREK dafür in Ruhe lässt ;) :D

Mr Ronsfield

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #31 am: 02.10.10, 21:07 »
Zitat
Original von Lairis77
Zitat
Original von ToVa
Ich persönlich finde \"Stalker\" viel eindrucksvoller und besser als \"Solaris\" - weil Stalker im Gegesatz zu Solaris gar nicht primär den Anspruch erhebt ein Science Fction Film zu sein, \"Solaris\" aber schon. Und da finde ich die Szenen wo man mit dem Moskwitch über die tristen Strassen des 70er Jahre Moskau fährt und das als ferne Zukunft ausgibt doch ein wenig... dünn. Ich glaube Stalker ist das was man im früheren Ostblock \"Phantastik\" genannt hat... es ist keine Science Fiction... und eher ein Kommentar und eine Erweiterung zum Buch der Strugatzkis. Aber ein überaus gelungener. Meiner Meinung nach.


*hust*
Ich glaube, ich bin einfach nicht subtil genug für solche Filme - anders gesagt: Wenn ich meditieren will, gehe ich nicht gerade ins Kino ;).

Ich kann auch Kubricks \"2001\" nicht allzu viel abgewinnen. Die beeindruckendste Szene war IMO die, wo sich der Knochen, der von diesem Affen in die Luft geworfen wird, durch langsame Überblendung in ein Raumschiff verwandelt. Wirklich cool gemacht, muss ich sagen!
Aber diesen Tierfilm am Anfang hätten man gut und gern um die Hälfte kürzen können ;).
Wenigstens wird man bei 2001 mit einem interessanten Ende belohnt - vorausgesetzt, man hält bis dahin durch. :Bolt


So wie es aussieht haben wir da den gleichen geschmack, wenn ich Filme sehen will dann will ich unterhalten werden und nicht an einer Philosophie Vorlesung teilnehmen!
Wenn ich an SF Klassiker denke dann sind das Filme wie \"Der Tag an dem Die erde Stillstand\" oder \"Earth vs. The flying Saucers\"!
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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #32 am: 02.10.10, 22:04 »
Zitat
Original von Mr Ronsfield
So wie es aussieht haben wir da den gleichen geschmack, wenn ich Filme sehen will dann will ich unterhalten werden und nicht an einer Philosophie Vorlesung teilnehmen!

Der unterhaltsamste Professor von allen Dozenten, die ich in meiner Uni-Zeit bisher mitbekommen habe, war einer der Philosophen :D Lustiger als so manche US-Komödie.
Das beweist, dass sich intelligente Themen und Unterhaltung nicht ausschließen.

@ Tolayon:
Bloß nicht. Ich meine: daran, dass er ST ruiniert hat, ist nun nichts mehr zu ändern, dann soll er wenigstens andere Formate in Ruhe lassen!

@ Alex:
;) :D
Na also heftiger in meiner Wortwahl als bei den Kommentaren zu ST 11 war ich glaube ich nie, aber deswegen würde ich JJ dennoch physisch kein Haar krümmen.

Mr Ronsfield

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« Antwort #33 am: 02.10.10, 22:28 »
Ich hab nie behauptet das Philosophen nicht auch Unterhaltsam sein können. Ich meinte eher das manche Filme sich einfach zu ernst nehmen und die schwierigen Weltverändernden Probleme zu sehr in den Vordergrund stellen. Das fördert nicht unbedingt den Unterhaltungswert.  :(
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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #34 am: 02.10.10, 22:32 »
Stimmt, manchmal kann das einem Film zum Verhängnis werden und was auch dazu kommt: was man in der einen Stimmung als anregend und unterhaltsam empfindet, kann in der anderen Stimmung je nachdem langweilig oder nervig sein.

ToVa

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #35 am: 02.10.10, 23:06 »
\"Unterhaltung\" ist aber auch relativ. Ich hatte da mal ein \"Sky Captain & the World of Tomorrow\" Erlebnis, ich hatte den Film sehr spät Abends im DVD Recoder angeschalten und war dann dabei wohl ein wenig einigenickt... jedenfalls wache ich aus dem Halbschlaf bald auf, Explosionen, Maschinegwehre hämmern, und die Bilder schiessen genauso schnell vorbei... ich sehe mir das 1-2 Minuten an, es hört nicht auf, irgendwann denke ich \"Müsst ihr eigentlich so laut sein? Ihr nervt!\"

In dem Moment habe ich mich alles andere als gut Unterhalten gefühlt - und das lag nicht an meinem Eindämmerzustand. Die meisten Film unterhalten viel weniger als das sie versuchen zu... wie soll ich sagen... betäuben. Lärm, Explosionen und schnelles hin und her sollen Unterhaltung suggerieren, bringen aber eigentlich keinerlei \"Unterhaltungs-\"Wert mit da ihnen, und damit wären wir wieder beim Topic, erzählerische Momente einfach völlig abgehen.

Lairis77

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Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #36 am: 03.10.10, 10:13 »
Zitat
Original von Mr Ronsfield
So wie es aussieht haben wir da den gleichen geschmack, wenn ich Filme sehen will dann will ich unterhalten werden und nicht an einer Philosophie Vorlesung teilnehmen!
Wenn ich an SF Klassiker denke dann sind das Filme wie \"Der Tag an dem Die erde Stillstand\" oder \"Earth vs. The flying Saucers\"!


Ich habe absolut nichts gegen Philosophie oder tiefgründige Unterhaltungen in Filmen - im Gegenteil! Allerdings sollte es nicht so ausarten, dass 90 Minuten lang nur diskutiert wird. Oder - noch schlimmer - die Kamera eine gefühlte halbe Stunde lang auf eine von hinten beleuchtete Glatze zoomt, wie bei Stalker. :duck:

Kino ist nur mal ein optisches Medium, deshalb erwarte ich von einem Film, dass er (auch) optisch was zu bieten hat. Das müssen keine Special Effects sein - eine irgendwie faszienierende Optik und Darsteller, die was rüberbringen, tun es genauso.
Nur bei Tarkowski z.B. sind weder die Bilder sonderlich inspirierend, noch hauen mich die Darsteller vom Hocker und FX sind praktisch nicht vorhanden.

Klar ist das alles Geschmacksssache. Ein anderer mag diese Fahrt durch die Zone mit den von hinten beleuchteten Glatzen, die zu einem nicht vorhandenen Soundtrack und dem monotonen Tuckern einer Bergbaulore durch ein unkrautüberwuchertes Industriegelände driften, ganz toll und künstlerisch finden.
Aber ich muss so was nicht sehen, tut mir leid.

Wobei Tova auch wieder recht hat, dass Filme, die nur aus Action bestehen, ohne Tiefgang, ohne Charakterszenen oder ruhige Momente, auf ihre Weise genauso langweilig sind.

\"Die Insel\" wäre z.B. wesentlich besser gewesen, wenn Scarlet und Ewan nicht ganz so oft vor irgendwelchen Explosionen weggerannt wären uns man sich statt dessen Zeit genommen hätten, die gesellschaftliche Problem genauer unter die Lupe zu nehmen. So ist aus einem hochbrisanten Stoff leider nur ein - zugegeben unterhaltsamer aber nicht wirklich herausragender - Actionreißer geworden.

Die gute Mischung macht es, meiner bescheidenen Meinung nach ;).
"Ich habe diese Geschichte nur gepflanzt, aber sie wächst, wie sie will, und alle verlangen, dass ich voraussehe, welche Blüten sie treiben wird." (Cornelia Funke: Tintentod)


SSJKamui

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Antw:Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #37 am: 16.06.12, 09:24 »
RADIO FREE ALBEMUTH | Trailer | SCI-FI-LONDON Film Festival 2012

Zu "Radio Free Albermuth", der ersten Fassung von Valis (was auf Seite 2 besprochen wurde) gibt es jetzt eine Filmadaption. (Hab sie noch nicht gesehen, es sieht aber interessant aus.)

SSJKamui

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Antw:Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #38 am: 05.12.12, 00:25 »
Eine Reihe, wo ich denke, dass sie hier ein wenig zu Kurz kommt ist Frank Herberts Dune Zyklus. Ich persönlich empfinde Dune immernoch als eine der faszinierendsten Sci Fi Reihen überhaupt. (Kenne da aber auch hauptsächlich die Verfilmungen und Computerspiel Umsetzungen.) Die ganze erdachte Welt Arrakis finde ich ungemein faszinierend, genau so wie die Intrigen zwischen den Adelshäusern. Am Interessantesten und Herausragendsten empfinde ich aber die Konzeption der Geschichte als Generationensaga. Das, was Paul Atreides angefangen hat müssen seine Kinder am Ende zuende bringen. Ich fand, das gab dem Ganzen wirklich einen extrem epischen Touch.  Gleichzeitig gab dies und die Charakterdarstellung der Geschichte eine immense Menschlichkeit. (Was ich leider bei einigen anderen Sci Fi Autoren häufig vermisst habe.)

Alles in Allem empfinde ich Dune wirklich als den Höhepunkt der US Science Fiction.

Die Sci Fi Channel Verfilmung von Dune hatte auch einen extrem genialen Soundtrack. Mein Favorit ist

Children of Dune Soundtrack - 03 - Main Title (House Atreides)

Leela

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Antw:Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #39 am: 05.12.12, 02:20 »
ui... das ist so ein Ding. (ich bezieh mich auf die Bücher)... Du beschreibst gerade all das was ich nicht mochte. Vorweg: Dune ist ein genialer Roman und vielleicht sogar der beste Sci-Fi Roman aller Zeiten. Wobei es fast schon ein Anti-Sci-Fi Roman ist. Und der Erste Roman steht wie ein Monolith für sich... ABER... ob sich Frank Herbert mit den Fortsetzungen einen Gefallen getan hat... weiß ich nicht. Für "geplant" halte ich sie jedenfalls nicht. Dazu schlagen sie zu viele Haken in meinen Augen und verlieren auch zu ift die Richtung.

Bereits der zweite Band "Herr des Wüstenplaneten" hat mich etwas ratlos zurückgelassen... ich finde das ist ein ganz seltsamer Roman. Eher ein Theaterstück, Drama... ja, ein Kammerspiel-... sehr karg. Ich finde die ganze Story um die Attentäter und ob Paul ihnen nun zum Opfer fällt... extrem schwer, philosophisch überladen... und keinen Vergleich zum prachtvollen Vorgängerroman, mit seinen vielfältigen Schauplätzen und Personen. Zudem geht dann hier schon diese extrem Klonerei los... Klon von dem, mit em Restwissen von dem... usw. Das ist auch kein richtiges Konzept... und generell die Story das Paul Atreides der "Übermensch" ist, wird mit dem Roman eigentlich negiert... weil... er soll es immer noch sein, aber wenn sich der Superman der das Universum beherrscht mit solchen Dingen wie hier im Roman ernsthaft rumschlägt... dann gute Nacht. Der Roman wirkt insgesamt eher wie eine Meditation... dreht sich im Kreis... und... ja... er ist eigentlich nur eine (sehr lange) Brücke... zu einer Fortsetzung.

In Roman III "Children of Dune" bin ich dann noch ratloser geworden... der Focus verschiebt sich immer mehr weg von Paul... was ok ist/wäre... aber seine Kinder sind nur ein diffueser, halbherziger Ersatz... zudem setzt das komische Verwirrspiel um den "blinden Prediger" aus der Wüste ein, der der tote Paul ist, der sich irgendwie aus seiner Rolle stehlen will... das ist alles sehr seltsam und ab hier driftet für mich die Story in alle Richtungen auseinander und at mich immer öfter rausgeschmissen als mitgenommen.


Alles in allem... sehr... kompliziert. Herbert tötet Figuren die er später als Klone zurückbringt... er kann mit der Figur von Paul Atreides/Muadib nach dem ersten Roman auch (für mich) erkennbar nichts mehr anfangen... und er weiss auch nicht wie er die Story weiterführen soll/kann... da sie ja jetzt nur noch über Arrakis rausgehen oder zurückfallen könnte (er entscheidet sich fürs zurückfallen).

Ich bin deswegen bis heute nicht sicher ob der erste Roman überhaupt fortgesetzt werden konnte... ob er fortsetzbar war. Wenn ja... dann hat es Herbert zumindest auf eine, für mich, sehr merkwürdige Weise getan.

David

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Antw:Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #40 am: 05.12.12, 08:29 »

SSJKamui

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Antw:Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #41 am: 05.12.12, 10:36 »
ui... das ist so ein Ding. (ich bezieh mich auf die Bücher)... Du beschreibst gerade all das was ich nicht mochte. Vorweg: Dune ist ein genialer Roman und vielleicht sogar der beste Sci-Fi Roman aller Zeiten. Wobei es fast schon ein Anti-Sci-Fi Roman ist. Und der Erste Roman steht wie ein Monolith für sich... ABER... ob sich Frank Herbert mit den Fortsetzungen einen Gefallen getan hat... weiß ich nicht. Für "geplant" halte ich sie jedenfalls nicht. Dazu schlagen sie zu viele Haken in meinen Augen und verlieren auch zu ift die Richtung.

Bereits der zweite Band "Herr des Wüstenplaneten" hat mich etwas ratlos zurückgelassen... ich finde das ist ein ganz seltsamer Roman. Eher ein Theaterstück, Drama... ja, ein Kammerspiel-... sehr karg. Ich finde die ganze Story um die Attentäter und ob Paul ihnen nun zum Opfer fällt... extrem schwer, philosophisch überladen... und keinen Vergleich zum prachtvollen Vorgängerroman, mit seinen vielfältigen Schauplätzen und Personen. Zudem geht dann hier schon diese extrem Klonerei los... Klon von dem, mit em Restwissen von dem... usw. Das ist auch kein richtiges Konzept... und generell die Story das Paul Atreides der "Übermensch" ist, wird mit dem Roman eigentlich negiert... weil... er soll es immer noch sein, aber wenn sich der Superman der das Universum beherrscht mit solchen Dingen wie hier im Roman ernsthaft rumschlägt... dann gute Nacht. Der Roman wirkt insgesamt eher wie eine Meditation... dreht sich im Kreis... und... ja... er ist eigentlich nur eine (sehr lange) Brücke... zu einer Fortsetzung.

In Roman III "Children of Dune" bin ich dann noch ratloser geworden... der Focus verschiebt sich immer mehr weg von Paul... was ok ist/wäre... aber seine Kinder sind nur ein diffueser, halbherziger Ersatz... zudem setzt das komische Verwirrspiel um den "blinden Prediger" aus der Wüste ein, der der tote Paul ist, der sich irgendwie aus seiner Rolle stehlen will... das ist alles sehr seltsam und ab hier driftet für mich die Story in alle Richtungen auseinander und at mich immer öfter rausgeschmissen als mitgenommen.


Alles in allem... sehr... kompliziert. Herbert tötet Figuren die er später als Klone zurückbringt... er kann mit der Figur von Paul Atreides/Muadib nach dem ersten Roman auch (für mich) erkennbar nichts mehr anfangen... und er weiss auch nicht wie er die Story weiterführen soll/kann... da sie ja jetzt nur noch über Arrakis rausgehen oder zurückfallen könnte (er entscheidet sich fürs zurückfallen).

Ich bin deswegen bis heute nicht sicher ob der erste Roman überhaupt fortgesetzt werden konnte... ob er fortsetzbar war. Wenn ja... dann hat es Herbert zumindest auf eine, für mich, sehr merkwürdige Weise getan.

Das mit den Klonen empfand ich auch immer als komisch.  (Und die Tleilax mochte ich im Allgemeinen auch nicht besonders. Die waren mir auch irgendwie etwas zu unheimlich.)

Ich glaube, das mit dem Verschwinden (und "möglicher Rückkehr") von Paul Atreides basiert wahrscheinlich (und ist vielleicht sogar eine Anspielung) auf den Ödipus Mythos, der am Ende geblendet wird und die Stadt verlässt. Ich denke, da steckt deshalb durchaus ein Plan hinter diesem Plot Teil und nicht einfach ein "ich brauche den Charakter nicht mehr, weshalb ich ihn irgendwie entsorgen muss."

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Antw:Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #42 am: 20.06.13, 02:49 »
Momentan interessiert mich bei Sci Fi Buchklassikern der Autor Alfred Bester.(Gerade weil der auch in diese psychologieorientierte Richtung der Science Fiction gegangen war.) Hab da auch vor Kurzem einen kleinen Ausschnitt aus "The Demolished Man" gelesen. Das war alles ganz interessant, obwohl es arg in Richtung Psychoanalyse ging. (Was nicht jeder Mann's Sache sein wird.) Irgendwie erinnern mich die beschriebenen Telephaten etwas an Diana Troy. (Und an eine gewisse üblere Organisation aus einer anderen Space Opera Serie, was wohl bei dem Namen Alfred Bester mehr als offensichtlich sein dürfte. ;) )

Ich werde mir demnächst, wenn ich meine Klausuren hinter mir habe, mal eines seiner Bücher besorgen.

Max

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Antw:Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #43 am: 17.09.13, 19:18 »
Ich wollte dafür keinen extra Thread aufmachen, habe dennoch eine Frage:

Hat jemand von Euch schon mal eine Geschichte oder gar einen Roman von Jack McDevitt gelesen? Wenn ja: Empfehlenswert? Wie sind seine Texte einzuschätzen.
Ich bin durch Zufall auf seinen Namen gestoßen und habe da mal eine Inhaltsangabe gelesen, aus der heraus mir aber nicht alles (klar, den Stil kann man so nicht erkennen) klar ist.

Kadajj

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Antw:Lem, Asimov & Co. - Die SF-Klassiker
« Antwort #44 am: 06.04.15, 12:05 »
Ich denke wenn einer ein Remake von \"2001\" hinbekommt, dann nur J.J. Abrams.


Ich hoffe, das war ironisch gemeint. Ansonsten...nein, einfach nein.

Ich bin sowieso der Meinung, dass man manche Filme einfach in Ruhe lassen sollte.  JJ Abrams macht zwar gute Unterhaltung, und seine Star Trek-Filme haben mich eben auch gut unterhalten, aber von Kubrick sollte man die Finger lassen.  Da kann ein Remake einfach nur  - sorry - abkacken.

Und ja, ich mag den 2001-Film sehr..ein typischer Sci Fi-Actionkracher ist das nicht, aber wenn mich der künstlerische und philosophische Aspekt packt, nehme ich auch gerne etwaige Längen hin. Im Filmmuseum in Frankfurt gab es vor längerer Zeit eine Kubrick-Ausstellung, wo u.a. auch Requisiten von 2001 gezeigt und die Produktionstechniken erklärt wurden. Das macht den Film noch beeindruckender.

Was Buchklassiker betrifft, so ich ein großer Fan der Foundation-Trilogie von Asimov und  lese auch noch 'Auf der Suche nach der Erde' gern. Einige Vorgeschichten waren auch dabei, aber kann mich nicht mehr wirklich erinnern, welche das waren. Ich weiß noch, dass ich anfangs recht konsterniert war, als ich las, dass Hari Seldon noch mit Rechenschiebern arbeitete, doch das hat sich dann rasch gelegt. Solaris habe ich als Clooney-Film gesehen und hinterher das Buch gelesen, den ersten Solaris-Film kenne ich leider nicht. Das Buch ist sehr eigen, und denke mal auch nicht leicht als Film umzusetzen, aber übel fand ich den Clooney-Film nun auch wieder nicht.

Ich würde mich gern mal an die Dune-Bücher und an die Hyperion-Gesänge wagen, aber woher die Zeit nehmen...




 

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