Autor Thema: Star Trek 6 - The Undiscovered Country  (Gelesen 5150 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Alexander_Maclean

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 18.135
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #15 am: 04.10.13, 15:23 »
Ich stimme da star zu.

außerdem haben solche Imperien ja meistens das problem dass sie sehr zentralistsich ausgelegt sind. das hat schon den alten Römern neben anderen Faktoren das Genick gebrochen.

Oder wie star es schon andeutet: wenn auf Praxis das meiste Dilithium gefördert wird, und der Mond hochgeht, sind die Klingonen voll im Targdreck.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2020


Leela

  • Gast
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #16 am: 04.10.13, 16:24 »
Hmm, umso unwahrscheinlicher ist es doch aber dann, dass seine Explosion das ganze klingonische Reich so erschüttern kann, oder?

Nicht unbedingt - legt man erneut diese Schockwelle welche die Excelsior getroffen hat zugrunde, dürfte das Klingonische Imperium ein grosses Problem haben, denn diese Welle ist sicher auch auf dutzende Planeten getroffen - und ich glaube deren Atmosphäre(n) hat das nicht so gut getan. Was eigentlich noch ein Minimalschaden ist. Aber es ist in meinen Augen durchaus denkbar das diese Schockwelle über Lichtjahre Planeten betroffen und beeinflusst hat... ähnlich wie eben ein radioaktiver Niederschlag. Und das die Klingonen nicht die Mittel haben das alles zu beheben.

Max

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 15.949
  • Adagio non molto
    • http://home.arcor.de/epgmm_trip/ST-BSB-09.html
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #17 am: 04.10.13, 17:34 »
Na ja, aber wenn mit einem Mal die halbe Energieversorgung lahm liegt? Man darf nicht vergessen, dass es sich immer noch um ein Imperium handelt, und zwar um ein Kampfversessenes. Es ist ja gut möglich, dass die Klingonen noch in die andere Richtung, nämlich in den Beta-Quadranten hinein, ständige Grenzkämpfe austragen und eroberte Welten nur halten können, wenn der Nachschub an Schiffen/Energie fließt. Mit dem Ausfall von Praxis startet vielleicht eine Kettenreaktion, die das Reich destabilisiert - auch von innen heraus.
Ja aber gerade hier sehe ich ja fast noch eine Ausgleichsmöglichkeit: Wie viel Energie kann ein Mond schon liefern, wenn es darum geht ein wirkliches interstellares Großreich aufzurecht zu erhalten? Im Zweifelsfall müssten die Klingonen doch schon genug andere Welten erobert haben, um das zu kompensieren. Und wenn nicht, würden sie einfach eine andere Welt außerhalb ihrer momentanen Grenze angreifen, die nicht durch die Föderation geschützt wird. Was natürlich stimmt: Die Nachschubwege dürften dann wohl ungewohnt und unpraktisch sein. Aber an sich kann ich nicht glauben, dass ein Mond ein ganzes Imperium versorgen kann.
(Ich meine sogar in Erinnerung zu haben - canon, TOS; oder doch was anderes, Sekundärliteratur? -, dass es hieß, dass die Klingonen so kriegstreiberisch wären, weil sie bei sich "zuhause" so wenig Rohstoffe hatten).

Oder wie star es schon andeutet: wenn auf Praxis das meiste Dilithium gefördert wird, und der Mond hochgeht, sind die Klingonen voll im Targdreck.
Dann aber, weil sie vorab eine, nun, unglückliche Politik verfolgt haben ;) Wie gesagt... ein einziger Mond, als Hauptenergielieferant?

Nicht unbedingt - legt man erneut diese Schockwelle welche die Excelsior getroffen hat zugrunde, dürfte das Klingonische Imperium ein grosses Problem haben, denn diese Welle ist sicher auch auf dutzende Planeten getroffen - und ich glaube deren Atmosphäre(n) hat das nicht so gut getan. Was eigentlich noch ein Minimalschaden ist. Aber es ist in meinen Augen durchaus denkbar das diese Schockwelle über Lichtjahre Planeten betroffen und beeinflusst hat... ähnlich wie eben ein radioaktiver Niederschlag. Und das die Klingonen nicht die Mittel haben das alles zu beheben.
Na ja, eigentlich dürfte es höchst unwahrscheinlich sein, dass eine Schockwelle, die augenscheinlich nicht sphärisch in alle Richtungen sondern nur "zweidimensional" verläuft, viele Planeten trifft (nachdem schon der Zufall so groß war, dass sie ausgerechnet auf der Flugebene der "Excelsior" war ;))?

Aber irgendeinen Auslöser für die Krise musste es ja nehmen und ich denke, da konnte es keinen Köngisweg geben.
« Letzte Änderung: 04.10.13, 17:38 by Max »
Die Luft wurde immer feuchter. Wind kam auf, er brachte Brandgeruch mit.

Visitor5

  • Lieutenant
  • *
  • Beiträge: 3.175
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #18 am: 04.10.13, 18:15 »
Ich stimme da star zu.

außerdem haben solche Imperien ja meistens das problem dass sie sehr zentralistsich ausgelegt sind. das hat schon den alten Römern neben anderen Faktoren das Genick gebrochen.

Die Klingonen sind kein "klassisches, zentralistisches Imperium"; Die Klingonen haben zwar ihren Hohen Rat - aber auch die Möglichkeit, untereinander Krieg zu führen. Es erinnert daher, aus meiner Sicht, eher an die Streitigkeiten der Gallier untereinander, als an das Römische Reich.

Und das ist der Punkt: Solange auch nur noch ein klingonisches Haus besteht, das über Schiffe und Waffen verfügt ist das Imperium noch nicht besiegt - die Klingonen sind, aus meiner Sicht, ein äußerst dezentrales Imperium; Die "klingonsiche Verteidigungsstreitkräfte" sind eher mit einem Milizsystem vergleichbar als mit einer vom Staat kontrollierten, einheitlichen Armee. Wie wären auch sonst die Kämpfe untereinander zu erklären? Stellt euch mal vor, ein Brigadegeneral der Bundeswehr würde seinem Admiralskollegen mal mit seinen Haubitzen die Häfen zerschießen - undenkbar - weil sie von der gleichen Stelle kontrolliert werden! Wenn aber ein klingonisches Haus eine Fehde mit einem anderen Haus anfängt, passiert genau so etwas.



Dass ein Mond explodiert, der zur Energiegewinnung gedacht war - was wäre, wenn auf Praxis Antimaterie hergestellt worden wäre - für die (Kriegs-)Flotte? Das würde es erklären, dass das Reich sich dann eine Fortsetzung der Feindseligkeiten nicht länger erlauben kann. Das klingt plausibel - aber dies würde bedeuten, dass diese Erzeugung der Antimaterie zentralverwaltet worden wäre - das wäre zwar möglich, aber dennoch fragwürdig;

Dass die Excelsior auf die Schockwelle trifft halte ich für ein Latrinengerücht.
Sieht es mal so: Die Entfernung Praxis-Excelsior wäre ein Radius, und die (sich isotrop ausdehnende) Schockwelle würde also mit der Intensität, mit der sie die Excelsior getroffen hat, an jedem Punkt ihrer gedachten Kugel wirken - das halte ich für mehr als nur leicht übertrieben! Das hätte ganze Sternensektoren auseinanderreißen müssen...  ::)
Nunja, auch in meinem TOSG-Universum hat dieses Ereignis stattgefunden. Aber auf diese übertriebenen Ausmaße werde ich da nicht eingehen. Es ist ein Übel, das ich zu tolerieren bereit bin, mehr nicht.

Leela

  • Gast
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #19 am: 04.10.13, 18:24 »
Na ja, eigentlich dürfte es höchst unwahrscheinlich sein, dass eine Schockwelle, die augenscheinlich nicht sphärisch in alle Richtungen sondern nur "zweidimensional" verläuft, viele Planeten trifft (nachdem schon der Zufall so groß war, dass sie ausgerechnet auf der Flugebene der "Excelsior" war ;))?

Naja, Du lässt aber drei Faktoren aussen vor;
a) die Schockwelle war immer noch gross genug das die Excelsior nicht mehr ausweichen konnte
b) die Excelsior befand sich nicht im klingonischen Raum als sie getroffen wurde. Die Welle wird bis  zum Punkt wo sie auf die Excelsior traf also schon an Wucht, Grösse und Wirkung verloren hat. Sie könnte im klingonischen Raum selbst noch deutlich grösser gewesen sein. Ganz zu schweigen vom Zentrum der Explosion.
c) welche Strahlungsfolgen mit der Welle einhergehen ist offen - und muss auch nicht sichtbar sein. Also selbst wenn man davon ausgeht das die Schockwelle nicht viel "trifft", die Strahlung die sich genauso ausbreitet, könnte genauso verheerend sein - selbst ohne direkte Treffer

Max

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 15.949
  • Adagio non molto
    • http://home.arcor.de/epgmm_trip/ST-BSB-09.html
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #20 am: 04.10.13, 18:56 »
a) die Schockwelle war immer noch gross genug das die Excelsior nicht mehr ausweichen konnte
...was ja merkwürdig genug ist: Eine Schockwelle, die so gewaltig ist, würde man ja wohl vorher schon irgendwie registrieren und könnte dann halt doch ausweichen.

b) die Excelsior befand sich nicht im klingonischen Raum als sie getroffen wurde. Die Welle wird bis  zum Punkt wo sie auf die Excelsior traf also schon an Wucht, Grösse und Wirkung verloren hat. Sie könnte im klingonischen Raum selbst noch deutlich grösser gewesen sein. Ganz zu schweigen vom Zentrum der Explosion.
Eine Ausweicherklärung, die auch Visitors Einwand gerecht werden würde: Die Schwelle ist sozusagen eine sekundäre... Was auch immer bei der Explosion von Praxis rauskam, es breitete sich durch das klingonische Reich aus (vielleicht eben auch kugelförmig, dann wären auch andere Planeten betroffen) und traf im äußeren Rand auf eine Station oder einen Himmelskörper, der dann ebenfalls explodierte und die Schockwelle hervorrief, die die "Excelsior" traf.
Eine Schockwelle, die wie vernünftiger Weise anzunehmen ist, vorher noch stärker war, hätte vielleicht gleich die ganze Atmosphäre von Qo'noS weggerissen - mit weit dramatischen Folgen, als uns der Film mit seiner Botschaft vorgaukelt, es gelte jetzt zu handeln, um die endgültige Katastrophe in Jahrzehnten abzuwenden.

c) welche Strahlungsfolgen mit der Welle einhergehen ist offen - und muss auch nicht sichtbar sein. Also selbst wenn man davon ausgeht das die Schockwelle nicht viel "trifft", die Strahlung die sich genauso ausbreitet, könnte genauso verheerend sein - selbst ohne direkte Treffer
Das mag stimmen, nur in dem Fall hätte der Film ja wohl die katastrophalen Zustände im gesamten Reich thematisieren müssen. Dann wäre es nicht um die Evakuierung von Qo'noS gegangen, sondern um das Unterbringen von Millionen oder Milliarden von Klingonen von vielen Welten. Dann wäre es kein lokales Phänomen mehr gewesen. Gut, ein paar Aussagen im Film lassen sich in diese Richtung deuten, wenn man es will.
« Letzte Änderung: 04.10.13, 19:03 by Max »
Die Luft wurde immer feuchter. Wind kam auf, er brachte Brandgeruch mit.

deciever

  • Lieutenant Commander
  • *
  • Beiträge: 4.183
    • http://www.dmcia.de/ffboard
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #21 am: 25.10.17, 21:12 »
Letzte Woche mal wieder den Film gesehen (Die Directors Edition).

Weiterhin ein klasse Film!

Lustigerweise ist mir aufgefallen das in dem Film recht wenig Effektaufnahmen gibt. Erst am Ende, im Finale, gibt es viel zu sehen. Aber dazwischen (Schuss auf die Kronos 1 und der Warmflug durch das Klingonische Reich) gibt es keine Effekteaufnahme.
Würde heute niemand mehr machen XD

UND!!!

Die Klingonen haben einen 3D Projektor im Tisch eingebaut ;)

Max

  • Mod
  • Rear Admiral
  • *
  • Beiträge: 15.949
  • Adagio non molto
    • http://home.arcor.de/epgmm_trip/ST-BSB-09.html
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #22 am: 25.10.17, 21:14 »
Ja, aber dem Film gelingt es halt auf andere Weise, Atmosphäre und Spannung aufzubauen :)
Die Luft wurde immer feuchter. Wind kam auf, er brachte Brandgeruch mit.

deciever

  • Lieutenant Commander
  • *
  • Beiträge: 4.183
    • http://www.dmcia.de/ffboard
Antw:Star Trek 6 - The Undiscovered Country
« Antwort #23 am: 26.10.17, 07:24 »
Jup, daher hab ich mir erst nach dem Film diese Gedanken gemacht :)

Zudem, dadurch das die Effektzehnen so selten sind, sind sie jedesmal ein Highlight des Filmes.

 

TinyPortal © 2005-2019