Autor Thema: RPG: Jeffries-Röhren (diverse Decks)  (Gelesen 3568 mal)

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David

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RPG: Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« am: 21.03.11, 14:29 »
Zitat
OFF RPG: Da die Jeffries-Röhren sich durchs ganze Schiff ziehen und wir besser nicht zu viele Threads benötigen, mache ich das hier jetzt ma so, wie wir es bei Ulixes gemacht haben. Ich schreibe jetzt eine Szene, die evtl. erweitert wird (per Edit). Sobald mein/e Charakter/e die Röhren verlassen haben, setze ich unter den letzten Post die Bemerkung =A= Szene abgeschlossen =A=. Anschließend ist der Thread wieder frei für Szenen in Jeffries-Röhren in anderen Teilen des Schiffes

Die engen Wartungtunnel der Jeffries-Röhe AA23 waren mit dem Medikit nicht gerade leicht zu durchqueren.
Amelie hatte trotz ihrer schlanken Statur und ihres nicht besonders großen Körpers sichtlich Mühe, voranzukommen.
Sie stieß die Tasche ein bis zwei Meter nach vorn und robbte anschließend hinterher.
Sobald sie die erste Verbindungskreuzung erreichte, würde es sicherlich einfacher werden. Von dort aus ging es nach links und dann über eine Leiter ein Deck höher.

Glücklichweise war der Weg also nicht allzuweit.
Als sie die Leiter erreicht hatte, schulterte sie das Medikit und machte sich daran, die Leiter nach oben zu klettern.
Hoffentlich war die Zugangsluke zum Labor nicht blockiert.
« Letzte Änderung: 14.04.11, 08:37 by ulimann644 »

TrekMan

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #1 am: 21.03.11, 14:42 »
Ein dumpfen Klopfen war zu hören. Dann ertönte ein Ruf.

"Hilfe! Hört mich jemand? Ich bin eingeklemmt! Hier brennt es! Ahhhrg .... " Konnte es McDougal, im Sciencelab 2 sein?

Plötzlich krachte es unterhalb des teams in der Jeffriesröhre. Brennend heiße Splitter flogen wie Schrapnelle durch den Tunnel. In der Nähe des Einstiegs hatte sich ein Plasmafeuer durch die Wand gefressen und begann nach Oben zu steigen.

Der Weg zurück war versperrt.
« Letzte Änderung: 21.03.11, 15:21 by TrekMan »

David

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #2 am: 21.03.11, 15:05 »
Amelie ging hinter ihrer Tasche in Deckung als die Metallsplitter durch den Tunnel rasten.
Eines der Schrapnelle riss ihr die Uniform am Arm auf, ein weiteres am Knie, doch glücklicherweise fing die Tasche die meisten Geschosse auf, so dass sie nicht ernsthaft verletzt wurde.

"Hilfe ist unterwegs. Wo genau sind sie?"
Amelie hatte Schwierigkeiten, einzuordnen, aus welcher Richtung die Rufe kamen.
Die heiße Luft erschwerte auch ihr das Atmen, aber glücklicherweise hielt der Tunnel die Hitze - noch - von ihr fern.

Dennoch musste sie schnell den engen Schacht verlassen, ansonsten saß auch sie in der Falle.
Sie versuchte an ihren Tricorder zu gelangen. Möglicherweise konnte sie so das Lebenszeichen der Person orten, die Hilfe benötigte.

TrekMan

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #3 am: 21.03.11, 15:23 »
Wieder war ein dumpfen Klopfen war zu hören.

"Hilfe! Ich bin im Wissenschaftslabor 2. Ich bin eingeklemmt! Es ..... Ahhhrg .... "

David

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #4 am: 21.03.11, 15:30 »
Das Physiklabor.
Wenn es da brannte, konnte bei einer Explosion die halbe Sektion hochgehen.
Amelie kroch um die nächste Ecke, dort müsste sich eine Zugangslucke befinden.

Da sie jeodoch die genaue Lage des Brandherdes nicht kannte, konnte es beim Öffnen der Luke zu einem Flashover kommen und solange die Notfallkraftfelder nicht arbeiteten, bestand damit auch für sie selbst höchste Gefahr.
Als sie die Luke erreicht hatte, war diese auch bereits so heiß, dass die Ärztin das Metall kaum berühren konnte.

"Begeben sie sich soweit wie möglich vom Feuer weg und bleiben sie in Bodennähe!" rief sie durch die Decke.

Im schlimmsten Falle könnte die Struktur des Bodens der Röhre durch die Hitze instabil werden.

TrekMan

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #5 am: 21.03.11, 15:37 »
Irgendwo in den Metallgedärmen des leidenden Schiffes platze ein wietere Leitung. Die Jeffriesröhre tat ihr weiteres das Geräusch in ein markerschütterndes wimmern zu übersetzen. Der Brand am Zugang des Schotts wurde größer, ein großer Brockjen der Wand flog quer duirch die Röhre uind schlug ein Lochj in die gegenüberliegende Wand. Die Beleuichtung flackerte, Flunken flogen deckten die Gruppe ein, dann gab es ein elektrischen jammern, das den Tot der beleuchtung flankierte und schließlich war die Röhre so Dunkel, wie der Südpol eines saurianischen Mastrodons. Hinzu kam wieder der markerschütternde fast gurgelnde Hilferuf.

"Hilfe! Es brennt! Arhhhgrg !"

Doch nach wenigen Sekunden blinzelte in der Nähe der Gruppe eine einzige Notleuchte in der Dunkelheit.


[Edit: Bitte Jungs unterhaltet Euch per PN. Die Kommentare werden hier zu verwirrend]
« Letzte Änderung: 21.03.11, 16:16 by TrekMan »

David

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #6 am: 21.03.11, 16:05 »
Es blieben Amelie jetzt nur zwei Möglichkeiten:
Entweder es gelang ihr, das verletzte Besatzungsmitglied in die Jeffries-Röhre zu holen, was aber in Anbetracht ihrer eigenen Statur fast unmöglich war; oder sie betrat das Labor selbst, um dort einen Ausgang zu suchen.
Wenn dem jedoch nicht so war, saßen sie beide in der Falle.

Zitat
OFF-RPG: @TrekMan: was ist sinnvoller IYO?

=A= Szene beendet =A=
http://www.sf3dff.de/index.php/topic,2496.0.html
« Letzte Änderung: 23.03.11, 12:57 by David »

Fleetadmiral J.J. Belar

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #7 am: 21.03.11, 16:12 »
OOC @ David: Ich wiederhole mich gerne. Du kannst gerne auf das Rettungsteam zurückgreifen, das ich von der Krankenstation aus losgeschickt habe. Du hast das doch gelesen oder?  :(
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Alexander_Maclean

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #8 am: 23.03.11, 13:25 »
Mit einen dumpfen Stöhnen wachte die Frau aus ihrer Bewusstlosigkeit auf. Sie lag auf den Boden in einen Bereich der nur von zwei Notlampen erhellt wurde.

Sie brauchte eine Weile um sich zu erinnern, wie sie hierher gekommen war. Sie war gegen ihre Kontrollkonsole in Antimaterieüberwachungsraum geschleudert wurden, als das Schiff, die USS Estrella del Alba erbebte. Beinahe reflexartig hatte sie die Notsysteme aktiviert, welche die Antimaterietanks auch bei einem Totalausfall aller anderen Schiffssysteme sicherten und somit verhinderten, dass es zu einer unkontrollierten Annihilation kam.

Dann hat sie den Raum verlassen, um zu sehen ob sie nicht irgendwo helfen konnte. Doch der Korridor war ihr schon nach ein paar Meter versperrt gewesen, so dass sie in die nächste Jeffriesröhre kletterte.

Gerade als sie in einer der Wartungsröhren für den Turbolift wechseln wollte, erbebte das Schiff erneut. Sie verlor den Halt und stürzte in den Schacht, dabei drehte sie sich und landete zuerst mit dem Rücken. Als nächstes erinnerte sie sich nur noch das sie wieder aufwachte.

Probeweise versuchte sie sich zu bewegen, aber abgesehen von einem stechenden Schmerz im Rücken passierte gar nichts. Unterhalb ihres Bauchnabels fühlte die Frau gar nichts.
„Ganz ruhig bleiben, Claire. Du lässt sich auf die Krankenstation beamen und dort päppeln die dich wieder auf.“, versuchte die Frau sich zu beruhigen.

Sie drückte auf ihren Kommunikator: „Lieutenant Harris an Krankenstation.“
Doch niemand antworte. „Claire an Rick, kannst du mich hören.“, versuchte sie nun ihren Ehemann zu erreichen.
Doch auch hier nur Rauschen.
Dann eben ein dritter Versuch: „Computer, initiiere Nottransport zur Krankenstation.“

Selbst der sonst allgegenwärtige Bordcomputer ließ sie dieses Mal im Stich.
Claire spürte wie die ihr die Tränen in die Augen schossen. Sie wusste, dass es um sie sehr schlecht stand. Wenn sie nicht bald hier herauskam, würde sie ihren Mann und ihre beiden kleinen Töchter nie wiedersehen.

Dann begann sie um Hilfe zu rufen. Doch ihre nicht sehr laute Stimme verhallte ungehört in den Weiten der Jeffriesröhren.
Portfolio
Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 28,26% Grafisches 0% Erscheinjahr 2022


Alexander_Maclean

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Antw:Jeffries-Röhren (diverse Decks)
« Antwort #9 am: 31.03.11, 12:16 »
Tief im Inneren der USS ESTRELLA DEL ALBA waren zwei Männer unterwegs um die Rumpfstruktur auf weitere Schäden zu testen. Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf die Rahmenkonstruktion. Eine Beschädigung hier, würde das Abschleppen des Schiffes erschweren, denn dann musste noch vorsichtiger mit dem Schiff umgegangen werden.
Im schlimmsten Fall müsste man das Schiff der Excelsiorklasse sogar aufgeben.
Aber bisher sah alles recht viel versprechend aus.

„Ich sehe nicht ein, warum wir so einen Aufwand betreiben müssen.“, bemerkte Clive Lorne, der als Techniker von der Escort als Unterstützung auf die Estrella gebeamt worden war. „Nichts gegen euer Schiff, aber wie alt ist euer Kahn? 60, 70 Jahre?“
„49 Jahre.“, korrigierte Vonaras und strich sich über seine Kohlrabenschwarze Haut. Der Edamarianer überlegte: „Die Estrella ist 2332 vom Stapel gelaufen. Und sie ist sooft geupdatetd worden, dass sie es sogar locker mit einigen euer Taskforceschiffe aufnehmen könnte.
„Aber nicht mit der Escort.“

Die beiden Männer hätten noch ewig so weiter diskutiert, wenn sich nicht der Tricorder von Clive mit einen piepsen bemerkbar gemacht hätte.
„Was ist los?“, fragte sein Begleiter.
„Der Tricorder zeigt ein Lebenszeichen an.“, erklärte Clive. „65 Meter vor uns.“
„Wir sollten hier unten doch die Einzigsten sein.“
„Offenbar nicht. Das Lebenszeichen ist definitiv menschlich.“

Innerhalb kürzester Zeit hatten sich die beiden zu dem vor ihnen befindlichen Turboschacht, in dem sich die vom Tricorder angezeigte Lebensform befand,  genähert.  Als sie auf den Boden hinuntersahen, begriffen sie den ganzen Ausmaß der Katastrophe. Schnell kletterten sie in dem Halbdunkel die Notleiter hinunter. Dann hoben die Metallplatten die auf die Frau gefallen waren, von ihr herunter.

Danach untersuchte sie Clive mit den Tricorder: „Das sieht nicht gut aus. Sie braucht dringend Hilfe.“
„Ja, toll.“, erwiderte sein Begleiter, „Ich bin nur ein einfacher Schrauber und kein Arzt.“ Das Entsetzten stand ihm im Gesicht
„Kennst du sie?“
„Ja, das ist Lieutennant JG Claire Harris. Sie ist Spezialistin für Gefahrnestoffe.“
„Harris? So heißt unser Steuermann. Ob sie mit ihm verwandt ist?
„Keine Ahnung.“, erklärte der Edamarianer. „Aber sie ist mit unseren Sicherheitschef  verheiratet.“

Er machte eine Pause: „Wie geht es ihr?“
„Ich bin auch kein Arzt.“, erklärte Crewmen Lorne: „Aber so wie ich das sehe, hat sie eine Menge Blut verloren und ich erkenne einen Bruch der Wirbelsäule. Und das sie bewusstlos ist, ist auch kein gutes Zeichen. Ich denke wir sollten sie nicht allzu viel bewegen.“

„Und wie bekommen wir sie jetzt auf die Krankenstation.“ Überlegte Vonaras. „Ich meine wir sind hier auf Deck 28 und die Krankenstation ist auf Deck 3. Und bis wir oben sind, ist sie uns doch verblutet “
„Eure Krankenstation ist sowieso überlastet. Wir bringen sie besser gleich auf die Escort.“

Clive tippte auf seinen Kommunikator, der anders als bei seinen Begleiter aus dem Sternenflottendelta und vier Querbalken – dem Zeichen der Taskforce - geformt war. „Lorne an Krankenstation.“
„Krankenstation, Dr. McNamara.“, meldete sich die Chefärztin der. „Was gibt es Crewmen.“
„Doktor, ich habe hier im Turboschacht eine sehr verletzte Frau. Ihr Zustand ist sehr kritisch, soweit ich das Erkennen kann.“, erklärte der Techniker.

Gwens Reaktion fiel wie erwartet aus. „Ich lasse sie rüberbeamen.“
Und schon Sekunden später verschwand Claire im Flimmern des Transporterstrahls und ließ nur noch eine Blutlache zurück.

--> USS Escort http://www.sf3dff.de/index.php/topic,2511.msg109328.html#msg109328

=A= Szene abgeschlossen =A=
« Letzte Änderung: 31.03.11, 12:19 by Alexander_Maclean »
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