Autor Thema: Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover  (Gelesen 16664 mal)

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Fleetadmiral J.J. Belar

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« am: 08.04.09, 19:42 »
Ladies and Gentlemen,
ohne lange Vorreden und Umschweife präsentiere ich ihnen hier und heute den neusten Teil der Unity One Reihe und wünsche viel Vergnügen beim schmökern.

Cover




Liebe Grüße
J.J.
« Letzte Änderung: 13.02.15, 16:41 by Fleetadmiral J.J. Belar »
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Selius

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #1 am: 08.04.09, 19:53 »
Super haste fertig, werde es mir demnächst ziehen. :]

Max

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #2 am: 08.04.09, 19:56 »
Na da ist es ja.
Ich lade es mir auch runter und werde es bald lesen. Jetzt hat erstmals TrekMans Pamir-Geschichte Priorität; angefangenes muss man durchziehen :)

EDIT: Wie war das mit den Datei-namen? Bei mir wird diese Datei jedenfalls nicht als PDF erkannt.
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Fleetadmiral J.J. Belar

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #3 am: 08.04.09, 20:08 »
@ Selius
Ja, endlich. Mann bin ich froh, dass ichs fertig hab. war ein harter Kampf.

@ Max
Ich hoffe, es gefällt dir.
Es wird viel geballert. Aber das wird vorerst die letzte UO Geschichte sein, die dermaßen viel Action hat. Jetzt kümmere ich mich mehr um ruhigere Geschichten. Aber ich denke, die Folge hat recht gute Charakterweiterentwicklungen.

Zitat
Ich lade es mir auch runter und werde es bald lesen. Jetzt hat erstmals TrekMans Pamir-Geschichte Priorität; angefangenes muss man durchziehen


Kein Problem. Ich verstehe das.

Zitat
EDIT: Wie war das mit den Datei-namen? Bei mir wird diese Datei jedenfalls nicht als PDF erkannt.


Einfach der Datei, die Endung manuell eingeben: also (.pdf)

oder hier downloaden:
http://unityone.un.funpic.de/Meine%20FanFictiongeschichten/Star%20Trek%20-%20Unity%20One/Star%20Trek%20-%20Unity%20One_Season%202/S02_E05_Star%20Trek_Unity%20One_Crossover.pdf

Gruß
J.J.
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Max

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #4 am: 08.04.09, 20:14 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
@ Max
Ich hoffe, es gefällt dir.
Es wird viel geballert. Aber das wird vorerst die letzte UO Geschichte sein, die dermaßen viel Action hat. Jetzt kümmere ich mich mehr um ruhigere Geschichten. Aber ich denke, die Folge hat recht gute Charakterweiterentwicklungen.

Ja solange es gut beschrieben ist, werde ich auch nix sagen und mich unterhalten lassen :D
Charakterweiterentwicklungen - das merke ich immer mehr, und darin bin ich sicherlich auch keine Leserreferenz, weil ich mit dieser Meinung allein dastehen dürfte - ist für mich nicht das wichtigste bei einer Geschichte, es sei denn es ist diese Charakterentwicklung, die eine wirklich bedeutsame Botschaft transportieren kann.


Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Zitat
Ich lade es mir auch runter und werde es bald lesen. Jetzt hat erstmals TrekMans Pamir-Geschichte Priorität; angefangenes muss man durchziehen


Kein Problem. Ich verstehe das.

Ich lese auch schon mit Hochdruck (was aber auch schon mal für trekMans Story spricht) :)

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Zitat
EDIT: Wie war das mit den Datei-namen? Bei mir wird diese Datei jedenfalls nicht als PDF erkannt.


Einfach der Datei, die Endung manuell eingeben: also (.pdf)

oder hier downloaden:
http://unityone.un.funpic.de/Meine%20FanFictiongeschichten/Star%20Trek%20-%20Unity%20One/Star%20Trek%20-%20Unity%20One_Season%202/S02_E05_Star%20Trek_Unity%20One_Crossover.pdf

Ich bin schon zurecht gekommen :)) Ich wollte es nur noch erwähnen.
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Mr Ronsfield

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #5 am: 08.04.09, 22:12 »
Habs mir runtergeladen! Werds morgen lanfangen! :D  :D
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David

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #6 am: 08.04.09, 23:10 »
Das Cover ist super geworden, JJ.

Ma sehen, wann ich Zeit habe, die Story zu lesen.

Alexander_Maclean

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #7 am: 09.04.09, 09:28 »
Weil ich sowieso nicht schlafen konnte, aber heute frei habe, habe ich mich gleich über \"Crossover\" hergemacht.

Muss ja meinen Ruf als Schnellleser verteidigen ;)

Aber ich muss sagen die Episode ist nicht ganz so wie ich es erwartet hatte.

Vor allen nicht nach der Beschreibung:

Zitat
„Crossover“

Während Fleetadmiral J.J. Belar mit der neuen Escort weitere Testflüge unternimmt, erhält die Escort einen Notruf der Enterprise, welche von Kel’Daxar Raumschiffen angegriffen wird und bereits schwer beschädigt wurde. Belar muss seinen Hass auf Picard verdrängen und ihm zur Hilfe eilen. Bei den Koordinaten angekommen, muss die Besatzung der Escort erleben, wie sich die Enterprise verzweifelt gegen die Angreifer zur Wehr setzt. Die Escort eröffnet daraufhin das Feuer, um die Enterprise zu retten, was schließlich auch gelingt. Die Kel’Daxar treten den Rückzug an und hinterlassen eine treibende Enterprise. Eine Kontaktaufnahme mit Picards Schiff schlägt fehl und der Admiral entscheidet, ein Außenteam auf die Enterprise zu schicken, um nach überlebenden zu suchen. Das Außenteam findet einen Grossteil der Besatzung verletzt und bewusstlos vor. Von Captain Picard fehlt jede Spur. Belar vermutet, dass sich Picard auf dem fliehenden Kel’Daxarjäger befindet. Zusammen mit Tailany startet er mit der Admiralsyacht die Verfolgung, um den Captain zu retten. Die Escort bleibt bei der Enterprise um sie zu schützen und zu unterstützen. Während der Verfolgung wird Belar immer wieder von Flashbacks über Wolf359 geplagt und Tailany versucht für ihn da zu sein. Schließlich können die beiden den Kel’Daxarjäger einholen der sich nach Kräften wehrt, aber überwältigt wird. Sie retten Picard auf die Yacht und wollen gerade die Heimreise antreten, als das Trägerschiff der Kel’Daxar auftaucht und seinerseits die Yacht beschießt. Picard, Belar und Tailany können nur mit knapper Not entkommen und müssen auf einem Planeten Notlanden. Nach dem Crash ist Tailany schwer verletzt und Picard, der nicht weiß, warum Belar sich ihm gegenüber so feindseelig benimmt, muss sich zusammen mit dem Admiral um Tailany, das Shuttle und um eine Bodeneinheit der Kels kümmern. Außerdem spitzt sich die Lage zwischen den beiden Männern zu, bis Belar mit seinem Frust herausplatzt und den Captain niederschlägt, während die beiden sich ein männliches Handgemenge liefern, wird die Yacht ein weiteres Mal angegriffen. Tailany, der es inzwischen wieder besser geht, entdeckt die Kels, die sich anschleichen und erschießt deren Anführer. Belar und Picard beenden ihren Kampf und schließen sich Tailany an. Als sich Picard in das Feuer wirft, um den Admiral zu retten, erkennt Belar endlich seinen Irrtum. Zusammen verteidigen Tailany und er die Yacht und Picard und schlagen die Kels. Im Orbit entbrennt in der Zwischenzeit ein Gefecht zwischen dem Kelträgerschiff, der Enterprise und der Escort. Nach dem Kampf werden die Schiffbrüchigen gerettet und zusammen fliegen die Enterprise und die Escort in Richtung Unity One.


Besonders aufgefallen ist, dass du dich zu sehr in den vielen Nebenplots verlierst.die waren zum Teil \"too much\". Mindestens den Teil mit dem geplanten Attentat hätte ich gekickt und an den Anfang von \"Gods and Admirals\" gesetzt. Und vielleicht noch den Teil mit Renee und Dheran.
Und ich glaube ich habe es angesprochen, aber die Geschcihte von G\'Kor und Tarell hätte eine eigenständige Episode verdient. So wirkt das ganze, als würdest din in einer Episode die TNG-Crew, Sisko und seine Mannen sowie die Voyager auftreten lassen.

Der Hauptplot beginnt jedenfalls erst richtig, als die erste Hälfte der Geschichte schon rum ist. Und dann kann er nicht die Erwartungen halten.
Mir ging dabei besonders die \"Versöhnung\" Belar - Picard zu schnell und nach den Problem, die Belar wegen Wolf 359 hat, auch zu einfach. Eine längere Entwicklung hätte mir da mehr gefallen.

Fazit:
Es ist bei weiten keine schlechte Geschichte geworden. Aber eben nicht die erwartete.
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Projekt "One Year a Crew" Status: Konzept 100% Schreiben 21,34% Grafisches 0% Erscheinjahr 2019


Lairis77

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #8 am: 09.04.09, 10:52 »
Ich schaff es leider erst nächste Woche zu lesen.
"Ich habe diese Geschichte nur gepflanzt, aber sie wächst, wie sie will, und alle verlangen, dass ich voraussehe, welche Blüten sie treiben wird." (Cornelia Funke: Tintentod)


Max

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #9 am: 09.04.09, 17:06 »
So.... Fertig :)
Die Kombination aus krankheitsbedingt das Bett hüten zu sollen aber immerhin einen Laptop zu haben, führte zu folgendem Review.

Wie bei TrekMans Geschichte, habe ich auch hier die Kritik während des Lesens verfasst, also nicht über die mangelnde Struktur wundern ;)

Ich bin kein großer Fan von Prologen, aber in diesem Fall, in Anbetracht der Komplexität, die UO erreicht hat, ist eine kleine Inhaltsangabe sicher unvermeidbar.
Natürlich richtet sich diese Geschichte an Leser, die mit den Inkarnationen von ST vertraut sind, aber einfach nur \"von der anderen Seite des Spiegels\" zu sprechen, ist in meinen Augen etwas unbedarft. Es kann ja passieren, dass es Leser gibt, die noch keine Mirror-Universe-Folge gesehen haben und die werden sich dann schon wundern, denn \"Spiegel\" ansich, ist noch kein Synonym für ein alternatives Universum (was andererseits aber doch die ein oder andere Meldung bei \"DER SPIEGEL\" erklären würde :D)

Los geht\'s:
Wieso muss sich G\'Kor um Andockroutinen kümmern. Ist die Station so unterbesetzt?
Und wie kommt Tarell zu dere Vemutung, G\'Kor glaube, dass sein Bruder noch am Leben sei?
Ich muss auch gestehen, dass ich Tarells Argumentation nicht für vollkommen überzeugend halte. Natürlich wäre das mit der Werftarbeit eine Möglichkeit, aber doch sicher nicht die einzige; aber immerhin ein Punkt, bei dem G\'Kor brginnen könnte.
Außerdem verstehe ich nicht, warum der Romulaner unbedingt mit G\'Kor zu den Feiden fliegen sollte. Mal sehen, ob im Verlauf der Geschichte auch noch was über seine Motivation gesagt wird, denn so finde ich es nicht nachvollziehbar.

Der Tailany/Belar-Szene konnte ich nichts abgewinnen; das ist halt unter Geschmackssache einzureihen.
Bei Bartez/Belar ist es schon besser, trotz des slangs. Aber hier erfährt die Interaktion meiner Meinung nach eine eigenständige und glaubwürdige Dynamik, auch wenn sie mir im Stil nicht passt.

Der Auftritt von Lairis ist nett.
Was bisher gezeigt wird, ist sowas wie der nicht-normale Alltag einer Station mit einem Kommen und Gehen. Alles andere als spannend und spektakulär, aber so bildet sich schon eine Atmosphäre, mit deren Hilfe man diese Welt begreifen kann.

Aber ab dem Dheran-Kapitel wurde ich langsam unruhig ;) Nach dem Motto: \"Okay... und wohin führt uns das jetzt alles?\" Immerhin ist ja schon ein Drittel der Geschichte vorüber...

Wie schon in einem anderen Thread bemerkt: Die Idee mit den Zuchtkristallen ist einfach fabelhaft (wenngleich man es vielleicht nicht als einzigartige Fähigkeit herausstreichen sollte). Wenn nicht zu dieser Gelegenheit, dann würde ich mir wünschen, dass die näheren Zusammen später einmal erklärt und vor allem beschrieben werden.
Die Einleitung von Naret ist eigentlich ganz verständlich und beschreibt ein durchaus akutelles Problem. Wer sagt denn, dass die Gewinner eines Krieges nur aus diesem Umstand heraus in der Lage sind, die klügsten Schritte für die Zukunft der eroberte Welt zu erdenken? Warum sollte Cardassia Mitglied der Föderation werden müssen? Und eigentlich kann man auch außerhalb der FDC gar nicht anders, als in Garak eine Marionette der Föderation zu sehen!
Dass zu diesem Zeitpunkt auch noch das SU ins Spiel kommt, empfinde ich als reichlich übertrieben. Bereits jetzt müssen sich die UO-Leute mit einer Allianz von mindestens einem halben Dutzend Völkern herumschlagen, einzelne weitere Schauplätze kommen noch dazu. Dass jetzt auch noch der Mirror-Belar direkt mit der Allianz gemeinsame Sache macht, bläht das Konzept in meinen Augen zu sehr auf. Ein wenig Klarheit schadet manchmal nicht.

Spät, aber dennoch: da kommt sie, die Enterprise.
Na gut, doch noch nicht gleich...
Dass ein paar Asteroiden mit Schubdüsen ausgestattet sind, finde ich eine gute Idee.
Dass sich Belar gerade Berenica aussucht, kommt mMn eigentlich schon einer Provokation gleich. Die Wirkung ist doch diese: Da kommt ein neues, großes raumschiff an, stolziert quasi auf und ab und demonstriert mit ein paar Asteroidenabschüssen auch gleich mal seine Stärke. Keine ideale Voraussetzung, um diplomatische Bande zu knüpfen!
Der Einstieg in den Ent-E-Teil ist recht flott, man kommt gleich ins Kampfgeschehen.
Aber was muss ich da lesen! Kim hat auf der Enterprise nichts zu suchen; Wesley Crusher gehört ja auch nicht auf die OPS von DS9! Ich kann nicht verstehen, warum das ST-Universum unbedingt kleiner als nötig gemacht wird. Es gibt genug Leute, die Datas Platz einnehmen könnten (und es natürlich doch nicht können ;)). Lassen wir Harry wo anders seine Meriten verdienen. Auf der Enterprise hat er nichts zu suchen. Sehr schön finde ich indes, dass Du Dich an Daniels erinnert hast!
Dass Picard in dieser Situation an seine Crew von vor drei Jahren denkt, halte ich aber für wenig glaubwürdig.

Etwas sehr Interessantes in Bezug auf Belars Reaktion, als er vom Notruf der Enterprise erfährt:
Du beschreibst eindrücklich die intensiven Emotionen, ausgelöst durch den Flashback. Aber warum sprichst Du davor von Belars Laune. Ich finde, das sind zwei Dinge, die in der Raltion nicht zusammen passen. Seine echten Gefühle sind sehr sehr drastisch, wenn man von der Laune spricht, ist man entweder gut drauf, weil heute abend eine Party steigt, oder man hat schlechte Laune, weil es regnet. Aber das bringe ich jedenfalls nicht in Verbindung mit solchen Ereignissen wie dem Beinahe-Tod oder eine Handamputation. das mag nicht besonders wichtig sein, aber ich finde ab und an vermischt Du doch noch Ausdrücke und Ebenen, die beim nähreren Betrachten nicht so recht zusammen gehören wollen (wofür es vielleicht so gar noch bessere Beispiele als das eben gibt).

Vielleicht muss das so sein: Dass sich Captains und Admirale ständig über Vorschriften hinwegsetzen, dass sie auf der einen Seite Disziplin und Rationalität in schwierigen Situationen propagieren und dann doch selber nur ihren Empfindungen und Begehrlichkeiten folgen und dabei unsinnige Risken ohne Aussicht auf Erfolg eingehen. Ich bin da aber ganz ehrlich: Ich finde nicht, dass sowas auf Dauer den Geschichten gut tun kann.
Und so sehe ich das auch hier skeptisch! Da hilft es auch nichts Vorwände zu finden, warum eine kleine Yacht super geeignet für so ein Unternehmen ist. Ohne Heldenbonus kann man einfach nicht daran glauben, dass eine Hand voll Leute mit einem Shuttle etwas gegen die Kräfte ausrichten können, die binnen Minuten das Flagschiff der Föderation lahm legten!

Wie Du die Kel darstellt ist hingegen recht gelungen. Man kann als Leser gut teilhaen an Picards Beobachtungen. Gut, die Interpretation in Bezug auf die Flügel sind eigentlich sehr voreilig, aber okay. Kleines Detail am Rande: Wenn die Kels einen Infrarot-Bildschirm benutzen, dürfte sich doch auf Anhieb so gut wie gar nichts ändern: Ein paar Sterne heben sich aufgrund ihrer Energie hervor, vielleicht verfügt der Weltraumhintergrund noch über ein minimales Schimmern aufgrund der Hintergrundstrahlung, aber so drastisch dürfte die Veränderung doch gar nicht sein, würde ich jedenfalls tippen.
Ich finde zudem, dass Du Picard selber nicht schlecht getroffen hast. Das ist eine schwierige Aufgabe, sich einen canon-Figur in die FF zu holen, aber Du geht in dieser Phase ganz routiniert mit ihm um.

Belar und Co. finden das Kel-Schiff mit Picard irgendwie reichlich schnell, während die Bösen seltsamer Weise nicht in der Lage waren, sich Verstärkung zu holen!

Auch die erste Szene mit Picard und Belar kann ich nicht gar nachvollziehen. Gut, Picard ist cool, aber das er benommen und schmerzverzerrt dreinschaut und gleichzeitig intelligent und freundlich, ja wie ein Freund auf Belar wirkt, finde ich mit der gegebenen Informationslage einfach nicht nachvollziehbar. Da hätte es ja von mir aus gereicht, wenn Du noch ein paar Details angibst, wie Belar zu dieser Auffassung gelangt.
Und jetzt wirft Belar Picard und Sheridan vor, sie seien naiv, weil sie glaubten, man könne mit den Kels einfach reden, um sie zu überzeugen und dabei hatte er zu Beginn seiner Spritztour mit dem neuen Schiff ganz ähnliche um nicht zu sagen die selben Ziele formuliert - und das nochdazu mit nicht weniger risikoreichem Verhalten, und auch ohne vorherige Absprache. Hier finde ich die Figur und die Handlungen nicht konsequent.

Tja, und was soll ich sagen: Die Umgangssprache halt wieder. Ich weiß, da sind wir unterschiedlicher Meinung und man kann das auf den unterschiedlichen Geschmack reduzieren, aber Sätze wie \"Mächtig angepisst\" habe ich meiner Meinung nach zurecht nie in einem ST-Film oder in einer Serie gehört.
Wie Du ja weißt bin ich auch von Kampferzählungen nicht zu begeistern. Unglücklich ist aber in dieser Passage auch noch ein fataler Rechtschreibfehler, nämlich der, dass sich Tacklebarry mit dem Buch auf die Granate wirft. Man nehme mir die Haarspalterei in diesem Fall nicht übel...
Wenn nun aber schon Jäger zur Unterstützung geschickt werden konnten, warum beamt man Belar und seine Leute nicht einfach aus dem Kampfgeschehen?

Das Aufarbeiten des Traumas zwischen Picard und Belar an Bord des Schiffes geht mir viel zu schnell und ist viel zu knapp, ja fast lustlos und halbherzig beschrieben. Ich bin davon überzeugt, dass man nicht immer viele Dialoge und Seiten braucht, um wirklich wichtiges zu beschreiben, aber wenn man sich schon für den knappen Weg entscheidet, bräuchte ich als Leser irgendetwas prägnantes, anhand dessen ich die Entwicklung verstehen kann.

Nochwas zum Schlusskapitel: Dass der talarianische Offizier namelos ist, finde ich sehr gut. Nicht jede Figur braucht einen Namen und dass Du Dich ganz offensiv für diese Lösung entschieden hast, hat ja auch Signalwirkung!

Fazit:
Es gibt eine echte Zweiteilung: Die fast schon überreizende erste Hälfte und den geladenen zweiten Teil. Ich finde den von Dir gewählten Weg aber nicht schlecht, weil, wie ich beschrieb, auch das eher Belanglose, Vorbereitende zu Beginn ein Gefühl für die Situation vermittelte. Der Action ist wie fast immer flott und eingängig, wenn auch nicht überoriginell erzählt.
Mit den canon-Figuren gehst Du schon würdig um. Es hat mich sehr gefreut, nie zu dem Punkt zu gelangen, mir selbst zu sagen: \"Das ist doch nicht Picard!\"
Ein ums andere Mal konnte ich aber Einzelheiten einfach nicht nachvollziehen, was gerade bei einer Geschichte, die Belars Verbindung zu Picard beleuchten soll, einfach schade ist. Das minderte leider recht oft meinen Lesegenuss.
Dass die Geschichte nicht ganz den Erwartungen der vorab veröffentlichen Inhaltszusammenfassung entspricht, hat Alexander ja schon sehr pointiert zur Sprache gebracht!
Allgemein stößt man als Leser schon auf den ein oder anderen orthographischen Fehler, aber ich denke, das ist ohne Lektorenstab im Hintergrund wohl noch dazu bei dieser Textlänge unvermeidbar.
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Fleetadmiral J.J. Belar

  • Oberkommandierender
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« Antwort #10 am: 10.04.09, 12:43 »
@ Ronny,
na dann hoffe ich mal, dass du nicht enttäuscht werden wirst.  :(

@ David
Danke, aber das Kompliment kannst du Sven1310 geben. Ich habe nur die Schrift beigesteuert.

@ Alexander
Zitat
Weil ich sowieso nicht schlafen konnte, aber heute frei habe, habe ich mich gleich über \"Crossover\" hergemacht.

Muss ja meinen Ruf als Schnellleser verteidigen Augenzwinkern

Aber ich muss sagen die Episode ist nicht ganz so wie ich es erwartet hatte.

Vor allen nicht nach der Beschreibung:


Zitat
„Crossover“

Während Fleetadmiral J.J. Belar mit der neuen Escort weitere Testflüge unternimmt, erhält die Escort einen Notruf der Enterprise, welche von Kel’Daxar Raumschiffen angegriffen wird und bereits schwer beschädigt wurde. Belar muss seinen Hass auf Picard verdrängen und ihm zur Hilfe eilen. Bei den Koordinaten angekommen, muss die Besatzung der Escort erleben, wie sich die Enterprise verzweifelt gegen die Angreifer zur Wehr setzt. Die Escort eröffnet daraufhin das Feuer, um die Enterprise zu retten, was schließlich auch gelingt. Die Kel’Daxar treten den Rückzug an und hinterlassen eine treibende Enterprise. Eine Kontaktaufnahme mit Picards Schiff schlägt fehl und der Admiral entscheidet, ein Außenteam auf die Enterprise zu schicken, um nach überlebenden zu suchen. Das Außenteam findet einen Grossteil der Besatzung verletzt und bewusstlos vor. Von Captain Picard fehlt jede Spur. Belar vermutet, dass sich Picard auf dem fliehenden Kel’Daxarjäger befindet. Zusammen mit Tailany startet er mit der Admiralsyacht die Verfolgung, um den Captain zu retten. Die Escort bleibt bei der Enterprise um sie zu schützen und zu unterstützen. Während der Verfolgung wird Belar immer wieder von Flashbacks über Wolf359 geplagt und Tailany versucht für ihn da zu sein. Schließlich können die beiden den Kel’Daxarjäger einholen der sich nach Kräften wehrt, aber überwältigt wird. Sie retten Picard auf die Yacht und wollen gerade die Heimreise antreten, als das Trägerschiff der Kel’Daxar auftaucht und seinerseits die Yacht beschießt. Picard, Belar und Tailany können nur mit knapper Not entkommen und müssen auf einem Planeten Notlanden. Nach dem Crash ist Tailany schwer verletzt und Picard, der nicht weiß, warum Belar sich ihm gegenüber so feindseelig benimmt, muss sich zusammen mit dem Admiral um Tailany, das Shuttle und um eine Bodeneinheit der Kels kümmern. Außerdem spitzt sich die Lage zwischen den beiden Männern zu, bis Belar mit seinem Frust herausplatzt und den Captain niederschlägt, während die beiden sich ein männliches Handgemenge liefern, wird die Yacht ein weiteres Mal angegriffen. Tailany, der es inzwischen wieder besser geht, entdeckt die Kels, die sich anschleichen und erschießt deren Anführer. Belar und Picard beenden ihren Kampf und schließen sich Tailany an. Als sich Picard in das Feuer wirft, um den Admiral zu retten, erkennt Belar endlich seinen Irrtum. Zusammen verteidigen Tailany und er die Yacht und Picard und schlagen die Kels. Im Orbit entbrennt in der Zwischenzeit ein Gefecht zwischen dem Kelträgerschiff, der Enterprise und der Escort. Nach dem Kampf werden die Schiffbrüchigen gerettet und zusammen fliegen die Enterprise und die Escort in Richtung Unity One.


Das war ein vorläufiger Storyentwurf. Ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen, dass sich da durchaus noch einiges ändern kann.

Zitat
Besonders aufgefallen ist, dass du dich zu sehr in den vielen Nebenplots verlierst.die waren zum Teil \"too much\". Mindestens den Teil mit dem geplanten Attentat hätte ich gekickt und an den Anfang von \"Gods and Admirals\" gesetzt. Und vielleicht noch den Teil mit Renee und Dheran.
Und ich glaube ich habe es angesprochen, aber die Geschcihte von G\'Kor und Tarell hätte eine eigenständige Episode verdient. So wirkt das ganze, als würdest din in einer Episode die TNG-Crew, Sisko und seine Mannen sowie die Voyager auftreten lassen.


Ja, kann sein, dass das ein bißchen zuviel des Guten war.
Aber mit Crossover, wollte ich nun endgültig alle wichtigen Sachen abhandeln und die Figuren vorstellen. Crossover soll sozusagen als Bindegleid zwischen den vorangegangenen Geschichten und den nachfolgenden dienen. Deshalb auch die Fülle an Plots. Die Planung des Attentats war aus meiner Sicht ebenfalls nebensächlich und hätte sicher auch Platz in \"Gods & Admirals\" gefunden, aber ich wollte Gods... sauber halten und habe es hier rein gepostet. Es handelt sich ja bei UO sowieso um eine voll zusammenhängende Geschichte, was es aus meiner Sicht egal macht, wo was steht. Außerdem haben wir in dieser Versammlung einen \"Crossover\" erzeugt. Durch den Großadmiral aus dem MU fand ein Crossover statt, als er in unser Universum eingetreten ist. Tarell und G\'Kor werden ganz sicher, innerhalb dieses B-Plots eine eigene A-Plot Geschichte erhalten. Möglicherweise schiebe ich sie zwischen \"G&A\". Auf jeden Fall sollte diese B-Story deren eigene Geschichte einleiten.

Zitat
Der Hauptplot beginnt jedenfalls erst richtig, als die erste Hälfte der Geschichte schon rum ist. Und dann kann er nicht die Erwartungen halten.
Mir ging dabei besonders die \"Versöhnung\" Belar - Picard zu schnell und nach den Problem, die Belar wegen Wolf 359 hat, auch zu einfach. Eine längere Entwicklung hätte mir da mehr gefallen.


Das ist Schade. Ich hatte mir mehr erhofft.
Auf mich wirkte die Geschichte gut, sonst hätte ich sie nicht veröffentlicht. Aber Belars Gefühle gegenüber Picard habe ich teils bewusst so schnell geändert. Ich wollte damit den Effekt erzeugen, dass es ihn wie ein Blitz trifft, dass er eigentlich die ganze Zeit Picard verantwortlich gemacht hat, obwohl es in erster Linie die Borg und in zweiter Locutus waren und Belar in Folge dessen kein Feindbild aufbauen konnte, als er die Gelegenheit dazu hatte. Ich hätte vielleicht am Ende der Geschichte nochmal ein tiefes Aufarbeitungsgespräch zwischen Belar und Picard schreiben sollen. Aber ich dachte, das würde nicht interessieren. Aber das kann man sogar in Gods & Admirals noch korrigieren. Ich kann den Anfang in einem Gespräch zwischen Picard und Belar ansiedeln.

Zitat
Fazit:
Es ist bei weiten keine schlechte Geschichte geworden. Aber eben nicht die erwartete.


Das tut mir leid.

@ Lairis77
Nur kein Stress. Lass dir Zeit.

@ Max
Das ist wohl die längste Kritik, die auf eine meiner Geschichten jemals geschrieben wurde. Ich bin beeindruckt.

Zitat
Wie bei TrekMans Geschichte, habe ich auch hier die Kritik während des Lesens verfasst, also nicht über die mangelnde Struktur wundern


Kein Thema. Ich beantworte die Sachen, so wie sie kommen.

Zitat
Ich bin kein großer Fan von Prologen, aber in diesem Fall, in Anbetracht der Komplexität, die UO erreicht hat, ist eine kleine Inhaltsangabe sicher unvermeidbar.
Natürlich richtet sich diese Geschichte an Leser, die mit den Inkarnationen von ST vertraut sind, aber einfach nur \"von der anderen Seite des Spiegels\" zu sprechen, ist in meinen Augen etwas unbedarft. Es kann ja passieren, dass es Leser gibt, die noch keine Mirror-Universe-Folge gesehen haben und die werden sich dann schon wundern, denn \"Spiegel\" ansich, ist noch kein Synonym für ein alternatives Universum (was andererseits aber doch die ein oder andere Meldung bei \"DER SPIEGEL\" erklären würde großes Grinsen)


Polarus hat sich einen Prolog gewünscht, da er in der langen Wartezeit zwischen den Geschichten, fürchtet einiges zu vergessen. Ich konnte das nachvollziehen und habe seinen Wunsch erfüllt. Der Prolog ist deshalb so lang geworden, weil ich das ja noch nie gemacht habe und so viel erzählt werden musste. In den folgenden Geschichten wird sich der Prolog nur auf die vorangegangene Geschichte beziehen.

Also ich gehe anscheinend wie selbstverständlich davon aus, dass meine Geschichten nur Trekkies lesen und habe wohl deshalb angenommen, dass jeder Trekkie etwas mit dem Ausdruck \"durch den Spiegel\" anfangen kann. Das kann schnell passieren. Aber es ist ja nicht ganz unoffensichtlich, dass es sich bei dem zweiten Belar um Leute aus einem anderen Universum handelt. Ich denke, das wird in der Geschichte hinreichend beschrieben, wenn ich von Dimensionssprüngen rede.

Zitat
Los geht\'s:
Wieso muss sich G\'Kor um Andockroutinen kümmern. Ist die Station so unterbesetzt?
Und wie kommt Tarell zu dere Vemutung, G\'Kor glaube, dass sein Bruder noch am Leben sei?
Ich muss auch gestehen, dass ich Tarells Argumentation nicht für vollkommen überzeugend halte. Natürlich wäre das mit der Werftarbeit eine Möglichkeit, aber doch sicher nicht die einzige; aber immerhin ein Punkt, bei dem G\'Kor brginnen könnte.
Außerdem verstehe ich nicht, warum der Romulaner unbedingt mit G\'Kor zu den Feiden fliegen sollte. Mal sehen, ob im Verlauf der Geschichte auch noch was über seine Motivation gesagt wird, denn so finde ich es nicht nachvollziehbar.


Nein, sie ist nicht unterbesetzt. Major Kira war auch für die Andockroutinen auf DS9 zuständig und so schloss ich daraus, dass dies zu den normalen Aufgabe eines Ersten Offiziers auf einer Raumstation gehört.

Bei Tarell und G\'Kor muss ich dir leider Recht geben. Das habe ich alles nicht bedacht. Aber G\'Kor ist ja schon seit Wochen so verbissen und mürrisch, was Tarell zu Recherchen veranlasst haben könnte und auf dessen Bruder gestossen ist. Da die Werften am Ende der Staffel noch eine große Rolle spielen sollen, dachte ich mir wäre es im Vorfeld doch toll, diese beiden unterschiedlichen Charaktere, die obendrein früher auf gegnerischen Seiten gestanden haben auf eine Rettungsmission zu schicken. Tarells Motivation könnte zum Beispiel darin bestehen, dass er die beiden Agenten wieder finden möchte und sich so erhofft, in den Augen seines Volkes zu reahbilitieren. Könnte doch ein Grund sein oder?

Zitat
Der Tailany/Belar-Szene konnte ich nichts abgewinnen; das ist halt unter Geschmackssache einzureihen.
Bei Bartez/Belar ist es schon besser, trotz des slangs. Aber hier erfährt die Interaktion meiner Meinung nach eine eigenständige und glaubwürdige Dynamik, auch wenn sie mir im Stil nicht passt.


Die Tailany/Belar Szenerie war eine ganz normale trekkige Charakterszene, wie sie zwischen Garak/Bashir, Tom/Tuvok, Quark/Odo, Spock/McCoy schon hundertfach vorgekommen ist. Ich wollte den beiden nur noch mehr Facetten geben und mal zeigen, dass der Admiral auch mal locker sein kann.

Bartez/Belar: Ich hasse es, wenn bei Star Trek, robotisch und gestelzt dahergeschwafelt wird (DS9, Voy und Ent waren da noch erträglich, aber TNG war reines gestelze) und ich lasse mich daher mehr von BSG und Firefly beeinflussen. Ich empfinde den Slang, solange man es nicht übertreibt in privaten Gesprächen wesentlich menschlicher und gerechtfertigt.

Zitat
Der Auftritt von Lairis ist nett.
Was bisher gezeigt wird, ist sowas wie der nicht-normale Alltag einer Station mit einem Kommen und Gehen. Alles andere als spannend und spektakulär, aber so bildet sich schon eine Atmosphäre, mit deren Hilfe man diese Welt begreifen kann.


In dieser Geschichte ging es mir mehr um die Charaktere und deren Welt. Es muss ja nicht immer spektakulär sein. In Star Trek ist es das ja auch nicht. Ich hätte auf O\'Briens und keikos Hochzeit verzichten können, ebenso auf Trois Mutter, aber das macht eben eine Welt schlüssig, wenn man sich auch mal nur über Frachtlisten oder Inventuren unterhält oder ein neues Crewmitglied begrüßt. Es ging mir definitv darum, mehr über den Alltag in Erfahrung zu bringen. Irgendwann schreibe ich mal eine Geschichte wie \"Ein Tag im Leben des Admirals\" oder so.

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Aber ab dem Dheran-Kapitel wurde ich langsam unruhig Augenzwinkern Nach dem Motto: \"Okay... und wohin führt uns das jetzt alles?\" Immerhin ist ja schon ein Drittel der Geschichte vorüber...


Wie ich schon zu Alex sagte, Crossover ist ein Bindeglied. Die Geschichte soll lediglich einige Sachen in Bahnen lenken, wie ich sie in kommenden Geschichten benötige. So auch der O\'Connor und Dheran Abschnitt. Auf Crossover hat es keine Auswirkung aber auf das große ganze schon. Man sollte jede Geschichte von UO als Teil einer großen Geschichte sehen, dann kommt man auch mit. Am besten ist es, wenn man alles gelesen hat. Denn ich mach das gerne, etwas in einer Geschichte zu etablieren, um es dann erst in einer anderen aufzulösen oder fortzuführen. Ich bin ein großer Verfechter des zusammenhängenden Handlungsstrangs.

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Wie schon in einem anderen Thread bemerkt: Die Idee mit den Zuchtkristallen ist einfach fabelhaft (wenngleich man es vielleicht nicht als einzigartige Fähigkeit herausstreichen sollte). Wenn nicht zu dieser Gelegenheit, dann würde ich mir wünschen, dass die näheren Zusammen später einmal erklärt und vor allem beschrieben werden.
Die Einleitung von Naret ist eigentlich ganz verständlich und beschreibt ein durchaus akutelles Problem. Wer sagt denn, dass die Gewinner eines Krieges nur aus diesem Umstand heraus in der Lage sind, die klügsten Schritte für die Zukunft der eroberte Welt zu erdenken? Warum sollte Cardassia Mitglied der Föderation werden müssen? Und eigentlich kann man auch außerhalb der FDC gar nicht anders, als in Garak eine Marionette der Föderation zu sehen!
Dass zu diesem Zeitpunkt auch noch das SU ins Spiel kommt, empfinde ich als reichlich übertrieben. Bereits jetzt müssen sich die UO-Leute mit einer Allianz von mindestens einem halben Dutzend Völkern herumschlagen, einzelne weitere Schauplätze kommen noch dazu. Dass jetzt auch noch der Mirror-Belar direkt mit der Allianz gemeinsame Sache macht, bläht das Konzept in meinen Augen zu sehr auf. Ein wenig Klarheit schadet manchmal nicht.


Also die Idee mit den Zuchtkristallen fand ich ebenfalls toll und da wird es sicher noch die eine oder andere Sache geben. Wäre doch möglich, dass die Tholians ihre Schiffe auf diese Weise bauen. Jedenfalls Teile davon. Garak ist Proföderal eingestellt und strebt, zur Stärkung Cardassias zumindest eine Allianz an, wie Deutschland nach dem 2.WK mit den Westmächten. Eine Vollmitgliedschaft wäre aber auch denkbar. Und für die FDC ist er eben dadurch der Feind, weil die FDC für die alten Werte und Strukturen steht. Sie haben aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt. das Spiegeluniversum war von Anfang an die Kraft im Hintergrund. Das Empire nutzt die Allianz dazu, die Föderation und ihre Alliierten weiterhin zu schwächen. Es wird erst zu einem Konflikt zwischen dem MU und unserem Universum kommen, wenn die Allianz bereits nicht mehr existiert. Die Allianz wird lediglich unterstützt. Die Kel\'Daxar spielen beim Niedergang der Allianz noch eine große Rolle. Geplant ist, dass sich am Ende von UO alle Völker gegen die einfallenden imperialen Streitkräfte zusammenschließen und daraus eine Zeit des Friedens anbricht. Jetzt mag es noch aufgebläht wirken, aber eigentlich gehört alles zum setting und das eine mündet ins andere.

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Spät, aber dennoch: da kommt sie, die Enterprise.
Na gut, doch noch nicht gleich...
Dass ein paar Asteroiden mit Schubdüsen ausgestattet sind, finde ich eine gute Idee.
Dass sich Belar gerade Berenica aussucht, kommt mMn eigentlich schon einer Provokation gleich. Die Wirkung ist doch diese: Da kommt ein neues, großes raumschiff an, stolziert quasi auf und ab und demonstriert mit ein paar Asteroidenabschüssen auch gleich mal seine Stärke. Keine ideale Voraussetzung, um diplomatische Bande zu knüpfen!
Der Einstieg in den Ent-E-Teil ist recht flott, man kommt gleich ins Kampfgeschehen.
Aber was muss ich da lesen! Kim hat auf der Enterprise nichts zu suchen; Wesley Crusher gehört ja auch nicht auf die OPS von DS9! Ich kann nicht verstehen, warum das ST-Universum unbedingt kleiner als nötig gemacht wird. Es gibt genug Leute, die Datas Platz einnehmen könnten (und es natürlich doch nicht können Augenzwinkern). Lassen wir Harry wo anders seine Meriten verdienen. Auf der Enterprise hat er nichts zu suchen. Sehr schön finde ich indes, dass Du Dich an Daniels erinnert hast!
Dass Picard in dieser Situation an seine Crew von vor drei Jahren denkt, halte ich aber für wenig glaubwürdig.


Gut, das war ein bißchen ungeschickt. Aber auch Belar hofft, dass man Kontakt zu den Kels aufnhemen könne. aber du hast Recht, es ist ziemlich ungeschickt vor der Haustüre eines potenziellen Feindes Manöver abzuhalten. Wüsste nur gerne, was ich mir dabei gedacht habe.

Was Kim angeht, habe ich mal irgendwo gelesen, dass er auf der Ent-E die OPS übernommen haben könnte und fand die Idee ziemlich gut. Daniels, Madden und Premin gehören für mich zum Canon und da gab es für mich keine Diskussion. Über Kim kann man streiten. Aber warum sollte er nicht nach seiner Rückkehr aus dem DQ von Picard angefordert worden sein?

Zitat
Etwas sehr Interessantes in Bezug auf Belars Reaktion, als er vom Notruf der Enterprise erfährt:
Du beschreibst eindrücklich die intensiven Emotionen, ausgelöst durch den Flashback. Aber warum sprichst Du davor von Belars Laune. Ich finde, das sind zwei Dinge, die in der Raltion nicht zusammen passen. Seine echten Gefühle sind sehr sehr drastisch, wenn man von der Laune spricht, ist man entweder gut drauf, weil heute abend eine Party steigt, oder man hat schlechte Laune, weil es regnet. Aber das bringe ich jedenfalls nicht in Verbindung mit solchen Ereignissen wie dem Beinahe-Tod oder eine Handamputation. das mag nicht besonders wichtig sein, aber ich finde ab und an vermischt Du doch noch Ausdrücke und Ebenen, die beim nähreren Betrachten nicht so recht zusammen gehören wollen (wofür es vielleicht so gar noch bessere Beispiele als das eben gibt).


Auch das war sicher ein wenig ungeschickt. Aber die Laune geht in solch einer Situation ebenfalls in den Keller.

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Vielleicht muss das so sein: Dass sich Captains und Admirale ständig über Vorschriften hinwegsetzen, dass sie auf der einen Seite Disziplin und Rationalität in schwierigen Situationen propagieren und dann doch selber nur ihren Empfindungen und Begehrlichkeiten folgen und dabei unsinnige Risken ohne Aussicht auf Erfolg eingehen. Ich bin da aber ganz ehrlich: Ich finde nicht, dass sowas auf Dauer den Geschichten gut tun kann.
Und so sehe ich das auch hier skeptisch! Da hilft es auch nichts Vorwände zu finden, warum eine kleine Yacht super geeignet für so ein Unternehmen ist. Ohne Heldenbonus kann man einfach nicht daran glauben, dass eine Hand voll Leute mit einem Shuttle etwas gegen die Kräfte ausrichten können, die binnen Minuten das Flagschiff der Föderation lahm legten!


Ständig wohl eher nicht. Das war glaube ich das erste Mal, dass sich Belar über die Befehle hinweggesetzt hat. Er musste das einfach tun, um Frieden zu finden. Auf Dauer würde das natürlich nicht funktionieren. Deswegen wird sich Belar auch nur selten gegen Vorschriften stellen. Ich mag das auch nicht so. Die Yacht war ungefähr so groß, wie das Schiff, das Picard entführt hat, was wie du dich erinnerst, im Bauch des Mutterschiffs war, bevor dieses zerstört wurde. Es waren zwei relativ ebenbürtige Schiffe. Es gab allerdings aussicht auf Erfolg, mit der yacht des Admirals Picard zu retten. Die beiden großen Raumer waren ja schon aus der Geschichte verschwunden. Nur noch der kleine Raumer war intakt und der wurde verfolgt.

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Wie Du die Kel darstellt ist hingegen recht gelungen. Man kann als Leser gut teilhaen an Picards Beobachtungen. Gut, die Interpretation in Bezug auf die Flügel sind eigentlich sehr voreilig, aber okay. Kleines Detail am Rande: Wenn die Kels einen Infrarot-Bildschirm benutzen, dürfte sich doch auf Anhieb so gut wie gar nichts ändern: Ein paar Sterne heben sich aufgrund ihrer Energie hervor, vielleicht verfügt der Weltraumhintergrund noch über ein minimales Schimmern aufgrund der Hintergrundstrahlung, aber so drastisch dürfte die Veränderung doch gar nicht sein, würde ich jedenfalls tippen.
Ich finde zudem, dass Du Picard selber nicht schlecht getroffen hast. Das ist eine schwierige Aufgabe, sich einen canon-Figur in die FF zu holen, aber Du geht in dieser Phase ganz routiniert mit ihm um.


Freut mich zu hören, dass mir Picard glaubhaft gelungen ist. Das war in dieser Geschichte meine größte Sorge. Was die Kels angeht, zieht er nur seine Schlüsse und trifft bei den Flügeln zufällig ins Schwarze. was den Bildschirm angeht, hatte ich so meine Schwierigkeiten mir vorzustellen, wie das aussehen könnte und habe mir etwas zusammengeschustert.

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Belar und Co. finden das Kel-Schiff mit Picard irgendwie reichlich schnell, während die Bösen seltsamer Weise nicht in der Lage waren, sich Verstärkung zu holen!


Belar und Co. finden das Schiff deshalb so schnell, weil sie ständig von der Escort mit Daten versorgt werden und der Warpspur folgen. Möglicherweise war die Kommunikation der Kels defekt, sodass sie keine Verstärkung rufen konnten.

Zitat
Auch die erste Szene mit Picard und Belar kann ich nicht gar nachvollziehen. Gut, Picard ist cool, aber das er benommen und schmerzverzerrt dreinschaut und gleichzeitig intelligent und freundlich, ja wie ein Freund auf Belar wirkt, finde ich mit der gegebenen Informationslage einfach nicht nachvollziehbar. Da hätte es ja von mir aus gereicht, wenn Du noch ein paar Details angibst, wie Belar zu dieser Auffassung gelangt.
Und jetzt wirft Belar Picard und Sheridan vor, sie seien naiv, weil sie glaubten, man könne mit den Kels einfach reden, um sie zu überzeugen und dabei hatte er zu Beginn seiner Spritztour mit dem neuen Schiff ganz ähnliche um nicht zu sagen die selben Ziele formuliert - und das nochdazu mit nicht weniger risikoreichem Verhalten, und auch ohne vorherige Absprache. Hier finde ich die Figur und die Handlungen nicht konsequent.


Auch das war wohl etwas widersprüchlich. Ich wollte nur damit zum ausdruck bringen, dass Picard Schmerzen hat, aber unter dieser schmerzverzerrten Maske, sich ein intelligenter, freundlicher Mann befindet, bei dem man den Eindruck hat, in ihm einen guten Freund an seiner Seite zu wissen. War wohl etwas ungeschickt ausgedrückt.

Belar hat in der Tat gehofft, man könne mit den Kels reden. Aber er glaubt nicht daran, weil sie eben durch die Einflüsterungen der Gorn so verängstig sind, dass sie wohl keinem Argument glauben schenken werden.
Das wollte ich damit sagen. Sheridans Naivität beruht nicht auf dem Versuch, einen Kontakt herzustellen, sondern es ohne in Kenntnissetzung des dafür Zuständigen Gouverneurs getan zu haben. Möglicherweise wäre das Unternehmen ja gelungen, wenn Belar Geleitschutz gestellt hätte.

Zitat
Tja, und was soll ich sagen: Die Umgangssprache halt wieder. Ich weiß, da sind wir unterschiedlicher Meinung und man kann das auf den unterschiedlichen Geschmack reduzieren, aber Sätze wie \"Mächtig angepisst\" habe ich meiner Meinung nach zurecht nie in einem ST-Film oder in einer Serie gehört.
Wie Du ja weißt bin ich auch von Kampferzählungen nicht zu begeistern. Unglücklich ist aber in dieser Passage auch noch ein fataler Rechtschreibfehler, nämlich der, dass sich Tacklebarry mit dem Buch auf die Granate wirft. Man nehme mir die Haarspalterei in diesem Fall nicht übel...
Wenn nun aber schon Jäger zur Unterstützung geschickt werden konnten, warum beamt man Belar und seine Leute nicht einfach aus dem Kampfgeschehen?


Ja, da werden wir wohl nie auf einen nenner kommen. Lu\'Caan ist ein rauher Krieger und macht dementsprechende Witze. Ich fand das eigentlich ganz witzig und habs auch nicht übertrieben, denn ich will drauf achten, sowas nur einzusetzen, wenn es passt und es nicht übertreiben.

Was Tackle angeht: der Rechtschreibfehler ist sicher doof. Es sollte natürlich Bauch heissen. Komisch, dass ich den nicht entdeckt habe.

Man hat nicht gebeamt, weil die Kels möglicherweise Transportscrambler eingesetzt haben und das Risiko zu groß war, würde ich mal annehmen. Da war das mit den Jägern die bessere Lösung, als wenn beim Beamvorgang die Muster zerhackt worden wären.

Zitat
Das Aufarbeiten des Traumas zwischen Picard und Belar an Bord des Schiffes geht mir viel zu schnell und ist viel zu knapp, ja fast lustlos und halbherzig beschrieben. Ich bin davon überzeugt, dass man nicht immer viele Dialoge und Seiten braucht, um wirklich wichtiges zu beschreiben, aber wenn man sich schon für den knappen Weg entscheidet, bräuchte ich als Leser irgendetwas prägnantes, anhand dessen ich die Entwicklung verstehen kann.


Wie ich schon zu Alex sagte, kann ich dieses Argument nachvollziehen, obwohl ich von dem Wort \"Lustlos\" ganz weit Abstand nehme. Ich werde da noch ein Nachgespräch in \"G&A\" einbauen. Der kleine Fauxpas stinkt mir schon ein bißchen.

Zitat
Nochwas zum Schlusskapitel: Dass der talarianische Offizier namelos ist, finde ich sehr gut. Nicht jede Figur braucht einen Namen und dass Du Dich ganz offensiv für diese Lösung entschieden hast, hat ja auch Signalwirkung!


Charaktere, die nie wieder auftauchen, brauchen auch keinen Namen, aber da das MACO Alpha Team desöfteren mal eine Aufgabe hat, wollte ich sie eben benennen. Nur als Beispiel.

Zitat
Fazit:
Es gibt eine echte Zweiteilung: Die fast schon überreizende erste Hälfte und den geladenen zweiten Teil. Ich finde den von Dir gewählten Weg aber nicht schlecht, weil, wie ich beschrieb, auch das eher Belanglose, Vorbereitende zu Beginn ein Gefühl für die Situation vermittelte. Der Action ist wie fast immer flott und eingängig, wenn auch nicht überoriginell erzählt.
Mit den canon-Figuren gehst Du schon würdig um. Es hat mich sehr gefreut, nie zu dem Punkt zu gelangen, mir selbst zu sagen: \"Das ist doch nicht Picard!\"
Ein ums andere Mal konnte ich aber Einzelheiten einfach nicht nachvollziehen, was gerade bei einer Geschichte, die Belars Verbindung zu Picard beleuchten soll, einfach schade ist. Das minderte leider recht oft meinen Lesegenuss.
Dass die Geschichte nicht ganz den Erwartungen der vorab veröffentlichen Inhaltszusammenfassung entspricht, hat Alexander ja schon sehr pointiert zur Sprache gebracht!
Allgemein stößt man als Leser schon auf den ein oder anderen orthographischen Fehler, aber ich denke, das ist ohne Lektorenstab im Hintergrund wohl noch dazu bei dieser Textlänge unvermeidbar.


Vielen dank für deine Kritik. Es freut mich sehr, dass ich Picard gut darstellen konnte. An den Fehlern, die du mir aufgezeigt hast, werde ich sicher weiterarbeiten. Die Inhaltsangabe, die vorher entstanden ist, war wie gesagt nur ein Entwurf und deshalb kamen Variationen vor. Ich werde das künftig dazuschreiben, wenn ich Entwürfe poste. Ich bin zwar in Deutsch ziemlich sicher, aber auch nach mehreren Tagen Pause und mehrmaligem drüberlesen übersehe ich manchmal Fehler. Ich hatte mal einen Lektor, aber der hat heute noch 5 Geschichten zu korrigieren und kommt zeitlich nicht dazu. So bin ich leider auf mich angewiesen. Ich bitte das zu entschuldigen.

Gruß
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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #11 am: 10.04.09, 13:53 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Ja, kann sein, dass das ein bißchen zuviel des Guten war.
Aber mit Crossover, wollte ich nun endgültig alle wichtigen Sachen abhandeln und die Figuren vorstellen. Crossover soll sozusagen als Bindegleid zwischen den vorangegangenen Geschichten und den nachfolgenden dienen. Deshalb auch die Fülle an Plots. Die Planung des Attentats war aus meiner Sicht ebenfalls nebensächlich und hätte sicher auch Platz in \"Gods & Admirals\" gefunden, aber ich wollte Gods... sauber halten und habe es hier rein gepostet. Es handelt sich ja bei UO sowieso um eine voll zusammenhängende Geschichte, was es aus meiner Sicht egal macht, wo was steht. Außerdem haben wir in dieser Versammlung einen \"Crossover\" erzeugt. Durch den Großadmiral aus dem MU fand ein Crossover statt, als er in unser Universum eingetreten ist.

Das ist nachvollziehbar und ich finde es auch nicht sooo tragisch, dass das Attentat hier schon vorbereitet wird, schließlich ist das ganz unproblematisch ein Cliffhanger! Ein bisschen Vorbereitungszeit braucht so ein Attentat(sversuch) ja auch, insofern ist das ganz gut, wenn es durch diese Trennung nicht so rüberkommt, als würden sich die Ereignisse überschlagen.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
@ Max
Das ist wohl die längste Kritik, die auf eine meiner Geschichten jemals geschrieben wurde. Ich bin beeindruckt.

Wenn ich schon eine so lange Geschichte lese, dann muss ich ja auch einen entsprechenden Kommentar schreiben :D

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Polarus hat sich einen Prolog gewünscht, da er in der langen Wartezeit zwischen den Geschichten, fürchtet einiges zu vergessen. Ich konnte das nachvollziehen und habe seinen Wunsch erfüllt. Der Prolog ist deshalb so lang geworden, weil ich das ja noch nie gemacht habe und so viel erzählt werden musste. In den folgenden Geschichten wird sich der Prolog nur auf die vorangegangene Geschichte beziehen.

Also ich gehe anscheinend wie selbstverständlich davon aus, dass meine Geschichten nur Trekkies lesen und habe wohl deshalb angenommen, dass jeder Trekkie etwas mit dem Ausdruck \"durch den Spiegel\" anfangen kann. Das kann schnell passieren. Aber es ist ja nicht ganz unoffensichtlich, dass es sich bei dem zweiten Belar um Leute aus einem anderen Universum handelt. Ich denke, das wird in der Geschichte hinreichend beschrieben, wenn ich von Dimensionssprüngen rede.

Im Verlauf der Geschichte selbst ist es auch kein Problem, nur fand ich den Ausdruck mit dem Spiegel im Prolog eben als zu selbstverständlich ins Rund geworfen. Ist aber keine so tragische Sache. (BTW: Ich erinnere mich gar nicht, wie gegenteilig die Figuren in Carrolls \"Through the looking-glass\" waren, ist ja auch schon fast fünf Jahre her, dass ich es las)

Am Prolog habe ich wie gesagt eigentlich auch nichts auszusetzen gehabt.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Nein, sie ist nicht unterbesetzt. Major Kira war auch für die Andockroutinen auf DS9 zuständig und so schloss ich daraus, dass dies zu den normalen Aufgabe eines Ersten Offiziers auf einer Raumstation gehört.

Echt? Dann hätte ich das schon in DS9 blöd gefunden ;)

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Bei Tarell und G\'Kor muss ich dir leider Recht geben. Das habe ich alles nicht bedacht. Aber G\'Kor ist ja schon seit Wochen so verbissen und mürrisch, was Tarell zu Recherchen veranlasst haben könnte und auf dessen Bruder gestossen ist. Da die Werften am Ende der Staffel noch eine große Rolle spielen sollen, dachte ich mir wäre es im Vorfeld doch toll, diese beiden unterschiedlichen Charaktere, die obendrein früher auf gegnerischen Seiten gestanden haben auf eine Rettungsmission zu schicken. Tarells Motivation könnte zum Beispiel darin bestehen, dass er die beiden Agenten wieder finden möchte und sich so erhofft, in den Augen seines Volkes zu reahbilitieren. Könnte doch ein Grund sein oder?

Ja, das wäre schon möglich, aber vielleicht könntest Du es - obwohl es sich dann ja trotzdem als Finte herausstellen könnte und der Romulaner damit wieder eine weiße Weste hätte - so anlegen, dass Tarell vielleicht schon wie ein Veräter wirkt, nicht unbedingt an den Bösen, aber halt in dem Sinne, dass er versucht, den Romulanern Vorteile vor den anderen Alliierten zu verschaffen. Was ich meine, ist also, das man seine Motivation etwas undurchsichtiger und verschlagener anlegen könnte, egal was sich dann am ende als Wahrheit herausstellt!

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Die Tailany/Belar Szenerie war eine ganz normale trekkige Charakterszene, wie sie zwischen Garak/Bashir, Tom/Tuvok, Quark/Odo, Spock/McCoy schon hundertfach vorgekommen ist. Ich wollte den beiden nur noch mehr Facetten geben und mal zeigen, dass der Admiral auch mal locker sein kann.

Bartez/Belar: Ich hasse es, wenn bei Star Trek, robotisch und gestelzt dahergeschwafelt wird (DS9, Voy und Ent waren da noch erträglich, aber TNG war reines gestelze) und ich lasse mich daher mehr von BSG und Firefly beeinflussen. Ich empfinde den Slang, solange man es nicht übertreibt in privaten Gesprächen wesentlich menschlicher und gerechtfertigt.

Nun ja, aber Tailany kam in der Szene nicht so gut weg, immerhin wurde sie - und wenn wir schon bei Slang sind - von Belar ein wenig verarscht und der Grund dafür war eher ein Soap-Gedanke.
Mein Argument gegen Slang ist eher, dass wir keine Ahnung haben, wie sich die Leute in fast vierhundert Jahren unterhalten werden. Nicht dass ich deswegen sagen möchte, es gäbe keine Umgangssprache mehr, bloß in meinen Augen ist es ein wenig lächerlich, wenn man die Leute aus ST-Zukunft so reden läßt, wie sich die Menschen unserer Gegenwart vielleicht schon in zehn Jahren nicht mehr unterhalten werden. TNG wird deswegen über weite Strecken \"zeitloser\" bei den Dialogen sein, weil die förmlichere Sprache wohl weniger großen Schwankungen unterliegt. Schon heute finde ich es teilweise unerträglich (andere) Serien aus den Siebzigern anzuschauen, einfach weil die Alltagssprache fern von dem ist, was mir so in den letzten Jahren in Schule, Uni und \"dem normalen Leben\" begegnet ist.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
In dieser Geschichte ging es mir mehr um die Charaktere und deren Welt. Es muss ja nicht immer spektakulär sein. In Star Trek ist es das ja auch nicht. Ich hätte auf O\'Briens und keikos Hochzeit verzichten können, ebenso auf Trois Mutter, aber das macht eben eine Welt schlüssig, wenn man sich auch mal nur über Frachtlisten oder Inventuren unterhält oder ein neues Crewmitglied begrüßt. Es ging mir definitv darum, mehr über den Alltag in Erfahrung zu bringen. Irgendwann schreibe ich mal eine Geschichte wie \"Ein Tag im Leben des Admirals\" oder so.

Kein Einspruch. Ich habe es ja auch in diese Richtung als Absicht gewertet.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Also die Idee mit den Zuchtkristallen fand ich ebenfalls toll und da wird es sicher noch die eine oder andere Sache geben. Wäre doch möglich, dass die Tholians ihre Schiffe auf diese Weise bauen.

Ja, mir wäre aber wichtig, das ein wenig - hmm - blumiger, ausschweifender (aber natürlich nicht zu übertrieben) beschrieben zu bekommen. Wenn sich Kristallmuster ausbilden, ist das doch ein Vorgang, der schön und fesselnd genug sein dürfte, um ihn wirklich \"abzubilden\"!

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Garak ist Proföderal eingestellt und strebt, zur Stärkung Cardassias zumindest eine Allianz an, wie Deutschland nach dem 2.WK mit den Westmächten. Eine Vollmitgliedschaft wäre aber auch denkbar.

Klar wäre das denkbar. Aber was im Nachkriegsdeutschland funkionierte, muss nicht überall klappen. Ich denke, das sieht man im Irak und in Afghanistan schon auch irgendwie. Wer sagt denn, dass es moralische Werte und Partizipation des Volkes nur in einer 08/15-Demokratie geben kann? Und wer sagt, dass ein Volk nicht frei und friedlich und im Wohlstand in einer Monarchie leben kann?! Besatzer begehen einen Fehler, wenn sie über die Köpfe der Besetzten neue Strukturen aufbauen wollen, die nicht deswegen nicht funktioneren können, weil sie schlecht sind (Demokratie ist super), sondern, weil sie nicht den Traditionen entsprechen und deswegen (so einfach und noch) nicht in die Welt passen wollen.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
das Spiegeluniversum war von Anfang an die Kraft im Hintergrund. Das Empire nutzt die Allianz dazu, die Föderation und ihre Alliierten weiterhin zu schwächen. Es wird erst zu einem Konflikt zwischen dem MU und unserem Universum kommen, wenn die Allianz bereits nicht mehr existiert. Die Allianz wird lediglich unterstützt. Die Kel\'Daxar spielen beim Niedergang der Allianz noch eine große Rolle. Geplant ist, dass sich am Ende von UO alle Völker gegen die einfallenden imperialen Streitkräfte zusammenschließen und daraus eine Zeit des Friedens anbricht. Jetzt mag es noch aufgebläht wirken, aber eigentlich gehört alles zum setting und das eine mündet ins andere.

Ich finde es trotzdem etwas zu viel, jetzt schon alle Fronten ins Spiel zu bringen. Es ist ja toll, wenn Du ein Konzept für alle hast, aber man darf den Leser mMn nicht mit zu vielen Fraktionen konfrontierten, auch wenn manche davon so richtig erst später zum tragen kommen.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Was Kim angeht, habe ich mal irgendwo gelesen, dass er auf der Ent-E die OPS übernommen haben könnte und fand die Idee ziemlich gut. Daniels, Madden und Premin gehören für mich zum Canon und da gab es für mich keine Diskussion. Über Kim kann man streiten. Aber warum sollte er nicht nach seiner Rückkehr aus dem DQ von Picard angefordert worden sein?

Klar, aber dann kann man auch sagen: Warum nahm sich Picard nicht Chakotey als Riker-Ersatz und warum landete 7of9 nicht an der Ent-E-OPS? Wären doch beide auch fähig, oder?
Ich finde, man sollte die Spin-Offs getrennt halten.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Ständig wohl eher nicht. Das war glaube ich das erste Mal, dass sich Belar über die Befehle hinweggesetzt hat. Er musste das einfach tun, um Frieden zu finden. Auf Dauer würde das natürlich nicht funktionieren. Deswegen wird sich Belar auch nur selten gegen Vorschriften stellen. Ich mag das auch nicht so. Die Yacht war ungefähr so groß, wie das Schiff, das Picard entführt hat, was wie du dich erinnerst, im Bauch des Mutterschiffs war, bevor dieses zerstört wurde. Es waren zwei relativ ebenbürtige Schiffe. Es gab allerdings aussicht auf Erfolg, mit der yacht des Admirals Picard zu retten. Die beiden großen Raumer waren ja schon aus der Geschichte verschwunden. Nur noch der kleine Raumer war intakt und der wurde verfolgt.

Das \"ständig\" war auch nicht nur direkt auf Belar bezogen. Es ist vielmehr inzwischen zu einem Topos geworden. Alle, die was auf sich halten, machen was sie wollen: Kirk, Picard, Archer, Sisko, Janeway - immer und immer wieder. Dass das militärische Hierarchie-System nicht mehr geachtet wird, wäre mir dabei ziemlich egal, nur wirkt es auf Dauer eben sehr seltsam, wie sich alle immer ins Abenteuer stürzen; und Belar bildet darin hier eben eigentlich auch keine Ausnahme.
Auch wenn die Yacht dem Verfolgten ebenbürtig war: Man steuerte doch immer hin immer tiefer in den feindlichen Raum und wusste nicht, was einen dort erwartet! So schnell, wie man den kleine Raumer fand, hätte man auch noch solange warten können, bis die Enterprise stabilisiert ist (sie drohte ja nicht zu explodieren und medizinisches Personal hätte man ja bei ihr lassen können) und die Escort für die Verfolgung nehmen können!

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Belar hat in der Tat gehofft, man könne mit den Kels reden. Aber er glaubt nicht daran, weil sie eben durch die Einflüsterungen der Gorn so verängstig sind, dass sie wohl keinem Argument glauben schenken werden.
Das wollte ich damit sagen. Sheridans Naivität beruht nicht auf dem Versuch, einen Kontakt herzustellen, sondern es ohne in Kenntnissetzung des dafür Zuständigen Gouverneurs getan zu haben. Möglicherweise wäre das Unternehmen ja gelungen, wenn Belar Geleitschutz gestellt hätte.

Na ja, wenn der potentielle Gegner gleich mit einer Armada anrückt, ist das auch nicht gerade vertrauenserweckend. Es ist zwar verständlich, dass Belar sauer ist, weil er übergangen wurde, aber auch Sheridans Verhalten läßt sich problemlos in die Reihe der eigenmächtigen Handlungen setzen, die es, wie oben erwähnt zu Hauf gibt (und die bei den oben genannten Leuten eben nie ein Fehler ist). Das ist eine schwierge Sache, denn die Maßstäbe könnten ins Schwanken geraten. Überspitzt soll das doch heißen: Sheridan ist ein Idot, weil er die Lage falsch einschätzt und Picard alleine losschickt, Belar ist ein Held, weil er alleine losziehen will und mit einer Yacht im Fremden eine Befreiungsaktion startet. Das ist so natürlich etwas fies in einen Kontext gerückt, aber es zeigt ein wenig, wie subjektiv so ein Geschehen gewertet werden kann. Als Protagonist erleben wir Belar durch seine Gewichtung aber auch als spannenden round character.


Die Geschichte war in jedem Fall sehr unterhaltsam.
Und wenn sie nochdazu eine Basis für eine Diskussion bietet: Was will man mehr :D ?
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Alexander_Maclean

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #12 am: 10.04.09, 14:49 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
@ Ronny,
na dann hoffe ich mal, dass du nicht enttäuscht werden wirst.  :(

@ David
Danke, aber das Kompliment kannst du Sven1310 geben. Ich habe nur die Schrift beigesteuert.

@ Alexander
Zitat
Weil ich sowieso nicht schlafen konnte, aber heute frei habe, habe ich mich gleich über \"Crossover\" hergemacht.

Muss ja meinen Ruf als Schnellleser verteidigen Augenzwinkern

Aber ich muss sagen die Episode ist nicht ganz so wie ich es erwartet hatte.

Vor allen nicht nach der Beschreibung:


Zitat
„Crossover“

Während Fleetadmiral J.J. Belar mit der neuen Escort weitere Testflüge unternimmt, erhält die Escort einen Notruf der Enterprise, welche von Kel’Daxar Raumschiffen angegriffen wird und bereits schwer beschädigt wurde. Belar muss seinen Hass auf Picard verdrängen und ihm zur Hilfe eilen. Bei den Koordinaten angekommen, muss die Besatzung der Escort erleben, wie sich die Enterprise verzweifelt gegen die Angreifer zur Wehr setzt. Die Escort eröffnet daraufhin das Feuer, um die Enterprise zu retten, was schließlich auch gelingt. Die Kel’Daxar treten den Rückzug an und hinterlassen eine treibende Enterprise. Eine Kontaktaufnahme mit Picards Schiff schlägt fehl und der Admiral entscheidet, ein Außenteam auf die Enterprise zu schicken, um nach überlebenden zu suchen. Das Außenteam findet einen Grossteil der Besatzung verletzt und bewusstlos vor. Von Captain Picard fehlt jede Spur. Belar vermutet, dass sich Picard auf dem fliehenden Kel’Daxarjäger befindet. Zusammen mit Tailany startet er mit der Admiralsyacht die Verfolgung, um den Captain zu retten. Die Escort bleibt bei der Enterprise um sie zu schützen und zu unterstützen. Während der Verfolgung wird Belar immer wieder von Flashbacks über Wolf359 geplagt und Tailany versucht für ihn da zu sein. Schließlich können die beiden den Kel’Daxarjäger einholen der sich nach Kräften wehrt, aber überwältigt wird. Sie retten Picard auf die Yacht und wollen gerade die Heimreise antreten, als das Trägerschiff der Kel’Daxar auftaucht und seinerseits die Yacht beschießt. Picard, Belar und Tailany können nur mit knapper Not entkommen und müssen auf einem Planeten Notlanden. Nach dem Crash ist Tailany schwer verletzt und Picard, der nicht weiß, warum Belar sich ihm gegenüber so feindseelig benimmt, muss sich zusammen mit dem Admiral um Tailany, das Shuttle und um eine Bodeneinheit der Kels kümmern. Außerdem spitzt sich die Lage zwischen den beiden Männern zu, bis Belar mit seinem Frust herausplatzt und den Captain niederschlägt, während die beiden sich ein männliches Handgemenge liefern, wird die Yacht ein weiteres Mal angegriffen. Tailany, der es inzwischen wieder besser geht, entdeckt die Kels, die sich anschleichen und erschießt deren Anführer. Belar und Picard beenden ihren Kampf und schließen sich Tailany an. Als sich Picard in das Feuer wirft, um den Admiral zu retten, erkennt Belar endlich seinen Irrtum. Zusammen verteidigen Tailany und er die Yacht und Picard und schlagen die Kels. Im Orbit entbrennt in der Zwischenzeit ein Gefecht zwischen dem Kelträgerschiff, der Enterprise und der Escort. Nach dem Kampf werden die Schiffbrüchigen gerettet und zusammen fliegen die Enterprise und die Escort in Richtung Unity One.


Das war ein vorläufiger Storyentwurf. Ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen, dass sich da durchaus noch einiges ändern kann.

Selbst dann hätte ich irgenwie als Leser das Gefühl gehabt, du hättest einen \"wichtigen\" teil unterschlagen.

Das ist aber IMO der Nachteil von umfangreichen Zusammenfassungen. Der Leser stellt sich, besonders wenn er selber schreibt, bestimmte Szenen bereits vor und hat damit eine hohe Erwartungshaltung.

Und ich glaube, das hat dir zum mindest bis zu eien gewissen Grad das genick gebrochen.

Die Epsiode wäre, wenn sie so, wie in der Vorschau entstanden wäre eventuell ganz großes Kino geworden. So ist sie \"nur\" gut.
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Max

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« Antwort #13 am: 10.04.09, 15:05 »
Ja, wobei ich auch sagen muss, dass das größte Problem wirklich die Erwartungshaltung ist.
Grundsätzlich finde ich es nämlich ganz gelungen, dass Belars \"Erkenntnis\" in Bezug auf Picard nicht durch große Heldentaten zustande kommt. Die leisen Töne, die ganz sachte angepackten, können auch ganz gut sein - nur richtig und nachvollziehbar vermittelt muss auch das werden.
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

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Star Trek - Unity One_S2_05 - Crossover
« Antwort #14 am: 11.04.09, 18:56 »
@ Max
Zitat
Das ist nachvollziehbar und ich finde es auch nicht sooo tragisch, dass das Attentat hier schon vorbereitet wird, schließlich ist das ganz unproblematisch ein Cliffhanger! Ein bisschen Vorbereitungszeit braucht so ein Attentat(sversuch) ja auch, insofern ist das ganz gut, wenn es durch diese Trennung nicht so rüberkommt, als würden sich die Ereignisse überschlagen.


Das war der Plan. Dadurch, dass Utrex jetzt einen Monat Zeit hat, sich vorzubereiten ist das ganze imho realistischer. Sie einfach so direkt losziehen zu lassen, wäre aus meiner Sicht ziemlich übertrieben.

Zitat
Im Verlauf der Geschichte selbst ist es auch kein Problem, nur fand ich den Ausdruck mit dem Spiegel im Prolog eben als zu selbstverständlich ins Rund geworfen. Ist aber keine so tragische Sache. (BTW: Ich erinnere mich gar nicht, wie gegenteilig die Figuren in Carrolls \"Through the looking-glass\" waren, ist ja auch schon fast fünf Jahre her, dass ich es las)

Am Prolog habe ich wie gesagt eigentlich auch nichts auszusetzen gehabt.


Das kann ich verstehen. Im Prolog war das sicher ein wenig ungeschickt eingesetzt.

Zitat
Echt? Dann hätte ich das schon in DS9 blöd gefunden


soweit ich weiß ja, aber warum ist das blöd?
Das gehört schon immer zu den Aufgaben des Ersten Offiziers. Neben den Andockroutinen hat sich Kira auch um die Dienstpläne, Inventuren der Fracht und ähnliches gekümmert. Ebenso Riker. Einer muss das ja machen und zumindest koordinieren. Der Personalchef schein der Erste Offizier auch zu sein. Er macht Mannschaftsbeurteilungen, Beförderungen, Einweisungen etc. Für mich ist der XO neben seinen Aufgaben auf der Brücke, das Bindeglied zwischen Crew und Captain.

Zitat
Ja, das wäre schon möglich, aber vielleicht könntest Du es - obwohl es sich dann ja trotzdem als Finte herausstellen könnte und der Romulaner damit wieder eine weiße Weste hätte - so anlegen, dass Tarell vielleicht schon wie ein Veräter wirkt, nicht unbedingt an den Bösen, aber halt in dem Sinne, dass er versucht, den Romulanern Vorteile vor den anderen Alliierten zu verschaffen. Was ich meine, ist also, das man seine Motivation etwas undurchsichtiger und verschlagener anlegen könnte, egal was sich dann am ende als Wahrheit herausstellt!


Das ist eine sehr gute Idee. Die behalte ich im Hinterkopf. Gerade durch seine Vergangenheit wäre Tarell geradezu prädestiniert, für solch eine geheimnisvolle Rolle. Ähnlich wie Garak.

Zitat
Nun ja, aber Tailany kam in der Szene nicht so gut weg, immerhin wurde sie - und wenn wir schon bei Slang sind - von Belar ein wenig verarscht und der Grund dafür war eher ein Soap-Gedanke.
Mein Argument gegen Slang ist eher, dass wir keine Ahnung haben, wie sich die Leute in fast vierhundert Jahren unterhalten werden. Nicht dass ich deswegen sagen möchte, es gäbe keine Umgangssprache mehr, bloß in meinen Augen ist es ein wenig lächerlich, wenn man die Leute aus ST-Zukunft so reden läßt, wie sich die Menschen unserer Gegenwart vielleicht schon in zehn Jahren nicht mehr unterhalten werden. TNG wird deswegen über weite Strecken \"zeitloser\" bei den Dialogen sein, weil die förmlichere Sprache wohl weniger großen Schwankungen unterliegt. Schon heute finde ich es teilweise unerträglich (andere) Serien aus den Siebzigern anzuschauen, einfach weil die Alltagssprache fern von dem ist, was mir so in den letzten Jahren in Schule, Uni und \"dem normalen Leben\" begegnet ist.


Ich finde es reichlich unrealistisch, wenn meine Helden permanent gut weg kommen. Man kann ja auch mal miteinander lachen und es wird sicher auch mal über jemanden gelacht. Tailany wird sicher auch noch Gelegenheit haben, über den Admiral zu lachen. Star Trek ist zum Teil auch Soap und ich persönlich finde diese Stelle sehr gut. Es hat mir viel Spaß gemacht, sie zu schreiben. Sicher, wird sich die Sprache verändern, aber wenn ein Data in seinem Wortschatz das Wort \"Scheisse\" hat und Picard die franz. Version davon, bringt mich das zu der Überzeugung, dass es sowas tatsächlich noch gibt.

Zitat
Ja, mir wäre aber wichtig, das ein wenig - hmm - blumiger, ausschweifender (aber natürlich nicht zu übertrieben) beschrieben zu bekommen. Wenn sich Kristallmuster ausbilden, ist das doch ein Vorgang, der schön und fesselnd genug sein dürfte, um ihn wirklich \"abzubilden\"!


Ich werde sehen, was sich da machen lässt. Ich hab auch schon ein paar Ideen, aber noch nichts greifbares.

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Klar wäre das denkbar. Aber was im Nachkriegsdeutschland funkionierte, muss nicht überall klappen. Ich denke, das sieht man im Irak und in Afghanistan schon auch irgendwie. Wer sagt denn, dass es moralische Werte und Partizipation des Volkes nur in einer 08/15-Demokratie geben kann? Und wer sagt, dass ein Volk nicht frei und friedlich und im Wohlstand in einer Monarchie leben kann?! Besatzer begehen einen Fehler, wenn sie über die Köpfe der Besetzten neue Strukturen aufbauen wollen, die nicht deswegen nicht funktioneren können, weil sie schlecht sind (Demokratie ist super), sondern, weil sie nicht den Traditionen entsprechen und deswegen (so einfach und noch) nicht in die Welt passen wollen.


Da hast du vollkommen Recht.
Aber man kann es ja zumindest mal versuchen. Für das Ende von UO ist schon ein Beitritt geplant, aber es kann auch ganz anders kommen. Interessant, wäre doch auch mal ein totaler Fehlschlag und dessen Auswirkungen. Sicher kann man frei und friedlich in einer Monarchie leben. Siehe die Briten, die Spanier und die Japaner. Aber die Cardassianer neigen nunmal dazu zu totalen Kontrollettis zu mutieren und das sind nicht gerade gute Voraussetzungen für eine friedliche Gesellschaft.

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Ich finde es trotzdem etwas zu viel, jetzt schon alle Fronten ins Spiel zu bringen. Es ist ja toll, wenn Du ein Konzept für alle hast, aber man darf den Leser mMn nicht mit zu vielen Fraktionen konfrontierten, auch wenn manche davon so richtig erst später zum tragen kommen.


Ich versichere dir, es wird nichts neues mehr dazu kommen und ich werde drauf achten, euch und vorallem mich nicht zu überfordern und zu verzetteln. Ich werde künftig sogar dafür sorgen, dass alles plausibel zusammenläuft und aufgeklärt wird. Wie gesagt, die Allianz wird nicht lange existieren.

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Klar, aber dann kann man auch sagen: Warum nahm sich Picard nicht Chakotey als Riker-Ersatz und warum landete 7of9 nicht an der Ent-E-OPS? Wären doch beide auch fähig, oder?
Ich finde, man sollte die Spin-Offs getrennt halten.


Das könnte man. Aber in UO ist Chakotay der Captain der Voyager-A, Tuvok sein XO und Seven ein Lieutenant der Operationsabteilung auf der Voyager. Das wird auch noch eine kleine Geschichte geben. Riker hat bereits einen Ersatz und der ist sogar Canon. Commander Martin Madden ist der 1O der Ent-E.

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Das \"ständig\" war auch nicht nur direkt auf Belar bezogen. Es ist vielmehr inzwischen zu einem Topos geworden. Alle, die was auf sich halten, machen was sie wollen: Kirk, Picard, Archer, Sisko, Janeway - immer und immer wieder. Dass das militärische Hierarchie-System nicht mehr geachtet wird, wäre mir dabei ziemlich egal, nur wirkt es auf Dauer eben sehr seltsam, wie sich alle immer ins Abenteuer stürzen; und Belar bildet darin hier eben eigentlich auch keine Ausnahme.
Auch wenn die Yacht dem Verfolgten ebenbürtig war: Man steuerte doch immer hin immer tiefer in den feindlichen Raum und wusste nicht, was einen dort erwartet! So schnell, wie man den kleine Raumer fand, hätte man auch noch solange warten können, bis die Enterprise stabilisiert ist (sie drohte ja nicht zu explodieren und medizinisches Personal hätte man ja bei ihr lassen können) und die Escort für die Verfolgung nehmen können!


Da sprichst du ein großes Problem an. Die Captains sind immer die Hauptrollen und um die Captains zu den Helden werden zu lassen, die sie sein sollen, müssen sie ins Abenteuer. Da die Sternenflotte den Captains aber verbietet, das Schiff zu verlassen, müssen sie sich darüber hinwegsetzen. Ich denke, da hat man sich unbeabsichtigter Weise selbst Steine in den Weg gelegt. Deshalb die vielen Regelverstösse bei den Canon Captains. Aber Belar wird was das angeht, nicht allzuoft in Erscheinung treten. Er ist zwar ein Draufgänger, aber kein Kirk.

Zitat
Na ja, wenn der potentielle Gegner gleich mit einer Armada anrückt, ist das auch nicht gerade vertrauenserweckend. Es ist zwar verständlich, dass Belar sauer ist, weil er übergangen wurde, aber auch Sheridans Verhalten läßt sich problemlos in die Reihe der eigenmächtigen Handlungen setzen, die es, wie oben erwähnt zu Hauf gibt (und die bei den oben genannten Leuten eben nie ein Fehler ist). Das ist eine schwierge Sache, denn die Maßstäbe könnten ins Schwanken geraten. Überspitzt soll das doch heißen: Sheridan ist ein Idot, weil er die Lage falsch einschätzt und Picard alleine losschickt, Belar ist ein Held, weil er alleine losziehen will und mit einer Yacht im Fremden eine Befreiungsaktion startet. Das ist so natürlich etwas fies in einen Kontext gerückt, aber es zeigt ein wenig, wie subjektiv so ein Geschehen gewertet werden kann. Als Protagonist erleben wir Belar durch seine Gewichtung aber auch als spannenden round character.


Belar sollte nicht als held dastehen. Er wusste selbst, dass er was falsch macht. Aber er musste einfach hinterher. War wohl ein innerer Drang. Er wäre auch alleine geflogen. Ich hätte vielleicht einbauen sollen, dass er seine Begleitung auf freiwilliger Basis rekrutiert, denn so wie ich es getan habe, gefährdet er für seine emotionale Ruhe nicht nur sein Leben, sondern auch das von Besatzungsmitgliedern und es sind ja einige bei diesem Unternehmen umgekommen. Wenn die Enterprise mit einer geringfügigen TF Unterstützung vor der Hautür der Kels aufgetaucht wäre und sich friedlich mit ihnen in Verbindung gesetzt hätte, hätte es trotzdem zum Erfolg werden können. Auf jeden Fall hätten es sich die Kels dreimal überlegt, ob sie die Enterprise angreifen. Deswegen war Sheridan ein Idiot. Er hat nämlich Belar nicht informiert, weil er Belar hasst. Und das hat auch Leben gefährdet. Jetzt ist aber ein Kel Soldat mit Neuigkeiten unterwegs nach Hause und wird seinen Chefs verklickern, dass die Feds doch nicht so übel sind und die Nachricht von Belar überbringen.

Zitat
Die Geschichte war in jedem Fall sehr unterhaltsam.
Und wenn sie nochdazu eine Basis für eine Diskussion bietet: Was will man mehr großes Grinsen ?


Vielen dank.
Ich freue mich sehr, wenn daraus eine gute Diskussion wird, denn so kann man neue Sichtweisen unter die Lupe nehmen und herausfinden, was man beim nächsten Mal besser machen kann.

@ Alex
Zitat
Selbst dann hätte ich irgenwie als Leser das Gefühl gehabt, du hättest einen \"wichtigen\" teil unterschlagen.

Das ist aber IMO der Nachteil von umfangreichen Zusammenfassungen. Der Leser stellt sich, besonders wenn er selber schreibt, bestimmte Szenen bereits vor und hat damit eine hohe Erwartungshaltung.

Und ich glaube, das hat dir zum mindest bis zu eien gewissen Grad das genick gebrochen.

Die Epsiode wäre, wenn sie so, wie in der Vorschau entstanden wäre eventuell ganz großes Kino geworden. So ist sie \"nur\" gut.


Da hab ich mir wohl ein Marketingtechnisches Eigentor geschossen. Ich werde künftig darauf achten, dass ich erwähne, dass es nur ein Entwurf ist, sollte ich nochmal sowas posten. Aber ich beruhigt, dass du sie doch trotz alledem gut findest.

nochmal @ Max
Zitat
Ja, wobei ich auch sagen muss, dass das größte Problem wirklich die Erwartungshaltung ist.
Grundsätzlich finde ich es nämlich ganz gelungen, dass Belars \"Erkenntnis\" in Bezug auf Picard nicht durch große Heldentaten zustande kommt. Die leisen Töne, die ganz sachte angepackten, können auch ganz gut sein - nur richtig und nachvollziehbar vermittelt muss auch das werden.


Sicher hätte ich auch voll ins Horn stossen können. Aber es erschien mir nicht richtig, dass Belar Picard aufmischt und erstmal so richtig übel zur Wutz macht. Belar soll sympathischer und weniger impulsiv werden und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, wenn ich Belar gegenüber Picard zum Berserker werden lasse, mache ich ihn auf lange Sicht unsympathisch und das wollte ich vermeiden. Außerdem hatte ich von Anfang an den Plan, dass sich die beiden am Ende der Geschichte versöhnen und da ist der stille Weg, die bessere Voraussetzung.

Gruß
J.J.
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- Si vis pacem para bellum -

RPG Charakter: - Lieutenant Ynarea Tohan / Stellvertr. Sicherheitschef -

 

 

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