Autor Thema: Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"  (Gelesen 24557 mal)

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Star

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #120 am: 12.02.15, 19:48 »
Ich habe bisher zwei orionische (Haupt-)Charaktere entworfen. Das eine ist Ramina aus Cast Away, ein "Halb-Blut". Orionische Mutter, Menschlicher Vater. Aufgrund des gemischten Genoms fehlt ihr die Fähigkeit Pheromone zu erzeugen, und deshalb ist sie für die orionische Kultur nicht nur nutzlos, sondern auch gefährlich. Halbblüter werden entweder zur Verrichtung niederer "Arbeiten" versklavt, oder gleich mit den Eltern umgebracht, weil eine Vermischung des orionischen Genoms eine zu große Veränderung des Status Quo bedeuten würde (mein Kopfcanon)

Die zweite ist die Chefingenieurin der Enterprise-G, Leata D'Nesh. D'Nesh ist ein Findelkind, in der Föderation aufgewachsen, und daher angepasst. Sie nimmt von kleinauf entsprechende Medikamente, ist es nicht anders gewohnt, und hat auch kein Interesse an der orionischen Kultur. Sie hat nur einmal die Medikamente kurzzeitig abgesetzt, um sich selbst zu erforschen.

Eine Deltanerin habe ich auch auf der Enterprise-G. Die nimmt ebenfalls Medikamente und ist aus oben genannten Gründen wenig interessiert an Menschen.
"Maybe it's a little early. Maybe the time is not quite yet. But those other worlds... promising untold opportunities... beckon. Silently, they orbit the sun. Waiting."

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #121 am: 12.02.15, 20:13 »
Zitat
Dass Deltaner auch Pheromone haben, ist mir neu, das höre ich heute zum ersten Mal. Mit welchen Fakten über diese Deltaner-Pheromone kannst du denn noch aufwarten, bitte?

Das wurde erstmals im Roman zu "Star Trek: Der Film" (immerhin geschrieben von Gene Roddenberry) erwähnt. Ich finde das ist auch eine besseres Erklärung, als zu sagen, die Deltaner seien einfach so awesome im Bett :) :D
Der erste Film zählt nicht gerade zu meinen Favoriten...
:duck
Ich werde den mal wieder anschauen müssen... Und zwar zeitnah! Vielen Dank für den Hinweis!
Zitat

Zitat
Zum Zölibats-Eid: Es ist ein amerikanischer Film zu einer ziemlich prüden Zeit. Um es kurz zu machen: Davon halte ich nichts! Betazoiden dürfen lustig die (intimsten) Gedanken lassen - und Deltaner dürfen noch nicht mal Sex mit einem Partner haben? In meinen Augen ist das eine ziemliche Zwangssituation und viel zu sehr den Erwarungen des Publikums geschuldet.

Okay, da hast du recht. Dennoch, bei den Pheromonen ist es wohl notwendig, sie zu unterdrücken. Von daher korrigiere ich meine Frage auf: Wäre ein sexuelles Verhältnis mit, sagen wir, einem Menschen für einen Deltaner/eine Deltanerin, der/die seine/ihre Pheromone unterdrückt, überhaupt befriedigend? Immerhin... fehlt dann ja etwas nicht gerade unwichtiges. Das ist für die sicher, wie ein Andorianer, dem man die Fühler betäubt hat. Von daher ging ich in meinem Kopfcanon bisher davon aus, dass Deltaner in der Regel eher nur untereinander verkehren, oder eben mit anderen Spezies, die die mentale Disziplin besitzen, mit den Pheromonen umzugehen. Vulkanier zum Beispiel. Aber vielleicht können die Andorianer es auch. :)

Hm... Gute Frage. Dazu müsste man sich überlegen, wie die Pheromone wirken und was sie bewirken.

Ja hm. Die Pheromone, ich hab ja auch ne Orionierin auf der Explorer herum laufen und habe mir, bisher, noch garkeine Gedanken darüber gemacht.

Du hast viele Möglichkeiten und keiner zwingt dich, eine Variante zu wählen, die du nicht möchtest/ die nicht in dein Universum passt! Am Besten überlegst du dir selbst ein plausibles System und hältst dich dann daran.

Star's Variante
Zitat
Die zweite ist die Chefingenieurin der Enterprise-G, Leata D'Nesh. D'Nesh ist ein Findelkind, in der Föderation aufgewachsen, und daher angepasst. Sie nimmt von kleinauf entsprechende Medikamente, ist es nicht anders gewohnt, und hat auch kein Interesse an der orionischen Kultur. Sie hat nur einmal die Medikamente kurzzeitig abgesetzt, um sich selbst zu erforschen.
ist unauffällig, unproblematisch und passt auf äußerst viele Situationen.



Ich habe u. A. eine Erzieherin namens Naresh. Sie betreut eine Gruppe Kinder im Namen ihres Herrn. Eigene Machtambitionen hat sie nicht; Sie ist die Initiatorin des "Grünen Sektors", trifft sich dort regelmäßig und häufig in ihrer Freizeit mit Männern, darunter ist auch einer, zu dem sie eine partnerschaftsähnliche Beziehung unterhält.

Dann ist da noch der Hauptcharakter Darsha, aus deren Sicht ich weite Teile der Geschichte erzähle: Sie ist etwa 14, steht kurz davor durch die Pubertät nun endlich Pheromone produzieren zu können. Ausschütten darf sie sie allerdings nur im "Grünen Sektor", bzw. dort, wo sie "keinen Schaden" anrichten kann. Die Lokalitäten parallel zum "Grünen Sektor" halte ich absichtlich schwammig, denn ohne Probleme wäre das Leben einfach viel zu leicht! Darsha ist ein ziemlich gerissenes Mädchen, hochgradig anpassbar, geistig flexibel und innovativ.
Dennoch findet sie lange Zeit keine Partner für irgendwelche Abenteuer: Vielen ist es einfach zu riskant, sich mit einer Orionerin einzulassen, zudem ist sie "die Kleine vom Boss" und dummerweise vielen auch noch vorgesetzt, was noch viel weitreichendere Konsequenzen hat! Durch ihre Vergangenheit ist sie dennoch von erotischen Kontakten quasi abhängig und ihr "kalter Entzug" sorgt fast dafür, dass sie ein jähes Ende findet.


An dieser Stelle auch noch eine Frage an dich, Star:
Das Blocken der Pheromone und das Runterfahren des sexuellen Engagements wird den Körper einer Orionerin/ Deltanerin gewiss nicht kalt lassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies auch Auswirkungen auf ihr Befinden haben wird: Dem Körper fehlt etwas, ganz klar, er wird unnatürlich reglementiert, und zwar rigoros. Wenn das Herzrasen und die erhöhte Kreislaufaktivität fehlt, sind das gravierende Einschnitte.

Von Entzugserscheinungen (Rast- und Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, unterschwellige Gereiztheit, etc pp.) bis hin zu Ersatzhandlungen (übermäßiger Sport/ Adrenalin-Kicks, Fressorgien (alles, was "glücklich" macht, wie zB. Schokolade! ;) ) ist vermutlich alles möglich.

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #122 am: 12.02.15, 20:37 »
Der erste Film zählt nicht gerade zu meinen Favoriten...
Ich werde den mal wieder anschauen müssen... Und zwar zeitnah! Vielen Dank für den Hinweis!

Viel erfährt man in dem Film über die Deltaner ja nicht. Wenn du gerne liest, dann empfehle ich dir stattdessen das Buch "Departmend of temporal Investigations: Watching the Clock" von Christopher L. Bennett. Der Roman dreht sich, wie der Titel vermuten lässt, um das DTI und seine Agenten und einer dieser Agenten - Ranjea - ist Deltaner. Auf seinen Hintergrund wird stark eingegangen und man besucht an einem Punkt auch die Heimatwelt. Bennett hat sogar einen schönen Weg gefunden, den Namen der Deltaner zu erklären. So kommen sie eigentlich vom Planeten Dhei des Lta-Sterns. Die Besatzung der ECS Horizon, die den Erstkontakt mit ihnen machte, hat es in ihren Sternenkarten einfach mit einem saloppen "Delta" markiert, und das hat sich durchgesetzt. Der Roman ist wirklich klasse und ich glaube, es gibt ihn inzwischen auch auf Deutsch. Bin mir aber nicht sicher.

Zitat
Hm... Gute Frage. Dazu müsste man sich überlegen, wie die Pheromone wirken und was sie bewirken.

Na ja, sie wirken eben wie ein sehr starkes, natürliches aphrodisiakum.

Zitat
Star's Variante ist unauffällig, unproblematisch und passt auf äußerst viele Situationen.

Nicht wenige Frauen werden ja heute eher auf Äußerlichkeiten beschränkt und sexistisch behandelt, und ich glaube, eine in der Föderation aufgewachsene Orionerin ist ein gutes Mittel, entsprechende Themen in die Zukunft zu verlagern. D'Nesh zeichnet sich vor allem durch einen angenehmen Charakter und einen brillianten Geist aus, aber das sind eben nicht die Dinge, die man zuerst sieht. Man sieht immer zuerst die Grüne Haut, und da ich glaube, da es nicht allzu viele Orioner in der Föderation gibt, und ihnen ihr spezieller... "Ruf" vorauseilt, wird sie auch immer mit den Klischees und falschen Annahmen konfrontiert werden. Ich glaube es ist interessant und auch wichtig zu zeigen, wie frustrierend das für jemanden sein kann. Sie ist auch deshalb in der Sternenflotte - da ist man etwas... weniger vorschnell in seinem Urteil. Wenn auch nicht immer.

Zitat
Ich habe u. A. eine Erzieherin namens Naresh. Sie betreut eine Gruppe Kinder im Namen ihres Herrn. Eigene Machtambitionen hat sie nicht; Sie ist die Initiatorin des "Grünen Sektors", trifft sich dort regelmäßig und häufig in ihrer Freizeit mit Männern, darunter ist auch einer, zu dem sie eine partnerschaftsähnliche Beziehung unterhält.

Ihr Herr ist kein Orioner, oder?

Zitat
Dann ist da noch der Hauptcharakter Darsha, aus deren Sicht ich weite Teile der Geschichte erzähle: Sie ist etwa 14, steht kurz davor durch die Pubertät nun endlich Pheromone produzieren zu können. Ausschütten darf sie sie allerdings nur im "Grünen Sektor", bzw. dort, wo sie "keinen Schaden" anrichten kann. Die Lokalitäten parallel zum "Grünen Sektor" halte ich absichtlich schwammig, denn ohne Probleme wäre das Leben einfach viel zu leicht! Darsha ist ein ziemlich gerissenes Mädchen, hochgradig anpassbar, geistig flexibel und innovativ.
Dennoch findet sie lange Zeit keine Partner für irgendwelche Abenteuer: Vielen ist es einfach zu riskant, sich mit einer Orionerin einzulassen, zudem ist sie "die Kleine vom Boss" und dummerweise vielen auch noch vorgesetzt, was noch viel weitreichendere Konsequenzen hat! Durch ihre Vergangenheit ist sie dennoch von erotischen Kontakten quasi abhängig und ihr "kalter Entzug" sorgt fast dafür, dass sie ein jähes Ende findet.

Das klingt in jedem Falle sehr spannend und bietet etliche Möglichkeiten! :)


Zitat
An dieser Stelle auch noch eine Frage an dich, Star:
Das Blocken der Pheromone und das Runterfahren des sexuellen Engagements wird den Körper einer Orionerin/ Deltanerin gewiss nicht kalt lassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies auch Auswirkungen auf ihr Befinden haben wird: Dem Körper fehlt etwas, ganz klar, er wird unnatürlich reglementiert, und zwar rigoros. Wenn das Herzrasen und die erhöhte Kreislaufaktivität fehlt, sind das gravierende Einschnitte.

Von Entzugserscheinungen (Rast- und Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, unterschwellige Gereiztheit, etc pp.) bis hin zu Ersatzhandlungen (übermäßiger Sport/ Adrenalin-Kicks, Fressorgien (alles, was "glücklich" macht, wie zB. Schokolade! ;) ) ist vermutlich alles möglich.

Zweifellos. Aber da kann die moderne Medizin (bei mir immerhin die des 25. Jahrhunderts) sicher ein paar Mitteln gegenwirken. Aber das bedeutet natürlich ständige Besuche in medizinischen Einrichtungen, und regelmäßige Untersuchungen. Das ist sicher nervig. D'Nesh wird es nicht anders kennen. Für sie wäre wohl eher ihr Normalzutsand ungewohnt und beängstigend. Meine Deltanerin - Tarn heißt sie - ist hingegen sowieso diszipliniert und "reif" genug, als dass es für sie ein großes Problem darstellt.

Natürlich sollten die beiden aufpassen, dass sie im Rahmen von Außeneinsätzen nicht für längere Zeit verloren gehen und von ihren Medikamenten abgeschnitten werden.
« Letzte Änderung: 12.02.15, 20:39 by Star »
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SSJKamui

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #123 am: 12.02.15, 20:49 »
Heute werden ADHS Kinder mit Psychopharmaka vollgepumpt und in Zukunft dauergeile Aliens. Es lebe der Fortschritt. LOL ;)

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #124 am: 13.02.15, 05:56 »
Der erste Film zählt nicht gerade zu meinen Favoriten...
Ich werde den mal wieder anschauen müssen... Und zwar zeitnah! Vielen Dank für den Hinweis!

Viel erfährt man in dem Film über die Deltaner ja nicht. Wenn du gerne liest, dann empfehle ich dir stattdessen das Buch "Departmend of temporal Investigations: Watching the Clock" von Christopher L. Bennett. Der Roman dreht sich, wie der Titel vermuten lässt, um das DTI und seine Agenten und einer dieser Agenten - Ranjea - ist Deltaner. Auf seinen Hintergrund wird stark eingegangen und man besucht an einem Punkt auch die Heimatwelt. Bennett hat sogar einen schönen Weg gefunden, den Namen der Deltaner zu erklären. So kommen sie eigentlich vom Planeten Dhei des Lta-Sterns. Die Besatzung der ECS Horizon, die den Erstkontakt mit ihnen machte, hat es in ihren Sternenkarten einfach mit einem saloppen "Delta" markiert, und das hat sich durchgesetzt. Der Roman ist wirklich klasse und ich glaube, es gibt ihn inzwischen auch auf Deutsch. Bin mir aber nicht sicher.

Zitat
Hm... Gute Frage. Dazu müsste man sich überlegen, wie die Pheromone wirken und was sie bewirken.

Na ja, sie wirken eben wie ein sehr starkes, natürliches aphrodisiakum.
Darüber haben wir uns im Völkerforum vor einiger Zeit mal die Köpfe zerbrochen und einen bemerkenswerten Konsens erzielt. Dies soll nicht heißen, dass wir damit die einzig richtige allgemeingültige Erklären gefunden zu haben glauben, es bedeutet vielmehr, dass es uns gelungen ist, viele Canonhandlungen schlüssig zu erklären und dass der von uns aufgestellten Logik viele folgen konnten.

Zitat
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Star's Variante ist unauffällig, unproblematisch und passt auf äußerst viele Situationen.

Nicht wenige Frauen werden ja heute eher auf Äußerlichkeiten beschränkt und sexistisch behandelt, und ich glaube, eine in der Föderation aufgewachsene Orionerin ist ein gutes Mittel, entsprechende Themen in die Zukunft zu verlagern. D'Nesh zeichnet sich vor allem durch einen angenehmen Charakter und einen brillianten Geist aus, aber das sind eben nicht die Dinge, die man zuerst sieht. Man sieht immer zuerst die Grüne Haut, und da ich glaube, da es nicht allzu viele Orioner in der Föderation gibt, und ihnen ihr spezieller... "Ruf" vorauseilt, wird sie auch immer mit den Klischees und falschen Annahmen konfrontiert werden. Ich glaube es ist interessant und auch wichtig zu zeigen, wie frustrierend das für jemanden sein kann. Sie ist auch deshalb in der Sternenflotte - da ist man etwas... weniger vorschnell in seinem Urteil. Wenn auch nicht immer.
Dass alle Klingonen ausnahmslos ehrenhafte Krieger sind ist ja auch so ein Vorurteil... ;)

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Ich habe u. A. eine Erzieherin namens Naresh. Sie betreut eine Gruppe Kinder im Namen ihres Herrn. Eigene Machtambitionen hat sie nicht; Sie ist die Initiatorin des "Grünen Sektors", trifft sich dort regelmäßig und häufig in ihrer Freizeit mit Männern, darunter ist auch einer, zu dem sie eine partnerschaftsähnliche Beziehung unterhält.

Ihr Herr ist kein Orioner, oder?
Nein, beileibe nicht.
Welcher Spezies er angehört und wie diese aussieht bleibt lange Zeit im Dunkeln. Sein äußeres Erscheinungsbild wechselt er quasi wie seine Wäsche, dazu hat er ein Team von plastischen Chirurgen.
Darsha sieht ihn das erste Mal mit blauer Haut, schwarzem, kurzen Haar, braunen Augen und spitzen Ohren. Er ist von eher schmächtiger Gestalt und hat feingliedrige Finger. Für eine Orionerin hat er gewiss mehr von einer Frau als von einem Mann. (Orionische Männer scheinen ja recht groß, breitschultrig und massig zu sein, dazu ihr kahler Schädel...) Sie folgt ihm nur, weil er gepflegt aussieht und nicht stinkt, bezweifelt aber schon in diesem Augenblick, dass er in der Lage ist, eine große mächtige Organisation zu führen.
Das Rätsel um seine blauhäutige, spitzohrige Spezies wird durch zwei weitere "Subtypen", wesen mit blauer Haut, auf die Darsha trifft, noch weiter verkompliziert.

Zitat
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Dann ist da noch der Hauptcharakter Darsha, aus deren Sicht ich weite Teile der Geschichte erzähle: Sie ist etwa 14, steht kurz davor durch die Pubertät nun endlich Pheromone produzieren zu können. Ausschütten darf sie sie allerdings nur im "Grünen Sektor", bzw. dort, wo sie "keinen Schaden" anrichten kann. Die Lokalitäten parallel zum "Grünen Sektor" halte ich absichtlich schwammig, denn ohne Probleme wäre das Leben einfach viel zu leicht! Darsha ist ein ziemlich gerissenes Mädchen, hochgradig anpassbar, geistig flexibel und innovativ.
Dennoch findet sie lange Zeit keine Partner für irgendwelche Abenteuer: Vielen ist es einfach zu riskant, sich mit einer Orionerin einzulassen, zudem ist sie "die Kleine vom Boss" und dummerweise vielen auch noch vorgesetzt, was noch viel weitreichendere Konsequenzen hat! Durch ihre Vergangenheit ist sie dennoch von erotischen Kontakten quasi abhängig und ihr "kalter Entzug" sorgt fast dafür, dass sie ein jähes Ende findet.

Das klingt in jedem Falle sehr spannend und bietet etliche Möglichkeiten! :)

Eine weitere interessante Charaktermöglichkeit ist Nishra. Sie ist von Geburt an behindert. Sie hat ein Knochenleiden und ein Kreislaufleiden, das verhindert, dass sie sich sportlich betätigen, bzw. Sex haben kann. Aus Gründen des Selbstschutzes entwickelt ihr Körper daher keinen Appetit auf sexuelle Aktivitäten und auch die Pheromone werden nicht produziert.
Als dann aber ihr Kreislaufproblem durch eine Operation behoben wird, holt ihr Körper in rasantem Tempo das nach, was ihm bisher verwehrt wurde und stellt Nishras Leben auf den Kopf.

Ich habe mir überlegt, ob ich vielleicht auch sie einer Sternenflottencrew zuschlagen kann, aber dazu konnte ich mich nicht durchringen. 2365 beginnt Cyrsha Bixx mit ihrer Ausbildung an der Sternenflottenakademie, 2366 hat Darsha ein kurzes Intermezzo dort... Auf keinen Fall sehe ich Nishra als ergänzung für die USS Kookaburra.

Zitat
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An dieser Stelle auch noch eine Frage an dich, Star:
Das Blocken der Pheromone und das Runterfahren des sexuellen Engagements wird den Körper einer Orionerin/ Deltanerin gewiss nicht kalt lassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies auch Auswirkungen auf ihr Befinden haben wird: Dem Körper fehlt etwas, ganz klar, er wird unnatürlich reglementiert, und zwar rigoros. Wenn das Herzrasen und die erhöhte Kreislaufaktivität fehlt, sind das gravierende Einschnitte.

Von Entzugserscheinungen (Rast- und Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, unterschwellige Gereiztheit, etc pp.) bis hin zu Ersatzhandlungen (übermäßiger Sport/ Adrenalin-Kicks, Fressorgien (alles, was "glücklich" macht, wie zB. Schokolade! ;) ) ist vermutlich alles möglich.

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Natürlich sollten die beiden aufpassen, dass sie im Rahmen von Außeneinsätzen nicht für längere Zeit verloren gehen und von ihren Medikamenten abgeschnitten werden.

Eine weitere Möglichkeit zur Pheromon-Sache an dieser Stelle: Gewiss kan man sich dagegen auch durch Medikamente schützen...

Max

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #125 am: 13.02.15, 19:53 »
Waaaaah! Ich komm' ja gar nicht mehr nach, was schade ist, denn hier scheint sich ja wieder eine sehr interessante Diskussion entwickelt zu haben.

Die von Star beschriebene 'erwachsene Haltung' der Deltaner finde ich sehr cool und angemessen.

Ich möchte noch etwas zum Ilia-Zitat aus TMP anmerken. Ilia war jetzt natürlich nicht besonders bzw. extrem extrovertiert - trotz allem. Dennoch wäre es auch einfach denkbar, dass sie sich einen kleinen Scherz erlaubt hat ;)

Alexander_Maclean

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #126 am: 04.04.15, 09:13 »
Ein etwas seltsames Thema

Wie amcht ihr dass, wenn ihr plötzlich papallelel zum Schreiben im Kopf eine Idee für einen neuen CHarakter entsteht. Nicht so ein einfacher Nebenchar sondern eine schnell gut ausgebaute Figur mit Lebenslauf, Familie und sogar eine Idee wer den Spielen könnte.

Nur leider habe ich keine Idee in welche Serie ich diesen Chralter unterbringen kann. :(
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David

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #127 am: 04.04.15, 09:30 »
Ich würde sagen, notier Dir erst mal Alles, was Dir zu der neuen Figur einfällt und sobald Du mit dem Schreiben fäddich bist oder mal eine kleine Pause machst, setz Dich ran.

Und dann solltest Du prüfen, ob die Figur erst mal zu Deiner Serie passt.
Alternativ schreibst Du halt ne "Standalone"-Geschichte.

So hältst Du Dir möglichst viele Wege offen, bis die Idee zu einer Story mit der neuen Figur im Kopf hast.

Wen ich Fragen darf: Was hast Du denn konkret im Kopp?
Biete auch gern per PN Hilfe an

Max

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #128 am: 04.04.15, 10:19 »
Ein etwas seltsames Thema

Wie amcht ihr dass, wenn ihr plötzlich papallelel zum Schreiben im Kopf eine Idee für einen neuen CHarakter entsteht. Nicht so ein einfacher Nebenchar sondern eine schnell gut ausgebaute Figur mit Lebenslauf, Familie und sogar eine Idee wer den Spielen könnte.

Nur leider habe ich keine Idee in welche Serie ich diesen Chralter unterbringen kann. :(
(Ich gehe davon aus, dass wir hier von einer Serie sprechen, denn wenn es sich um für sich allein stehende Geschichten handelt, ist so eine plötzlich "auftauchende" Figur ja kein Problem).
Nun ja, also ich finde, ein paar "Tricks" sind da durchaus legitim. Ich denke da beispielsweise daran, dass eine der etablierten Figuren ja auch einfach mal im Urlaub sein kann. Da spricht doch nichts dagegen. Und dann muss natürlich jemand anderes die Position ausfüllen (und sei es auch nur, um zu sehen, ob das eine Karriereoption für die Zukunft sein könnte). Eine andere Möglichkeit wäre auch, dass der eigentliche Charakter krank ist.

Ansonsten sehe ich das wie David: Wenn sich eine neue Figur so plötzlich aufdrängt, könnte es auch gut sein, ihr den kompletten Freiraum für eine eigene, unabhängige Geschichte zu geben.

Alexander_Maclean

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #129 am: 04.04.15, 10:39 »
Die Idee mit der Urlaubsvertretung finde ich nicht schlecht. Nur ist keine meienr serien an der stelle wo ich sagen, da passt er rein.

Es geht mir um die spezielle Familenkonstellation der Hauptfigur und wie Schwierig es bei ihm ist, Familie und Dienst unter einen Hut zu bringen.

Er ist Familienvater, aber geschieden und hat zwei Töchter. Die ältere ist seit etwa einen Jahr mit der Akademie fertig, beide sind aber zufälligerweise auf dem selben Schiff. Die jüngere ist gerade im richtig tollen Teenageralter und lebbt eigentlich bei ihrer Mutter, soll aber jetzt zu ihren vater kommen.

In meinen Serien kann ich ihn damit nicht unterbringen.

Elite Force: Special Operations Schiff
Morning Star: Zeit des Domnionkrieges
Midway: taskforceschiff --> keine Kinder an Bord

Und für ne Standalone stor ist der Plott eigentlich zu klein, da das eher ne B Plot story ist.
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Kontikinx1404

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #130 am: 04.04.15, 10:43 »

Und für ne Standalone stor ist der Plott eigentlich zu klein, da das eher ne B Plot story ist.

Dann mach doch eine Kurzgeschichte daraus.

Max

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #131 am: 04.04.15, 10:48 »

Und für ne Standalone stor ist der Plott eigentlich zu klein, da das eher ne B Plot story ist.

Dann mach doch eine Kurzgeschichte daraus.
So sehe ich das eigentlich auch. Wenn sich die Figur so aufdrängte und wenn man bedenkt, dass das doch ein Thema ist, dass zu beleuchten sich lohnen würde, wäre es doch ziemlich ideal für eine Kurzgeschichte. Wenn Du nicht möchtest, dass es mehr als ein B-Plot ist, dann denkst Du noch einen A-Plot aus, vielleicht mit einer wissenschaftlichen Mission, denn das würde ein Schiff ermöglichen, bei dem Zivilisten an Bord sind.

Kleine Bemerkung am Rand: Ist es wahrscheinlich, dass Vater und Tochter auf dasselbe Raumschiff kommen, um dort den Dienst zu verrichten? Hat natürlich Vor- und Nachteile.

VGer

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #132 am: 04.04.15, 10:50 »
Ich denke auch, dass sich mit genug Überlegung immer eine plausible Möglichkeit findet, einen Charakter in eine Serie hineinzuschreiben.

Ist der Beruf bzw. die Spezialisierung der neuen Figur schon festgesetzt, oder hast Du da noch etwas Flexibilität? Kommt diese Figur quasi "aus dem Blauen heraus" oder hat sie irgendeine Verbingung zu der bestehenden "Heldentruppe"? Ich hatte lange das Problem, dass ich einen Nebencharakter stärker in die Geschichte einbringen wollte und nicht genau wusste wie das funktionieren sollte, zumal sie nicht bei der Sternenflotte ist ... und dann hatte ich die Idee, sie Journalistin werden zu lassen, und plötzlich hatte sie einen Grund mitten im Geschehen zu stehen. Ich kenne Deine Serie nicht, aber wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, die Handlung (auch nur kurz) so zu adaptieren, dass man einen Spezialisten für irgendwas das vorher nicht da war an Bord holen muss, dann hast Du eigentlich schon gewonnen.

Oder eben das, was Max gesagt hat – hob die neue Figur als Urlaubs-/Krankenstandvertretung oder so an Bord, oder denke das noch einen Schritt weiter: es ist absurd zu glauben, dass es auf einem Raumschiff nur eine einzige Person mit Aufgabe X gibt! Okay, vom Captain einmal abgesehen ;) , aber ansonsten funktioniert ein Raumschiff nur mit einem Rotationsprinzip, und der ist personalaufwändig, auch wenn natürlich in erster Linie die "Heldentruppe" im Vordergrund steht. Dienstpläne sind ja nicht für immer und ewig gleich, sie können sich aus den verschiedensten Gründen ändern, und dann hat Offizier Y halt die Alpha-Schicht statt der Beta-Schicht und muss mit einem neuen Team aka der "Heldentruppe" zusammenarbeiten. So habe ich das bei meiner Enterprise-Sicherheitschefin gemacht, die anfangs auch nicht als Hauptcharakter konzeptioniert war, aber im Laufe der Zeit fand ich sie immer interessanter und einfacher zu schreiben als den eigentlichen Inhaber dieses Postens, also habe ich ihn irgendwann eine Versetzung beantragen lassen.

Ansonsten sehe ich das wie David: Wenn sich eine neue Figur so plötzlich aufdrängt, könnte es auch gut sein, ihr den kompletten Freiraum für eine eigene, unabhängige Geschichte zu geben.

Das ist natürlich auch eine Möglichkeit! :)
I hola què tal? Som es vostres amics de sa Terra, un planeta de pols i de merda d'un inhòspit sistema solar.
-- Antònia Font.

Ich wär' hier so gerne zuhause, denn die Erde ist mein Lieblingsplanet. Doch ich werde hier nie so zuhause sein wie die Freunde der Realität.
-- Funny van Dannen.

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #133 am: 04.04.15, 10:59 »
Inzwischen halte ich nicht mehr so viel davon, Ideen für später, Extra-Geschichten, oder gar "den perfekten Moment" aufzuheben. Der wird nämlich eh nie kommen. Aber neue Ideen, die werden einem immer zufliegen, weshalb es eher so ist, dass viele der Dinge, die man nicht sofort verwendet, in der Mottenkiste verschwinden. Von daher... bau den Charakter ein. Jetzt. Irgendeine Möglichkeit wird sich schon finden. Und dann guck, wohin die Reise geht.
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David

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Antw:Die Zusammenstellung der "Heldengruppe"
« Antwort #134 am: 04.04.15, 11:10 »
Ich sehe das zwar etwas anders, als Star, aber Ansichten sind eben verschieden.

Und falls alle Stränge reißen, mach ein Redshirt draus ;)

 

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