Autor Thema: Tolayons Fan-Fiction-Pläne  (Gelesen 21789 mal)

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Tolayon

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Tolayons Fan-Fiction-Pläne
« am: 25.01.10, 16:38 »
Wie schon in meinem Reboot-Thread angekündigt werde ich zumindest vorerst nur mit Fan-Fictions weitermachen die im \"normalen\" Universum spielt. Dabei sind mir vor allem zwei Konzepte in den Sinn gekommen:


1.) Star Trek: Antonov

Namensgeber ist hier ein ziviles Bergungs- und Forschungs-Schiff, das 2384 mit einer bunt gemischten Besatzung aus 14 Leuten aufbricht. Im Gegensatz zu Belars \"Freelancer\" sind dies keine wirklich zwielichtigen, aber auch alles andere als langweiligen Gestalten. Neben insgesamt drei Unteroffizieren der Sternenflotte werden auch Vertreter anderer ziviler Organisationen sowie freie Wissenschaftler und Ingenieure vertreten sein.

\"Antonov\" ist auch die Fortsetzung der Abenteuer meines bisherigen RPG-Charakters Vinara Shral, die als Erste Offizierin fungieren wird. Man muss das RPG aber nicht kennen um mit der Geschichte mitzukommen, da alle wesentlichen Informationen am Anfang in aller Kürze zusammengefasst werden.

Derzeit bin ich dabei die Pilotfolge zu schreiben, die sich gerade auf Seite 22 befindet - entweder wird sie noch maximal bis Seite 30 gehen oder ich hänge noch ein kleines Zusatz-Abenteuer hinten dran, damit sie nicht allzu langweilig wird (wie bei Einführungen leider meistens der Fall, auch wenn ich verspreche dass die Folge auf jeden Fall mit einem Knall enden wird).

Grafisch kann ich zu \"Antonov\" aber noch gar nichts präsentieren, da ich mich nur schwer gleichzeitig auf Bilder und Text konzentrieren kann und außerdem Ausgangsmaterial in höchster Auflösung benötigt wird, auf das ich nicht so leicht Zugang habe. Außerdem weiß ich bei zwei außerirdischen Charakteren noch gar nicht welcher Spezies sie überhaupt angehören sollen ;)

Wem das aber nichts ausmacht, dem kann ich trotzdem vielleicht schon demnächst die fertige Pilotfolge präsentieren, daber dann wie gesagt ohne jedes Cover.

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2.) Star Trek: Pionieers

Hier bin ich bislang nur in der Vorüberlegungs- und Konzeptionsphase; als Prequel zum Prequel - das Projekt wäre noch einige Jahrzehnte vor ENTERPRISE angesiedelt - würde es die frühe Warpraumfahrt Anfang des 22. Jahrhunderts beschreiben, bis hin zur Gründung der Sternenflotte in der dann Archer & Co. dienen werden.

Wie gesagt steht soweit nur das Grundkonzept; bei dieser Serie müsste ich deutlich größere Sorgfalt walten lassen um keine Widersprüche zu den danach spielenden Canon-Serien aufkommen zu lassen - und ich bezweifle auch dass daraus eine komplette Serie mit etlichen Staffeln werden könnte. Wahrscheinlich wird es mehr eine lose zusammenhängende Folge einzelner Geschichten, bei denen jeweils verschiedene Personen die Hauptrolle spielen könnten.

Auf jeden Fall dürfte es noch länger dauern bis dieses zweite Projekt verwirklicht werden dürfte, da ich vorerst noch mit dem ersten beschäftigt bin und auch da erst lieber ein paar \"reguläre\" Folgen schreiben möchte.

ulimann644

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Tolayons Fan-Fiction-Pläne
« Antwort #1 am: 25.01.10, 16:44 »
Klingt viel versprechend...
Bin mal gespannt was dabei heraus kommt...

Stell doch mal zusammen was du auf einem Cover haben möchtest, inklusive welche Farbe das Cover haben soll.
Danach kannst du ja einen Contest starten - da werden sich sicherlich Leute finden, die mitmachen... ;)

Max

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Tolayons Fan-Fiction-Pläne
« Antwort #2 am: 25.01.10, 20:27 »
Zitat
Original von Tolayon
1.) Star Trek: Antonov

Namensgeber ist hier ein ziviles Bergungs- und Forschungs-Schiff, das 2384 mit einer bunt gemischten Besatzung aus 14 Leuten aufbricht. Im Gegensatz zu Belars \"Freelancer\" sind dies keine wirklich zwielichtigen, aber auch alles andere als langweiligen Gestalten. Neben insgesamt drei Unteroffizieren der Sternenflotte werden auch Vertreter anderer ziviler Organisationen sowie freie Wissenschaftler und Ingenieure vertreten sein.

\"Antonov\" ist auch die Fortsetzung der Abenteuer meines bisherigen RPG-Charakters Vinara Shral, die als Erste Offizierin fungieren wird. Man muss das RPG aber nicht kennen um mit der Geschichte mitzukommen, da alle wesentlichen Informationen am Anfang in aller Kürze zusammengefasst werden.

Derzeit bin ich dabei die Pilotfolge zu schreiben, die sich gerade auf Seite 22 befindet - entweder wird sie noch maximal bis Seite 30 gehen oder ich hänge noch ein kleines Zusatz-Abenteuer hinten dran, damit sie nicht allzu langweilig wird (wie bei Einführungen leider meistens der Fall, auch wenn ich verspreche dass die Folge auf jeden Fall mit einem Knall enden wird).

Grafisch kann ich zu \"Antonov\" aber noch gar nichts präsentieren, da ich mich nur schwer gleichzeitig auf Bilder und Text konzentrieren kann und außerdem Ausgangsmaterial in höchster Auflösung benötigt wird, auf das ich nicht so leicht Zugang habe. Außerdem weiß ich bei zwei außerirdischen Charakteren noch gar nicht welcher Spezies sie überhaupt angehören sollen ;)

Wem das aber nichts ausmacht, dem kann ich trotzdem vielleicht schon demnächst die fertige Pilotfolge präsentieren, daber dann wie gesagt ohne jedes Cover.

Klingt sehr sehr interessant und spannend. Ich finde das Konzept vielversprechend, weil Du die Idee so anlegst, dass Du einfallsreiche Geschichten und Figuren erzählen kannst, ohne auf martialische Konzepte zurückgreifen zu müssen. Nicht dass nicht auch mal eine Action-Story spannend und unterhaltsam sein können, aber die FanFiction kann viel mehr erreichen und mit mit einer größeren Bandbreite aufwarten.
Also ich hätte kein Problem damit, eine Geschichte ohne optisches Beiwerk zu lesen :)

Zitat
Original von Tolayon
2.) Star Trek: Pionieers

Hier bin ich bislang nur in der Vorüberlegungs- und Konzeptionsphase; als Prequel zum Prequel - das Projekt wäre noch einige Jahrzehnte vor ENTERPRISE angesiedelt - würde es die frühe Warpraumfahrt Anfang des 22. Jahrhunderts beschreiben, bis hin zur Gründung der Sternenflotte in der dann Archer & Co. dienen werden.

Wie gesagt steht soweit nur das Grundkonzept; bei dieser Serie müsste ich deutlich größere Sorgfalt walten lassen um keine Widersprüche zu den danach spielenden Canon-Serien aufkommen zu lassen - und ich bezweifle auch dass daraus eine komplette Serie mit etlichen Staffeln werden könnte. Wahrscheinlich wird es mehr eine lose zusammenhängende Folge einzelner Geschichten, bei denen jeweils verschiedene Personen die Hauptrolle spielen könnten.

Auf jeden Fall dürfte es noch länger dauern bis dieses zweite Projekt verwirklicht werden dürfte, da ich vorerst noch mit dem ersten beschäftigt bin und auch da erst lieber ein paar \"reguläre\" Folgen schreiben möchte.

Auch das klingt spannend, auch wenn Du ja noch nicht so viel preisgegeben hast ;) :) Die Idee, eine Zeit noch vor ENT zu beleuchten, hat schon viel für sich. ENT hatte ja großes Potenzial, aber ich muss sagen, die Aufbruchsstimmung wurde mMn nicht ideal umgesetzt. Zwar ging dort auch nicht alles glatt, aber ich finde, eine Menschheit, die sich den Weg ins All gerade erst erarbeitet und ziemlich unerfahren ist, dürfte noch viel weniger Routine besitzen und sie auch nicht so schnell entwickeln. Außerdem hätte man sich trauen dürfen, die Technik etwas genau vorzustellen.
Genug Anhaltspunkte jedenfalls für eine FanFiction :)

Ich freue mich schon auf Deine Geschichten :))

Tolayon

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Tolayons Fan-Fiction-Pläne
« Antwort #3 am: 23.03.10, 17:33 »
Hier mal eine Übersicht über die Episoden, die ich bis jetzt für meine Fan-Fiction \"Antonov\" schreiben möchte.
Titel und Handlung der dritten Episode stehen im Grunde schon genauso fest wie bei den beiden ersten, da ich bereits mitten im Schreiben stecke. Bei den restlichen Episoden können sich Titel, Reihenfolge und gegebenenfalls in gröberen Details auch noch der Inhalt ändern.

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Episode 3: Rendezvous mit der \"Flying Dutchman\"
Urplötzlich erscheint aus dem Subraum der seit 170 Jahren verschollene Sternenflotten-Frachter \"U.S.S. Flying Dutchman\". Seinerzeit wurde das Schiff nach den Plänen eines exzentrischen Miliardärs angefertigt, doch was die Besatzung der Antonov auf der verlassenen Dutchman vorfindet übersteigt alle Erwartungen...


Episode 4: Nur ein Mensch
Die Yuri Antonov soll neues Saatgut auf einen Agrarplaneten transportieren. Bei der Gelegenheit lässt sich einer der dortigen Farmer von Dr. Hippert untersuchen, da er an chronischen Kopfschmerzen leidet - doch wie sich herausstellt sind die noch sein geringstes Problem.


Episode 5: Sternenkind
Die Antonov begegnet einem im Weltall umherschwebenden Einsiedler, der in einer relativ beengten transparenten Kugel lebt. Handelt es sich bei dem glatzköpfigen Mann um einen deltanischen Exzentriker mit besonders starken mentalen Fähigkeiten, oder ist er der Vertreter einer noch älteren, mächtigeren Spezies?


Episode 6: Das Netzwerk
Der Klasse-M-Mond Ni\'var im klingonischen Territorium ist reich an Bodenschätzen; doch seine Ureinwohner, hochgewachsene, leicht katzenartige Humanoiden namens Pan\'dori wehren sich vehement gegen jeden größeren Eingriff in ihre Umwelt.
Normalerweise würden die Klingonen mit solchen Widerständlern kurzen Prozess machen, aber eine ihrer Wissenschaftlerinnen erkennt dass Ni\'var mehr als nur Rohstoffe zu bieten hat und bittet die Föderation um Hilfe.


Episode 7: Die Unorthodoxen II
Ermittlungen gegen einen flüchtigen Kriminellen führen die CPA zu einer Föderations-Kolonie, in welcher abgeschieden von den restlichen Kolonisten das kleine Städtchen Kafka Town liegt. In welcher Verbindung steckt der Gesuchte mit den dortigen exzentrischen Bürokraten? Sind diese geheimnisvollen Führer der Stadt nur harmlose Spinner oder tatsächlich in kriminelle Machenschaften verwickelt?
Die CPA schickt die Yuri Antonov um der Sache auf den Grund zu gehen.


Episode 8: Putin Antonov
Die Bergbauflotte hat ein neues Flaggschiff, eines das ausschließlich der Forschung und Repräsentation dient und nicht zur Rohstoff-Förderung im größeren Stil geeignet ist. Da sein Name fast identisch mit dem der Yuri Antonov ist, wird deren Besatzung eingeladen am Jungfernflug teilzunehmen. Dieser verspricht bald schon wesentlich turbulenter als der erste Flug der kleinen Antonov zu werden...


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Soweit meine konkreteren Ideen; es kann natürlich jederzeit passieren dass ich zwischendurch einen Geistesblitz habe und eine vollkommen andere Episode dazwischenschiebe, die hier noch gar nicht aufgelistet ist. Auch soll die geplante achte Folge auf keinen Fall das Ende der Serie bedeuten.

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Tolayons Fan-Fiction-Pläne
« Antwort #4 am: 20.06.10, 11:50 »
Hallo,

kleine Frage zwischendurch, da ich ja er neulich deine Folgen nochmals gelesen habe, dich gerade im Forum sah und auch noch über diesen Thread gestolpert bin: wann wirdd as hier aktualisiert? Nach diesen 4 Stories bin ich neugierig, was als nächstes anstehen wird! :D


Mfg

Visitor5

Tolayon

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« Antwort #5 am: 20.06.10, 13:15 »
Es wird bald wieder eine aktualisierte Liste geben - das was ich hier oben geschrieben habe ist nicht mehr ganz aktuell; zum einen habe ich die Reihenfolge der Episoden geändert und der geplante \"Avatar\"-Verschnitt fällt zu Gunsten einer anderen Geschichte weg.
Momentan habe ich konkrete Pläne für die Folgen 1-6, von denen die ersten vier ja schon realisiert wurden.

Tolayon

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« Antwort #6 am: 23.08.10, 23:16 »
Die Serie mit den Anfängen der Sternenflotte und der Zeit kurz davor werde ich vorerst auf Eis legen, da ich mir nicht sicher bin in welchem Zeitraum ich sie genau ansiedeln soll (ob nun ganz am Anfang des 22. Jahrhunderts oder 20 Jahre danach).

Stattdessen werde ich in absehbarer Zeit neben der Fortsetzung meiner Antonov-Reihe einen eigenständigen Roman zum Jungfernflug der USS Constitution schreiben; auch hier geht es um das Einläuten einer neuen Ära mit der Vorstellung einer neuen Flaggschiff-Klasse und der zu ihrem Betrieb verwendeten damals noch brandneuen Duotronik.

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #7 am: 24.08.10, 15:47 »
Tja, das ist in der Tat ein Dilemma. Ich wüsste auch nicht, was davon ich bevorzugen sollte. So wie ich mich kenne, würde ich aus beiden Versionen was stricken. Die Idee mit der Constitution finde ich klasse. Man kann also davon ausgehen, dass es um den Stapellauf der Consti im normalen Universum geht oder? Da ich ja eine Serie habe, die einige Jahre später spielt (Melbourne) kann ich ja eventuell mal dann auf deinen Stapellauf zurückgreifen, wenn es in einem Gespräch mal dazu kommt.

Gruß
J.J.
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« Antwort #8 am: 25.08.10, 09:51 »
Zitat
Original von Tolayon
Stattdessen werde ich in absehbarer Zeit neben der Fortsetzung meiner Antonov-Reihe einen eigenständigen Roman zum Jungfernflug der USS Constitution schreiben; auch hier geht es um das Einläuten einer neuen Ära mit der Vorstellung einer neuen Flaggschiff-Klasse und der zu ihrem Betrieb verwendeten damals noch brandneuen Duotronik.

Das klingt nach einer spannenden Idee, denn hier kannst Du den Charme von TOS wunderbar einfangen und noch mehr ein Gefühl von Pioniergeist vermitteln.
Die Duotronik ist als technische Neuerung zwar sicherlich ein Merkmal der Constitution-Klasse, aber zu sehr in den Vordergrund muss man sie glaube ich nicht stellen.

Tolayon

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« Antwort #9 am: 30.12.10, 16:13 »
Ich werde wie es aussieht im nächsten Jahr den Prequel-Episodenroman fertigstellen und dann womöglich auch noch den Constitution-Roman in Angriff nehmen.

______________________________________________________


Was die Antonov-Reihe betrifft, so erschrecke ich selbst immer wenn ich im dortigen Unterforum die zehn einzelnen Threads sehe.
Entweder veröffentliche ich im nächsten Jahr keine einzelne Zeile mehr dazu oder ich mache einen radikalen Neustart...

Ich habe nämlich erkannt was wohl mein größter Fehler bei dieser Serie ist:
Ich habe auf klassische Episoden mit Abenteuer- und Ereignis-Erzählungen zurückgegriffen, obwohl diese dem ursprünglich gedachten Konzept (nämlich wenn möglich die gesamte zivile Raumfahrt zu beleuchten) niemals gerecht werden können und Leser nur abschrecken.

Daher werde ich demnächst auf die Erscheinungsform eines fiktiven Magazins für Raumfahrt zurückgreifen, das den Titel \"Antonov\" trägt und nicht nur über das gleichnamige Schiff, sondern über auch über andere Schiffe, Personen und Institutionen im zivilen Bereich berichtet.
Es wird dabei Artikel, Interviews, Kolumnen und vielleicht sogar ein paar Kleinanzeigen geben, wie in einer echten Zeitschrift auch.

Sollte ich mich für diese Form entscheiden, würde sie die bisherigen Episoden nicht ergänzen sondern komplett ersetzen.
Das würde bedeuten Belar müsste sämtliche Datenbank-Einträge und Episoden-Threads (zuzüglich des Glossars) im Antonov-Unterforum löschen, damit ich dieses dann mit den neuen Magazin-Ausgaben füllen kann.

Ich selbst sehe diese radikale Umstellung als die einzige Möglichkeit, meine Vorstellungen halbwegs vernünftig zu vermitteln, auch wenn es dann nicht mehr möglich sein dürfte gewisse Inhalte zu vermitteln die in eine Zeitschrift höchstens sehr schwer reinpassen.

SSJKamui

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« Antwort #10 am: 30.12.10, 16:37 »
Zitat
Original von Tolayon
Ich werde wie es aussieht im nächsten Jahr den Prequel-Episodenroman fertigstellen und dann womöglich auch noch den Constitution-Roman in Angriff nehmen.

______________________________________________________


Was die Antonov-Reihe betrifft, so erschrecke ich selbst immer wenn ich im dortigen Unterforum die zehn einzelnen Threads sehe.
Entweder veröffentliche ich im nächsten Jahr keine einzelne Zeile mehr dazu oder ich mache einen radikalen Neustart...

Ich habe nämlich erkannt was wohl mein größter Fehler bei dieser Serie ist:
Ich habe auf klassische Episoden mit Abenteuer- und Ereignis-Erzählungen zurückgegriffen, obwohl diese dem ursprünglich gedachten Konzept (nämlich wenn möglich die gesamte zivile Raumfahrt zu beleuchten) niemals gerecht werden können und Leser nur abschrecken.

Daher werde ich demnächst auf die Erscheinungsform eines fiktiven Magazins für Raumfahrt zurückgreifen, das den Titel \"Antonov\" trägt und nicht nur über das gleichnamige Schiff, sondern über auch über andere Schiffe, Personen und Institutionen im zivilen Bereich berichtet.
Es wird dabei Artikel, Interviews, Kolumnen und vielleicht sogar ein paar Kleinanzeigen geben, wie in einer echten Zeitschrift auch.

Sollte ich mich für diese Form entscheiden, würde sie die bisherigen Episoden nicht ergänzen sondern komplett ersetzen.
Das würde bedeuten Belar müsste sämtliche Datenbank-Einträge und Episoden-Threads (zuzüglich des Glossars) im Antonov-Unterforum löschen, damit ich dieses dann mit den neuen Magazin-Ausgaben füllen kann.

Ich selbst sehe diese radikale Umstellung als die einzige Möglichkeit, meine Vorstellungen halbwegs vernünftig zu vermitteln, auch wenn es dann nicht mehr möglich sein dürfte gewisse Inhalte zu vermitteln die in eine Zeitschrift höchstens sehr schwer reinpassen.



Das Konzept hört sich wirklich gut an. Dann hätten wir noch ein eher ungewöhnliches Konzept auf dieser Seite. Wenn das so weiter geht kann man dieses Forum ja fast als \"Treffpunkt der Avant Garde der Trekkie Szene\" bezeichnen. (Was ich nicht gerade für schlecht halten würde.)

Tolayon

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« Antwort #11 am: 24.03.11, 11:23 »
Die zweite Ausgabe des "Antonov"-Magazins ist eigentlich bereit zur Veröffentlichung, aber bis die Sache mit der Datenbank geklärt ist, werde ich noch eine Weile warten bis ich sie online stelle.

Da das altbekannte Serien-Format durchaus seine Vorteile beim Erzählen von Geschichten hat, habe ich damit angefangen, eine neue Serie zu entwerfen, die ebenfalls im "Antonov"-Universum spielt, aber einige Jahre später - genau gesagt: 2388.
Anders als bei der Antonov selbst gehört das titelgebende Schiff, die "S.S. Sovastania" in diesem Fall nicht einer einzelnen Privatperson, sondern einer ganzen Handelsorganisation, wodurch es deutlich größer ist (wieviel, wird in der ersten Folge verraten) und die Abenteuer insgesamt in einem umfassenderen Bereich angesiedelt sind, der aber immer noch weitgehend abseits der Sternenflotte liegt.

Fleetadmiral J.J. Belar

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« Antwort #12 am: 25.03.11, 11:36 »
@ Tolayon

Zitat
Die zweite Ausgabe des "Antonov"-Magazins ist eigentlich bereit zur Veröffentlichung, aber bis die Sache mit der Datenbank geklärt ist, werde ich noch eine Weile warten bis ich sie online stelle.

Eine kluge Maßnahme wie ich finde.

Zitat
Da das altbekannte Serien-Format durchaus seine Vorteile beim Erzählen von Geschichten hat, habe ich damit angefangen, eine neue Serie zu entwerfen, die ebenfalls im "Antonov"-Universum spielt, aber einige Jahre später - genau gesagt: 2388.
Anders als bei der Antonov selbst gehört das titelgebende Schiff, die "S.S. Sovastania" in diesem Fall nicht einer einzelnen Privatperson, sondern einer ganzen Handelsorganisation, wodurch es deutlich größer ist (wieviel, wird in der ersten Folge verraten) und die Abenteuer insgesamt in einem umfassenderen Bereich angesiedelt sind, der aber immer noch weitgehend abseits der Sternenflotte liegt.

Klingt gut. Ich mag eigentlich Geschichten, die von den Nebenorganisationen handeln. Ich würde es lesen, ich weiß nur nicht, wann ich dazu komme, es zu lesen. Auf meinem Nachttisch stapeln sich Bücher und FFs, so kann es also dauern, bis ich antwort gebe. Aber lesen würde ich es auf jeden Fall sehr gerne.

Gruß
J.J.
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Tolayon

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« Antwort #13 am: 21.05.11, 19:27 »
Hier gewissermaßen die Fortsetzung einer Diskussion, die ich zuletzt im Thread zu den Sternenflotten-Rängen angesto0en habe.
Da der folgende fiktive Lebenslauf "Colonel" Wests auf Spekulationen sowie bewussten Abweichungen von "offiziellen" Romanen beruht, poste ich ihn mal an dieser Stelle; ich nehme ihn als Grundlage für meine Fan-Fictions, sollte West in einer von ihnen einmal erwähnt und genauer behandelt werden.


Patrick West (Vorname entstammt dem Roman "Seeds of Rage") gehört zu den umstrittendsten Offizieren der Föderation; der Colonel, der keiner war und doch einer hätte sein können. Stets ein loyaler und aufrichtiger Soldat, hielt er eine militärische Vorgehensweise gegen die Klingonen für den einzig richtigen Weg, wofür er sogar bereit war den Präsidenten der Föderation als Klingone verkleidet zu ermorden.
Da er zuletzt stets als "Colonel" bezeichnet wurde, suggeriert dies eine Mitgliedschaft sowohl bei den Marines als auch der UESPA; beide Organisationen stritten jedoch nach der Aufdeckung der Khitomer-Verschwörung vehement ab, dass West für sie gearbeitet hatte. Denn immerhin trug der "Colonel" im Jahr seines Todes die Uniform eines Sternenflotten-Vice-Admirals.

Betrachtet man Patrick Wests von Brüchen bestimmte, auf ihre Weise aber dennoch zielstrebige Karriere, stellt sich heraus dass Marine Corps und United Earth Space Probe Agency mit ihren Dementi gleichermaßen Recht und Unrecht hatten:
  • 2243 wird Patrick West als Sohn eines Sternenflotten-Offiziers geboren; als heranwachsender Jugendlicher sieht er sich am liebsten alte Kriegsfilme und -Serien an, sehr zum Leidwesen seines Vaters, der stets den friedlichen Einsatz der Sternenflotte vorlebte.
  • 2260 schreibt West, der die Sternenflotte dank seines Vaters als "verweichlichte" Institution kennengelernt hat sich in der Offiziers-Akademie des Marine Corps ein. Er graduiert vier Jahre später als Waffenspezialist und wird schon zwei Jahre darauf zum First Lieutenant befördert.
  • 2267 wird aufgrund des Einflusses andorianischer und tellaritischer Kameraden sein Interesse am Bau größerer, schiffsgestützter Waffen geweckt; parallel zu seinem nunmehr reduzierten Dienst im Corps beginnt er ein dreijähriges Ingenieursstudium, ergänzend zu seinem bereits vorhandenem Fachwissen.
  • 2271 - er ist bereits seit einem Jahr Ingenieur und wurde inzwischen zum Captain (auf Hauptmanns-Ebene) befördert - wechselt Patrick West in den Dienst der UESPA, Abteilung "Schiffsverteidigung". In den kommenden drei Jahren, an deren Ende er zum Major befördert wird arbeitet er an der Verbesserung der schweren Schiffswaffen der "Dreadnoughts" der Federation-Klasse.
  • 2274 hält West es nicht mehr hinter dem Schreibtisch aus; er will die von ihm entwickelten Waffen nicht nur in Aktion sehen, sondern auch einmal selbst abfeuern. Daher wechselt er erneut, diesmal zur Sternenflotte als Lieutenant-Commander und Taktischer Offizier. Zeitgleich beginnt er, sich eingehender mit Kultur und Strategie der Klingonen zu befassen.
  • 2277 wird Patrick West zum Ersten Offizier der U.S.S. Alliance, Federation-Klasse befördert. Vier Jahre später steigt er zum Captain dieses Schiffs auf.
  • 2286 kehrt West wieder an den Schreibtisch zurück, zunächst als Commodore. Nur wenige Monate später wird er aufgrund seiner taktischen Erfahrung zum Leiter der Abteilung "Sonderoperationen zur Abwehr Klingonischer Bedrohung" befördert. Als er 2290 zum Rear Admiral aufsteigt, erhält er aufgrund seiner anfänglich rein militärischen Laufbahn sowie seines harten Durchgreifens als Flaggoffizier zusätzlich den Titel "Colonel Of The Regiment".
  • 2293 markiert den von kriegsbegeisterter Ideologie und übermäßigem Diensteifer bestimmten Höhe- und Endpunkt seiner Karriere: Mittlerweile zum Vice Admiral befördert, soll er einen "Schlachtplan" zur Rettung Kirks und McCoys aus den Händen der Klingonen präsentieren; nachdem dieser nicht durchgeführt wird, meldet er sich vor Zorn geradezu freiwillig, den in seinen Augen vollkommen verweichlichten Föderations-Präsidenten als klingonischer Attentäter getarnt zu erschießen.
« Letzte Änderung: 21.05.11, 19:28 by Tolayon »

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« Antwort #14 am: 21.05.11, 19:43 »
Hm, klingt nicht schlecht!

 

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