Autor Thema: Star Trek - Unity One SPECIAL_S2_04,5 - Terra Victoria: Imperial MACOs_The Fall of Paris  (Gelesen 7829 mal)

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ulimann644

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Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Das ist eine verdammt gute Frage, auf die wir wohl die Antwort ersinnen müssen. Man weiß ja nur, dass ein Andorianer schwer mit seinem Gleichgewicht zu kämpfen hat, wenn ihm eine abgesäbelt wird. Daraus ließe sich eventuell auch schliessen, dass die Position der Antennen eine Wirkung auf das Gleichgewicht haben. Aber warum kann ich nicht erklären. Schließlich bewegen sich die Dinger ja auch, wenn der Andorianer einfach steht.


Manchmal bin ich versucht es so zu erklären, dass die Antennen ein Relikt aus der Zeit sind, als das Ursprungsvolk der Andorianer und Aenar noch kognitive Fähigkeiten besaß.
Rein gefühlsmäßig würde ich nämlich gar nicht annehmen, dass die Aenar ihre Fähigkeiten später dazu gewannen, sondern dass die Andorianer ihre, im Laufe der Zeit  verloren haben...
Das auch der Gleichgewichtssinn dort sitzt ist schlicht Zufall - bei Menschen hat das Innenohr ja auch die Doppelfunktion...

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Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Ich muss bei den laufenden Sachen nur einfach wieder Innovationen entwickeln. Der Spaß ist mir aber nicht abhanden gekommen. Keine Sorge.


Gut zu hören - und zu erkennen was gebraucht wird ist ein wichtiger Schritt.
Was ich nach wie vor für mich verhindere ist ZU weit zu planen - auf 12 Episoden im Voraus zu wissen was kommt mag einerseits ein Vorteil sein, aber es nimmt auch die Chance für spontane Veränderungen IMO...

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Da hast du sicher Recht. Auch ich sehe meine Entwicklung nur frage ich mich halt, ob ich irgendwann das Star, Lairis oder Ulilevel erreiche, denn für mich seid ihr die Stars der Szene.


Das mit den Stars möchte ich nicht gehört haben, da läuft man Gefahr abzuheben...
Und du solltest auch dein Licht nicht unterm Scheffel stellen...
Letztlich kochen wir alle nur mit Wasser. Ein Grund dafür, dass ich gute Bücher ( das sind die, die mir gefallen ) öfter als einmal lese ist, weil ich beim zweiten mal versuche herauszufinden, WIE es der Autor schaffte mich zu begeistern...
Darum dauert das zweite Lesen auch immer länger, bei mir, als das Erste...
Einige Dialoge aus DEFENDER habe ich auch ganz gezielt mehrmals gelesen - weil das MEINE Archillesferse ist und Lairis das toll drauf hat... ( Und zu deiner Beruhigung - auch in die Schlacht um Wolf-359 habe ich schon mehrmals geschaut, weil die Action toll geschrieben ist... )

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Welchen J.J. meinst du jetzt?
Den Abrams oder mich?


Als hätte Abrams schon UO geschrieben... ;) ( Schön wäre es ja... )
Nein, da warst du gemeint...

Lairis77

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Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Wenn dir das Buch um Bajor so gefällt, warum vollendest du es nicht? Es wäre doch schade, wenn es nie das Licht der Welt erblicken würde.


Es erblickt das Licht der Welt in Form von Resistance. Manche Szenen hab ich sogar 1:1 übernommen (abgesehen vom umschreiben in die Ich-Form).

Zitat

Aber bei dir hat der Krieg doch noch gar nicht richtig begonnen


Stimmt. Aber ich habe ehrlich gesagt auch noch keinen Plan, wie ich in Staffel 2 den eigentlichen Krieg anfassen soll, ohne mich ei denKampfszenen ständig zu wiederholen oder einen UO-Abklatsch zu schreiben :rolleyes:.

@Tigershark:
Da wäre sicher mehr gegangen. Aber wie uli schon sagte, schöpft niemand sein Potenzial 100% aus.
Der Abgang der Klingonen ging mir persönlich zu schnell und auch das Ende war etwas überhastet - aber sonst erste Sahne!
"Ich habe diese Geschichte nur gepflanzt, aber sie wächst, wie sie will, und alle verlangen, dass ich voraussehe, welche Blüten sie treiben wird." (Cornelia Funke: Tintentod)


Max

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Original von Fleetadmiral J.J. Belar
@ Max
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Och, da würde ich vorab nicht schon die Pferde scheu machen.
Ich muss die Geschichte auch einfach so nehmen wie sie ist: Wenn es eine Action-reiche Story ist, wenn das auch einfach ihre Zielsetzung ist, dann wäre es nicht sonderlich fair, ihr genau das vorzuwerfen, denke ich.


Ich mache mir weniger Sorgen darüber, dass die Geschichte Actionlastig ist. Das ist man ja schon von mir gewohnt. Ich mache mir wegen der Ungereimtheiten Sorgen. Aber langsam geht mir auch die Action auf den Keks. Ich muss es echt mal schaffen, mehr Diplomatie, Forschung und vorallem eine moralische Massage reinzubringen. Ich will mich etwas mehr dem originalen Star Trek annähern.

Na das klingt doch gut. Gerade auch Unity One hat Folgen verdient, bei denen mehr mit der geschickten Diplomatie als mit dem geladenen Phaser geregelt wird.
In wie weit die Ungereimtheiten einen echten Stellenwert in meiner Kritik einnehmen werden, bleibt abzuwarten, zumal ja schon in der Diskussion mit Uli viel zur Sprache gekommen zu sein scheint. Abseits von Widersprüchen und Ungereimtheiten habe ich - das ist was grundsätzliches - bei Spiegeluniversums-Geschichten immer die Sorge, das, was da beschrieben wird, geschehe zum Selbstzweck, einfach um die barbarische Basis dieses Universums zu nutzen. Für echte Botschaften - und das ist etwas, was ich nach dem Lesen einer Geschichte gerne \"mitnehme\" - bietet sich das SU mMn eben nicht so an.
- [...] Warum - seine Stimme überschlug sich weinerlich - warum rasierst du dich nicht?
- Hör auf - knurrte ich - Du bist betrunken.
- Wie? Betrunken? Ich? Na und? Ein Mensch, der seine Kotfladen von einem Ende der Galaxis ans andere geschleppt hat, um zu erfahren, wieviel er wert ist, darf sich nicht betrinken? Warum? Du glaubst an die Sendung des Menschen, was, Kelvin? Gibarian hat mir von dir erzählt, bevor er sich den Bart wachsen ließ...
   

ulimann644

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Original von Max
Abseits von Widersprüchen und Ungereimtheiten habe ich - das ist was grundsätzliches - bei Spiegeluniversums-Geschichten immer die Sorge, das, was da beschrieben wird, geschehe zum Selbstzweck, einfach um die barbarische Basis dieses Universums zu nutzen. Für echte Botschaften - und das ist etwas, was ich nach dem Lesen einer Geschichte gerne \"mitnehme\" - bietet sich das SU mMn eben nicht so an.


Wobei ja immer noch hoffe mit BREAKABLE vom Gegenteil überzeugen zu können, wenn die Story - vor dem Beginn von BROKEN - ein vorläufiges Finale gefunden hat, mit einem kleinen Cliffhanger der sich aber nicht so unangenehm auswirken soll wie die üblichen - sprich: Es wird kein abruptes Abbrechen der Story mitten in der Handlung geben...

Max

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Original von ulimann644
Wobei ja immer noch hoffe mit BREAKABLE vom Gegenteil überzeugen zu können

Das hier ist kein gerade kleines Forum was die Zahl der online-gestellten Geschichten angeht und da muss ich gestehen, dass die Spiegeluniversums-Stories (wenn sie sich nicht zum Beispiel durch einen Wettbewerb oder andere Ausnahmen anbieten) bei mir einfach keine hohe Priorität genießen.

Klar, auch mit dem SU kann man sinnvolle Geschichte schreiben und natürlich auch eine Botschaft hineinpacken, nur finde ich die Grundlage, wie sie auch canon manchesmal mit einem plakativen \"Uhhhhhh... schaut her, wir sind so böööse.\" vorgegeben hat, nicht besonders glücklich.
- [...] Warum - seine Stimme überschlug sich weinerlich - warum rasierst du dich nicht?
- Hör auf - knurrte ich - Du bist betrunken.
- Wie? Betrunken? Ich? Na und? Ein Mensch, der seine Kotfladen von einem Ende der Galaxis ans andere geschleppt hat, um zu erfahren, wieviel er wert ist, darf sich nicht betrinken? Warum? Du glaubst an die Sendung des Menschen, was, Kelvin? Gibarian hat mir von dir erzählt, bevor er sich den Bart wachsen ließ...
   

ulimann644

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Original von Max
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Original von ulimann644
Wobei ja immer noch hoffe mit BREAKABLE vom Gegenteil überzeugen zu können

Das hier ist kein gerade kleines Forum was die Zahl der online-gestellten Geschichten angeht und da muss ich gestehen, dass die Spiegeluniversums-Stories (wenn sie sich nicht zum Beispiel durch einen Wettbewerb oder andere Ausnahmen anbieten) bei mir einfach keine hohe Priorität genießen.

Klar, auch mit dem SU kann man sinnvolle Geschichte schreiben und natürlich auch eine Botschaft hineinpacken, nur finde ich die Grundlage, wie sie auch canon manchesmal mit einem plakativen \"Uhhhhhh... schaut her, wir sind so böööse.\" vorgegeben hat, nicht besonders glücklich.


Ich auch nicht...
Und Figuren wie Smiley O´Brien oder die MU-Jennifer haben gezeigt, dass es auch im MU \"anständige\" Leute gibt...
Und da setzt letztlich auch BREAKABLE an - am schlimmsten fand ich die TOS Variante, was die Einseitigkeit der meisten Charaktere anging. Obwohl selbst hier aufgezeigt wurde, dass nicht alle - durch die Bank - böse sein MÜSSEN...

Klar ist natürlich auch: Wenn das Konzept grundsätzlich nicht besonders zusagt, dann hilft auch keine spezielle Variation davon...

Polarus

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Also, wie versprochen habe ich die Feiertage genutzt, um deine Geschichte durchzulesen.

Irgendwie bin ich sehr zwiegespalten. Zum einen finde ich die Idee, Storys rund um die MACOs zu schreiben toll, schließlich kamen sie in ENT doch etwas zu kurz, doch leider hast Du dir aus meiner Sicht nicht genug Zeit genommen.

Gerade in der ersten Geschichte einer Reihe müsste aus meiner Sicht mehr über die einzelnen Teammitglieder drin sein, mehr über ihre Charaktere, damit sich der Leser mit ihnen identifizieren kann. Dies kam hier aus meiner Sicht viel zu kurz bzw. war gar nicht vorhanden. Anspielungen an bekannte Personen aus Film und Kino sind ja i.O., sollten aber in Charakterisierungen übergehen.

Auch die Gesamtgeschichte ist etwas „dünn“. Klar geht es um die Eroberung von der Erde und den Einsatz des MACO-Teams, aber irgendwie geht alles zu einfach, zu glatt. Es wirkt nicht so auf mich als Leser, als ob wirklich Schwierigkeiten vorhanden seien. Ein Heckenschütze, der schnell durch einen Transporter überlistet wird (obwohl ja angeblich eine Transporterblockade aufgebaut worden war), ist für mich keine wirklich spannende Sache. Dabei hatte dieser Storykniff viel potential. Eine Ausgestaltung der „Falle“, mehr Probleme und es wäre spannend gewesen.
Auch die Sache mit der Kanalisation. Hey, Du schreibst, dass der Palast von Außen megagesichert ist, aber die Kanalisation hat außer ein paar Sensoren keine Sicherung? Keine Zäune, Sprengfallen, Selbstschussanlagen etc.??? Die Raketen müssen manuell gestartet werden? Da den Wachen, wie Du selbst schreibst, der Kanal bekannt ist, wäre eine bessere Absicherung logisch gewesen und außerdem hätten Probleme die Sache viel interessanter gemacht. Weniger Ekligkeit, mehr Spannung wäre hier die Losung gewesen.

Letztlich ist auch die Sache mit dem Reinbeamen von Belar unlogisch. Ein Kraftfeld an der Tür, aber ansonsten ist der Thronsaal nicht gesichert? Und würde Evek wirklich so offen darauf warten, bis sein Scharfrichter kommt? Er ist doch ein Cardi und kein Klingone ;)

Deine Story hatte wirklich (und dies meine ich absolut ernst) tolle Ansätze, wirkte auf mich aber noch unfertig. Sie war noch unausgereift und vor allem zu kurz. Der Sinn und Inhalt / das Wesen der MACOs kam noch nicht ganz so rüber und gerade dies sollte ja das Ziel eines Spin-Offs sein.

Sorry, ich hoffe, dass ich Dir damit nicht den 2. Weihnachtstag vermiest habe, aber ich wollte meine ehrliche Meinung kund tun.
"Die Menschheit muß dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende." John F. Kennedy

"Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren." Albert Einstein

Fleetadmiral J.J. Belar

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@ Ulimann644
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Manchmal bin ich versucht es so zu erklären, dass die Antennen ein Relikt aus der Zeit sind, als das Ursprungsvolk der Andorianer und Aenar noch kognitive Fähigkeiten besaß.
Rein gefühlsmäßig würde ich nämlich gar nicht annehmen, dass die Aenar ihre Fähigkeiten später dazu gewannen, sondern dass die Andorianer ihre, im Laufe der Zeit verloren haben...
Das auch der Gleichgewichtssinn dort sitzt ist schlicht Zufall - bei Menschen hat das Innenohr ja auch die Doppelfunktion...


Ich finde diese Erklärung gut.
Warum machen wir das nicht einfach so?

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Gut zu hören - und zu erkennen was gebraucht wird ist ein wichtiger Schritt.
Was ich nach wie vor für mich verhindere ist ZU weit zu planen - auf 12 Episoden im Voraus zu wissen was kommt mag einerseits ein Vorteil sein, aber es nimmt auch die Chance für spontane Veränderungen IMO...


Ich weiss auch nicht 12 episoden im vorraus. Ich habe höchstens immer die nächsten drei einer Serie im Kopf und dann habe ich zusätzlich noch bruchstückhaft im Kopf, was ich in der nächsten Staffel erzählen möchte.

Zitat
Das mit den Stars möchte ich nicht gehört haben, da läuft man Gefahr abzuheben...
Und du solltest auch dein Licht nicht unterm Scheffel stellen...
Letztlich kochen wir alle nur mit Wasser. Ein Grund dafür, dass ich gute Bücher ( das sind die, die mir gefallen ) öfter als einmal lese ist, weil ich beim zweiten mal versuche herauszufinden, WIE es der Autor schaffte mich zu begeistern...
Darum dauert das zweite Lesen auch immer länger, bei mir, als das Erste...
Einige Dialoge aus DEFENDER habe ich auch ganz gezielt mehrmals gelesen - weil das MEINE Archillesferse ist und Lairis das toll drauf hat... ( Und zu deiner Beruhigung - auch in die Schlacht um Wolf-359 habe ich schon mehrmals geschaut, weil die Action toll geschrieben ist... )


Dann aktiviere halt die künstliche Schwerkraft.  :D
Für mich seid ihr eben die besten und daran nehme ich mir ein Beispiel und will das auch erreichen. Ich weiß schon was ich kann und was noch nicht. Aber hin und wieder kommt man eben mal auf den Gedanken, dass man schon das Optimum erreicht haben könnte. Mit, das Licht unter einen Scheffel zu stellen, hat das bei mir wenig zu tun. Ich bin was meine Fähigkeiten angeht, eigentlich ziemlich selbtsbewusst. Freut mich, dass dir meine W359 als Tutorial dienen kann. Ich hingegen finde sie gar nicht so gut gelungen, sondern eher die Schlacht aus Invasion I und Salahadin I.

Zitat
Als hätte Abrams schon UO geschrieben... Augenzwinkern ( Schön wäre es ja... )
Nein, da warst du gemeint...


Bitte nicht. Den lasse ich nicht an UO ran. Es sei denn er führt alleine Regie und lässt Kutzman und Orci daheim als Drehbuchautoren. Die sind imo die wahren Gauner und nicht JJA.

@ Lairis77
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Es erblickt das Licht der Welt in Form von Resistance. Manche Szenen hab ich sogar 1:1 übernommen (abgesehen vom umschreiben in die Ich-Form).


Das ist auch gut. Ich finde Resistance ist ebenso ein Hit wie Defender.

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Stimmt. Aber ich habe ehrlich gesagt auch noch keinen Plan, wie ich in Staffel 2 den eigentlichen Krieg anfassen soll, ohne mich ei denKampfszenen ständig zu wiederholen oder einen UO-Abklatsch zu schreiben


ein Uo Abklatsch kann es ja nicht werden. TDWC bietet sich da eher an. Also was das angeht, wird es bei mir mehr um die Breen und die Son\'a gehen. An wichtigen Schlachten nimmt die Escort bei Betazed, Bolarus und Chintoka teil. Bei Cardassia kann ich sie nicht mitmachen lassen, denn dann hätte man Belar On Screen sehen müssen, wenn er sich mit Sisko, Martok und Ross berät. Die eine oder andere Werft werden wird die Escort auch vernichten und oft hinter den Linien operieren.

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@Tigershark:
Da wäre sicher mehr gegangen. Aber wie uli schon sagte, schöpft niemand sein Potenzial 100% aus.
Der Abgang der Klingonen ging mir persönlich zu schnell und auch das Ende war etwas überhastet - aber sonst erste Sahne!


Das sind Punkte, die ich voll eingestehen muss. Beim Ende bin ich immer zu schnell. Und das mit den Klingonen sehe ich inzwischen auch als Fehler an.

@ Max
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Na das klingt doch gut. Gerade auch Unity One hat Folgen verdient, bei denen mehr mit der geschickten Diplomatie als mit dem geladenen Phaser geregelt wird.
In wie weit die Ungereimtheiten einen echten Stellenwert in meiner Kritik einnehmen werden, bleibt abzuwarten, zumal ja schon in der Diskussion mit Uli viel zur Sprache gekommen zu sein scheint. Abseits von Widersprüchen und Ungereimtheiten habe ich - das ist was grundsätzliches - bei Spiegeluniversums-Geschichten immer die Sorge, das, was da beschrieben wird, geschehe zum Selbstzweck, einfach um die barbarische Basis dieses Universums zu nutzen. Für echte Botschaften - und das ist etwas, was ich nach dem Lesen einer Geschichte gerne \"mitnehme\" - bietet sich das SU mMn eben nicht so an.


Wie gesagt, mit \"Gods & Admirals\", soll es auch mal etwas mystischer werden und die Diplomatie soll auch eine stärkere Rolle bekommen. Ich will mich auf Forschung und Diplomatie, wie gesagt etwas verlegen, damit ich nicht nur Kampf habe. Ich denke auch, dass das UO gut tun wird.

@ Polarus
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Also, wie versprochen habe ich die Feiertage genutzt, um deine Geschichte durchzulesen.

Irgendwie bin ich sehr zwiegespalten. Zum einen finde ich die Idee, Storys rund um die MACOs zu schreiben toll, schließlich kamen sie in ENT doch etwas zu kurz, doch leider hast Du dir aus meiner Sicht nicht genug Zeit genommen.


Kein Problem. Ich habe damit gerechnet. Es soll aber keine weitere Serie werden, sondern sollte es nur ein kurzes Special für Terra Victoria werden, da der Bodenaspekt bei TV zu kurz kam und das kritisiert wurde, wollte ich das nachholen. Ich habe an der Contestgeschichte insgesamt 3 Monate oder so gearbeitet, wobei mein Notebookausfall wohl auch dazu beigetragen hat, dass die Geschichte etwas schwächer war. Mir sind anscheinend einige Ideen abhanden gekommen oder ich habe nach Erhalt meines Notebooks keinen guten Bezug mehr dazu gehabt. Das kann auch sein.

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Gerade in der ersten Geschichte einer Reihe müsste aus meiner Sicht mehr über die einzelnen Teammitglieder drin sein, mehr über ihre Charaktere, damit sich der Leser mit ihnen identifizieren kann. Dies kam hier aus meiner Sicht viel zu kurz bzw. war gar nicht vorhanden. Anspielungen an bekannte Personen aus Film und Kino sind ja i.O., sollten aber in Charakterisierungen übergehen.


Wie gesagt, es wird keine Reihe. Sondern war nur ein TV Special und setzt voraus, dass man TV kennt. Es sollte eigentlich nur eine Lücke füllen und eben als Contestgeschichte recht kurz gehalten sein. Die Charaktere werden in UO noch nach und nach eingehender behandelt werden. Das war sozusagen nur ein Appetitanreger.

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Auch die Gesamtgeschichte ist etwas „dünn“. Klar geht es um die Eroberung von der Erde und den Einsatz des MACO-Teams, aber irgendwie geht alles zu einfach, zu glatt. Es wirkt nicht so auf mich als Leser, als ob wirklich Schwierigkeiten vorhanden seien. Ein Heckenschütze, der schnell durch einen Transporter überlistet wird (obwohl ja angeblich eine Transporterblockade aufgebaut worden war), ist für mich keine wirklich spannende Sache. Dabei hatte dieser Storykniff viel potential. Eine Ausgestaltung der „Falle“, mehr Probleme und es wäre spannend gewesen.
Auch die Sache mit der Kanalisation. Hey, Du schreibst, dass der Palast von Außen megagesichert ist, aber die Kanalisation hat außer ein paar Sensoren keine Sicherung? Keine Zäune, Sprengfallen, Selbstschussanlagen etc.??? Die Raketen müssen manuell gestartet werden? Da den Wachen, wie Du selbst schreibst, der Kanal bekannt ist, wäre eine bessere Absicherung logisch gewesen und außerdem hätten Probleme die Sache viel interessanter gemacht. Weniger Ekligkeit, mehr Spannung wäre hier die Losung gewesen.


Es sollte relativ glatt gehen, denn die Allianz war schon geschlagen, als die Schlacht im Orbit beendet war. Der Transportertrick hat nur funktioniert, weil Saito den Hausinternen Transporter abgeschaltet hat, aber keine Blockierung errichtet hat. Sie selbst konnten somit noch beamen. Nur die Transporter im Haus konnten nicht verwendet werden. Die Cardassianer hatten von der Kanalisation kaum eine ahnung, wie bereits beschrieben. Sie haben es sozusagen im letzten Moment bemerkt und dann Jagdsonden reingeschickt. Die waren da auch nicht stationiert. Die mussten erstmal reinfliegen. Aber du hast Recht, da hätte ich noch etwas mehr an Fallenpotenzial einbauen müssen.

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Letztlich ist auch die Sache mit dem Reinbeamen von Belar unlogisch. Ein Kraftfeld an der Tür, aber ansonsten ist der Thronsaal nicht gesichert? Und würde Evek wirklich so offen darauf warten, bis sein Scharfrichter kommt? Er ist doch ein Cardi und kein Klingone


Nuja, es gibt Kraftfelder die nicht durch Böden und Decken oder Wände gehen und nur eine Tür schützen. also geht das beamen auch hier. Evek ist kein Feigling, im Gegenteil und wo hätte er hingesollt? es gab für ihn keinen Ausweg, als sich Belar zu stellen. Im Orbit lag die terranische Flotte und hätte jedes unindentifitzierte Schiff abgschossen, dier Palast war besetzt und die Stadt ebenfalls. Eine Flucht wäre somit unmöglich gewesen. Er hatte nur noch die Chance würdevoll abzutreten. Und auch Cardis, obwohl sie keine Klingonen sind, achten auf Würde beim sterben. Ich fand es unwürdig, ihm auf der Flucht in den Rücken zu schiessen oder sein Schiff zu zerblasen.

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Deine Story hatte wirklich (und dies meine ich absolut ernst) tolle Ansätze, wirkte auf mich aber noch unfertig. Sie war noch unausgereift und vor allem zu kurz. Der Sinn und Inhalt / das Wesen der MACOs kam noch nicht ganz so rüber und gerade dies sollte ja das Ziel eines Spin-Offs sein.


Vielen dank. Aber manchmal klappt es leider nicht. Meine Geschichte ist nur so kurz, weil sie a) eine Contestgeschichte ist und b) eine Kurzgeschichte, im Rahmen eines kleinen Lückenfüllerspecials ist. Wäre es eine reguläre UO Folge gewesen, dann wäre sie wohl länger geworden, aber ich hatte auch extremen Zeitdruck. Wegen mir wurde der Contest 2 mal verlängert und ich wollte unbedingt abgeben, was ich einen Tag vor der Deadline noch geschafft habe.

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Sorry, ich hoffe, dass ich Dir damit nicht den 2. Weihnachtstag vermiest habe, aber ich wollte meine ehrliche Meinung kund tun.


Ach was. Sowas versaut mir nicht den Tag. Ich werde in mich gehen und beim nächsten Mal versuchen, wieder was besseres zu produzieren. Außerdem ist es mir lieber, wenn jemand mir die Wahrheit sagt, anstatt mich unbegründeterweise über den grünen Klee zu loben.

Gruß
J.J.
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Alexander_Maclean

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Original von Fleetadmiral J.J. Belar
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Stimmt. Aber ich habe ehrlich gesagt auch noch keinen Plan, wie ich in Staffel 2 den eigentlichen Krieg anfassen soll, ohne mich ei denKampfszenen ständig zu wiederholen oder einen UO-Abklatsch zu schreiben


ein Uo Abklatsch kann es ja nicht werden. TDWC bietet sich da eher an. Also was das angeht, wird es bei mir mehr um die Breen und die Son\'a gehen. An wichtigen Schlachten nimmt die Escort bei Betazed, Bolarus und Chintoka teil. Bei Cardassia kann ich sie nicht mitmachen lassen, denn dann hätte man Belar On Screen sehen müssen, wenn er sich mit Sisko, Martok und Ross berät. Die eine oder andere Werft werden wird die Escort auch vernichten und oft hinter den Linien operieren.


Mit dem Problem ärgere ich mich ja bei Morning Star auch herum, weil ja keine Sovereign in den Schlachten die in DS9 gezeigt wurden, zu sehen war.

Aber da habe ich, mMn eine gute Lösung gefunden.
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Fleetadmiral J.J. Belar

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Die Lösung ist: Sie war einfach nie im Bild.  :D
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ulimann644

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Original von Alexander_Maclean
Mit dem Problem ärgere ich mich ja bei Morning Star auch herum, weil ja keine Sovereign in den Schlachten die in DS9 gezeigt wurden, zu sehen war.


Da längst nicht alle Kampfgebiete gezeigt wurden, heißt das nicht viel...
Möglicherweise gab es auch noch nicht so viele Schiffe dieses Typs...

Alexander_Maclean

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Zitat
Original von ulimann644
Zitat
Original von Alexander_Maclean
Mit dem Problem ärgere ich mich ja bei Morning Star auch herum, weil ja keine Sovereign in den Schlachten die in DS9 gezeigt wurden, zu sehen war.


Da längst nicht alle Kampfgebiete gezeigt wurden, heißt das nicht viel...
Möglicherweise gab es auch noch nicht so viele Schiffe dieses Typs...


Im Morning Star Canon gibt es zu der Zeit nur drei.

der prototyp
Die ENT -E
und eben die Morning Star

und so viele Raumschlachten habe ich auch nicht geplant

eigentlich nur zwei.

der rest sind alles Scharmützel.  Sechs stück nach meiner Zählung.

Und da bei 18 geplanten Episoden.
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Polarus

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@Belar
Na dann bin ich ja froh.

OK, vor dem Hintergrund einer Kurzgeschichte, ist die Länge ok, und auch wie glatt die Eroberung geht. Schade finde ich trotzdem, dass die Charaktere etwas zu kurz kommen. Wird aber bei ner Kurzgeschichte nicht immer möglich sein, in soweit relativiert sich meine Kritik ganz schön.
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ulimann644

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Original von Alexander_Maclean
Und das bei 18 geplanten Episoden.


Da kommt wieder der Moment in dem ich mich frage - \"Wie kommt ihr auf solche Hausnummern ??\"

Wenn einer über den Daumen peilt uns sagt \"Ungefähr 8-10\" - okay...
Aber exakt zu wissen \"6 Scharmützel in genau 18 Episoden\" - das finde ich schlicht famos...
Selbst wenn ich nur 30-40 Seiten pro Episode voraussetze, dann reden wir von 540-720 Seiten - das ist ein Klopper !!

Und genau hier orte ich schlicht den Grund, warum viele Projekte im Sand verlaufen - sie werden einfach zu groß geplant.
Natürlich kann das funktionieren, aber ich persönlich vermute, dass solche Riesenplanungen viel öfter nicht funktionieren, weil der Autor bereits bei der 3. Episode merkt, dass ihm langsam die Luft ausgeht...

Das ist mit ein Grund, warum ich für ICICLE nicht zu weit plane ( dranhängen kann ich immer noch )
Momentan habe ich Teil 3 in Arbeit, weiß ungefähr ( 25-35% ) was in Episode 4 passieren soll und entwickle die Rahmenhandlung von Band 5...
Was dann kommen soll - ???
Ich habe da zwar Grundideen für drei weitere Folgen - aber das ist alles noch recht fließend. Ich könnte da unmöglich sagen, ob es 6 oder 60 Scharmützel werden...

Gut: Die ICICLE-Bände sind mit 70-80 Seiten Umfang sicher etwas länger, aber dennoch...

@Polarus:
Deine Kritik bezüglich des Glattgehens und der Charaktere finde ich berechtigt.
Wobei Letzteres wieder einmal daran liet, dass es für eine KG einfach zu viele Leute sind. In einer KG ist es tödlich alles hinein bringen zu wollen, was eigentlich in eine längere Episode gehört.

Das Grundprinzip einer KG ist nun einmal \"Vollgas geben, von Seite 1 bis zum Ende - und sich nicht um die Dinge am Wegesrand zu kümmern...\"
Für psychologische Grundstudien bleibt da keine Zeit. Da nimmt man sich eine Handvoll Leute und nur anhand von deren Schicksal beschreibt man dann die Handlung...
Da bleibt nur der Raum einen kleinen Ausschnitt des Ganzen zu erzählen - etwas das hier nicht gemacht wurde, und daran hakt es dann auch...

In Abwandlung eines bekannten Sprichwortes könnte man sagen: \"Wer in einer Kurzgeschichte Alles erzählt, der erzählt nichts richtig...\"

Alexander_Maclean

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@uli
Ich denke, wie stark man plant ist immer eine Frage der Balance.

Ein Bsp:
In einer kommenden Episode soll sich eine Figur als Verräter entpuppen.

Wenn ich das einige Episoden vorher weiß, kann ich schon in Folge 7 etwas andeuten, obwohl das erst in Folge 29 (übertreiben ausgedrückt) akut wird.

Der leser wird erst denken, \"Häh, wozu ist das gut.\", aber wenn dann im Verlauf über nebenplots immer mehr Details hinzukommen, wird er etwas ahnen. Und wenn dann der große Knall kommt, ist er zwar überrascht, aber nicht ganz unvorbereitet.

Und das kann man auf viele Storyelemente beziehen.

Darüber hinaus:

Für Morning Star existierten bereits sieben Episoden. Nur haben fünf wegen eines Crash den weg allen irdischen genommen.
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