Autor Thema: STA: Episode 1 - The way we fought  (Gelesen 13101 mal)

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Fleetadmiral J.J. Belar

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STA: Episode 1 - The way we fought
« am: 25.12.10, 10:59 »
Hallo Leute,

der erste Teil meiner neuen Kurzgeschichtenserie, die ich zur Abwechslung und zur Entspannung meiner Person entwickelt habe ist nun fertig. Ich freue mich, sie euch noch an Weihnachten zum Geschenk machen zu können. Ich wünsche viel Spaß auf den folgenden Seiten.

Cover
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Inhalt
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Die ANDROMEDA wird von Admiral Pickett, dem Chef des Sternenflottengeheimdienstes losgeschickt, um Kontakt mit den Romulanern aufzunehmen. Von Anfang an steht die Mission unter einem schlechten Stern. Die Crew der ANDROMEDA um Captain Logan Vaughn muss sich mit Minenfeldern, romulanischen Schiffen und einer Mssion herumschlagen, die mehr ist als nur ein simpler Erstkontakt, denn die Intensionen und wahren Beweggründe des Admirals bleiben unbekannt. Soll die ANDROMEDA nur einen Konflikt auslösen, um die Machtverhältnisse zu klären und um einen Konkurrenten in einen Krieg zu verstricken? Dieser Frage geht Commander T\'Kavrom von Vulkan am Ende ihres Lebens auf den Grund und schreibt ein Buch, um die wahre Geschichte der ANDROMEDA zu erzählen.

Gruß und frohe Weihnachten
J.J.[enid] 235 [/enid]
« Letzte Änderung: 01.04.13, 22:30 by Fleetadmiral J.J. Belar »
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Mr Ronsfield

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #1 am: 25.12.10, 12:47 »
Danke für das Geschenk! Da kann ich mich ja für die weitere Arbeit am Contest Modell einstimmen!
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Fleetadmiral J.J. Belar

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #2 am: 25.12.10, 12:50 »
Gerngeschehen. Wenn dir die Geschichte dazu dient, das Schiff zu vollenden, hat sie ihren Zweck erfüllt und das freut mich. Wünsche viel Spaß beim lesen. aber nicht zu viel erwarten. Die Geschichte ist kurz und lässt noch etwas an Tiefe vermissen. Einführung der Charaktere und so.
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Lairis77

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #3 am: 25.12.10, 13:04 »
Herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung! Ich lese s bestimmt noch im Laufe meines Urlaubs :)):
"Ich habe diese Geschichte nur gepflanzt, aber sie wächst, wie sie will, und alle verlangen, dass ich voraussehe, welche Blüten sie treiben wird." (Cornelia Funke: Tintentod)


Fleetadmiral J.J. Belar

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #4 am: 25.12.10, 13:13 »
Danke dir. Scheint, als wäre ich wieder da. Im Moment schreibe ich gerade an UO ORIGINS weiter. Ich schreibe schon den ganzen Tag. Bin richtig Happy, das wieder tun zu können. :Andorian :bounce: :Andorian
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Alexander_Maclean

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #5 am: 25.12.10, 13:37 »
Gratulation zur Fertigstellung.

schön das du so einen lauf hast. ich hatte ja gehofft in den ferien etwas zeit für elite Force zu erübrigen,. aber ich habe die ganze woche nix zu papier gebracht. :(
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Fleetadmiral J.J. Belar

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #6 am: 25.12.10, 13:40 »
Scheint wohl daran zu liegen, dass ich den Kopf jetzt langsam wieder frei bekomme und ich wieder kreative Energie aufbauen kann. Schade, dass es bei dir im Moment nicht klappt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich habe es gänzlich aufgegeben, mich unter Druck zu setzen und sage mir: \"Eine Geschichte ist fertig, wenn sie fertig ist. Und nicht früher.\"

Gruß
J.J.
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Max

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #7 am: 30.12.10, 21:08 »
Wow, Gratulation zur Fertigstellung  8o
Ich werde es gleich runterladen, leider muss ich in Bezug auf die Lektüre mein Standard-Sprüchlein anwenden: Ich werde mich bemühen, die Geschichte so bald wie möglich zu lesen :)
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Fleetadmiral J.J. Belar

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #8 am: 30.12.10, 22:23 »
@ Max

Danke dir. Es sind nur 15 Seiten. Sollte also recht schnell gelesen sein. Für Mittagspausen etc. ist die Länge ideal.  :D
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Max

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #9 am: 31.12.10, 11:14 »
Joah, 15 Seiten sind wirklich nicht besonders lang. Aber ich bin ein langsamer Leser ;) :D

EDIT:
So, ich habe mich gleich mal drangesetzt :)

Für den Anfang muss ich gleich Nitpicking betreiben ;) Nicht dass die folgenden Punkte tragisch wären, aber gerade weil sie sich so früh-exponiert, im Prolog, befinden, fielen sie mir auf:
Das \"schlank\" ist zum Beispiel gleich wiederholt. Und ich weiß, das ist stilistische Geschmackssache und da gibt es unterschiedliche Einstellungen dazu, aber ein für sich stehender Satz \"Einschließlich Captain Archers ENTERPRISE, was diesem gar nicht gefiel.\" wirkt seltsam auf mich. Ich muss auch gestehen, dass mich die Komma-Setzung im Text etwas verstört ;) Aber jetzt höre ich auf mit der Haarspalterei :D

Das Spiel, alles aus der Rückbetrachtung zu beschreiben, ist immer noch eine gute Idee und in Bezug auf Spannung und Unterhaltung geht es mMn auch oft auf. Ich glaube aber auch, dass Du hin und wieder zu viel verrätst. Zum Beispiel streust Du ziemlich geschickt wie ich finde ein, dass Pickett womöglich Hintergedanken hat; ich hätte es besser gefunden, wenn Du es bei diesen Andeutungen belassen hättest und die Erzählfigur nicht gleich verraten hätte, dass der Admiral plante, einen Konflikt heraufzubeschwören.

Die Idee, wie es zur Alarm-Stufe Gelb kam, finde ich sehr gelungen. Ein lustiger Einfall!

Dass die Vulkanier hingegen (schon zu dieser Zeit) vermuten, dass sie mit den Romulanern verwandt sind, finde ich jedoch einen etwas zu großen Vorgriff.

Das Missionsszenario, dass Du für die \"Andromeda\" beschreibst, ist wirklich ein Dilemma!
Ich frage mich, ob man nicht auf der \"sicheren\" Seite des Minenfelds einen Kontakt \'erzwingen\' hätte können, damit alles auf einer neutraleren Basis abläuft, denn mit geht es wie Vaughn: Die Reaktion der Romulaner ist schon verständlich. Eigentlich müssten die genauen Umstände für die Kontaktaufnahme doch auch im Ermessensspielraum des Captains liegen, oder? Bei den vielen Wochen der Vorbereitung musste man ja wissen, dass es schnell so laufen könnte... Tja, und dann stellt sich fast die Frage, ob der Captain nicht zugunsten des Friedens darauf entscheiden sollte, sich (und die Crew) der Gefangenschaft zu überlassen. Krass, ja, aber die einzige Möglichkeit den guten Willen unter Beweis zu stellen.
Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht ganz, warum die \"Andromeda\" gleich zu feuern beginnt, statt einen \"sauberen\" Fluchtversuch zu unternehmen! Wenn ich das richtig verstanden habe, ist ihre Schnelligkeit ja der größte Vorteil, den sie - erstrecht gegenüber romulanischen Schiffen - besitzt. Einfach zu fliehen ist immer noch besser als eine Schlacht zu eröffnen.

Leider habe ich bei der Erzählerin weiterhin nicht das Gefühl, es mit einer Vulkanierin zu tun zu haben. Nun muss nicht jeder Vulkanier vollkommen emotionslos sein, aber manche Ausdrücke und Vermittlungen von Geschehen wirken für mich doch recht lebhaft, manchmal recht blumig. Ihre überlegene Logik beschwört die Erzählerin hin und wieder, aber ein paar konkretere Beispiele dafür hätten meiner Meinung nach das Gefühö für diese bedeutende Facette der Figur gestärkt.

Na ja, jetzt bin ich mal gespannt wie es weiter geht :)
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Fleetadmiral J.J. Belar

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #10 am: 02.01.11, 14:01 »
@ Max

Zitat
Joah, 15 Seiten sind wirklich nicht besonders lang. Aber ich bin ein langsamer Leser


Nuja, so langsam kannst du gar nicht sein, wenn du der erste bist, der eine Review schreibt.  ;)

Zitat
ür den Anfang muss ich gleich Nitpicking betreiben Augenzwinkern Nicht dass die folgenden Punkte tragisch wären, aber gerade weil sie sich so früh-exponiert, im Prolog, befinden, fielen sie mir auf:
Das \"schlank\" ist zum Beispiel gleich wiederholt. Und ich weiß, das ist stilistische Geschmackssache und da gibt es unterschiedliche Einstellungen dazu, aber ein für sich stehender Satz \"Einschließlich Captain Archers ENTERPRISE, was diesem gar nicht gefiel.\" wirkt seltsam auf mich. Ich muss auch gestehen, dass mich die Komma-Setzung im Text etwas verstört Augenzwinkern Aber jetzt höre ich auf mit der Haarspalterei


Diese Wiederholung ist mir ehrlich gesagt, nach mehrmaligem lesen immer noch nicht aufgefallen. Ich werde künftig drauf achten, denn ich scheine zu Wortwiederholungen zu neigen. was Kommas angeht, sind die meine ganz große Schwäche. Schon immer gewesen. Meist setze ich Kommas nach Gefühl. Ich kann verstehen, dass diese manchmal verwirren können.

Zitat
Das Spiel, alles aus der Rückbetrachtung zu beschreiben, ist immer noch eine gute Idee und in Bezug auf Spannung und Unterhaltung geht es mMn auch oft auf. Ich glaube aber auch, dass Du hin und wieder zu viel verrätst. Zum Beispiel streust Du ziemlich geschickt wie ich finde ein, dass Pickett womöglich Hintergedanken hat; ich hätte es besser gefunden, wenn Du es bei diesen Andeutungen belassen hättest und die Erzählfigur nicht gleich verraten hätte, dass der Admiral plante, einen Konflikt heraufzubeschwören.


Das denke ich auch. Ich muss noch für mich herausfinden, was ich verraten darf und was nicht, um nicht die Spannung zu killen. Dies ist mein erster Versuch in dieser Richtung und da muss ich noch eine praktikable Dosierung finden. Ich beabsichtige eigentlich, Pickett so vage wie möglich zu belassen, aber torpediere mich nun eigentlich damit selbst, wenn ich zu viel verrate. Ich verstehe deinen Einwand. Auch darauf werde ich in Zukunft zu achten versuchen. Zumal ich nicht allzuviel von Pickett verraten möchte, da er bei Ent VS 5 auch eine Rolle spielen soll und sein Charakter dort stärker entwickelt werden soll, als in ANDROMEDA.

Zitat
Die Idee, wie es zur Alarm-Stufe Gelb kam, finde ich sehr gelungen. Ein lustiger Einfall!


Diese Idee ist mir reingeschossen, wie ein Geistesblitz, denn mir ist erst da aufgefallen, dass Reed zwar die Alarmstufe Rot erfunden hat, aber Gelb noch fehlt. So habe ich diese Erfindung nun den ANDROMEDA Mannen angerechnet.

Zitat
Dass die Vulkanier hingegen (schon zu dieser Zeit) vermuten, dass sie mit den Romulanern verwandt sind, finde ich jedoch einen etwas zu großen Vorgriff.


Kann sein, da habe ich wohl nicht gründlich nachgedacht. Aber sagen wir einfach, die Vulkanier haben da so ein Gefühl.  ;)
Nichts greifbares, aber irgendetwas scheinen sie zu merken.

Zitat
Das Missionsszenario, dass Du für die \"Andromeda\" beschreibst, ist wirklich ein Dilemma!
Ich frage mich, ob man nicht auf der \"sicheren\" Seite des Minenfelds einen Kontakt \'erzwingen\' hätte können, damit alles auf einer neutraleren Basis abläuft, denn mit geht es wie Vaughn: Die Reaktion der Romulaner ist schon verständlich. Eigentlich müssten die genauen Umstände für die Kontaktaufnahme doch auch im Ermessensspielraum des Captains liegen, oder? Bei den vielen Wochen der Vorbereitung musste man ja wissen, dass es schnell so laufen könnte... Tja, und dann stellt sich fast die Frage, ob der Captain nicht zugunsten des Friedens darauf entscheiden sollte, sich (und die Crew) der Gefangenschaft zu überlassen. Krass, ja, aber die einzige Möglichkeit den guten Willen unter Beweis zu stellen.
Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht ganz, warum die \"Andromeda\" gleich zu feuern beginnt, statt einen \"sauberen\" Fluchtversuch zu unternehmen! Wenn ich das richtig verstanden habe, ist ihre Schnelligkeit ja der größte Vorteil, den sie - erstrecht gegenüber romulanischen Schiffen - besitzt. Einfach zu fliehen ist immer noch besser als eine Schlacht zu eröffnen.


Hmmm. Das gibt mir zu denken. Eine Kontaktaufnahme von der \"sicheren Seite\" aus, war nicht möglich, da man dies schon versucht hat und die Romulaner nicht reagiert haben. Sonden sind nicht durch das Minenfeld durchgekommen, da sie zerstört wurden. Also musste ein Schiff auf die andere Seite fliegen. Vaughn ging wohl deshalb einer Gefangenschaft aus dem Weg, weil sich wohl niemand freiwillig in die Gefangenschaft begeben hätte. Auch nicht, um den guten Willen zu zeigen, denn damit würde er sich, die Crew und die Technologie des Schiffes einem ungewissen und unkalkulierbaren Risiko aussetzen. Die ANDORMEDA ist zwar schnell, aber ich denke, die Romulaner sind ebenbürtig. Die ANDORMEDA hat nur auf das Schiff gefeuert, um wenigstens einen Verfolger loszuwerden, um die Chancen auf eine erfolgreiche Flucht zu erhöhen. Außerdem muss ich die Leutchen Fehler machen lassen, denn es MUSS ja zu dem Krieg kommen.

Zitat
Leider habe ich bei der Erzählerin weiterhin nicht das Gefühl, es mit einer Vulkanierin zu tun zu haben. Nun muss nicht jeder Vulkanier vollkommen emotionslos sein, aber manche Ausdrücke und Vermittlungen von Geschehen wirken für mich doch recht lebhaft, manchmal recht blumig. Ihre überlegene Logik beschwört die Erzählerin hin und wieder, aber ein paar konkretere Beispiele dafür hätten meiner Meinung nach das Gefühö für diese bedeutende Facette der Figur gestärkt.


Mit Vulkaniern habe ich so meinen Ärger. Da ich selbst ein ziemlich emotionaler Mensch bin, fällt es mir oft recht schwer, so zu denken, wie die Spitzohren. Ich weiß, was du meinst und auch daran werde ich sicher arbeiten.

Zitat
Na ja, jetzt bin ich mal gespannt wie es weiter geht


Dito und vielen Dank für die Kritik.

Gruß
J.J.
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Max

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STA: Episode 1 - The way we fought
« Antwort #11 am: 03.01.11, 20:15 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Nuja, so langsam kannst du gar nicht sein, wenn du der erste bist, der eine Review schreibt.  ;)

Stimmt, sogesehen ist da was dran :D :D

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Diese Wiederholung ist mir ehrlich gesagt, nach mehrmaligem lesen immer noch nicht aufgefallen. Ich werde künftig drauf achten, denn ich scheine zu Wortwiederholungen zu neigen. was Kommas angeht, sind die meine ganz große Schwäche. Schon immer gewesen. Meist setze ich Kommas nach Gefühl. Ich kann verstehen, dass diese manchmal verwirren können.

Dass mit den Wiederholungen fiel mir halt auf, auf der anderen Seite denke ich mir auch immer: Ein Autor macht eine Sache (fast) nie grundlos und selbst wenn er nicht über jedem Wort Jahre gegrübelt hat, so wählt er es doch nicht sinnfrei sondern aus einem intuitiven Gefühl heraus - so eine Wiederholung kann dann auch einfach zur Emphase geschehen sein.
Das mit dem Komma ist schon verwirrender ;) :) Ich bin auch weiterhin der Meinung, es könne nicht schaden, diese alte Schwäche loszuwerden, denn eine gute Grammatik ist vielleicht so etwas wie die beste Visiten-Karte eines Textes. Andererseits fordert jedes vielleicht nicht ganz korrekte Komma die Aufmerksamkeit des Lesers, aber so spannend wie Deine Geschichten sind, haben sie dieses Mittel eigentlich gar nicht nötig.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Das denke ich auch. Ich muss noch für mich herausfinden, was ich verraten darf und was nicht, um nicht die Spannung zu killen. Dies ist mein erster Versuch in dieser Richtung und da muss ich noch eine praktikable Dosierung finden. Ich beabsichtige eigentlich, Pickett so vage wie möglich zu belassen, aber torpediere mich nun eigentlich damit selbst, wenn ich zu viel verrate. Ich verstehe deinen Einwand. Auch darauf werde ich in Zukunft zu achten versuchen. Zumal ich nicht allzuviel von Pickett verraten möchte, da er bei Ent VS 5 auch eine Rolle spielen soll und sein Charakter dort stärker entwickelt werden soll, als in ANDROMEDA.

Ich würde da glaube ich fast sagen: Lieber zu wenig als zu viel von Pickett preisgeben. Ich kenne das Gefühl, als Autor in einem Plot, in einer Story, versunken zu sein; da wird man quasi betriebsblind ;) Ich tendiere immer dazu, zu wenig zu erklären, aber bei Pickett und den weiteren Hintergründen wird man den Leser sicher nicht überfordern, sondern eher zu weiteren Gedanken reizen :)


Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Diese Idee ist mir reingeschossen, wie ein Geistesblitz, denn mir ist erst da aufgefallen, dass Reed zwar die Alarmstufe Rot erfunden hat, aber Gelb noch fehlt. So habe ich diese Erfindung nun den ANDROMEDA Mannen angerechnet.

Das war wirklich ein cooles Gedankenblitz - und logisch auch :)) Finde ich toll!

Eine Frage habe ich noch dazu: Ist es sinnvoll in der Praxis, die Längen der Schichten in Krisenfällen zu verlängern? Positiv ist dabei, dass die \"Profis\" am Stück an der Sache dranbleiben. Negativ stelle ich mir allerdings die Arbeitsbelastung vor, denn nach vielen Stunden Dienst ist man geistig und körperlich nicht mehr so fit. Oder?


Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Zitat
Dass die Vulkanier hingegen (schon zu dieser Zeit) vermuten, dass sie mit den Romulanern verwandt sind, finde ich jedoch einen etwas zu großen Vorgriff.


Kann sein, da habe ich wohl nicht gründlich nachgedacht. Aber sagen wir einfach, die Vulkanier haben da so ein Gefühl.  ;)
Nichts greifbares, aber irgendetwas scheinen sie zu merken.

Deine Vulkanier achten aber schon sehr auf ihre Gefühle ;)

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Hmmm. Das gibt mir zu denken. Eine Kontaktaufnahme von der \"sicheren Seite\" aus, war nicht möglich, da man dies schon versucht hat und die Romulaner nicht reagiert haben. Sonden sind nicht durch das Minenfeld durchgekommen, da sie zerstört wurden. Also musste ein Schiff auf die andere Seite fliegen. Vaughn ging wohl deshalb einer Gefangenschaft aus dem Weg, weil sich wohl niemand freiwillig in die Gefangenschaft begeben hätte. Auch nicht, um den guten Willen zu zeigen, denn damit würde er sich, die Crew und die Technologie des Schiffes einem ungewissen und unkalkulierbaren Risiko aussetzen. Die ANDORMEDA ist zwar schnell, aber ich denke, die Romulaner sind ebenbürtig. Die ANDORMEDA hat nur auf das Schiff gefeuert, um wenigstens einen Verfolger loszuwerden, um die Chancen auf eine erfolgreiche Flucht zu erhöhen. Außerdem muss ich die Leutchen Fehler machen lassen, denn es MUSS ja zu dem Krieg kommen.

Okay, dass die Romulaner von der einen Seite aus nicht reagieren, sehe ich ein. Insofern logisch.
Ein paar Probleme habe ich mit der Situation dennoch. Ich weiß nicht, wie das zu lösen gewesen wäre - aber: Sicher muss es in einen Konflikt münden (canonisch und storytechnisch gesehen), aber das bedeutet doch nicht, dass es (1.) gleich und (2.) auf diese Weise geschehen musste. Für den Leser dürfte es glaube ich spannender sein, wenn er merkt, wenn sich eine Krise langsam anbahnt, dramatischer, wenn sie noch vermeidbar scheint. Das ist hier leider nicht der Fall.
Bei Wochen der Vorbereitung kann es doch eigentlich nicht sein, dass der Captain so schnell machtlos wird.
Dass das Sich-ergeben durchaus eine Option war, zeigt meiner Meinung nach das Verhalten Kirks in ST:VI. Gut, die Situation war schon anders, dennoch... Vaughn musste die Situation ja auf jeden Fall vorausgeahnt oder durch Besprechungen entwickelt haben - und zur Diplomatie hätte es doch dazu gehört, Angebote zu unterbreiten. Statt Schiff und Crew hätte er sich selbst als \"Botschafter-Geisel\" anbieten können. Klar ist das ein unglaubliches Risiko und niemand, der an seinem Leben hängt, würde sich freiwillig den Romulanern ausliefern. Auf der anderen Seite: Niemand, der an seinem Leben hängt, würde auf so eine Selbstmord-Mission wie von Pickett befohlen gehen, denn nach den Berichten der Enterprise war es doch klar, dass die Romulaner das nicht als friedliche Kontakt-Aufnahme sehen werden.
Wie gesagt: Eine heikle Sache, aber ich muss gestehen, dass mir so, wie ich die Story gelesen habe, nicht klar ist, zu welchen Ergebnissen die Crew bei ihren Besprechungen gekommen ist und was sie sich vorgestellt haben?!
Irgendetwas muss man den Romulanern doch anbieten, damit die merken, dass man es mit dem Frieden ernst meint! Schon vor hunderten vor Jahren brachten die europäischen Entdecker, den Völkern, die sie in anderen Teilen der Welt besucht haben, Geschenke mit, um sie friedlich zu stimmen.
Statt ein Angebot zu unterbreiten (\"Geschenk\", \"Auslieferung\" oder irgendwas anderes) dann noch bei der Flucht das Feuer zu eröffenen... das macht auf mich einen recht unvorbereitet und mutwilligen Eindruck.
(Dass die Romulaner in der Antriebstechnik ebenbürtig sind, glaube ich nicht. Warum sollten sie zur ENT-Zeit schneller fliegen können als in TOS?)
Ich verstehe ja gut, dass die Geschichte ein Scheitern nötig macht, aber, wie gesagt, ich finde, es musste nicht so und nicht so schnell geschehen. Bei diesem Konzept kommen mMn Deine Hauptfiguren nicht gut weg, denn das wirkt auf mich ein wenig so, als machten sie die Fehler nicht aus Unerfahrenheit (so wie es oft bei ENT der Fall war) sondern - böse Wörter, ich weiß - aus Inkompetenz oder blinder Loyalität.

Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Mit Vulkaniern habe ich so meinen Ärger. Da ich selbst ein ziemlich emotionaler Mensch bin, fällt es mir oft recht schwer, so zu denken, wie die Spitzohren.

Ja, das stelle ich mir dann wirklich schwierig vor ;) :D
Auf der anderen Seite kannst Du ja einfach noch was anderes daraus machen, etwa, dass Deine Protagonistin im Alter eine andere Einstellung zu Emotionen hat und deswegen anderes reagiert und berichtet.
- [...] Kelvin, machen wir die Luken auf, wir rufen ihn, rufen dort hinunter, vielleicht hört er uns? Aber wie heißt er? Denk nur, wir haben alle Sterne und Planeten benannt, aber vielleicht hatten die schon Namen? Welch ein Übergriff! Hör zu, gehen wir hin. Wir werden schreien... wir sagen ihm, was er aus uns gemacht hat, bis er entsetzt ist... dann baut er uns silberne Symmetriaden und betet für uns mit seiner Mathematik und überschüttet uns mit blutenden Engeln, und seine Qual wird unsere Qual sein, und seine Angst unsere Angst, und er wird uns anflehen um das Ende. Denn das ist alles, was er sein mag und tun mag, das ist Flehen um das Ende. Warum lachst du nicht? Ich mache doch nur Spaß. Wenn wir als Rasse mehr Humor hätten, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.

Alexander_Maclean

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« Antwort #12 am: 04.01.11, 07:44 »
Zitat
Original von Fleetadmiral J.J. Belar
Mit Vulkaniern habe ich so meinen Ärger. Da ich selbst ein ziemlich emotionaler Mensch bin, fällt es mir oft recht schwer, so zu denken, wie die Spitzohren. Ich weiß, was du meinst und auch daran werde ich sicher arbeiten.


Das kenne ich auch.

Wobeie s bei eher das Problem ist, beid enen eine Figurenentwicklung überhaupt anzustoßen.

Ich ahbe einen Vulkanier in meien storys als mainchar, aber so richtig komme ich mit ihm nicht klar.
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« Antwort #13 am: 04.01.11, 11:22 »
Zitat
Original von Max
Bei diesem Konzept kommen mMn Deine Hauptfiguren nicht gut weg, denn das wirkt auf mich ein wenig so, als machten sie die Fehler nicht aus Unerfahrenheit (so wie es oft bei ENT der Fall war) sondern - böse Wörter, ich weiß - aus Inkompetenz oder blinder Loyalität.

Da hätte ich am Ende noch den ein oder anderen Smiley folgen lassen sollen - im Nachhinein finde ich, dass das nämlich viel harscher klingt, als gewollt. Entschulde!
Da muss es wohl mit mir durchgegangen sein, wahrscheinlich wegen einem kleinen gesundheitlichen Rückschlag.
Was ich ausdrücken wollte, war, wie vorab schon im Text beschrieben, dass die Crew sich auf den speziellen Fall Alternativen überlegt haben mussten und dass sie doch eigentlich Picketts Auftrag dann nicht zu hundert Prozent direkt en detail ausführen müssen bzw. sollten oder wollen müssen, wenn es zu gefährlich und aussichtslos wäre.
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« Antwort #14 am: 04.01.11, 12:20 »
So, ich hab es jetzt auch mal gelesen.

Die Story ist interessant, auch die Aufmachung kommt gut rüber.
Jedoch, wie schon weiter oben erwähnt, wirkt die Vulkanierin in ihren Texten doch sehr voll von Emotionen. Sicher das sie vom Planeten Vulcan ist? ;)

Naja, ich warte auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht erst am Jahresende erscheint.

 

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