Autor Thema: DISCOVERY: Allgemeiner Sammel- und Diskussionsthread  (Gelesen 14147 mal)

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Sg Trooper

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Antw:DISCOVERY: Allgemeiner Sammel- und Diskussionsthread
« Antwort #210 am: 27.03.19, 16:04 »
Also ich kann mit Fug und Recht behaupten das ich DSC auch nicht mag. Hatte sogar aufgehört zu schauen. Was mich bewogen hat wieder anzufangen zu schauen waren die schon fast vernichtenden Kritiken zu Episode 10 "Der rote Engel". Weil ich habe in der Vergangenheit immer die Erfahrung gemacht, das wenn was verrissen wird von Kritikern es mir gefällt. Diese Logik versagte aber hier völlig. Und ich sehe persönlich diese Folge als traurigen Tiefpunkt an. Ob es ab hier wieder besser wird? Wir hoffen es mal. Sonst wird es die Marke sehr schwer haben in Zukunft.
   

TrekMan

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Antw:DISCOVERY: Allgemeiner Sammel- und Diskussionsthread
« Antwort #211 am: 14.04.19, 10:16 »
Aua! Zeitkristalle aus einem klingonischen Kloster, ein (cy-)borg der Lebendig werden will,  ein Zeitreiseanzug den Sektion 31 hergestellt hat, Georgiou die auftaucht, zwei Sätze ablässt und dann wieder verschwindet, selbst einen hauch von Isengard konnten wir erleben. Schmacht, Herz-Schmerz vs. Widerstand ist Zwecklos als Fantasy-Eco-Konzentrat.

Wow! Die letzten vier Discovery-Folgen hatten es in sich.

Jede Achterbahn hat weniger Kurven und Richtungswechsel. Der Zeitkristall ist ja schon in der ersten Staffel aufgetaucht, als Mudd die Discovery an die Klingonen verkaufen wollte. Würde mich ja nicht einmal mehr wundern, wenn Mudd die Finger in Spiel haben würde, berücksichtigt man einen der Short-Treks. 
Zumindest sieht es so aus als hätte man einen Plan die Discovery-Story so auszubügeln, dass vielleicht sogar noch interessant werden könnte. Ich wünschte sie hätten den Storybogen der Discovery komplett in die Zukunft verlegt.
Wenn nicht die gute schauspielerische Leistung von  Anson Mount und einiger Anderer wäre könnte man es nur schwer ertragen.
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

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Tolayon

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« Antwort #212 am: 14.04.19, 10:31 »
Mir ist auch aufgefallen, dass hier schon seit Längerem keine Threads mehr im Episoden-Unterforum erstellt wurden.
Vielleicht ein Zeichen dafür, dass die meisten hier mit "Discovery" gedanklich schon abgeschlossen haben?

Hin und wieder sehe ich auch ein paar Youtube-Videos mit Kritiken und Spekulationen (u.a. dass in der Serie ein "alternativer" Ursprung der Borg gezeigt werden könnte). Alles in allem bestätigen diese kleinen Ein- und Ausblicke mich darin, "Discovery" nicht zu verfolgen.
Nicht zuletzt die seltsame Franchise-Aufteilung mit der Auflage, neue Produktionen müssen optisch (auch inhaltlich?) mindestens 25 Prozent vom alten Canon (TOS bis "Enterprise") abweichen, hat dazu beigetragen.

Max

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« Antwort #213 am: 14.04.19, 15:06 »
Ich schätze, dass auch die Forumsumstellungpause - wenn ich das mal so nennen darf - einen gewaltigen Teil dazu beigetragen hat, dass die DSC-Threads hier nicht mehr florierten.
Aber Recht dürftest Du trotzdem schon auch haben, denn hier gab es einige Stimmen von Nutzern zu vernehmen, dass sie die Serie nicht mehr anschauen wollen.

Nach wie vor verfüge ich nicht über Netflix, halte mich aber übers Netz auf Stand. Ich glaube aber, dass das eigentlich nicht genug ist, um einen echten Eindruck des Geschehens zu erhalten. Ich habe im Moment noch "kein Gefühl" zu der neuen Staffel. Viele Ansätze klingen interessant, die Optik hat sich nicht unbedingt verschlechtert und mit allem drum und dran, was die erste Staffel schlicht festgelegt hat, ist es ja auch gar nicht möglich, wirklich an TOS anzuschließen.
Die Luft wurde immer feuchter. Wind kam auf, er brachte Brandgeruch mit.

drrobbi

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« Antwort #214 am: 14.04.19, 16:22 »
Also ich verfolge die zweite Staffel von Anfang an und muss sagen mir sind schlechte aber auch gute Dinge aufgefallen.

Um das mal kurz anzureissen, ich kann aus folgenden Gründen verstehen das einige das nicht mehr gucken möchten ...

ACHTUNG, DIE AUFLISTUNG ENTHÄLT KLEINE SPOILER ZU STAFFEL 2!!!


Zuerst mal das Positive:
- der Ton ist nicht mehr so rau wie in Staffel1
- es stirbt nicht alle 2 min jemand, und das auch noch extrem brutal und teilwile kaum nachzuvollziehen wie in Staffel1
- Die Optik wurde leicht angepasst und man versucht dem Kanon näher zu kommen, Klingonen, Schiffs Technik, leider gelingt das nicht so wirklich, aber der Wille zählt :lol
- Der Plot wirkt nun viel schlüssiger und ist viel besser nachzuvollziehen, auch wenn der Sporenantrieb das hin und wieder sehr schweirig macht
- meiner Meinung nach ein sehr sehr guter Captain Pike

Negatives:
- übers Knie gebrochene Veränderungen um sich dem Kanon zu nähern ("keine Holo-Kommunikation mehr")
- Technik wird plötzlich benutzt von denen selbst Janeway oder Picard keine Ahnung hatte (z.b. Trilizium-Rekristallisator oder Schildtechnik die sogar die Borg alt aussehen lassen)
- Die nerver-ending Logikfehler-Liste, als kleines Beispiel "Spock", da passt so gut wie nix zu dem Spock den wir später bei Kirk sehen, es wird zwar versucht einiges gerade zu biegen in dem man z.B. Gedächnisverlust oder absichtliche Täuschung als Gründe vorschied das dieser Spock hier anders ist als der Spock ist den wir kennen, aber mir ist das zu wenig
- Innenausbau der Enterprise, meine Meinung nach eine Mischung aus der Discovery und JJPrise, nicht so richtig schlecht aber trozdem passt es nicht zur TOS-Prise, hätte man noch besser machen können.
- CONTROL, kaum erklärt wo und wie, sehr konstruierte Geschichte ohne viel Tiefe, einfach nur um was zu haben wo man das Ganze Geschehen drum rum bauen kann.
- ZEITKRISTALLE ?? , alter Grieche. WTF ? Das was die da machen geht ja mal überhaupt nicht, Zeitphänome und Physik die nichts mit der Zeitphysik zu tun hat die Captain Acher als erstes erlebte und sich Später auch Picard und Janeway mit rumschlagen mussten. Hier werden einfach Dinge so gebogen das sie passen ohne Rücksicht darauf das es nicht nur völliger quatsch ist sondern auch NULL mit mit dem Kanon gemein hat. Z.b. Zeitwurmlöchter und Zeitanker , absoluter Schwachsinn

Alles meine Meinung, wer die Folgen auch gesehen hat darf gerne auch was dazu schreiben. Vieleicht sehe ich das ja auch falsch  :happy5
« Letzte Änderung: 14.04.19, 18:44 by drrobbi »
Hyperschlaf beendet, wieder wach und voller Tatendrang :-)

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« Antwort #215 am: 14.04.19, 20:00 »
@drrobbi

Teilweise schließe ich mich deinen Argumenten an.
Das Positive zuerst: Der jetzige Pike ist mir persönlich viel lieber als Lorca, mit dem ich mich nicht so richtig anfreunden konnte. Den Schauspieler finde ich sehr gut.

Bei den Negativen Dingen schließe ich mich dir an. Bei Discovery gibt es so viele unerwartete wendungen, Logiklöcher und Canonbrüche, wo man merkt das wurde nur so hingebogen, damit es
eben passt. Da hätte man sich in vielerlei Hinsicht mehr Mühe geben können, vielleicht sogar müssen.

Auch den Erzählstil, der einen Storybogen durch eine ganze Staffel verfolgt finde ich gewöhnungsbedürftig. Mir ist schon klar das man manche Storyline nicht in eine Folge quetschen kann,
dann kann man ja eine Doppelfolge daraus machen. Aber mehr finde ich jetzt meiner meinung nach zu viel.

Aus neugier werde ich mir die Serie trotzdem weiter anschauen. Man muss sich nur sagen "Das ist kein Star Trek", dann kann man über vieles hinweg sehen.

TrekMan

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« Antwort #216 am: 14.04.19, 20:30 »
Dieses Video hier ist deutlich weniger subjektiv als das zuletzt gepostete und erklärt anhand der Lizenzrechte, warum die "Prime"-Zeitlinie im neuen STAR TREK nicht dem bekannten Canon entspricht, ja diesem perfider Weise gar nicht entsprechen darf:

http://www.youtube.com/watch?v=K828aSkhRHk

Es wurde ja schon deutlich gemacht, das das Prime-Timeline nichts mit dem Canon zu tun hat. Von daher könnte man vieles verdrängen.

:Lolso

Dennoch finde ich, dass man bei DSC immer noch denselben Fehler macht, in eine Episode zuviel hineinzupacken, sodass die Tiefe zwangsläufig verloren geht und alles einen eher zusammengeschusterten Eindruck hinterlässt.  Dazu kommt dann noch  :ironie die "kreative Freiheit" der Autoren   

:Ugly
 
« Letzte Änderung: 14.04.19, 20:37 by TrekMan »
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Roger van Dyke

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« Antwort #217 am: 16.04.19, 09:25 »
Ich sehe das ähnlich wie Drrobbi, Discovery ist eine Scifi Serie, die mit hohem Budget und sehr viel Aufwand eine Star Trek ähnliche Welt bildgewaltig umsetzt.
Handwerklich gibt es nichts an diesem Spinoff auszusetzen, denn die Schauspieler tun das möglichtse um einen guten Job zu machen.

Bedauerlicherweise sind Drehbuch und die vorgegebene Ausstattung zu weit weg von den bekannten Serien, die wir als Canon betrachten und es fällt uns schwer das zu akzeptieren. Ich muss mir immer wieder sagen, diese Serie ist nicht für MICH gemacht, sondern für die nächste Generation, die diesen Erzählstil mit Irrungen, Wirrungen, plöttzlichen Überraschungen und mehrfachen Plottwist als Grundlage für Unterhaltung erwarten.

Diese Generation schert sich deutlich weniger um Kontinuität, sie ist weniger wählerisch mit der Erzählweise und der Ausstattung. Ob das heute so aussieht und morgen anders, wie die 1701, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Hauptsache es knallt, kracht oder man hat beim Blick auf den Fernseher den WOW Effect.

Da waren wir weitaus bescheidener.

Positiv anzumerken ist, dass man sich wohl auf drängen der alten Fans dem Thema ,Erkunden' wieder etwas mehr angenommen hat.
Die Folge mit Sarus Heimatwelt hat da schon altes Feeling aufkommen lassen, was man mit der Einführung von Spock wieder sehr schnell kaputt gemacht hat.
Diese ganze Spock Geschichte hätte man lassen sollen. Der Familie Sarek plötzlich eine Adoptivschwester zu geben, nur um einen Bezug zum Canon zu erzwingen, den man dann anschließend mit Füßen tritt, zeigt die Verzweiflung der Macher, die sich nicht entscheiden können, wie sie es denn nun umsetzen sollen.

Aber das kommt halt dabei raus, wenn man nur einen Teil der Rechte besitzt und trotzdem seine eigene Idee durchsetzen will. Ich kann mir gut vorstellen, dass man bei der Umsetzung klare Vorgaben und Einschränkungen einhalten muss. Aber mit Kreativität kann man auch damit umgehen, die aber vermisse ich am meisten.
Michael Burnham hätte auch einen ganz normale Werdegang haben können, von mir aus auch bei Vulkaniern aufwachsen können, bei einer anderen Familie, die Trotzdem Sarekund Spock kennen. Das Ganze hätte aus einer Schulfreundschaft zwischen Spock und Michael genausogut funktioniert, anstatt eine Adotivtochter von Sarek zu sein.

Keine Ahnung, wer das Autorenteam da geritten hat, viellicht ja der Nachtkönig.  :horse :24 :rotf
« Letzte Änderung: 16.04.19, 09:31 by Roger van Dyke »
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« Antwort #218 am: 17.04.19, 14:01 »
Ich habe da jetzt nochmal ein wenig drüber nachgedacht und mir die letzten Folgen nochmal angeguckt ...  :lesen

Die kommende Folge am Freitag ist ja die letzte dieser Staffel, richtig?

WTF? Wie wollen die den ganzen offenen Krams in einer Folge abschließen?

ACHTUNG MASSIVER SPOILER ZU Discovery Staffel 2 folgt





- diese ganze Spock-Sache muss noch aufgelöst/ zuende erklärt werden
- Königin Dingendskirchen muss ja zurück auf Ihren Planeten oder nicht ? Sie geht zwar mit auf die Disco zurück aber irgendwie muss da noch was kommen
- können sie Control aufhalten ?
- was wird aus Section 31 ?
- Burnhams Mutter in der Zukunft ?
- Warum hat Pike der Imperatorin zugezwinkert als diese ihm kurz vor dem Beamen gesagt hat wer sie wirklich ist ?
- was, wo und wie sind jetzt die Spährendaten ?
- Wie kommt die Disco aus der Zukunft wieder zurück und warum? Denn aufgrund des Shorttreks wissen wir ja das die Disco nicht etwa in 1000 Jahren sondern für 1000 Jahre irgendwo im All herrum treibt, also muss sie ja zurück kommen
- was ist mit der Burnham die ja offensichtlich aus der Zukunft zurück reist ?

Das wollen die alles in eine Folge quetschen? Also ich glaube das die Folge mit einem MEGA ULTRA Cliffhanger aufhören wird, was ich persönlich schon bei Staffel 1 alles anderer als gelungen fand. Da waren die Cliffhanger am Staffelfinale bei TNG 1000000 mal besser gemacht.
« Letzte Änderung: 17.04.19, 14:54 by drrobbi »
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« Antwort #219 am: 17.04.19, 16:36 »
Naja, wäre ja nicht das erste Mal, dass ein U-Turn eine Geschichte auf den Kopf stellt. Aber Dein Clifhanger dürfte in Erfüllung gehen. Ich glaube, wenn man den alten Erzählstil beibehalten hätte und auf mehr Tiefe Wert legen würde, hätte man zwar mehr Folgen machen müssen, aber die wären m.E. von ihrer Qualität her besser.

Eines muss man ihnen ja lassen. Optisch, selbst wenn man über diverse Designs streiten kann, sind die Folgen von DSC top. Und wenn man die nerfigen und unnötigen Konflikte mit dem Canon Design bei der Enterprise mal außer acht lässt, sieht die 1701 viel besser aus als die DSC. 
Aber wer braucht das schon.

 :Lolso
« Letzte Änderung: 17.04.19, 16:39 by TrekMan »
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« Antwort #220 am: 17.04.19, 18:51 »
Genau, sehe ich auch so. Die Optik ist erste Sahne, auch wenn die CGI mitunter Stellenweise ein wenig "matischig" ist. Im Vergleich zur ersten staffel aber um Längen besser.

Was die Story angeht, frage ich mich sowieso, bei TNG hats geklappt, bei DS9 hat geklappt, bei Voy hats geklappt, bei ENT auch und bei TOS sowieso, aber wieso weicht man dann von der Erzählweise ab und geht so ein Risko ein? Ein Hauptplot (sporenantrieb Gedönse) zwei oder drei Min-Plots (Burnhams geheimnis, Spiegeluniversum Lorca und evtl. noch Tilly oder Saru) und schon ein jeder Folge ein Thema abfrühstücken und den Haupt bzw. die Mini-Plots immer ein wenig nach Vorne bringen. Bei TNG wars ein wenig anders, aber bei DS9 und VOY hat das Mega funktioniert.
Und der Zuschauer musste nicht immer direkt ne halbe Packung Kopfschmerztabletten auf Ex nehmen damit der Kopf nicht platz von den plotzlichen Plottwists und Überraschungen und so was alles.

Aber nö :lol
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« Antwort #221 am: 17.04.19, 21:01 »
Also ich habe bei der Folge "Der rote Engel" aufgehört zu schauen. So viel gequirlter Mist ist mir lange nicht mehr untergekommen in einer Serie.
Wie die Drehbuch Autoren so etwas raushauen können ist bei dem Budget schon gelinde gesagt ein Frechheit.
Es ist einfach nur noch nervig. Das Leute so etwas noch gut finden können, ne das geht über meinen Horizont hinaus. Man hat aus Star Trek eine Science Fantasy Serie gemacht mit Engeln, Zeitkristallen, einen Haufen Deux Ex Machinas und einem Hauptcharakter bei dem ich eine Flasche Sekt aufmachen würde wenn dieser abtreten würde.
Da macht irgendwie nix mehr Sinn.
Und wehe sie führen meine Ersatz Droge "The Orville" nicht weiter. Bis jetzt kein Wort über eine dritte Staffel. Dann rappelts aber im Karton.
         

drrobbi

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« Antwort #222 am: 19.04.19, 15:16 »
Also ich hab gerade die letzte Folge gesehen ...

WTF ?

Die haben das gemacht was ich befürchtet hatte, jede Menge Fragen beantwortet, Canon-Bezüge hingebogen und eine der wichtigsten Erklärungen gegeben auf eine Frage die seit Anfangan im Raum stand und zwar warum niemand von TOS,TNG,VOY oder DS9 von der Discovery oder dem Sporenantrieb weiß. Zugegeben ein wenig zu konstruiert, aber dennoch eine Erklärung.

ABER:
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Junge Junge,
die CGI war sehr sehr geil, wirklich, teils ein wenig "matschig" aber dennoch sehr eindrucksvoll
die Darsteller waren überzeugend und die Handlungstränge wurden teilweise gut zu einem Ende gebracht.
was die Gesamtstory angeht, bin ich hin und her gerissen, auf der einen Seite merkt man das die Macher wirklich versucht haben den Bogen zu TOS zu schlagen was auch garnicht so schlecht gelungen ist, auf der anderen Seite habe ich mir beim Gucken das eine oder andere Mal an den Kopf gepackt und gedacht "Oje".
In der letzten Folge der zweiten Staffel werden leider genausoviele Fragen neu offen gelassen wie auch beantwortet werden und was Control angeht könnte man am Ende ein grosses Fragezeichen über den Kopf haben.

Ich für meinen Teil hätte es besser gefunden wenn man im Laufe der Staffel das eine oder andere in Richtung Canon "korrigiert" hätte, das wäre am Ende auch nicht viel besser gewesen aber es hätte nicht so gequetscht und übereilt gewirkt wie jetzt.

« Letzte Änderung: 20.04.19, 06:19 by drrobbi »
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« Antwort #223 am: Heute um 10:12 am »
Wenn das Elend ja damit aufhören würde wäre ich ja zufrieden, speziell nach Spocks Forderung, die er mit Paragraphen der Sternenflotte bestärkt.
Aber das Drama geht ja weiter und ich wage es nicht auszusprechen was kommen wird. Da kann es einem echt nur schlecht werden.

Ja, sie haben auf die Fans gehört, ja sie werden in einer kommenden Staffel wohl einen wichtigen Wunsch der Fans erfüllen, aber doch bitte nicht mit diesem Schiff....
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« Antwort #224 am: Heute um 03:50 pm »
Gut das die Drehbücher nicht von uns kommen ;)

Alles in allem war die zweite Staffel von Discovery deutlich besser als die erste. Dennoch gab es einige schwächen. Ich habe mich dennoch gut Unterhalten gefühlt.
Schade das man mit Pike, Nummer Eins, Spock und der Enterprise, nicht mehr macht. Alleine das Brückenset der Enterprise, sehr schade.

Nundenn. Ich zweifel ein bisschen ob Staffel 3 besser wird. Da man dort ja einen anderen Weg einschlagen wird. Missfällt mir ein bisschen.

 

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