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Coole Sache! Und es ist immer faszinierend, Aufnahmen aus der Produktion zu sehen.

Hier sind auch noch einmal Bilder: http://trekcore.com/blog/2018/04/familiar-starfleet-colors-in-first-look-at-star-trek-discovery-s2/

Die angepassten Uniformen sind optisch ein riesiger Schritt in die richtige Richtung! Leider laufen die DSC-Leute, wie man auf den Bildern erkennen kann, immer noch in den bekannten Uniformen der ersten Staffel herum und die Zeichnungen zeigen, dass sie erstmal der "Enterprise" zuzuordnen sind, aber vielleicht wird es so ähnlich wie bei "Generations" - ein Übergang.
Ich fand immer, dass die DSC-Uniformen eine Comic-Ausstrahlung hatten, die sie, joah, unglaubwürdig gemacht haben.
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https://streamable.com/02103

Gibt die Classic Uniformen in neu zu sehen!
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3D Galerie / Antw:Thunderchilds Pixel Schmiede
« Letzter Beitrag by Suthriel am Heute um 07:53  »
Der sieht ja auch echt super aus :) Vom rein technischen her im Universum könnte man höchstens darüber stolpern, das sie waffenmäßig das Sternenzerstörerproblem bekommen könnte: So gut wie alle Waffen sind für Frontalangriffe und Breitseiten ausgelegt. Da scheint fast nichts zu sein, das das Heck beschützen kann und damit einen recht großen Bereich verwundbar lässt, sofern es nicht divere Begleitschiffe für Heckschutz gibt.
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2D Galerie / Antw:Lairis´ Photoshop-Atelier
« Letzter Beitrag by Lairis77 am Heute um 07:52  »
Danke euch :lieb.
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Allgemein / Antw:Familien an Bord
« Letzter Beitrag by Tolayon am Heute um 12:23  »
Bis jetzt hatte ich den Eindruck, dass Familien entweder bei den ganz großen oder auch auf ganz kleinen Schiffen an Bord sind (in letzterem Fall oft sogar nur eine, wie im Fall der Hansens).
Bei mittelgroßen Kreuzern zur Zeit von TNG wie der Excelsior-Klasse hatte und habe ich nicht den Eindruck, dass da noch viele Zivilisten in Form von Angehörigen an Bord sind. Und auch die oben genannten kleinen Varianten beschränken sich nur auf Forschungs- und Frachtschiffe (wobei vor allem letztere oft auch rein privat betrieben werden).

Auf einer Defiant dagegen haben Zivilisten nichts verloren, engste Angehörige des Captains hier und da auf einzelnen Missionen vielleicht ausgenommen.
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Allgemein / Antw:Familien an Bord
« Letzter Beitrag by Suthriel am Heute um 11:15  »
Und immer vom Extremfall auszugehen heißt auch irgendwie, vor allem um sich herum immer Angst zu haben.

Das mag bei einer Spezies wie den Kelpianern Dauerzustand sein, aber bei uns Menschen macht ein das auf Dauer nur krank.

Das kann zwar eine Folge davon sein, aber genau das heisst es eigentlich nicht. Es heisst erstmal nur, alle möglichen und unmöglichen Karten auf den Tisch zu legen, damit sich auch JEDER wirklich im Klaren darüber ist, worauf er sich einlässt.
Danach stehts jedem Erwachsenen selbst frei, zu entscheiden, obs ihm das wert ist, oder nicht.

Aber als ein Captain muss man sich im Klaren darüber sein, das die potentiellen seelischen Schäden für alle im Ernstfall schlimmer sind, wenn Zivilisten wie Familien an Bord sind, und notfalls muss man schon vorher einen Riegel vorschieben, wenn da Optimismus regiert, wo eine gesunde Portion Realismus mit Pessimismus angebrachter wäre.
Gerade mit Zivilisten an Bord bei einer Planung für lange Expeditionen von weniger als dem absolutem Desaster auszugehen, ist in meinen Augen schlicht fahrlässig, weil dann wegen Optimismus unter Umständen Risikoreduzierende Maßnahmen eingespart werden.
Und wenn uns das Leben eines lehrt, dann, das Murphys Gesetz zu jeder Zeit gilt und auch die fantastischsten Welten davon nicht verschont werden ;)


Zitat
Oder anders ausgedrückt: Man muss die Risiken mit den Nutzen aufwiegen. Und der ist meines Erachtens auch sehr hoch, bzw. sogar höher.

Genau das mache ich :) jeder hat nur halt ein paar andere Werte für Risiko und Nutzen, entsprechend kommen da für jeden andere Ergebnisse raus.

Zitat
Vielleicht nicht auf den zentralen Welten. Aber auf Randkolonien dürfte das Leben auch sehr anstrengend und teilweise entbehrungsreich sein.

Ist eigentlich ein interessanter Punkt für einen extra Thread, weil ichs bis heute nicht so recht verstehe, warum es in der Föd unterschiedliche Lebensstandards für unterschiedliche Zonen geben soll. Wie gesagt, die Föd hat genug Technologie und Ressourcen, um einen einheitlich hohen Lebensstandard für alle Kolonien in allen Bereichen zu gewährleisten. Oder notfalls muss man sich mal die Ressourcenströme genauer anschauen, warum für Kernwelten mehr bereit gestellt wird, als für Randkolonien, und wies da mit Gleichheitsgrundsätzen aussieht ^.^


Zitat
Q zählt für mich unter Katastrophe. Etwas was dich auch auf einen Planeten ereilen kann.

Genau das, und kaum einer ist offenbar darauf vorbereitet. Und damit meine ich nun nicht einbunkern und bloß nicht raus gehen...

Zitat
Und da sehe ich den Captain besonders in der Verpflichtung, der IMO eine Sorgfaltsplicht gegenüber seinen Untergebenen hat. Sprich ein Stil ala Kathryn "Ich box mich da durch" Janeway ist da vollkommen fehl am Platz.

Da sind wir einer Meinung.
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Allgemein / Antw:Familien an Bord
« Letzter Beitrag by Max am Heute um 10:52  »
Zitat
Zitat
Ich gehe sogar davon aus, dass ein Kind auf einen Sternenflottenschiff weitaus weniger Gewalt mit ansehen muss, als eines, dass in einem Problemviertel wo verbrechen an der Tagesordnung sind, lebt.

Schiffe mit dem Namen Enterprise haben irgendwie immer ein sehr bewegtes und "abwechslungsreiches" Leben ;) Nichtsdestotrotz stimem ich dir da zu, würde mich persönllich dann aber eher darüber aufregen, das es in einer Föd überhaupt solche Problemviertel gibt, wenn sie so eine tolle Welt auf ihren Raumschiffen vorleben, ergo auch alle Mittel haben, bessere Welten aufzubauen :)

Vielleicht nicht auf den zentralen Welten. Aber auf Randkolonien dürfte das Leben auch sehr anstrengend und teilweise entbehrungsreich sein.
Na ja, wenn's die Föderation ist, würde ich doch von einem gewissen gesellschaftlichen und technischen Standard ausgehen (und der technische sollte dank Energie und Replikatoren die Versorgung eigentlich gewährleisten) und deswegen würde ich ja hoffen, dass es in der Föderation keine "Problemviertel" gibt.
Aber fremde Planeten könnten andere Risiken mit sich bringen, ich denke da vor allem an die Umwelt mit tückischer Fauna (aber auch Flora), geologischen Erscheinungen oder Wetterphänomenen. Solche Kräfte der Natur kann man in ST teilweise auch bändigen, aber vielleicht nur bei gut ausgebauten, größere Areale umspannenden Anlagen, was bei einer kleinen Kolonie eventuell nicht gegeben ist.
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Allgemein / Antw:Familien an Bord
« Letzter Beitrag by Alexander_Maclean am Heute um 10:25  »
Ist denn die Enterprise-D kein waffentechnisch gut ausgestattetes Schiff? (Da ich mich mit Schiffsdesign nicht auskenne, lasse ich mich da gerne belehren), und sie ist "nur" für eine Langzeitforschungsmission gedacht, nicht für Kriege an vorderster Front.

Das Haupteinsatzgebiet der Sternenflotte ist die Erforschung. Für Kriege werden sicherlich nicht mal eben Langzeitforschungsschiffe abgezogen. Da würde vor Kriegseinsatz dann eine Räumung der Familien geschehen.

Zu TNG Zeiten war sie sogar eben genau das beste Schiff, was die Sternenflotte aufzubieten hatte ;) Allerdings war sie auch überall dabei gewesen, wo immer was passierte ^.^ Das ihre Crew immer so relativ glimpflich davon gekommen war, ist da wohl eher dem familienfreundlichen Schreibern zuzuschieben. Man bekam ja eigentlich in fast allen Serien immer nur mal die Meldung das x Leute vermisst werden oder tot, was bei einer Ent-D nur eben auch heissen kann, Familien und Kinder.

Wieviel waren bei der Borg-Begegnung drauf gegangen, als ihnen das kreisrunde Stück aus der Untertassensektion gesägt wurde? Die Untertassensektion bekam ja auch imemr ordentlich was ab, wenn sie nicht rechtzeitig abgetrennt werden konnte, und da sind ja die meisten Zivilisten drin untergebracht.


Edit: da war ja noch ne Antwort dazwischen gewesen o.o gar nicht gesehen:

Auch wenn uns ST manchmal etwas anderes glauben machen will, ein Krieg oder selbst ein größerer Konfikt kommt ja nicht von heute auf morgen. So etwas entwickelt sich im Laufe von Wochen oder Monaten.  Und da wäre es ja doch clever von den Familien sich vorher zu überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, dass Klein Erwin und Klein Erna das Schiff verlassen.

Stimmt schon, nur sind Schiffe wie die Ent-D doch auch oft genug so überrascht worden, und sei es nur durch eine von Qs Launen gewesen, der sie mal eben zu den Borg kickte ;) Leider waren gerade die Enterprises immer in allen Brennpunkten vor Ort und mittendrin... und nicht selten, ohne vorher evakuieren zu können.

Hier muss man ganz einfach mal sagen dass die storys rund um Enterprise und Co. halt eben auch dramatisierend dargestellt werden.
Der Klassiker darunter "Die Enterprise ist das einzige Schiff in Reichweite" wird bei weiten nicht der Standardalltag der sternenflotte sein.

Und immer vom Extremfall auszugehen heißt auch irgendwie, vor allem um sich herum immer Angst zu haben.

Das mag bei einer Spezies wie den Kelpianern Dauerzustand sein, aber bei uns Menschen macht ein das auf Dauer nur krank.

Oder anders ausgedrückt: Man muss die Risiken mit den Nutzen aufwiegen. Und der ist meines Erachtens auch sehr hoch, bzw. sogar höher.

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Absolute Sicherheit gibt es nirgendwo.

Das hat Max ja schon gut ausgeführt.
Zudem tust du ja so als würden solchen Notfälle am laufenden Band passieren.
Was es aber nicht tut.
Ich gehe sogar davon aus, dass ein Kind auf einen Sternenflottenschiff weitaus weniger Gewalt mit ansehen muss, als eines, dass in einem Problemviertel wo verbrechen an der Tagesordnung sind, lebt.

Schiffe mit dem Namen Enterprise haben irgendwie immer ein sehr bewegtes und "abwechslungsreiches" Leben ;) Nichtsdestotrotz stimem ich dir da zu, würde mich persönllich dann aber eher darüber aufregen, das es in einer Föd überhaupt solche Problemviertel gibt, wenn sie so eine tolle Welt auf ihren Raumschiffen vorleben, ergo auch alle Mittel haben, bessere Welten aufzubauen :)

Vielleicht nicht auf den zentralen Welten. Aber auf Randkolonien dürfte das Leben auch sehr anstrengend und teilweise entbehrungsreich sein.

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Wenn es soweit kommen sollte, dass Angreifer auf ein Schiff kommen und Zivilisten als Geiseln nehmen, dann hat eine ganze Reihe von Leuten, allen voran die Führungsoffiziere und die Sicherheitsabteilung ganz ganz furchtbar gepennt.

Q :P Niemand konnte irgendwen auf einen Q vorbereiten ;)
Q zählt für mich unter Katastrophe. Etwas was dich auch auf einen Planeten ereilen kann.

Zitat
Lairis hat in Defender mal das Komzept des "Bunkers" eingeführt ein speziell gesicherter Bereich für Zivilisten. Ich habe das im ESTRELLA RPG noch etwas ausgebaut, soass beim ersten Anzeichen von gefahr aka Alarmstufe Gelb die Zivilisten dorthin gebracht werden und von den besten Sicherheitsleuten geschützt werden.

Klar kann man nicht alles abfedern damit, aber wie gesagt absolute Sicherheit ist unmöglich.

Mir gehts auch nicht um absolute Sicherheit, das ist nur eine Illusion (eine gefährliche noch dazu), aaaaaber man muss es auch nicht heraufbeschwören.
Es ist natürlich auch unglücklich in TNG, das es immer gerade die Ent-D mit allen Familien an Bord war, die alle Nase lang über irgend eine Katastrophe/Kampf/Konflikt/mieß gelaunte Spezies mit Aggressionsproblemen stolperte.

Bei einer Expedition in unbekannte Tiefen ists absehbar, das da nichts nach Plan laufen wird, und es gefährlich werden kann, das haben genug voran gegangene Expeditionen gezeigt. Das eine Geisselnahme selbst beim einkaufen passieren kann, ist da doch schon um einiges unwarscheinlicher, wenn eben leider auch heutzutage im Bereich des Möglichen.


Wenns nicht gerade um Tiefenraummissionen oder Expeditionen in die Nähe von Grenzkonflikten geht, wäre ich auch dafür, das Familie ruhig mit an Bord kommen kann. Es sind nur eben solche Sachen, wo ein Forschungsfamilienluxuskreuzer (mit zugegeben starker Bewaffnung und Schilden und Top Technik), dennoch nicht unbedingt die beste Wahl ist, in meinen Augen.
Wie gesagt, ich wäre dann eher für Forschungskreuzer ohne Familien für diese Sachen, oder halt reine Militär und Hilfskreuzer wieder einführen, und die Familienkreuer in potentiell weniger risikoreiche Gebiete schicken. Gibt überall was zu tun und zu erleben, nicht nur in den unbekannten Tiefen aller noch nicht entdeckten Höllenschlunde ^.^ Und vor allen nochmal über die Länge solcher Missionen nachdenken, obs da nicht auch bessere Lösungen gibt.
[/quote]
Du hast zwar nicht unrecht.

Trotzdem argumnetierst du mit den 0,1% die schieflaufen könnten, von denen man einen Großteil auch vermeiden kann, wenn die Chefetage des Schiffes ein wenig umsichtig agiert.

Und da sehe ich den Captain besonders in der Verpflichtung, der IMO eine Sorgfaltsplicht gegenüber seinen Untergebenen hat. Sprich ein Stil ala Kathryn "Ich box mich da durch" Janeway ist da vollkommen fehl am Platz.
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Star Trek FanFiction - Generell / Antw:Dahkurs Discovery Fanfiction
« Letzter Beitrag by Dahkur am Heute um 08:33  »
@Kontiki: Wir sind auch total glücklich über Deine und Rogers Lesetreue!
Ich habe mich letztens wieder mit Persephone unterhalten, wie geplättet wir über die positive Aufnahme sind. Wir hatten eher mit dem Schweigen im Walde gerechnet. Auf fanfiktion läuft es besser, da ist ein Publikum vorhanden, aber auf TrekNation haltet Ihr beide echt die Fahne hoch. Ganz lieben Dank dafür!
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Allgemein / Antw:Familien an Bord
« Letzter Beitrag by Max am 25.04.18, 23:55 »
Ansonsten gibt's nur bei Ehekrach Probleme, wenn beide in der selben Abteilung arbeiten und sich deswegen immer noch sehen müssen, obwohl sies nicht wollen -.-´Und dagegen helfen getrennte Abteilungen für Paare.
Das mag für den Menschen, wie wir ihn kennen, gelten. Die Frage, die sich stellt, ist, ob sich das auch eins zu eins auf eine vierhundert Jahre entfernte Zukunft übertragen lässt. Natürlich ist das eher eine rhetorische Frage, weil ST nicht selten bemüht war, uns - wahrscheinlich aus Gründen der Sympathielenkung und um eine Identifizierung mit der Figur leicht zu machen - ganz normale Leute zu zeigen, wie man sie auch von heute kennt.

Ich würde aber auch solche ewig langen Missionen auf den Prüfstand stellen, ob die wirklich noch nötig sind. Nach Abschluss solch einer extremen Mission kann man sich aber auch sicher in familiennähere Posten versetzen lassen, so dass man Fam und Föd problemlos unter einen Hut bekommt.
Wobei man das natürlich auch als eine (unnötige?) Einschränkung empfinden könnte. Das ist das, worauf ich weiter oben mit der Sternenflottenkarriere angespielt habe... Ein Lieutenant wird seinen Aufstieg in der Sternenflotte - und Aufstieg muss nicht nur auf Rang und Position bezogen sein, sondern einfach auch darauf, welche Möglichkeiten die Person hat, wirklich wirksam zu werden, d.h. die Menschheit / Föderation wirklich voranzubringen und an Herausforderungen zu wachsen - nicht nach einer Mission als abgeschlossen empfinden.



Daher bin ich wie gesagt für Familien auf Raumschiffen, vor allen wenn man bedenkt, was für Vorteile es den Kindern bietet, wenn sie im All aufwachsen dürfen. was sie alles zu sehen bekommen.
Immer wieder wirkt das All ja auch wie eine Metapher für die Erde: Die Menschen der Zukunft besuchen andere Planeten, "wir" besuchen andere Kontinente. Wenn man so will, können Familien heute ihren Urlaub in Australien machen oder Familien ziehen für den Job der Eltern in ein anderes Land, in der Zukunft erweitert sich der Radius in der SciFi nicht unwesentlich, weil er nicht nur andere Orte, sondern andere Formen der Umgebung miteinschließt.



Das finde ich einen sehr interessanten Ansatz zur Weiterentwicklung der Menschheit. Im Endeffekt würde eine solche "berührt-mich-nicht" Haltung wahrscheinlich dann zum Untergang einer Kultur führen, weil das dann gut darauf hinauslaufen könnte, dass Gefahren gar nicht mehr adäquat wahrgenommen würden
Danke.
Ja, möglich. Es könnte so weit gehen - und das wäre sehr spannend, jedenfalls in meinen Augen eine weitaus spannendere Spielart als dieses "Um unsere Werte zu verteidigen, müssen wir sie erstmal selbst über Bord werfen, bis es wieder Frieden gibt", das sich in der Science Fiction so großer Beliebtheit erfreut.
Ich glaube aber, dass es auch ein wenig anders, weniger selbstvergessen sein könnte: Es werden einfach die Spitzen gekappt, und zwar oben wie unten. Weder Angst noch Liebe werden (völlig) ausgeblendet, man schwelgt nur nicht so sehr in diesen Empfindungen, dass man auf der einen Seite - um beim konkreten Beispiel zu bleiben - auf Familien an Bord verzichten würde; andererseits mangelt es dafür auch an Verve. TNG zeichnet für mich schon ein Bild dieser Art; es ist irgendwie alles ein bisschen gedämpfter - aber die Welt erscheint friedlich und glücklich.
Da bin ich auch bei dem Aspekt, den Suthriel genannt hat:
[...] das da auch der Tod präsent ist und man sich darauf auch vorbereiten muss. Kinder hingegen? Oder die "Hausfrau", die ja eigentlich nur als zivile Begleitung mit an Bord ist? Die werden auch eine Schulung haben, aber da gibt's dann doch eher Panik.
Es gibt da eine Form von Schulung, die von Anfang an ansetzt und äußerst effektiv ist: Die Erziehung. Vielleicht muss nicht erst die Sternenflotten die Leute vorbereiten, vielleicht hat sich in der ganzen Gesellschaft durch die von den Eltern an die Kinder weitergegebenen Verhaltensweisen so eine entdramatisierte Mentalität aufgebaut.
Aspekte wie Angst und Liebe liegen in der menschlichen Natur und sollen und müssen gar nicht verschwinden; doch schauen wir und die letzten Jahrtausende hier auf der Erde an, so sehen wir hier schon, wie unterschiedlich der Umgang damit war - und auch ist; das Gemüt des Nachbarn kann schon ganz anders sein - und sowas kann sich auf andere Weise fortsetzen.

Ich hoffe, ich trete jetzt hier nicht in ein Fettnäpfchen ... aber kann es sein, dass Du Guttapercha mit diesem Ansatz im Kopf geschrieben hast? Er erscheint mir in Deinen Geschichten teilweise völlig unbeteiligt und "losgelöst".
Gar nicht, das hast Du schon richtig wahrgenommen, wobei ich es eher auf die Reihe an sich als auf Guttaperche beziehen würde. Guttaperchas inneres Nachspüren ist irgendwo schon noch da, nur muss man es halt anders begreifen und vor allem hat es sich halt nach dem Tod seiner Frau verschoben, was sich in "Aschgrau" besonders eindrücklich zeigt: Als es um das Bewahren des Seins, des Jetzts, des Lebendigen ging, focht ihn das nicht besonders an, aber sobald die "Nekrosphäre" - gleichsam der Ort für die Toten - als solche erkannt wurde, setzte er sich für die Sache ein, hatte plötzlich eine Verbindung; dass ein Ort des Andenkens verloren gehen könnte, berührte ihn. Ich schätze, ich habe die Erste Offizierin Lute das nicht begreifen lassen, denn ansonsten wäre sie vielleicht nicht so pikiert gewesen.
Aber wie gesagt, es stimmt schon: Für mich war die Satyr-Reihe auch immer ein Ort, um mich ein wenig mit der ST-Gesellschaft und ihren Folgen (TNG -> Ligeti und Guttapercha. DS9 -> Hunter) auseinanderzusetzen.
In der aktuellen / letzten Satyr-Folge sollte es gerade um so eine Gesellschaft, wie von mir weiter oben beschrieben, gehen, die sich ein Stück weit selbst verloren hat, ohne zu merken, dass sie darunter leidet, nicht, weil sie dadurch einem äußeren Gegner erlaubt hat, sie quasi kampflos kaputt zu machen, sondern weil sie sich selbst aufgelöst hat. Ich weiß bloß nicht, wann oder ob ich sie überhaupt zuende schreiben werde.



Zu TNG Zeiten war sie sogar eben genau das beste Schiff, was die Sternenflotte aufzubieten hatte ;) Allerdings war sie auch überall dabei gewesen, wo immer was passierte ^.^ Das ihre Crew immer so relativ glimpflich davon gekommen war, ist da wohl eher dem familienfreundlichen Schreibern zuzuschieben. Man bekam ja eigentlich in fast allen Serien immer nur mal die Meldung das x Leute vermisst werden oder tot, was bei einer Ent-D nur eben auch heissen kann, Familien und Kinder.

Wieviel waren bei der Borg-Begegnung drauf gegangen, als ihnen das kreisrunde Stück aus der Untertassensektion gesägt wurde? Die Untertassensektion bekam ja auch imemr ordentlich was ab, wenn sie nicht rechtzeitig abgetrennt werden konnte, und da sind ja die meisten Zivilisten drin untergebracht.

[...]

Stimmt schon, nur sind Schiffe wie die Ent-D doch auch oft genug so überrascht worden, und sei es nur durch eine von Qs Launen gewesen, der sie mal eben zu den Borg kickte ;) Leider waren gerade die Enterprises immer in allen Brennpunkten vor Ort und mittendrin... und nicht selten, ohne vorher evakuieren zu können.
Du hast natürlich vollkommen Recht: Die Autoren waren am Ende immer auf der Seite der Helden. Aber ich glaube, auch hier darf man wohl nicht beim Raumschiff Halt machen. Sowohl bei "BobW" als auch bei "First Contact" hätten die Borg mit nur ein bisschen mehr Glück die ganze Erde assimilieren können und dann wären eben alle Teile der Bevölkerung betroffen gewesen.

Ich teile Deine Sicht auf die Zusammenhänge mit der Ent-D: Sie - also die "Galaxy"-Klasse - war schon eines der wichtigsten Projekte der Sternenflotte und das bezog auch etwaige Kampfaufgaben mit ein. Ich glaube jedoch auch, dass sie eines der ambitioniertesten war. Die Ent-E ist sicherlich moderner (und besser bewaffnet und letztlich zu fast allem - volumenbedingt halt mit gewissen Abstrichen - in der Lage, was auch die Ent-D so machte). Aber in ihr verwirklichte sich anders als bei der Ent-D keine Vision.

Es war - sicherlich auch durch das Budget motiviert - nicht eben geglückt, dass die Ent-D ihre Untertassensektion so selten abtrennte, denn an sich war diese Möglichkeit ein nicht ungeschickter Ausweg, um Risiken nicht determinierend für das sonstige Leben an Bord erscheinen zu lassen.

Q :P Niemand konnte irgendwen auf einen Q vorbereiten ;)
Absolut richtig! Aber ein quasi allmächtiges Wesen macht eben auch vor nichts Halt. Biographien wie die von Amanda Rogers, Thaddius Riker oder auch Sarah Sisko zeugen davon, dass die Menschen Spielball anderer Mächte werden können, egal ob sie zuhause auf der Erde in ihrem Haus oder auf der "Enterprise" in ihrem Quartier sitzen.

Ich weiß nicht, wann genau so eine Erkenntnis auf der Erde bzw. in der Föderationsgesellschaft ihren Widerhall gefunden haben könnte. Im Grunde ist das ja "nur" (in Anfühungszeichen, weil sich das Folgende ja irgendwie widerspricht) sowas wie eine Religion ohne Transzendenz oder mit eingeschränkter Transzendenz.
So oder so müsste sich nämlich das neue Gefühl ausgewirkt haben, anderen, größeren Mächten sehr schnell ausgeliefert zu sein - egal, ob es gottähnliche Mächte sind wie Q, oder eine technische Naturgewalt (heute ergehe ich mich wieder in Oxymora :deli ;)) wie die Borg, die dann an die Stelle eines Gottes getreten sind.


EDIT: Rechtschreibfehlerkorrektur
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