Autor Thema: Star Trek: Picard (die neue Serie)  (Gelesen 6230 mal)

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Tolayon

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #105 am: 22.07.19, 21:06 »
Dave Cullen ist dem neuen Trek seit Abrams' 2009er Reboot bekanntlich nicht gerade freundlich gesonnen. Aber der neue Picard-Trailer stimmt selbst ihn "vorsichtig optimistisch":

http://www.youtube.com/watch?v=1trRpisOLuU

Max

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #106 am: 22.07.19, 22:22 »
Ich wüsste wirklich gerne, was das positive Feedback auf den Trailer hervorruft! Was löst die Freude aus? Wirklich: Was macht den Trailer so toll?

Im Video, das Toly verlinkt hat, wird allen Ernstes als positiv herausgehoben, dass Picard den alten Kommunikator hat. Ein alter Ausrüstungsgegenstand ruft Freude hervor, aber wenn der alte Geist der Serie in der neuen spürbar wäre, würde das niemanden mehr ansprechen?
Dass Annika auftaucht, ist eigentlich ein bisschen merkwürdig. Wenn es sich um die Borg drehen sollte, gibt es eine Verbindung zu ihr, ansonsten aber ist das ein Crossover, das man eher von Fan-Fiction erwarten würde.

Die anderen, skeptischen Punkte in dem Video teile ich. 



Das war der Trailer der zur San Diego Comic Con gezeigt wurde. Man hat sich also auch ein wenig an das Zielpublikum angepasst.
Das klingt nicht unüberzeugend. Vielleicht sind die gezeigten Szenen ja echt nicht repräsentativ. Ich hoffe, dass es so ist.

Also ich habe den "Hype" um die Ankündigung der Picardserie etwas anders wahrgenommen. Eher dahingehend dass der Forderung der Fans nachgegeben wurde das ST Universum in der Post nemesis ära weiter zu beleuchten. und das scheint die Serie zu tun.
Das ist sicher ein gewichtiger Punkt. Aber wenn man bedenkt, wie wenig der Trailer wirklich preisgibt, stehen meiner Wahrnehmung nach immer noch die Personen im Vordergrund. Das ist auch daran abzulesen, wie häufig in Diskussionen / Kommentaren im Netz nur die Namen der Darsteller bzw. ihrer Rollen fallen. Ich lese kaum heraus, was den Leuten wirklich am Trailer gefällt. Sie finden ihn einfach immer nur geil oder sind durch ihn gehypt. Manchmal ein paar Hinweise wie zum Beispiel auf die Borg. Ansonten nur die Personalien. Nichts substanzielles.

Zitat
TNG mag in mancherlei Hinsicht gealtert sein (Wesleys Pullover sind es jedenfalls), aber das Storytelling von damals muss sich nicht verstecken.
Was das storytelling angeht widerspreche ich dir. Der "Standard" der heutigen Serienlandschaft sind eher miteinander verzahnte Storybögen die meistens über eine Staffel gehen. das hatte TNG damals nicht. Bis auf kleinere Entwicklungen was die CHaraktere doer auch das design angeht kann man TNG auch wild durccheinander schauen. Typisches 80er Jahre serial mit Einzelepisoden eben.
[...]
ist ein anderes Thema. aber du scheinst ja die Gegenthese dazu vertreten.

Neu ist automatisch schlecht.
Man hat ja an DSC gesehen, was für ein Selbstläufer der heute gängige Typus des Erzählens ist  ::) ;)
Es ist auch nicht so, dass alle heutigen Serie - oder Konzepte! Wirklich moderne Serien experimentieren nämlich viel mehr mit Stil und Erzählweisen - gleich wären oder auf die durchgänigen Bögen mit ihren gebeutelten, feindlich gesinnten Charakteren setzen würden.
Neu ist alles andere als schlecht. Das Problem mit DSC - und, was ich befürchte, mit PIC auch - ist gerade, dass es nicht wirklich neu und frisch denkt, weil es ein inzwischen konventionelles Konzept einem Franchise überstülpt, das dazu nicht passt.

Hinzu kommt, dass für mich und auch andere mit denen ich gesprochen /geschrieben habe der Eindruck entsteht und das schon seit den JJA Filmen, dass der harte Kern der ST Fans sehr konservativ ist und keine Veränderungen zulassen will.
Deswegen ist es wohl so, dass jede neue Serie alte und neue Fans erst einmal erobert.
Die Frage ist halt, ob einfach alles Star Trek sein kann, sobald nur dieser Namenszug im Titel eines Films oder einer Serie auftaucht.

Wie kommst du jetzt auf das dünne Brett dass die Serie in Richtung Superhelden geht?
Die wenigen Aussagen, auf die sich der Tailer überhaupt stützt, kreieren um Picard und die junge Frau eine Art Erlösermythos. Bei besagter junger Frau handelt es sich offensichtlich um etwas besonderes; etwas nebulöses umgibt sie, andere messen ihr eine besonders große Bedeutung zu, sie befindet sich in Gefahr, man muss ihr helfen, gleichzeitig verfügt sie über außergewöhnliche (körperliche) Fähigkeiten - und es scheint eine große Aufgabe für sie zu geben. Das ist die Art von Rästel, wie es nicht oder zumindest doch eher weniger in der Science Fiction, sondern mehr in der Fantasy oder bei Superhelden üblich ist.
« Letzte Änderung: 22.07.19, 22:29 by Max »

Alexander_Maclean

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #107 am: 23.07.19, 10:09 »
Ich wüsste wirklich gerne, was das positive Feedback auf den Trailer hervorruft! Was löst die Freude aus? Wirklich: Was macht den Trailer so toll?
Ich glaube, es ist die eigene Erwartungshaltung, die schon mal eine Grundlage bildet. Wenn du einenen Nachfolger von TNG erwartest, dann ist es gut möglich dass du enttäuscht wirst.

Aber wenn du eine Fortführung des Star Trek Universum erwartest dann kickt einen das höchstwahrscheinlich schon.

Und dann oist IMO die Musik zu den gezeigten Szenen gut gesetzt.

Zitat
Im Video, das Toly verlinkt hat, wird allen Ernstes als positiv herausgehoben, dass Picard den alten Kommunikator hat. Ein alter Ausrüstungsgegenstand ruft Freude hervor, aber wenn der alte Geist der Serie in der neuen spürbar wäre, würde das niemanden mehr ansprechen?
Es ist das für was er steht. Den interessant ist dass es Picards Movie Kommunikator ist. Also eher eine Rückkehr zu den Filmen bzw. DS9.

Die serie wird vermut lich - und hoffentlich - sehr charakterdriven sein. das impliziert IMO auch der Titel.

Zitat
Dass Annika auftaucht, ist eigentlich ein bisschen merkwürdig. Wenn es sich um die Borg drehen sollte, gibt es eine Verbindung zu ihr, ansonsten aber ist das ein Crossover, das man eher von Fan-Fiction erwarten würde.
Das finde ich gar nicht merkwürdig. Klar muss jede Serie auch für sich stehen können, aber bei einen so großen Universum wie Star Trek sind solche Crossover nicht nur möglich sondern in meien Augen was tolles.

Die DC Serien machen das vor, wie es geht. Das jährliche Crossoverevent über alle vier Serien (Arrow, Flash, Supergirl und Legends) sind jedes Jahr ein Highlight. und auch die kleineren Crossover machen Spaß. das ist dann eben keine FanFiction sondern eher Futter für die Fans. Und angesichts des Alters der meisten recken der 24. JH. serien werden so sowieso nicht viel Auftreten.

Und auch ST hatte immer mal wieder kleinere Crossover. das MHN auf der ENT E in FC, geordi als Captain der Challenger in Voyager., der Weidervereingt zweiteiler. Das hätte man eigentlich viel mehr nutzen müssen.

Zitat
Das war der Trailer der zur San Diego Comic Con gezeigt wurde. Man hat sich also auch ein wenig an das Zielpublikum angepasst.
Das klingt nicht unüberzeugend. Vielleicht sind die gezeigten Szenen ja echt nicht repräsentativ. Ich hoffe, dass es so ist.

Also ich habe den "Hype" um die Ankündigung der Picardserie etwas anders wahrgenommen. Eher dahingehend dass der Forderung der Fans nachgegeben wurde das ST Universum in der Post nemesis ära weiter zu beleuchten. und das scheint die Serie zu tun.
Das ist sicher ein gewichtiger Punkt. Aber wenn man bedenkt, wie wenig der Trailer wirklich preisgibt, stehen meiner Wahrnehmung nach immer noch die Personen im Vordergrund. Das ist auch daran abzulesen, wie häufig in Diskussionen / Kommentaren im Netz nur die Namen der Darsteller bzw. ihrer Rollen fallen. Ich lese kaum heraus, was den Leuten wirklich am Trailer gefällt. Sie finden ihn einfach immer nur geil oder sind durch ihn gehypt. Manchmal ein paar Hinweise wie zum Beispiel auf die Borg. Ansonten nur die Personalien. Nichts substanzielles.

Wie bereits ausgeführt, den meisten sind die Charaktere wichtiger als die Story. Bei dir ist es umgekehrt. Und deswegen scheint dich der Trailer nicht anzusprechen.

Zitat
Zitat
TNG mag in mancherlei Hinsicht gealtert sein (Wesleys Pullover sind es jedenfalls), aber das Storytelling von damals muss sich nicht verstecken.
Was das storytelling angeht widerspreche ich dir. Der "Standard" der heutigen Serienlandschaft sind eher miteinander verzahnte Storybögen die meistens über eine Staffel gehen. das hatte TNG damals nicht. Bis auf kleinere Entwicklungen was die CHaraktere doer auch das design angeht kann man TNG auch wild durccheinander schauen. Typisches 80er Jahre serial mit Einzelepisoden eben.
[...]
ist ein anderes Thema. aber du scheinst ja die Gegenthese dazu vertreten.

Neu ist automatisch schlecht.
Man hat ja an DSC gesehen, was für ein Selbstläufer der heute gängige Typus des Erzählens ist  ::) ;)
Es ist auch nicht so, dass alle heutigen Serie - oder Konzepte! Wirklich moderne Serien experimentieren nämlich viel mehr mit Stil und Erzählweisen - gleich wären oder auf die durchgänigen Bögen mit ihren gebeutelten, feindlich gesinnten Charakteren setzen würden.
Neu ist alles andere als schlecht. Das Problem mit DSC - und, was ich befürchte, mit PIC auch - ist gerade, dass es nicht wirklich neu und frisch denkt, weil es ein inzwischen konventionelles Konzept einem Franchise überstülpt, das dazu nicht passt.
Die meisten modernen Serien brauchen eine halbe bis eine ganze Staffel um ihre Art des Erzählens zu finden. das war auch bei DSC so und kömnnte durchaus auch bei PIC (gutes Kürzel) so werden.

Zitat
Hinzu kommt, dass für mich und auch andere mit denen ich gesprochen /geschrieben habe der Eindruck entsteht und das schon seit den JJA Filmen, dass der harte Kern der ST Fans sehr konservativ ist und keine Veränderungen zulassen will.
Deswegen ist es wohl so, dass jede neue Serie alte und neue Fans erst einmal erobert.
Genau. und deshlab gebe ich jeder Serie die mich vom grundthema interessiert eine halbe Staffel zeit mich im Detail zu überzeugen. Vom Trailer her ist das einfach unmöglich.

Zitat
Die Frage ist halt, ob einfach alles Star Trek sein kann, sobald nur dieser Namenszug im Titel eines Films oder einer Serie auftaucht.
Wobei man eben auch die gegenfrage stellen muss, was für einen persönlich Star Trek ist. Und die Antwort kann unterschiedlich ausfallen. Oder wie ich gerne sage: Frag 8 Star Trek Fans, was für sie Star trek bedeutet und du bekommst 11 verschiedene Antworten.

Zitat
Wie kommst du jetzt auf das dünne Brett dass die Serie in Richtung Superhelden geht?
Die wenigen Aussagen, auf die sich der Tailer überhaupt stützt, kreieren um Picard und die junge Frau eine Art Erlösermythos. Bei besagter junger Frau handelt es sich offensichtlich um etwas besonderes; etwas nebulöses umgibt sie, andere messen ihr eine besonders große Bedeutung zu, sie befindet sich in Gefahr, man muss ihr helfen, gleichzeitig verfügt sie über außergewöhnliche (körperliche) Fähigkeiten - und es scheint eine große Aufgabe für sie zu geben. Das ist die Art von Rästel, wie es nicht oder zumindest doch eher weniger in der Science Fiction, sondern mehr in der Fantasy oder bei Superhelden üblich ist.
Die Auserwählten Storyline bzw. dieses Lehrer - Schüler Verhältnis findet man eigentlich in jedem Genre. weil es den Vorteil hat, dass man so tun kann als hätte man ein komplexes Universum aber es gleichzeitig jemanden gibt, den man alles erklären muss, wodurch man auch den Zuschauern vieles erklärt ohne alteingessessenen Kennern vor den Kopf zu stoßen.

Das ist also ein ganz klassischer banaler und manchmal auch doch etwas überanspruchter Kniff des Erzählens.
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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #108 am: 23.07.19, 10:29 »
Also das Storytelling von TNG war eher die "entschärfte" Variante von Outer Limits, Twilight Zone und Co, in der Form, dass man zwar moralische Geschichten erzählte, aber meist auf die "böse Überraschung am Ende" verzichtete. Die einzige Folge, wo Ich das Wort "Böse Überraschung" verwenden würde, wäre die TOS Folge "Bele Jagt Lokai".

Wenn man gewisse Dinge so "sehr zuspitzen" würde, mit solchen Twist, könnte ein neues TNG wahrscheinlich schon einschlagen.

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #109 am: 23.07.19, 23:32 »
Es täte mir leid, wenn die von mir ausgelöste Diskussion den eigentlichen Austausch über den Trailer behindern würde, denn eigentlich gäbe es da schon viel, worüber man sich unterhalten könnte. Vor der anderen Diskussionen also ein paar Fragen, wie Ihr den Inhalt interpretieren würdet...

Ein großer Punkt ist ja wohl, um welchen Androiden es sich in der "Schublade" eigentlich wirklich handelt!
Einige vermuten ja, dass es Data ist - andere widersprechen, weil es schwer vorstellbar ist, dass er die "Scimitar"-Explosion derart überstanden haben kann. Was meiner Meinung nach gegen B4 spricht, ist, dass der Rumpf nur einen Oberarmansatz hat. Hätte man also B4 auseinandergenommen, würde ich eigentlich ein symmetrischeres Ergebnis erwarten.

Und was sind Eure Theorien zur Frage, wer die junge Frau nun eigentlich ist?




Ich glaube, es ist die eigene Erwartungshaltung, die schon mal eine Grundlage bildet. Wenn du einenen Nachfolger von TNG erwartest, dann ist es gut möglich dass du enttäuscht wirst.
Na ja, es geht hier ja nicht um mich. Warum ich enttäuscht bin, weiß ich ;) (Und ich habe keinen Nachfolger von TNG erwartet, sondern eine Serie, die sich in der Tradition von TNG sieht).
Ich wollte ja hören, was am Trailer zu gefallen weiß.

Aber wenn du eine Fortführung des Star Trek Universum erwartest dann kickt einen das höchstwahrscheinlich schon.
Hmm, okay. Aber dann hatte der Trailer wahrscheinlich leichtes Spiel. Denn egal, in welche Richtung die Macher gegangen wären, es wäre eine Fortführung gewesen.

Und dann oist IMO die Musik zu den gezeigten Szenen gut gesetzt.
Ah, okay, dann ist es vielleicht auch einfach eine Zustimmung für den Trailer (und weniger schon für die Serie)? Wobei ich dann immer noch glaube, dass die Figuren / Schauspieler einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung hatten.

Das finde ich gar nicht merkwürdig. Klar muss jede Serie auch für sich stehen können, aber bei einen so großen Universum wie Star Trek sind solche Crossover nicht nur möglich sondern in meien Augen was tolles.

Die DC Serien machen das vor, wie es geht. Das jährliche Crossoverevent über alle vier Serien (Arrow, Flash, Supergirl und Legends) sind jedes Jahr ein Highlight. und auch die kleineren Crossover machen Spaß. das ist dann eben keine FanFiction sondern eher Futter für die Fans. Und angesichts des Alters der meisten recken der 24. JH. serien werden so sowieso nicht viel Auftreten.
Da hätten wir schon wieder die Verbindung zur Comic-Welt  :-\
Crossover machen ein Universum halt leider ziemlich klein und das Ganze kann dadurch auch erzwungen wirken.

Wie bereits ausgeführt, den meisten sind die Charaktere wichtiger als die Story. Bei dir ist es umgekehrt. Und deswegen scheint dich der Trailer nicht anzusprechen.
Ich bitte aber auch nicht zu vergessen, dass ich Charaktere auch nicht unbedingt als unwichtig empfinde: die Story, ein echter Plot, sind mMn die wichtigste Grundlage für die Figuren, damit sie sich wirklich entfalten und entwickeln können. Das ist auch der Ansatz, den ich bei der Satyr-Reihe verfolge und Episoden wie zum Beispiel "Blasses Gelb" bedienen sich genau dieses Prinzips.
Es ist also meiner Ansicht nach dann besonders wichtig, eine kluge, strapazierfähige Story zu entwickeln, damit man wirklich was mit den Figuren machen.
Der Punkt, den meisten seien Charaktere wichtiger als die Story, spräche dann aber auch dafür, dass der Trailer so positiv aufgenommen wird, einfach weil nicht nur Stewart (den man erwarten konnte ;)), sondern auch Ryan und Spiner darin auftauchen.

Wobei man eben auch die gegenfrage stellen muss, was für einen persönlich Star Trek ist. Und die Antwort kann unterschiedlich ausfallen. Oder wie ich gerne sage: Frag 8 Star Trek Fans, was für sie Star trek bedeutet und du bekommst 11 verschiedene Antworten.
Ein positiver Blick auf die Zukunft scheint nicht mehr sehr hoch im Kurs zu stehen, aber ich weiß, dass das trotzdem ein Faktor ist, der TNG auch nach dreißig Jahren sehr attraktiv macht. Ich kenne eine Amerikanerin, die TNG richtig gut findet - und sie ist jünger als wir und hat die Serie auch erst vor wenigen Jahren entdeckt; so etwas wie Nostalgie spielte also keine Rolle. Weder das Prinzip, dass fast jede Folge für sich steht, noch die positive Ausstrahlung und die fehlenden Konflikte zwischen den Personen störten sie - mir scheint, dass fast das Gegenteil der Fall war; sympathische Charaktere in interessanten Geschichten hat sie womöglich in anderen, modernen Serien vermisst.



Wenn man gewisse Dinge so "sehr zuspitzen" würde, mit solchen Twist, könnte ein neues TNG wahrscheinlich schon einschlagen.
Das sehe ich ähnlich. Man müsste es mit Twists nicht übertreiben, aber Überraschungsmomente können wirklich viel ausmachen, auch zusammen mit optischer Frische.
Hinzu kommt, dass es vielleicht auch schon eine Art Sättigung mit so etwas wie Superheldenfilmen und düsteren Drama-Serien gibt. Sie sind so zur Gewohnheit geworden, dass sie immer noch erfolgreich sind, auch mangels Alternative. Aber es wird auch einen Gegentrend geben und es würde gut zu ST passen, wenn es ihn auslösen würde.

Roger van Dyke

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #110 am: 24.07.19, 10:39 »
Ich fand den Trailer jetzt nicht so schlecht.
Ich hege sogar die Hoffnung, dass es sich nicht um das Abramsverse handelt, denn die Zerstörung von Romulus ist nur der Punt gewesen an dem sich die Zeitlinien getrennt haben. Ob es Picard und die TNG in diesem Universum überhaupt so gegeben hätte ist unwahrscheinlich, da sich die Beziehungen in der alternativen Zeitlinie verändert haben und daraus andere Entwicklungen entstehen.

Dafür spricht auch das Auftauchen von Seven of Nine, es scheint so, als sei die Zeit im Prime Universum einfach weitergelaufen.

Hier noch mal eine schöne Analyse des Trailers:

http://kosmos.welt.de/2019/07/star-trek-picard-was-uns-trailer-und-comiccon-panel-verraten/

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #111 am: 24.07.19, 10:44 »
Ich hege sogar die Hoffnung, dass es sich nicht um das Abramsverse handelt, denn die Zerstörung von Romulus ist nur der Punt gewesen an dem sich die Zeitlinien getrennt haben.

Picard spielt definitiv im originalen Universum, ganz einfach darum, weil CBS nicht die Rechte für das Abrams Universum hat.
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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #112 am: 24.07.19, 18:13 »
Im großen und ganzen bin ich durch den Trailer neugierig  auf die Serie geworden. Das es keine TNG-Kopie werden wird, war mir von Anfang an klar. Erst dachte ich, das Picard versucht die Zerstörung von Roumulus zu verhindern. Aber das scheint, durch den weiter oben verlinkten Artikel widerlegt zu sein. Außer er unternimmt eine Zeitreise, vor der Zerstörung von Romulus um diese zu verhindern. Dadurch geräht Nero nicht in die Vergangenheit und zerstört somit nicht die Kelvin. Denn ich finde der eine Romulaner, mit dem Picard spricht sieht Nero sehr ähnlich.

Mit einem weiteren Designbruch habe ich gerechnet. Das kann ich durchaus akzeptieren, da es in der Zukunft spielt. Designbrüche hatten wir schon oft. TOS zu MOV z.B. Oder das der BoP aus ST3 in ST4 innen auf einmal ganz anders aussieht. Darüber beschwert sich heute auch keiner mehr.

Also ich gebe der Serie eine Chance.

Tolayon

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #113 am: 07.08.19, 11:09 »
Anscheinend macht CBS es neuerdings wie bei STAR WARS, wo die aktuellen Romane und Comics (bis hin zu den Spielen) ebenso zum offiziellen Canon zählen wie die Filme und Serien.
Auf jeden Fall sieht es so aus, als müsse man nicht weniger als drei Prequel-Comics und einen Prequel-Roman lesen, um die neue Picard-Serie vollständig verstehen zu können:

http://www.youtube.com/watch?v=tDP5buDjILQ

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #114 am: 07.08.19, 11:36 »
Nun, dass wir Comics und Bücher als Hintergrundquellen zu den Filmen bekommen haben ist nichts neues. Zur Abrams Film-Reihe gab es die Countdown und Nero Comics, und auch zu Disco gab es bereits drei Bücher die die Hintergrundgeschichte erzählen sollte. Zumindest die Countdown Comics sollten Canon sein, sind aber mit der Picard Serie wieder ins Nirvana geschossen worden. Auch die drei Disco Bücher sollten eigentlich offizielles Beiwerk werden, indem der Autor Infos über den Verlauf der Serie bekommen hatte um nichts falsches zu schreiben. Tja, die zweite Disco Staffel hat das alles torpediert, bis hin zu Namen der Charaktere.
Ich bezweifle, das wir jemals soetwas wie "Canon-Bücher" bekommen. Canon ist das was man auf dem Bildschirm sieht, nichts anderes.
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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #115 am: 27.08.19, 13:43 »
Was man über die neue Serie so zu lesen bekommt, klingt wie eine Abwandlung von Star Trek Renegates oder vieleicht hat man sich auch etwas von Star Fury abgekuckt, soll ja inzwischen Mode bei Paramount sein :Ugly.

Ich werde mir es trotzdem ansehen (aber nicht auf Amazon Prime), obwohl die Serie in der Prime Timeline von Star Trek angesiedelt ist und damit Discovery mitbeinhaltet.
Das Band der Gesellschaft sind Vernunft und Sprache. Wer nicht an der Geschichte partizipiert, droht die Fehler zu wiederholen. (frei nach Cicero) Dies gilt auch für die Technik, was manche Ingenieure wohl vergessen. (ein Ingenieur)

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #116 am: 05.10.19, 20:18 »
Ein neuer Trailer hat das Licht der Welt erblickt.
Ich muss sagen, meine Hoffnung wächst.
https://www.youtube.com/watch?v=cgOtYFaqZic&feature=share&fbclid=IwAR27zvFpg6cPghYeXpZ5cFRs6BbkxjYFY571tHnZpKeFMTq_aUpTk5AkVmY

Gruß
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Alexander_Maclean

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« Antwort #117 am: 05.10.19, 20:24 »
Ich finde den Trailer auch klasse.
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« Antwort #118 am: 05.10.19, 20:42 »
Gefällt mir sehr.

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Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
« Antwort #119 am: 05.10.19, 20:49 »
Mir gefällt was ich sehe. Ich mag den nostalgischen Einfluss. Ich hoffe auf ein Kontrastprogramm zu Disco.
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